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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-19 · Heft 920 (19.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 920 (19.8.1921)
Date
1921-08-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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j Grit« 6 ' Wien, Freitag * So»kerversone»züge anlätzlich der Ruckbeförder«,g a»S de» Sommerfrische». Zur Abbeförderung der ft «senden aus den Sommerfrische« wird iu der Strecke Feld' irch—Innsbruck-Salchnrg—Wim'Westbcihnhof ein durchlaufender beschleunigter -.Fernpersoneuzug in nachstchenden Berkehrs-!eiien ad Samstokg dm 20. d. M- bis auf weiteres tag leb verkehren. und zwar: Ab Feldkirch 9 Nhr 53 Mm.. Innsbruck 15 Nhr 23 Mm., ab Salzburg 1 Nhr 63 Min., ab Linz 4 Uhr •> Min., üb Amstetlen 5 Uhr 30 Min., an Wien-West 8 Uhr 45 Min- Ferner vom gleichen Tage an ein beschleunigter Pcrsorienzug m 't: Strecke Salzburg—Wien-Wrssbahrchof mit Abfahrt von Salzburg um 8 Uhr 15 Min-, ab Attnang-Puchheim 10 Uhr mit Anschluß von Bad Auffee. ab Lin, 11 Uhr 13 Mm., ab Amstetten iS Uhr 36 Mi«., au Wen 16 Uhr. * Wetterbericht. In Oesterreich herrscht hei eres Wetter. Zs iss wieder ein wenig warmer geworden. Gestern mittags hasse die Temperatur nnge'ahr den um diese Jahreszeit normalen Stand erreicht. Ueber die Rmd- und Ostseeländer hat ffch Hoch' dneck ausaebreitei. Das Tiefdruckgebiet über Südweftfrankreich tu:Ü anscheinend nicht imherrücken. Voraussage: Schönwetler, fn'ih cm wenig kühl, ipäter mäßig warm, schwache Winde. * Die AentralsteSe der Handelsvertreter. Komrniffionäre und Reifenden in Oesterreich erläßt einen Arrl.uf an sämtliche Mitglieder des Zenlralveriiandes der Handel Vertreter (pro'.olollierte ur.d mchtprotokvlliirt^ nnd des Äe e?nes Reisender Kaufleute Oesterreichs, sich sofort im Kataster n) entweder persönlich bei der Zentralstelle (Grennalbandel?- tchille, III.. Esteplatz S, nach Branchen- und . Sprachkinnmifsrn geordnet anznmelden, oder b) s ch r i f ss l i ch an die betreffende Körperschaft, wohjn angehörig, und .zwar: Protokollierte Vertreter u»d Kommiinonäre IV., Schwarzenl'ergplatz 16, nichwrotökollierte I., Werdertorgaffe 14, V e r e i n Reisender D a u s l e u t e, l., Slnbenring 2. und zwar «Rame. Adresse, Alter, Brauche- und Sprachkenntniffc. sowie für welche Land Interesse? * B«tt«bildtt»g im Technisch«» Museum. Samstag d n 30 d M. 3 Uhr nachmittags, Führung „Technische Elekivchcinie*, Kustos Ingenieur K. Pfaff. — Sonntag den 2l. d. M.. m Uhr vormittags, im großen Hörsaal Lickitbildervortrog »Das öst'rrerchi'che Postwesen" von Sektiynsrat Dc. H. Czi;ek. * Die Beteilig»»g der Handelsvertreter, Komncisstonäre «nd Reisenden i» Oesterreich an der Wiener Messe. Morgen, Samstag, finhet e.ne Versammlung der Zentralstelle der Handelsvertceter, Kommissionäre und Reifenden rn Oesterreich um 3 U h r nachmittags im großen Sitzungssaals des Gremiums der Wiener Kau'mannschaft. Wien, IV.. Schwarzsnbertzvlatz 16. l. Stock, mit folgender Tagesordnuna statt: 1. Berichterstattung der provisorischen Ausschüsse der Zentralstelle. 2^ Wahl des ft'sin tiv n Ansichusies des Zentralstelle. 3. Alliälliges. Das Bureau der Zentralstelle befindet sich Ul., Uchaiinsgasse 9. * Verein für «nentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien. H, Taborstraste 58 Ge suche werden: 1 Tischler (Bau und Möbel), 12 Maschinstrickcr, 3 Schuhr^rtcilarbeiter. 3 Zuckcrwrrenerzeuger. 3 Herrenichne 8er. t D'.a enschacide:-. 2 Schuhmacher, 1 Kappenmacher, ch Taschner, I. Tape iirer, 3 .Kürschner, 2 Handnährr (Kürschnerei), 2 L-derzalar.teriea,beiter, 2 Kellner (Sprisenträger). Der Verein für incntgcltlichen Ä'bensnarbwns ersucht dringend, seine Bestrebungen nrdnrch-zu nnl-nstütz-n, daß die Herren Arteit^'oer ihren Bedarf n: A:beitSkrä'ttn aller Art dem Verein in Antrag geben, Freunde zu gleichem Vorgehen veranlassen und die Kenntnis der humanen und wirtschaftlichen Tendenz des Vereines möglichst ^erbre ten zu wollen, um ihm neue Mitglieder zu gewinnen. Auf- >räw tonnen durch Postkarte oder telephonisch (10-3-16) erteilt n e den. * Theoretischer «nd praktischer elektrotechnischer Kurs. Das Gewerbeförderungsamt des jüdischen NotwnalrateJ oe-.anssaltet nnen zehnmotratioen elektrotechnischen Kurs, der sowohl lbeoretrichr' Vdilesungen als auck p'ältliche Hebungen im Beruchsiaum und in der Instaüations echnik sowie Exkursionen umaNeu Wad. Der Kurs beginnt am»l5. September. Anmeldungen >mrden im Arbe rsnachweis. Wien, ll, Taborstraße 59, täglich ron 3 bis 6 Illr cnt. egergenomm.n Eine neue Großfunkenstation. Aus London wi'.d z meldet: Der G neralpostmerster wird morgen die Großfunkenüat on in 8 e a f i e l d bei Oxford eröffnen. Sie wird eine dmLicbnitssiche Reichweite von 2600 Weiten haben, unter den stinstigs.e r Umständen aber auch den neitestsntfernlen Teil des britiscken Ncrches mit ihren Wellen errerchen können. * Metakkarbeiterstreik in Warschau. Ein Telegramm berichtet aus Warschau: Hiestreiken 128.000Arbeiter derMetallindustrie : sie fordern e ne 7i°/o ge Lohnerhöhung. * Einstellung einer kommunistischen Zeitung. Das O^gan der Preßbvrger Kommunisten, die „Volksstimme", bat sein E>scheinen eingestellt. An seine'Stelle tritt das deutsche ton inimMche Tagblatl für Mähren und Schlesien „Kampf". * Prämien «nd Strafe« stier Abgeordnete. Im anierckanischen'Repräsentantenhaus bat, wie „Daily Telegraph" bericht^. Adoeoidneier John Kisel einen Geirtzentwurs ringen ^richr der vorlchreibt, daß iedes Kongreßmitglied mittels eines ye tmeners sein Kommen und das Verlassen des Sitzungs,aales - ustellen muß. Das Gesetz würde, sagt der Abgeordne te in fernem Motivenb-richte, ermöglichen, daß ein eifriger Deputierter mbrlich ein Gehalt von etwa 20.000 Dollar erzielt statt der jetzt üblichen 10.000 Dollar, während Abwesenheit ihn täglich 100 bis 100 Dollar kosten würde. Kisei sagt ferner, daß viele Kongreßleuie sich sehr rar machen, so daß durchschnittlich nicht mehr als 150 Abg--orLnste cinwesendsind, dir meistens nur kommen, wenn etwas okrhaiihrlt wird, was ihre Interessen betrifft. Wenn es auf Krsel allein ankäme, würde er jeden Abgrdrdneten seiiM Mandats sü^r verlustig eckläreu, der zwölfmol hintcreingnRr in den Sitzungen fehlt. * Der Ränber Suhas erschoffe«? Aus K a s ch a u wird uns berichlet: Der Räuberbaupkmann S ü h a j, der seit -- nein Iahie dos kgipalhorussische Waldgcbitt unsicher machte und baupnächlich die Juden brandschatzte, ist am 13. d. M. in Gr'oßkanizsa von Gendarmen gestellt und erschaffen worden. Auch sein Bruder soll m dem Kampf das Leben verloren haben. * Gegen das Köffcn im Auto. Der Magistrat der Stadt M n g n o t l a in 'Rew-Jerseh hat verordnet, daß künftig r dcm, Kras'wagemührer, der serne Mitfahrerin küßt, oder sich -von diisrr küssen läßt oder auch nur den Arm um ihre Taille legt, die Fahrlizenz entzogen werden soll, weil durch die Ablenkung der Auimerksamkeit des Fahrers 8**'- Prrbliknm gefährde! werde. * Der Bejnv in Tätigkeit. Ans Neapel wird eine rege Tätigkeit des Vesuv gemeldet. * Die Leiche Proseffors Hopfgartens gefstnde«. Aus I n n s b r u ck wird gemeldet: Der seit einer Toür m die Oetzkaler Alpen vermißte Professor Dr- Hopfgarten wurde als Leiche auf^efundm. Dieselbe liegt in e nrr mehr als 100 m liefen Schlucht. Die Bergung der Leiche erschrmt, im Mommt wenigstens, unmöglich. * Unter der Maske von Hermarbeiterinneu. In den Kon'ckr.öüZgeschästeu ist es übl'ch, Heimaibeiterinnen, die sich Mit To' in rten. m der Regel Mit dem Meldezettel, avswuseu Lvie«er Morgenzei«r«s können, Stoffe oder nnkertige Sachen zur Ansfertignng anzuvertrauen. In der letzten Zeit haben sich nun die Fälle gehaust, daß Betrügerinnen mit gesälschlrn Dokumenten Stoffe und Waren entlocken. So ist die Wäschesabrik^Oskar Berger, II., Negerlegasse 4., zweimal solche» Schwindlerinnen aufgesessen. Das erste Mal kam eine fesche und guientwickelte Frau nnt schlechten Zähnen in eleganter Kleidung und dunkelblondem HaarMitleJunl ms Geschäft uvd stellte sich als ..Helene Schlosser" vor: sie bekam> bret Herren- ' Hemden und drei herreuunlerbosen zur Ausfertigung, kam aber nicht n,ehr. Das zweite Mal kam eine Frau von kleiner Gestalt mit stark entwickelten >0"-Bein:n Ende Juli zur Firma nnd wies sich mit einem fingierten Meldezettel als Anna Nowak aus. Sie bekam 17 Drmendemdcn und vier Damenhv'en im Werte von K 7000 mit und brachte sie bisher niä't. Es wäre gut, wenn die Geschäftsleute, ehe sie Arbeit vergeben, siür übcrzrugen. ob sie wirklich mit den Trägerinnen dei Namcu auf den Meldezetteln zu . tun haben. * Mit einem 508-Dollar-Scheck verfchrvntiden. Der bei einer Bankfirma >m ersten Bezirke angistellte 18jährige Skontift Ainon M u är a hat am 13. d. M. einen Bwes mit einem Scheck auf 500 Dollar auf die Bank Garantie Pres. Cie Ost New Bork erhallen, um ihn beim Postamt in drr Bräunerstraße rekommandiert a.i'zugeben.. Er rst am 13-d. M. nicht mehr ins Bureau znrückgekehrk und dnn 16. d. M. früh aus 'einer Wohnung. XV1U., Theresiengasse 48. verschwund'N. Mncha ist auffallend groß, hat schwarzes Haan. Koreletles, Schnurrbart, bla.ffes Gesicht und irug aschgrauen Sakkoanzug und schwarzen weichen Hut. * Gei einem Spediteur vergessene Aeiserffebten. Frau Jtte Schneider habei ihrer Ankunft aus Trieft einen Relsckoffer nnd ein Va? t. worin ihre gesamte Habe und Dokumente sich befinden, m einem Speditionsbureau deponiert. Die alte Frau hat Namen mid Adresse »cs Spediteurs vergessen; er wiid daher gebelln. seines Adresse an das P a l ä st r n a- A m i. 1., Bauernmarkt 81, anzugeben, damit die arme Frau zu ihrer Habe komme. * Falsche polnische Banknoten. „Nowa Reforma" meldet and Warschau. * daß in Polen falsche Fünfhundertuyd Tausendmarknoten in großen Mengen aufeetancht sind. Auf dem Wiener Bahnhof in Warschau wurde eine Dame angebalten. dre einige Koffer voll dieser Banknoten mit sich führle. Die Banknoien wiesen sehr hohe Seriennnmmern auf. was oul eine großzügige Aktion schließen läßt. , - Die Ernährung. Der Msrktbericht. In d.r G oßmarkthalle wurden die Preise für R udfleisch im Groß- und Kleinhandel um K 10, für Kalbfleisch um K 20 per Kilogramm herabsetzt. ' . Aut den GrüvwarenMärkten sind genügend Boi rate. Der Marktvcrkehr audem Naschmarkt war heute sehr lebhaft. Die Preise blieben im allgemeincn auf der Höhe des Bortagcs, nur ungarnche Pa-.adetser Hab n sich im Preise um K 4 erhöht. Ein Kilogramm notierte im Kleinhandel mit ll 42 brs 45. Obst kommt in großen Menaen auf den Markt. Es stellten sich im Kleinhandel per Kilogramm A pfel auf ll40 bis 70, Birnen ans ll 3 > bis 61. Zwetichttn ans K 40 bis 54. Pflaumen aut ll 30 bis ll 36. Unoansche Pfirsiche wurden im Kleinhandel mit ll 102 per Kilogramm abgegeben. Trauben waren mit ll- 120 bis ll l!-8 zu haben. Polnische Eier notierten mit ll 13 per Stück. Buhne und Kunst. * Aus den Theatern. Im D e u t s.ch e n B o l k s t h e a t e r gelangt heule Max H a l bos dreiakliges Drama „Der St r.o-m" ' zur rrslen Aufführung. - In den K a m M e r s v i e l e n wurde üc . Sonntag tcn 21.' d .M» '/-3 Uhr nachmltrgs, Max Halbes Licbesd uma „I u g t n r angesctzt. 'An der N o l g n d-B i'r h n e (Gasii'viel der Mitglieder der Jüdischen Bühnd und der gcsamien ru>sisfhen Ooeiel-entmpve unter Leitung drs'Direklors Podzamc:e) gelangt San stag den 20. und Sonniag den 2l. d. M.nemliszen erk. ..D «r G o l c m non Pra g", histori'che Legende von M c i s e l s und P r r s a m e n t. zur Aufführung. Die Hauptrolle spielt Herr Jungwirth. ' Ein jüdisches Künstlertheater itt Berlin. In Berlin lvird das T h c a t e r i n der K omman d a fi t c nft r a ß e. ,am 1. September unier der D.rektwn Gal«-!»- Gortow als I ü o.is ch e s. K ü u fil e r t h e a ta r eröffnet. H. H. E«erS und die ^Gersterfeher". Hans Heinz Ewers har Schillers Romansragmeut „Die Geisteiseher vollcndel und wird das Werk unter dem wenig geschmockvollen und anmaßend.-« Titel heräuSgeben: „Die Ge'fimehrr, Roman von Friedlich von Schillrr und Hans Heinz Ewers." Ein unbekannter Bries Mozarts wird von Chä'lcs Bouvet im'.Bullftln de lr Sociörä srangais de musicoloqie" veröffentlicht. Das vom 26. Avril 1783 ans Wien datierte Schrc den rst an den Pariser Mnsikvcrleyer Sieber griicht t. Mozart bietet ihm darm den Verlag von drsl Konzerten für Prano und Orchester- und von seinen sechs Haydn gewidmeten Quartetten' an. Jntereffanr find die Preise, die drr 27jäöilge Konlponlsl iordeit. Er verlangt für die drei Kon-erte 30 Loüisdois und für die sechs Quartette 50 Loüisdois, cine Summe, die beute etwa einen We,t von 10.-000 Flanken darstellt. 100l) Franken für jedes dicicr Mristnwelke ecscheint uns zwar nicht viel,-aber Sieber schien die Summe wohl zu hoch^ obgleich chm Mozarsvtlsicheri, er mache ihm einen Freundschastspreis, weil er die Sachen lieber der ihm als bei dem Wiener Verleger Ariaria heiauSbringen wolle. Das hier angrtragene Geschält zerschlug sich,- doch bewahrte Sieber den Brief auf, der daun in d e Hände seines Schwicgciso'mcs, dcs berühmten Violinisten Hagcnbcch überging, ans dessen-Nachlaß er veröffentlicht wird. Sport. Kreis-Turn- und Sporttag. Der für vorigen Samstag anbei amte Kreis-Turn- und Spvrttag wurde aus Samstag den 20. d. M. vertagt. Alle Vorstandsmitglieder sowie dse Verrinsvcrtietex werden dringendst äusgefordert, präzise 8 Uhr abends im Saale des Ersten Wiener Jüdifchcn Turnvereines, IX., L'chtcnsteinft'aße 20. zu erscheinen. Als wichtiger Pünkt steht der W c l t k r e i s t u r n t a g in Kalsbad auf der Tagesordnung. , iy. Mtgllfk rror' EM Hasmonea-DvnaustSdter Beweg««, 8:0 (2 v) Obwohl Hasmonea mit Ersatzleuten anirat, gelang es ihr, übe» den neuen Schutzvercru einen überlegenen Sieg zu erzielen. Du glänzend dispomerte Mannschaft spielte lehr gut und verdien uneingeschränktes Lob. Die Unterlegenen gaben einen ebenbvrtiqeL Gegner ab und hätten ein knapperes Resultat verdient. Ei»' prach'volle Leistung bot bei den Donaustäd'ern der Torniavr Hölz (ehemals Falke). Nach gleichwertrgcm Spiel erringt Fenichei , durch emen Sololauf für Hasmonea die Führung. Hasmonee gewinnt die Ob.rband. In der 20. Minute schießt Schrrok dev zweiten Treffer Nach Seitenwechsel sind die Donauftädtn bedeutend besser, so daß Hasmonea zeitweise in die Verieidiguuc gedrängt wird. Bald verlegt 'Hasmonea das Spiel in di« gcgncrische Hälfte und Fenichel erzielt aus einem Freistoß aus größerer Entfernung das dritte Gool. In der 32. Minute erhöht Schirok den Stand auf 4:0. Knapp vor Schluß überspielt Fromm die Verteidigung und sendet den fünften Treffer unhaltbar ein. Schiedsrichter-Posanuer. Das Resrrvefpiel gewann Hasmonea 9:0. Jüdischer Sportklub Iugendbund gege» Jüdische» Dportklub Moriah XX 5 : 0. Ueberlrgener Sieg der schuß-« sicheren Iugendbundmannschast. Tore errielten Rechter (3). Sud(i), Wilder (1). Gute Leistungen boten Scheiner. Wugmann uvd Stark im Tore. Bei den Unterlegenen gefiel Kamerlmg. IV. Klasse Südost. In dm Spielerausschuß der IV. Klaffe Süd oft, dem zehn Bei eine angehören, darunter sechs jüdische, wurden gewählt: Obmann: Otto Wemberger (Kadima), Stellvertreter: Emanuel FiScus (Hasmonca) und Siegfried Weinstock (Meteor), Schrrftführer: Ludwig Stiaßny (Veritas), Bealanbianngsansschuß: Jo,es Josefovusch . (Hazaw), Presseberrchte r st u t't e r: Emanuel Fiscus (Hasmonea). Egon Pollak (Hakoah) erlitt im montägige« Spiele gegen Union-Zizkow bald nach Beginn einen Nasenbeinbruch,'spickte jedoch trotz großen Blntverlustes das Match bis zu Eiche, dadurch' seiner Mannschaft den Sieg sichernd. ^Hasmonea. Freiiag, -8 Uhr, Spielcrversar»nrlm»L.der Ul. und Schülermannschaft. Sonntag, 4 Uhr, Wettspiel Hasmonea Schüler-Gersthof Schüler. V,6 Uhr, Hasmonea Ul—Gersthof Senioren am Gcrsthofer--Platz (Linie 41). -1- Samstag, 8 Uhr, Spielirvrrsammlung und Mannschaftsaufstellung für das Cupspiit. Sonntag. lj,lO Uhr, Hasmonea U—Donaufeld H. 11 Uhr Cup, Hasmonea—Dduaufich (Douaufeld-Platz, Lmie 31 neben, dem F. A» C^Platz). Heros. Sonntag Wettspiel mit drei Mannschaften in Groß. Enzersdors. Kadima. Samstag-spielt unsere Jungmannschast gegen Sportklub Art. Samstag den 20. d.,M. Vollversammlung im Klubh im. Eaf4 Postiparlasse, l., Biberstraße 10, »m V,8 Uhr. Daietbst Aufnahme neuer Mitglieder. I. S. C. Achim. SamStag Wettspiel gegm Haadir- Rejc.ven V-3 und I. Mannschaft, um V,5 Uhr auf dem Kucauex-Plcitz. Z. <5. E. Achim sucht Gegner für alle Termine auf frcmbai Plätzen gcg n Fahrtvergüiung., Zuschn'tcn a» Max Wieseliualin,!!., ObciuMnerstraße 7/25. Der Volkswirt. Gestempelte Auszahlung Krone —.58. Centimes. Wien —.72 Centimes. die' österreichische 'Krone . . .-.72 (-J0 am 17. Anguss) die-ösierr. gefiemvelte Kröne > —.58 (-.58 am 17. Anguss' für tschechische Krone . . . . 7.- ( 6.90 am 17. August d e Mark . . . . . . . . .695 ( 6.55 . am 17. Anguss '.'igram . . . . 3 30 (310 am 17. Anguss) Bularesi ^. . 7.25 ( 7.10 . am 17. August- Budavcsi' ... . . n'. . . 1.55 ( 1.50 am 17- Anguss) ü.'arschau ..... .W. . .—25 -.25 am 17. August) Wirtschaftsdericht aus England. > Lyndon, 9. prctzuft. Die Grubenarbeiter in Wales setzen alles daran, die Vorkriegspwduktion an Kohle in möglichst kurzer Zeit wieder zrk erreichen, und dasselbe Bestreben macht sich auch in den anderen D'istr'tkten wahrnehmbar^. Bet der erhöhten Produktion der letzten Wochen ist es nur natürlich/ welin sich die Grubenbesitzer auf Me erdeirkliche Art Kemühen, ihre Borkräte abzusetzen, was jedoch auf große Schwierigkeiten stößt, da der 'heimische Bcdarf infolge der allgemeines Stagnation ein. sehr geringer ist und sich andererseits Amerika durch große Li:f.rungsver.träge seinen Bedarf an Kohle für längere Zeit hinaus gesichert, damit aber zugleich Englands Kohlenexpckrt für die nächste Zukunft unterbunden hät. Die/beste Garte walisischer Kohle stellt sich gegenwärtig auf ungefähr 44 bis 45 Schilling per Tonne fob, was gegenüber den besten Jnlipreisen schon einen Preisrückgang vost 7 Schilling' ,6 Pence pei Tonne bedeutet; doch versprechen sich die fremden Käufer beim rapiden Aufstieg der Kohlenproduktion vor Ende ^August eine weitere Preisreduktion auf 42 Schilling 6 Pence oder selbst sauf 40 Schilling per Tonne. - Die b-este^ Sorte Kleinkohle, welche noch vor einem Monat per Tonne 30 Schilling und mehr. kostete/ wirb hente mit ungefähr 25 Schilling gezahlt. Die Grnbeilbesitzer, .welche trotz aller Lohnreduktioiien immer noch mit sehr hohen Produktionskosten zu kämpfen haben, machen vergebliche Anstrengungen, den'steten Preisrückgang aUfzrlMten? Die Situation am Eijen- und Stahlmarkt hat sich nicht wesentlich geünderl, doch ist die Stimmung,-dank den etwas niedrigeren Kokspreisen, zuversichtlicher. Das uölige Material fiir die Eisen- und Stahlwerke war jetzt zwar Ichon vorhanden, doch haben die: meisten Hochöfen noch immer nicht ihre Tätigkeit begonnelr, da die Eisenfabrikanten behaupten, gegen die belgische Konkurrenz nicht arrskommen zu können. Der Stahlpreis würde freilich ans 9 Pfund 10 Schilling per Tonne herabgesetzt, aber die belgi-schen

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