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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-18 · Heft 919 (18.8.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 919 (18.8.1921)
Date
1921-08-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m: w Menev MorgerrzerSrrng 18. August 1921 Große Diebstähle in -er Heilanstalt Allan-. In der Heilanstatt Mand würbe« umfangreiche Diebstähle entdeckt, die schon fett Monaten von Ängestelsten 'begangen worden sind. Gestohlen wurde, wa» zustehleir irgendwie möglich war, da eS der augenblicklichen Kontrolle entrückt . war, hauptsächlich Lebe ns mit t el, Benzin, Oel u. üergl. .Die Gesamthöhe des Schadens läßt sich zur Zeit nicht berechnen, dürfte aber in die HundHrtta^j ende gehen. Eine Rühe Angestellter^ der Verschiedensten Kategorien wurde iii strafgerichtliche Untersuchung gezogen, eine Anzahl dem Gericht eingeliefert. Wir erfahren darüber: D'ie neue Leitung ' der Heilanstalt Mand hat did Äiebtzähle selbst entdeckt und darüber schon am 2.' Juli eine' polizeiliche Anzeige erstattet. Die Anzeige besagte, daß fest: längerer Zeit unausgesetzt Diebstähle verübt worden sind,-ohne daß' man der Tater habhaft weroeft konnte. Auf Ersuchen der Leitung der Anstalt wurden Wien« Kriminalbeamte nach Al'and entsendet, um der Sache- «achzugehen. Nach' wochen-- langen Erhebungen war soviel Material vorliegend, daß zur Verhaftung einiger Täter geschritten werden konnte. Am 6. d. M. wurde, eine Anzahl Bediensteter verhaftet. Da ist vor allem der 20jährige Maschinist Karl Lu gert, der in der Heilanstalt wohnt. Gr hat in seinem Wirkungskreise gestohlen und gestanden, insgesamt 1Ö0 Kilogramm Benzin entwendet zu haben. Auch 40 Kilogramm Oel "hat er genommen und die Beute durch seinen Bruder Johann Lu gert an die Autoreparaturrverkstätte Kart und Leopolü Nowotn y, 18. Bezirk, Eduardgasse 4, um 8500 Kronen Weiterverkäufen lassen. Johann Lugert hat auch eine« Automagnet der Heilanstatt entwendet. Ein Teil der Beute wurde auch' dem 50jährigen Maschinenschlosser Anton Go m- Pintzky und dem 26jahrigen, in Allano ansässigen Karl Pfaf,' verkauft. De« Erlös haben die Leute untereinander geteilt. Die Brüder Karl und Johann Lugert geben mich zu, im Herbst vorige« JahreS aus , der Anstalt 15 Glühlampen gestohlen zu haben. Bei Karl Pfaff Hürden noch 10 Kilogramm Schmieröl gefunden und der AustattSver.valtung zurückgestÄtt. Weitere Mitschuldige sind der 17jährige Schlossergehilfe Franz Wa letzky, der überwiesen wittdo, gemeinsam mit dem , 21jährigen Kesselschmied Ferdinand Ba lber wiederhott Zucker in der Anstatt gestohlen und' ihn dem Wirtschaftsbesitzer Alois Ba lber. in Groisbach verkauft zu habe«. Das Ergebnis war, daß die Brüder Lugert, Gompintzkh und Waletzky und Karl Psaff am 6. d. M. wegen Diebstahls, beziehungsweise Drebstahlsteilnrhme dem Bezirksgericht Bade» eingeliefert wurden. Auf freiem Fuße belasse« und dem Bezirksgericht Baden angezeigt wurde« die übrige» genannte» Personen, dann der 47jährige Obermafchinist Gustav Lugert, seine Gattin, die 38jährige Marie Lugert, der 30jährige Mitfahrer Josef Hollergschw anbtueu und düs 21jährige«Stubenmädchen Mari« Wall «er, der 47jährige Obergärtner Heinrich' Ri ch ter und die SSjährige Ottilie Wer « ik, dis 'durchwegs in der Anstatt wohnen. Ferdinand Balbet ist feit drei Woche« unbekannten Aufenthaltes; ihm werden Mebstähle größere« Umfanges zur Last gelegt; feine Verfolgung ist eingeleitet. Im Verlaufe dieser Amtshandlung konnten die Kriminalbeamten verschiedene Wäschestücke, Lebensmittel, wie Mehl, Zucker, etwa 70 Kilogramm Fett und anderes Material, wie 30 Kilogramm Maschinenöl und 50 Kilogramm Benzin aus dem Bestand« der Anstatt im Werte von etwa 250.000 Kronen zustandcbringen. Alles wurde der Heilanstatt zurückgestellt. Die weiteren Erhebungen sührt das Gendarmeriepostenkommando Mand durch. m unseren rl\ (31. Aüg. — 10. Sept. u. 11.-17. Sept.) welche im gesamten Auslande in MassaitaufEage verbreitet sein werden Bedeutend erhöhte ~ Wirk sa mit alt der Inserate bei normalen Insertions-Preisen Beeilen Sie sich , diese besondere Gelegenheit, durch billige Reklame grosse Geschäftserfolge zn erzielen, anszuniitzen und verlangen Sie zwecks näherer Information u n v e r b i n d lieh den Besuch unseres Vertreters. 'M., ♦17 Wiener Morgenzeitung Wien, II., Taborstrasse Nr. 1—3 Telephon 44-0-38, 43-3-19 m—mmiwii iBii u * Freiheit, die fte «eine«. Wem» die Vertreter deS latholifchen KlerikaliSmus für religiöse Freiheit eintreten, so muß das jedem Kenner der Geschichte von Hans anS verdächtig fein. Der Pferdefuß läßt dann meist auch gar nicht lange auf sich warten. So ist es auch diesmal. Auf dem gegenwärtig in Linz tagenden Bundestag der k a t h o l i f ch o r g a n i» fierten Jugend hielt.der Linzer Bischof eine Ansprache, in der er für die Freiheit der religiösen Betätigung eintntt.. Das meldet die „Reichspost* am Vormittag. Am Nachmittag aber registriert sie triumphierend die aus der „Wiener Morgcnzcitnng ausgeschnitlene Kritik Morgenthaus über die ^Aussichtslosigkeit des Zionismus", und gleichzeitig ironisiert sie die Aufforderung Morgenthaus an die Jude», gut« Bürger des Landes zu werden, in welchem sie leben, während sie ifts übrigen ihre jüdischen Eigen schaflen b-waknen sollen. Das Organ des neuestmS Jiir religiöse Freiheit begeisterten Klerus ist also sowohl gegen den Zionismus als auch gegen die jüdische Assimilatiou. Wir wären demyach neugierig, wie sich das Blatt eigentlich die Lösung der Judensrage, mit der es sich ja sehr intensiv beschäftigt And die es wiederholt als eine der dringendsten bezeichnet hat. vorstcllt. Nach logischem Ermessen gäbe es ja Überhaupt nur eine dritte Losung: Totales Aerichwinden d's lüdischen 14--Millioncn-Volkes, das heißt, sein Atffgehen unter den übrigen Völkern. Aber das kann die „Reichsposi" dach auch nicht wollen. Denn erstlich widerspräche, dex Wunsch nach jüdischen Maffentaufen dem von ihr gepredigten Rasscuprinzip und dann wäre er eine sehr merkwürdige Jllu° ftratvrm der büchoflick en Forderung noch Freiheit der religiösen Betätigung. Also chrraus mrt der Sprache! * Passive Äcsistenz bei der Postsparkasse. Bei rinem Teil der Beamtenschaft, der Postsparkasse» nämlich bei b'Ä weiblichen Angestellten und bei der Gruppe des Status k» (das sind Beamte ohne Matura) hat gestern eine passivere-' s ist r n z eingesetzt, dte sich in einer schleppenden Erledigung, der Kontoauszüge und bei dev Auszahlung fühlbar-macht. Die reststier enden Beamten fühlten sich durch ihre Einteilung bei der B e s o l d u n g s r e f o r m gegenüber den Beamten der Postnermallnng und der Eisenb ihnen, für die bessere Bedingungen bestehn! bnmchteiltgt. ' ' Eine halbe Million für die R.ett«ngsaesell. jchast Herr Wilhelm O f e n h c r « hat der RetttwaHresrll» Schaft durch die Niedfrösterreichi'ch- EslompiegLsellschaft eine halbe Million Kioncn überm.itckn lassen. > * Schirndlelltüre. Ein Wiener Käseblättchen, das von der Venvcriung der ntcdr gsten Justtntke lebt, setzte seinen Lesern am Mittwoch eine m:t.allen Details berüchtigter Kriminalromane ausgeschmückte ..Raubersg'schicht" vor: „Die Ausländerin mit der R ttpetffche". Am das Wesentliche reduziert, ergebt sich, vorausgesetzt, daß überhaupt ein Wort von der ganzen Affäre wahr ist, folgender Tatbestand. Eine . Ansländerm. deren Sportkostüm den Spott rer großen uno tInnen Gastcnjungeu erregte, ließ sich bei der Abwehr des lieben Mobs bedauerlicherweise dazu htnreißen, von ihrer Reitpeitsche Gebrauch machen, wobei sie angeblich elncn Knaben blutig schlug. Daraus wollte die Mxnge die Dame und ihren thr zu Hilse etlendcn Gatirn lynchen und um mit Mühe konnte dte Polizei die beiden Be^ drohten m Sicherheit bringen. Der Vorfall ist natürlich nicht geeignet, Wiens Ansehen bei den Ausländern zu heben» von denen wir nun einmal abhängig sind. Das gebt schon aus dem Umstand hervor, daß die Jungt«. deren sich 'die Dame zu erwehrrn hatte, gerade aus der — ametikanifchen AussprisuügS- Halle kamen und die Attackierte ihnen zmief: .Wen» wir nicht ge' wesen wären, wäret ihr schon längst verhungert!* Wir bringen Reitpeitschen schwingenden,,Wohltäterinnen" eben'owenig ShmpuHre eutgegm wie der Erziehung eincr Jugmd, die bei dem Genuß fremden Brotes noch nicht die Achtung vor fremder Art und Sitte' gelernt hat, müssen aber seslstellen, daß die Rohhetleu bnder Streitteile weit übertroffen wurden von der LausbÜbttei der Berichterstattung, die als Resnme der geschilderten Skandals.;enen den — „jüdischen Eindruck" des attackierten Ehepaars registriert. Dte Notiz verrät so. woher die Verrohung und Respektlosigkeit der Wiener Straßenjugend stammt. Sie ist die unausbleibliche Folge der Schundliteratur, deren gestzhrlichste Abart dte ist, die die Näbrung der brutalsten Instinkte nicht m der plumpnaiven Form der Indianernnd Räubergeschichten besorgt, sondern unter dem Deckmantel.christliche deutscher Politik"... .* UniverfitätS- und Nalivnalbibttothek zn Jerusalem. Auf dem diesjälnigen Zionistenkongreß soll auch das Budget der jüdischen National bibliothek bclprochen und beschloffen werden. Da diese Institution zugleich anch die Biblwthek der rn Enisiehnng begriffenen hebräischen Universität zn Iernsalrm-' ist, so kommt rhr eine doppelte Bedeutung zu. Die F r e «u d e der i Ü d t s ch e n R a t i o n a l b i b l r o t h e k. dre auf und am Kongreß sehr zahlreich sein «erden, veranstalten daher eine b e s o n d e r e Z u s a m nr e n k u n f t, dre voraushchtlich am dritten Kongreßtage stattstndm wrrd., Dre ßtf sammlnng wrrd durch den Brvollmächngten dec Brblrothek Herr« Prof. Dr ^rrnrich L o e w c mit einem ausführlrchen B o rtrage über die Geschrchte, Bedeutung, den jetz'.grn Zustand, die Pläne und Aussichten des jüdischen BrblwthekSwrsens ,m HerUgen Lande eingeleitet werden. An der Versammlung wrrd eme große Reihe von Gelebrtcn und iüdischcn Polriikem aus alle« Landern teilnehmen. Ort und Zen der Versammlung werden rn Karlsbad bekannigegeben. Der Bevollmächtigte der Bchlrothek» Prosrstor Dr. Heinrich Lome» rst m Brblrotheksarrgelegenherten vom 26. d. M. an in Karlsbad, Haus Beuedrg. Parkstraße» zn erreichen. * Vom jüdische» Nationalf-ndS. Heute, DmmaA tag. 7 Uhr abends, findet im neuen Lokal deS jüdischen Natw«d^ sondS, H.» Taborstraße 59. Mezzanin, eine wichtige Sitz««« de» leitenden Bezirks ko m'm i f f $ t e . Wi«- aut der Tagesordnung „Die zukünftige Arbeit deS jüdische« Nakionalfond« in Wien", statt. Alle jüdischen Nationalsonds-BezirkSkonnnißärr werden.frmndlichft ersucht, pituktbch und zudrrfichtllch „ «w scheinen. ^. * Die 17.Mugnst<Meffen. Monarchistische Krnse hvtte« bekanntlich anläßlich des Geburtstages des. früheren Kais«» Karl die Abhaltung von Messen in der Karlsktrche und Kapnzinerkirche geplant. Die Polizei bat aber jede monarchistische Kundgebung verboien. Dce Karlskirche war geschloffen, em am Tor angebrachter Zettel bisagt, daß Priestermangels halber b»S aus weiteres die Bormittagsmeffen unterbleiben. In der Kapnünerkirche fand die alltägliche Meffe um 10 Uhr statt. Zu dich« halten sich schwangelbe Leaitiunsten, viele gewesene Ossiziere i» Uniform mit Orden nnd Frauen eingefunden. Es wurde die üblicke Meffe-abgebaltm, ohne daß es zu einer'monarchistiffbm Kundgebung hm. Auf der Bti aße batte sich eine Anzahl politischer Gegner angesammelt. Es kam. zu keinem Zwischenfall. Dm» Personen wurd.n wegen Nicktsolgeleistung arretrert. Unter de» Arretierten befindet sich auch der bekannte MongrWl Krmv H o v n i g g. Todesfall. Dienstag den 16. d. M. verschied hier Hwe Jakob Königsest im Älter von 84 Jahren. Das LeichenbegäuMs findet Freitag den 19. d. M. um 10 Uhr »onncktags statt. . * C^tne Gcneraldirektion der Staatsforste **% Güter i« der Tfchecho-Slowaker. Aus Prag wird ge« mcldet: Der Minister rat hat eme Verordnung erlaffen, »onrit!. eine G e n e r a l d i r e k 1 i o n der Staatsforstr n n d -G n t e r errichtet wird, die zwei Sektionen umsaffe« soD Sie ' soll die Üntrrnebmungselastizitnt in der Führung d«! Staatsforste und Gütesichenr und durch rationelle Bewirtschaftrmeinen möglichst hoben Ertrag erzielen. Die.G?neraldirektton nmd 693 262 h» Wald und 114.444 h»' landwirtschaftlichen Bvdr» verwalten. * Bnkowinaer» welche in Deutschvsterrrich, insbesondere' in Wien dauernd domizilieren, wollen unter Angabe ihr« B s-i schäftigung 'Berns) an die ^Bukowina« Landsmannschaft^ B u ch r n l an fc»“ zu Händen des Herrn Chefvedaktenr Wien. I.» Giünangergaffe 1, ihre Adreffe bekanntgebrm^ ES «md^ die Anlegung einer Kartothek aller Bulowinaer zum Zweck der Eiuiichtung r'ner wrrts chaftlichen Berat « « g stehle für Lindsleute angestrebt. * Wetterbericht. In Oesterreich herrscht schönes, heitereU Wetter, irüb war es ziemlich kühl, im Lause des Tages wmde es zi.-mlich warm. In Wien stieg die Temperatur bis 23'8 Grad. Auch in Deutschland ist es heiter nnd ziemlich warm geworde». Boraiis'age: Schönwetter, ziemlich wart«, für später Trübrns m Aussicht. ' . - ' - * Die ^Zukunft' geht ei«. Aus Berli« wird go» , meldet: Maximilian Harden hat die Absicht, vom 2. Oktober ar die von 'hm gegründete nnd 29 Jahre lang herauSgegebaee Anb» fchrift „Die Zukunft" «ingeben laffcn. Harden will eine BortraaSrerfe nach Amerika unternehmen. * „Unser Rnf"'. Organ der Hitachduth HapoA Hazoör «nd. Zeirei Zion. Das IU. und IV. He,t erscheml a» d. M.- AdmmistrationSlokal H., Glockengaffe 30. ■ ■ Si» WohttStigkeitsschwin-ler. Das PaWichd» Amt teilt mit: .Es kommt uns zu Ohren, daß sich seit «pige» Wochen im II. und XX. Bezirk ein junger Man« hernmtreibt, der jüdische Parteien unter dem Borwande, Geldspende« für an>« Kinder und P a 1 8 st i n a f a h r e r « Empfang, nehme» z« dürfen, besucht. Bei dieser Gelegenheit begeht er Diebstähle.' * Einschränkung der Fahrbegünstignuge». Wege« deS in der nächsten Zeit zu gewärtigende» starken Mckreischvckebrr anS den Sommerfrische», der durch die vom 11. bÄ17. September in Wien stattsindende internationale Meffe eine bedeutende Steigerung erfahren wird, sieht stch die BundeSbahnverwalfting zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Betriebe und i« Intereffr deS reifenden Publikumbemüßigt, über sämtliche.D-Fi« der Direktiousbezirke Wien-West, Linz. Innsbruck und Billach rp. der Richtung nach Wim für die Zeit vom 25. d. M. biS 30. Septechber - nnd m der Richtung von Wien für die Zeit vom 14. dB K. September die Fabrbegünstigungsfp«re z« verhänge«. Für Äese Zeit werden diese V-Züge im allgemeinen nnr mit voll dtzaylte« und mit Kinderkarlen benützbar sein. Die den Teilnehmer «« der Wiener Messe für V'Züge ringeräumte Begünstig»««/ (Befreiung vom V-Zugszuschlag) wird hiedurch nicht berührt. Für dte Dep> zu haben bei Zinader dl Co. 16., LerchenfelcJergürtel 29 Zu erreichen mit Linie 46, 5, 51 «8 * Minjami« des Indischen NationalsonVs o» den kommenden Feiertage«. Die Zentrale des Jüdischen NationalfondF deabsichttgt zn Rolch-Haschana und Jom-Kipur mehrere Mmjancm zu Gunsten des Jüdischen Nationalfonds zu veranstalten und bittet alle Gesinnungsgenossen, welche ehtenämtlich dre Organisation dieser Gottesdienste in den verschiedenen Wiener Beznken übernehmen wollen, u n v e r z ü 6 1 i ch tm Bureau U.. Zlrknsgaffe 33. vorzusprechcn, da . die Frist |ür die Anmeldung bei der Kullüsgemeinde am 25. d. M. abläust. * Vegräbuisse am heutigen Tage. A l t e r F c i e d« h o fr 9 Uhr 45 Niin. Beer Rosa, 10 Uhr 30 Min. Langrod Educlrd. — N e«e r F r i e d h o f: 9 Uhr Rosentbal Leo 9cklbr 20 Mm'. Zentner Hmde, 9 Nhr 40 Mm. Weiß Martha 10 Uhr Offenberger Rosa, 10 Uhr 30 Mm. Chamowttz Pep 10 Uhr 40 Mi». Deutsch Heinrich. stärkung und geteilte Führung der gewöhnlichen Schmlltüge der Persvnenzüge wird dorgesorgt werden. Verd»S»achrich1e». H a t i k w a h. tzente »m 6 Uhr Dollversmmäung in unsercm Klubheim, U.» Laffallestraße 1, Cafö zum «eeblatt. In gen dp er ei» Neß Zionah. X,, H«chtSmße S (Gasthaus znm Komet). Am 1. September werden HebMchdrrsr für Anfänger (auch Kinder) und Vorgeschrittene unter ch« Leitung . des Pädagogen David Weinstein eröffnet. An«eld»»-e» i« Vereine täglich von 7 b,r 9 Uhr abends. — IngendperelN A h a w a t h Zi on,U.»Kleine Zufahrtsstraße 160.Hmte'/,7 Uhr abends Leitungssitzung. */,8 Uhr abends Versammln«- d« Mädchengruppe. i . i ■ s . Die Ernährung. Der Marktbericht. In der Großmarkthalle waren die Zufuhren' an Fleisch, für welches mt Delatlbandel nur geringe Nachträge herrscht, bedarfdeckend. Wegen der guten Beschickung des Rrudttmarktes^» St. Marx erwartet man ein leichtes Nachgeben der PrrH. Dte Preise für Fett ziehen weiter an. Ein Kilogramm Schmalz rostet in der Graßmarkthalle bereits bis K.35C. tt ■ . Auf dm Grünwarenmärkten hrelten sich dre Prersr am der gestriger, Höhe. Obst ist in großen Mengen vorrätig, dte bleiben jedoch hoch. Kartoffeln sind genngmd vorhanden. ju- Fleischausgabe in Wien in der Woche ns« 18. bis zum 24. Angust 1921. In der Abgabewoche vom 18. bis 24. d. M. gelantz m Wien für die Privathanshaltungen größtenteils frisches Rmdfiench zn den neufestgesetzten Preisen zur Ausgabe. Es erham« alle Hanshaltungen 10 dkg per Kopf zum Preise von K 88 m l Vorderes, K 100 für 1 kg Htnteres uub K 126 für 1 kg fleisch. Der Verkauf erfolgt gegen Abtrennung der nyt Ziffer ^26" bezeichneten Abschmtte des Rmdsieiichenftaustcheims. Ab SamStag den 20. d. M.. mittags, dürfe» die Adaabestellr» d»Ss erübrigte Rmdsietsch an die der ihnen rapvmerte» Kaudn», mme Rücksicht darauf, ob .diese ihre Quote bezöge» habe» aderet, verlaufen. Die Kopfquvte beträgt auch tu dtese« Falle IS <jkg und erfolgt die Abgabe zu den gletchen Preisen. Berm Bezüge dtr Znsayquoie wird der mit „V1U* degeichnete Abichutn de« A«s- M»sche«ck«,sickeumS adaeMmM. 2

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