Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 915 (13.8.1921)
- Date
- 1921-08-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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r>tt. yi5 .Wien. Samswtz rtt>rener 13. August 1921 Sette 7 Der Volkswirt. Gestempelte Krone — —.60 Centime». Auszahlunz Wien - -.75 Centimes. Rückgang der Auszahlung Wie«. In Zürich notirrte: s die österreichische Krone . . . -—.76 (-—.80 die öftere, gestempelte Krone. —.60 l—.58 die tschechische Krone . . » » 7.45 ( 7.55 die Mack.7.221/, ( 7.80 Agram.. » . . 3.60 ( 3 62 Bukarest .7.72 ( 7.70 Budaveft ... . 1.65 ( 1.70 Warschau ......(—•— am 11. August) am 11. August am 11. August am 11. August' am 11 August) am 11. August am 11- August) «n 11 August) Die Dalutenkmrse. Neuerliche Besterunge». Infolge der Unterbrechung der Pariser Konferenzen und des Rückganges der Auszahlung Wien rn Zürich von 0.80 auf O.72 (Schlußkurs 0.75) kam es zu Neuen Kurssteigerungen der fremden Zahlungsmittel. Dollarnoten, die stark begehrt waren, besserten sich bis 1030. schwächten sich jedoch zuletzt auf 1010 ab, Pfund notierten 3700, deutsche Ül-o r! 12S0, pol» nische Mark 46, tschechische Kronen 1265- Lire 4470, 81 i 1820. Im Übrige« verweise» wir auf die offiziellen Schlußkursc: Amsterdam 81.700.- Geld, 81.800.- Ware (gegen 11. August 30225.— Geld.'30.325.- Ware). Agram 597.—. 601.- (597.--, 601.-). Belgrad 2388.-. 2408.- (2881.- 2401.-), Berlin 1232.—. 1238.— (1197.—, 1203.—1 ©täflet 7730.—. 7770.— <7430—. 7470.—), Budapest 282-50 285.50 (282,50, 28p 50), Bukarest 1317.50, 1327 50 (1285—, 1295.—). Cbristrama — —, —(12.425.—. 12.475.—). Kovmhayen 15.975.—, 16.025.— (15.176—, 15.925.—), London 3722.50 3742 50 (9575.—. 3595.—), Mailand und Triest 4477.50. 4497 50 (4290.—, 4310.-), New»Uork 1018.-, 1022.- (981.-, 988.-), Bans 7980.—, 7970.— (7660—. 7700.—), Mag 1262.—, 1268.— (1212.-, 1218.-), (Sofia 852.60 862 50 (885.- 845.-), Stockholm 21.170.—, 21.230.- (20.220-, 20.280.—), Warschau und Krakau 45.75, 47.75 '47.-, 49.-). Zürich 17.175.-, 17.225.— (16.425.—, 16.475.—), Madrid —, —— (—.—), Dollarnoten 1006.—, lOtO.— (975.50, 979.50), Belgische Noten 77Ö0.-, 7740.- (7405.-, 7445,-), Bulgarische Noten 840.-. 850.- 830.-, 840.-), Darmche Noten 15.825.-, 15.875.— 115 075.-. 15.125.—), deuttche Markuoten 1230.—. 1236.- ll197.-, 1203 -), mgl'sche Noten 8700.—, 3720— (3560.—, 3580—), französische. Noten 7905.-. 7945-— (7630 —, 7670—), holländische Noten 31.600.— . 31.700.—'30-150.—. 30250.—), italienische Norm 4465.—, 4485.— (4290.—. 4810.-), unabgestempeite jugoslawische Noten 2376.—. 2396.— (2371.—. 2391.—), norwegische Noten —, —(—.—, —polnische Martnoten 46.—, 48.— (47.-, 49.-). Rumänische Noten 1317.50. 1327.50 (1287.50, 1297.50 Russische (Nom.) Schwedische Noten 2l 020.—, 81.-080— (20.070 —. 20.130. ), SchwchecNolenl7.150.-.l7.200.-(l6.400.-,1k450.'-).lschecho. slowakische Noten 1262.-, 1268.- (1212 -, 121-.--V ungarische Noten neuer Emission 280.60, 283 50 128150, 284 50), Spanische Noten —(—.—, —.—). V Usv''VL v 2 8L.L L SL SO 8. & 6L Wien, I., Franz Josetskai 65 (Ecks Sohottenring) | Kulanteste Durchführung sämtl. Bank* n, Börsetranaaktionen. | ernte, deren Qualität sich in Ungarn ebenfalls verbessert hat, wird in den nächsten Tagen, beendet werden. Bei einer bebauten Fläche von 907.640 Katastralj'ich rechnet mau mit einem Gesamtertrag von 5,1 Millionen MeterzenMni. Unbefriedigend wird infolge der großen Hitze die ungarische Haferernte sein. Bei einer bebauten Fläche von« 564.950 Katastraljoch dürfte mit einem Erträgnis von 808.000 Meterzentner zu. rechnen seinj. Die heiße Witterung dürfte ferner die ungarische Maisernte in Mitleidenschaft ziehet Dasselbe gilt von der ungarischen Kartoffelernte. Der ungarische Getreideharidel nimmt an, daß es rpd) im Laufe dieses Monat? möglich sein wird, bas von der ungarischen, Negierung bewilligte Augustbontingent wn, Mehl in der Höhe von einer Million Meterzentner nach Oesterreich und der Tschecho-Slowakei zn exportieren mit Rücksicht darauf, daß dieungarischen Getreide- und Mehlpreise noch weit runter der Weltparität notieren. — Vom Balkan wird gemeldet, baß die bulgarische Ernte besser als im Vorjahr sich gestalten werde und an Qualität weit über dem Durchschnitt stehen werbe. Der Ertrag der neue« bulgarischen Ervjte wird auf 15 Millionen Zentner Weizens, 5,6 Millionen Zentner Roggen, 3 Millionen Zentner Gerste und 2,4 Millionen Zentner Hafer geschätzt. Ausweis der Oösterreichisch-ungarischen Bank- 54 Milliarden Kronen Banknotenumlauf. Rach dem Stande vom 3t. Juli 1931 zeigt der Ausweis der Ban! iür Oesterreich das folgende Bild Aktiva. Metallschatz: Goldmünzen der Kronenwöhrang, dann Gold tu Barren in ausländischen u. Handels» Minzen, das Kilo fein zL X 3878 gerechnet. Goldwechfel auf auswärtige Plätze und ausländische Noten (£, Fr. iu Ml.) . . Vilberturam- und Teilmünzen Veränderungen seit dem Stande vom 33. Juli 19S1 K «74>66.« 10,087.838.45 4.719.51 10,099.934.88 + 371,730.000.— — 1,458.184.08 18,682.500.- 165,058.717.76 7,059.300.— 77.160.27 Kassenscheine der KriegSdarlehenSkassen . . Eskomplierte Wechsel, Warrants und Effekten. 1.130,623.661.sz — Darlehen gegen Handpfand . . .. 462,895.100.- Effekten.. 1,845.931.63 — Oeslerreichische EtaatSschatzlchekne . . . . . .51.637,990.000.—s-L,084,707.000. Oesterreichisch-ungarilche Bank,Lianidations» inasse-, Uebertrag vorn Jahre l'.SO. . . . 7.684,063.481.13 ........ Andere Aktiva (inkl. Devisenzentrale)^. . . . 4.547.816.031.60 -f. 87,384.8.7.12 65.746,464.130.67 ' Passiva. BaNknotrnumlauf.. . M,107,281.148.— -f 2.921,353.161.— Giroguthaben und sonstige sofort fällige Ber» dindttchkeiten. 8,390,822.995,41 — 1.905,467.868,81 Guthaben der Oesterreichisch.ungarischen Bank „LiauidationSmasse^ .. 990,558.670.16 — 596.777.61 Sonstige Passiva. 2.257,806.317.— -j- 337,943,372.59 66.746,464.180.67 Vom internationalen GetreidemarLt. Am internationalen Eetrcidemarkt ist die Preisfrage zurzeit völlig in den Hintergrund getretvi'^, angesichts der jetzt begonnenen Err!,tearbeitei«. Die Nachrichten anö den Vereinigten Staaten lauten chsch wie vor günstig, während der Ernteverlauf in Europa infolge der anhaltenden Dürre zn mannigfachen Befürchtungen» Anlaß gibt. Insbesondere scheint man nicht nur in» Deutschland, sondern auch in allen Teilen Europas vor ciit«» Kartvffelmißernte ju stehen, die letzten ENdeS auch auf die künftige Preisgestaltung am Getveidernarkt nicht ohne schädlichen Einfluß bleibrn» dürfte. Immerhin sind nach Feststellungen, deS internationalen Ackerbau in stituts in 'tfiom trotz der alarmierenden Nachrichten« aus Frankreich iwfc England n^>ch Mittelernten zn erwarten. Für Mitteleuropa ist zurzeit am wichtigsten der Ausfall der Ernte in dm Bereinigten,Staaten, da Amerika allein imstande ist, zu finanziell erträglichen Bedüsungen die notwendigen Ernährungszuschüsse zu leistenj. Es wäre daher erfreulich, daß die zuerw artende amerikanische WLizenernw sich von 214 Millionen Doppelzentner auf 226 Millionen Doppelzentner in diesem ErMjahr Hebels wirb.. Die amerikanische Hafer ernte, die für die Tierhaltung in Mitteleuwpa ebenfalls von nicht zu. unterschätzender Bedeutung ist, zeigt allerdings einen Rückgang von» 222 Millionen Doppelzentner auf 208 Millionen DoppelzenMer, aber dieser Ausfall wird, soweit Europa als Käufer in Betracht kommt, durch Südamerika ausgeglichen werden kömieyj. Nach Mer amtlichen Meldung des argentinisch«^ Äckerbauministeriumö wird der Ausfuhrüberschuß Argentiniens allein für Weizen, auf 1,809.000 Donnen, für Mais auf 2,984.000 ToiuM und fü« Leinsaat auf 223.000 Vonuen geschätzt., Die englische Landwirtschaft wird infolge der unbefriedigenden» Ernte in größerem Maße auf den Bezug kanadischen Weizens au»ge» wiesen sein. Das britische LandwirtschaftSmintstenum, daö zurzeit starke Auslandskänse unterstützt, hat bis zum 13-d.M den Durchschnittspreis aus der Ernte '1020 auf 80/— Per Quarter von 804 engl. Pfund festgesetzt. Im nächsten» Jahre wird England voraussichtlich zur Deckung seines Weizen/- bedarfes muh Westaustralien in größerem Maße heranjziehen können, da dort die Achausläche erheblich vergrößert wird. Diese Tatsache hängt zusammen «tU der großzügig betriebenen Ansicdlung von» Kr^gsteilnehnrern durch die Regierung. Gefördert wird dür europäische Getreideversorgung in diesem Jahve werden durch die Errichtung amerikanischer Schiffahrtslinien, die von La Plata nach der;, verschiedenen europäisch m Häsen gehen. In Ungarn erwartet man auf einer Fläche von .1,832.713 Kalastraljoch Wrizenbode« eir<L G.esamterpvc tm 12.0L1.tz00 WetexzeMM. W« Börse und VermögensabLösung in Ungarn. Wie die „Ungarische Rundschau* aus Budapest meldet, äußerte sich der Präsident der Pester Ungarischen Kommerzialbank, Philr Weiß, über die Lage an der Börse. Er sagt unter anderem: Die Zage an der Börse hangt in erster Reihe von der inneren Politik Ungarns und dann von dem Stande der österreichischen Krone ab. Es dürfte jedoch bemerkenswert sein, daß in der jüngsten Zeit im Auslande ein sehr geringes Interesse für ungarische Werte gezeigt wird, während früher gr^ße ausländische Käufe vorgenvmmen wurden. Wenn überhaupt etwas, so werden jetzt von dem Auslande nur mehr Pfandbriefe gekauft. Die Gestaltung der österreichischen Krone können wir nicht beeinflussen, und wenn die österreichische Krone zurückgeht, ist es nicht sicher, daß es uns besser ergehen wird, da in diesem Falle unser Markt mit Waren derart überschwemmt wird, daß dadurch die hiesige Börse völlig lahmgclegt wird. Es muß hcrvoraehoben werden, daß der innere Wert der an der Budapcster Börse gehandelten Effekten den gegenwärtigen KmS tatsächlich Übersteigt? Bezüglich derBermogensablösung äußerte sich der Präsident folgendermaßen: Es .sind bei der Besteuerung der ausländischen Geldsortcn gewrffe Ungerechtigkeiten vorgekvmmen. ES ist auch nicht richtig, daß die Steuer mit dem Werte vom 20. Dezember v. F. festgesiellt wird, da seither der-Wert drr Effekien um mindestens %*f0 zmückgrgangm ist. Ich bin sicher, daß die größeren Banken ihre Bermögensadkösung in barem Gelde entrichte« werde«, da sie sonst Gefahr laufen, daß die Atüen, welche anstatt deS Gelder zur Verfügung deS Finanzministers gestellt werden, auf den Markt geworfen und von der Konkünrnz aufgekauft werde« können. M liionenanleheu de« Stadt Wiener-Neustadt. Aus Wiener-Neustadt, 12. d. M., wird uns berichtet: Der,hiesige Gemeinderat hat heute beschlossen, zur Bollendung des BaueS des großen Wasserwerfer am Kehrbach ein hypothekarisch sicherzuftellcndes Darlehen von 70 Millionen Krone« bei einem inländischen Kieditinstitut, ferner ein zinsenfreies Darlehen aus Bundesmitteln bis zu 22 Millionen Kronen zur DeckunD des Personalauswaudes deS Jahres 1921 und ein mtt 6*5% zu verzinsendes Darlehen bis zu 40 Millioncn Kronen für allgemein^ Grmeindezwecke auS Bundesmitteln aufzunehmen. Luxussteuer in Älumäuien. Das „HandelSmusium" teilt mit, daß mit 1. September d. I in Nnmänien eine Luxussteuer in. Kraft tritt, die 11*/« für feine Luxnswaren. wie Autos, Schmuck. Parfümerien, Seide und Teppiche, und 10*/, für. viele andere Luxuswaren, wie seine Möbel, Gemälde, Pelze, feine Wüsche, Reisrtaichen aus Leder usw., betragen wird. Das be- . uümde GM.ch bereits beschl-.M» aber noch mcht vublüiert. Ausländisches Iutereffe für ««gurifche ttttte*» «ehrrmngen? Wie ,Bilag" erfahrt. isteinehollLudifche Fmanmruppe bestrebt, die AktienmajoritSt der Ganz-DanubiuS» Gcsellfchatt und der Ganz-Elektrizitätsgelell'chaft zu erwerbm. Jnfolüecesseu werden auch von der Kred-tbank und vo» d« Firma Manfted Weiß Käufe i« diefm Aktien vorgenvmmen. Amerika «nd die Farbstoffeinfuhr. Wie gründet wird,, verlangen die Kriegs- und der Marmeseäretär m einem Schreiben an der^Finanzkommisston des Senats die Wiederaufnahme des Ausschiffung 's Verbots von Farben und Chemikalien in die Fordney-Zoll« t a r i f v o r l a a e. das vom Rchrasentantenhause gestrichen worden war. Dir Sekretäre führe» an, eS sei notwendio. die chemi/che Industrie r» stützen, die in einem Kriege durch die Herstellung von Gasen und Explosivstoffen nützlich srm könnte. Goldzölle in Griechenland. Das „Journal ,des Dübqts" meldet nach Athener Zeitungen, daß die griechische Negierung beschlossen habe, alle Zölle in Gold zu erheben. Alle Meise der Lebensmittel seit» sofort um 50°/» gestiegen. Die Presse aller Parteien protestiere gegen diese Maßnahme. Die frar^öfische Schuldenlast. Wie der srap'.Lsi che Finan minister in einer Denkschrift, betreffmd das Budget.mttteilt, beziffert sich die Gesamtschuld Frankreichs' auf 2643 M r l l r a r b e'n Fr a n c s unter Berechnung drr Auslandsschuld in Goldfranken. > Grazer Messe. Unter Zahl 5945 sind auf Zimmer 1G8c im U. Stock des ' Handelskamniergebäudes die Fahr-., Fracht-, Zoll- und Paßtegünftigungen. die den Aussteller» »nd-Gnkäusern der Grazer M^sse zuteil werdm, zu erfragen. Der argentinische Markt im Juli. In der Exportabteilung (Ammer 2l)7r der Hanl^lskammer liegt lkgitimiertea Intercssenten em Bericht über dir derzeitige Marktlage in Argentinien zur Einsicht wahrend der Amtszeit auf. Dev englische Warenindex. Die Jndittsberechnungrn iür die Großhandelspre se stellen fest, daß der Rückgang im Juli gegen Juni nur 0*2 Punkte ist. Der Jndet für Juli steht auf 166.5, gegen 186'7 im Jum und 332 8 im Juli vorigen Jahres. Der Index fjir Lebensmittel steht auf2V8'8, jzegen205'2 tm Juni und 300*2 im Juli 1920. Hier rst also eine geringe Steigerung, zu beobachten, die Senkung ist aufs eiten der Roy« materialvreiie zu suchen. Hier steht der Index 31. Juli 1921 auf 173*6 gegen 176 am 30. Juni 1921 und 351*7 am 31. Juli 1920. Der Rückgang in den Preisen der Rohmaterialien ist also innerhalb Jahresfrist bedeutender und anhallcnder als bei den Preisen für Lebensmittel. Folgende Aufstellung mag noch zur näheren Erläuterung dienen: Index Index Total- Dotmn LebenSmiitel Rohmaterialien Index 31. Juli 1920 . . .300*2 351-7 332*8 28. Februar 1921 . . 226*3 202*3 211*1 91. März 1921. . . 223*7 191*6 ' •■(0*1 30 Ävril 1921 . . . 216*4 187V. 198*2 31. Mai 1921 . . . 206*7 185*6 l9o*3 30. Juni 1921 . . . 205-3 176*0 186*7 31. Juli 1921 . . .208-8 173-6 186*5 Pferdemarkt. Zum gestrigen Markte wmden 474 Gebrauchs- und 40 Schlächterpferde gebracht. Der Markt verlief in lebhafter Stimmung. Preise für Schlächtttpfcrde steigend. Es Not'eren? Zugpferde leichte K 24.000 bis K 35.000, schwere K 80.000 bis K 140.000, Kutschpferde K 30.000 bis K 50.000; Pferde für Schlachtzwecke K 45 bis K 90' fyet Kilogramm Lebendgewicht. ' . Ausgleich. Vom Landesgericht Wien wurde das Aus" gleichsverfahr en über das Vermögen des Emil Schlesinger. Modewaren-Konsektionär, Vll., Richtergaffe 4, eingeleitel. Aueglelchskommiffär Oberlandesgrrichtsrat Dr. Karl Döül. AUSgleichsverwatter Dr. Leopold Berg, l., Zelinkagasse 10. Anmeldefrist 20. September. Ausgleichstagsatzung 30. September, 9 Uhr vormittags. Die Passiven betragen 4.75 Millionen Kronen. Beteiligt sind österreichische, deutsche und ftanzöstsche Firmen. Wiener Börse. Die gestrige Börse stand unter dem Einfluß der Unterbriichuug der Verhandlung^ in Paris und die Papiere valutanschen Charalters erholten fich neuerdings auf Grund der höheren Kurse der ausländischen.Zahlungsmittel. Südbahn-Prioritäten besserten sich um K 250, Lombarden um K 295, Staatsbahn nm L 370, Alpine um K 530. Infolge des bevorstehenden Wochen" endes und der Geschäftsunterbrechung war das Geschäft mäßiger. Erhöhungen iviesen ferner au?: Karbornndum 400, Prag« Eisen K 45a, Nordbahn K 850, Dampfschiff K 1150, Fanto Et 1900, Km'paihrn K 2490, Galicia K 6500. Die österrcichis^n Renten lagen um 1 bis tiefer, ungarische Krvnenrenk um ä°/o. Wir verweisen auf die nachstehenden Schlußkurse r Allgememr Bongefell» schüft 2680.— (+ 240.-). ltnionbau 2760.- (+ llO.-), Wiener Bauarsellschust 4010.—* (4- 3!0 -*). KönigSbofer 7200,— (-— 200.—). PerlmooserZemene 5950.— (-i- 850—),Wienerberger Siegel 9000.» (-f 100.—), Liesinger Brauerei 3500.— (4- 300.—), Sarajevo Aussig Ehem. 14.960.—(4* 650.—V Brosche Spiritus 9600 — (4- 1600.—), Cardorundum 6800.— (.{- 400.—), Chlothilde 5475.— (-f 125.-'). % E. G. Union Elrttr. 22 4 5 — (-s-195Beremcate Elektrische 2480 —(4-30.—), Siemens Schuckeri 1955.— (*s- 54.—), Älviue 8230.— (-f- 530.—'. Berg- und Hüttenwerke 18 325.— <*j- 530.—),Austria Email 4650.— (+ 150,—), Egydier —v*5-*—), EnzeSMer 880p.- (4- 250,—), Felle« & Guilleainm 8825.—(— 75.-). Greinitz Etfrn 4200.— (— 200.—), Hutter & Schvakrtz 8210.— (4* 20.—), Krupp «.-®,224«.- f+ 183.-). PoldihÄte 5500.- (4- ISO.—) Prager Wen 13.950.— .-t- 450—), Rimamurauh 548).— (-t-205—), Skvdawerk« 6659.- (-j- 248.-), Waffeufabril 2400,-^ (-f 60.—Brürer Kohlen —.— (— —.*—)» Gran»^ Szaszvarer 5850.— (— 4 Nordung.^ Kohlen — Obrrung. Hütten 9600.—, (— —Roffiykr 4480.— (4- 460 —). Salgo Tarjaner 9830.— (4* 820.—), Trifaüer Kohlen 4700,— (-f 100.—)* Nng. Ällg.Kohlen 14.700.—(— — Urikany —(—-\ Beitfcher Magnesit (- -.-), Westböhm. 5995.- (- WvMgg 2000.- (4- 120.—), DaNek Ma,.* ne» 58.009.— Bröiiner Maschinen 499.).— (4-29).—). Daunltt Motoren 1050.- 50.—), Fiatwerke —<-Heid Maschinen 1070.— (-i- 21.—), Hofherr & Schrantz 1232. —(+ ÖL—), Sigl Lokouwtin —; (— —.—). Ruston 4420 - '4- 545.—). SimmeuNüer 9985,- (-h 65.-). Elbmiühl 8550.- (+ 150.-). Lchkam-Jofatz. thalct 7100.- (- 60.-), Neusiedler 23.550.- (+ 750.-). Äpsll» 799") — (— 5.-). Fanto Gens 85.400.—(4-1900 —). Karpathen 25,500,— (+ 2490.-). Galizia 61.500.— (+ l)50o>—), Schödttiea —(-Cosmanos 82(5- (+ 75-), Tärvouche 10.550 — (- 1Ö0 -V Rotkostelcher 508tz,- (4- 70.-),. Schvelltt Mucker 13.500,— (+ 700.—). Schönvnesenec 6400.— (4* 800,^—)# Dffltrr, Eisenbahnverk. 6790.— (+ 290.—), Urig., Etseubahnv-rk. 4000 — (+ 450,—), 'H'icuet Waggonleihgesellichaft 3460.— (+ 170.—),, Gerngroß lOio - (— 40.—), HolzhaudÄsgüMckaft —*1— .—^*4. Türkenloie 4850.— (+ 348.—).