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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-13 · Heft 915 (13.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 915 (13.8.1921)
Date
1921-08-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Men, Samstag Wiener Morgenzettnnn —rf:-..- y--— ■ -.-----, &>-— — - - — — - ' *'•''**’ " In den Kammrrfvielen wird m nächster Zeit Karl Slobodas dreiaftiaxs Lustspiel „^lm Teetisch", das vor Jahren im Deutschen VoMhEer mit großem Erfolge zur Aufführung gelaugte und von hier , aus alle deutschen Bühnen erobücke, während hes Krieges sogar viele hundert Male in Amerika und England gespielt wurde, «eueinstudiert in den Spielplau eingestellt. Im Wiener ür g er th ea t r r gelangt heute, SÄnstag. als Gastspielabend des jüdW-äuterikanischen KüüstlerpaäreS Mals Pico» und I. K a l i ch die "Operette „J a nk ale* Zur Aufführung. Einige Mitglieder der Jüdischen Volksbühne wirkest mit. Beginn 8 Uhr. Morgen. Sonntag, wird diese Vorstellung wiederholt. Montag, den 15. d. M. geht als A b-; s ch i e ds vor st el l u n g von Mali P i c o n und Direktor I. Kalich ein „Bunter Abend" in Szene. Girre internationale BuchauSstellung dcranstalt-t die; »E w e ^-Gesellschaft für Buch- und Kunsthandel m. b. H. m Berlin gemeinsam mit dein I ü d t f chen und. W el t-Berlag anläßlich dÄ XU. W e 1 i f o n g r ess e S der Zion ist'en in Karlsbad. Die Ausstellung wird eine vollständige Uebersicht über die wichtigsten literarischen Publikationen m hebräischer, jiddischer und russischer Sprache der letzten Jahre geben. Aus der deutschen, englischen und französischen Literatur werden auf der Ausstellung alle erreichbarm Werke vertreten sein, . die sich mit jüdischen Problemen befassen. Ferner wird aus der deutschen Bncherproduktion seit 1914 eine reiche Auswahl ausgestellt; von verschiedenen deutschen größten Verlagen werden Kollektivausstellungen ihrer Verlagswerke veranstaltet. Besonders zahlreich werden bibliographische Bücher und Luxusdrucke vertreten sein. Dre Ausstellung ist fter zugänglich. Wiener Urania. Die bekannte« Originalausnahmen; „Sh adlet aus Südpol-Expedition" werden bis zum 27. d. M. täglich um V»6 und 8 Uhr im großen Säule weiter vorgessthrt. ° Am 28. d. M. beginnt die Wiener Urania ihren vollen Herbstbetrieb. Däs KamNrermnfikfest in Donaueschingen wurde nach mehrjähriger Unterbrechung in diesem Jahre erfreulicherweise wieder abgehalten. Junge Tondich't«, dre noch nicht anerkannt find, sollten vor allem derücksicht'gt werden. Richard S t r auß hätte den Ehrenvdrsitz. Es gelangten unter anderem Tonwerkr der Schönberg-Schülrr Kart H o 'r w \ tz und Alban B ’t r g, ferner von Armr W i l l » e r, Rudolf Peters! und Wilhelm Groß zur Aufführung. De» größten Erfolg hatte ein Streichquartett von Philipp I a r n a ch. Auch der begabte Schreker-Schüler Alois Hab a kam zu' Wort., Die Veranstaltung, die der Förderung des edelsten musikalischen Schäffmszweiges dient, war in diesem Jahre von einem internalwnalm Publikum sehr gut besucht. Tod eines bedeutende« fiunischen Dichters. Juh a n i Aho, einer der bedeutendsten finniichm Dichter, rst gestorben. Aho ist 1861 geboren. Er schnell "die besten Novellen in finnischer Sprache. Seine Kunst zeichnete sich durch fernes Naturgefühl, gute Erzählergabe und merstvchaftx Sprachbrhandlung aus. Die Arbeiten Ahos wurden auch ins Deutsche - übersetzt, jo ferne rmter dem Titel „Spane" rrWmene Sammlung von Skizzen und Stimmungsbildern und seift groß« historischer; Roman „Pano", der in der heidnischen Zeit Finnlands spiüt. Aho ' stammte, wie viele hervorragende Finnländeraus einer simusierten schwedischen Familie und hieß ursprünglich Brostedt. Tfchecho-slowakisches Festkonzert kn Paris. Am 7. d. , M. fand in den Tüilerienga r ten eia t s ch e ch o - slowakisches Festkonzert statt, Daß S y m - honie » O r ch r st e r wurde voü Parst D e d e s e k - D o st a l dirigiert. Auf dem Programm waren Werke von Smeiana, Dvorak, Fibich,. Novak. Oströil und DedrLek, Als Solisten wirkten Frau Lewpers und Herr Obein mit,. tvMe umeb ariderem Arien aus -.RuWa* Änd „DiWor* sangen. Die tschechische Musik hatte einen vollen Erfolg. He«Lfche Ku«stwerLe für Amerika erwopbey. PZie die Zeitschrift „Der. Sümmler" berichtet, hat das Museum, in Detroit (U. S. A.) eine Reihe hon Werken deutscher Malerei und Plastik gekauft- Strr Bilder von Feininger, Feckel, Kirchner, Kokoschka, Otto kr, Max Pechste'm und eine Plastik von Georg Kolbe. Der Verwaltungsgerichtshof und - er Friedensvertrüg^ Die Ostjudenfrage vor dem Verwaltungsgerichtshöf. Der in Stamslan geborene und dahin zuständige. Salvmon F i n k e l st e i u haste aus Grund drS Artikels 86 dis Staats vertrag^ von Samt-Germain für die österreichische Staats Bürgerschaft optiert, war jedoch Mit diesem Ansuchen abgewiesen worden, weil der Nachweis, daß er nach Rasse und Spräche zur deutschen Mehrheit der Bevölkerung gehört, nicht erbracht sn. Finkelstem brachte nun gegen das Bundesministerium für Inneres und Unterricht beim BetWältungsgerichtShof die Beschwerde ein, ist welcher gütend gemacht wurde, sein Ansuchen sei deshalb abgewiesen worden, weil er O st i u d e sei. Glaubensbekenntnis und Volkszugehörigkeit feien aber verschiedene Begriffe. Durch das Landsturmblatt ütid die Schulzeugnisse sei aber seine Zugehörigkeit zur deutschen Mehrheit der Bevölkerung nachgewiesen. Die aUgtfochteste Entscheidung gehe von der unzutreffenden Voraussetzung aus, daß daS Höort „natioaalitS" im authentischen französischen Text des Artikels 80 gleichbedeutend sei mit Raffe, wie es u » r i ch t i g i st deutschen T ex t übersetzt erscheine. Der Verwültungsgerichtshof (Vorsitzender Präsident Dr. Schuster) hat mit dem kürzlich aN die Parteien erhangenLn Erkenntnis die Beschwerde als unbegründet a b g e w i e s e n. In der Begründung wird hetvorgehoben, im Artikel 80 des Friedeusvetträges würde als Merkmal der Zugehörigkeit zu einem Volte race et la Jangue" (Raffe und Sprache) und nicht Ja nationale et la langue" angeführt. Der Beschwerdeführer habe lediglich eine Abschrift des militärischen GlundbuchblatteS beigebracht, das dm Vdrmert trägt „Nastonaliiät deutsch", außerdem wurde behördlich bestätigt, daß der Beschwerdeführer sich stetS der deutschin Sprache im Verkehr bediente und sich W dem dmtschm Volke bekenne. Es liegt aber weder ein Auszug äuS de« DolkSzählungSoperat noch ein sonstiger Beleg über seine Zugehörigkeit zu dem deutschen Volke vor. Bei dieser Sachlage kann, wa8 da^ Ersordemis der sprachlichen Zugehörigkeit anbelangt, nicht gesagt werden, daß dir beklagte Behörde von einer aktenwidrigen Annahme ausgegangen sei. Daher war es entbehrlich, «s die Frage der RassenMrebörigkeit emzugehen. Die pathologischen Amarmungen des Technikers^ Bor dem Strafbezirksgericht l war gestern der absolvierte Techniker Hermann Reicher wegen versuchten Taschendiebstahls angeklagt. Der Schloffergehilfe Franz H o r a k hatte ihn kürzlich unter beträchtlichemÄufschein im P r ä t er arretierenlaffen, weil er ihm die B r i e f t a s ch e z n z i e h e n h e r s u ch t habe. Bei der Verhandlung vor dem Bezirksrichter Dr. F a s a l l gab der Verteid'ger des nicht erschienenen Angeklagten, Dr. S t u x, über den Vorfall überraschende Aufklärungen. Es liege kein ver-, snchter Taschendiebstahl vor, was schon daraus, hervorgehe, daß der Angeklagte Sohn eines mehrfachen Millionärs sei, von seinem Vater ein reichliches Taschengeld erhqlte und ihm nichts abgehe. Jyfölge des langjährigen Kriegsdienstes, während welches kein weibliches Äe'sen zu Gesicht bekam, habe . sich bei ihm einx pathologische Veranlagung entwickelt, die mau zwar durchaus keine h o m o s e x U e l l e nennen könne, die sich aber darin äußert, daß der Angeklagte unter unwiderstehlichem Zwange schöne Männer umarmt. Mchp geschieht nicht, mit der Umarmung' habe es sein Bewenden. Dcm Anzeiger mochte die Umarmung als Versuch einesTaschrndiebstahls erscheinen, weil er ein anderes Motiv für die Umarmung nicht kannte. Mit Rücksicht aus diese Angaben beschloß der Richter, dse gerichlspshchiatrische Untersuchung des Angeklagten zu veranlaffen, uud vertagte zu diesem Zwecke die Verhandlung. Die Näteregierung Ln Larkenbach. Der 25jährige Josef K o p p st e i » äußerte sich am 10. April d. I. im Kaffeehause XIV,, Sechshauserstraße' 87, daß während der R ä t e r r g i e r u n g in Ungarn unter der Herrschaft Bela K u n s der damals in Lackenbach (Westungarn) lebende Gemeindesnnktionac Leopold W e l l i s ch eS veranlaßt habe, daß 46. Juden hin gerichtet wurden. Feryer beschuldigte er den Wcllisch, daß er sich, verschiedene Sache» angeeignet hätte, dre er aus den Häusern der Hingerichietm reqyiriert habe; schließlich nannte er ihn einm Gauner und Be-, träger. Leopold Welltsch ist Kaufmann und lebt gegenwärtig in Wien, XlV„ Sechshaüs'erstraße 70. Wellisch hat gegen Koppstein die Ehrenbrleldigungsklage erhoben, worüber vorgestern vor dem Strafbezir^gericht FünfhauS (Landesgerechtsrat Dr. B e ck) die Verhandlung stattfand. Auf die Frage des Richters, wie er den Kläger einer so ungeheuerlichen Tat beschuldigen konnte, antwortete der Beklagte, er hade -nur das gesagt, was ganz Fünfhaus spreche- und die Spatzen auf den Dächern pfeifen» äuch sei er volltrunken gewesen. Der Privatkläger gab an, daß der Beklagte vollständig nüchiern gewesen sei und diese Aenßemng nur aus Haß gegen ihn getay habe; es bestehe eine Feindschaft zwischen ihnen, die auf geschäftliche Differenzen zurückzuführen sei. Die von dem Angeklagten ausgestreutm, gegm ihn erhobenen Anschuldigungen die von SO bis 40 Personen gehört worden seien, seien geeignet, seine geschäftlichen Jntcrrffm auf das flllerschwerste zu schädigen. Er fei Vater 'mehrerer Kinder, deren Zürnst ünter diesen Ausstreuungen sehr leidm könne. Deshalb Muffe er auch auf der Bestrafung des Beklagten bestehen. Schließlich gab sich über eindringliche Borstelluugeu des Richters der Privatkläger mit einer umiaffendm Ehrenerklärung zufrieden, bestand aber daraus, daß diese Ehrenerklärung in zwei TageZblättern auf Koste» des Angeklagten erfch ine. Da sich dieser damit einverstanden erklärte, zog der Privatkläger die Anlage zurück Und es erfolgte der F r e i s p r u ch. Aufgehobenes Arteil. Drr Dtlikateffenhändler Jakob Bar wurde vom Lanjdesgericht Wien wegen Kettenhandels mit Sardinen und Konserven verurteilt, weil er diese Sardinen im Großeri bei der bekannten Firma Tommaleni ejnkauste und sie wiedex ijn Große» mit Nutzen weiterverkauft hat. Gegen dieses Weil erhob der Ange" llügie durch seinen Anwalt Dp, Leo L a m p e l die Berufung, über welche das ÄppMg'ericht unter Vorsitz des Höftates Dr. T h Z n h verhandelte.' Dr.' Latnpel führte vus, daß Tvmmasoni genau so wie Meint m der Grschästswelt als Importeur bekannt Ist, dem die Roste eipös Produzenten zukommtwelcher im Äuslgnde an Fabriken und Farmen Mitbeteiligt sei. Der Angeklagte habe v esyalv rm guten Glauben diese Warm mt Großen weiterverkauft, wozu er nach obigen Ausführungen herechtigt Mar. - ' Der StaatSanwalt Dr. FörMünrk bekämpfte die Berufung und hob insbesondere hervor, daß für das Delikt des Kettenhandels dse böse Absicht gar nicht notwendig sei, der gute Glaube also nicht entschuldigt- Es ist gleichgültig, ob Tommasom als Importeur oder Engrossist angesehen werde. In der Tathcmdlung seien all« Merkmale des Kettenhandels vorhanden. Der Gerichtshof schloß sich den Ausführungen des Verteidigers au, hob das «rstrichterlichi Urteil auf und sprach den Angeklagten ganz frei. Hundeschlachtermnen vor Gericht. Aus Diene r-N e u st a d t wird uns berichtet r Bor deck Einzelrichter deS hiesigen KrcisgerichteS OberlandeSgerichtSrat Dr- S ch U l h o f staüdeN die SSjährige Anna y r ü h a u f uud die Haushälterin Josestne Koch unter der Anklage des H u n d e d i«st a l S. Sie hatten der Kran Leopoldine ZimmertnanuU einen reinrassigen Jagdhund im Werte Wette vötii bi 18.000 entwendet Und ihn in Gemeinschaft mit dem Geliehttn dek Koch, Robert Schilka, geschlachtet, «m ihn zu verzehren. Schilka wurde deswegen bereits mit zwei Monaten Kerkers bestraft und hatte angegeben, daß er mit einem Monatsverdienst von K 1700 nicht auskommm konnte und große Not litt. Er habe viel Fleisch effen müffen und habe bereits acht ^unde geschlachtet und verzehrt. Nunmehr wurden die Koch zu drei Monaten «nd die Früh auf zu einem Monat schweren ß tr* tr§ verurteilt. 13. August 1921 Nr. 915 Sportplatz Holte Warte. XIX. Linie 87 bis Peirntergasse, Linie 88 bi$ Barawitzkagasee, dann Josef Fried-Passe Stadlbahhsfation Ileiligenstadt, Zand Schnlveg Sonntag den 14. August | Feiertag den 15. August 4 Uhr nachmittags: FöFtllllS (Leipzig) F0FiUH3 (Leipzig) gegen gegen Vs« Uhr nachmittags: Union <zizkov> gegen Vienna Union (ZizkoT) gegen Haköab StätltertiJsrfcatMpf ab Vt« Uhr nachmittags: Klubringrltanipf ZisUa (t’rag) — Mako alt ( V7ien) Vorverkauf: Pohl, I., Kärntnerstraase 39, VI., Mariahilferstrasse, "Westend, VI., Mariahilfcrstrasso, Stadion, II., FranzenSbrückenatrasse S4, Lazar, IX.. Kolingasa«, Cafe Industriellen, I., Konkordiaplafz, ZSnernitz, XIX., Döblinger Hauptatrasso 76, Sportplatz Höhe Warte, Restaurant Woltmeiater Swoboda. ”nno WLenet MattnfchafLeu in der Fremd Die noch ist Schjvede'n weilenden Wiener Amateure konnten in Helsiugborg einen schönen Eifolg erringen. Sie schlugen die dortige Auswahlmannschaft 4:1 (2:0). Swatosch' erzielte drei Tore, Konrad eines. ■ Der Spvrlklnb Rapid konnte/ in Hamburg an EimsbÜtte für die jüngst erlittene Niederlage Revanche pehmen,' Die Hättet dorier siegten nach überlegenem Spiele 3 :0 (l : 0). Die Torschützen waren Kmhan. Uridil und Weffelh. 1 *; I;;({'vTT^FH#[r^v Der Budapest«r M. T. K-, der auf der Durchreise nach Schweden in Berlin anirat, spielte gegen Viktoria 2: 2 (l:0), damit deyr zahlreich erschienenen Pnblikum eine aige Enttäuschung bereitend. Maftkahi Gödmg —Sportklub Zliü 3:fc (2t0). Dieses Wettspiel iaud änt 7. d. M. am Makkabi-Svortplatze statt. Makkabi, mit zwei Ersatzleuten aütretendgreift vom Beginn an scharf an. ohne jedoch vorerst ein Resuliat zu erzielen. In 8er 12. Minute erreicht Reich -mit Bombenschuß für Göding hie - Führüng, nach weiterem abwechslungsreichen Spiele kann Weigl nach schöner Vorlage des Mittelläuftrs znm zweiten Male skoien. 'Nach Halbzeit bat Zlin zeitweilig mehr bom Sviele, holt einen Treffer auf, Ä)>akkabi kann durch Reich' zum dritten Male buchen. Einige Minuten vor Schluß erreicht -der granerische -Mittelstürmer den zweit?« und letzten Treffer für seine Farben. Mattabi war diesmal nicht so gut wie sonst. Restlos befriedigte nur dre Verteidigung, vor allem Hacker im iTor. Der Angriff ließ sein sonstiges schönes Kombinationsspiel vermiffe». Schiedsrichter Herr Rosechweig (Hakoah, Wien), sehr gut. Heros I—Atzgersdorf 18 2:3. Die viel bester spielenden Heros-Leute müssen sich mit diesem Resultat zusriedengeben. Bei Heros ragten aus der Mannschaft Duldig ünb Sterrmaun als Berliidrgtt und Pauker im Sturm hervor. S. C. HeroS M-GÄnselsdorf II 2 : 2. Die Tore für Heros schoß Hirschenbaum, für Günjelsdörf der Rechtsaußen. Sehr gut bei Heros, welche nur mit acht Mann antralen, der Linksaußen Müzek. Die tschechische« Schwiylmeisterschasten.. Bei den am Sonntag veranstalteten Mefftkrschaften der tschechischen Republik konrite» die Vertreter der 'jitdischnationalen Farben große Ersolge erringen. . Sie hatten folgende Siege zu verzeichnen: Seniörenschwnnmen freier Stil über 100 w Meisterschaft: Balazs (Makkabi,. Brjlnn) 1:15'8. — Junioren-RückenschwunmeU Über 100 m; Basch (Hagibor) 1:35 4. — Junioren-BrustichwlMMM über 200 m um die Meisterschaft: Pipwaty (Makkabi, Brünn). —. Skniorenschwimmn über 3500 m um hie Meisterschaft: Piowaty (Makkabi, Brünn) 26 : 2Ö’2. % E. ZiSka- Hakoah. Dem Maunschastsnngkampf A. C. Ziska, Prag, gegen Hykoqh sieht man mit größter Spannung entgegen^ Der A. C. Ziska hatm seinen Rechen die besten tschechischen Ringer. Die Hakoah hat folgende Mannschaft nominiert : Reichmcmn (Federgewicht), Sebestyen (Leichtgewicht), Tnchner (Mittelgewicht A), Selzer (Mittelgewicht B), Berger (Schwer* gewicht). Sportklub Butz Kochbu. Samstag den IS. d. M. Wettspiel der I. Mannschaft gegen Heros, um i!s Uhr am Karsermühlener A. C.-Platze« Folgende Spieler erscheinen um *Uf> Uhr am Platzer Meller: Weißfeld, Schlang; Reisberg. Leo, Haller; Perlberger, Buller, Ziegler, Rrtterwann. Groß; Handelsmann, Ludwig. — Montag, */.9 Uhr, Wettspiel der Reserve gegen Hasmonea-Akademiter am Krieauer Olympia-Platze. HUstindnett, Samstag.? Uhr, Vollversammlung. Tagesordnung,: lV. Klaffe. Referent Obniann Fiscus. Sonntag Wettspiele mit drei Mannschaften in Klosterneuburg. Montag tragen die Hasmonea-Akademiker daS erste Wettspiel gegen Bar Kochba U aus. Hasmonea I und Reserve gegen Wiener Sportklub III und I. Jungmannschaft am Dornbacher-Platz. — Rittermann (Makkabi, Krakan), Zineder und Jellrnek (Ostwacht) sind dem Verein beigelreten^ , vwrii(Hf^ «♦iqwwnuiiMe Vkutro uor vpicicrücrunttniiRi« tw Cis6 Baldiahof. KVI., Ottaktingerstraße 102. Sonntag Wettspiel der I. Mannschaft um V-2 Uhr gegen Red Star l aus besten Platz. Mit diesem Spiele eröffnet der Jüdische. Athleti klub seine Herbstsaison als viertklaffiger Klub. Montag Weti spiel 9 Uhr und %\i Uhr gegen Hazair I. H. auf unserem Pla( (Ottakringer Spouplatz.) . Häzakr. HtE, 7 Uhr abends. Bollversa m m l u « im Caf6 Jndüsirievalast,Dominikanerbaster 23. Mannschafti aukstellung für die Feiertagsspiele M drei Mannschaften. Mitgliedei ausüahme. Die für das FußballerMeeting genannten Herren habe best mmt zu erscheinen. — Hazair hat in letzter Zeit folgende Spielerzuwachs erhalten: Braun (Ostwacht), Losch (Hakoah G r e b l e r (Hasmonea). P i ck (Berltas) und Kalma (Hechawrr). Achduth. Gegner gesucht für sämtliche August- und September-Termme ans fremde Plätze. Auch Provinz. Fahrt- Vergütung nach Uebereinkommen. Erstklassige Jungmannschafteu bevorzugt. Zuschriften au Julius Straßniann, Wien, XX., Treustraße 7/2l. — Heute um 6 Uhr wichtige Spielerversaumrlung, Einzahlung und Mitgltederaufnahme im Vereinshrim, Obere Douaustraße 6^

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