Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 914 (12.8.1921)
- Date
- 1921-08-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979993--08425-2994578- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sk. 9f4 ‘ .Men» Mttrag i- —.— -f—- Gchwei«rNotenlS.400.-. 18.450.- (17195.-.17.245-), tschechossowMche Noten 1812.-, 1218.- (1293.-. 1299.-1. miaarttche Noten neuer Emission 281.50. 234501 (267.60, 270.50, Spanische Noten — Die Ssterreichische« Vorkriegsschulden. Vereinbarungen der österreichischen Banke» in Frankreich. Gegen Ende des vorigen Monats hat. sich eine Delegation der Wiener Banken, bestehend aus den Herren Direktor Doktor Hammerschlag, Direktor Hofrat B a r t a, Direktor Polkas Direktor Rosenbaum und Generaldirektor Weiner, nach Paris begeben, um mit dem französischen Ausgleichsanfte und den französischen Interessenten wegen Abschlusses von gütlichen Vergleichen Über die Kronmschulden zu verhandeln. Nach überaus schwierigen. Verhandlungen wurde eine Einigung über die Regelung der Kronerrschulden der Wiener Danken erzielt, der sich einige außerhalb Wiens ansässige Bankinstitute sowie mehrere Wiener PrivatbankhLuser angeschlossen haben. DaS Ergebnis dieser Einigung ist folgendes: Die beteiligten österreichischen Institute und Firmen stellen einen Vergleichsantrag, in dem sie sich zur Zahlung von 30 Centimes für jede Krone ihrer zu valorisierenden Schulden verpflichten, deren Höhe sich unter Hinzurechung der nach der Konvention vom 3. August 1920 entfallenden Zinsen ergibt. Die Zahlung erfolgt iu drei Raten, von denen die erste am 31. Dezember 1921, die beiden anderen je ein Jahr später fällig werden. Anstatt der Zahlung in Franken sind die französischen Gläubiger berechtigt, Zahlung in Kronen, zuzüglich einer Prämie von 3°/0, zn verlangen. In diesem Falle ist der gesamte Gegenwert der 30 Centimes, welcher nach dem Kurse der beiden dem Tage der Ausübung des Wahlrechtes vorangegangeuen Tage zu errechnen ist, binnen acht Tagen zu liquidieren, doch dürfen die bezahlten Beträge tut Jahr lang nicht aus Oesterreich ausgeführt werden. Das französische Abrechnungs" amt hat zugesagt, daß eS diese Vorschläge der österreichischen Schuldner den tranzösischen Gläubigern bekanntgeben und deren Annahme empfehlen wird. Die französischen Gläubiger müssen bis längstens 31. Oktober 192t erklären, welche Art dev Zahlung sie wählen, wert sonst die Schuld im Clearing mit den in der Konvention vom 8. August 1920 dem Schuldner vngerämnten Begünstigungen abzurechnm ist. * Durch diesesUcbereinkommen ist dieMöglichkeit, die sequestrier ten österreichischen Aktiven in Frankreich zum Zwecke der Tilgung von Schulden zn verwenden, gewährt, während im Falle der Regelung der österreichischen Schulden durch VerrnittlkNig der Ausgleichsämtrr diese Aktiven der Bersügung der Ergentümer «ftzogen und zwangsweise liquidiert würden. Aus Anlaß dieser Vereinbarung hat die französische Regierung übrigens allgemein zugestanden, daß die Fristen für die gütlichen Ausgleiche nicht nur -der rem Vergleiche beigetretenm Bankiustitule und Firmen, sondern aller österreichischen Schuldner sowohl bezüglich Kronenals auch Valutaschulden bis 31. Oktober und die Fristen für die Verwendung der in Frankreich beschlagnahmten Aktiven bis 15.. Dezember verlängert werden. Die Vereinbarnngen bedürfe» noch der Ratifikation durch die französische Regierung, mit der jedoch aller Vorausstcht nach zu rechnen ist. Die österreichische Regierung hat sich mit' de« Berembarmrgen bereits einverstanden erklärt. Der ktternationale Ko lorrlalwaverrrnarkt Im Zuli. Der internationale Kolonialtvareumarkt verkehrte ,'m Juli bei lebhaftem Geschäft in überwiegend fester Haltung. Anregend wirkte die Erleichterung an den internationalen Geldmärkten, die sich in erneuten Diskoniet Mäßigungen in New Park und London kundgab, sowie ferner der Umstand, daß sowohl in Europa als auch in Amerika dieKonservenindustrie wieder znr ueum Kampagne rüstet. Auch die Maßnahmen, die auf den verschiedenen Gebieten des Marktes zm PreiSregulierang ein-, geleitet worden sind, machten sich im Berichtsmonat am internationalen Kolonialwarenmarkt geltend. Insbesondere wurde dadurch vorübergehend die Tendenz am K a f f e e m a r k t, am Rvhgnmmimarkt und sogar am Rohrzuckermarkt beeinflußt. Für andere Kolonialwaren, wie beispielsweise Kakao und R o h i » t t, schien der Rückgang der Anbaufläche die Spekulation zu Meinungskänfen anzuhalten, das lebhafteste Geschäft entwickelte sich jedoch im Bcrichtsmonat am Reis markt, auf dem infolge der stockenden Zufuhren die Presse für alle Sorten sowohl im internationalen als im deutschen Geschäft Erhebungen erfuhren. Eine gewisse Abflaunng hat da- . gegen im Tabakgeschäft stattgeiunden, lediglich für die guten Liehhabersorten machte sich nach wie vor ein regeres Geschäft geltend. Besonders zweite Capadura wurde» in Havana in größeren Posten zn anziehenden Notierungen gehandelt wrd auch die besseren Qualitäten waren iu Holland ziemlich gut behauptet. Geringere Sorten und Orienttabake litten jedoch unter der Zurückhaltung der Käufer. Man nimmt allerdings an, daß die Preise für orientalische Tabake, ganz abgesehen von den jetzigen Geldmarkt Verhältnissen, infolge des griechisch-türkischen Konfliktes, eine Befestigung erfahren werden. In der Pfalz scheint übrigens der Stand der Tabakjeldcr auf eine Mißernte hinzudeuten. Die tscheche-slowakischen Finanzrröie. Prag» 11. August. Wie bereits gemeldet.- hat daL Abgeordnetenhaus Line neue Anleihe ün Betrage von 2200 Millionen bewilligt. In dem betreffende« Gesetz wird die Regierung ermächtigt, beim Bankamt auf - Rechnung der Anleihe 500 Millionen Kronen zu beheben, was den Druck von 500 MilliouenneuerBa»knoten bedeutet, die „ach Ablauf eines halben Jahres wieder ciugezogen werden sollen. Gegen diese Abweichung von dem bisherigen Grundsatz der tsch^cho-slowakischen Finanzpolitik, daß neue Banknoten ohne Bedeckung^nicht gedruckt werden dürfen, wendete sich der seinerseitige Finanzmimster Professor H o i a ö c f, d.r int „Beu ov" davor warnte, der Geldwirtschaft Rußlands uud ö st e r- I* < ich i L &• e» MchsMx!«MM ü» .totaftfe Wiener MorgenZerrrmK .—.— —.' .. Unsere J&bonnenfQn erhalten die „KÖNGRESS-AIISOABE“ als Beilage zur Hauptausgabe kastenBifcs zugestellt , ' ' M5 Die Verwaltung der „Wr« Mofgenzellung<( Abgeordneter Stivin erklärt heuteim „Pravo Lidu", die Befürchtungen Professor Dr. Horaceks seien unbegründet. Er befaßt sich sodann mit den Ursachen der staatlichen Finanzkalamität und macht vor allem geltend, daß Minister H o t o v e c trotz eindringlichen Zuredens der damaligen parlamentarischen Minister die' Z u ck e r v o r r ä t e nicht rechtzeitig verkauft habe, wodurch der Staat um hunderte M i l l io n e n gebracht worden sei. Ein weiterer Verlust von Hunderlen von Millionen sei dadurch entstanden, daß die Bauern um 18.000 Waggons Getreide weniger abgeliefert halten, obwohl sie stch selbst die Höhe des Getrridekontingents vorgeschrieben halten."Schlreßlich habe-der Staat infolge der verspäteten Erledigung des Finanz planes des früheren Ministers Dr. E n g l i s einen Verlust von wenigstens einer Milliarde zu verzeichnen. Die Kriegsanleihe» in Ungarn. Im ungarischen FinanMinisterium würde gestern erne Bera'mra abgrhalten, - die sich mit der Frage der Einlösung der C a n P o n s d e r K r i e g s a n l e r h e n, die sich im . .Besitze reichsdeutscher Staatsbürger' befinden/ ferner mit der Frage der' Einlösung in deutschin Händen befindlicher, mit falscher Abstcmpelu n g versehener Noten der Oesterrcichisch-ungarischen Bank beschäftige. Wie der-Direktor der Deutschen Dislonto-Gescllschaft dem Berichterstatter - des „Uj Nemzedek" milterlt, hat die ungarische Regierung stch den Standpunkt zu eigen gemacht, daß die Vermögensablösung nur ungarische Staatsbürger belasten lönne. so daß bei den ungarischen Kriegsanleihen, die sich im Besitze Rrichsdeutscher besinden, Zinsen-. abzüge nicht geltend gemacht . werd er, können. In der Frage der Noten mit falscher Abstempelung gewährt die ungarische Regierung den reichsdeütschen Staatsbürgern dieselbe Begünstigung wie den eigenen Untertanen; es werdest nämlich außer, den . Banknoten mit echter Abstempelung noch 5.2% dis Betrages falsch abgestemvclter Noten emgelöst. Die deutsche Reichsrcgierung wird alle Verfügungen wessen, daß a u s > den Nachfolge st aaten keine falsch -abgestempelten ungarischen Banknoten eingeschmuggelt werden. Oesterreich auf der Leipziger Herbstmesse 1921. Es ist unstreitig als Zeichen der gehobenen wirtschaftlichen Schlagfertigkeil Oesterreichs zu weiten, daß auf der Leipziger Herbstmesse, welche kurz vor der Wiener Messe stattfindet, gegen 200 österreichische Firmen ihre. Erzeugnisse zur Ausstellung bringen werden. Im österreichischen MeßhmS in Leipzig sind mir mehr wenige Plätze verfügbar und erteilt das Handelsmuseum in Wien. IX., Berggasse 16; hierüber alle näheren Auskünfte.' Zur Messe werden am 25. und 26. d. M. /Sonderzüge verkehren, für welche bereits jetzt im Handelsmnseum ermäßigte Fahrkarten mit Platzanweisungen ausgegeben werden. Die Gebühr für das deutsche Paßvisuly wurde bedemend reduziert und werden auch de Visa, Valorenausjuhrdeschemigungeu usw. vom Handelsinuseym besorgt. ' Oesterreich auf der kommenden Atrechter Messe. Auf der Niederländischen Herbstmesse in Utrecht fß. bis 16?September d. I.), die zum ersten Male als internationale Veranstaltung stattfindet, werden trotz vielfacher Schwierigkeiten auch österreichische Exvorteizeuger vertreten sein. Neben einer Reihe von Firmen, welche trotz der 'bedeutenden Kosten (Mietpreis per Koje 500 holländische Gulden usw.) selbständig ausstellen werden, ist dasHandelsmukeum in Wien damit beschäftigt, im Einvernehmen mit der österreichischen Gesandschaft im Haag, eine amtliche Auskunfts stelle für die österreichische Exportindustrie einznrichtrn, welche auf dem Hauptplatze der Messe neben den faetnben amtlichen Informationsstellen ihren Platz haben wird. Alle Firmen, welche Interesse daran haben, ihre Erzeugnisse dem großen ausländischen Publikunt auf diese Weise bekanntzumachm und dadurch neben der gleichzeitig siattsindenden Wiener Messe die Gelegenheit zur Anbahnung von Geschäftsverbindungen zu benützen, wollen sich ehestens mit dem Handelsmuseum, Wien, IX., Bergaasse 16, Messe,rbteilung, in Verbindung setzen.- Die Auskunftsstelle wird Kataloge. Preislisten und Werbebehclfe aller Art nach Utrecht bringe» und kann auch die AusstMnrg üeiner Muster besorgen. Deutsche Schiffahrt nach Palästina. Die „Deutsche Levante-Linie" laßt zwischen dem 22. und 27. M. ab Hambürg ihren Damvfer „<Smyrna" ausfahren, der unter anderem in den Häfen von Jaffa und Haifa anlaufen wird. Äns dev rumänischen Erdölindustrie berichtet der „Mon. du Pätr. Raum." von - einer gewissen Besserung der Gesamt läge. Seit dem 28. Juli habe eine größere Regelmäßigkeit in der seit langem notleidenden Versorgung der Werke mit elektrischem Strom begonnen. Dje Preise, über die das genannte Organ jetzt im Gegensatz zu seiner frühere» Gepflogenheit keine zahlenmäßigen Angaben mehr macht, blieben für Rohöl unverändert. Die Juni-Erzeugung betrug 79.652 t Rohöl gegen 99.367 t im Mai. Darp't stellt sich die Erzeugung des ersten Halbjahres auf 529:294 t gegen 464.459 t im ersten Halbjahr 1920. ' Der Geschäftsgang in Elsaß-Lothringen, das zudem im Ume,elfaß durch einen Streik der Metallarbeiter, im Oberelsaß durch einen solchen der Textilarbeiter und in Lothringen durch eine weittragende Krisis der Eisen- und Stablindustrie heimgesucht wird, ist — so wird der „Boss. Zig." aus Straßburg geschriebcn — so schlecht, daß darüber nur eine einzige Stimme zu vernehmen »st. In das Dauiederliegen > der wrrtschajtlicken Kräfte stiehlt sich nunmehr noch die Äugst von einer' UeberflÜgeluug durch Deutschland ein. Die lebhafte» Beziehungen, die früher zwischen Straßburg und dem Elsaß einerseits und dem rechtsrheinischen badischen Lande andererse.ts bestanden, brachten cs mit sich, daß die badische Geschäftswelt für manche ihrer wirtschaftlichen Angelegenheiten in Straß'bnrg mrd seiner B ö rs e so etwas wie einen Mittelpunkt des geschäftlichen Interesses erblickte, wonach man sich zu rechten mehr oder weniger ver anlaßt sehen mußte. Die durch den Waffenstillstand herbegeführte »nb auch nach Friedeusschluß nicht beseitlgte Absperrung der Nachbargebiete. hat neuerdings bewirkt, daß sich in K e h l eine Börsen Vereinigung gebilde! har, der unter der Einwirkung ihrer natürliche» Geschäfisrebiete auch elsäffiscke Kaufleule beilraten. Aehnlrcheß vollzieht sich übrigens auch in Offenburg und Lahr. Hierüber ist m Straßburg die Sorge entstanden, daß die frühere wirtschaftliche Machtstelliliig dieser Stadt untergraben uud nebenbei auch der Fremdenverkehr nachteilig beeinflußt werde. Deshalb richtet man, ungeachtet einer etwa für notwendig erachteten Berücksichtigung der volitischen Bcchaltuttze, m bv Straßbmo«» Ikc-iis mi HMkMEN 12. August ISA/ — —'. '. jiSj-murr. m; Stadtverwaltung und Regierung die dringende Bitte, dafür Td'rg« tragen zn wollen, daß mtd}. den deutschen GeschäftSkreifm/j nötigenfalls unter Bürgschastsstellunä der elsässischen Kaufmannschaft, der Besuch der Straßbnrger Börse und der Stadt über-; Haupt wieder gestattet, beziehungsweise mehr erleichtert werde, als: das unter dem Einfluß der gegenwärtigen „Sanktionen^ der Fall sei. Wenn allerdings in diesen Dingen ein gründlicher: Wandel eintreten soll, muß die gegenwärtige, mehr als engherzige französische Paßpolitik und weiterhin auch der übermättige- Protektion'smus des Zollwesens einer gründlichen Durchsicht unterzogen werden. .AusftthxverboLe in Angarn. Wie hie „Ungarische Rnndschail^ aus Budapest meldet, hat die Regierung die Ausfuhr von M a i s, Oer st e, Kartoffeln und F u f t e r . verboten. Der Staatssekretär 'm Ackcrbaumin'isterlnm Johann Maper erklärte einem Bericht-nstatter des »Az Njsag". daß vom heutigen Tage an bloß e i n e M i l l i o n M e t e r z e nt ne r M ech l ausgeführt werden.darf. Zolltariferhöhnngen (insbesondere für LnxuSwaren) in Schweden. Die schwedische Negierung hat,antt- 1. Juni (. I. eine. Reihe von Zolltarife; höhunäen für Luxuswaren (Pelnverh Tert'lien in Verbindung mit Seide, Schmuck» fedcrn, Gold- und Silbe,waren. Musikinstrumente. Taiebcuuhren usw.) vorgeuommen. Nähere Auskünfte können in b?r Zollabteilnng der Handelskammer (Zimmer 203) eingeholt wirden- Kerne Einfuhrbe'schrLLnkttngen in Hofland. Zur Orientierung der Juteresseweusrelsc gibt die Handclskamwer bekannt, daß in Hollind keine Einfubrbeschränkuftssen, b-ziebnw'sweise Einfuhrverbote bestehen. Ausnahmen bilden nur Opium und'Opmmpräparate sowie Schußwaffen und Munition. Anssrrhrhestiminnngen in Spanien. Mit 18. Juli l. I. sind in Spanien ncur Ausfuhrbestnnnmngcw in Kraft getreten. -Der ansfll-jrl'che-Bericht hierüber lupt int Hol'» burean der Handelskammer (Zimmer 203) auf und können dort die erforderlichen Auskünfte eingeholt werden. Die Ein- «nd -Änss«hrl».eM«muNgLn in Litauen. Jntereffentenkrecke werden von der/Häudelskammer dufmerlsam gemacht, daß die Einfuhr fast sämtlicher Artikel nach Litauen lre ' und. an keine besondere Genehmigüua gebunden ist. Ausnahmcn hievon bilden: Tabakerzeugnifs,-', Streichhölzer, Alkohol, Waffen .und Munition. — Die Ausflchr sämtlicher E>zeugnisse aus . Litauen ist zurzeit gestattet, iedoch nur gegen Entrichtung drr Ausfühz zolle imd gegen eine besondere AnSsnhrgeuebmipimg des - Mjnisterinms für Finanzen. ^Handel und ^Gewerbe. Für Getreid'. Futtermsitel, Oelluchey-, Speck und- Pferde werden gegenwärtig leine/Bewilligungen erteilt. . / .. .. . - Verschmelzung von ^chiffahrtsgeseLschasLe». Das ..Prager Tagblatt" meldet aus Dresden,: ,Die Generalversammlung der Deut f .ch öfter r e i' Ä i t ch e n- D lun 1) f-? s ch i f f ä h r t s g e s e l l sch a f t in Dresden bat did V e rs ch m e l z n n g mit der. nmen d r u t > ch b ö h in ische n Elbeschif sah r t s-A -G. beschlossen. Brehmärkte St. Marx. S t e ch v i e h m a r k t. / Die Gesamtzusuhr belief stch auf 1718 Kälber, darunter 82lebende, ' 713 Weidnerschwcine. 95Weidmrschase. 75, lebende und 45 Z'egcn. In Anbetracht des gesteigerten Bedarfes anläßlich des I>evorstehmden Doppetteiertaaes war die Stmunuug auf dem Kälberüwrkt eine lebhafte. Die vorwochigen Preiseblieben lest, behauptet. Weiduerschweine habctt sich um 15 bis 80 ver -Kilogramm erhöht. .Es »otierten: Weidnerkälbcr Pri>tta/llN92 bis 220 (225), sekuncla K 170 bis 190, leichte K 14', b>s .170, lebende ll 140 bis 196, Weldnerschweine L 2P bis 300, Weidnerschafe 60 bis 130, Ziegen K 35. bis 80 per Kilogramm. —• j Schwein e m a r k t. Aufgetrieben würden 46 Fleisch-- und 210 Fettschweine, zusammen 256 Stück. Außerdem wurden 295 Stück au gemeldet, bte noch Marktbeginn eiulangtefl Preisefür Fettschweine um bl 10 pcr Kilogramm -höbcr als am Dieus-. tag. Es notierten: Feltschweine prima 270 bis 280,- mittelschwere K 260 bis 265 u»d Jungschweine 210 bis 260 per Kilogramm Lebendgewicht. — R i n d e r m a r k t. Der Auf-./ trieb belief sich aus 270 Stück inländische. 66 Stück ungarisches und 507 Stück rumänisches, zusammen 843 Stück Schlachtvieh,; wounter sich 771 Stück Mast-- und 72 Stück Beinlvieb befanden. Der Gattung nach waren: 669 Ochsen. 94 Stiere und 90 Kühe. Infolge eines konstatierten Falles von Manl- und Klauenseuche . wurde der Abtrieb fürs Land . sistrert. Die Tendenz war daher flauer als am Hanptmarkte und haben sich die ^Preise um K lö per Kilogramm abgeschwächt. Es notierten: Ochsen 64 bis 110 (120), Stiere K 58 bis 100, Kühe K 52 bis 96 (ICO) und Beinlvich K 40 bis 50 per Kilogramm Lebendgewicht. & Mitteilungen des Credttoren-Vereines von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde e i n g e l e i t e t: Viduna' & Machri-ek, Metall- - induftrie, Budweis. Poupö Gustav, Zuckerwarenerzeuger. Prag VI.. Engel-Ma>nfelden Alois Otto, Dien (Verl.). Pick Leopold. ' Pfeidler, Wien, VH., Richtergasse 9. Kulla We«zel, Kolonialnnd Materialwarrnhändler, Rokitzan. I^iclovs tovLrny na oduv z, spoleSnost r. c., Pardubitz. Javurek Wilhelm, Kaufmann. Prag Pelz Josef, Kauftnann. Nachfolger von Josef Srüdl. Prag I. Fleischmann Emil, Kaufmann, Prag-LlLkov. Elstuer & Kade, Kaufleute, Rumburg (Inhaber Franz Elstncr und Johann Kade^. Automobilbestandteilefabrik Hossmann L Flaschner, Teplitz-Schvnan. Leopold Wulkan G. m. b. H., Großhandlungshaüs, M.-Ostrau. Leopold Wulkan, Großkaufinann. M.-Ostrau. „Atlanlicq", Internationale Jwvort und Export A.-G., Budavest, Klauzalgasse 3. Korünpi Em'.l, Holzhändler. ^Budapest, Josefsring 28. Wessely Franz F., Besitzer dcs $öfp Ludovika. Budapest, Uellöergasse 115. Köper Bola, Kaufmann. HaidüboZszörmöny. Sändor Dertalan. Svezereiwarenhändler. Miskolz. Continental' chemische Indttstriewezke sicherer & ßiv, prot. Kommanditgesellschaft, Oedenbürg, und deren Geseltschafie, und Kommanditisten. Ugar Jonas. Szärväs.-D e-r Ko n-- kurs wurde eröffnet: Walde Karl jun., Innsbruck, Junstraße 25. Jaresch Robert, Fleischer, 'Gablonz a. N-. Sochor Josef, Wemhändler, Prag Vl. Hentfchei Ivh., Gemisä-twarenhändier, Warnsdorf. Die als im Konkurs besindlich ge.- J meldete Firma heißt richtig Hirschl L-Zohr in Agram und nicht. . ' wie irrtümlich gemeldet, Fischer & Zohr, Agram. — A u ß er d e w meldet der Verband cher Glänbigerschutzvereine Oesterreichs: K y n k u r s e: , Ettor« vounals Michele de Fed, Reederei, Genua. I. Rosen'.wcig. Kaufmann. Fiankfurt a M. Möller & Bethe, Oele rrnd Fette sn gros, Frankfurt a. M. Mener Börse. A..c!, rer gestrigen Börse stand der Esseki um-.»* :■ : dem Einslas; ter rückgängigen Valutenkurse. Srattslahu 350 ein, Skoda & 446, Alpine K 650. Bon Bank-Alt ca. iss' der Verlust von Zivndstenft'a, die .um ll 505 sanken, hervorzuhebe» Besonders Hobe -lxrlnsie erlitten neucrl!ch die Pctroleumwerte. Karpathen K 1590, Fanto K 2300, Galina K 5600. Böv weiteren bedeutenden Rückgängen sind Nord da ha mit K -4 5(i, ■ Karbovundum nrt K' 550, HA-os mi: K i<!u>. '8.a?- Eilen mit K IC50, Grfjo:. mit K UOO, Neusiedler mit K 12^,0 zv MNöh«». Gerückte über .uic wurdm wieder w