Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 911 (9.8.1921)
- Date
- 1921-08-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Veite L Wien, DMstag Polttische^lundschau. Weidmanns Beratung mit Lloyd George, Churchill und HünAsty. Wie bereits gemeldet, beteiligt sich Dv. W'eitzmann am 22. v. M. an einer wichtigen Oerätung bezüglich Palästinas, an der tütlnahMett: Llvhd k-eorge, Balfomr, EhuLchilk nnd Siv Morris HäkkLY. Dr. WeitzMann legte ausführlich den zionistischen Standpunkt bezüglich der jetzigen Lage in Palästina dar und sch lüg gewisse Ae«gerungen vor, die nötig sind, um die Balfour-Deklaration zu verrvirklichen- Di-e von Wachmann unterbreiteten Vorschläge unterliegen jetzt dem Mnisterkabinett zur Beratung. * Laus „Iewish Times" war an 'dieser Konferenz auch der südafrikanische Ministerpräsident und bekannte Zwnistenfreunb Geüekal H m n'ts attwsMd. Destz? mann brachte die vom Große» Äktionskvmitte in Praß beschlossenen Forderungen vör, darunter unter anderöM die nach offizieller Verlautbarung des Palästina* Mandats und Hinwirken Englands,'daß der Völkerbund das Mandat e-hestkns b e st ö t i g t) Schaffung cfiner jüdischen Legion unter b r i t i s ch e p Kähtrös konkretere Bestimmung der Aufgaben dör Iewish Agency in Verbindung mit dem Mandat. Die politische« Forderungen der Juden von Russinsko. Et» Memorandum an die Äegiernng. Aus MunkacS wird uns berichtet: Am äl; Juli fand hier eine Konferenz der Zionistischen Organisation in KussinsÜo sta!t, in welcher nach Erstattung dcs B.ri t.-.b aus welchem hrvvregeht, daß in RussinsLo an 40 zi0ni;1ische Lokal-» gruppen gebildet wurden, bis Delegierten für den Karlsbader Kongreß gewählt wurden- Die Konferenz bettet dann über die Geltendmachung d r im F-iedensd-rlrag voctz-fthenen Minoritätsrrchir der jüdischen Rationalität in Russin^ und beschloß, zu diesem Behuft energische Gchtt.te zü MiteruchMeN. In einem son der Konferenz genehmigten Memorandum au die Regierung werden unter anderen die folgwden- Forderungen gHdlkt: Me Anerkennung des Sabbats als Ruhetag für sie Juden,- Errichtung jüdischer Schäkert, Anerkennung des RLchkN b^r Benützung der jüdischen Sprache, feAer baß ZüdÄr äni Sabbüt und cm jüdischen Feiertagen Nicht vor GKiM zittert Werben büksen. Mit Rücksicht auf die große Zahl Set Landwirtschaft treibenden Juden in Russünskmiid gsftzrL«t, daß Ln der BobenvcrteikültgSküMmissiüN auch jüdische Vertreter P^atz finden, damit diese die Rechte Und Ansprüche der jüdischen Landwirte vertreten kömieu. Die Mgüvtsch-rrtrsfische Kriegsgefarrgenenkosvention. Die Unnartsch-russische Ktisgsg-.-faNgEnkonbiktttroN. die von ungüAschA GeikS von Jungerth und von russischer Sette von HüNetzky MMzeichnet wurde, enthält, wie aus Budapest berichtet wird, unter aüderwm folgende Beftimmüttgen: Die russische und die Ukrainische Regierung entlassest und bringen bis zur russischen Grenze sämtliche ungarischen Kriegsgefangenen, Offiziere und Mannschaften, die sich im e-uxop ätschen Rntzlarib, der Ukraine, Turkeftan Md Sibirien aufhalten, ferner die aus den? .heutigen Getziech es ungäLischÄr Staates! stammenden Zivilpersonen, die sich in den obengenannten Gebieten aufhalten, und schließlich den Hauptmamr Karl Mar sch all, der in Moskau zurückgehalten wird. ungarische Regierung entläßt sämtliche Russischen und ukrainischen Kriegsgefangenen und Zivilpersonen, die fich noch in üggäW befindest. Zur Heimkehr d*nf niemsuv gezwungen werben. Die ungarische MWrUng verpflichtet sich weiters, den in einer besonderen Liste aUfgezMten 400 verurteilten Personen die Auswanderung zu gestatten. Die russische Regierung hat nicht das in Zukunft außer diesen 460 Personen die' Auslieferung noch' anderer zu fisrbern. Die Räumung Lee Barauya. Nach einer Meldung des Ungarischen Telegraphen- Korrespondenz-Bureaus haben vor einigen Tagen t*t Belgrad Besprechungen wegen der Räumung von Fünfkirchen, des besetzten Gebiets des KonntatS Baranha und des Bajaer Dreiecks stättgefunden. Ein Teilnehmer der Beratung machte die folgende ^Mitteilung: In der die Grenzfrage betreffenden Konferenz ist der genalve Termin der Räumung.- nicht zur Sprache gekommen. Alle auf die Räumung bezüglichen Nachrichten beruhen auf Erfindun g. Dagegen entspricht es der Wahrheit, baß die Näumungl in der nächsten Zukunft erfolgen wird. Ter Bürgermeister von Fünflirchen. § Bela Lrnder, überreichte während seines Belgrader Aufenthalts dem Mmistorpräsibenien Pa sic ein Memorandum, bei welcher Gelegenheit Linder bedeutet wurde, daß Via jugoslawische Regierung alles ansgebolen habe, um die Raranya zu b.-halten, hoch wären die di.w-sw'üg'ächeu Bestreitungen nou keinem Erfolg begleitet gewc^n. Mrener Morgenzeitung d. Augüft 1Ü2L M. 911 - . ..... , . ■ IV ar'y^uff. , ... —. .— ».. 1.1.1 IM. I.. Hl —.... ——■■■ ....... ,« Das russische Chaos. Dis Rettung der Hungernden. Moskau 8. Aüüast. (Küukspiüch.) M GöwWeMimg gest.sttit dis ÄUssiedlmlg ans den HuntzSrgtdiöten nur iü äußerst beschtöüktem Maße, Geg.uüä tig ttfolgt dik planmäßige lieber« fiedlüng von 105.E Menschen aus den HungLtgebstten. Es wird getrachtet, den Flüchtlist gssttömNttch Polen, Litauen und Lettland u leiten. Aus den Gouvernements Samara, Simbirsk und Saratow sowie aus der Tarlarcnrepublik «erden 70.000 Kinder evakuiert. Es find gegenwärlig aber erst 15.000 Plätze für die Kinder ist MMMM GMMN sWtütstM- Dir ist Set letztest Zeit gefallene Regen begünstigte rüden Hüstgergebieten best Winteranbnu. Besonders schwierig gestaltet sich der Lage dec D t a d t b e v o 1 ke r u n g, da fie iniölge völligen Mangels an Geldzeichen nicht in der Lage ist, sich, Lebensmittel zu taofest» obwohl deren Preis M letzter Zeit gesunken ist. D i Ü t s ch l a n d spendete dem Roten Krestz für die Hilfe in Rstßlästß öoMillidste« Mstrk. AuS Amerika werten demnächst 1 Million Pstd Geiteidr et wartet, best tri weitere 4 Äilltosteü Pstd folgest werdest. Die Hilfsarbeit der allrusstsche« Zentralkömmissiost und anderer Organisationen schrectet mit gutem Etlölg vdtwärtö, ^.J s w e st i j a* hat «Utkk ihren Leserst ewi Sammlung ver» antaltet und binnen wenigen Tagen weit Über 10 Millionen Rubel zusammenbekommen. Die allrussische Hilfst k o ni m i s s i o n hat drei mit Lebensmitteln verletz We Baiittäkszüge ist düS Hungergevitt zür Hllsrleiststntz für dir Ktstdtr entsendest Sondergesandtschaften ins Ausland. KvHMhagkn, 8, Äugusti lTel-KoüipO Wie aus DkoÄäst gemeldet Md» hat dort eiste aützüötdesttl^che Sitzttstg des Rates deü Vülkskommissäte staitgesstüben, ist der. beschlossen wurde, freie S ö st d e r g i s ä st d t s ch ä f t e st sofort ins Aaslastd ju enisestdest tritt Lunütscharski» Josse and Proießor B e ch t e r e w an der Sp tze. > Der ZusatninentzMch des SiuNNWssens. Moskau» 8. Äutznst. (Funksvruch.) 9n einem Fünlsprüch werden die Glunlrzüge der russischest KinanzrewrM dürtzciegt: Die Finünzkrne sei dadurch entstandest, daß der G t a a t überhaupt keiste'Einnah'meü hätte. Jniolgedesien wudr jetzt ipit dem Prinzip der freien Benützung allst fiaüiichen Einnchlungen gebrochen und werden Eisenbahn--, Postzu haben bei Ziüader Co. 16., LerchenfeidergÖrtel 29 Zu erreichen mit Linie 46, 6» ri i« _ _ tMMMMMBngttaMHBamMHMaMMi Znland. Die Prafiderttenhegegnung in Selzthal. Leber das ProgtamÄ der ZusaMtsteMstfr der Präsidenten und Außenminister' wird gemeldet: In den Sonderzug. der Präsidenten M a s a r h r von Tatbis stach Selzthat bringt, werdest ist Selsthäl di« Sstekküchischen Politiker eivsteigtn. Gchsn während der Fahrt dost «Zelsthäl nach HaLstatk wird eine Befprechuüg zwischen best beiden P.äfidenttn einerseits, den beiden Außenministern andererseits stattfinden. Außer diesen Vitt Persönlichkeiten Werde« jedoch sowohl dost tschechischer wie von österrtichücher Seite eistitze Fach de fr tntrn sowie die beidm Gesandten in WiSn und Prag teilnehmen» da aut dem PrößräMtst dK Begegnung nicht nur die Erledigung außenpvlirischer Fragen, sondern auch die Berütung über Verkehrs-, Z o kl> UU d Wirisch a s t Z f r a g e st steht. In Hallllatt selbst, wo der Aufenthalt der Politi^kr etwa zehn bis zwölf Stündest dauern wird, wild außer einige« Spezial- und Fachköstferenzen äach elste g i m e i ü s ä üt e Sitzung stattfindest, in der die Haüptpüükte der EsttrMe »ur Besprechustg gelangen werdest. Die wichtigsten Pl ogramstchmrtte sind die Besprechungest Über die Stellungnahme zum Frie^ensvekiräg« voü Trtanon. der Uebergabe WesiungarstS, der Kön^Sfräge, der Frage der kleinen Entente, der politische» und wirtschaftlicheü Krise, dir Kredithilfe söwie einiger kleinerer Fragest. Ist wiktschüstltchW Beziehung wird außerdem m größt» Zügest daS Verkehrs«, Pätz«, Zoll-, Handels- Md Jndustuegeblet einer Besprechung mitevzog« weedm. Die Abtahri dost Hallstätt erfolgt ist best Abendstundrst des MiMöch, dir tschkchischeü TetlmhMkr rrtsm Mer Ltuz und Budweis nach Prag zurück, die Ssterreichischen treten die Rückrtts« nach Wie» au. ... Wmber wird belobt. Sonntag fand in Wien ein Kreisparbeltag b^r G r o ,ß d e u t s ch e n B o l k spar t e i unter dein Wiener» wald statt. Abgeordneter Dr. Schürff führte aus, ans welchen Gründen es sich als zweckmäßig erwiesen habe, daß die Großdeutsche Volkspartvi durch Eintritt eines ihrer Mitglieder, in das Kabinett mehr als bisher an der Regierung aktiven Anteil nehme und damit eine enisprochenbe Kontrolle der Regiemngsmaßnahmen ausübe. Dr »Waber — sagte Redner — habe sichals Minister außerordentlich gut bewährt und iusbessttder« feine Stellungnahme zu den fragen derOptionen und der Ditzp^nsel)e habe einerseits sein in jeder BezielMng e inwa n.d freies, in Wahrung der Gef^he und Telegraph entärist s»M auch direkte Steuerst ein» getsihri. Mit Stiüern wird zunächst die I st d u st r i e belegt, wodurch vor allM das Gpekulästtenwesen Mvffttt wird. Am 9. September findet in Woßkast ein F i st 8 ü z k o n tz r 1 ß statt, der titte RegSlllUg des -Geldumlaufes schaffest söll. LitwirivG ln bligm Moskau» 8. Autzust. (tzMpmch.) Si'wmow Hit sich m Vertreter der Hilsskomnrgfiori des allrussischen VsllsüMnsschusies nach Riga begeben, wo er mit Direktor' B r v K U, trete« des Hoovrrschen HrlfsksmiterS» zusammentvefsen wird. Die Zweite Internationale btzrät». BeeNüf Sr Üäp M« TÄMMEmS« Mldrt aus Paris: Die Amsterdamer Internationale hat beschlossen, eine internationale KotiNenz »üch BKlm emzuderufen» die sich mtt der durch ßie Hüngersüot ln Rüßknüd gckchaff-üen Läge befassest söür Wie der -»Vvrwaris" erfährt, Itifft biefe Nachricht zu. Die Konseristz werde »Schste» SawStäg i« den Räumest des rlügemrinen deutschest Gewerkschästsbttüdts stattfinden. AüittbelsLörtraKiAHeEßintßFtttiWiM wit!9lo^n>ügstkN, Schweden und Dänemark. Moskau. 6» August. (Fttstksptuch.) Ein aus Chrisiiant,» eingettoffeues Telegramm besagt» daß bt< norwegische Regierung den russischen Text des Handelsvertmges endaültig angrnoütmen hadt. ES fehlt nur »och die formelle Unt^rschrist- Die Verhästdlungen Mit D ä n e m a r k find im Gange. Dir s ch w e d i s ch e R e g t e r »st g stimmte^ nach Anhörest der Sachverstaridige» der Eröffnung vo» Bethändlungcn mit Rußland zu. Kümpfe mir Gegentsvolutioriärett in der rikeaine. Bttkärrft, 8. August. (Fünklpruch.) Aus der L t r a i n e kommen Rstchtlchien, die de» Aüsblü^ einer gegenrevolutionaren Erhebung bestätigen. Die Durchlützruttg der strengest LebensmiKeKtgüWonen sei die Hauptuckücht bet Ei heburig bet Bauet». Die SowieiS, die Röie Truppest zur Dutchssthtüng best Histitt>bitsttz benützen, stoße» ist Pier Distüikten. in denen ^egestrtvolütidnijri Komitees den Kampf organlstmu, auf hartnäckigeu b r w a s sst r t e st Widerstand. kotröktes VesthälMr bewiese» »Nd Eerstrsetts seine» Mlt z» den vorliegenden Frage» wirklich offen Stellüstg zü nehmen MV sich «yste Scheu zu der voü ihm als richtig erkaMM AüschaüMrg zu bekennen. Die Ausführungeü dös Abgßsrhüvten Doktor Gchstrff würden Mit großem Böifäll ausgenommen. ^odanü würde eine Entschließung einstimmig angenommen, üt der U. ö. gefügt wird: Dem Mnistev De. Wabör wirb zv feister korrektest Amtsführung — insbesondere in der Behändlttstg der Opttostsgesüche ber Ostjüden — die vollste Zustünmustg zum Ausdruck gebracht. Mte erklktren ihr Vertrauen, mag auch Oesterreich darüber düs Vertrauen der Welt verlieren — was liegt dar'ütt, öß die Kredite hiMrtrieben werde« --- sie Ast es gerne, die WacßMu< Politik ist ihnen Wurscht, drum Heil! und Hakenkrenz! Die Red.) » ■ ' Der „UBettb“ vom Montag veröffentlicht einen neuerlichen Fall, tz«t zeigt, wie Dr. Waber sich über Recht unb Gesetz hinwegsetzt. Der Kaufmann Alfred Hoffman«. lX.. Harmoniegaffr 1, hätte auf Grand deS FriedensvrrtragrS von St. Germain für DMtschästettttch «Miert. Er ist in H o l r r s. das früher zu Ungar«, heute zur Lschecho-Slawakei gehört, geboren und dorthin zuständig, besuchte die deutschm Gchubm in Göding und studierte dann äst d« Wiener UrfidrifiiSt BerficherunMechnik. Herr Hoffmann hat vlsor wie anseinen Zeugniffen hravorgeht, durchwegs rrne deutsche Bildung geaoffeN. ES ck anMchmr», daß er die deutsche Sptache viel bester beherrscht atS Herr Dr. Waber. Da er seit 1S0S vnustterbrschen in Wien weilt und hier eine handelsgerichtlich protökollierte Grma besitzt, wollte er jetzt die dentschLsterreichische StnatSbürgKschast erlangen- Sein Gesuch wurde abgewiesen. Der Beamte des magifwalischen Bezirksamtes im IX- Bezirk, der ihm die Abweisung mitteilte, war selbst darüber sehr erstaunt und sagte offen: stüd abgewlesen «mkdea» weil Sie Jude sindl* Der Abend" knüpft an diese Mitteilung die Bemerkung: ^Wenn Herrn Hoffman« inzwischen nicht'die Last vekgangen ist. Deutsch österkeicher zu werden, kan» er auf Gründ deS mit der ^schecho-Äowakei adgeschlystenen Sondervertragts nochmals opttetrit. Ist diesem Kalle bürste Herr Dr. Waber M skiuen juristischen Fein-titen wenig Glück haben, da sich die Tfthecho- Slowakei wohl ganz entschieden eine derartige Verletzung des Vertrages verbieten würde? Wenn der »Ädend" da nur nicht das Gewicht ÜberWtzt» dag Htz,r Wabec auf gute internationale Be-'ehungen Oesterreichs legt. WaS schert so einen »großkopferten^ deNtschuatioualen „Politiker" uuser Brrhältuis zur Tschschy-Slowakei, wa8 das Urteil;Amerikas und anderer zivilitterier.Staaien Über, das öfter* krichifche Kulturniveau? Herrn Wabers diplomatlscher Ehrgeiz ist schon mehr att befriedigt» wenn seine Beziehungen zu — Währing ungelrttbt bleibm. Dern dort wurde er üMÜhlt und will , cs auch in HMMnst wieder werden. Man koume ihm deshalb nicht mit solche« Lappalien, wie FriedenSvertcag, Recht und Gesetz! Weit maßgebender für sein Tun und Lasten find die volitischen Tendenzen des Gersthofer Gesellia eils- und KeoclklubS »Alle ^Leuue l"