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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-08 · Heft 910 (8.8.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 910 (8.8.1921)
Date
1921-08-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 910 Wien. Morita§ . .Wie«??, Morge«zsLeuns 8. August mt Seste'S Die Fiitattz im Hause! Di? Korrespondenz Wilhelm meldet: Am 29. v. M. weilte une fmcnizamtliche Kommission ün Haicke!l, Untere Augarten^ ftraue 28, um bei einer Partei, eine Hausdurchsuchung nach Tabak vorzunehmem DttS sprach sich >m Hause herum Und die im ielben Hause wohnhafte Private Julie G o l d st e i n befürchtete, daß auch bei den anderen Parteien eine Nachschau nach fremden Valuten vdrgenvmmen werden könnte. Sie hatte 80.000 polnische Mark m ihrem Besitz und übergab sie und X 20 000 in ungestempelten Banknoten der im Hanse wohnhaften LUähngen beschäitigungslosen Fneda Streicher aus Skalat in Pülm in Verwahrung. Die Kommission eutfemte sich, ohne daß vre befürchtete wertere Durchsuchung erfolgt Ware. Als Nun am 30« v. Rk. die Goldstein das Geld zurückverlangte, rrfläktt die Lmicher zunächst, sie habe es einem unbekannten Manny weitergcgeben. als dre Goldstern daS nicht glaubte, brachte sie 35.000 polnische Mark und sagte zur Goldstern, sie solle noch froh sein, so viel zu bekommen: wenn sie gar nichts erhalte, könne sie auch nichts machen! Nun erstattete die Goldstern btt S trafanzeige und es wurde festgestellt, daß die Streicher das Geld ihrem angeblichen Biäutiaam, dem 22jährigen Handelsaiwestellten Kalman Reich, H.> Förstekgaffc 4, Übergaben hatte. D-e Streicher und Reich wurden verhaftet, leugneten aber, sich von dem anvrrtramm Gclde etwas angeeignel zu toben, und berieft» sich darauf, daß sie die Summe ungezählt übe>nomiilen harten und daß em Irrtum der Frau Goldstein vorUegen müsse. Sie wurden dem Landesgericht emgelieferk. „ Eisen um eine halbe Million gestohlen. Die Polizeibehörde brachte in Erfahrung, daß aus dem Matzlrinsdorfer Lagerplatz .der „kl n r o n" - EisenMaterialiem gejellschasl m. b. H., l., Schenkensträße 8 bis lO, seit längerer Z it Diebstähle verübt werden. Dre Erhebungen ergaben, daß der Hauptschuldige der bei der Firma angestellte 20jährige Magazineur Ignaz H a b l i c z t % XU., Eklgasse 20 wohnhaft, sein dürfte. Der junge Bursche warf das Geld mit vollen Händen hinaus undl ieß si ch. überall „Ingenieur" Venne». Verleitet wurdeHübliczek vondem beider Südbahn als. Werkmeister angistellte» 42jährigen Friedrich M a u s h a m m e r, XII., Steinb.mergasse 14 wohnhaft. Maushammer machte ihn mit dem Eisentrödlcr Johann Kau 1 ntz, Johannesgasse 22, bekannt. Habliczek bestellte nun in Zwischenräumen bön. etwa 14 Tagen immer ein Fuhrwerk, zu dem Lagerplatz der Union und setzte sich mit den dort beschäftigten Arbeilern, dem Eduard N o e, dem Franz Vogl und dem Adolf Fleischer, in Verbindung, die, wenn das Fuhrwerk kam, jedesmal 1000 bis 1800 kg Eisen aufluden, die dann Kautny übernahm. Im Einverständnis waren die Torwächter der Südbahn Laurenz K o c i a n. V.# Leitgebgasse 12, und Heinrich M l i n ü r i t s ch, XU, Eichenstraße^Z, die die Fuhrwerke ungehindert passieren ließen. Harv* liczek oder ein anderer Arbeiter begleiteten die Fuhre, die Kanlny zur Firma K o h m a y e r L R e i ß, protokollierte Eisenwarett« firma, V., Storkgasse 5, brachte. Kautny behauptet, er hätte dieser Firma vertraulich mitgeteilt, da"? die Ware „h e i ß" fe* und bald vertchwmdcn müsse. Aus den Aufzeichunngen der Fiima Kohmayer & Reiß ist zu ersehen, daß an Kautny für Eisenwren in der Zeit vom 19. August v. I. bis 15. April l. I. bei acht Fuhren zusammen eine ViertelmrllionKronrn auSbezahlt wurden» Diesen Betrag hat Habliczek mit seinen Diebsgenossen geteilt- Die „Union" beziffert ihren Schaden auf mindestens eine halbe Million Kronen. 1500 kg Mcißelstahl konnten bei der Firma Kohmaher L Rciß sichergestellt• werden. Kautny, Habliczek, Noe und Mäushammer wurden dem Landesgericht eingelrefert, dre anderen der Staatsanwaltschaft üngezergt. Die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen, zumal sich Reiß zur Zeit in Braunau befindet und einige Mitschuldige noch nicht ausgesorscht werden konnten. * „Salon Strehn". Die 30jährige Kommisgatii« Katharina S t r e h n. l-, Ballgasse 6 wohnhasi, wurde vom Sittenamt dem Bezirksgericht Innere Stadt eingeliefert. Sie hat nicht nur ft ii selbst Männern hingegeben. sondern auch Mädchen Unterschlupf gewährt und gegen Entgelt Männern Mädchen zugeführt. Sie ist aus gleichem Anlaß schon unt drei Monaten Arrests bestrast. * Selbstmord. Gestern abends hat sich in ihrer Wohnung, VISchmalzhofgasse 14, die 44j8hr>gr Prvate Marie Stadth c r r aus unbekannter Ursache am Türhaken erhenkt. * Bigamie. Der 22jährige Hilfsarbektee Johann Merkel, XXI., Hopfnergasse 4, wurde gestern wegen Bigamie dem Lmdesgericht anaezeiat. Unter dem falschen Namen Johann Fischer hat er im Vorjahre rn Linz die Alaschinenemlegerin Adele B. geheiratet, sie aber bald daraus nach einem Streit verlassen und dann m Wien im Mai die Hausgehilfin Stephanie K., die er kurz zuvor kennen gelernt, gcehelicht. - Frecher Betrugsversuch. Am 5. v. M. hat ein etwa 20jöhriger mütelgrvßer Mann, der . sich Weigert oder Liebermann nannte, versucht, dem Gesckmtsleiter der Firma Soffer. VU., MarlahMistraße 12, Moritz Hormk, unter der Vorspiegelung, er sei der Schwiegersohn des Geschäftsinhabers, K 100.000 zu entlocken. * Flüchtig. Der früher der französische» Gesandtschaft in Budapest zugeteilte ehemalige srüNisstsche Unteioffizier Rene Dreyfus fälschte einen Diplomatenpaß aui seinen Namen und entlockte der nnnzösischen Gesandtschaft m. Budapest 25 000 Francs. Er siÜchtete mit seiner Frau und frmem dreijährigen Äinde. * Diebstähle. Am^SS. v. M. wurde dem Dr. Lev R n f ch n 0 w aus dem Dienstwübnzimmer tm, Sauatbrium Auecspergstiaste eine schwarzlederne Brieftasche mit X IbO.ooo u d eine silb-'ne Tasibenuhr gestohlen. Der Paulme Heinunti, Vi„ Theobllldgasse 20. wurden aus dem Kabinett N'ährcnd des Jul, etwa 130 Paar goldene Ohrgehänge Mit Similisteinen im Werte von X 300.000 gestohlen. * Ein Wiener Kaufmann auS Marienbad ausgewiesen. Aus M u v t e tt b ö b w!»d gemeldet: Der Wiener K'itifnian» HugoZuck e r m a ü ü wurde weaen HusardsoteleS cuüiaemirieu. Ml {0. Jahrgang) Redigiert ufitdi* MitwIrkiinQ. hervorragender jüdischer Publizisten und iSöhrifteteHir Von OtfO Aff£US und LUftWfiä .»AT& » a a B S> t)8lBsnaBaBuia(aaa6i«taaM(sli!SM «oBifflaa uennsasiauiä „Wiener Morgen^eitüilg*4 m * Der entlockte Koffer. Am .1. d. M. hatte d e aus Budapest zugereiste Eva S ä n t h n bci der Slandlmn Marie Brock am Pratetstem eiNi N Koffer^ e NgtstkÜr. der Juwelen,- Kleider. Hüte, einen Vchirm. Wbwä-che. Schuh-, Schla röck-'» emen Seidenichirm Usw im Werte von X 7a0.0o0 eathieit. Zu der Standlcrin kam düNN ein mitteb'n oßtr, schmächtiger, bartloser Mann mit kleinen Augen und dunklem Anzug und gab sich iür den Eigemümer des Koffers ans. Er bekam den Koffer und verschwand damit. * Ohrrtngdtdbin. Eine kleine, dicke'Frau lockt Kinder in verschiedenen Bezirken an sich, verspricht ihnen PiN'pen und Zuckerl, lockt sie unter HaNktore und stichli ihnen Oln-gehäuge oder Halsketten. Man lut gut, die Kleinen nicht alleiu zu lassen oder die größeren zu wa> neu. * EMsprUUgtzU ,Wegen Fälschung jugoslawischer Noten zu 20 Dinar war der 4ijäbnge Autoliirclnniker Albert L e t t i s aus Pola der vom Bvll',eckou'.nnssmiat Agram gesucht wird, in Haft E> sollte dem Bezirksgericht in Leibnitz ciNgeliefcrt werden uttd ist aus dem fahrenden Zug entiprungen. . Steuerfragekaften. Pefie B. Sie koinien den Verkam al-t wucheisich ausechten, wenn Jh e Uneifahrenheit oder Notlage ausgenützl wur^e. Hiezu ist eine Klage notwendig, bei dev Sie durch einen Rechtsanwalt vertrcteu sein müssen». Wenn .Sie M-ttetlos,sind, wenden Sie sich am besten an eine Neditshilfsstelle. deien Äd> esse Sie^ in jedem Bez-lkSgeiichl erfahren können. Eventuell können Sie. auch d:e Strafanzeige wegen Wuchers machen. — L. K. Als protökollitttrr Kattfmaun müssen Sie ordentliche Handelsbücher mindestens nach den Regeln der, emsuchen Buchhaltung rühren. Kassenbuch allein genügt Nickt. Insbesondere ist das Kopierduch, gesetzlich vorgtschrieden. ~~ Biau-tverß. Ihre Anfrage ist nicht' ganz verständlich. Wenn Cie als Eigentümer des HauSanteiles mtabuüert sind» so kann Ihnen Ihr Schwager dieses Eigentum keinesfalls durch Zahlung irgendeines Betrages nebmen. Wenn Sie aber nicht Miteigentümer sind, sondern nur eme Hypoihck für X 10.000 ans der Borklirgszeit haben, dann kann der Eigentümer nach Bezahlung der X 10 000 die Löschung der Hypothek verlangen, und, zwar genügt im allgenre^nen, die Zahlung in deiitschösterreichischen Kronen. Ob e>ne Klage aus Zahlung jugoslawischer Kronen Aussicht auf Erlolg hat, läßt sich nur bei näheier Kenntnis der Umstände beurteilen. — Rosenbaum, ©ittjf. Für die Forderungen ehemaliger Heereslieferantrn ist das Militärliquidierungsamt, zuständig, das in Wien zahlreiche Amtsstcllen hat. Richten Sie an dieses oder an das Bundesministeriuw sür Heerwesen ein Gesuch unter aenanrr Angabe Ihrer Forderung und der Beweismittel. —, R. 9t. a) Da Sie den Schmuck vor dem Kriege um, insgesamt X4000 erworben haben, rst er nicht abgabepflichtig; Sie brauchen ihn daher in Ihrem Bekenntnis überhaupt nicht zu erwähnen d) Die Naphthabiuttoanteile sind mit ihrem gemeinen Wert am Stichtag abaabepsticktig. Wenn Sie die Bewertung nicht selbst vornehmen jomtett, so genügt eine genaue Beschreibung rm Beilaaeblatt 3. Außerdem führen Sie sie im tl. Teil als ausländisch gebundenes Vermögen an. — Zahlung. Sie haben bereits mehr vorausgezahlt, als Sie nach Ihrem Bekenntnis zu zahlen hätten. Sprechen Sie persönlich bei der Steuerbehörde vor uv,b ersuchen Sie unter BorweiS der Bestätigung über die Vorauszahlung um Authebung des Sicherstellungsaustragcs. Wenn diese nicht bewilligt wird, müssen Sie drn Relurs an die FinanzlandeZdireklion Die» erhebt». — Besitz. 1. Sie müssen auch das HauS in der Tichecho-Tlowakei i" Ihr Bekenntnis aufnehmen, da Sie als Oesierreicher grundsätzlich von Ihrem ganzen Vermögen abgabepflichtig sind. Nur wird Ihnen die ischechiiche Vermögensabgabe in 'die inländische eingerechnet werden und müssen Sie die Bemessung in -der Tsckecho--Slowakei sogleich, wenn sie Ihnen bekannt wird, der hiesigen Steuerbehörde an-- zeigen. 2. Das Einkommen aus ausländischem Grundbesitz wird hier nicht vecstmelt. doch müssen Sie es im Bekenmnis angeben. — Evwerbsieuev. Um Stundung der Gemeindezusciilnge müssen Sie beim Magistrat besonders anluchssn. Sie wird jedoch sehr selten bewilligt. ■**- R. G Wenn Sre an VermögerisLbgabe zuviel voraüSgtzahlt haben, so wird Ihnen dieser Betrag mit 56/o Zinsen zurückerflattet oder auf andere Steuern augerrchnet werden, über erst nach Bemessuna Ihrer VermötzkNssdgüve. Vorläufig hat ein Ansuchen um Niickzahlung wenig Aussicht, da ja Ihr Bekenntnis noch nicht überprüst und Ihre Abgabe noch Nicht bemessen ist. Erbschaft. Die Erb- Und Nachlaßgebühren richten sich nach dem Verwandtschaftsgrad und iiüch der Höhe deS Nachlasses., Hüusbauf. Es wird eine Gebühr für dett Kaufvertrag, eine für die Eintragung ins Grundbuch und die WertzuwochZabgabe .Ul zahlen sein. Ihre Höhe bängt NüiÜilich vom Kaufpreis ab. Sic können im Vertrag ohnewelttrs verrinn baren, daß alle Gebühren der Käufer trägt. Jedoch erh-ht sich hiedurch die Wertzuwachsabgabr. — Heinrich F. D:e Stetikrbehörde ist berechtigt, die Brtcheinsicht rn ihren Amtsräunteu vorzunehmeN, Handelt es sich aber um umfangreiche Erhebungen oder benötrge« Sie die Bücher selbst, so können Sie dre Vornahme m Ihre» eigenen Geschäftsräumen verlange«. K. <s., XXI. Wenn . Sie schon nn vorigen Jalrre RenteMittk gezahlt haben und 3hre Bezüge und llhr Wohnsitz die gleichen geblieben, find, dann haben Sie Heuer ein Rcnrensteuerbskmotnrtz nutz über besondere Aufforderung einziibringen. ~ Verlust Sie Müssen glaubhaft machen, daß Ihr Einkommen sich gegknüder der letzten Jabresoorichreibung durch außerordentlich.' tlmstande um mrh als em Drittel vermindert tun, daun kann Jbnm tm Mmderurn.- der Vorewzahluna bewrlliat werscu. Der Hausarzt. Redigiecr von.Dr. Sanel Be»»« Das VerOngungsproblem. ' Di-a a.ufsehencrregLttben . Mitteilungen. Prozessor. Steinachs über seine Borjüngungserfolgie h.aMn dre ur»- alt-e Fvage der Erneuerung der Jrrgendkraft ne,.er»;, dings zur öffentlichen Diskussion gestellt. Steinach griffi den alten - Gedanken,. daß. die- Keimdrüsen die Träger der Verjüngung' seien, auf und unterband die Ansführnngskancile der Samendrüsen bei' Ratten, lvobnr»? selbstverständlich die Fähigkeit der Zeugung erlosch, sich gleichzeitig aber sine Wucherung der Pubertätsdrüsenzelken und eine Vermehrte Süfteabscheiduug einstellte, die,' durch' hest Hlütstrom geführt, die erloschenen Kräfte zn neuem, verjüngter^ Lebeü zü wecken imstande wäre. Es war ja schön längst. bekannt, daß die sogenannten Drüsen mit inneM Sekretion (das heißt: : Drüsen, die ihr wichtiges Sekret — ihren Organsast — direkt in die BMthähü üb Men) eine bedeutende Pblle beim menschkichen StofflvechM spielen, indem znmBeispiel eine Vergrößerung ober Verkleinerung der Schilddrüse, der Gehirnanhangsdrüse zu ganz beMmnieir Ausfalls- Und KrankhertsSrscheinungeN führte. . Sv sah SteiNach bei alten, abgemagerten Nnttelc. an denen er die obenangeführte Operation vallzvg, tüie' diesen Tieren ein neues, weiches Fell. Nachwuchs, sich ihre gebückte Haltung besserte, Ivie' die früher müden, trägen Tiere ans ihrer' Teilnahmslosigkeit erwachten, Bewegnngsdmngj Rauf- und Freßlusi sich einstellte». Was als das -wesentlichste erschien, war die beim Geschlechtstrieb vor. sich gegangene Veränderung, indem die geschlechtliche Gleichgültigkeit und verminderte Potenz sich in stürmische Leidenschaft verwandelten. Diese Zeichen wurden als Verjüngungserscheinungen gedeutet» Bas war der Me Mß,' den GMnackj Mschrug. " Die verjüngten Tiere blieben .aber nicht ewig-jung,- sondern es stellten sich Nach lelnMr Zeit'Mier die Merkmale des ßllkers ein. Bei diesen pflanzte der uunentwegte »Forscher ^jugendliche Keimdrüsen artgleicher Tiere in den Körper und in einigen Wochen zeigte sich der Erfolg in einer Nenbelebung. des Körpers und ddr' Seele und in einem unverkennbaren Anstieg des.. Geschlechtstriebes. , Diese Beobachtungen an den Tieren wurden von Steinach und seinen Mitarbeitern auf den Manschen . übertragen. Dreivon ihnen operiert« gealterte Männer schienen in d^m Sinne verjüngt zu sein, als bei ihnen die F'ähigkeit und di« Lust zur Begattung sich wieder ein stellten. - D'ie Forschungen Steinachs haben, eiye scharfe wissenfchaftliche Kritik^ .herausgefordert. . Es gab Verhimmlnngen und schwerste Anklagen;' die nächste Zukunft wird es erst beweisen, was an den gefundene!: Tatsachen' für die Menschheit wertvoll ist. Es müßte erst der Begriff des Alterns überhauvt umschrieben werden, denn daß das Versiegen der Ueschlechtsleistung als solche das Schwinde« der jugendlichen Seelen- und Körpermerkmale und damit" das Altern bedeute, ist kaum anzunehmen. z - Jedenfalls sind wir/einMtÜck in der Erkenntnis der menschlichen Wachstumsvorgange weitergekommen und bedeuten die jüngsten Befunde.nur Fortsetzungen der Ansichten der aM 'Volksmedizin,^/frie tznr Verjüngung Wrstöche und Samendrüstn in rohem Zustande verrühren ließ, bis derberühmte franizösische Physiologe Brvwn-Sequard zur Hebung > seiner geistigen und körperlichen Frische sich selbst einenSaft von Hodensubstanz einspritzte. Selbst das scheinbar Lächerlichste in der medizinischen Mm st hat sich später als sehr bedeutungävoll und die Erkenntnis fördernd erwiesen. * > ‘ , Inzwischen wird der Dod noch lange sem« Onser fordern. AeezEche Winke. Nach der Gebürt eines Kindes wird der Möchnerin im allgemeinen eine mindestens achttägige Bettruhe empfohlen, wenn nicht hmzugetretene Komplikationen eine längere erwünscht erscheinen lassen. Mt dem frühzeitigen Aufstehen hat matt nicht sehr güte Resllltate erzielt; übrigens.ist dies nur unter beständiger Kontrolle - möglich: Die Straffheit der Bauchmnskülatur >virddnrch Anlegen einer breiten Gummibinde in den nächstfolgenden fünf WockM erzielt. Außerdem empfiehlt sich eine Selbstmassage, die im DurchMten, Streifen uub Klopsen bet Bauchdecke besteht, an welche Prozeduren sich später gymnastische UebMgen des Rumpfes auschließen. ' . . Aeeztlicher F-äMastan. Verjüngung. David hat sich als einfaches Venlltiguu> itül dtn Leib der jungen schönen Abssap verscknebM- Mir cktlsiein Erfolg, ist unbekannt. Neugeboren. Die durch Dtn rbartsakl tierbe.geiüyrte Deformation des kindlichen Kopfes,gibt h im Laufe einiger Wochen und. sind Versuche, dem . weichtn tdlichetr Schädel kmö aUdNS Form \ü g:veü, lächerlich. tüUdpfiege. Ein gesund et' SäutzlMH btüUcki tl t ll i Maad' Id Zahnpflege. Durch das Herum wischen Ml MrMde wnv. dtt ttt Schleimhaut verletzt uno es siedeln sich verschiedene Püze, e Soor, an. — Schöne Krau. Das beite Mittel m*. Erltnng der Schönheit ist langer, guter Schlaf. Sechs bis siebkli tunden genügen nicht. Damit eilte Frau grimm und - schön eilte, braucht sie neun bls zehn Stunden Schlaf. " Dheres» T. er Kampf^geg.'n das. Korsen oder das Haarvrenneu ist töricht, lau MitO sich dünul üvsinden. - 11

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