Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 909 (7.8.1921)
- Date
- 1921-08-07
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- 1 * Wien, Sonntag f Werter Morgerrzeitrmg.. ,.;7. August 1921'* Seite Wt«Mt^Avnzern, der sich' hauptsächlich mir Gsn-fabAkoM fefcfct. . . A»H in Veu tsch-l'L-« d..yrriht^bit'Prrtrusrpris,.-r» |Mibet> ln. der C!a5)lrydAstrir, w'it.re .FoLlschrttte. R.'.chde.u eine Sirtrr^Mngeimjuschüft Iwischöu/der Slrnn.'?-Er':pv: und den SiwUie>i-?-Schuckert-Wcrkeir zusiqnde gckaurnleu ivar, ist jetzt eine Asiiiuhcrung zwischen Krupp und der Ls. <L. G. in Vorbereitung. Beide Gruppen habcu - gemeinsame Kontrolle Über die Rheinischen. M::all!rareu- und MÄschinenfabriken in Düsseldorf erreicht. Hü,zu. kommt bi.' Vrrcruigung mit einer dritten Kombination, nämlich der Fa^ Otto Wals in Kökil, die gemeinsam nrit den Koniuglijk Nordrrlandsche Hoog^vcn en StacrlfcrLrieken biL großen KÄhleiiLergwe.rk?, 'Eistu-, umb StahlgietzerLieir LeS Phönix völligkoutwMert Und auch sonst im Auslands wichtige JnteressengeineLirschastcn - öesiht. Diese Vertrustung;:» der grossen Weltinstitute in der chemischen, der Vlcktrizrtäts-, Kohlen-, Eisen- und Slahlbwnche machen cs den Industrien der' kleiucn Länder bcsyniderS. schner. , . _- Der DalutaLainyf in Lettland. , . Aus Riga wird der „Frankfurter Zeitung" geschrieben: Der Nöte größte in Lettland ist m Augenblick seine G eldrv ährung. Äon allen Nachfolgestaaten auf dem.Boden des alten Rußland hat Lettland allein für feine Mahlung die russische R ir b e lbrzeichnung beibehalten. Und in der Tat, der lettländische Rubel sicht nur um weniges höher als dcr in Pielrnilliardm-Auflagen immer wieder, nach--.und neugedruckte russische Zarenrubkl. Darum soll auch Leitlands drüsiger Staat?- kckffenschein verWvmdrn und durch den sogcuanntcn GvIdlat, eine Variation des französischen Franken, ergänzt werden. Mer noch $m- Stunde ist der Lat vorerst nur Projekt; an den Lai werden die Zweifler erst dann glauben wollen, wenn sie ihn sehen und'Zeuge seiner internationalen Böcsenfahrgkeit sind: E nstwe'rleu haben wir es also immer nur «nt dem l e t t l ä n d r s ch e n R n b e l zu tun und mit seinen. .überlegenen Konkurrenten — den AuSlandsdevisen, unter denen jdkjenige des mehr und mehr nach dem Osten exportierenden Deutschen Reiches an erster Stelle, steht. Die deutsche Mark ist Heute geradezu Lettlands zweite Valuta, die auch von Engländern ««d Amerikanern, Franzosen und Skandinaviern in Riga und Libau m Zahlung genommen wird. Mit Reglementierung und Verboten, festen Kursen und Lizenzen, Verordnungen und Strafen, Konfiskationen und Picfseartikeln hat man gegen die Auslands* vtzluta anzukämpfen und die eigene Währung^ zu heben »ersucht. Aber man hat jedesm.il statt positiver nur «Dative Resultate erziel'. Erlasse welchen publiziert, auf- ^chvbrn und wiedr erneuert *— umgangen werden sid stets, denn das Kapital ist international, und ehern, den Maturgesetzen gleich, sind die Wirtschafrsgesctze. Lettlands derzeitiger Bmayzmmistcr, tzldichzeitig Handels- und Jndustrieminrster, R i « g o l d K a l n i n tz — wie es heißt, auch Lettlands wachster Mann — der kurz vor dem Kriege .aus Amerika nach Mersburg kam und dort zu ansehnlichem vermögen gelangte, r«tzt seinen Ehrgeiz und sein bestes Können darein, das Wirtschaftsleben, ganz besonders aber die Finmzverhästnisse seiner Heimat zu heben und zu fördern. Er hat es vor einigen Monaten, kurz nach seinem Antritt, erlebe.: müssen, wie die .Landeswährung auch heuer dem üblichen Friihjahrsstukz unterlag» wobei umgekehrt das englische Pfund von 1200 ans 2000, dtp Dollar von 300 aus 600, die deutsche Mart von b aus 9 bis 10 lettlirndifche Rubel stieg. Dcr Rekordstand. aber wird erfahrungsgemäß nach geringelt Schwankungen stets znm Dauerstand. Here Kalning, als erfahrener Geschäfts- und Fmanz- «tvnn. deckte seine Karle.; nicht auf, >cr griff auch nicht zum kostspieligen und letzten Endes doch vergeblichen Mittel der Jnteivttition durch Abgabe vd« NuslandSvalrita aus' der Staatskasse. sammelte vielmehr nach bfent Muster der Ktieg?strälegie ins- HMim alle Ätciste und Mittel, uiü plötzlich zum Gemaltstoß aüS.uwlen. Mitte' JuÜ kauften die Banken keine Valuta mehr» Httt dieselbe Zeit wurden viele Struerzahknngen sättig, wurde der Ausfuhrzoll ans Holz Und andere LiMdesprodukte nicht mehr in ausländischer, sondern nur noch in lettllindifcher Valuta erhoben, tröt der Neue wesentlich erhöbst Eittftthrzvlltarff in Kraft und wurden Mindest« wie Meisigebote im Staate nur noch in der Landeswährung ausgeschrieben. Der Wkns selbst sperrte seine Kasten und hieltwo nur augüng'g, .mit große: en Zahlungen zurück». Ein nie dagewrsener G e l d m a ngel machte sich plötzlich in empfindlichster Weise geltend, die ÄtiSläudsvaluta wurde, um Jnlandswährrmg zu erlangen, ans den Markt geworfen und legal, oder illegal zu Berkustpr eisen abgegeben. Das psychologische Moment — die Panik — trug b.vS >huge dazu bei und in acht Tagen hatte Lettlands Rubel seinen Frühjahrsstand wieder erreicht. Auf der anderen Seite ist aber zu verzeichnen, daß, während Millivnenverntögen zusamMnschArolM, eure ällge- MeineZühlUrigsstockurrg e'mtrat, Betriebe reduziert, weun nicht gar geschlossen wurden^ ein ncuneuswerter PreiSrück» gang im Lande nicht rvahrzünrhmen war. Inzwischen hat'«» sich die Gegner: die Geldwelt und der Großhandel, von den furchtdaren Schlägen erholt und soweit wieder gesaminelt,daß sie den Rück* stoß ausssthttulonntkn, Wären sie eS ntm, die das Verlorene wiedcrgtwanrstn ökcr b.haupieie sich 'bditzl'ch das ökonomische Gesetz N0N der uaei-rtidjen altmählicheu F.mmzcvoluieorr, rie durch keine tÄtwaUn-.äßrrgcln zu errerchcn ist — genug, irr hin drei Tagen dis zum 2t. Juli waren die vectoreuen Stellungen ---'---7---- VW tQ. fast vollzählig züruckgenommen und Herr Kalning zählte etwa 4-Plus gegen 3 Minus. Heute, am 22. Juli, dasselbe Bild. Die riächsien Tage werden schwerlich eine wesmtliche Veränderung rringen» Dcr V a l u t a k a rn p f i n L e t t l a n d ist damit aber keittessalls abgebrochen un'd mit Spannung kann man dcr weiteren Entwicklung entgegeufebeu, die nach jetziger Atempause der Kampf noch bringen.wird. Dem Lande -mag dreff. erbitterte Fehle schwerlieh zum ausschlaggebenden Nutzen gereichen, wenn nicht Hand in Hand damit eine GeMndung seines MirrsehaftslebenS von Grund aus offen zuiage tritt. . ^--- Die netten deutschen Steuern. ' Aus Berlist wird gemeldet: Die Beratung des Reichskadinetts über die neuen Steuern ist zu einem gewissen Abschluß gclangti Es liegen folgende Gesetzentwürfe vor: 1. Erhöhung der Z u ck e r st e u e r von Mark 14 aus 100 per 100 Kilogramm; 8. rin Entwurf für cm Süßstoffgesetz; 3. Erhöhung der Einnahmen beim Branntwein per Hektoliter von Mark 800 auf mindestens 4000; 4. Erhöhung einzelner Verbrauchssteucriätze: s) Vervierfachung der Leuchimittelstcuersätze, b) Verdoppelung der Zündwarensteuer und der M ncralwassersteuer, c) Vervierfachung der Biersteuer; ä) Beseitigung der Ermäßigungen der Tabalsterrersätze; 5. Erhöhuug der Zollsätze für Bananen. Datteln. Kaffee, Tee, Gewürze, Kakao und Schokolade sowie der Zollsätze für eine Reihe voy Waren, die für den allgemeinen Verbrauch nicht wesentlich sind; 6. Erhöhung der Koch len st euer auf 30 vom Hundert des Wertes; 7. Besteuerung von V u chm a ch e r w c t t e n; 8. Wesentliche Erhöhung der Steuer für Kraftfahrzeuge unter Einbepehung der Lastkraftwagen; 9. Er-- Höhung' der gegenwärtig im Reichsstempelgesetz vorgesehenen niedrigen Steuersätze und Einschränkung der Steuerbesreiuugen; 10. Verdoppelung der Umsatzsteuer unter gleichzeitiger Einschränkung der Befreiungsvoi-schriften bei der Ein- und Ausfuhr, wobei jedoch den Dcdürfniffen des Ausfuhrhandels Rechnung getragen werden soll; 11. erhöhte. Umsatzsteuer für Luxusgastst a t t e N mit^Zuschlagsreeht der Gemeinde; 12. die Körperfchastcnstcuec soll bei den' Crwerbsgesellschajtcn 30°/„ des gesamten besteuerbaren Einkommens betragen. Dir bisherige steuerliche Begünstigung der Schachtclgescllschaften soll abgeschwächt werden. Hiebei ist insbesondere die Besteuerung der Gründling von Mtlengesellschaften mit 7% zu erwähnen. , Die B ö r s e n ft e u vr soll für Kundengeschäste ans 6*/» erhöht werden; 13. ein Beimögenssteuergesetz schlägt einen sachgemäßen Ausbau des NeichSnotopsergedankens vor, und zwar in der Weise, daß zwar dcr nach dem Gesetz über die beschleunigte Ein- Hebung des Reichsnotopf<rs bezeichnte Teil eingeho.be» im übrigen aber an die Stelle des.NestbctragrS des Nrichsnotopfers eine laufende Vermögenssteuer tritt. Die laufende Vermögenssteuer soll von 0'5 bis 1% auf-> steigen und bei nichtphysischen Personen IV-Vo» betragen. Hiezu soll auf die Dauer von 15 Jahren ein Zuschlag treten, der für physische Personen .300°/«, für nichtphhsischr Personen 150% der. Vermogeussteuer beträgt. Au die Stelle desgeltenden Besitzsteuergesetzcs soll. ,eine VekMogenssteuer gesetzt wtrden. Der Steuersatz ' soll m!t 1°/, für die ersten 100 006 Mark beginnen und bei zuwachsenden Beträgen über 6 Millionen Mark den Höchstsatz von 10% errtichrn. 14 Gesetze über die Abgabe vom Vermögenszuwachs aus der Nachkriegszeit. Es sollen in erster Linie die großen Gewinne,-die in direkter oder indirekler Nachwirkung des Krieges gemacht worden sind, zur Besteuerung herangrzogen werden. (Auch Deutschland fleht vor einer neuen starken Teuerungswelle. Die Reduktion.) . . .. Tiefstand bet amerikanischen Wsenproduktivn. Rach' einem Wochenbericht des »Fron Age" ist die RoheistMzmgUng der Veremigten Staaten im Monat Juni (von 1,065-000 Tonnen) die kleinste im laufenden Jahre gewesen. Mit welcher Wucht dir Krrstg zurzeit auf der amerikanischen Eisenindustrie lastet, geht daraus aber noch nicht annähernd hervor. Die Rvheisencrzeuguttg der Vereinigten Staaten fiel von 8.42 Millionen Tontztztt im Jänner 4021 auf 1.19 Millionen Tonnen im Aprll 1021; das ist aüf den tiefsten Stand stit Juni 1W8. Im Mai 1921 folgte dann eine kleine Brsierung auf 1,22 Millionen Tonnen, übrigens nur infolge der größeren Anzahl voll Tagen in diesem Monat. Im Juni 1981 belief sich aber die Roheisenerzeugung dev Vree'mitzten Staaten nur auf 1,065.0001 Das war die kleinste Monatsprvdultion seit dem Jänner 1908 (l,645.cOo t), als die schwere Depression in der amerikanischen Eisenindustrie im Gefolge der NcwHorker BorsenpaNrk vom Oltobec 1807 ihren Höhepunkt erreicht hatte. Daß die amerikanische Esicnproduktron noch einmal ans diesen Tiefstand zurücksallen würde, hatte wohl kaum jemand mehr angenommen. Mit dem außergewöhnlich medrigen Stand fce? Erzeugung vom Juni 1921 dürfte allerdings der Tiefpunkt überschritten sein. Denn auf das Semester berechnet, entsprach die Juniproduktion nur 6,400.000 t. Eine niedrigere' Halbjahrs erzeugurig kam das letze Mal im zweiten Semester 19ist mit 6,150.0; y t vor. Die amerikanische Roheisenerzeugung im' zweiten Quartal 1921 war demnach auf den vor zwütt'ig Jahren geltenden Stand zukückgewvrfen worden. Diese Erzeugung kann selbst bei äußerster Zurückhaltung des Kon ums der sa seit Beginn des Jahrhunderts so stark gewachsenen Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus die Dauer, das herßt auch Luv sür einen Zeitraum von mehr als einigen Monaten, nicht genügen. I.HCJnmNDm ivsrJ^Tmte*ÖHS£LLSaiAfS Telephon 6‘J-O-IS 1 Postacheckonto 62423 Wien, I., WippUn^erstrasse Sfr. ÄS SPEZIALITÄT: FrctVlas';. learbhärder Karbon-u.Wnchsnnnfere Ettnuicti Internationale Handelsbank. Eine englische F'mar.z- und Handelsgruppe unter Führung von Mr. Duncar^ H ta L o n - A r m st r o n g und Mcssrs- Robert und Frankl W h i t e h .e a d haben anläßlich der beabsichtigten Durchführungj der Kaprtalserhöhung auf K .20o,COOXOO durch Uebernahnre eines größeren Aktienpostevs danerndes Jntereffe an .dem > Institut genommen. Es wurden in den BerwallungSrat als Vertreter dieser Gruppe die Herren Air. Dnucan Heatori-Armstrong, Robert ,mrd Frank Whrtehcad, Generaldirektor B rönne r, ^Kurt Gras. S t r a ch w i tz und Dr. Leopold B c st e r m a n n lo)ptiert^ Gleichzeitig wurden Mr. Duncan Heaton-Armstrong zum Ko^ PräsidcMen und die Herren Robert Whitehead und Konunerzral» rat Artur Roth zu Vizepräsideuten gewählt. Zu geschäftssührendm VcrwaltungSrak^n wurden die Herren Dr. R i e s z, Generalvertreter des Sloda-Wetzler-Konzerns.nnd Generaldirektor Bronner des Whitehead-Armstrong-Konzerns bestellt. Der Whitehead-» Armstrong-Konzern, zu deffeu Jnteressenlreis bereits eine Reihe bedeutender Industriemrd Handelsvntcrnehmnngen in Oesterreich und hcn übrigen. Sukzesironsstaaten gehören, hat nunmehr auch Einfluß^auf ein Baukinstirut genommen, um die Handelsbeziehungen und insbesondere auch di: finanziellen Beziehungen zwischen« England und Oesterreich und den anliegenden Staaten und dem! Balkan intensiver zu grstal.en.. - \ Die Tabalrindrrstrie in Palästina. Seitdem 7>as! Tabakmvnopol in Palästina ausgehoben wurde,^ zeigt sich imme» größeres Interesse für die Tabatkultur im Lande. Während der^ letzten zw.r Jahre haben jüdische Einwanderer-, besonders aus Serbien, die Möglichkeiten einer großangelegten Tabakindustrir und Tabakpflanzung eingehend studiert. Diese Studien auf Grunds von Pflanzungsversuchcn mußten infolge der Vorgänge in Jaffa unterbrochen we-.den. Nur in der OAihe von S a k n a besieht eine solche Versuchsstation, welche die besten Ergebnisse verspricht.« und Herr O r i m o v s k i aus Sibirien geht nun daran, zur' Aufmunterung dcr Tabakpsianzer eine Tabaksabrik in größerem» Stil zu errichten. e ' ' Ein russischer Textiltrust. Aus Moskau mb .,dem. „Ruß-Preh" gemeldet, daß dort in nächster Zeit sich ein ^extiltrEbilden'wird. Der Trust wird 17 Flachsfabnken verermgen, dre uv der Nahe von Kosiroura und Murom lieaeu. Dcr Trustverwal-: tung wird vom Staat das Recht erteilt. Rohstoffe, Heizmateriallew und Lebensrnittel sich aus dem Inland zu verschaffen. Außerdem hat der Trust das Recht im A u s l a n d M a t e n a lren und Maschinen zu bestellen, die für dre F l a ch §» industrre notwendig sind. Dre Mittel zur Beschaffung dep notwendigen Materialien im Auslande werden aus dmr Verkauf eines Teiles der Produktion, für das Ausland gedeckt^ Dezandnk Teil der Produktion wird vom Staat geliefert. Dritter internationaler Handrlskongretz. Aus dem- Haag wird gemeldet: Zwi'chen dem 13. und 14. Dezember wird m Amsterdam dcr dritte internationale Handels-i kongreß stattsinden. Der zweite Kongreß tagte rm Jahre 1910.- Auf der Tagesordnung des Kongresses sollen folgende Fragen.' behandelt werden: Wre' wert kann der w i r t s ch a f t l r,ch e Aufbau national und international, durch den freie w Handel' gefördert werden? Wre wert,kann der iyielnationalk ft: ...c^fei.Vam ^Ll«*At(tAMSaT 4iiv rtPhtAmf Häydelsverkchr durch den Freihandel wieder, zur Blüte gebracht werdend Die ungünstigen Wirkungen kolonialer Vorrechte und; der Freihandel. Verminderung der Reibung zwischen den der-, schiedenen Nationen und d-.e ethische Bedeutung deS FrerhandelS^ Gründung des Verbandes der österr. Tapezierer-»! Sattler- und Tafchnerzugehürhändler. Vorgestern fand» im Gremium dcr Wiener Kaufmannschaft die konstrturerendv Generalversatnmluna statt. Mit der Leitung des VorstaudA wurden betraut: Obmaim Matimilran Prager, Obmannstell-i Vertreter Matthias Strglbauer und Dr. Leo Nasch, Kassier Moritz Steinhof. VorstarrdsNritgl-edkr' Bertram Kahn-Hüt, Philipp: Kunstadt, H.' Rcimelt. z'7''v'/vÄ Ungarisches Mehl für Wlen. Die „Ungarische/Rund^i schau^ meldet aus Budapest: Die Lloydbank hat einer Melduvs', des Fz Wag" zufolge.für die Stadt Wien rm Mehlexport-: geschast im Betrage von hundert M i l l i o n e v K r v n ew übgewickelt. \ Die deutsch-amerikianischen Kreditverhandlu«ge«.j Dem Londoner „Econom st" wird aus,New-Nork über dlei schwebenden deutsch-amerikanischen Kreditverhandlungen gemeldet,^' daß diese Verhandlungen sich im ganzen auf Kredite in Höhe von: lin.gesähr49 Rtillionen Dollar erstrecken, mit Rückzahlungssrrsteri, die sich zwischen 30 Tagen und einem Jahr bewegen. Die Kredite sollen dem Bezüge von^ Getreide, Baumwolle, Kupfer dienen und teilweise auch mit den; deutschen Wiedergutmachuugszahlnngen in Verbindung steheü'.: Zwei Bankengruppen arbeiten an einen! Kredit von 5 und iQ Millionen Dollar, eine dritte an einem solchen von 25 Million»' Dollar und eine vierte an einem von 9 Millionen Dollar. Der,' letztere Kredit 'ist unterdessen perfekt geworden. Das Syndikat,) das ihn gewährt, soll bestehen aus der kniemstiona! Acceptancej Bank, der Chase National Bank, der Bankers Trust Company: und der Rrst National Bank ok Boston. Auf beritscher Seite; hat bekanntlich die Geirerdeeinfuhrstelle abgeschlosseu. Dre> Akzepte! i wurden von einer deutschen Bankengruppe indossiert und werden,' ' für den Rediskont seitens der Ftderal-Rrserve-Battken geeignet sein.! TUNBSRA •U.rf ji. .jCti iMUii UP pff,