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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-06 · Heft 908 (6.8.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 908 (6.8.1921)
Date
1921-08-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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ViXi ÖU6 siOieru Lramstay ico tfcifctt« 6i August 1921 Sette 7 soll rtitt dem Eintritt gewisser besonder^ vertraglich obet gesetzlich festgesetzter Tatsachen. 3. Der polnische Fiskus übernimmt ferner die Erfüllung von Forderungen» welche aus v e r t r ü g s m a ß i g t w L i eferuNge « ün die Okkupationsbehö^den sowie aus Arrests- und Werkverträgen entstanden sind,- wenn der volmsche Staat davon nachweisbaren'Nutzen gezogen hat, das beißt, wenn aus Grund dieser Lieferungen, beziehungsweise Leistungen das Vermögen des polnischen Staates sich vergrößert hat. Für b efc Ä ten von Force-.n>ig«n gilt ebenfalls, die unter 1 anpc-ft^vte Bedingung teS srnwittn geschlossen'« Vertrages. 4. Endl ch gelangen - Auszahlung durch den polnischen Staat Ansprüche aal Nücterüaliung der Hellungskosten wie auch alle prwatrechtlichek Forderungen der Krankenhäuser und Gohlfah tianstalien. Ov eme bestimmte Forderung erfüllt werden soll, entscheidet in icdciu Falle das Hauptllquidierungsamt in Warschau. beziehungsweise das Kommissariat des Hauptligaidierungsamtrs in Lemberg, je nachdem die in Frage stehende Forherutlg in Kongreßpolen oder Galizien entstanden ist. An diese Stellen hat auch der Gläubiger sei» Gesuch zu richten, und zwar spätestens in drei Monaten nach Jnkraftreten der Verordnung*). Im Gesuche sind anzuführen: Bor-, Zuname und Adresse des Gläubigers, irme Staatsangehörigkeit, genaue Bezeichnung der Forderung m bezug auf Zeck und Ort ihrer Entstehung uttd Fälligkeit, genaue Angabe der betreffenden Okkupationsbchörde; ferner muß durch Urkunden genau bewiesen werden» daß die Angaben auf Wahrheit beruhen; es ist auch auzugeben, ob die Forderung bereits bei irgendeiner polnischen Behörde öitnemcibet worden ist und ob" eventuell seitens der polnrjchen oder der OkluPat'vnöbehörden irgendwelche Vorschüsse geleistet woroen sind, endlich muß auch die eventuelle Belastung oder Verpfändung der betreffenden Forderung angegeben werden. Die Entscheidung des Hauptliquidierungsamtes (beziehungs^ weise des Kommissariats m Lemberg) wird nach freiem Ermessen getroffen und ist endgültig. Der Gläub'ger hat kein Berufungsrecht. Die Auszahlung erfolgt bis zur Hohe des dem Gläubiger von den Okkupationsbehörden gebührenden Bktragcs ohne Berücksichtigung irgendwelcher Nebengebührcn (Zinsen). Handelt es sich um Forderungen aus vertragsmäßigen Lieferllngen (siehe unter 3), so wird die Hälfte des Betrages in Obligationen der lnneren Staatsanleihe — zum Nennwert — ausbezahlt. Die Valutafrage wird weder im Gesetz noch in der Verordnung berührt. In einer Deklaration, in der der Gläubiger Über den erhaltenen Betrag quittiert, wird von ihm zugleich die ihm zustehende Forderung an den polnischen FiSkus abgetreten. Somit kommt eine Zession zustande, so daß nunmehr die polnische Regierung Gläubiger der Okkupationsregierungen geworden rst. Die Zession der Forderlmg entfällt nur in den Fällen der Rückerstattung von Kautionen und Depositen, wenn diese in der Form von individuell genau bezeichneten Sachen erlegt worden sind und wenn sie ich im Besitz der. polnischm Behörden befinden. (»Boss. Ztg.*.) Wirtschaftsnachrichten ans Jugoslawien. Aus Belgrad wird uns gemeldet: Die Z e i ch' n n n g e n der von den jugoslawischen Geldinstituten realisierten inneren Jnvestilionsanleihe im Betrage von 5ro Millionen Dinar haben begonnen Die meisten Anteile haben die k r o a t i s'ch e n Banken gezeichnet. Die Zeichnungsfrist dauert bis 30. Septembek. Aus Laibach wird uns berichte!: Bon den Getreidemärkten in Kroatien, Slawonien und der B o j v o d i n a wird gemeldet: Der Preis des Getreides in KroMn steht auf rund jugosl. K 900» in der Vojvodina stieg er unter stärkerer Inlandsnachfrage vott jugüss» K 9lv auf 950 füt 190 kg. Man erwarte: aber, daß die Preise fallen werden» weil Auslqndsgetreide schon billiger kommt als jugoslawisches. Die Preise von Mais und Gerste sind bei lebhaftem Begehr fest. H a f e r steigt, weit die Ernte minder ist. Ein Erlaß des liberale» Hegedns. Der ungarische Gesetzartikel IV vom Jahre 1921 handelt flon bcr künfiigen Methode der Verleihung von S ch a n kl i z e n z e n in Ungarn ünh hat den ausgesprochenen Zweck, die F u ü i ft aus dem Schankgewerbe zu verdrängen. Nun hat Finanzminister Hegedüs, der sich noch immer auf seinen Liberalismus beruft» wenn er die jüdischen Kapitalisten des Auslandes für seine Finanzpläne günstig stimme« Will, mit Zahl 161.010 ritte DutchssihrUngsverordnung erlassen, die dem Pater Züdrüvee alle Ehre machen würde. Daß er von den lünftigen Schankgewerbetreibenden verlangt, daß sie völlig verläßlich, tadellosen Vorlebens und ungarische Staatsbürger sein müssen, könnte noch hingen ommcn werden; unerhört und offenkundig gegen die Jude« gerichtet ist jedoch die Bedingung, daß der Betreffende» falls er die Staatsbürgerschaft im Wege der Naturalisierung erlangt hat, den Nach-» weis zu erbringen habe, daß die Nebeneichung deS Gesuches um Erlangung der ungarrschen Staatsbürgerschaft zumindest vor zwanzig Jahren erfolgt ist. Es kömmt aber noch ichölier: Ausgeschlossen von der Erlangung der Konzesswn stnd uuch Personen, gegen welche Tatsachen vorliegen, aus denen gefolgert werden könne, daß sie bte Konzession zur Verbreitung von staatsrmd SeieÜschastSfeindlichen Lehren brnützen,beziehungsweise ihre Gefchästslokale zu solchen Aufreizungen zur Verfügung stellen könnten ierncr auch solche Personen, gegen deren im gemeinsamen Haushalte lebenden Gatten oder Gattin, geradlinige Verwandten, Seitenverwandte in erster Linie, beziehungsweise Schwager oder Schwägerin die angeführten Ausschließungsgründe obwalten. Ausgeschlossen sind auch solche, die, obgleich die vorangegangene» *) Merkwürdigerweise ist in der Verordnung ' selbst nicht angegeben, an welchem Tage sie in Krass t-m. Es «st anzunehmey. daß sie am Tage der Veröffentlichung, das rst am 7. Juli 1921, m Krair getreten iflL BAHK- UMS) W£OBSt£ftO£flCHAr% 8. ADVOKAT & <Ä Wien, I,,Franz Josefskai 6& (£cke Schottenring) ÄS*! Kulanteste Durchführung sämtl. Banku. Börsetransaktiöhöh/ j Punkte aüf sie nicht bezogen werden könnend infolge ihres Vorlebens dennoch njcht als völlig verläßlich angesehen werden können. - Also ein echtes, krasses A n s r o t t u n g.s g ei e tz. Da ^üge noch semand, daß es in Ungarn keine Rechtsordnung, keine Konfolrdmung gibt! Die ungalvischs Poprikaernre. Wie aus Szeged in' berichtet wird, wird die diesjähr-ge Paprrkaern t e hiniev der voijährigen s e h r st a t! z u r stck b l e i b e tt» Mehr als die Hälfte der Pflanzen wurde vom Drahtwurm vernichte und auch die langanhaltende Dürre hat beträchtlichen Schaden angerichtet. Man rechnet im ganzen auf drei Meterzentner per Joch, wahrend das vorjährige Durchschnittsergebnis sieben Meterzentner war. Die Paprikaausfuhr hm bereits begonnender bedeutendste Abnehmer ist Deutschland, aber auch in die Tscheche Slowakei wird sehr viel abgcsctzt. Wahrend des Monats Rull wurden 660 Meterzentner Paprika ins Ausland verkauft. Erhöhung dev Balütrnumstrßsteuer. Mit der Verordnung des Bun-esminrsterMMs für Finanzen üont 8^ Jul: 1921 wurden die Sätze der Valurcrmmsatzsteuer auf das Dopp'l'e ihres normalen Ausmaßes erhöht. Heute wird im Bundesgesetzblatt eine Berordnung des BundesmrnrsterrUMA für Finanzen verlautbart, durch welche. Mit Wirksamkeit vom 8. d. M. an. die Bülutenumsatzsteuer abrrmals. und mar ürrf das Vierfache der Normalsätze. eihöhr wird; die Valutenumsatzsteuer hat damit ihr gesetzliches Höchstauemrß erreicht. Hmrüeetprozetttrgev Aufschlag auf die ZnKussteuov in Jugoflawten. Das „HandelsMuseum" teilt Mit, daß drr^300«/g>ge Goldagiö-.rr'chlag, der gleichzeitig mit dem neuen Zolltarif rn Jugoslawien eingesühn worden ist, nür für den Zoll selbst und d>e Nebengellühren oilt. daß dügeg n zur Luxussteuer- (Borsr^tta luksur) nur 106^ Goldagrozuichlüg eingehoben werden. Dus russische Gold in Rumänien. Der Klausenburger „Ui Kelet" meldet ausIassy: Zwischen den wirtschaftlichen Vertretern Rumäniens und Sowjetrußlands finden geg'enwäriig Verhandlungen statt, im Verlaufe welcher die Delegiei ten der Sowjetregierung euren Antrag wegen Ankaufs größerer Getreidemengen in Rumänien stellten. Nach diesem Antrag würde Rußland das Getreide in Gold bezahlen, und zwar den ganzen Betrag vor Beg'Un der Lieferung deponieren. Dieser Antrag wurde von der rumänischen Regierung bereits angenommen und der Vertrag hätte unterzeichnet werden sollen, als von sranzöfischer Seite gegen den Abschluß dieses Geschäsies Erm'pru N erhoben wurde. Die französische-Regierung ließ nämlich der rumänischen Negierung.erklären, daß Frankreich, da es an Rußland größere FordÄnngen habe, auf den Goldvorrat der Sowjetregierung Anspruch erhebe und - entschlossen sei, die von Rußland zu erlcgenge Goldzahlung mrt Beschlag zu belegen. Der russische Voflskommissär für auswärtige Angelegenheiten sei nun nach Kenntnisnahme der Absichten der französische« Regierung Mit derselben in Verhandlungen getreten, um die aufgetauchtm Schwierigkeiten beim Abschluß des Gelreidelieserungsgeschäftes mit Rumänien aüs dem Wege zu immun. Auch die rumänische Regrerung hat in Paris in dieser Angelegenheit interveniert. Liquidierung der ausländischen Verficherungs-- gesellschaft'en in Rumänien. Aus Bukarest wird uns berichtet: Der „Monitorul Osictal" veröffentlicht die Reg'ierungsveMdnUntz, betressrnd die AirflöiUng Und L guidrerüng der m Rumänren wrrkenden ausländ,schcn BersicherungstzesellichasteM Im Sinne der Verordnung habe « alle Versicherungsgesellschaften» deren Stammsitz sich in Deutschland, Ungarn, oder Oesterreich befindet, . innerhalb dreißig Tagen bte VerficherUngsgeschafte jeg'rcher Art einzustellcn. Die betroffenen Institute dürfen wohl bis zur endgültigen Abwicklung der älteren Vcrsichrrungsgkschaste die Prämien für dre verschredenen Lebens-, Wetter- und Hagelversicherungen entgegennehmen, sind jebodj verpflichtet, die emlaufeitden Beträge in rumänischen Staalskasserr anzulegen. Die Versicherungen rumänischer Staatsangehöriger können ohne vorherige Genehmigung der Regierung auf eine andere Anstalt nicht übertragen werden. Neue Versicherungsanstaltcn köntten auf Grund des Handelsgesetzes nicht mehr protokolliert werden. Die nach dem 3. November 1918 prolokollicrten Versicherungsgesellschaften müssen, wenn sie ihre Tätigkeit fortmsitzen wünschen, hiezu von der Regierung eine besondere Bewilligung erlangen. Der Import Litauens. Nach Angabe des litauischen statistischen Zentralbureaus hat Litauen in den drei ersten Monaten des Jahres 1921 für 139.250.679 Mark importiert <60 Millionen Mark m gleichen Zeüraum des Vorjahres). Unter den Ernfuhrstaalen ttimmt Deutschland die erste Stelle ein; die Schweiz ist mrt 1,110.665 Mark vertreten. Danzigs Außenhandel. Das statistische Amt der Freistadt Danzig veröffentlicht zum ersten Male Angaben über de« Außenhandel der Frerstadd Sie beziehen sich, aus die ersten drei Monate des Jahres 1921 und nur auf deü Seeverkehr, während der 'ziemlich bedeutende Handel auf dem Landweg unberücksichtigt geblieben ist. Danach betrug die WareUeiuMr nach Danzig in den ersten drei Monaten dieses Jahres 869.238 t, also durchschnittlich 8t.418 i im Monat. Dem steht eint Anstuhr von 31.631 t für beit gleichen Zeitraum gegenüber. Die Einfuhr über See war also dem Gewicht Uach mehr als achtmal so groß wie die Ausfuhr, sie u rrfüßt an erster Stelle Kohlen <58.780 t), Reis (34.365 t), töofweu (30.429 t), Mehl (37.1541), Weizen (16.108 t) und Spcisrbohtttn (10.765 1). Dre demgegenüber bescheidene Aussuhrmenae kmn überwiegend aus Bolen und verteilt sich in der Hauptsache auf Holz (18.549 t), Zucker (8357 1) und Zement (8486 1). Geschäftsverkehr Mit Malta. Heimische Interessenten erhalten unter Z. 34.998 in der Exportabteilung der Kammer für Handel. Gewerbe und Industrie Namen und Adresse einer Vertreterfirma in Malta, die sich für den Bezug von Glaswaren. Emarlwaren, Gälatttetiewartn. Sesseln. Lehnsesseln, Möbeln usw. interessiert und sich mit dem Erport von CuminsümeN. Kartoffeln, Segeltuch (Cotonia) usw. besaßt. Wetthvnliurreuz in Dampf- und Motor'pflügen. Die -SDftracffe" in Lemberg veranstaltet anläßlich der ersten Ostmesse in der Zeit vom September bis 5. Oktober 1921 eine Weltkonkurrenz in Dampf- und Motorpflügen. Nähere AnSlünfie erteilt die Exporiavteilung der Kammer für Handel, Gewerbe und Jüduürie, Ul. Stock. Tür 20. Ansuchen um Erstreckung des Boska-Beriahrens^ Aus P r a g wird uns gemeldet: Wie das „Präger Tagblatt, erfährt, IvU! de «m. Verlängerung pes Ausgleichsverfahrtns Übir V'.sika-A -G. um sechs M t> « ä t e angesucht, da in den vor- . geschrrckichen neunzig Tagen eine AUftrbeilung döS üMfangreichen Pkaterials nicht möglich erscheint. Erhöhte Leistung in den nordwestbohmische». Braunkohlenrevikrvn. Uider die Lage in den Braunkohlenrevieren - Nordwestböhmevs in der zweiten Julihalüe schreibt, der „Kohlemriteressent": Unter sonst gleichgebliebenen Verhältnissen, hat sich die,Leistung in der zweiten Jnl,Hälfte etwas gehoben und es wurden cn den Revieren Teplitz, Brüp, Komotau in der Zeit . vom 16. .bis 27. Juli 26,30 » laufende Wagen von 1v bis 201 Ladegewicht verladen, was einem ' Tagesdurchschnit von 2630 Nagen gleichkommt. . Infolge der /Preisermäßigung für St arid rst der Absatz m diesem Sortiment ettvas besser geworden, hat abermoclr lange nicht jene Höhe erreicht, die zur, glatten Aufnahme der Förd rung, ganz abgesehen von den nicht unbedeutenden Laaerbesiändcn, ausre-chen würde. Hingegen ist der Absatz m Nuß l l l, auf die sich die Preisermäßigung nicht , erstreckt hat», bei den meisten Werken noch immer recht schlepvend. Im allgemeinen kann man sagen» daI der Absatz der Braunkohle io lange nickt.gefährdetest, als. dre oberschlMche Kohle, zuul Fehlen kommt. ■ ■! Die ErMnung der Orientmesse in Preßbürg. Aus ' Preßburg wird uns mitgeieiltr Am 6. d. M,,. Samstag, wird um.10 Uhr vormittags dre ^Drientmesse feierlich eröffnet werden» ' Dre Inauguration wird kn Donauhasen dmchgesührr und an .derielben werden die Hervorragendsten Persönlichkeit-n mrscr-.s wirtschasilichcn Lebens lerlnrhmen, Es nehmen unter anderem, teil die Minister Dr. Miöura und Dr. Hotoöec. , . Pferdemarttt, Zum gestrigen Märkte wurden 39 Schlcichter- ' und 432 Gebrouchspferde gebracht.- Bei flauem. Verkehr »ahlte m,rn: Zugpferde lerchw L 24.000 'bis 35000»^ schwere, K 80.00 > bis K 140.000, Kutschpferde L 30»000 bis 50.000, Pferde für Schlachtzwecke K 40 bis 80 per Kilogramm Lebendgewicht. SMttelluügeü des Eveditoven-Bereines von 1870. Das gerrchtlrche A u s g l e i ch s v er 1 ü b r.e n wurde e i n g e l e i t e t: Burstyn Hermann. Spirituo'en- . Handel, Wien» I!., Tabotstraße 1/3^ — Baße Karl, Schuh« handlting. Nachod. Ervin & Co.,' Bankhaus, Wien, i.f Schottenring 15 Engel-Mainseldeu Ernestrüe und Erwin». Erna Brenner-Brennerberg ung Rudolf Engel-Mamfelden, Wien, Ul., Seidlgasfe 23, bezicbrmgsweiie lll., Baumgasse 5. — Maier- Leopold, Möbelhändler, Wien, IV., Goldeggasse 21. ~ Aiüller Rud. & Co., Bankhaus- Wien. 1.» MotenturMstraße b: — Zajröek & Co, Exporteur, Gablonz a. N- — Baicenbauera FrantiZka syn, Inhaber Johattn Vaitenbamr, protokolli-rtcr Fabrikant, Huisincy. -- Karasek Valenttn» Kaufmann, .Prvßnitz. — Aruforgalmi tdrsasäg iWarenverkehrsgesellschaft), Kaschau. — Kakoper G., V. Torre & Eo.» Manufakturwaren und Export, Triest. — -Kornis Em.» Großvandlrmg, Triest. — Der- Kon-kurs wurde eröffnet: Javurek & Küchäk, Delikatessengroßhandlung, Prag - Karolinenthal« — ..Sloga'', Import- und Exportgesellschaft M. b.'H., Prag. — 'RMvka. Jarrh, richtia Jaröflaw, Kaufmann, Tcplitz-Schönau. — Prökeich Wilhelm, Kaufmann. Ticheukowitz. DonnrNbtrg Jstvän, Holzhändlcr, Budapest, Wahrmanngasse 17 und Uigrjnökgasse 24. Fischer & Zohr. ChemikalienhandlUng. Agram- — Att ß e r d e rn meldet der Verband der Gläubigerschutzvereine Oesterreichs: — Kon k u.r s e : Elektnschr KleinapparaleMbrik Eismichmidt & Junkuhn, Berlin, Alle' Jakobstraße 129. Al'redo Coppola, SchuhwareüsirMa, Mailand. Leo Jeivl. Knopf-, Kamm- und Kurzwarengrostbandtung, Frankfurt a. M. Dü von uns als im Ausgleichsverfahren befindlich gemeldete Firma Emil Weiner,, früher Hajer & Werner, Jglau, ist mit -der Frrma Hermann & Kraus Nachfolger Hayer & Weiner in Jglan nicht identisch. * Die Insolvenz der Textilfirrma Ienö Gnttmann in Küschau. Die vorgestern auf Grund einer osstzrellen Verlautbarung veröffentlichten Daten über die Insolvenz der Textilwaren sirma Ienö Guttmann in Kaschan werden dahin berichnzt. daß dre Paisiven dieser Firma nur Kß 1,000.000 betragen, österreichische Firmen sind mit üö 150,000 beteiligt. Ausgleich. Ueber die Firma Gustav Poüpö» Zuckerwaren- ^zeugung in Prag, wurde das Ausgleichsverfabren eröffnet. D-.c Passiven betragen zirka 1.000.000. Den. Gläubigern wird sine 3Z"/,rge Ausgleichsquote angeboten. Der Firmainhaber befindet sich in Untersuchungshast. Es werden ihm Schiebungen m-.t Zucker zur Last gelegt. Konkurs de« Kreditgesellschaft für Handel und Industrie, «eg. Äett. m. st. H. Bei der vorgestrigen ersten Gläubigerversammlung' der Kbevitgesellschaft fm Handel und Industrie rem Gen. m. b. H. in Wien, über welche vor einigen Tagen mit Passiven von 7 Millionen der Konkurs eröffnet wurde, wurde der Masseperwalter Rechtsanwalt Dr. Berthold Herzig bestätigt. Sodann wurden gewählt älS Maffeverwalierstellvertreker Rechtsanwalt Dr. Max BalbaN, als Mitglieder des Gläubigrr-- ansfchnffes Rechtsanwalt Dr. Jmmanuel Brüch, Oberrcchnungsrat Gustav Hetzer, Dr. Wilhelm Neumanu-Walter und Rechtsanwalt Dr. Robert Röhr, als Ersatzmänner Oberbnchhalicr Josef Bauer und Rechtsanwalt Dr. Friedrich Hetzer. Wiener Börse. Infolge des außerordentlich ' niedrige» WtMes der Krone erweisen sich ausländische Effektenläuse als lohnend und es zeigte' die gesttige Börse das Bild ihrer Vorgängerin. Die Erhöhung der Effektenumsatzsteuer beriUflußt das Geschäft ebensowenig wie die bevorstehende Versorgung? Zuletzt herrschte RealisätivnMitzttng^ vor, doch kam es nur zu emzelnen Abschwächungen, dagegen zu weitere» Aufwärtsblwegnugeu. Türkenlose gewannen K 495» Prager Eisen K 405, Nordbahn K .'00, Veitscher Magnesit Ll 500» Skoda Um K 530» KarbülkuuduUi K feöö, Äüssttz Chemische K 800, Wiener Bau K 900, Dynamit K 2300; von den WroleuckwirteU erhöhten sich Gülicia M 8 1100, wogegen Schodnica um 900, Famo um K 100 nachlicßtm Von Bank-Aktim besserten sich Länderbauk, imi K m Böhmische Unfonbank um & ito M 5170), österreichische > Renten avancierten um 2 bis 3%. Ungarische Klonenrentd büßten 5% ein. Im solgeudeu die Schlußkurse: " Indvstrir-rtnterrrehmvngest. Allgemeine Baugesellschass 2700,— (ch 148.—), Unionbau 2880.— (- 20.-), Wiener. Baugesellschaft 5400.- (+ 900.-).' KönigSlwker ZemeNi 7150.- <-s- 200.—), PerlmopierZemcni 5980.— (-i- 20.—). Wienerberger ffregel 9000.^ (^ ^.^1, Wiuger Brauerk! 3S8Y.- (-20.--). Sarajevo (— “f-*—)» Aussig Ehem> 14,800»— (4- 800.—), Brosche Spiritus 10,300 — (— ICO.—), Earbocundum 7380.— (+ 580.—), Chlothilde 6075.—(+ 175»—), A. E. G. Union Elektr. 2160— (ck-50.—), Be^einMkeElrrtrischt2300.— (ck70.—),Siemens Schuckerl 1988.- (4- 33.-), Alvwc 8860.- (- 10.- . Berg- und Hüttenwerke 13 490.— {+ 300.—), Austria Email 5195,— (4- 145.—), Eghdier —.-e — —.—). EnzeSfelder 3840.- (~|- flO.—),Felten & Guilleaume 8925.— > 4 45.-5, GrerNitz Essen 479b.— z4- 105.—', Hnr-'N A c-djiuui* 3490.— (4- 90.— ., i Knipp Ä.-G, 2150.- ,-f 70.-). Polüihülte 5840.- (4- 7a-;

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