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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-27 · Heft 898 (27.7.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 898 (27.7.1921)
Date
1921-07-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men. Mittwoch Wiener MörgenzeiLung 27. Juli 1921 Nr. 898 — -1—— -:... Sogar Schmer hielt eine Ansprache; er. ersuchte nämlich die Jungens des Czernowitzer Makkabi, sie mogm. ihn durch einen Seitengang ins RepräsentationSgebnude führen. Nach schwerer Mühe gelang es uns, in den herrlich dekorierten Festsaal zu gelangen, der bis aufs letzte Platzer! gefüllt war. Beim Br» treten des Saales ertönte das Bundrslied der Hakoah, vorgetragen vom jüdischen Gesangsverein Hazomir. Hierauf begrüßten uns Ing. Schindler imNamen des Czernowitzer Makkabi. Dr. Meier-Ebner als Präsident deö zionistischen Landeskomitecs der Bukowina, Dr. Glaubach von_ der Hakoah-Czernowitz und der prächtige Dr. Birer in hebräischer Sprache!ür die Bruder, llubs der Provinz. Stürmischen Beifall erntete das Begrüßungslelegramm Dr-, Strauchers, der in dringenden politischen Angelegenheiten in Bukarest weilt. Paul Rndolfer dankte allen für den herrlichen Empfang im Namen der Hakoah und Grünfeld für die Spieler. Mit den Klängen der „Hatikwah* schloß die Feier. Inzwischen wuchs die Menge vor dem Hause noch mehr an und Feßler wurde gezwungen eine Ansprache zu halten. Für uns aIIe bleibt der Eindruck unvergeßlich, den auf uns.der Klang unserer Hymne aus vielen tausend Kehlen unter fteiem Himmel inmitten der schönen Stadt machte. Nack einem überaus reichlichem Nachtmahl wurden wir in unsere Quartiere geleitet, und zwar zu dm vornehmsten Familien Czernvwrtz'. * MMoNenspende de« MmMsch<« Zionisten für den KeNen Hvsessod. Die rumänischen Zionisten haben auf einer Konferenz in G al atz beschlossen, an die Zentrale des. Keren Hajessod in London noch vor dem 1. September drei Millionen Lei abzuführen. Da der Keren Hajessod in Rumänien wiederholt unter politischen Schwierigkeiten zu leiden hatte, hat das Direktorium den Minister des Aeußern 'Take Jonescu um entsprechende Maßnahmen zugunsten des Fonds ersucht. Der Minister versprach die Beseitigung aller Widerstände und übergab dem Direktorium ein Rundschreiben an sämtliche Behörden, in welchem die Unterstützung der Arbeiten des Keren Hajessod anempfohlen wird. Dereirrsnachrichten. Verein Erez Israel. Wien. II., PraterHauptallee 5 (Restaurant Praterfee). Heute,? Uhr abends, hebräische Sicha T. Schachner. Anschließend Heimabend. — ZionistischeBezirkssektionLeopoldstadt. Heute Ausschußsttzung um 8 Uhr abetzds im Ca!6 Restdenz. — I uaendverein Ahawatb Zion. H.. Kleine Zufahrtsstraße 160. Heute. l/28 Uhr abends, Vortrag Dr. Tartak o w e r. Anschließend Besprechung über Gang zum Herzl-Grab. Die Ernährung. Der Marktbericht. Beilegung de- Beschickung der Gärtuerstreiks. — FriedenSmatzige Gemüsemärkte. Preissturz in Grünwaren. Die Gärtner sind angestchts des warmen Wetters gezwungen, die Märkte aufzusuchen. Da auch die Zufuhren der ländlichen Erzeuger so stark sind, daß der Markt kaum die Fülle der Artikel fassen kann, bot er gestern das Aussehen normaler Zeiten, was erfreulicherweise einen förmlichen Preissturz der meisten Sorten zur Folge hatte. Im Engroshandel sind manche Artikel bis zu 10V'/, im Preise gefallen. Während vorgestern noch beispielsweise Kobs erster Qualität per Nagel (90. Stück) K 140 bis 150 kostete, war er gestern mit K 50 bis 60 zu haben, mindere Qualitäten notierten mrt K 20 bis 40. Weißkraut notierte mit K 80 bis 120, mindere Qualitäten mit K 40 bis 50. Karfiol, der vorgestern bis K 400 kostete, war gestern mit K 100 bis K 150 anaeboten, mindere Sorten mit K 50 bis 80. Gurken, die b per Stuck zum Preise von K 30 bis 35 gestern offeriert waren, t waren . schon schon um R 10 bis 20 in minderen Qualitäten sogar bereits zu K 4 bis 6 im Großhandel erhältlich. Kochsalat, dessen Preis per Nagel im Großhandel vorgestern bis K 100 betrug, kostete gestern K 40 bis 60, Sellerie (Montag K 60 bis 80) K 30 bis 50, Karotten per Büschel, (vorgestern K 7) notierten mit K 4 bis 5, Kohlrabi (K 80 bis 100) mit K 30 bis 80, Häuptelsalat bester Qualität (L 180 bis 200) mit K 100 bis 150, mindere Qualitäten K 30 bis K 60, Paradeiser waren von K 35 per Kilogramm auf kl 25 bis 30 im Groghandel zurückgegangen. Auch für alle Feldgemüse traten Ermäßigungen ein, die sich natürlich auch im Kleinhandel äußerten., Man kann jedoch die Beobachtung machen, daß viele Bezirksgeschäfte von diesen Preisrückgängen nur schwerfällig und ungern Notiz nehmen. Mit Obst sind die Märkte gleichfalls schr gut versorgt, so baß sich auch hier ein Abbrockelungsvrozeß der Preise bemerkbar macht. In der Großmarklhalle war der Verkehr belanglos. Rindsteisch und Wurstrindfleisch ermäßigten sich im Preise um kl 10 ver Kilogramm im Großeinkauf. Die Detailpreise blieben unverändert. _ W.Z.W. BekleidungSaktion: Konfektionierte Herrenanzüge aus prima Brünner Stoffen K 6500 bis 8000. Stoffmuster liegen zur Ansicht auf. Anweisungen ans die Anzüge in unserem Verkaufslokal. Die Aktion wahrt nur acht Tage. Außerdem: Brünner Stoffe (Sommer-, Herbst- und Winterware in 40 Mustern) 3 m zum Presse von K 3000 bis 4500. Auch für Damenkosiüme sehr geeignet. Freie Jüdische Volksbühne Sa»0jabla-OnatMplel in der Venen Wiener Bühne Heute ’/,« Uhr: Tkias-Kaf (Der Handschlag) Drama in 6 Akten von Hirschbein Bühne Kunst. Ans de« Theater«. Die F reie jüdische Volksbühne bringt als nächste Vorfielluna, ihres Ensemble-Gastspieles an der Neuen Wiener Bühne Mittwoch das Drama »Tkias Kas" (,Drr Handschlag") von Perez Hirschbein zur Wiederholung. Beginn $8 Uhr.. Metropol-Theater. Morgen, Donnerstag den 28. d. M., '/-11 Uhr, Nachtfest-Akademie. Zur Ausführung, gelange»: ,A b s ch i e d s s 0 u p e r" von Artur Schnitzler, »Vereinsschwesier" von Anton Langer und Solovorträge. Ihre freundliche Mitwirkung haben zugesaat: Pepi Glöckner, Gustav Waldau vom Staatstheater in München, Karl Forest, Robert Nästelberger, Leopold Straßmever, Gusta Wllfa«, Otto Buriau, Otto Neugebauer und Eduard Kornau. _ Gerichtssnal. Die Haftung der Eisenbahn für unverlatzttche Beamte. Der Kaufmann Marko E h r 0 b a t h brachte durch Dr. Ettinger gegen die Südbahngelellschast eine Klage auf Schadenersatz von K 35.843 ein, weil sein Reisegepäck, da8 er in der Garderobe des Südbahnhofes in Wien hinterlegt hatte, infolge einer dem Beamten zur Last fallenden Verwechslung abhanden gekommen fei, nämlich einem unrichtigen Reisende» auSgefolgt worden war, der sich nicht mehr meldete. Der Garderobebeamte habe »ämlich das Reisegepäck des Klägers, das die Nummer Hl trug, irrtümlich dem Inhaber des Scheines 611 ausgefolgt. Das Verschulden der geklagten Bahn wurde darin erblickt, daß der Beamte, trotzdem ihm schon zweimal die gleiche Verwechslung paffiert war, noch immer im Dienste belassen wurde. Die beklagte Bah» bestritt, daß grobes Brrschulden ihrerseits voiliege, denn der Beamte sei, wmu ihm auch ein Irrtum unterlaufen sei, der übrigenjedem passteren könne, sehr verläßlich. Man müsse auch berücksichtigen, laß der Vorsill noch in der Kri'yZ'-ik spielte und daß hmäiä W Bahnen ruft ar,«sibli-ßl,ch faptt MssM jfl AusprUkÜ zu haben bei Zinader l6.,Lerchenfelder(jürtel 29 Zu erreichen mit Linie 46, 5, 18 iss genommen wurden. Offiziere mit gezücktem Säbel seien damals auf die Bahnorgane einordrmrgen, um sich die Abfertigung ihres Gepäcks vor der des Ziv lpablikums, das von den Soldaten zugedrängt wurde, zu erzwingen. Unter solchen Umständen sei es .nicht zu verwundern, wenn den Bahnorganen ein Versehen unterlaufe. Das Handelsgericht verurteilte die Südbahngefellschaft zum Schadenersatz, weil in dm Verwendung d e s s e l b e n Beamten, dem schon zweimal eine Verwechslung zur Last fiel, ein grobes Verschulden der Bahn zu erblicken sei- Gegen dieses Urteil brachte die Südbahngesellschaft die Berufung eiy, die aber vom Oberlandesgerichte (Vorsitzender Hosrat Dr. Komorczynski) mit dergleichen Begründung a b gern i e s e n wurde. _ Der Student als Zigaretten-aufferer. Dem Strafbezirksgericht I wurde gestern der 80jährige bulgarische Student der Medizin Alexander ProSkurow wegen Betruges eingeliefert, weil er in einem Kaffeehaufe dem Zahlmarkö'r ein Paket Zigaretten verkauft hatte, das sich nachträglich als mit Papierschnitzeln gefüllt erwies. Der Angeklagte gab, bei der heutigen Verhandlung vor dem Landesgcrichtsrate N 0 w a c z e t an, er sei nach Wien gekommen, um an der hiesigen Universität seine Studien fortzusetzen. Die Mittel zu seinem Unterhalt sei er durch Hausieren mit Zigaretten zu erwerben genötigt. Wenn nun eines der von ihm selbst in Wien erworbenen Zigarettcnpakete mit Papierschnitzeln statt mit Zigaretten gefüllt war, sy sei er selbst beim Ankäufe geschädigt worden Keinesfalls habe er den Kellner wissentlich zu schädigen beabsichtigt, denn da alle Pak-.te gleich güssahen, habe er nicht gczweifelt, daß auch in diesem Pakek sich Zigaretten befinden werden. Alle diese Angaben konnten von dem Angeklagten nur mit Mühe herausgebracht werden, da er der deutschen Sprache nur in grrmgem Grade mächtig ist. Der Richter versuchte daher, sich mit dem Angeklagten in lateinischer, der staatsanwaltschafrliche Funktionär, in französischer Sprache zu verständigen. Es .stellte sich aber heraus, daß der Angeklagte weder Latainisch noch Französisch versteht, was der staatsanwaltschaftliche» Funktiönär als sehr verdächtig bezeichnet, da ein Student, wenn er schon sine latemlose Mittelschule absolviert haben sollte, doch mindestens Französisch versteh en müßte. Der Richter beschloß weitere Erhebungen über die Angaben d es Angeklagten zu veranlassen, insbesondere den Kellner und die Zeugen zu vernehmen, und vertagte zu diesem Zwecke die Verhandlung. Sport. Die Hakoah in Ezernowitz. Ein 6:1-Sieg. Me uns aus Czernowitz telegraphisch gemeldet wird, trug die Hakoah am Sonntag ihr erstes Wettspiel gegen Polonia aus, das sie überlegen 6:1 gewann. Die Tore schossen Grünwald (2), Boros, Slutzky, Molirar und Grünfeld. Nachfolgend bringen wir den ersten Reisebües: Am 20. d. M., 5 Uhr früh, verließen wir Wien. In der Grenzstation Lundenburg wurden wir von unserem Bruderverein Makkabi erwartet und mit einem ausgiebigen Frühstück bewirtet. Präsident Gg. Eisinger geleitete uns in den für uns bereits reservierten Wagen, woselbst die Paß-' und Gepäcksrevifion vorgenvmmen wurde. In bequemster Fahrt trafen wir mittags in Ostrau ein, wo uns unser Bruderverein zu einem am Perron. vorbereiteten Mittagmahl einlud. Abends erwartete uns Makkabi (Krakau) vollzählig am Bahnhof und bewirtete uns mit einem schon mehr als reichlichem Nachtmahl. Ans Schlafengehen war nicht zu denken, denn in Krakau wurde unS mitgeteilt, daß wir in den nächsten Stationen erwartet werden. In Tarnow, Rzeszow und Przemhsl mußten wir reichliche Speisevorräte Übernehmen und überall unseren Besuch zusagen. Häusler konstatierte die ersten Anzeichen der verbesserten Kost und erklärte, bereits drei Kilo an Gewicht zugenommen zu haben. Slutzky, Dolmetsch für die polnische Sprache, und Reumann für Jüdisch erwiderten auf die Ansprachen. Trümmer, der inzwischen zur Mannschaft gestoßen, etablierte sich mit Jszo als Agitator für .den Platzfonds. Nach Przemysl befahl Mutter Grünfeld zur Ruhe und setzte dies viel schneller durch als der Reisemarschall. Zeitlich früh würden wir aus dem Schlaf geweckt durch hunderte Heddad-Rufe unserer Sportbrüder in Lemberg. Natürliche war bereits für lukullisches Frühstück gesorgt. Die Jungmannschaft des Lemberger Makkabi benützte die Zeit unseres ÄerweilenS im Restaurant und schmückte unseren Wagen innen und außen mit Blumen und Fahnen, die Turnerinnen belegten jeden einzelnen Sitzplatz mit einer Flasche „Baczewski" und einem „Frrß"-Paket. Nach eiustündigem frohen Verweilen ging es weiter. In StaniSlau großer Empfang bei gedicktem Tisch. Von da an geleiteten uns viele Gesinnungsgenossen bis an die Grenze. Hier wurden wir bereits mit Autos deS Militärkommandos erwartet, da man uns die langweilige Bahnfahrt ersparen« wollte,' wobei die Grenzorgane vor lauter Begrüßung vollkommen an die Revision vergaßen. Slutzky hätten wir fast vergessen. Er entdeckte im Speisewagm einen Engländer, mü dem er sich befreundete und der ihm ein schönes Geschenk für dir Hakoah übergab — einen Monatsgehalt für den Trainer. In herrlicher Fahrt kamen wir nach Ezernowitz und fuhren vor dem festlich beflaggten jüdischen Repräsmtationsgebäude —■ einem Monumentalbau — vor- Der Platz vor demselben war von einigen tausend Gesinnungsgenosse 'cktz', .die . uns einen, j sammlung m (Sitte isret -EMaLa tata. Me m niemals .ttfeimitL: Hecharoer in St. Andrä-Wördern. Hecha«er—Wacker \b 3:8 (1:2). Sonntag unternahm Hechawer mit etwa 50 Mitgliedern einen kleinen Ausflug nach Mördern,, woselbst die Fußballer gegen Wölbern Id und Wacker Id antraten und sich höchst ehrenvoll schlugen. Besonders die erste Mannschaft führte ein wahres Propagandaspiel vor und erwarb sich bald die Sympathien der Würderner, die ihre Leistungen lebhaft akklamiertm. Hechawer trat in folgender Ausstellung an: Blitz; Kolisch, Lanier; Herlinger, Bank, Kopfstem; Weiß, Dr. Hirsch, Leser, Juhn, Eckhaus. Bei Wacker spielte die komplette Reserve, verstärkt durch' Haftl, 'MachhörndlH, Golobicz und Wendl. Die besten Kräfte hatte Wacker im Tormann und in der Verteidigung sowie in der linken Ängriffsseite. Bei hechawer boten Kolisch und Leser hervorragende Leistungen. In ihrer Gesamtheit ausgezeichnet war die Deckung. Im Sturm wurden Juhn und Dr. Hirsch bald nach Spielbeginn erheblich verletzt und tonnten nicht recht mit. Schwächer waren die Flügelstürmer. Wacker beginnt das Spiel mit heftigen Angriffen und bereits in der 3. Minute sitzt der Ball-im Hechawer-Tor. Gleich darauf kommt Hechawer den Wackerjanern durch ein Eigentor zu Hilfe. Dann ist es aber mit den Wacker-Angrifsen ziemlich zü Ende. Nach einer hübschen Komb Nation Weiß-Hirsch sendet Leser den Ball neben der Stange ins Netz. Nach Halbzeit zeigte es sich, daß die Wacker-Deckung dem Tempo zum Opfer gefallen war. Wohl gelang es aus einem Durchbruch Wendl noch em Tor für feine Farben zu erzielen (1:3), von da an beherrschte Hechawer das Feld? Mit Prachtschuß erzielt Leser Punkt 2. Jetzt arbeitet die Mannschaft mit Hochdruck. Ueberhastete, Durchbrüche Wackers wirst Kolisch zurück, aber auch Blitz arbeitet hervorragend. Fünf Minuten vor Schluß überspielt Leser von der Mittellinie.aus die Deckung, seinen Paßball übernimmt T)r. Hirsch und erzielt, sich zwischen den Verteidigern dmchzwängend, unter ungeheurem Jubel den Ausgleich. Schiedsrichter Gratzl (Mördern). Mördern I b—Hechawer Id 2:1 (0:0). FaireS, hübsches Spiel. Hechawer mit Ersatz. Das Tor erzielte Wald« Schiedsrichter Huber ll (Wacker).' Hasmonea—Nordmark 0:1 (3:1). Die mnge viertklassige Mannschaft erfocht trotz vieler Ersatzleute einen verdienten Sieg. Fenichrl, der nach längerer Zeit wieder den Hasmonea- Angriff verstärkte, erwies sich als guter Lenker. Für die schußgewaltigen Verbindungsstürmer ergaben sich oft günstige Gelegenbeiten zum Torschuß, die auch gut verwertet wurden. Bei Hasmonea boten Fenichel, Fromm, Posanner^und Schächter sehr gute Leistungen. Singer, der in der 1b. Minute verletzt wurde, konnte wenig mittun. Die Unterlegenen gaben einen ebenbürtigen Gegner ab; sie hatten in Soder, Beran und Miffcha ihre besten Leute. Nach gleichwertigem Spiel erringt Fromm in der 10. Minute die Führung für Hasmonea. Bald darauf bringt Baron den Stand auf 2 : 0. Derselbe Spieler kann abermals einen Sololauf mit einem Tor beenden (8:0). Aus einem Durchbruch sendete Wondrak für Nordmark ein. In der 6. Minute nach Seitenwechsel übersvrelt Fromm die Verteidigung und sendet unhaltbar ein. Nach schönem Zusammenspiet erzielt Posanner den fünften Treffer. In der 35. Minute erhöht Fenichel den Stand auf 6 :1. Mannschatt: Spira l Wieselmann, Schächter; Svkal, Lichteustern, Jtzak; Baron, Posanner, Fenichel, Fromm, Singer. Schiedsrichter taas. — Reserven 2 :1 für Hasmonea. Die Tore erzielten »chauer, Schmalberg. — Hl. Mannschaft: 8 :3. Für Hasmonea waren Goldstem, Fleschner und Hönig erfolgreich. Der W. A. F. «««erlich siegreich. Der W A. F. konnte auch sei« fünftes Wettspiel auf deutschem Bode« siegreich beendigen. Er schlug ein Städteteam von München-Glabach 5:1. RudolsShügel in Graz. Rudolfshügel unterlag am Sonntag mit einer kombinierten Mannschaft rn Graz 0 : 5, wir meldeten irrtümlich einen 5 : 0-Sieg. Die Favoritner traten am gleichen Tage auch in Preßburg mit ihrer fast kompletten „Ersten" an und verloren 1:2. Hechawer. Heute 8 Uhr Leitungssttzvng. Donnerstag, 8 Uhr, Spielerversammlung im Klubheim. S a m s t a,g Spielerzusammenkunft beim Bunteu Abend rm Cafs Städttheater, VIII., Albertgaise 89. — K o l t s ch Jos es ist bereits wieder für Hechawer tätig und bedeutet für die Mannschaft eine besondere Verstärkung. Mit Läufer als Partner hat Hechawer eine gutklassige Verteidigung. I. S. C. Achim. Heute, Mittwoch, ab V-5 Uhr Fußballtrarning. Gideon. Heute, Mittwoch, ab 7 Uhr abends, Etöffnung des neuen Klubheims Cafä Magnet. II., Obere Donaustraße 1 (Telephon 46043). Samstag Wettspiel der dritteu Mannschaft. Alle Spieler der Jungmannschast haben sich bestimmt einzufiudeu, widrigenfalls sie bei der Manuschaftsaufstelluug nicht berücksichtigt werden können. Heros. Freitag den 39. d. M., 6 Uhr abends. Der-

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