Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 889 (18.7.1921)
- Date
- 1921-07-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr 889 Wien Moytag Antsrnatiormler Frmrenkyngretz. Die Beratungen wurden gestern zu Ende geführt. In der Nackir auf Sonnt ig beschäftigte sich der Kongreß mit der Frage der Selbstbestimmung und der M i n d e r h e i t e n. Fräulein M a r s ch a l l erflSite in ihrem cinleitcnbcn Nefera'c, daß eine wirkliche Demokratie die Rechte der Minderheiten genau so brachten tui:ffc. wie jene der Majori'äten. Den Minderheiten ntiH'e das Rechi emgeräumt werden, sich direkt a n den Völkerbund zu wenden und nicht erst durch den Staat,'dem fte angehören. Du Referentin beantragte eine Rckohn on. in der es heißt: Der Kongreß bestängt von neuem feinen Glauben an das Recht der Selbstbestimmung und des S ch u tz e S der M i n o ritLte n. Der Kongreß fordert die.nationalen Sektionen aui, die verschiedenen Problem^ zu prüfen und ihnen entsprechend oen Verhältnissen der eigenen Länder vraktischcn Ausdruck zu geben- Diese Resolution wurd^ e r n ft i m m i g a n g e n o m m e n. Die Vertreterin der ungarischen Delegierten, Frau Doktor S z.i i nt a y, sprach sich gegen eine Ansoehnung der Debatte ane jingnn ans. Sie wmde wiederholt durch erregte'Zwischenrnse: v-!.'a§ ist's mit den ungarischen Gefängnissen?" unterbrochen. T e ^:!amrn!rmg beschloß eine Resolution gegen die Verwendung ..von sk'i n d e r n. m politUchen Demizvstratiorien. Die jüdische Frage wurde von Frau Dr. Ornstein-Brodsky erörtert. Der Zynismus sei mcht ein Ausdruck des Chauvinismus, sondern der B?r',N'eisim'g entsviungen. Palästina sei beute zum größten Teil von Arabern besiedelt, von den 700.000 Einwohnern gehören fiCO.OOl) dieser Nationalität an. Doch sei das Land zum größten Lrile unbewohnt und die Araber nicht imstande, es zu kultivisrcu. D:e Juden wollen mit ihnen gemeinsam arbeiten an dem Wieder.ufbau des Landes, ans welchem drei Menschhertsreligivnen bervorgegangen sind. Palästina wird aber nur emen Teil des iüdnchen Volkes erfassen können, ein Teil wird, stets auf die Cast'rcundschaft der anderen Völker angewiesen sein. Rednern: schloß unter lebhaftem Beifalle mit einem Appell an die Liga, daß sie g.egendiePogrome protestiere und zu Gunsten der Pogromopfcr Stellung nehme. , 1 Frau Sawhczowa (Ukraine) protestiert g-gen die Rassenk ä mpse und Pogroul'e und erwartet vom Obersten R'nte, daß ey dagegen einschre»1e und feine Nation m den Völkerbund aufnrhme, die die Pogrome dulde. Mord an einem Kinde. In der Nacht auf Sonntag sahen zwei Männer, Leopold Schuhmacher und Karl Schneider, nächst dem städtischen Elektriritäiswerk in Simmering eüt kleines Kind im Donaukanal treiben. Es gelang ihnen, den Säugling auS dem Wasser zu ziehen. Die Rettungsgesellschaft wurde berusen nnd stellte Wederbelebungsversuche an, doch hatten sie keinen Erfolg. Der Tod war schon eingetreten. Offenbar ist das Kmd, das etwa acht Monate gezählt hat, in der Nähe der Berguugsstelle von dcr Mutter ins Wasser geworsen worden. Einige Passanten wollen vor Mitternacht vor dem im Hl. Bezirk gelegenen Gasrohrsteg her Hilferufe einer wüblichen Stimme gehört haben. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß eine Mutter mit ihrem Kinde in den Donaukanal gesprungen und auch ertrunken ist. Sofort unternommene Streuungen blieben erfolglos. Die gerichtliche Oeffnung der Kmdeßlelche wurde ent* ßeotbhet. Das Kind war gut entwickelt, hatte braunes Haar und i nuite ^ufien. Es war mit weißem Hemdchen, weißem Pikeljackerl, gett-weisnm Häubchm, anscheinend aus Atlas und weißen Windeln, die Spuren von Kamilleistee aufweisen, bekleidet. Gehüllt war der Eäußling ist einen weißen Wickelpolster, auf welchem kleine blaue Quadrate, wahrscheinlich die Wäschemärke, sichtbar find, dann mit emcm weißen Wickelband, daS mit gelben, grünen und roten Blumen bestickt ist, und defektem rotem Tuch mit grünen und gelben Streifen, das vermutlich von einem Vorhang herrührt, umwickelt. Kommunisten gegen „Katholtkcnbündler". Zu den Zwischenfällen, die sich beim Fackelzuge des „Katholikenbundes" in Hernals am Samstag abends ereigneten, veröffentlicht die Korr. Wilhelm nachfolgende Darstellung: Durch die Zeugeneinvernehmung ist festgestellt, daß seitens der ' K o m m unisten von vornherein die Absicht bestand, benFacketzug zu sprengen. Darauf deutet auch ^er Umstand hin, daß bei mehreren Verhafteten nicht nur Stöcke und Steine, sondern auch mit Sand gefüllte wurstähnliche Schläuche in Form von Gummiknütteln gefunden wurden. In der Kalvarienberggasse und am Elterlemplatz wurde der Kordon der Mache zweimal mit großer Wucht durchbrochen. Die Demonstranten stürzten stch mit Stücken. auf die Zugsteilnehmer, warfen mehrere Frauen zu Boden, und es bestand die größte Gefahr, daß die am Boden Liegenden von der nachfolgenden Menge medergetreten werden. Um dies zu verhindern, hat die Sicherheitswache den Säbel gezogen. Daß der Gebrauch der Waste An ausgiebiger gewesen ist, beweist der Umstand, daß lediglich fünf Zivilpersonen als verletzt festgestellt wurden; von diesen weisen nur drei Personen Schnitt-, beziehungsweise Stichwunden auf, während die Verletzungen der beiden anderen in Kontusionen bestehen, die von Stockhieben heriühren. Von den Stich-, beziehungsweise Hiebwunden ist eine zweifellos von einem Säbelhieb btt- Morgeuzeirung 18. Juli 1921 Seite 3 MitteilmMi, ans dem PuNkum. Isssi« vsttN und Frau (Wien) Adolf Singer und Frau (Lugoj) laden alle Freunde und Bekannten zur Trauung jhior Kinder Holuine »nd ein, welche Mlttwooh den to. Juli 1. J., i/aiß Uhr vormittags, Im Tempel, II., Pazumnitengasse stattfindot. 6t CO Ein gestrioktes wollenes Kleid, 381 Wiener Fabrikat, CGM Kronen ALBERT iwATZMEIf, » rührend; bei der zweiten wurde als Täter eine Zivilperson festgestellt. * Der dritte Fall, der deS schwerverletzten Straßenbahners Slovazek ist zweifelhaft. Er selbst gibt ün, daß er sich mit mehreren anderen Kameraden'im Rosensteinpark eingefunden habe in der ausgesprochenen Absicht, den Zug zu stören, und daß er im Handgemenge mit einem jungen Sicherheitswachmanne die Verletzung erlitten habe. Die Verletzung des Slovazek ist allerdings schwer, jedoch nicht lebensgefährlich. Von Polizeiorganen sind zwölf verletzt: zwei durch Messerstiche; die übrigen haben Kontusionen, die von Stöcken nnd den erwähnten mit Sand gefüllten Schläuchen herrühren. Wenn schon nicht dieses starke Mißverhältnis zwilchen verletzten Sicherheitswachen und verletzten Zivilpersonen, so bekunden zahlreiche Zeugenaussagen, daß die Sicherheitswache dib größte Mäßigung -an den Tag gelegt hat und nur notgedrungen zu .energischem Vorgehen geschritten ist. Nach Beendigung des Fackelzuges sammelten sich die Demonstranten in der Nähe des Polizeikommissariatsgebäudes an und die Sicherheitswache hielt durch zweieinhalb Stunden hindurch ihrem Andrängen stand, obwohl sie den wüstesten Beschimpfungen ausgesetzt war. _ Ein verbrannter Eisenbahnzug. Vor wenigen Wochen hatte eine große Wiener Filmfabrik auf der Strecke der Ostbahn eine Aufnahme für einen Sensationsfilm veranstaltet. Es war beabsichtigt, den Brand eines Eisenbahnzuges vorzutäuschen. Zur Erreichung dieses Zweckes wurde von der Ostbahndirektivn eine Zugsgarnitur beigestellt, die au8 zehn intakten und vier bereits beschädigten Waggons bestand. Die Filmfabrik hatte nun mit der pyrotechnischen Fabrik Weiffenbach & Co. die Abmachung getroffen, daß Pyrotechniker der Firma in den Waggons derZugsgarnitur unexplodierbares, sogenanntes „schwarzes Rauchpulver" aufzustreüen, beziehungsweise in Gefäßen anfzustellen hätten. Die Firma Weiffenbach hatte schon wiederholt derartige Rauchfeuerwerke bei Filmaufnahmen inszeniert und so vertraute die Filmfabrik auch diesmal völlig den pyrotechnischen Künsten Weiffenbachs. Die Filmaufnahme wurde denn auch in Szene gesetzt. Das angeblich flammenlpS verpuffende Rauchpulver wurde in ziemlich großen Mengen in den Waggons verbreitet, entzündet und der Zug ins Rollen gebracht. Die Zugsgarnitur hatte kaum einige Meter zurückgelegt, als auch schon aus den Waggons Helle Flammen aufschlugen. Die game Zugsgarnitur stand im Nu in Brand. Die an der Ausnahme beteiligten Leute konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Zug jedoch, der alsbald zum Stehen kam, brannte bereits auf allen Seiten. Trotz rasch eingreifender Löschaktionen war es nicht mehr möglich, den enormen Schaden zu verhüten, den der Brand der Waggons, von denen nur mehr die Rädergestelle übrig geblieben sind, verur-s sacht hatte. Die Ostbahndirektio» bezifferte ihren 'durch den Brand der Zuges entstandenen Schaden mit ungefähr 16 Millionen Kronen und machte die Filmfabrik für den Schaden verantwortlich. Die Filmfabrik erklärte ihrerseits, daß die Firma Weiffenbach die Verantwortung fftrf die Inszenierung des Brandes übernommen hätte und ' daher schadenersatzpflichtig sei. Denn das angebliche Rauchpulver habe stch als Zündmaterial erwiesen, das die verderblichen Flammen erzeugte. Zwischen der Filmfabrik und der Firma Weiffenbach wird es nun demnächst zum Prozeß kommen. Die Ostbahndirektion urgiert den Schadenersatz und hält stch mit ihrer Forderung an die Filmfabrik, der nichts anderes übrig bleiben wird, als vorläufig Schadenskaution zu erlegen.- Von einem Motorboot getötet. Einen gräßlichen Tod erlitt gestern nachmittags ein junger Mann» der während der Fahrt der Motorboote von dem Propeller eines Bootes getroffen wurde. DaS Todesopfer ist der 15jährige Gustav Rogner; er badete am Donäukanälufer an der Heiligenstädter Lände, als die Motorboote herankameu. Er konnte sich nicht rasch genug in Sicherheit bringen und wurde vott einem Propeller eines Bootes getroffen. Mit furchtbaren Verletzungen wurde er ans Ufer gebracht. Er hat eine Wunde am Rücken erlitten, die Weichleile und Kreuz» bein durchtrennte, so daß Darmschlingen vorfielen, dann eine Wunde an der linken Hüfte und eine Wunde an der 'rechten Ferse. Die Rettungsgesellschaft legteihm Verbände an und brachte ihn m die Unfallstation. Dort ist der Unglückliche bald nachher gestorben. * Das crste.Mssaryk-Denkmal. Aus O l m ü tz wird pemclbet: Ta? c. fte Maiäryk-Tc'.chnal wird auf Kosten der F Itcile des Iscbcchv-Uowaki chen Offiziersvelbandes in Olmütz. und zwar in? Oisinerspanm errichtet werden. Das Denkmal, ein Werk des Bild bau rs P e l t* ent, wird ans dem Sockel eines früher im GürnisöriZ'vitale befindlichen Monuments gesetzt, danach dem Umsturz ab geräumt wurde. ' * Gin Eifersuchtsdrama Im Hause II., Wvlfgang Schmäl lgasse 9. wdhnt du 88j8htip> Private Repine S a tu» i r. Sie unterhielt z» dem S8jälnipm„Piivatm Josef T r ö ft l e r, VU.. Kai'ersträße M wobnhaft, Beziehungen. Tröftler soll aber die Absicht gehabt hib?n, die Bande zu Iö;cn. Gestern hat e> b;? Sapwi r besucht und es entlvann sich eine eir-'gte Debüt? In ibrer.Aufregung ergriff die Sivwir einen nnt siedendem K n n e r o l pefUfltcn Topf und goß den Inhalt gegen den Ge« liebten. Er erlitt l chwere Verbrühungen im G sicht und am ggnzen Körper. Die Sapstnr winde hernach von heftigen AnfteguNgszuständen befallen. Die Retlüngsgeselllchaft überstellte die Sapwrr dem Polizeikomnnüariat und brachte -Tröstler ins Allgemeine Krankenhaus. * Der Schatz der Haushälterin. Am 16. d. M. wurdi die Wobnung des englischen Obersten Mr'. T h o^in i o n, Am Hof Nr. 13. im vierten Stock, erbrochen. Die Täter siahlcv im Zimmer der Haushaltcrin des Obersten aus dem Besitz der Haushälterin Malhilde H e r a ü l t Schmuck im Wert von K 200.000. In die Sache ist noch eine Reche anderer Personen verwickelt. Sie wurden dem Gerichte angezeigt. Franz Nahel und die Brüder Papuschek wnrden dem Lanoesgerrcht ringeliefert. * Einbruchsdiebstahl. Am 1b. d. M. wurde bei Bernhard B ö b m. I, Mar! Aurelstraße 10 emgebrochen., Gestohlen wurden Kleider und ein Paar Brillantobraehänge mit je drei großen und kleinen Brillanten, drei goldene Ringe m>t je drei Brillanten, m der Mitte ein grüner, ein roter und ein blauer Stein, zuiammeu K 260.000 wert. * Mit der Kaffe der Organisation durchgebrannt. Aus Graz wird gemeldet: Das ^Grazer Volksblatt" meldet aus B'ordernbcrg: Der Betriebsrat des Radwerkes 11 der Firme Gebrüder Böbler in Vordernberg, Heinrich Kurz, ist mrt e,new Geldbeträge von etwa K 100.000, d>e ihm die Organisation anvmraute, durchgegangen. Heinrich Kurz hat den Hillsarbetter rsiudolf C e l e n k a seine Dokumente gestohlen. * Verhaftete Einbrecher. Einbrecher haben am 15. d. M. im Hause, HI., Posthorngasse 1, die Wohnung der Fr m Frauenhaft ausgeplündert, wobei ihnen Geschirr, Wäsche. Teppichs Reiselörbe usw. rnt Werte von K 800.000 in die Hände fielen .Kriminalbeamte des Polfteikomm'iffariats Margareten hatte« f herausgebracht, daß die geiamte Bcuke unmitielbar nach der Tat < in die Wohnung des 32jährigen Kutschers Wilhelm M y h e l, f.V- Ziegelolengaye 14, gebracht wurde. Sic ermittelten, daß als Täter der im Hause wohnhafte Bruder Mahels, der 82lähr>gr Kutscher Franz Mähe l und die im Hause. Ul., Khungasse 23, wohnhaften Brüder Papuschek, Kutscher, und Johann P ap ü s ch e k, Kutscher, in Betracht kämen. Die drei wurden verhaktet. Die Beute wurde zum größten-Teil in der Wohnum Mahels zustandegebracht. Briefkafte« -er Redaktion. . H. St. T. Fragen Sie in der Staalsdruckerei nach, wo Sie die pewünschten Sachen erhalten we'den. — Grand. Solche Institute gibt es unseres Wissens in Wien mmt. 7- Stteglitz,.Krakau. Nichts gezogen. — Eigi F. Fragen Sie m einer Handelsschule nach und studieren Sie die betreffenden Inserate. Wir geben keine Adreffen au. — Leib Freude. In diesem Falle mußte die Generalversammlung. neue Statuten genehmigen.— Angehende Handetsschüterin 15. Sie muffen in einer der in Betracht kommenden Schulen direkt emreichen oder vorsprechen;da es Privatangestellte und, gibt es keinen anderen Weg. — T. V. Das ist gegenwarttg aus' geschloffen! _' Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- —.80 Centimes, Auszahlung Wien -- -.8« Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone .... —.80 (—.83 . am 16. Juli) die österr. gestempelte Krone . . —.80 (—.80 am 16. Juli) di, tschkchiichr Krone. 7.95 ( 7.95 <mt M. 3»UV cit Mm,.mH, ( 8.19V. °m 16. 3»10 itgram..!. . 8,90 ( 8.90 an 18. Juli) Bakanst. 8.65 ( 8.66 an 16.3«B) Bttdave« ..MO l 1.85 am 1«. Soli) Warschau . ..- 88 (-.88 aat 18. Io» Reine Zwangsanleihe. Wie wir erfahren, hat der Mnanzminister Dr. Tri#a innerlich seine Gegnerschaft gegen eine Z w a n S a n l e i %\t ausgesprochen. Eine solche Maßregel hätte, solange die Kredilattion nicht seststehe, überhaupt keinen Sinn. Der Hausarzt. Redigiert von Dr. stkaurt Dees. Aeber Rückeomarksleide«.^ Ms man im Volke mit MckenmaLksleiden be« zeichnet, nenttt bee Uvzt Däbes doisalis oder Rückenmarkschtv.indsucht, die sich als eines> der häufigsten NStbettleiven burftellt. Tatsächlich wird durch das Laiben ein Teil des im Wirbelkanal befindlichen RückenmarvöS zerstört, es schwinden allmählich die sogenattnten Hinterstränge, deren Freibleiben von krankhaften Zuständen eine Voraussetzung Mr bad normale Abwickeln der GehbeweguttM bildet. Gv stellen denn die bekannten ausfähre-nden schleudernden Bewegungen der Beine, die mit einer gewissen Unsicher' heit im Gehen und Stehen bei geschlossenen Auge«' verbunden sind, und deN Tabiker schon bott der ENt^ fernung an seinem Gange erkennen lassen, den Uttsi takt zu der unseligen LeidenskettV, die den einmal Befallenen mit mathematischer Gewißheit immer ieM umstrikt. ''