Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 886 (15.7.1921)
- Date
- 1921-07-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Jir. 886" Wie». Meuag Mie»er «sr-e»ze«mts Kommunisten und Faszisten. Ei« tragischer Irrt««. Bitevbo, 14. Juli. Kommunisten haben dar Reifeantv einer englischen Familie, in dem ste Faszisten vermuteten, beschossen. Durch die Schüsse wurde Lady Lueille Decket, die Gattin des Grafen Otto C z e r n in, verwundet. Der eine Sohn namens Iaromir wurde gelötet, dem zweiten Sohn Paul muhte e i n B e i n amputiert werden, wahrend der dritte Sohn E d m u n d und der Chauffeur leicht verwundet wurden. In Viterb» haben infolge der Uebergriffe von Faszisten die Sozialisten den Generalstreik verkündigt. Im Verlaufe dieser Bewegung kam cs zu Unruhen und Zusammenstöße» zwischen den Angehörigen der -feindlichen Parteien. Das Opfer eines tragischen Mißverständnisses ist nun Frau Czemm und ihre Familie geworden. Otto Graf Czernin batte sich im Jahre 1903 mit Lücikle Vecket, Tochter des Lord Gr'mthorpe. vermählt. Der Ebe Und vier Sühne -entsprossen. - Der Getötete Jaromir stand im fünfzehnten Lebensjahre. Otto Czernin ist der Bruder, des früheren'Ministers des Aeußern. Er war einmal Gesandter m Sophia, und bat im Vorjahr durch einen wütenden antisemitischen Artikel im »Neuen Reich" vielvon sich reden gemacht. Die neuen Statthalter in Jugoslawien. V Belgrad» 14. Juli. (Preßbur. Belgrad.) Der Mini st errat hat in Vertretung des abwesenden Regenten dem Prager jugoslawischen Gesandten Ivan H r i b a r zum Statthalter ia Laibach, den Abgeordneten Juras D e m e t r o v i c zürn Statthalter in.Agram und Pr. G i u fg i c t> i e zum Statthalter m Sarajevo ernannt. Eine Parteifusion in der Tscheche- Slowakei. .. Prag, 14. Juli. Wie der Prerauer »Obzor" meldet^ ^hwebm zwischen den Nationalsozial e'n und den tschechischen R e ch t s s o z i a l i si e n Verhandlungen t'e'üglich einer Verschmelzung der beiden Parteien. - Stinnes kauft die Ostrauer .Morgenzeitung"? , Prag, 14. Juli. (Privat.) -,Ceske Slvw'o" behauptetln einem Telegramm aus Brunn, daß zwei Zeitungen in Mährisch - Ostrau, und zwar die „Morgende ikn ng" Und die „Ostrauer - Zeitung" durch die Stinnes-GMPPe gekaufte wurden, welche, hinsichtlich der Wttkowitzer Hüttenwerke itm jeden Preis einen' entschiedenen Einfluß gewinnen will. Der EntdeMerderFardenphotographie gestorben. . ^' Pairis, 13. Juli. (Havas.) Cm Funffprüch von Bord des Dampfers „Sa France" besagt: Das Mitglied des Instituts und NobelpreisträgerL i p p m an n, das., auch Mitglied der sranösischen Mifsio n:in Amerika war, ist aN Bord des' Dampfers „La France" infolge einer z^rattkheit, die er sich durch die Beschwerlichkeiten dev Reife zugezogen hatte, gestorben. Jippmann.wap der Entdecker -er Elektrokapillaritäf und' der Farbenphvtvgraphie. ' ' . Der l«ternaNo«ale Frauenkongretz. In der gestrigen Vormittagssitzung gelangte , ein BetzpL'ßungS't elegvamm des schwedischen Minister- Pr äjidenten zur Verlesung, in dem es heißt: „Das Melv st bestimmen g§ recht der Völker und B^lksteile steckt lnvch! in den Kin der schu herr. Selbst Leib«$ Führern im offiziellen Völkerbünde. Dies haben wir in Schtveben soeben erfahren. Es ist daher umsomehr notwendig, Me Kräfte einzusetzen, damit es gelingt, die öffentliche Meinung aller demokratischen Länder für die höhen 'Ziele der Frauenliga endlich 'ernsthaft zu gewinne^." Mine. G'vlinska bringt die Grüße Polens,, das str'rchtbar gelitten, weil es auf beiden Seiten kämpfön mußte, Bruder gegen Bruder. „160 Jahre haben .wir in der Sklaverei gelebt, nun wir frei sind, wicht man uns Imperialismus vor, der nicht bei uns' herrscht. Wir sind' AsyllMd für Hunderttausenbe von Flüchtlingen an8 Rußland und. der Ukraine." Zum' ersten Punkt der Tagesorduulng: „M i l i t ft r i s ch c Per wen-Mg v o u KoloUialtruppen" erstattst Miß B alch das Referat. Sie legte Verwahrung g.geu die Heranziehung von K o l o n i a 11 r tt ff ff e n clr% am die üüs 'dem Grunde Wert gelegt werde, weil die e i n h e im u ,s ch e n Wehrpflichtigen immer unv erläßliche r werden, ^während die Eingeborenen sich noch - als willfähriges Werkzeug ^Mißbrauchen lassen- Die Verwendung der Kolonialtrupffen auf stemdcm Boden bedeute eine grausäme Bar-b a r e r, die schärfstenS zu verurteilen sei- Die von der Referent'»« beantragte' Resolution: '^Der Kongreß beauftragt die Liga. Ms'zu versuchen, die militärische Verwendung der Eingeborenen fremder Länder unmöglich zu machen", wurde dem Komitee für intttnationale Beziehungen zugewiesen. ' 'Die Grundlage der Diskussion über die i r i s ck e Frag e bildete eine Resolution der e n g l i s ch e n Sektion, die für den Anspruch des irischen Volkes auf Selbstbestimmung eitttiitt: und Irlands Kampf für seine UnabhängigM als von .g'ößtee Bedeutung für die zivilisierte Welt erachtet- ( . . Miß Mallandge (England) betont in Begründung. dieser^ Resolution, .daß eine Sttlliingnahule des Frauenkougreffts zur insiheu Frage gerade letzt, , -a die rntschcivenden , Verhandlungen m! Loiston - statt AlK«. nyhchMt ZoMtchis sei. M..sitttMwnale der irischen Frage bestehe vor allem darin,, daß auch andere Staaten, « deren Bereich kleine Rationen um ihr Gelbstbestimmungsrecht kämpfen, durch das Beispiel Englands zur Anwendung von gewaltsamer Unterdrückung verleitet w e r d e n, f ß « n t e «. Rednerin stellt den Antrag, der Kongreß möge' eine telegraphische Kundgebung anLloydGeorge richten, die.die Sympathien der internationalen Francnliga für die Bestrebungen des irischen Volkes zum Ausdruck bringen, und den Wunsch nach einer fnedl chen und.gecechten Verständigung aussprechm solle. - Miß Robinson (England) erklärt, jeder Unterrichtete wisse heute, daß die gewaltsame Unterdrückung der irischen FrciheitSbestrebungen/ die rücksichtslose Kliegführung Englands fein Ansehen in der zivillsiertrn Welt sehr beeinträchtigt habe. Frau L i n d h a g e n (Dänemarkglaubt, daß d e,er Gegenstand nicht gesondert, sondern im Zusammenhänge mit der internationale» Frage der S e l b st best i m m u n g und -des Minorität e. n schutz.es behandelt werden sollte, damit die andern unterdrückten Rationen gleiche Berücksichtigung. fänden. Schließlich wird, die engl'.'che Resolution angenommen. Jane A d d a in s. betMst die außcrordeniliche Bedeutung des nun folgenden .. Gegenstandes ,>P r « -k t i-s ch e r P a z i i i s m Ü Die. -westn'lnLeFrage im ..Rahmen' dieser Debatte sei zWas-tönntn. wir paüssst'.schen ' Frauen tun, um drohende Kriege unmogltchi-zü'wachen?% Fi an N a m o n d (Holl nrd) suhlt unter anderem aus, es gäbe dcrze>t in Holland zwei Organisationen, die in der Richtung des praklischen PastsitmnZ Mg seien. Tie eine, das antnn'litarfflüche Burcan im Haag/ will das rroolutioNare Proletariat aller Länder zum Sfomipf gegen den Krieg einigen.. Ethisch höherstehend ist eine von englischer Seite ausgehende pazisisttsche Bewegung, die undolitischer Natur ist und alle Völker ohne Unterschied der Klassenunter dem Schlagwvrie „Krieg dem Krieg e" zusammenfühien w ll. Miß K i n g st o n (Irland) rrkläU, daß die Ie-ce des praktischen Pazistsmns nrnter dem Schlagwente „no rcststance" teilwe'is: bcreitZ während des irischen Feiheitstan-pfcs her lctzten- Iahre eriolgreich zur Geltung kam. Leider fei cs nicht gelungen, das ganze mschc Volk aus dieser Grundlage zn eimgen. Der Grundsatz dcs gewaltsamen Widerstandes habe viele Anhänger gefunden und dadmch sei die Wirksamkeit des ,.nv roKiLlLnce" sehr adgeschwächt worden. Der Empfang im Rathaus. -Gestern abends wärc-n die Delegierten, Teilrichuiri und Gäste dcs intcinatioualen Frauenloiicircffes ins Ra'haus geladen, wo sie vom. gelchäftZsührenden Vizebiweenneisier Emmerling empfangen wurden. Per interrrattorraLe FrauMkvygretz und -Le Mi«orrtLLenfrage. Frau Hilda T i s t schreibt uns: Auf dem Kongreß der ^FraueylitzriHxWcken^und'Frnheit".' nehmen die Beratungen^ über M i n io t r t'a t e n s ch ü tz cmen breiten Raum ein. Meß Catharina MarShall, eine englische Sozialisten, ist die Referentin in dieser wichtigen Frage und sie ist unermüdlich bestrebt, allen an diese» Fragen Inttressierten gerecht zu werden. Ein reiches Menmaterial steht ihr zur Verfügung und'auch fast alle anf den Zionismus und seine Forderungen bezüglichen Akien hat sie genau studiert. Ihrem besonderen Interesse und ihrer Sympathie für die I « d e n f r a g e ist es in erster Linie zu danken, wenn wir Gelegenheit haben, Samstag abends, MS der speziellen Rationalitäten- und Minoritatenverlammlung anzvschlirßev. Es ist eine natürliche und selbstverständliche Sache, daß die zionistischen Frauen de« Bestrebungen der Liga volles Interesse entgegenbringen. Entspringt doch der Grundgedanke deS Zionismus der Hoffnung, daß ein Volk feine Rechte ans freie kulturelle und nationale Entwicklung und auf die angestammte Heimat durch Verständigung AtzH Volk zu Volk, durch Verträge und Garantien der Mächle ohne Waffengewalt erhalten kann. Die Ideen und Bestrebungen der FricdenSliga umfassen die Interessen aller Klassen und Nationen und die j ü d i s ch e n F r (l it t n werden gewiß gerne die Wicht ans sich nehmen, in ihren' Organisationen die Bestrebungen der Liga zü unterstützen. * Im Nahmen deS Kongresses findet Samstag um 7#8 Uhr abends im MusikvrremSsaal eine große Versammlung statt, in der mehrere Rednerinnen über NationalilLten- und Minoritätenschutz sprechen werden. Es wird auch die zionistische F:oge angeschnitten werden. _ ChristttchsoziaLer Geschichtsunterricht. Ein Gesinnungsgenosse schreibt uns: Die „Reichspost" hat sich in der letzten Zeit die. -Taktik zurechtgelcgt, .für die geistige Rückstüudigleiö der österreichischen Bevölkerung — die Juden ver->. antwvrtlich zu machen. Das Organ der Klerikale» die einst einem Professor Pyiüppotvitsch den Greislev Bielohlaweck als Reichsratskändidäten geffenübersMten, diesen geschworenen' Feind aller -„Büchet", die nach seiner Definition immer ein Juv^ vom andernabschrs-ibt^ das Sprachrohr jerter Partei, die, solange sie die, Wiener Gemeindeverwaltung beherrschte, für Volksibildungsaustalten wie Volks heim und Volksbildungs- Haus nur AnLipathie zum Ausdruck brachten und auf dem flachen Lande für d'ie Verkürzung der Schulpflicht eintraten, dieses Watt wagt jetzt zu leitartikeln: „Es sind zumeist jüdische und jüdisch o'rient ierit Führer, welche unserem Volke -ilnme-r wieder predigen, daß das, was man bisher Bildung rzannte, in.seinem' Wert als geistiges und sittliches Kulturferment überhalt,'in seiner materiellen ^Bedeutung als Gewerbs-- saktor beis.üte g-'sch'oben worden sei . .. .Gerade in dem geschichisichrn Moment, ho die herrliche Saat uns" A«hr, wzrlM t»'uv .^Vol^aujlCftniua". die Tolstoisftr 15. M im Serke 5T geschworenen „Antimvdernisten". zu höhnen: „Wäre unser ein-/ heimisches christliches Volk durch den betäubenden Ein-'- ftuß von Phraien, die seit Jahren ans -sein Hirn und" Herz eindringe!!, nicht in. im Innersten verwirrt und' um ferne gesunden, klaren Jnftinkie gebracht, so müßte es endlich zur Erkenntnis gelangen, welches der tiefste Sinn all jener scheinbar so menschenfreundlichen Bestrebungen ist, welche im materiellen und geistigen Sffi» sterben der einheimischen volkstümlichen Schule ü;res ihrer Symptome finden."' So wenig^ wir Zionisten uns ' darum kümuwrrr' wem das christliche Volk seine geistigen und materiellenl Interessen anvertraut und was «s sich von seinen er-^.' wählten Führern bieten läßt, so energisch protestieren^ wir dagegen, daß diese mit einem beispiellos unerhörtem.' Zynismus ihre Schuld auf das Konto der Juden buchen wollen. Wer kein politischer Analphabet ist, weiß, - welche -Partei in Wirklichkeit die Parole auf ihrs Fahne geschrieberr. hat: „Je unwissender das Volk bleibt, .desto sicherer geht cs uns -auf den Leim." Daß es' nicht die Juden sind', die Gegner der Volksausklärung' . fiub* oder auch' nur Ursache hätten, es zn sein, gibt die ,Wichspoft" an anderer Stelle selbst zu. Denn ihr' MoNtag-Abendblati-Feuilleton über „Die Inden und' ünitzre Wirtschaft" beginnt mit den ausnahmZweise rich- Ligen Worten: „Das Zeitalter der Uufkläruieg war bekanntlich auch da-e der Emanzipation der Juden." Aber schon derifylgonde Satz: „Von La a n datiert', ich re Ro lle in unserem ösfentlichen- Leben", wird Lügen gestraft, durch die weitere Ansführung:- -chHcher . tiß*Ußb*te weiß, daß sie (die -Inden) im 'Mittel-- äftke r -eine'grnße Ro llt spielten. Hart der'Große verschrieb sie sich -als Finanzminiffer." (Was für ein Idiot doch dieser große Kg f int Vergleich , zu' H'orthn war!) Logt k ist eben nicht die Sache 'klerikaler Volks- - b'elehrer. Der größte Hieb, der dem folgerichtigen'Dertken- 'm. dem zitterten Artikel' versetzt wird, ist aber der: Der Autor streiLet dem Juden seine! Eignung zunr. im ftilturellen Leben ab, denn.' dieser habe' eirte einzige wah'rhaft schöfffer.ische«Tat voXfdie das versperrte Tor zn eine ff neuen AnsH'anung!?art zertrümmert, eine wahrhaft originelle' Strömung geschenkt hätte.- Er. wandelt stets nur irr ausgetretenen Pfadeit, das von artd'ere-n utühsam Nitsgebaute tatenti-ert Lusnützend'.. Pionier war er niemals." Unmittelbar darauf aber heißt es: „Mii. dem Eintritt Nordenropas nach der Völkerwandernu^ in 8re - -Weltgeschichte entsteht eine mute Kultur auf: . 'christlich-arischer. Grundlage, ganz verschieden von den antiken und orientalischen, weil aus anderen Ele-mrnLeN geboren." . ' ' Ei,-der Schäker! Was für „anHerr Elemeu,t*", mögen denn das -gewesen sein? Darüber schweigt sich-'- der jndenseindliche Geschichtsschreiber natürlich . av&£. denn in diessm. Zusammenhang wäre es ihm doch.p-ein--, lich gewesen, auf Judäa als die Geüurtsstätte dieser' geistigen und Physischeu Elemente .Hinweise n zu müssen . . . Dagegen gibt der..Autor -zum Unterschied' von anderen anttsemitischen Demagogen der Wahrheit die Ehre, wenn er zngiüt, daß keine einzige d'er hetttr als jüdische Dolksverseuchnngshazillerr verschrienen geschäftlichen Institutionen, tute Börse und Banken, von den Juden ersrmd-n wurden. „Jur 12. Jahrhundert entsteht der Wechsel. Zugleich das Bankgeschäft, her- Vvrgerufen durch die vielert kurs-iewndelt -M'ünzsorten.- Bald darauf folgt die Girobank. Die. erste-Börse wir-1 um. 1500 in Brügge gebaut, dauu ein* tu Antwerpen' (1531), in Toulouse (1549), Hamburg (1558). Die doppelte Buchhallnng, vont Mönch Lncca Paeciolo erfunden, kommt 1504 in Aufnahme." ’ '• Dafür verleumdet der Feuilletonist in den Folgerungen, die er. daraus zieht, umso kräftiger: „Es ist nun interessant, zn btzvbachten, daß inmitten dieser vorwärtsdräugenden Entwicklung der Jude seitwärts sieht. Er fühlt sich' nicht'als Glied eines großen, arbeitenden' Organismus, steht nicht in dem warmen, Pulsierenden Leben. Nur die erzffngtsn Wert« haben für ihn Interesse, das Mld. Nicht das Schaffen an sich, sondern dessen Früchte, deshalb' ist das Schiebergcschäft, das heißt das Herausziehen der Ware aus hem natürlichen kürzesten Mge vom Pr-oduzertteit zum Verbraucher nur des Gewinnes halber ohne anfgewenbeie Wbeit das Prototyp jüdischer Geschäftsauffassung'" ' .(Denn er muß wissert, daß dein Juden beim.beste» MlLsn zur ehrlichen Arbeit die Wegezu ihr gewaltsam verrammett waren. iL)er Jude durfte gar keine anderen Geschäfte machen als reine, Geldgeschäfte. Wo es'ihm. aber gelang,:die Schranken der. konfessionellen Unduldsamkeit zu durchbrechen, wie eine Zeitlang in Spanien, dort .hat er auf. allen Gebieten, auch auf hem gelviß nicht materialistischen der schönen Künste, sein Scherf lein beigetragen. Gerade, das hat aber dorr klerikaken Fanatikern im. NUtielalter ebensbwendg ge-' paßt wie ihren hduLigen Nachfolgern. Auch diese, wollet gar nicht, daß der Jude, ehrlich und schöpferisch arbeite, sei es in der Diaspora', sei es tu einer rechtlich gesicherten Heimstätte, deren Errichtung in Palästina sie obstruieren. Denn sie haben eine, ganz andere „kulturelle" Mission für das Vierzehnurillioneuvolk:' des Körbcrljitdlffik, ddn zu bespeien dem Christen frisst im zartesten Kindesalter zur hieiligsten PfMt' .r ssrch vm . . -*i r