Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 883 (12.7.1921)
- Date
- 1921-07-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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AK. 883 Wien. Dienstag " Wiener MorgenzeitiMH 12. .Juli 192t Seite 7 Von den Damen der Hakoah placierte sich Fräulein Lotte Lowtz an sechster Stelle; sie kam nur 3 Min. 14 Sek. später als die Siegerin durchs Ziel. Von den Herren waren B. Spiera der beste, der als 24. in 14:09 ankam. Ihm' folgten Kramer (25.) Lustig (30.1. H. Hübsch (31.), L. P.eßl (32.). H. Wachtel (43?, E. Teichner (44.), G. Ornstein (52.), V. Donner (53.), I. Skall (62.). Im Wettbewerbe um den Staatsvreis — gewertet wird je ein Punkt für icbm. in der emeinhalbfachei: Siegerzeit durchs Ziel kommende Vereinsangehörige - war die Placierung.: Damen: Arberterschwimmverein 14 Punkte. Dairubia 4 Punkre, Hatoab 2 Punkte, W. A. C. 2 Punkte, Ostmark 1 Punkt, Helaa 1 Punkt. — Herren: Arbeiterschwimmverein 30 Punkte, Hakoah 10 Punkte, W. A. C 1t> Punkte. Hceresmacht 4 Punkte. Polirei 3 Punkte, W. B. C. 3 Punkte,. I. Wr. A. S. C- 2 Punkte, Jster 1 Punkt. Große Erfolge Mischer Sportleute bei den Masaryk-Spielen. Die Masarhk-Spiele wurden am Sonntag mit den Schwimmwettbewerben fortgesetzt. Bei größter internationaler Beteiligung konnten die Schwimmer des Makkabi, Brünn, ausgezeichnete Erfolge erringen und einige neue tschecho-slowakrsche Rekords ausstellen. Die wichtigsten Ergebniffe waren: Meisterschaft über 100 m, freier Stil: Balasz (Makkabi, Brünn. 1 -12.7, tschrcho-slowakischer Rekord). Meisterschaft über 100 w. Rücken: Biachy (Italien, 1:33.2, italienischer Rekord) 1., Schaffer (Hagibor, Prag, 1: 35, tschecho-rlowabsclier Rekord) 2. 400 m, freier Stil: Piovath (Makkabi, Brünn, 6: 36.6, tsckecho-slowakischer Rekord). Meisterschaft über 400 m. Brust: Doktor Leon Sommer (Frankreich, 7:00.9) 1.. Piovath (Makkabi, Brünn, 7 : 01) 2. Auch hier wurde der Rekord wert unterboten. 200 m, Brust: Dr. Leon Sommer (Frankreich, 3 :14.2) 1., Biachh (Italien, 3 :20.2) 2. Lagenstafette 3X100 m: Makkabi. Brünn (4: 22 9, tschecho-slowakischer Rekord) 1., A. P, K. 2„ C. P. K. 3. Bar-Kochba—Netz-Iiouah S: 0 (5: 0). Leichter Sieg. Die Stürmer der Sieger zeigten zeitweilig schönes Zusammrnspiel, dem die Verteidigung des Neß-Zionah nicht gewachsen war. Die Tore schossen Groß (3), Perlbergec (2). Stricker (2), Ziegler und Rittermann. Gut bei Bar-Kochba Groß und Haller, bei Neß- Zionah Fuß und Premlnger. Die Nordlandreise des Oesterreichischen Fußballverbandes. Außer den kompletten Mannschaften Ravids und der Amateure nehmen noch K a tz (Hakoah), Blunr und Kurz (Vienna), Neumann (StB. A. C>) und Ostncek (Hertha) an der Nordlandreise des Oe. F. V. teil. Diese Spieler sowie die Vertreter des Verbandes reisen kommenden Sonntag nach Schweden ab. Neuer Weltrekord im Schwimmen. Dem Magdeburger Schwimmer Rademacher ist es gestern neuerlich gelangen, einen neuen Weltrekord auszustellen, mdem er die Strecke von 400 m in 6 Minuten und 15.5 Sekunden zurilcklegte und dadurch den letzten Weltrekord um 10 Sekunden verbesserte. Jüdischer Sportklub Achim. Fußballtraining heute und Donnerstag ab 4 Uhr auf den Athen-Platz. Dienstag 7 Uhr abends Ausschuß. Hasmonea, Moriah und Achim werden ersucht, zwecks wichtiger Besprechung am Donnerstag den 14. d. M.. 7 Uhr, in das Vereinsheim deS Jüdischen Sportk'uds C h e r u t h, Caf6 Butterfaß, Prater Hauplallee 8. Delegierte zu entsenden. BANK- UND WECHSLERGESCHAFtI 8. ADYOKAT & 6L IWien, I., Franz Joselskai 65 (Ecke Sclioftenring) Iä«! Kulanteste Durchführung sämtl. Banku. Börsetransaktionen. | Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- —.81 Centimes, Auszahlung Wie« — —.SO Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . —.90 (-.91 am 9. Julr) die österr. gestempelte Krone. . -.81 (-.83 am 9. Juli) die tschechische Krone . . . . . 7.90 ( 7.'85 am 9. Juli) die Mark . 7.77V, ( 7.87 am 9. Julr) Agram . * . . .pg. . 3.90 ( 8.85 am 9. Juli) Bukarest . .... . . . . 8.80 ( 8.80 am 9. Juli) Budapest » , » » » -• m . 2.20 ( 2.22 am 9. Juli) Warschau . . . . . . . . . .—.33 (-.32 mn 9. Juli) sperren, deckt 'Galizien seinen Warenbedarf zmn größten Teil nach wie vor. in Wien. Hier werden die großen Rohstosskäufe für die Fabriken geschlossen, hier hat'der Eisenhändler seine langjährige Verbindung, hier findet auch der Konfektionär und Galanteriewarenhändler hem, Geschrnacke seiner Kundschaft angepaßte Wärss. Und nicht nur jahrzehntelange Gewohnheit des.Kaufmannes läßt diesen nach Wien gravitieren, sondern eben das kaufende Publikum selbst fordert überall Wiener Artikel, an die es seit langem gewöhnt ist. So kommt es, daß.' man. ans Schritt und ftntttyött, 'wie der Verkäuser anpreisend seine Wäre als „Wiener Ware" bezeichnet, während „Warschauer Ware" als minderwertig betrachtet wird. Die Hochkonjunktur für den Handel hat aber seit zirka zwei Monaten einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Die Preise sind in den Monaten Jänner und ,Februar des Jahres 1921 infolge der stets regen Nachfrage und infolge des Umstandes, baß viele Firmen in Erwartung der baldigen Eröffnung der Handelswege nach Oowjetrußlanb Waren in jeder Menge und zu jedem Preise aufkauften, auf eine Höhe emporgeklettert, die die Wiener Preise sogar ber Berücksichtigung des tieferen Standes der polnischen-Mark als äußerst bescheiden erscheinen läßt. Die allgemeine Preissenkung auf dem Weltmarkt und die Saturierung des Warenbedarfes des Landes für die nächste Zeit sowie 'die wenig günstigen Aussichten auf eine baldige Aufnahme des Handelsverkehrs mit Rußland haben eine Stagnation mit sich' gebracht, die — trotzdem die polnische Valuta noch tiefer bewertet wird als .die unsere — weit größere Dimensionen als bei uns annimmt. Die Erklärung ist eben darin zu. suchen, daß die Warenpreise weit übertriebener als bei uns: sind-und die .Weltmarktparitat längst überschritten haben. Einzig und allein in der Holzbranche, die den ungeheuren Bauholzbedarf des zerstörten Landes' zu decken hat, floriert noch das Geschäft; die Preise sind sogar noch in fortwährendem Steigen. Allerdings lind. diepolnischen - 'HqlzpMe .weitniedriger, .-als die tschecho-slowakischen und reichsdeutschen.' . 7 Für den Moment ist daher Galizien kern/besonders aufrrahmssähiges Absatzgebiet für unsere Exporteure. Sollte aber dev Handelsverkehr mit Rußland doch! in absehbarer Zeit ausgenommen werden, so wird die Bedeutung des gälizischen Marktes für uns eine ganz enorme sein. Unsere Industrie und unser Handel werden gut tun, hier vorzuarbeiten, um im Moment, wo der Osten seine Tore öffnen wird, gerüstet als der erste am Platze zu sein. Der in Polen allgemein beliebte Wiener Kaufmann hat weitaus Lünstigere Chancen als die wegen des polittschen Antagonismus scheel angesehenen tschechischen und reichsdeutschen Firmen; wir müssen daher diese auf Gefühlsmomenten basierende erhöhte Konkurrenzfähigkeit bei der Festigung unserer wirtschaftlichen Position in Polen entsprechend ausnützm. 7...'.. u.; ^' 7r ■•'; >• ■■ . Bilanz der Oesterreichischen Kreditanstalt. In der gestrigen Brlanzsitzung des Verwaltungsrates wurde beschlossen, der am 29. d. Mst.rttsindenden ordentlichm Generalversammlung vvrzuschlagen, eine Dividende» on K50 per Aktie für das Jahr 1920 (gegen K 82 im Vorjahr) zur Verteilung zu bringen, K 20,000.000 in den allgemeinen Reservefonds, K 20,000.000 in die Jmmobilienreserve, K 15.000.000 in den PensionssondS, K 2,000.000 in den Fürsorgefonds für Angestellte der Kreditanstalt zu hinterlcgen und den Betrag von K 4,096.800 aus das Gewinn- und Verlustkonto des lausenden Jahres zu übertragen. Die Resultate der Konsortialgeschä'te sind, soweit letztere am 81. Dezember d. I. vollständig abgewickelt waren, in diesem Jahresabschluß verrechnet. Zum Falle Eisenberg. Wie sich hecausstellt, hat der fallit gewordene Börsenremilsier Ersenberg sich seine Opfer gerade unter den kleinen Leuten ausgewählt. Das Spielen an der Börse rst an und für sich nicht empfehlenswert, aber besonders dringend muß daS Publrkum davor gewarnt werden, sich seitens gewisier fragwürdiger Existenzen oder „Kaffeehausbankiers" zu Börsengcschäfren animieren und diese dann durch solche Winkelbankiers durchführen zu laffen. Wem aber geschäftliche Notwendigkeiten zu solchen BörsenabschlÜffen zwingen, der laffe sich bei irgendeinem größeren und vertrauenswürdigen Bankhause ein Konto eröffnen und hüte sich, dem ersten Besten sein Geld zur Durchführung irgendwelcher Börsentransaktionen anzuvertrauen. Wie« und der galizische Antzenhandel. Dem „Oesterreichischen Volkswirt" entnehmen wir folgende interessante Ausführungen von Dr. Karl Kapralik. C i Wie in ganz Mitteleuropa. hat auch! in Galizien die Nachkriegszeit eine Handelshochkonjunktnr mit sich' gebracht. Auch dort entstanden an allen Ecken und Eicken die jetzt so beliebten „Import- und Export und sonstigen „Gesellschaften m. b. H'.". Kein zweites Land in Mitteleuropa nennt so viele Kriegs- «und Nachkriegsmillionäre sein Eigen tote dieses Galizien, wo vor dem Kriege Kaufleute — die nach westeuropäischen Begriffen über ein sehr bescheidenes Kapital verfügten — als reich bezeichnet wurden. Galizien hat übrigens erst jetzt den Thpus des Engrofsisten zu verzeichnen, während der frühere galizische Kaufmann fast durchwegs Detaillist war, der seine Wäre vom Wiener oder Brünner Platze bezog. Jnteressanterw'ise gravitiert bi: galizische Geschäftswelt noch immer nach Wlen. Trotz aller prohibittven Maßnahmen der polnischen Regierung, die zum Beispiel letzthin den Import von Wiener Wäsche im Interesse der Warschauer Wäschekonsektiou verboten hat, trotz der elenden Zngsverbinduugen, trotz a.'ler iccdttchen und nicht erfolglosen Beinühungen der österreichischen Paßstellen, auch' einwandfreie galizische Firmen vom Wiener Markte sernzuhalteu und den Wiener MiUN «jntzm jeinex ualürlichen HaMMMeMw Äd»n- Der Außenhandel Ungarns. Das Zentralstatistische Amt in Ungarn veröffentlicht einen Ausweis über den Außenhandel Ungarns, demzufolge die Einfuhr Ungarns im verflossenen Jahre 5'4 Millionen Meterzentner, die Ausfuhr 5'2 Millionen Meterzentner betrug. Im Außenbandelsverkehr hatten Oestenerch, du Tschecho-Slowakei und Deutschland die fühlende Rolle inne. Aus Oesterreich wurden 300.000 Meterzentner Holz, 100.000 Meterzentner Gips, 70.000 Meterzentner Textilwaren, 195.000 Meterzentner chemische Artikel, 230.000 Meterzentner Papier- und Papierwaren, 138.000 Meterzenter Glas-, Steingut- und Tonwaren, 52.000 Meterzentner Maschinen und Instrumente und 246.000 Meterzentner Elsen und Eisenwaren erngeführt. Die Ausfuhr »ach Oesterreich betrug 8GV0 deS gesamten Exports und umfaßte 834.000 Meterzentner Wein und 738.964 Meterzentner Obst«, Gemüse und Heu. Aus diesen Ziffern ergibt sich, daß Ungarn in weit höherem Grade auf Oesterreich angewiesen ist als umgekehrt. Getreide kann Ungarn nicht an Oesterreich liefern und während die Einfuhr Oesterreichs nach Ungarn lauter wichtige, ja lebensnotwendige Artikel umfaßt, für die man anderwärts ebensogut Absatz finden könnte, ist der Hauptausfuhrartikel Ungarns nach Oesterreich — Wein, also giwrllermaßen ein Luxusartikel. dessen Einfuhr nach Oesterreich zu drosseln eure Pflicht jeder wnljchasllich devkrndm Regierung hier sem müßte. , Ungarische Zuckerindustrie A-G. Aus Budapest wird gemeldet: In der heute abgehaltenen Generalversammlung der Ungarischen Znckerindustrie A.-G. wurde beschlossen, für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von K SCO per Aktie auszuwerfen und das 12 Millionen Kronen betragende Aktienkapital aus 18 Millionen Kronen zu erhöhen. Verbot der privaten Salzeinsuhr nach Gndslarvien. Wie das „Handelsmuseum" in Wien erfährt, ist in Südilawien die Monopolisierung der Salzeirisichr nunmehr völlig hergcstellt und die Einfuhr von Salz aller Art daher auch Viehsalz und Jndnstriefalz durch Privatpersonen, die bekanntlich gegen Entrichtung der Monopolgebühren in gewissem Umfang gestaltet war. mit Gültigkeit vom 1. Julr l. I. ausnahmslos verboten. Ausgenommen bleibt nunmebr die Einfuhr von Salz, dessen Ankauf vor Erlassung dieses Verbotes nachgewiesen werden kann, und ist in den vier Monaten vom Tage der Entscheidung später nur bei Glaubhastmachnna schuldloser Einfuhrverzögerung gestattet. Der Salzverkehr innerhalb Südslawiens ist fre'. Die Landesregierungen haben Höchstpreise, die die Monopolpreis« nicht überschreiten dürfen. Reexpedition von Warenmuster« aus Südstawiea. Gemäß einer Rundschrrft der Generalzolldirektion in Belgrad an me Zollämter, wurde wie das „H a n d e l s m u s e « m" kl. fahrt, die Frist für die Wiederausfuhr bei bedingter Einfuhr (Einfuhr auf ungewiffen Verkauf), die normal drei Monate beträgt für Warenmuster, die von kaufmännischen Agentea mitgeführt werden, auf s e ch s M o u a t e verlängert. . Die Deflation i« Ztalie«. Aus Rom wird gemeldet: Eine amtliche Verlautbarung stellt die beträchtliche Verminderung des Notenumlaufes in Italien fest. Ende 1920 waren noch ungefähr 25 Milliarden Lire im Umlau', Ende Ntai 1921 nur mehr gegen 17 M i l l i a r d e n- Rindermarkt in St. Marx. (Original-Bericht.) Der gestrige Aufttieb belief sich auf 230 Stück inländisches, 1058 Stück ungarisches, 78 Stuck juooslawisches und 68 Srück rumänisches Schlachtvieh, zufanimen 1424 Stück, worunter sich 1216 Stück Mast- und 208 Ltück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren: 9i9 Ochsen, 192 Stiere, 810 Kühe und 3 Büffel. Gege»^ die Vorwoche wies der Auftrieb einen Ausfall von 54 Stück auf. Infolge schwächerer Betelligung settens der Landfleischhauer und angesichts des schwerfälligen Nindfleischabsatzes in der Großmarkt« balle eröffnete der Mm kt in ruhiger Stimmung. Primrforten Mastochsen, die heute schwächer vertreten waren, konnten sich im Preise behaupten, alle anderen Qualitäten erlitten einen Rückgang von L 10 und in einzelnen Fällen noch mehr per Kilogramm. Auck Stiere und.Kübe tendierten flau. Es notierten: Inländische Mastochsen prima K 125, sekunda K 110/115. tertia K 80/90, ungarische prima K 115/130, sekunda K 100/110, tertiq K 70/80, rumänische prima K 115/130, sekunda K 100/108, tertia K 90/100, Jugoslawische prima K 125/130, sekunde K lOOlllO, tertia K 80/88, Stiere je nach Qualität K 60/120, Kühe je nack Qualität K 50/110 und Beinlvieh K 60/75 per Kilogramm Lebendgewicht. Valutenbursse. Im gestrigen Verkehr waren die Umsätze in fremden Zahlungsmitteln geringe Dollarnoten behaupteten sich. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Amsterdam 24.400.— Geld, 24.500.— Ware (gegen 8. Jnlr 24.300.— Geld. 24.400.— Ware), Agram 483.50. 487.50 (485.—, 489.—), Belgrad 1932.— 1952.— (1938.-. 1958.—), Berlin 980.— 986.— (935.— 991.—), Brüssel 5860.—. 5900.— 5870.—, 5910.-), Budapest 273.10, 276.10 (273.40, 276.40), Bukarest 1085.—, 1095— (1087.50, 1097.50), Christiania —, —(10.425.— 10.475.—), Kopenhagen 12.525.—, 12.575.— (12.375.-, 12.425.-), London 2772.50, 2792.50 (2747.50. 2767.50) , Mailand und Triest 3595.—, 3525.— (3577.50, 3597.50) , New-York 765.-, 769.- (737.-, 741.-), Paris 5910.—. 5950.— (5900.—, 5940.—), Prag 987.50, 993.50 (984-, 990.-), Sofia 600.-. 610.- (570.—, 580.-), Stockholm 16.170.—, 16.230.— (16.020.-. 16.080.—), Warschau und Krakau 36.75, 40.75 (40.50, 42.50), Zürich 12.575.-, 12625.— (12.495.—, 12.545.—), Madrid 9560.—, 9840.— (9610.—, 9690.—), Dollarnoten 750.—, 754.— (731,—, 735.-), Belgische Noten 5830.-, 5870.- (5870.-, 5880.-), Bulgarische Noten 595.—, 605.— (585.—. 595.—), Dänische Noten 12 375.—, 12.425.— (12.250.—. 12.300,—), deutsche Marknoten 987.—. 993.— (990.50, 996.50), englische Noten 2760.—, 2780— (2740.—, 2760.—). französische Noten 5800.—, &940.— (5880.—, 5920.—), holländische Noten 24.300.—, 21400.— (24.200.—, .24.300.—), italienische Noten 3480.—, 3600.— (355b.—. 8575.—), ünabgestempelte jugoslawische Noten 1922.—. 1942.— (1928.—, 1948.—). norwegische Noten —. —(10.250.—, 10 300.—), polnische Marknoten 39.50, 41.50, (42-50. 44.50), Rumänrsche Noten 1075.-, 1085.- (1084.-, 1094.—), Russische (Rom.) —.—. —. —•—■), Schwedische Noten 16.020-. 16.080.- (15.870.—, 15.930.-), SchwMttNoten12.550.—.12.600.- (12.475—, 12.525.-),tschechoslowakische Noten 997.—, 1003.— (989.50, 995.50), ungarische Noten neuer Emission 272.50, 275.50 (273,—, 276.—), Spanische -_<__v Wiener Börse. Auf Grund der glatt verlaufenen Versorgung war die »enz der gestrigen Börse anfänglich fteundlich, doch legte sich Spekulation wegen der Erhöhung der Effektenumsatzstmer wohl auch wegen des Falles Eisenberg gewisse Reserve auf obwohl die Börse selbst durch das Fallissements dieses issiers in keiner Welle berührt wird. Der Verkehr hielt sich ngen Grenzen. Lebhaftes Interesse zeigte sich für Krupp,!obank- und Länderbankaktien, welch letztere jedoch im Hinblick Gerüchte, daß das Länderbankgesetz in der Sommersession Ssalls mehr durchdringen dürste, die Avance nicht zu beten vermochten, und gegen den letzgemeldeten Stand um K 70 schloffen. Die Genußtcheine der Douau-Dampsschiffahrtssschaft werden in großer Zahl aus dem Markte genommen stregen bis 2100. Die übrigen Gebiete in der Kulisse lagen uernd ruhig.. Salgo-Kohlcn verloren K 270. Auch ini 'anken war das Geschäft geling, doch überwog dortselbst die :e Stimmung. Westböhmische Kohlen gewannen K 195, rer Kohlen K 200, Neusiedler Papierfabrik K. 350, Fanto )0, Schoeller Zucker K 830 und Aussig-Chemische K 300, egen wurden Berg- und Hütten um K 175, Karpathenoleum K 500, Navigozione K 200, Clo'.hilde und Rotletzer um ie K 100 billiger abgegeben. Der Verkehr nahm zum Schluffe keine größere Ausdehnung an. Renten t um 1 bis 2% schwächer, ungarische Kronenrente verlor „ wogegen österreichische Goldrente um 9<>/° höher gehalten >f. Im Uebrigen verweisen wir auf nachstehende Schluß" Industrie-Anternehmvnge«. Allgemeine Baugesell« 1 1795.— (+ 15.—), Unionbau —.— (-Wiener lgesellschaft 2250.— (+ 10.—), Königsbofer Zement -.—). Perlmooier Zement 6660.— (-i- 40.—). Wienerberger kl 7650— (-—), Liesinger Brauer er 2620.— (- cmvo — (-Aussig Ebern. 10.500.- (+ 300.—), 'cha L-pinluS —Earoorundum 4675.—