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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-08 · Heft 879 (8.7.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 879 (8.7.1921)
Date
1921-07-08
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Sk. 87S Wien. Freitag ^aftsberichte; b) Neuwahlen; c) Mannschaftsaufstellungen; ä) Eventualia. Gegen den Boxkampf. Nach Meldungen aus N ew- I ersetz beabsichtigt das Sittenamt der St.idt Dempfi wegen Körperverletzung und den Gouverneur Edwards wegen Ansehens beim Boxkampf, den das Amt als Raushandel anffaßt, vor Gericht zu bringen. ' Programm der TsurWenssktian dev HaKaoh Sonntag. 10. d. M. : u) Gesäme. Sttcttutoüv. Füh'.ung Bruder Raubitschek. b) SchNeeberg. Führer Heller.^Anmeldungen Freitag. 8. d.M.. beim Führer, o) Wienerwild. Abfahrt 8 Uhr 90 Min. Südbalmhof nach Kaltenleutgeben — Höllenstnn — Anninger. Gäste willkommen-Führer Walter Frommer« st) Hobe- Wand Trefiprmkt 6 Uhr früh Südbokmhof. AbsaUrt 6 Uhr 25 Min. nach Waldcgg — Klauswaldeagerhütte -- Hrrrgvtlschmtzn Hütte — Drei statten —Ruine Strrlmnberg —Ober iLrestma. Führer Stefan Stengele) Steinwandklamm— Mirafällc. trübtet Kulka. Besprechung Freitag. -'Unsere Z u s a m m e nkünfte finden bei schöw'm Wetter im Casst KonsianlinhÜgel lPrater) sonst ,m KluLhnm Cafs Industriellen jeden Freitag von 8 bis 10 Uhr abends statt. — A u s küns 1 e (An meldun a en) über Tomen jeden Dienstag und Freitag von 7a.7 bis V»8 Uhr abends mr Klubbcim. — B o l l tz e r J a m m l u n g mit w'chtia<>r Tagesordnung. Hauptpunkt: Sribütte. Freitag, 15. d. M. Caf6, Industriellen. E r s ch e i n e n P f l i ch t. .Der Volkswirt. ' Gestempelte Krone -- —.81 Centimes, Auszahlung Wien --- —.82 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . -.92 (-.97 , am 6 Jul'-) die österr. gestempelte Krönet . -.81 (-.82 am 6 Juli die tschechische Krone . . > , . 7.80 ( 7.90 am 6. Juli die Mark ......... . 7.877» 7 95 am 6 Jul' Agram . . 3 95 ' ( 3 80 am 6 Juli) Bukarest . ... . 8.80 : 8 80 am 6 Juli’ Budapest ......... . 2 20 ( 2.20 am 6 Juli) Warschau . . .. . -32 :-.37 am 6 Juli) Erfittdmrgssch)ch für MeßgALer. Das Handelsministerium bat kürzlich den Wiener Frühjahrs- und Herbstmessen das R e ch t d e s zeitweiligen Patentschutzes für die auf diesen Mesten zur Schau gestellten Erfindungen zrmkgnni. Hiedurch erhalten Jndustnclle und Gewerbetreibende, die N e u h e i t e n auf dieser oder aus einer der folgenden Messen ausstellen wollen, die Möglichkeit, dies ohne Rücksicht d a r a u f zu tun, ob ihreErfindnng in Oe st erreich oder im Auslande Patentschutz genießt. Modellenach neuen Erfindungen oder Fabrikatenach neuen che milchen Verfahren genießen vom Zeitpunkte ihrer Einbringung in den Messepalast oder in die Rotunde ein Prioritätsrecht gegenüber lerchen Erfindungen, dir nach diesem Zeitpunkte beim Patentamt angemeldet werden, Allerdings tritt dieses P'ioritätsrecht nicht von selbst ein, sondern die Aussteller oder Erfinder müssen spätestens binnen drer Monaten nach dem letzten Messetag eine ordnungsgemäße Anmeldung beim Patentamte hmterlegen. ES empfiehlt sich, dieses Anmeldpngsgesnch beim Pvtentimt m ö g- S1 ch stbald nach Beschickung der Messe zu überreichen. da von mehreren gleichen E r f i d u n g e n. deren Gegenstände gleichzeilig in >die Messehäuser eingebracht wurden, jene Erfindung beim Patentamt den Vorrang genießt, die als erste zum Pgt entwich utzangemeldet wurde. Die Aussteller von Neuigkeiten genießen ans der Messe durch die Verfügung des Handelsministeriums noch den Vorteil, daß sie für eine ordnungsgemäß a n gemeldete Erfindung den vorläufigen Patentschutz vor den Zivil- und Strafgerichten schon mit demTage der Anmeldung beim P a t e n t a m t in Anspruch nehmen könne«. Hierin liegt eine Betzorzpgung der Meffebeschickcr und ein Ansporn für npsere Erfinder, mit ihren Modellen nicht zuriickzuhgltiN« denn sie sind s ch p n vom Zeitpunkte der srdnAnasgemäßen Anmeldung in ihren Erfinderrechten vollkommen geschützt, während bei dm gewöhnlichen Patentanmeldungen der e i n stw eilige Patentschutz nicht mit dem A n- M e l b u ngstage, sondern erstmtt demTage der Bekanntmachung im Patentblatte beginnt Arbeitslosigkeit in Wgarn. Wie die „Arißariiche Rundschau" a«8 Budapest meldet, fand dieser Tage im Mmisterpräfidium eine Konferenz der Arbeitgeber und Arbeiter im Interesse der Schaffung von Matznahmen gegen drohende Arbeitslosigkeit statt. Am schwierigsten ist laut Aeußerungen des Vertreters her ungarischen Fabriken die Lage der Holzverwertungsindustrie, welche am Ende des verflossenen Jahres noch 12.600 Arbeiter beschäftigst und seither 60°/y der Arbeiter entlassen hat. In der chemischen Industrie ist eine 56*/«W Arbeitslosigkeit, auch m dev Textilindustrie ist di« Lage sehr ungünstig. hier wurden 6Y00 Leute arbeitslos. Der Redner nahm gegen die Arbeitslosenunterstützung Stellung, weil diese von demoralisierender Wirkung sch während der Vertreter dtr Arbeiterschaft für lue Einführung per Arbeitßlysenmrter-- Atzung eiMrat. Ministerpräsident Graf Bethlen erklärte, daß die Arbeitgeber sich zu Opfer bereit finden müßten. Zum Schluffe forderte der Ministerpräsident die Arbeitgeber zu Zugeständnissen an die Aibciterschcht auf, „denn die Arbeitgeber dürssL nicht vergessen, daß wieder eine Konjunktur Wiener Morgenzerr«mg kommen könne, in welcher die Arbeitgeber aus die Arbeiter angewiesen sein werden." / Es ist offenbar leichter, die ..österreichische Kröne in Grund und Boden zu ohrteigen" (wie Herr HegedüS..sich taktnnd ge-. schmackvoÜ ausgkdrückr hach als gute F nanzpolltik zu midien, i Hegedüs hat sich nicht genug seines..mit dcn zwelfelbaftestcn Mitteln erreichten Erfolges rühmen können, daß cv u ngarische Krone...io h och g e h o b e n habe, Jetzt sieht m m die Folgen: Arbeits los i g k e i t, A b s a tz.-, und Produkt ro «skr i s e! , Die Red.; Eine innere Anleihe von ^7 MWarden? . Das „Neue 8-Nhr-Blatt" schreibt unter diesem Titel an z leitender Stelle: . . / , ) „Der von den Finanzdelegierstn des Bölkeibmides ausgearbeitete Finanzvkan steht im allgememen eine zMijährigij Periode.?>ur Sanierung des österreichischen SjasfM«MW^yr?^Nebey ' dem großen äußeren FmanMlan, der durch die Kredithilse des Völkerbundes verwirklicht werden stzü, besteht em^ innerer FÜM;° plan, der die Zustimmuna der Völkrrbmdd-legierten pcfunbett; hat nnd aus. den sich nicht nur das zurückgetrettye Kabinett Mayr, sondern auch das neue Kabinett Schober Wlegie. . Neben der Erhöhung aller Stenern und Gebühren sollen, wie wir rrsahrey, auch die' Erträgnisse aller Monopole und Staatsbetriebe derart gesteigert werden» daß schließlich schon im; Fmamjahr 1921/22 das Defizit aui einem Betrag von rund ' 17 Milliarden herabgedrückl wird, welcher Fehlbetrag im Wege einer inneren Äril>.rhe zu decken wäre." ‘ . Falls sich diese Meldung bewahrheiten sollte, so wärehiezu zw bemerken, daß eine Besteuerung über, -eipe gewisse Grenze hinaus volkswirt'chflsllich äußerst.schädlich wäre, und daß diese G'enze an der ProduknvnslähMung brgmm, chaben wir in Oesterreich nicht nur erreicht, sonderst schyn .überWitten. Wenn die Herren vom Völkerbund kein anderes Mittel' als Steuern wissen, so hätten sie sich ihre gapze Arbet ersparen können, denn durch den übermäßigen Steuerdruck werden sie Hann gerade das herbeiführen, ' was sie durch die 5kred>tc verhindern wollen. Ebem'o unmöglich wie eine weitere Steigerungdes Stenerdrnckes ist änch die Änfbringung von 1,7, Milliarden Kronen im Wege einer inneren Anleihe, so lange, als nicht durch entsprechende Kreditgewährung di« Hoffnung ans eine Höher:utwtcklung.Oesterreichs nicht.wenigstens einigermaßen gerechtfertigt erscheint. NegeLung der Kroneneinfuhr in Angarn. Budapest, 7. Juli. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Das morgige Amtsblatt wird eine Regrerungsvrrordnuna veröffentlichen, wodurch die hinsichtlich der Einfuhr von Banknoten mit ungarischer Abstempelung' zuzreit bestehende Regierungsverordnung dahin abgeä^dert wird, daß iyr Reiseverkehr fortan statt K. 10.000 bloß K 5Q0v in Noten ungarischer Abstempelung ohne Erlaubnis des Fmanzministers ins Land, gebracht werden dürfen. Es versteht llch von selbst, daß die Einfuhr von Banknoten mit ungarischer Abstempelung zu K 10,000 und K lOOO auch in Zukunft durchaus verboten bleibt, während die Einfuhr neuer Staatsnoten und Noten der Postsparkasse keinerlei Einschränkung unterworfen ist. Die Roten zu K 1 und 2 der Oestcrreichisch-ungarischen Bank können wie bisher nur bis zum Betrage von K 100 ein« geführt werden. _ Der polnisch-rumänische Handelsvertrag. Warfchan. 7. Juli. (W. P. G.). Der Handelsvertrag zwischen Polen und Rumänien wurde in Bukarest am 1, d, M. unterzeichnet. Der Vertrag stützt sich auf das Prinzip der Meistbegünstigung. Die T r a n s i t f r e i h e i t wurde gegenseitig in weitestem Ausmaß zugcstanden. Genoralvrrsammlunft der Südbah«. Gestern fand die diesjährige Generalversammlung der Südbahn. statt, in welcher der neue Berwaltungsrat gewählt wurde. Entsprechend den Bestimmungen des RS-imo provisoire besteht der neue Verwaltnngsrat aus 4 Vertretern der Association internationale, aus je 2 Vertretern Oesterreichs, Ungarns, Jugoslawiens nnd Italiens und aus 13 Verwaltunpsräten, die ohne Rücksicht ans ihre Staatszugehyrigkeit gewählt wurden. Im Anschluß an die heutige Generalversammlung fand die konstituierende Sitzung des Ver» waltungsra'es statt. Per Vorsitzende, Herr Louis P o t h s ch i l d, begrüßte zunächst in warmen Worten die neugewählteu Verwqltungsratsmitglicher, worauf zur Wahl des Präsidenten geschritten wurde. Zum Präsidenten des Verwaltnngsrates wurde der bisherige Präsident. Seküonsches Dr. August Werber, wiedergewählt. Im Hinblick auf die anläßlich der Verhandlungen in Rom von der italienischen Regierung erklärte Bere twilligkeit, alsbald . nach Aktivierung bei Regime provisoire die Jrsiiiative zur Einleitung von Verhandlungen, betreffend das im Artikel 320 des Staatsvertrages von St.-Germain, beziehungsweise Artikel 304 deS Staatsvertrages von TrianöN, vorgesehene.Regime desiyitiv zu ergreifen, hak der Berwattungsrat beschlossen, mit einem diesbezüglichen Ersuchen au die italienische Negierung heranzutreteu. Dem Generaldirektor Dr. Gustav Fall wurda der Titel Präsident der Generaldnoktion verliehen, Erehit-Anstalt. Auf der Tagesordnung der nächsten für den 29, d. M. emzuberufenden Generalversammbma steht auch der Antrag des Verwgltunasrates ans Wdäbung des. Aktienkap lass von 400 Millionen aus 600'Millionen Kronen, Die Bestimmung der nähere» Modalitätm der Durchführung dieser Kapitalserböhung toll von der Generalversammlung dem VerwaUunasrate übe> tragen werden. Die tatsächliche Durchführung der Äktienkmisswu ist nicht für die nächste Zeit in Aussicht genommen. Die Stinnes-Gruppe und die Wittlkywitzer Wepke, Aus Prag wird berichtet : Dre „Ostrauer Morgenzeitnng" meldet, daß bei der Leitung der Wittkowltzer Werke von Verhandlungen mit Stmnes mchts bekannt ist, doch sei .es möglich,' daß die Stinues-Gruune direkt mit den Besitzern m Wien verhandelt habe. In diesem Falle handelt es sich kür den Stmnes'Konzcrn wahrscheinlich darum, für die Alpme Montana'skllschast. die an Koismangel leider, den tschecho--slowakischcn Kolöüberichuß auszuniitzen, der io groß ist, daß man sogar zur Schließung von Koksöfen schreiten mußte. 8. Juli 1921 Seite I' -— Aufhebung finanzieller Bsschrräskmeg«« in Sowjet« Rußland. Aus Moskau 'wird berichtet: Der Rar der Vvlkskommiffäre hat beschlossen, alle Bes ch r 8 n k u u g e b 'e t'r essend den Umlauf b e t in der R e. p -u b l i k g ü l t ip e n G e l d z e i ch e n, die sich in Händer von Privaten oder Organisationen befinden, a u s z u h e b e n Alle in Depots oder' auf Kontokorrent in Instituten des Boiks» kvmmissariats für Finanzen und in Korporativkassm himerlegter Sinnnien unterliegen nicht de-:- Beschlagnahme. Alle ans ttonrokorrent, Anweisung oder Bkrreclnmng hinterlegten Summen müssen ans das'erste Verlangen des Eigentümeis ansgefolgt werden. - NtarkLPvetse in Nip de Iaoeito. Unter Zahl 30.&77 Men M der Expoitabtcilnna der Kammer für Handel, Gemerbk Nnd Industrie (Z'.INM r 207) die derzeit.geltenden Marktpreise m Brasilien für neri'chiedlNe Lebensmittel und Jndnstiiesowrk. Landisprodu'te legitim irrten Jnlcress.'ntcn zur Einsicht an'. Esno,fchru<u'.:ye:lÄe Ausstellun« engltscher Waren. In Loudpn hat.fichulne Gesellschafl aeb'Idct, die cin Schuf <r*\ baueii wird, das ms schwimmende Ausstellung der Erztugnissc'. pon..ganz Großdntannien. die Erde bereisen wiro. . Vcx!;ariD!«ngkv zwischen deutschen ynÄ italienischen 5>AdttsLrierrmernehw.ungerr. Man schreibt uns aus Itaiien : Das röwstche Blast ^Mestaggero" hatte kti^lich gemeldet, daß die den'schen S'emms-Sebi!ck'r.1»Wer.ke die Mehrheit der Aksien. der T min er Fial-Gciellselmit zu dem Zweck erworben hätten, ym sie in einen zcnttaleuwpäischen Dust der Schwerindustrie einzu? beüchcn. Dle/Lnrin-r F a -Werfe dPnmsteren diese Meldnng. Anderei seitS wird»jedgrl, i'enchstt.V daß ) die Siemens-Schuckeit- Wcrke der Fiai-Gcsellschaft ursächlich den Antrag gestellt babep. ihr einen Teil der Fabrik zu überlassen, um dort die Erzeugung von elektrischen Lotymoi'ven aumebmen zu können. Die BcrbandlWgen sind bis in dw letzte Zeit wrtgesMt wo,den. vor nnii'/n Tagen l-aben jedoch die Fiat-Werke die diesbezüglichen Kcrhandlnnaen vorläufig, abgebrochen. Wie Mirtfchvftsdrife in Südamerista. Die argentinische Handelskammer in Neiv-Noxk bat eine Persantmlung der am südamerikanisehen Export interessierten Firmen einberuien, an dcr nach einer 'Meldung hes Mailänder „Sole" mehr als 300 Firmen teilnahmep. Es wurde die Gründung einer Grsellschasi beschlossen, die die ungeheuren Stocks amerikanischer Waren ch den südamerikanischen Häfen stbernehnun soll. .Zu Buenos Aires allein tollen nvrdamerikaniiche Waren im Werte von M Millionen Dollar lagern, die vorlgusig unanbringlich stutz, Dem araentiiiischeu Kongreß .wurde nach, cmey Meldung des gleichen Blattes ein Gesetzentwurf vyrgelegt, der eine Erhöhung dex Importzölle um 30°/, aä valorem vorsteht. Jene Staaten, die Argentinien die Meistbegünstigung eurgkr äumt haben) sollen jedoch weitet: die Vorteile der bisherigen Tarif« genießen. .... Neue p-olnifche Währung? Den Danziger Blättern züfolae, beabsichligt die polnische Regierung, die polnvche Mark durch eme andere Valuta zu ersetzen, der sie-den Marnen „der polnische Gulden" (»loty polski) verleihen will. Dre gesamte Auslage dieses'neuen Geldesllst bereits fertig. . Vakntenkurse. Im gestrigen Verkehr erzielten die fremden Zahlungsmittel abermals B e f f e r u n g e ri. Polnische Mark bis 0,37 rückgängig, erholten sich wieder bis 6.43. Nachstehend die offiziellen Schlnßkyrse: - Amsterdam 24.350.— Geld, 24.450.— Ware (gegen 5, Juli 24,200 - Geld, 24300.— Ware), Agram485.— 489- (479.-, 483.—', Belgrad 1938.-, -1958.— (1914.- 1934.-), Berlin 985.50, 991*0 (985.— 991,—), Brüssel 5860-, 5900.- 5865—, 5905.-), Budapest 274.-, 277.- (272.-. 275.-). Bukarest 1085.-,.1065 - (1095-, 1105.-). Ehristianio Kopenhagen 12.525.-, 12.575.- (12.525.-, 12.575.-), London 2760.-. 2770.- (2745.-, 2765,—), Mailand pim Txiest 3555.—. 3575,— (3580x-, 3600.-), New-Aork 742.-, m«* (738.-, 742,-), Mis 5890.-, 5920.— (5905.-, 5945.-), Prag 981,50, 987.50 (975—, 981.-), Sofia 575-, 585- (645.-, 655.-), Stockholm 16.120.-, 16.180.— (15,920.—, 15.980.-), Warschau und Krakau 40.50, 42.50 (41.25, 43 25). Zürich 12.495.-, 12 545.- (12,435.-. 12.475.-), Madrid (—, —.—), Dollarnoten 736.—, 740.-- (732.—. 736.-), Belgische Noten 5830.-. 5870.- (5840.-. 5880.-), Bulgarische Noten 570.—, 580.— (—.•*•, —•“*), Dänische Noten 12 375.—, 12.42h.- (—,—, deutsche Marknoten 989.—, 895.— (988.—. 994.—), englische Noten 2735.—, 2755 — (2725.-, 2745.-), französische Noten 5870—, 6910.- (5870.—, 5910.-). holländische Noten 24-250.-. 34 350.-(24.100.-, 24200.—). italienische Noten 3540.-. 3560.— (8H62.50, 3582.50), unabgestempelte jugoslawische Noten 1928—.1948.—(19Y4.—. 1924,—). norwegische Noten 10,325.—, 10.375.— (—.—!, —.—), polnische Marknoten 42,—, 44.-—, (41.75, 43.75). Rumänische Noten 1078.75. 1088.75 -.1087.50. 1097.50), Russische (Rom.) — Schwedische Noten 15.970.-. 16.030.- (15.770.-, 15.830.-). Schweizer Noten 12.45Y.—.12.660." (12,375-—, 12.425.—), tschechoslowakische Noten 984,—, 990,— (978 —, 984.—), ungarische Noten neuer Emsisiop 274-50,277.60 (273.40. 276,40), Spanische Noten —(—.—, — Gleich. ihren Wiener Börse. ^örgängern bewahrte au die gestrige Börse ... .. Vgrgä einen ruhigen Charakter, da" es an äußeren Anregungen mangelte. Dgs Geschäft bewegte sich zumeist in den allerengsten Grenze^. Bei Beginn des Verkehrs waren Länderdank-Aktien,^ im Hinblich auf die ablehnende Haltung der Großdeutschen bei der Ländepbankvorlage, tiefer, brachten jedoch tm Verlauf des Verkehrs den Verlust wieder herein, da angenommen wird, daß tzgs Länderhapfgesetz doch dmchdpiNM oürfts. Regere Umsätze fanden in Krupp-Aktien statl, die infolge von größeren Käufen für ausländische Nechnung einen Vyrsvrpng von L iflO erzielte«. Auf den uvrigen Gebieten m der Kulisse hlieb das Geichäsl bis mm Schlüße eng begrenzt und lustlos. Im Schranken waren Clothild? NM K 600 mm f(Wr wiestu Fguto und Gstltzm Steigerungen von se L 800 auf. Neusiedler Papier gewannen K 400, Hutten it J. der österreichischen Clsenbahn-Verkehrsanstqlt T 110 billiger ab» gegeben. Auf dem Rentenmarkt profilierte ungarische Goldrcpte 5°/# und ungarische Kroncnrente 10°/-, Im übrigen verweisen wjx auf nach^ebmde Schlnßknrie: JnÄusLrieMntevnetzmungvn. Allgemein? Bgug^sell, schall 1770.- (-l- 25-), Unionhau 2210- (- 80,-). Wrwk? Bgugesellschait 224^ (— 5.—), Kömgshofer Zement (— —), Perlmooser Zement 5860,-- (— 25,—}, Wieuerhergu Ziegel —(— —Aesmger Brauerei 2720,— (— ‘-v-V Sarajevo 10.000.- (— —Aussig Chem. 10.36Y.— l-i-Ü9-—), Busche Sprrstus —Carborundum 4650,— (+ Öl.—), ClilotkMi: 6100,— (+ 500.-), A.Ä G. UmonMtr. 1980.- (- io.-).VerLmrgte Elektrische 3105,- (+ 50.-).Slemens Schuckeu 1732.- (- 14.-), Alpine 6020- (+ 50.-), Berg- und Hüttenwerke 11.300.— (-Austria Emgrl 4810.— ill- 10.—), .Egydier —(— —Emestelder, — (-.—), Fetten & Guilleaume 6400.— (— 50.—), Grernrtz Eist» 8900.— {+ 100.—’*, Hutter & Schmutz 8800.— 380.—), Krn.pv A.-G. 1850.-- i-j- 190.-'. Voldihütte 4610.— (- 10.—) Prager 12.550.— (+ 450.—), ' Nimamurany 5010.— .Ct* 10.—1 Skodawech 4345.-

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