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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-07 · Heft 878 (7.7.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 878 (7.7.1921)
Date
1921-07-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette 6 Wien, Donnerstag Wiener Morgerrzertung 7. Juli 1921 Nr. 878 Bühne und Kunst. Theaterkrach in London. In London sind nicht weniger als zwölf Theater geschlossen worden. Die anderen Bühnen machen eine so schwere wirtschaftliche Krise durch, daß an dem Aufkommen mancher von ihnen gezweifen wird. Der Theaterkritiker der »Datlh News" gibt als Ursache die allzuhvheu Gagen einzelner Stars sowie die Konknnruz an, die der S p o r t dem Theater macht., Ans den Theatern. Volksoper., Heute, Donnerstag, wird in der Bolksoper „Die Jüdin" mit den Damen Gritzbach a. G., Huber vnd den Herren Rittersheim a. G., Baumann, Neumann. Lazer. Tauber und Groß gegeben. Dirigent: Herr Grümmer. Beginn Vs7 Uhr. — Morgen, Freitag, singt mit Genehmigung der Direktion d's Carl-Theaters Fräulein Grete Sedlrtz die Partie der Marie in „Der Karneval in R v m". Sämtliche Aufführungen der komischen Oper waren bisher ans- »erkauft. __ Mkra Sokokskaja, Rußlands Star im »Lurion* (VH., SiehensierNgaffe-, fesielt allabendlich das Publikum, durch ihre klassische Gesangs- und Vortragskunst echt russisch-jüdischer Volkslieder, ebenso die Fürstenbergs, das preispetrönte Tanzpaar, durch ihre geradezu verblüffende Tanzkunst. Außerdem das vollständig neue SensationsvarietSvrvgramm und die bestbekannte Konzertkavelle I. G e i g e r (12 Mann). Der „Weibsteusel" in Paderborn, In den letzten Tagen befand sich die alte Bischofsstadt Paderborn in hellem Aufruhr. Der Grund für diese Tatsache lag in dem Vorhaben stres Theaterdirektvrs, den »W e i b s t e u f e l* mit erstklassigen Künstler« zur Aufführung zu bringen. Die Zeitungen verweigerten die Annahme der Ankündigung der Aufführung, worauf kurz entschlossen Zettel gedruckt und auf ^den Straßen verteilt wurden. Die Zettel wurden indes dm Austrilern aus den Händen geriffen und diese bedroht. Der Vorverkauf mußte eingestellt werden, trotzdem schon viele Karten verkauft waren, lieber 20 Vereinigungen hielten Protestversammlungen ab und demonstrierten vor dem Rathause gegen die Aufführung. Es wurde dann ein Bureau zur Entgegennahme des Volksentscheid über die Aufführung eingerichtet. Die Protestler drohten, das Lokal, in dem die Aufführung stattfindeu sollte, zu stürmen mid die Darstellerin zu lynchen. Aus Grund dieser Begebenheiten wurden die Aufführungen untersagt. Bezeichnend ist, daß die Protestler erklärten, sie ließen in Paderborn keine Aufführung zu, die sich mit Vorkommnissen in einem Pfarrhaiffe beschäftigen; sie hatten also den »Weibsteufel* mit »Pfarrhaus- . komödie* verwechselt. i Uraufführungen im Deutsche» Reich. »Abenteurer*, ein Schauspiel von Friedrich Effmlvhr, wurde vom hessische» Landestheater in Darmstadt zur Uraufführung erworben. »Masken*, eine Komödie des gleichen Berfaffers, wurde von der »Neuen Bühne* in Münchm zur Uraufführung erworben. — Daß Rostock« Stadttheaf« (Direttion Ludwig Neubeck) «warb Franz DuhbngS »Gitterfenster* und HanS Franks »Herzog Heinrichs Heimkehr" zur Uraufführrmg. Gi«e neue Nietzsche-Ausgabe. Unveröffentlichte Schriften Nietzsches aus seiner Jugend, aus der Zeit vor 186$, wird der «sie Band d« großen Nietzsche-Ausgabe enthalten, den der Münchener Musarion-Verlag in diesem Herbst veröffentlichen wrrd. _ Gerichtssaal. Ans den finsteren Berge». Der Stainzer „Wunderdoktor.* Aus Graz wird berichtet: Seit längerer Zeit hat sich in dem Dörfchm Stainz der Bau« Hans Reinbacher als »Wunderdoktor* etabliert. Bon der ärztlichen Wissenschaft v«- ficht « zwar nichts, dennoch pilgern Tausende zu dem Wundermann, der aus dem Urin angeblich alle Krankheiten fesistellt. Dem Gerichte liegen Gendarmerie-Erhebungen vor, die besagen, daß sich selbst Profefforen und Aerzte beim HöllerhanZl mit dem besagten' Fläschchen eingefnnde» haben. Das Bezirksgericht in Stainz,. vor dem sich Reinbachec wegen Kurpfuscherei verantworten sollte, hat sich als befangen «klärt. Gestern hatte er sich vor dem Graz« Bezirksgericht zu -«antworten.! Im Btzirksgericht in der Paulustorgaffe ging es aus diesem Anlässe sehr lebhaft zu. Es sammelte sich vor dem Eingangstor eine erregte Menschenmenge an, die durch größere Zuzüge aus Stadt und Land verstärkt wurde. Als ungefähr eine halbe Stunde vor Verhandlungsbeginn der Wundermarm sichtbar wurde, erschollen stürmische Hoch- und Bravorufe. Hunderte von Händen zerrten an seinem Lodenrock und ballten die Fäuste gegen das ZustizgebLude. \ Der Angeklagte ist 55 Jahre alt und gibt au, daß Mn 'sein Vater und Urgroßvater das Wnnderdoktorengewerbe ausgeübt haben. — .Richter: Woh« haben Sie Ihre Kenntnisse? — Angeklagter: Teils von meinem Vater, teils aus einem 300 Jahre alten Buch, das mein Urgroßvater von einem Mann erhalten hatte, der Franziskaner hätte werden sollen. — Richter: Ist es wahr, daß auch Profefforen «nd Aerzte zu Ihnen um Hilft kommen? Augekagter: Jawohl, jeden Sonntag kommen sie, fragen mich, untersuche« alles und schreiben jedes Wort von mir auf. — Staatsanwaltschast sicher Funktionär: Behandeln Sie dir Leute auch anders als yntTee? A « g e k 1 a g t % X t Ich behandle tut* «jt iho. Wu»d t» k e h aH^l r ich Das Urteil lautet auf K 10.000 Geldstrafe. Der Schuldspruch gründete sich auf die mangelhafte Vorbildung des Angrklagtm, der ans dem Berufe, den auszuübm er keine Berechtigung habe, finanzielleVorteile ziebe. Als der KZnndeidottor aus de» Gerichte kam, bereitete ihm ein® v elhundntköpsige Menschenmenge große Ovationen. Auf den Schultern wurde der Wunderdoktor fprtgetragen. Da die Dummen nicht alle werden, wird das wundertätige Bäuerlein, von deffen Ricsenernkünften rin Gra-er Blatt erst kürzlich berichtete, weit« wirken und es auf eine neue Geldstrafe aukommen lasten. Die Leipziger Kriegsperbrecherprozesse. Leipzig, 6. Juli. (Wolff.) Das Reichsgericht sprach General Stenger frei und verurteilte Major C r u s i n s wegen fahrlässiger Tötung r» zw ri Iahren G esängnis. W. A. C—Pfati (Prater) Heute, Donnerstag den 7. Juli, 6 Uhr nachmittags Ein Enternationafeg, hochklass. Paar Zwei Meisterschafts-Boxkämpfe Waldemar Willy ptaischer Meister Unbesiegter Ex-Meister von Bayern HerausfQj'derungsli&snpf um den Meiitertltel In Mtttelgeyvloht: Aug. Kudernatsch - Hans Wesselitsch Meister yon Oesterreich Verteidiger d. Austria-Belt Herausforderungskampr um-den Titel Im Lelohtgewloht: Harry Schwarz-Frank Hurdle Meister yon Oesterreich Yerteid. d. Austria-Gürtels Sport. Das letzte Meisterschaftsspiel. Heute nachmittags findet auf dem Sportplatz Hohe Warte daS letzte Meisterschaftsspiel der Serie 192.0/21 statt. Vienna und W. A. F. treffen in diesem Kampfe zusammen, der für die Placierung im Mitteltreffen von einiger Bedeutung ist. Der W. A. F. würde im Falle eines Sieges an Stelle der Hakoah auf den vierten Platz in d« Tabelle vorrücken. Die Aussichten der Vienna, dieses Wettspiel erfolgreich zu bestreiten, sind nicht besonders günstig, da die Mannschaft infolge der Anstrengungen der letzten Wochen stark hngeuommen ist. Der W. A. F. dürfte eine» knappen Sieg erringen. Wettkämpfe für die jüdischen- Turn- «nd Sportvereine. Die Wettkämpfe um de» Buch Brith-EhrenwanderpreiS Wurden nunmehr endgültig für den 16. d. M. festgesetzt. Alle Vereine, die sich beteiligen wollen, werden gebeten, ihre Nennungen rechtzeitig abzugeben.Nachstehend bringen wir noch.einmal die Konkurrenzen: 1.100 w, 2. 400 w, 3. 1000 w, 4. &ooo m, 5. Weitsvrung, 6. Hochsprung, 7. Stabhochsprung, 8. Kugelstoßen, 9. Diskuswerfen, 10. Stafette 4 X 100 ra. Die Wettbewerbe werden nach dm internationalen Regeln ausgetragen. Die Durchführung obliegt dem Sportklub Hakoah. Startberechtigt sind alle jüdischen Turn- und Sportverrine Wiens mit Ausnahme des Sportklub-Hakoah. Leichtathleten der Hakoah, die Mitglieder eines jüdischen Tnrnvere'mes sind, sind für diesen Start berechtigt, .mit Ausnahme derjenigen, die in der I. und U. Hakoah-Mannschast .Quer durch Wien* gelaufen sind. In AusnahmsMen entscheidet die SettivnSleilrmg d« Hakoah. Der Wanderpreis ist dreimal hintereinander oder fünfmal überhaupt zu gewinnen. Jeher erste Preis zählt 8 Punkte, jeder zweite 4 Punkte usw. Der Preis wird nur vergeben, wenn mindestens 8 Vereine starten. Nennungen sind bis 7. d. M. an Dr. Friedmann, I., Korckordiaplatz 11, Ändustriellenhalle, zu richten. Neungeld L S pro Man» und Konkurrenz. Wacker—Ostmark 1:1. Die jungen Erstklassigen konntm guch dieses Freundschaftsspiel ungeschlagen beenden. Sein sportlicher Weit war gleich Nust, da der heftige Regen diu reguläres Spiel verhinderte. DaS Treffen wurde auch 'ftühzeitig abgebrochen. Hazair—B. d. B. 8:2 (8:1). In diesem Freundschafts spiel erprobte Haiair einige neue Leute und nahm Veränderungen in d« Aufstellung vor. Das Spiel war sehr hübsch und fair. Die bessere Halfreihe entschied dev Steg. Lauser und Seidl« bringen bald »ach Beginn d u Stand auf 8:0. B. d. V. bolt ein Tor auf. Kurz vor Halbzeit ist Seidl« wieder erfolgreich. (3:1'. Nach der Pause bedrängen die Weißen zeitweise heftig. Schmalzvaurr (ehemals Laatthaus) erzielt gus einem Freistoß mit Prachtschuß das letzte Tor. Nach inturffanten, wechselnden Angr ffe» schließt das Spiel. Eheruth komb.—Polar-Grüne Elf Komb. 3:8 <0:2). Schöner, scharf« Kampf, wobei «8 der tüchtigen Cheruth- Mamischatt gelang, dem körp«lich Überlegenen Gegner, nachdem derselbe schon mit drei Toren in der Führung war, ein ununentschiedenes Spiel z« liefern. Sehr gut waren beide Tormann«, besonders Handelsmann von Cheruth zeigte schöne Lelstunam. Polar hat Abstoß und durch einen Kehler der Eheruth- Verteidigung «zielt per Rechtsvtthiyd« den ersten Treff«. Nachdem Cheruth eine kurze Zeit bedrängt, ist (Karfunkel 1 mit raffantem Schuß für daS Team erfolgreich. Angriff auf Angriff totft gegen das Hgmtor, ab« der Tormann wedA alles ab. -MM der. Pause ist. es Ga> funkel U, der das dritte Tor für das Team etgielt. Nun «jrh Cheruch ängefmert und es gelingt Dandy, das «sie Tor für Ch«uty zu erzielen. Alsbald ist eS . wieder Fuß, dev den Vorsprung d« Teawleyte verringert und.'gleich nachher verwandelt Daudh emeu zugesprochenen »Els«^, Reserven 7r8 für Ch«üth. säm liche Jul> und Augusttermine auf fremdcn Plätzen, ErWassige Schülermannt chatten bevormgt. Auskünfte und Exvreßzuschriftrü ay Julius Straßmann, Wien, XX., Treustraße 7/21. | Hazair Heute abends Spielerversammlung im Klubheim^ Aufstellung für das Wettspiel Samstag. Sonntag Wettspiel der Reftive. Versammlung Samstag. Morgen nachmittags Traming der Fußballer und Leichtathleten auf dem Ostmark-Platz^ Arvodah. Heute ab 4 Ubr Training, 7 Ubr abends wichtige Spiele, Versammlung, Samstag präzise 7 Uhr abends Neuwahlen. Einzahlung und Mannschaftsausfstelluyg für Sonmag. Gegner wird bekanmgegeben. Heros. Fre.ityg, 6 Nbr, Versammlung im Cafs Drei Lauf«. lX., Aljerstraße 31. Ausstellung der Mannschaften für Sonntag. __ f Der Volkswirt. Gestempelte Krone — - Auszahlung Wien - In Zürich notierte: die österreichische Krone .... —.97 die östexc. gestempelte Krone. . ^-.82 die tschechische Krone . . . . . 7.90 die Mark ... 7.95 Agram «••>.«. i *j 3 80 Bakarest . . V. . . « « . . 8.80 Budapest .......... 2.20 Warschau.......... —.87 .82 Centimes, .87 Centtmer. (i.- (-.80 ( 8.10 ( 8.05 ( 3.85 ( 9.- ( 2,20 (-.30 am 15. Juli) am 8. Juli) am 6. Juli) am 8. Juli) am 5. Julü am 8. Juli) am 5. Julz) am 5. Juli) 9teu$egirittthtiet jütz. Gegner auf fremden Plätze». Sr «ortdlub Jttgendhnnd sucht UeManuschasten bevyrM» "ÜäJäJW Die Verhandlungen über die angeblich falsch gestempelten ungarischen Noten. Der. DireWr der österreichischen Devisenzen-trnl^ Hvfrat S z t a n k o.w i c D, erklärte, einem Mitarbeiter des „Pesti Naplo", er haste bisher mit dem Finanz minister Hegedüs und mit Dr. Fattinger, hem die GeLumtauschaktion im ungarischen Finanzmi-nistje-i! rium leitet, Verhandlungen geführt, die vr noch iny Laufe des heutigen Tages fortsetzen werde. Er könnet eine endgültige Erklärung schwer abgeben, solange dA-, Verhandlungen nicht beendet seien.. Soviel könne e#j aber schon jetzt sagen, daß er allenthalben großem EnÄ gegenkommen begegnet sei. Bei aller Freund sch aftliM keit der Verhandlungen sei er aber nicht in der Lage gewesen, seinen Standpunkt auch nur um Haareshreit« zu ändern. „Unser Standpunkt iftj nämlich," erklärt^ Hofrat Sztankvwies, „daß es unmöglich W die sogenannten falschen Banknoten von den echten zwj unterscheiden. Die Abstempelung ist mit einer derar^ primitiven Technik erfolgt, baß dies auch für! die ungarische Regierung eine gewisse Verantwortung zur Folge hat, und die ungarische Regierung muß lut vollem Maße die Konsequenzen aus dieser Verantwort tuug ab leiten. Nicht stichhältig ist auch die Einwendung der ungarischen Regierung^ daß bei wns der VervehÄ der falschen Banknoten auffallend groß sei. Ich! glaube,! bas ist ganz natürlich. Wien ist ja schließlichs Wien und so muß doch sein D'evisenverktzhr größer^ sein als derjenige irgendeiner kleinen Provinzstadt. Dis^ Anschuldigung aber, daß sich die Wiener Polize^ in dieser Angelegenheit irgendein Versäumnis habe zu*.' schulden kommen - lassen, müssen wir auf das entschie-! denste zurückweisen. An einzelnen Stellen behaupte^, maü, baß die Wiener Polizei die Herstellung der falsches Stempel geduldet habe. Das' gerade Gegenteil ist richtig'^ Die Wiener Polizei hat mit der größten Energie den,' Fälschern na'chgespürt. Sie hat zahlreiche Schuldiges verhaftet und eine riesige Menge falscher Stempel!! eingeliefert. Wir müssen deshalb' dagegen protestieren^ baß man, anstatt der Wiener Polizei Dank zu sagend gegen sie eine solche Beschüldigung erhebt. (Die Herren von jenseits der Leitha beurteilen eben die Wienetzl Polizei nach' ihrer eigenen. Die Rieb.) Im übrigen,^' schloß Hyfrat Sztankowics, handelt es sich nicht um eine so große . Summe, wie in einzelnen Meldungeinl behauptet wich. Jedenfalls ist der Betrag w e i t u n t e o' einer Milliarde und ich hoffe, daß es km Laufe! der durchwegs freundschaftlichen Besprechungen gelingest wirb, eine solche Vereinbarung herzustellen, baß feint Ml geschädigt wich._ Generalversammlung des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft. In d« siattyesundenkn otdentlichen Generalversammlung wurde der Rechnungsabschluß der Korporation für die Zeit vom 1. Oktober 1919 bis 90. Sepiemb« 1920 genehmigt, desgleichen auch die Voranschläge für die Zeit vom 1. Oktober 1920 bis zum Sl. Dezember 1921. Das Anbot deS Wiener kaukmiimiffch« Vereines wegen Uebernahme der* Neuen Wiener Handelsakademie in Eigentum «nd Betrieb deS Gremiums wurde zur Kenntnis genommen «nd dt« Uebnnahme der Akademie einstimmig genehmigt» Die sodann zur Beratung siebende Aufforderung. des GehilienauSschuffe^wegen Abschluß eines Kollektiv- Vertrages hinsichtlich der dem Gremium quge-örendeu kaufmännischen Angestellte«, also für dem größten Teil der im Wiener Handel beschäftigten Pnsonen, auk Grund welch« das Präsidium bevollmächtigt w«M, Vorhand^ luugen mit den Vertretern der Angestellten einzuleiten, vor einem endgültigem Abschluffe jedoch nochmals das Votum der Delegierten einzuholen. Sodann wurden Beschwerden üb« daS Hauptzollamt «Nd die NachläisiM äfe&ikww M tz«l .AMMg-

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