Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 875 (4.7.1921)
- Date
- 1921-07-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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wmrr L Ir PAer». »d« Laölettrnß«», Minevalbarnen «prr durch NKHrchen, Henmnme» veeden. 1 gfra empfi-HV: «ch effenhDkkge NHrwrWnWck (SpbNch Wftchgey. Doch «« Me entsprechende GisimdofiS znznführe», müßte man mchreve jWogram» eisenhSVige» Spargels veryöpttt, was man niemandem zmnuteu kan». Das hervorrageadste Mittel ist Arsen. MeseI wird von viele« als Gift betrachtet; doch fiitä die heilenden * Dosen fo Kein, daß van einer Giftwirttmg lerne Rede sein kairtz während die Arsenikesser in Steiermark durch Genuß von vielen D^rz«u«»en sich Vergiftungen zuziehe». AerztUcher FrageKafte«. . s H. Berger. Lassen Sie sich dadurch nicht die ScfreniS- ^Sllde ilehmen. Sie können trotzdem ei« bedeutender Mersch Derben. Schließlich, wenn Sie Lust und Geld haben,, können Sie sich ja die Nase operieren lassen. — Expak. 1. Operation ztt 0-Beine ist möglich. -. Resultate sind meist gut, so xrß Befürchtungen überflüssig sind. — Besorgte Mutt«. I. Die Eiterpusteln beim Säugling find fast immer die ^olge erner Hautinfektion. 2. Dauer der Heilung: Einige Kochen. 3. Eichenrindenbäder, Einstuppen. — Mntrr. 1. Große Vorsicht bei Operationen; am beste« unterlassen, verm nicht dringend notwendig. 2. Neuest^ verabreicht ston Seruminjektronen. — Paralyse. 1. Man hat Besserungen des Leidens nach fieberhaften Krankheiten gesehen^; >aher erzeugt man Fieber durch Tuberkulininjektionen oder «»esbens durch Auslösen von Malaria-Anfällen. 2. Bei dieser niheilbaren Krankheit soll man alles versuchen. Es sind ieljähvige Besserungen des Leidens bekannt. üflrrii«.,ihu.r^v.... 47AM-WW Sport. Große Wiener Regatta. Der vorgestrige erste Tag der Regatta brachte bereits ün sehr zahlreiches Publikum an die Alte Donau. Nachdem vormittags die Felder der überstark« besetzten Rennen durch Barkäufe auf die zulässige Höchstsatz! von sechs Booten reduziert worden waren, erfolgte sachmittags die Entscheidung von neun Rennen. Die Budapests Pannonia rechtfertigte ihren alten glänzenden Ruf; sie siegte, so oft sie startete — dreimal. Aber auch die Wiener zeigten sich von sehr guter Leite. Sie gewannen die übrigen Rennen, und zwar gegen die Konkurrenz aus Deutschland und den Bundesländern. Der Pirat holte sich nicht weniger als drei Siege, die Lia, 'der Donanhort und die Normannen gewannen je ein Rennen. Außerordentlich schön war der geschloffene, knappe Einlauf im Juniorenachter. Die Ergebnisse des 'Sonntags waren : Eröff »nngs-Bierer: Argonauten (Wien) 58:6'4) 1. Donaubund 2. Tllida 3. Argonauten übernehme» bei 600 Meter die Führung. Graf Harrach-Znngmannen-Achter: Münchner Ruderklub 1880 stz:65'4) 1. Brünner Rudervereia 2. Lia (Wim) 3. Scharfer Kampf um die Plätze. Viktor Silberer- Vierer: Pannonia (Budapest) (7:4) 1. Pirat (Wien) 2. Albattos (Klagmfurt) bei 1000 Meter glattgelegt. Pirat und Pannonia bis 1000 Meter auf gleicher Höhe, dann zieht Pannonia an vnd gewinnt in glänzender Zeit. Großer Einser: Germania (Berkn) (Dr. Ernst Reinhold) (8:4'8) L Normannen 2. Pannonia 3. Sechs Boote. Dr. Reinhold gewinnt überlege«. Jungmanuen-Einser: Ellida(Wim)(8:58-8) 1. Austria (Wim) 2. Bier Boote. Gäste-Birrer: Bruna (Brünn) (8:4'4) 1. Münchner Ruderklub 2. Drei Boote. Bruna führt überlegm. Junioreu- Vierer: Lia (Wien) (7:56 6) 1. Donanhort 2. Wiking (Linz) 3. Fünf Boote. München bei 1200 Meter aufgegebm. Staatspreis (Jungmannen-Klinker- Achter): Pirat (Wien) (7:26-2) 1. Donauhort2. Drei Boote. Senioren-Doppel-Zweier: Germania (Berlin) (7:58*4) 1. Neptun (Budapest) 2. Drei Boote. Germania siegt überlegm. Graf H arrach-S e»ioren- Achter: Pannonia (Budapest) (7:3) 1. Donau Wim) 2. Drei Boote. Die gestrige« FntzballtVettspiere. Das mit Spannung erwartete Treffen Rapid gegen S l a v i a nahm ein» überraschend» Verlauf. Der österrschi» 'He Meitzer konnte dr» Tscheche» mit b: 1 (3: 1) eine veraschtenbe Niederlage bereit». Die Hütteldorser bot« eine Leistung, \m man sie vo» einer Wiener Mauuschast seit diel« Jahr» mchl gesehen hat. Die Mannschaft bildete ei«e gefchlofsme Kampsmrheit, die sich mit Aufopferung schlug. I« de« «st» zwanzig Minuten der zweit» Spielhälfte führte sie ein wahrhaftes HchibitiovSspiel »er; auch die Slavm-Lentr w ar» m Zuschauer» ge« worden. . '■ Den «st» Erfahr errmrg» dk GW scho« i» %w 5. Minute a«S einem Freistoß, dm ihr Mittelstürmer Danek verwandelte. Ein bester« Tormann hätte den Treff« vereitelt. Die Wim« fand» sich «st nach viertelstündig« Spielzeit zusamm»; dann war eS aber mit der Offensive d« Gäste a«8. Kuthan erzielte in d« 18. Minute den ausglcichbringenden Treffer. Uridtl war der Schütze des zweit» und dritten Tores, die in der 98. und 39. Minute fiel». Nach der Pause war zuerst Bauer (16. Minute), dann wieder Uridil (24. Minute) erfolgreich. DaS überaus faire Wettspiel, de« 40.900 Zuschauer beiwohnt» (für ein Klubwettspiel e» Mlordy, wurde von SchiedSricht« Rctichury geleitet. Vor diesem Treffen fand daS MeisterWaftsspiel Vien» a geg» Hertha statt, b-S die Döblinger 2 : 1 (S : 1) gewann». Das Spiel verdimte in kein« Hinsicht das Prädikat «stklastzg. Die Brenna ist nunmehr endgültig von der Gefahr deK Abstieges gerettet, dem nunmehr der W. A. C. verfall» ist. Am Samstag siegt» die Simmering er üb« dm FloridsdorferA. C. 8 :1 (Sr1), wodurch die Tabelle im Mittelkreffm eme ktemr Verschiebung erfälnt. In einem Freundschastsspiel siegte d« Simm err«>g er Sportklub mit ein« kombini«!» Mannschaft üb« dm Klage» s» r t er A. <8^. der nur bescheidenes^ Können zeigte 3:0 (1:0> Die Auswahl«a«»s ch a ft d« N.GP4^labteil» » g wurde übr«aschmderweise in Graz vom S t e i r ische»Team 1:0 (0:0) geschlagen. Die Wim« unterlagen als bessere Mannschaft. Eine hnvocragende Leistnug bot dev.Tormann der Graz«. ___ Die G erreralversammluv g des FrrtzbaSverbandes. Die Generalversammlung der Nied»Ssimceichisch» FußballvttbcmdeS mußte am SamStag nach mehr als vierstündig« Dauer abgebrochm werden und wird heute mu 6 Uh^. abends fortgesetzt. Der Verlauf d« Tagung war zeitweise sehr stürmisch. Die Wahlen gingen zwar glatt vonstattrn, da d« Kompromißliste eine Gegenkandidat» gegenüberstandm. Zu heftigen Zusammmstößen kam es bei der Frage über den Klaffrvwechsel. Für die Vereine d« unterm Klaff» sprach Nationalrat Bollert, d« die Erhöhung der ersten Klasse auf sechzehn Vereine sordnte, währmd für die erstklassigen Vereine Professor Schmieg« die Beibehaltung d« bisherigen Zahl »«langte. Für eme Reduzierung d« erstklassig» Vereine trat Dozent Haudrck, d« Speech« d«S SchiedSrichter-KollegmmS ei«. D« Antrag Bolkert konnte die »otwmdige Dieriünstelmasontät nicht «lange». Auf Grund d« dann gefaßt» Beschlüße bleibt im Spieljahr 1621/22 alles bei« Alt», ad« am End« der Meisterschaft dürft» die zwei letzt» Bemme der 1. Klasse mit der beide» Gruppen siege» d« Ü. Klaffe tausch^. Darüber wird ab«. «$ hntte endgültig mtschied» vmden. Radwettveweuve. Die gestern zm AnStragung gebrachte Meisterschaft von Riedel Österreich nb« So km auf der Landstraße wurd« von Hans Zenkay (Regent-Nordwetz) i» 1:37:57'1 gewonn». — Die Bahn-Rennen in Hernals graten m den BnufSstchrer-Konkurreuzeu dw Ueberlegmheit Kokolls, währmd vo« de» Amat««» PereAau mrd Pvhrer die «erst» Erfolge erra«gm. Dt« Meifterfchaft. In der Meisterschaft ist nur «ehr ei» Spiel ausständig, jenezwischen Bwuna und W. Ä. F., das am Samstag auf d« Hoh» Watte zur Austragung gelangt. Werbea«fsatz«.DerOesterreichische Leiche athletikverband hat »in.Preisausschreib» für W«bea«ffLtze vttanstaltet. Den ersten Preis erhielt der Generalsekretär des HauptverbavdeS für Kö,perspott Hans Pfeiffer. M»t dem zwei'» Preis wurde Alfred T h s s e r ausgezeichnet. Thsier. dessen hervolrageude W«betchrift i« gestrigen ,Sport- Tagblatt^. vevöffvMht war, ist Gründu drs^HpprGub^Hgrair. Der BolksrvW. GestempetteKÄrne --- —.92'/- Centimes, Auszahlung Wie» - —.90 Exnttmes. Sa Zürich uoti«t0L< die Sst«reichifche dir>W«r. gestempüte KtPEEr-0.?S (—.88% die M, Agra« Vakare! Bnday Nürfch m am r. Jkkl) am S. Juli) crm S. Juli) am 2. Juli) gm 2. Juli) qm 2. Juli) S 2. Juli) am 2. Juli) Der Kronenkm?»:- Gvklür««ga» dv» Fi»a»z«l»W«DA. Dandesfinanzmimster Dr. Grim« SuW^ Wh gegenüber einem Mitarbeiter der „«Sonnimb Montags-! zeitung" über de» Rückgang des Kroneskurses folgmdevmaße«: »Es.ist gewiß merklvürdrg, daß in der Bewertung der Krone auch in den letzten zwei Monaten, d. i. seitdem die Aktion des Völkerbundes äußerlich hervorgetteten ist, ein gewisser Pessimismus iu den Wechselkursen zum Ausdrucke kommt. Zum Teil ist dies sicherlich darauf zurückzuführen/ f ent daß unsere zweifelsüchtrge Oeffeutlichkeit bisher die Aktion des Völkerbundes nicht ernst genug nehme« will und die unbedingt günstig«:^ Wirkungen, welche eine Nealisiertrng der ° Völkerbund^ Projekte zeitigen wird, nicht eskomptiert. Indes darf nicht übersehen werden, daß auch andere Faktoren auf dem Devisenmärkte wirksaw sind, die nicht mit der SanierungSaktiou und der Einschätzung ihrer. Bedeutung und ihrer Wirkung! Zusammenhängen. Wenn die Kurse in der letzten Zeit sogar eine Versteifung zeigen, so ist dies auf dm kolossalen Druck zurückzuführen, dem eigentlich alle europäischen Valuten deswegm unterliegen,, weil Deutschland durch die Weisungen der Neparationskommission genötigt war, die Reparationszahlungen in Dollars zu effektuieren, eine Anordnung, welche Deutschland nötigte/ alle seine flüssigen Disponibilitäten in Wechsel auf Amerika zu verwandeln. Natürlich wird dadurch, daß Deutschland auch Kronengnth ab en in diesem Sinne verwerten mußteder Stand unserer Valuta besonders ungünstig beeinflußt^ hat doch sogar der Pfund Sterling eine empstndliHe Einbuße aus gleichen Gründen erleiden müssen. Wenn nun auch die ReparationSkommissiou jüngsthin eine Erleichterung hat Platz greifen lassen, indem DeutschlMd nunmehr auch andere Valuten abführen darf, so bleibt doch für unsere Valuta der Druck der großen Zahlungsverpflichtungen Deutschlands weiter wirksam. Diese Vorgänge sind aber natürlich nur vorübergehender Art. Roch weniger Gewicht möchte ich aus daL in der Oeffeutlichkeit weit über Ge-' bühr besprochene Herabgleiten des Züricher Kurse« für Auszahlung Wien, d. i. für die sogeuauute »Auslandskronelegere ES hat sich eine starke Annäherung dieses Kurses tm den Kurs der effektiven Kronenuöte vollzogen. Hierin kommt aber nichts weiter zum Ausdruck, als die Wirkung «einer vor einigen Wochm angeordneten Erleichterung im Arbitrageverkehr, indem ich einerseits generell die Einfuhr von Kronennolen zur Gutschrift auf sogenanntes Jnlandskonto gestattet habe, so daß der Ausländer, der solche Kronen einzuführen wünscht, die gewonnenen Guthaben frei zu Zahlungen iu Oesterreich selbst verwenden kann. Zweitens habe ich auch im übrige« allgemein die Gutschrift ausländischer Guthaben, die etwa ourch den Jmpott von auswärtigen Valuten oder sonstigen Valeurs geschaffen werden, auf Jnlandskonto gestattet. Da auf diese Weise der Ausländer stimm Zahlungsverkehr innerhalb Oesterreichs wesentlich erleichtert findet, so muß natürlich infolgedessen die Nachfrage nach sogenannten Auslandskronen stark zurückgehen undeS muß sich schließlich eine Annäherung der verschiedenen KurSnotizen vollziehen, bis sich ein völliger Ausgleich und damit eine Annäherung an das Normale des freien Verkehrs eingestellt hat. DaS Herabgehen der Auszahlung Wim ist Äsv keinerlei Ausdruck für eine niedrigere Bewertung unseres Geldes. Der eigentliche Wechselkurs ist der Kurs der Kronennote, der ja auch paritätisch den Devisenkursen des Wiener Marktes entspricht. Der Kursrückgang der letzten Tage ist umso beftemdlicher, als nicht nur keinerlei Nachricht» vorliegen, welche eme pessimistische Bmrteilung der Völkerbnndaktion rechtfertigen, sondern es vielmehr leicht möglich ist, daß schon in sehr kurzer Zeit"Meldunge« eintreffen, die jedem Zweifel ein Ende machen und somit auch aus dm Wechselmärttm eine Wendung zu uuserm Gunsten hervorrufm köuueu. -;-^ Theater vou heute. BHrvgttzeoLer: Grschloff«^ l l*» ®«99 Schönbrunner Schl . . Staatsoper: Geschloffen 7 BoiÄsope«: Cavalleria rusüeaeai Deutsches B«Urstheater: Grsch 7 Wiener Kammers«iele: D« Nvh im Ohr. 1V — Er ist so aufgereat — Simulation — Die-Hach» Mtsreise. %% Aosefftödte» Scheateex: Die-MM.^ . . 9le«e Wie»er B«tz»eSD« °/h8 Wiener Stavtttze«rver^ Das weiße '/,8 Ren«ttP«nee-VSl8p?Me «oße 7 Wiener Konrvdienh««S: Der _ 7e8 Tarl-Lhenter: FaichmMochzeiü,, 7 Lheater an der ÜMenr^w Fr °/,7 »ainmnd-Theater: Der 7 Wiener Bnrgertheater t Johann Stranh-Theate» 8' Apollo-SNnftlericheate»: Ttzr ^8 Rolavdbichse: Janlaie. 7 Metropol-Theater: DaS U “ “ mSSSXSSSSSSSSmSmSSSSSSSBSSS il« PrKterttr. 26. T*!.40i 2ö i #reloiiglerltt Gastspiel <kar favttunlaD Herr Ycafcot» * jßd. Ktostkr ■ MIUPICOI «ad DivaUor J. Kalte* in Hold, Juwelen, 0ria<atf?n, Sold, und Silbnttajen sowie fassLe firfäftic w»den kaust. «. ft 1 -1 ex, 3«üeHtre ephon 40157. 75 Pmzent mehr all jebet abgelegte Kleider, Unifocm», Schicke. Wüsche, Möbel,.Bettsedern und Berlasikirschastrn. Führe «rü» wiÄ». F. «oldberg, ToSvler. r. Mkq.. Mborftratze 5S. 1.H» 1. K«jrch, «wkal« . . Malt Fkvu » S. PRILUKTES Poele«, Gold, Selber, PlnHe.nnd mpc£'$msl#1 oerVonft BETTE4R Hwff ÄS M>0«e tuü Qttaflcftcr t. 9V Anilinfarben Erd- und Mineralfarben 4VLa «v m i k a li en KrdrUatf, samt» deutsch» «rw«e fnte{»%aiei>o m | »ERICA« amb.lt, Wies, FWSeSsg»*«* 18 •Badetrikots Jakob Oelles «a (tSpozi&Iist föx Strompf- und VtWclsvMamx Rothgasse 1 (Ankerhof) -- Toi- 62-0-70 1 pm*»waiiiLiaoicwwwrtiWiMUfmM« Jüdische ZeitunaS- und BerlaaSaefellschaft m. 6. N Bevantwortlicher Redaltesr: Vanwel PolaL, BulÄmrckerei «. B.-A. Janaz Gteinman», Wien ER* pifr«wwrthMiMrfftAa« A .ibXitt