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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-28 · Heft 869 (28.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 869 (28.6.1921)
Date
1921-06-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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im tr*. *n <&&&•* Mische Volksbühne fkr die «kraLvischeH^vWMMtvsisen. DimStag.^^^ irie F r e ft jüdische sbühne «läßlich ihres Gastspieles a» den Jarnor-SsmerstmMBe P iWtitW Schaaspül Deckel d e x ß .m&t fr* im W^ke« e^AtzM.a.L t tch e a t e-r M itf* r«y?Der- R e-t. t.t <*-$ Borstellu-.ug G ä UL-< d e « W i *9* r Hilfsfonds d i jfchfe n $ogto mtoxtM>m 1 VeeKrr DvMShÄhne. den 28. d. M. um 3 Uhr nachmittags gelangt Stadtthoat« Dpmnws Drama„S ch'maJisrusl" , luWhrMg. Veremsmitgliedrr erhalten im? Äereinssekretanai, Zysten' Angarteustraße II, als auch am Tage der Borstellung " der KW. ThMMes^ . brzrchv»sMe^e..--Vi>t^Äkchr» Bo» Mittwoch. „Rösen- 'vob& morgen, WHrr^' gEMbchr.- mm T- Wr. fl-Co » b/V«M;».e»tzS. ch k^O-t f) tfr&t-t gÄangt >MMA Mittwoch, -t^ u Ml Mr Auf- MMpK'Mlfrchg 7 lHkttf ' -v I' dtt G l a2aW^L--MMtmwM». Mittwoch, „H vOf- Sz«»> Milmg 7 Uhr. - -'-tti* %ttitn jiwische« MMI|m te Im Stadttkeater i« Baden, gastiert am 2. und 3. Juli W. Hnsemb« Ü^r Wuper Freien jüdischen Volksbühne, das bis «. d/M. ein erfolgreiches Gastspiel am Wiener Stadtheater öoWviert. Zur AuMhnlng gelangen: ^Schmn Jisruöl" von >PMow OM und „Der Fremde" von Jakob Gordm. In den MsMllen ^stnd beschäftigt die Damen Deutsch und Wein- Sjcof imb die Herren Ben-Zwi, Ego« Brecher, Deutsch Nathan. Der Reingewinn der beiden Vorstellungen stießt ^tzjHdrschen Pdpromopftrn der Ukraine z«. ' der Kammersängerin Glla BrandtsteU.Aus Badeu».2?. d. M., wird uns telegraphiert: Die jene Hosichauftnekrm. Kammersängerin Frau Ella B fn n d L- ^o r st.e r, die hyr-zur Kur weilt, hat Samstag einen Schlagfall mitten MfmnHte m das Naglsche Orkskrankenhaus gewerden. " - . .. , Wreseutchal. Freitag den 1. Juli, Whr.,.'st«det im Großen Saale der Urania em Kammer-Tdriz- '». der Schwestern Elsa. Berta und Martha W r e s e n t d ä l 4 Mitwirk^, d: Das Urania-Orchester (Dirigent Joses de« Bttch-Brkch' Ghrenrv anderpreis. mn de« Bach-Brith-Ehrenwmd erpress -n .’fc* akb Wischen Turn- und Sportvereme, Der W«»' 'Wde^DWMÄr endgWy für dm 16. Jnli festgesetzte Vereine, M sich beteiligm wällen, werde» gebeten, ihre iungm rechtzeitig abzygchM. Nachstehend bringm wir die 2. M m. 's. lÖCX) M 5. Weitsprung. 6. Hochsprung. 7. Stabhochsprung. ^KWsEoHm. S. Diskuswerse». 10. Stafette 4XlU0 w. Die.Wettb'ewsbe werde» nach, dm inteMationalm Regeln sÄMMWu. Die Dmchsührung obliegt dem Sportklub Hakoah elberech'ticst.stnd alle jüdischen Tmm-rmd Sportvereine Wieast Äit: A»srmhme drS SporMnbs Hakoah. 8eichtathletm dek Hakoah, bw Mitglied« eines jüdische« Turndsreims smd, sind für dirim Wwt.berechtigt, mit Ausnahme derjenige»- die in der I. und m. Hlüoah'Mannschaft „Qser dnrch Wim" gelaufen find. IN Mxsnahmssälleu mtscheidet. die SektionsleiMng der Hakoah. Der. Wanderpreis ist dreimal hintereinander oder fünfmal überhaupt iz» tzMrnmar.. Jeder erste Platz zählt 5 Pankie. jeder zweite li^PmEr rüw. Der Preis wird Nur. vergebm, wenn mindestens W^ Beremr stvrim. Nennungen find bis 7. Juli an Dr. Friedyskmt:l*t Krmkordiaplatz U, Jndustriehalle, zu richten. Nrnngeld M 5'per ME Mw.Konkurrenz. "? Hakoah—Ostmark. Die Hakoah trägt heute «n 6 Uhr nachmittags auf dem -Platz, m . der Brigittma« ei« Freundschaftsspiels gegen ^Hmarjl aus. Es ist das erste Spiel der jungen Erstklassigm, die p«htm werdm, möglichst günstig abzuschneiden.- Die Hakoah mH. auf die Mitwirkung des verletzten Neufeld und K'ohns verzichten, tritt aber ansonsten komplett an. Es ist ein interessanter Kampf zn.-erw-rrtm. . Die Wasserballmannschaft. * An der Wafferbastmeisterschaft 1921 nehmm in der I. Klasse folgende Vereine te.l: l. Amateur-Schwimmklub- Mimer Amateur- Sportperein Austrih. Wiener Athletik-Sportklub, Hakoah nUd der ill Bezjrk Turn- und Fechtkluh. Folgm-e Wettspiele wttrdm ausgelostc , I. Rande: W, A. C.—Amatmre S. E. Austria—Hl- Bezirk. Hakoah spieksrei, , H. Runde: Austria—W. A. C.,. Ackateure-^Hakoah. Hl. Bezirk spielfrei. Itl. Runde: M. Bezirk-W. A. C.. Austria-Amateure. Hlkvah spielfrei. ' I-V. ^nnde: Hakoah-W. A. E., w. Bezirk-Amateure, Halaah-'M.. Pezjrk. V.-Rande: Hakoah"-Austria. Lher::rh H-Äiderm H 2:2 (1:1). Scharfer, gleichwertiger Kampf. Gleich »ach Beginn kommt Gideou durch em Elgengo.il zur Führung. Ja der 37. Minute kann Mäkler aus eittem «Gedränge ausgleichen. Nach der Pawe v rwandelt TeitelbauM emm zugesprochrnr» ,Elfer", worauf Groß mrt rasantem SchH dm Ausglech und somit das Endresultat hersteüt. Die Slayia in Wie». Die Prager Slavia, dw bei Dm» Gastspiel grflm den F. A. C. einen impomntm Sieg erringen konnte, tritt Sonntag aus der Hohen Warte gegen Rapid cm. Vor diesem internationalm Treffm findet das Meisterschaftsspiel Vienna gegen Hertha statt. Generalversam«l»l«g Petz Fntzball-Verbandes. Am Samstag findet die mit Spannung erwartete Generalversammlung des Nied^rösterre'chifchen Fußball-Berbandes 'statt. Insbesondere interessieren die Beschlüfse wegen der neuen Klassenemterlung des Verbandes. S. C. Hakoah. Henke, Dienstag, nach dem Wettspiel gegen OstMätk wichtige Spielervirsammlüng? —Ten n i s s e f t i o n. Mittwoch den 29. d. M. beginnt der Klubkampf gegen V. f. B. Gemeinsame Abfahrt?£9 Ühr vormittags vom Liebenberg-Denkmal. Pünktliches Erscheinen sämtlicher'Spieler Pflicht. Sportklub Bar Kochba. Heute, 7 Mr abends, im Cafe Frankl Ausschußsitzung» 8 Uhr Spielcrversammlung und Bekanntgabe des morgigen Gegners. Herds. Hmt^ .7 Uhr. abends, Versammlung im CasS „Drei Lauser". Bar Kochba—Anion, Stadlau, II. und Ul. komb. 0:1 (0 : O). Faner Kamps gleichwertiger Gcaner. Union spielt dre erste Halbzeit nnt dem Wind und bedrängt heftig, kann jedoch infolge der vorzüglichen Abwehrarbeit der Verteidigung, inshr- ,K>üdtre des Tormanns Meller, leine Tresier erzielen. In der zweiten Halbzeit kommt Bar Kvch'oa stark'ans. kuapp-vor Schlußerringt aber unioir durch den rechlen Berblndungsstürmer den St. c,».- ,a-,! 1 9 /I , IV BANK- UND WECHSI,ERGESCHArr 8. ADTÖKAT & C-l Wien, I,, Franz Jcsefskäi 65 (EckeSiitiMWnting)i:% I Kulanteste DurcMübrung sämtl. Banku. Börsetransaktionen. Der Dolkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wie» W Mich NötiNte: dk österreichische Krone'. . die. Sßerr. gestempelte KmM? , tue fichechsi^e-Kröne . ".".V. die ... BÄareft '^'E^' - ' " 1.10 —.88 8.20 7.871/» 390 —.88 CentimeH, 1.10 Eetttimes. ( 1.07Vam 25. Jnm) (—.88 am 25 Juni ( 8.127» am 25. Juni . 8^15 am 25 JunlE (71-10 am 25 Juni (79.25, ■ am 25 Juni) . Juni? J»»ni) Abva« »»' staatlichen Kotzle«bLWirt- : schaftnng. . Im GitzungSsaUe des GswervetSrMmMAW würde gestern die Enquete über den Abbau der staatlichen KvhlenbetvirtschafLung ^abgehalten. Präsident Dr. Klo-st erössuGe dis.Enquete mit tziner längeren Rede, in' der' et Urtier äkKMK säß-Lel I Bereits in den ersten Tagen des November 1918 hüben lvir mit deö TW^o--SlotvMi zu verhandeln begonnen. Es. ist uns auch, gelungen,, «stn-en-. Vertrag ah zu schließe«. Der Eerkrag war zwax seh>r. sch.önaber zur Einlieferung ist fast nichts gelangt. Gegenwärtig habe» : wir' einen Vertrag, der auf Kompensationen beruht, nach' dem uns eine Menge von 14.0.0 00: Tvu neu monatlich' zur Verfügung gestellt wird,, wobei jedoch' über diese Menge nicht nach unsereins freie« Ermessen verfügt, werden kann, sondern, wonach 'diese Menge von vorneweg an gewisse Verbraucher verteilt ist, und zwar an die Bahnen und die Ge*, meinde W^n, an die städtischen Gas- und Elektrizitätswerke. Für. bis Industrie ist es uns trotz der ernstesten Bemühungen Niemals gelungen, ein Kontingent zN erwirken. Das zweite Gebiet, aus dem. wir Mhle erhalten» ist Deutschlands IN Deutschland waren, wie schon, ermähnt, irr der ersten Zeit die größten Schwierigkeiten, vorhanden/ indem, dis Produktion. in.. Oberschlesien - auf ein Minimum gesunken ist. J'.nu'.er-Hm hat uns . Deutschland geholfen, die. Menge ' ist allmählich - immer . größer geworden und gegen-.. ' wlrtig haben wir vertragsmäßig und aus Grund einer Bestimmung der Reparationskommission, die jetzt über? die Kohle verfügt, seit 1. Mai eine Menge von 20 0.0 06 Tonnen monatlichzu erhalten. Allerdings ist die Einlieferung infolge, der Wirren in Oberschlesien vollkommen ausgefallen.. . . : Der volle Bedarf Oester.rei'chs" beträgt, unter Berücksichtigung des vollen. Betriebes rund 1,300.000 ToUnen..monatlich'..,Dieser.Bedarf ist, wie früher bemerkteinerseits, durch die.inländische' Produktion gedeckt, die in der letzten Zeit eine Höhe von rund 220.000 Tonen.monatlich erreichte, andererseits, durchs bas Kontingent, aus. Deutschland in der Höhe von. 20.0.000 .Tonnen, durch das Kontingent aus der Tschecho-Slowakei.von 140.000 Tonnen.^und durch. das Kontingent aus .Polen in der Höhe.: van 13.500. Donnen monatlich,. . also, eine Menge - von .574.000 . Donnen,, gegenüber deyr vollen Bedarf also eine Menge, von nu r 4.2 Pro ze n t..Im Monat Wril ist dadurch, daß wir ans Oberfchlesien eine größere Menge, erwirkt ,hal-en, und durch die Exkontingentkohle.nmeng en, insbesondere aus der. Tschecho-Slowakei, . eine. Gesamtmenge von über 900.000 Donnen, das sind, ungefähr 62 Prozent, eirrgetrofsen.. . 1. . ' die gegenwärtige Kvhlen.versorgung autj^te sich.Präsident Dr. Kloß, wie.folgt In den letzten zwei Monaten ist oberschlesische Kohle -rüLL. einaelanat. üiedurck sind wir insbesondere für. ^ie Bevorrätitzung der verschiedenen Anstalten, Spitäls und so weiter sowie für die zeitgerechs eingeleitete Be« vorrätrgung und Versorgung' unserer Zuckerfabriken und für die Belieferung des Drusches behindert. Ess ist aber zu hoffen, daß. wir in dem Moment, wo in Oberschlesien wieder Ordnung herrschen wird, eine entsprechende Menge bekommen. Wir haben in dieser Richtung bereits interveniert, daß woinöglich eine Nachlieferung .. der Rückstände . erfolge.. -J Dles Weltkö hlenprvduktion betrug im« letztem Friedensjahr 1913 1342 Millionen Donnen.; Diese! Produktion ist nach Ansbruch des' Krieges selbstber-i stänhlich wesentlich gesunken, erreichte aberim JahrelÜH schon eine'Höhe' von 1309 Millionen Dottwin,? war also üür mehr um 42 Millionen'-T)nnen geringer, und im ersten Vierteljahr 1931 erreichte.die Mlt-''- kohlenprodüktioü die Frkedenshöhe. Gegenüber der Tatsache, daß wir 'bereits rnrk der ^LiedeÜsprvdükt'ii.M' rechnen ' können,- ist der Korrsüm wesentliche gesunken. Gegenüber d'esen . . allgemeinen- Ver-- hältnissen. wird es^ - vielleicht .verwunderlich' erscheinen, wärürn die sKcshlenv-ersorg'ungsstelfe des Bundesministeriums für Handel schon im gegenwärtige!: Zeitpnnkt fragt, ob die staatliche Bewirtschaftung mot- ' wendig ist. Die Frage wäre selbstverständlich sehr einfach zu beantworten, wenn wir bereits -eine. solche Menge , vost Kohle zur Verfügung hat en, daß jedermann "ohne . besondere Schwierigkeiten je-es beliebige öuaithiitt bjit. Kohle zu erhalten in der Lage wäre. Dies.ist allerdings^ leid er nicht bet ll. Die Verhältnisse ftnb1 äußerst kompliziert. Die Zwangswirtschaft für. Kohle, hat den Sch uß 'des Köns Ums zuM Zwecke. Da Mit' sie diesen Zweck auch erreiche und ihre Ausgabe erfülle, sind zwei Bedingungen nytivenbig:, Erstetts müß infolge der staatlichen Bewirtschaftung die Möglichkeit gegef-e.r sein, mehr Kohle in das Land'zu bringen, als es deN' sonst berufenen Stellen Möglich ist. Die zweite NNbe-' dingte Voraussetzung einer korrekten »und^ richtigem Führüng der Zwangswirtschaft ist, daß sie straff, ersotge. ' - Direktor Streeruwytz gbb die folgende.Erklärung im Namen des 'Hauptveröandes der Jndisstrie., ab: Die Industrie bekennt sich im Prinzip zur Zsiieft-' Mäßigkeit der Abs.chäffuttg.'der staatlichen'Johlen-" bewirtschaftung in. ei :em möglichst nä'he ge legen en. fixen'Zeitpun'kt. Die Schaffung.eine's"1jdber7;angö-' regimes, welches von fetten, aller Insenten sverfängt i, wird, begegnet unserlerseits keinem.Din'wand, ' wenn; folgende Momente beruckslch.igt werden.^ 1. Das Woet-7 gangsstadlum muß zeitlich -begrenzt werM... 2.Häs"End-i7. ergebnis der Aktion muß der . unbedingte und freie' freie Verkehr sein. 3., Dies Industrie verlangt durch Zuziehung ihrer Vertrauensmänner, gebührendeü' Einflußi auf,die Gestion.der lleberg'angswt'rtschaft- 4..Schon jetzt müßten aber ohne Rücksicht aufdas Besiehew eines,, Uebergangsteginles al(e Bes ch r ä n k.u n g e-n sd t Einstühr -von-'ausländ 1's.cher - K^och le' au hoben weröen.H'iese S'telluttgnahme.erscheint durch die. uns mitgeteifteN '-.Anschauungen der ^'staatlichen!. Sstellen. und durch, die.jn. den Kreisens des' Kö h len Handels s' - eingezogenen Informationen bestätigt. ' i ' , ‘ - .. s 's';.". - .. Käs «tz«e PrüstÄUrm dsr KredrtanstäsLe. Wie aus Kreisen des. Verwaltungsrales der Kreditanfirlö mitgeteilt wird, besteht die Absicht,- in der auf die bevorfichend^-. GeneralveriamMnng folgenden konstituierenden Sitzung des Bec< waltungsrat s Herrn iloüis Rothschild. . Chef des Hmicsi. S. M. v- Rothschild,. Wien, zum -Prösidonten. zuwählen un.ds. soll derselbe, sich-in den letzten Tagen beten erklätt haben, eins, solche-Wahl änznNelnncn. -!- Erster Vizepräsident verbleibt; Heir Dr. Hans Mauihner^ während zuM zweiten Vizepräsidenten Herr SektioMchtt a> D/ Dr^ Slegmund Brosche-gewählt werden soll. - . Die falsch g estempelten un garischen Älote«. Budapest, 27. Juni. Mnanzmimsier. Hegediis erklärte, einem Mitarbeiter des BlattrS »A n6p", er werde das Ansuchen! des VerbündtS der Wiener Dwisenhändlev wohlwollend, untersuchen Und, soweit ihr Anliegen , berechtigt sei., alles,, tun, was ein nngarischkr Finnnzmimster tun.könne. Deu- UMtausch der überstempelten: Noten. zu, K löOO und 10.000, sei' beindöt- Es habe sich hrrailsgestellt, daß Ungarn; um 3dv M ill i o n en Tausend er» ' und ,Z eh ti*i/ t a u f e nd e r - N o t e« m e h.r e i n.g el ö st h a b e, a l S Ung a r n a b g e st e m p e l t H ab e» oder m>t anderen Worten» , uw; so vül habe sich die ungarische Staatsschuld vermehrt, weck di.e im 'Besitze des ungari chen PMikums besindüchen (jefälschten Noten nicht zurückgewiesen werden konnten. Es sei festgestellt worden, daß diese Fälschungen zum größten T e i l , y. n S O e st e r r e i ch .. eingeschmuggelt woxbeü' seien, und sö sei es m ersterLsyk ein Fehler der '.österr* reichischen Behörden mnd der ösierrelchiichen Jusiizorgane gewesen» .daß so viele ge'äl'chle nngarische Banknoten in Verlehr warm. Unter solchen Uniständen könne man billig erweise vom ungariichda Finanzmimster nicht verlangen, daß er sämtliche in Desierreich von den Banken eingelösten und. hiehergesandten Fälschungen zu Lasten des ungarijchen Staates übernehme. Gegen die Usberbesteuevung der Industrie. Salzbürg, 27. Juni. Unter zahlreicher Anteilnahme mdustriell« und gewerblicher Kre>sv und m Gegenwart vo» Vertretern der Behörden >and heute in der Handelskammer ein vom

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