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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-26 · Heft 867 (26.6.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 867 (26.6.1921)
Date
1921-06-26
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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tf. 867 Men, Sonntag suttent* Morgenzettnns 26. Juni mt Seite ' Oesterr Leitror-SporiVereinigung XVIL, Roeensteingasse 89—9J u. .RoggendorferetraBge 2. Strasseubahnlinien 43, II, H., G und V. Heute, Somit»den Juni, 4 UJir Hadrennbahn Hernals Grosse Amateur' u. Berufsfahrer-Konkurrenzen. Flieger-, Steiler und Motorradrennen.- 7 IfJ-VJZEIOE ’ MÜtwcvjo d*n :!• Inr.i Cfoirrlav-'.. 3 Uhr: U1 w’j «.-»> RadfOnnan. Spsrt. Die heutigen FüßbaLwsttfpiele. Dcr Haupnchcmvlatz 'der Erergnisje ist heute, der Sportplatz .<ohe Warte, auf dem das Semifinale des Cup stattfindet- Vier Mannschaften haben lidj bis in die Vorschlußrunde des Cup!durchgetämvst. man darf eher behauv en, die glücklichsten als die besten. Auf Grund der zulrtzl. gezeigten Leistungen muß man den .ersten Kampf, in welchem, der Sportklub' und die;F l o r e d s d o r > c r Zusammentreffen, als vollkommen offen iÜezeichnen, während im zweiten Spiele die Amateure jFavorits sind, obwohl auch das-Können der Wien na nicht : zu verachten ist. Du Sieger aus den heutigen Spülen treffen 'am lO. Juli im Entscheidmigskampl ztt'annr^n. / j Außer den beiden Cupspielen Ikommen auch zwei Meister- 'schaftsspiele zur Austragung. In Hütteldorf ist. die H e r t h a .bei R a p i d zu Gaste. Der Meistertitel ist den Hütleldorferu!auf jeden Fall sicher; trotzdem werden ste den Ehrgeiz aufbringenizu siegen. Die Favoritner werden ohne Punktegermmr heimkehren. > In Favoriten 'treffen Nudolfshügel und!D a ck e r zusammen, die beide im Mirteltreffen der . Tabelle iliegen- Rudolsshügel durfte einen knappen Sreg erringen. Jur Meisterschaft der zweite n. K l a s..s e zählen die Spiele Red S t a r — O b e r-St. Veit und Banma r t e n — (5 r i ck e 1. Radrennen in Hernals. Die Eröffnnngsrennm auf, der Hernalfer Radrennbahn werden heute um 5 Uhr nachmittags fortgeietzt. Es stehen mehrere Berufs- und Herrenfahrerremren auf dem Programm Außerdem finden auch Mo'orradrennen statt. Die Konkurrenzen, die sehr interessant verlaufen dürften, werden vom österreichischen Radsportausschuß geleitet. Ha?air—Leopo ldauer Sportfreunde. Heute findet am Admira-Platze m Floridsdorf (Linie 32v das Entscheidunasspiel der Meister'chait der Schutzgruppe Nord statt. Dieses Wettspiel dürste rnsbesonders bet den jüdischen Svoriintereffemen großen Auklang finden,. da eine der beiden Mannschaften, dre um den Meistertitel kämpfen,, die deS jungen jüdischen Sportklub' Hazair ist. Die Saat der Hakoah ist ,aufgegangen. Die ernste Arbeit Hazairs har dem jungen jüdischen Klub bereits eine aiisehnlicke Stellung und viele Sympathrm er« wo, brn. Im Jahre 1919 wurde der «lub gegründet und erlangte bald eme aniehnliche Spielstarke. Anläßlich des. jüdischen Jugendspörtfestes ,m Juli 1920 auf dem Hakoah-Platze gewannen die Leichtathleten Hazairs den Jakob Merz-Pokal und die Fußballer spielren 4 : 4 gegen Hechawer. Im heurigen Jahre wurde der Verein in die Schutzgruppe Nord emgeterlt. Solle Hazarr daS nivigige Spiel gewinnen/ so erringt er die Meisterschaft feiner Gruppe. Dre Manschaft steht vor einer sehr ichweren Aufgabe, denn Leopoldau hat noch keine Niederlage in der Meisterschaft erl tten Das Spiel beginnt um V-U Ul;r vormittags. Vorher spielt Admira gegen Fortnna. Inden Paulen finden leichtathletische Wettbewerbe statt. __ x Hakoah 1 (Graz) — Arbeitersportklub Kapfenberg 2:41:2). In einem äußerst unglückllchcn Kampfe mußte die Hakoah als beffere Mannschat geschlagen das Feld verlaffen. Sehr viel schuld daran mag auch gewesen lern. daß gerade dre Stützen der Mannschatt'am Meisterschaftsspiel gegen Amateure noch an Verletzungen laborierten und daher nicht m ihrer Form spiellen. Hakoah erzielt durch Prsk den ersten Treffer, bis zur Pause tonnen die Kapfenbeiger infolge Versagens der Hakoah-Verieidiger zwei Tore erzielen. Nach Seitenwechsel bringt eine unmögliche Umstelluna. d,e Kakoah-Maunschast aam auseinander. Erst als die Kapünbergec bereits vier Treffer gebucht hätten, begann eine ständige Belage, ung des Kapsevbcrger Tores und Bürger konnte auch einen Dreffer aulholen. Der Schiedsrichter benachteiligte mtt sauen zahlreich« Fehlentscheidungen die Hakoahner. Vorher siegten die Hakoah-Resrrven über die Kapfen« berger Reserven 4:0. > Hasmouea H—Hagibor XX 2 :1 (0 : 0). Hasmonea trat zu dielem Wettspiel mit Spielern aus der zweiten und brüten Mannschaft an. Die Unterlegenen gaben einen ebenbürtigen Gegner ab und führten rn der ersten Halbzeit ewige Zeit hindurch ein schönes Kombinationsspiel vor, so daß Hasmonea in die Verteidigung gedrängt wurde. In der zweiten Halbzeit wird Hagibor XX rin Elsmeierstoß zugesprochen, den Posanner Ul verwandelt. Hasmonea ist nun überlegen und Lrchtenstern gleicht aus. Bald daraus ernelt Bukst für Hasmonea die Führung. Die junge jüdische Mannschaft gab sich nicht geichlagen, und kämpfie bis Ende mit aroßer Äusovferung. doch der ausgleichende Treffer b!,eb versag'. Die besten Leute bei den Siegern waren Dankner, Jtzak. Teichthal und Wieselmann. Bci den Unterlegenen zeichneten ,fich Po saun o H. Posanner III, Mayer und Stgall aus. ,, I Hagibor-Prag siegte am letzten Sonntag über Makkabl-- Mahrisch-Ostrau nach ausgezeichnetem Spiel 5:0. i Dom Jüdischen Futzbollverband in der Tschecha- Slowakei Der Ausschuß des Jüdischen Fußballverbanhes der Tsckccho-Slowakei hat beschloffen, für den 3. Juli d. I. nach Brünn einen außerordentlichen Verbandstag mit folgender Tagesordnung eirnuberrsten: 1. Tätigleitsbericht. 2. Konstituierung. I. Statutenänderung. 4. Genehmigung der Statuten der 6. S. A. F, 5. Beschlußfassung über den Eintritt in der? Staatsverband (C. S. A. F.). . 6. Veranstaltung« anläßüch deS Zionistenkongresses iw Karlsbad (September 1921). 7. Freie Anträge. * Der neue Hakoah-Sportplatz in der Krieau. Die Arbeiten auf dem neuen Hakoah-Sportplatz m der Krieau schreiten rüstig fort. Seit einer Woche find bei hundert Arbeiter, danmter Über zwanzig Chaluzim, tätig. Die Planierung des gesamte» Terrains dürste bis Ende Juli fert,«gestellt fei». Reufeld hat im Spiele gegen de« W. A. C. eine ernste Knöch lverletznag erlitten: er tpielte «it arößler Aufop erung bis zum Schlußpfiff, mußte aber dann ms Spital überführt weiden. Et» leichtathletische» Weattug fit» Fußduller. Der Orfienetchitche veichtathletilverdand bttifte Milte August ein kamvf für erstklassige Vereine und ein Neukamps offen für alle Fußballklubs zur Austragung gelangen. Neugegrnndeter Sportklub Achrvah sucht Gegner für alle Samstagtermine am Nachmittag auf fremden Plätzen. .Jüdische Vereine, die an keiner Mristerschast teilnehmen. bevorzugt. Zuschriften an Hans Kolb, XX., Karl Mechlstraße 6/12, Hazair. Heute, Sonntag, V,11 Uhr vorm., Meisterschafts- Entscheidungsspiel gegen Leopoldauer Sportfreunde aus dem Ahmkra-Plap mit folgender Mannschaft: Gleich; Seidler,' Schwarz; Brandstätter, Klein, Rmdler; Futterwrit, Kurz, Lauser, Ehrenfreund. Selzer. - » Sportklub Moriah, Montag Wettspiel, der ersten Mannschaft gegen Hasmonea H auf dem Kr«eauer-Platz, 7 Uhr — Dienstag Ausschußsitzung, 7 Uhr. — Mittwoch Training aller Maunjchafreu. Spielerversammlung nachher aus rem Platz. — Montag den 4. d. M. außerordentliche Generalversammlung. Gegner gesucht. Moriah sucht für zwei bis drei Mannschaften auf fremden Plätzen Gegner Sckülermannschasten bevorzugt. Zuschriften an S. Rubin, fl. Arnezhoferstiaße 10/16. Bankhaus ROHATYN Durchführung sämtlicher Bank*Transaktionen Wien, I., Maria Theresienetraese Nr. 10 Telephon 20-3-63 Der Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wie« In Zünch notierte: die österreichische Krone . . . die österr. gestempelte Krone > die ^tschechische Krone . .. . . die Mark ........... ügram . . . . Bukarest . . Budavest ...» Warschau ... e —.88 Centimes, -- 1.07'/- Centimes. . iSn'k ( 1.10 am 24 3imi) . —.88 (—.88 am 24. Juni , 8.127* ( 8.127a am 24. Juni , 8.15 ' ( 8.25 am 24. Juni . 4.10 (4.— am 24 Juni , 8.25 ( 9.20 am 24 Juni) , 2.30 ( 2.30 am 24 Junis , - mi (-.377* am 24. Juni) Zum Rückgang des Kroueukurses. Ungeachtet des Regierungswechsels und trotz der Klärung der politischen Lage hält der Rückgang der Kione an. Zu belücksichtigen ist, daß die neue Regurung noch leine Zeit gehabt hat, mit ihrem großen R e f o r m p r o g r a m m, das Bundeskanzler Schober in seiner erste« Rede entwickrlte, zu beginnen. Die iunerpoli^tischen Verhalt« i s s e jedoch zeigen schon wieder die Tendenz znr Verschlechterung. De« Nationalrat liegt eine Menge von Vorlagen der altm Regierung vor, die « der Oeffentllchleit böses Blut gemacht habe«, aber da die Parteien sich mn die Beschwerde« der Bevölkerung nur so weit kümmern, als eS stch parteipolitisch zmn-Wählersang ansnützeu läßt, ist das Mißtrauen im Ausland trotz allen gute» WlllcnS des Völkerbundes nicht zn bannen. Die Vorlage über die Finauzzölle, dasGelreidebewirtschafttungsgesetz. dis ganzdentlich wieder daS Vorherrsche» der Agrarier zeigt, und die Schützzollbewegung, die von der Stinnesgruppe ausgehr, find Momente, die zur Beurteilung unserer inneren Politik im Anslande hm» reichen u d verstimmend wirke«. Man darf selbstredend nicht unberücksichtigt laffe«, daß die österreichische Krone nicht für sich allem gewettet wird. Alle Wahrungen der Welt bilden eigentlich ein Ganzes und di( Krone muß immer stärker leiden, je schwieriger eme Beurteilung der allgemeinen Lage mseres. Staates dmch das Ausland wird. Daß dre polnische Mark unter dcr Halste des Kronenkurses steht, kann für uns absolut kein Trost sein. Schließlich wird für Polen der Zeitpunkt kommen, wo Frankreich eingreife» muß, um fein aus dem polnischen Markte s»' stark engagiertes Kapital zu schützen. Bor einer allzu großen Ueberschätzrmg der Züricher Notiz muß freilich gewarnt «erd«. Sie ist keineswegs als zuverlässiger BewertungSfaktor avzusehen. Während gesirrn in Zürich ein Rückgang der Auszahlung Wien um 27Z Punkte gemeldet wurde (von 1*10 auf 1077,)» stieg in Amsterdam Wie» von 0 54 ans 0'56. Der österreichisch-tschechische Handelsvertrag. Der Text des Handslsübereinkommens zwischen Oesterreich und der Tscheche-Slowakei liegt nunmehr im Wortlaut vor. Bezüglich der Meistbegünstigung wird im Schlußpvotokoll im Hinblick aus das beiderseits geltende identische Gewerberech t, das die Zulassung der Ausländer von derformell reziproken Behandlung des Inländers in anderen Staaten abhängig macht, die Gleichstellung mit den Inländern ausgesprochen. Sie gilt auch für die vom eigenen Staate legitimierten Besucher von Märkten und Messen. Die Meistbegünstigung wird ferner hinsichtlich der persönlichen Rechtsstellung, dos beweglichen und imbetveglichen Eigentums, der Rechte und Interesse» der Slaatsangehstttgeu gesichert. Sie haben freien Zutritt zu den Gerichte«, freie Wahl der Anwälte und Vertreter, was auch für MieugeMfchafte«, und andere Gesellschafteneinschließlich der Bersicherungsunternehnmngen, gegen Beobachtung der i« andere» Staate geltende« gesetzlichen Bestimmungen gilt. Hinsichtlich der Besteuern ng ist ebenfalls grundsätzlich die Gleichstellung mit'de« Inländer« vereinbart, jedoch soll die Einhebnng von Ad» missionSgebühren zulässig fein, wen» der betreffende Staat sie auch für die gleichartigen heimischen Gesellschaften m vevhältniSmSßig gleicher Höhe eiuhedt. Hinsichtlich der Zulassung von Handelsgesellschaften zum «UrfAlthiMtf« tnifS «hrftifa» fllhjwirtaMfMirttw 'unterschieden, die bereits vor dem 28. Oktober 1018 tasj dem Sitze in einenr dev beiden, jetzigen Staatsgebiete regelmäßig Geschäfte im arrdererr Staate betrieben h<chen, unb jenen.Handelsgesellschaften, die ihren Geschäftskve^ erst nach Inkrafttreten dieses Uebereinkoinmend aus das andere Gebiet gusbehnen wollen. Eustere (Sesellschaften haben binnen drei Mo naten nach Inkrafttreten dieses Uebereinkommeus uni Zulassung im üitberett (Staate anzusuchen ^oder den GeschäftÄ» betrieb auszulasserr. Eine Admisstonsgebühr haben sie nux von jener nach dem 28. Oktober erfolgten Erhöhung dep i Aktien- und Obligationskapitals zn entrichten. Für ihre« Geschäftsbetrieb genießen sie Meistbegünstigung. Für Handelsgesellschaften her zweiten Gruppe erfolgt die Zulassung nach de« für den betreffenden Staat bestehenden Bestimmungen,' doch ist ihnen die Meistbegünstigung zugesichert:. Die erwähnte« Normen gelten rricht für Banke« und Deesich»^ rnng sgesellschaften und berühren auch nicht die rechts liche Behandlung von Produktions- und Transportuntev» nehmungen nach dem 'Uebereinkommen vom 2. Angnsh 1920. Dar dem Inkrafttreten' des Handelsüberein» kommens erworbene Gewerberechte bleibe« aufrecht. Für die Gewerbcausubung von Betrieben, die vor 2>emj| 28. Oktober 1918 im Gebiet -des anderen Staates Zweig-j etablifsements oder Niederlassungen besahen, ist um einen werbefchein, beziehung^veise Konzessionserteilung, drei nate nach Inkrafttreten des Vertrages cmzusuchen; ste unter Besreinng von sonst bei Neueinrichtungen erf»rderl> Nachweisen und Gebühren erteilt werden, wenn der stand des Betriebes nicht geändert wird. Hinsichtlich Ein- und Ausfuhrzölle wurde Meistbegünstigung mit nähme der besonderen Begünstigungen an Nachbarstaaten Grenzverkehr vereinbart. Die im Bereblungsverke erzeugten Waren.werden bei der Einfuhr in den Staat nur dann als Gewerbeerzengnisse des BerarVeitm»! staates behandelt, wenn die inländische Arbeit und die ländischen Zutaten mindestens ein Viertel deS Dave«- wertes ausmachen. Diese Beschränkung soll später etates» stündlich aufgehoben werde«. Innere Angaben dürfe« .Erzeugnisse des anderen Teiles nicht höher belaste« als eigenen. Die Freiheit der Durchfuhr für Personen, Transportmittel und Postsendungen und die Unzuläs! der Erhebung von Durchfuhrzöllen und Abgaben wurde« einbart. ' ■' Ein- »nd Ausfuhrverbote (-desch'rÜUk» ge«) sind zwar für die Dauer der jetzige» Ueberjga«! Wirtschaft allgemein zulässig, beide Teile anerkenne» ofoe: die Notwendigkeit eines Ab baues des Berbotsystem^ «nd^ sichern sich zu, bei der Berbotshandhabuug den Berkehrsbedür^ Nissen möglichst eirtgegenzukommen, um eine liberale Pki zu befolgen. Neu ist die Befreiung von Aus-, und Tinftehnverboten für Reiseeffekten mit geringen Ausnahmen mt Reisemundvorrat. Auch hinsichtlich der Ein. und AuLfichrvur! gilt t-ie Meistbegünstigung, jedoch nicht für die Behänd! der Eiufuhvmfuchen oder der Kvntingentvertrüge. Erleich ge« sind auch für die Seiderfeitisen MonsMSetrrebe vorgefehe«, r! ,•] Der wechselseitige Pers o«en-, GepäckS" «r8sj Güterverkehr wird hinsichtlich der Abfertigung, der Be-1 fSrberungSpreise und der mit der Beförderung z« hängenden öffentlichen Abgaben paritätisch und meistbegünj behandelt. Bezüglich des Güterverkehrs erfolgt hiebei Einschränkung auf dieselbe Derkehrsrichtung mck diese! Transportstrecke. Die eisenbahnpolitischen Vereinbarungen de« gewiß von großem Nutze» sein. Man hat auch machungen über den Arbeiter(Angestellten)fchutz und die Suzi Versicherung vorgesehen. Meinungsverschiedenheiten aus , Vertrag werden *durch' ein Schieds gerich t beigeleH.^^ Me wir vttt Ungar« beim Notemmck« behandelt «erde«. ' Die durch die hiesige' Devisenzentrale zu« Umtausch Budapest emgesandten Note» wurden zum großen Test m brauchbarem Zustand als falschgestempelt gesandt, so daß der Wiener Platz durch dieses gewalttätige gehe» Ungarns (die von deutscher Seite emgesandten würden anstandslos umgetauscht) ganz beträchtliche Bei lüfte erleiden würde. Der Verband der Devjseu- «d Händler der Wiener Börse hat an daS ungarische Finanz«! diesbezüglich eine Eingabe gerichtet. Auf die Antwort deS Dr. HegrdüS darf man gespannt sei«. Die Annahme, daß diesem Vorgehen ein politischer H i nter ged «n,,^ steckt, ist nicht von der Hand zu weifen. . -» —--*—■■■ —' 71-- «f-.— -—-—» «m« Bank- und Wechslergeschäft ) & Kuszniee i., Lantistrasser Hauplitrasse Nr. 82 (Ecke Hintzwutraese 1)' Tel. i?ö(i Kalante Durohführwg aller bankgeechäftllehen Transaktlomm Wien, I Tel. 1208 Ge»eralversa«m!uns der Rordbahn. Sester« fa»^ dre.104. Generalversammlung (die letzte rn Wien) statt. Bon de» inklusive des GewinnvoitrageS vom Vorjahr zur Verfügung stehenden K 31.843 943 beantragte der Verwallungsrat, K 350 p« ganze Aktie und ganze Genußaüre zu bezahle», terner im Sinne des tschecho-flowakrschen Gesetzes, betreffend die Btteiligons der dem Bergba» Beschäftigten an de« Reivgewmn der Bergbammternehoumge», vsn de« an die Aktionäre m verteilend« Reingewinn des Brrghanes einen lO^tig« «Seck per X 4,719,762 zur Widmung für gemeinnützrge Zwecke da beim. Bergbau Beschäftigten dereirzuhalte» und den Rest va X 4,045.244 ans neue Rechnung vorzntraaen. Mit Rücksicht daraus, ^daß vom nächst« Jahre ad die Rechnung in tschecho» siowattscher Währung zu führ« sei» wird, hat der BerwaltungD» .*» MAuff» .i— Abschlagszatzl s njj

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