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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-25 · Heft 866 (25.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 866 (25.6.1921)
Date
1921-06-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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srr. öw W«n. Vamsrag Wiener MorgeitzeiLrmg 25. Juni 1921 Seite Der Streik bei Ler Aspangbah« abgesagt. Wie die Direktion, der Asplwgbahn nniteilt, baden die beute am Brmdrsmimsterlum.für Verkehrswesen geführten Verhanhlungen, betreffend die Beilegung des von den Beamten für heute Mit! ernachtZ verkündeten Streiks, zu einer vollständigen E i ni g ü n g gefühlt, indem dcrvonder Direktion vertretene der PkakatierungSfreiheit anerkannt wurde. * SV Fahre Best». B e t o - Strapazschuhe., Sela» Sportstiefel.' Beka» Farbige Stiesel. * Jüdisches Realgymnastum. Die Aufnahmsprüfungen für die erste Klaffe beginnen Montag den 27. d. M. üm präzise 4 Uhr nachmittags im Schulgebäude, 1., Dxahtgasse 4. Federstiel Und Feder, stndjniitzubringen. : .? : * Neyfestsetznag von TekesraphengebuhreniEine morgen zur Bellautyarung gelangende Verordnung des Buydksministeriums für. Verkehrswesen. betreffend Nentestsetzuna einiger Telegrapbengebühren, bestimmt unter anderem: Im Jnlandsverlchr wird die Gebühr fiir jedes Wort eines gewöhnlichen Telegramms mit & 4, eineS PreffetelegrammS mit X 2 und die Mindesttztbühr für jedes Telegramm mit K 40, die Gebühr für die Eintragung eme^ getürzien Telegrammadresse oder einer besonderen Zust llanwcisung (Registrierungsgedübr) für Wien mit K 1560 und für die andern Orte mit K 500 jährlich, die Gebühr tür' die Ausfertigung'eines TelrgrcirnmaufgabescheineS mrt X z festgesetzt. * " Zucker i» den Kaffeehaesern Die Verordnung vom Jahre 1917. welche die Verwendung von Zucker für die Fabrikation von Fruchtsästen uiw., für Zuckerbäckerrien und zur Süßmng von Getränken in Gastwr r 1 s ch <i i t e t» v,t rh o t e n hatte, wird aufgehoben werden. Künstliche. Süßstoffe können jedoch nackxwie vor verwendet werden; jedoch' dürfen solche Fabrikate, die sich naturgemäß brlliger stellen werden. aach dann nicht als .zuckerhaltig" bezeichnek werden, wenn brr dev Erzeugung Sacharin mit Zucker vermischt wird. }f * Dev Mieterschutz. Der Wiener Kreisürbtiterrat hat mit allen Stmrmen . gegen die der Kommunisten beschlossen, die Dlufrechterhalt ung des Mieterschüytz'tsetzes zu fordern. Staat.?and und Gemeinde werden zu einer'regeren Forderung der Bautätigkeit und des Sredlungswcsen aufgefordert.' - * Tschechische Stenographie. Die tschechischen Blätter melden, daß an Stelle des für die tschechische Sprache adaptierten Gabelsberger'Stenographiesystrms.elU neües eingesützrt werden soll. " Bauer und Pfarrer. Wie sehr die Erkenntuis» wrr die wahren Ausbeuter i und auf/ welcher 'Sette deren Opfer-zu suchen stndj sich endlich dmchzusetze« beginnt, beweist folgender „Witz" »m Aberidblatt der ' »R. eich s p o st*: Sie, Mdösbrugger —^ bundertuchtzigtausend Kronen für . eine Sommerwohnung ist. das ein chrrMcher Preis?* „Raa,' Herr. Pfarrer, aher r pMÜt jö a nöt an Cbrlsteu!!.!" .7. f Baron Edmund Rothschild für die frauzöfifche Wiiffenschaft. Baron Wmund Rothschild hat der sranzösiichen AkccheÄie der Wissenschaften mitgrtellt. daß er ibr 10 M l l- I so n e n F r o o c s für eine wistrnschMiche -GründungMr Verfügung stelle. tBaron Rothschild rst als Schöpfer,d« jüdisch eu Kolonie m Palästina allgemein bekannt.) h ' * Del - Ka Halbschuhwoche Sanderangebot! Dümen-Schnür-Halvschnhe» braun und oxblod echt Boxcalf, braun -und grau Chevreau, rahmengenabt,K 192,0,. sch warz B o x c a l f, „rahmengenäbt K 1560, Mittelftandsschuhe m guten Qualitäten äußerst preiswert. '•* ‘ - * Bortragsänderung in der Urania, Die letzte Boxstellung der Wanderbühne des Vollsbckdmipsamtes m der Uran,a findet nicht, wre angekündigt, Dienstag den 5. Juli, sondern Donnerstag den 30. L- M. („Lirbeher"). statte Am H.-Julr,- V«8 Uhr,.wird, der neue Originalsilm J5 j r; Ernst h a.ck 1 c. t o n s S ü d p o l - E x v ed.it i o n",. der den Verlauf , dieser Entdeckungsfahrt tchilden und von dem die Wiener Urania das ausschlieylicke Aufführungsrecht für Oesterreich. et* worben hat, zum ersten Male vorgesührt. * Wetterkatastrophe in Japan. „Chicago Tribüne" meldet aus Tokro. daß durch eine große Ueberschwemmung 22 Orrschaiten zerstört wurden, wyber über 260 Personen mnS Leben kamen. Wetterbericht. Die Wetteraussichten ^ben sich gebejsrrt. In Mittelem üpa ist es wärmer geworden, hoch »st. eL noch immer, verhältnismäßig kühl. Prognose: Im allgemeinen langstim. fonschrertende Erwarmung, veränderliche Bewölkung Regensvritzer oder Regenböen nicht ausgeschlossen, westlicheoder nordwestliche Winde.. . .. * Urania. Heute. SamStag, 6 Uhr (Großer Saal) Ur-viast'lme: Das Wunder des Schneeschuhs. — 7*8 Uhr (Klemer Saal) Otto Eßl«: Vom Wrenerwald znm Hochschwab. -: .VsS Uhr (Kurssaal) Dr. Richard Korn: Charakter und Intelligenz. — 7-8 Uhr tKlubsaal) Konzertsängerin Rita Horst: Arien-und Liederabend. * Da» Kirschenblüteufest des Akabemischm Vereines jüdischer Techniker und Mediziner findet hellte in, sämtlichen Räumen des Cafs-Restaürauts Türkeuschanzparl brr jeder. Witte . »MS ststt. / ' * Verein für jüdische Geschichte «nd Litevatnr. Morgen, Sonnlag. um 10 Uhr vormittags Exlurston der iMrtglieder. des Vereines für jüdische Geschichte .und Literatur m das Jüdische Museum, H., Malzgaffe 16. Führer Küsto^ Dr. J. Brouner. Gäste willkommen. Derei»S«achrichte« Die zionistische« Mittelschul^ver-hin- «<n » g e n werden nachdrücklichst aulge^ordert. sofort die Ber- .tttchnüng der von ihnen übernvmmmen EcheckMocks im Zio« «istlschen LandeSkomrtte, H., Zrrkusgaffe 33, vormnehmen. — Zionistische Jngendgruppe XX. Hertte. SamStag. 3 Uhr nachmittags, im Bereinslokal Zusammenkunft'der Kwuzah Echwarrbrod, hierauf Versammlung aller Juarndlichen. Sonntag um '/.2 Uhr nachmrttags Rca-Arrsflug. Treffpunkt, im Bereinslokal. Gäste willkommen. — F ü r l o r g e k o m i t e e s'ür durchreisende Chaluzi«. Heute, 3 'Uhr nachmittags, im Lokal H., Glockengaffe 80, Fest komr.tee» s i tz u n g. — Z e i r e i M i s r a m t, .11., Praterstraße D/11. Heute, Samstag, 4 Uhr. Agadah»Vorlesung.W. G.'erstel^/ 5 Uhr der l. Vortrag des Kollegen Aron Lanaleben über »Eniw'cklung des Talmud". ,S ch e k e 1 a b r e ch n » n g Sonntag von.7 bis 9, Uhr im ' 'ttslokal. — Hebräischer ÄJ n b. Heute. ¥ Udr Jä r a b m"'trsloMleo rat 19 et « 1»v. Peure. r, .. .:g weck. R a b i n o w r c z aus Palästina über b ü i i.;.j I u d e n* im Exporiakademrkervriein, 1l..Taborftrafic 1». Hebuüschsprechende Gäste willlömmen. — B erband jüdische r. Ingenien r e » » d T e ch» u l k e r für den A u f b a n P a l a st i n a S. Heute, ViS Uhr abends, hält Herr Archrtelt P. S h a r n i p o l s k p aus Jaffa im ScklivnShelm, VI.. Amerlrngstraße IS. einen informativen Borirag über den d e r z e t tt g en S tan d des Bauwesens tnPalästina. Anschließend daran wichtioe Besprechung der Berbandsmtlglieder. Gäste willkommen. — S e n i o r e n v e r b a u d der Z. M. G. Morgen, prnüse 10 Uhr vormcktaos, S. <£., VU1., Auerrpergstraße 21. — Verein Erez Israel, Restaurant „Praterfee", ll„ Prater Hauptallee 5. Heute, präzise */,6" Uhr nachmittags, Bortrag Dr. N. M. Gelber, „D.r eVorläufer des Zionismus". Gaste willkommen. — Zionistische Bezirkssektion XX. Heute, 8 Uhr abends, im B^reins» lokal Cafe Nord o st. Ausschußsttzung mit der . DageS» ordnung: 1/ Bericht über die abgelaufene Schekeliammlung. 2-Bericht über die abgehaltene-Lag B'omer-F«er-üfid Theatervorstellung. 8. Eventuelles. — Fug en dverei« N e ß Z i o « a h. Restaurant „Komet", ll., Jlgplatz 6. Heute, 3 Uhr nachmittags, Bortrag Sieglrieb A b e l e S über „I ü d i f ch e G e f ch i ch t e"» 5 Uhr nachmittügs Bortrag Dr. H e r z b e r g über „Zionismus". AnWiehend Heimabends Gäste und Jugendlich^ willkommen. Mit Beginn der nächsten Woche S e m innrer o f f n u n g lHebräisch, judi'che Geschichte) jüdische Liteiatnr und ZivNlstika). Anmeldungen m Bereinslokal täglich von 7 bis 9 Uhr abends oder Znschrtlten an. Menachem F e » n i g e r. 11, Sedast-an Kneippgaffe 3/19, welcher auch Beitrittserklärungen entgegennimmt. . Die Ernährung. Brot und Mehl. Kürzung der nächsten Mehtqnvte. — Besseres Brot. — Mehl zum Welthanvelspreis. — Weitzgvbach. . . In der gestrigen Pressekonferenz machte Ministerialrat Degischer vom Bundesministerium für Volksernährung folgende Mitteilungen: Die vorgestern abgegebene Regierungserklärung enthält die Zusicherung, daß die Regierung, soweit es die. Lage der>Bnndesfinanzen gestattet, trachten wird, die Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigen Nahrungsmitteln qualitativ und quantitativ zu verbessern. Bedauerlicherweise ergeben sich gerade inr Augenblicke mangels jedweder Lagerbestände neuerdings Schwierigkeiten, die die Fortsetzung der Ausgabe der vollen Verschleißmehlration für kurze Zeit unmöglich machen. Wir sind genötigt, in der kommenden Woche das fehlende 1/4 Kilo gramm Fein mehl durch Reis zu ersetzen. 'Schon in den vergangenen Wochen wurde- ,eine Reihe von Ge treibe kaufen abgeschlossen, die erhoMn lassen, daß die Bersprgung mit Mehl und Brot in Hinkunft keine störenden Unterbrechirngen mehr erfahren wird. Sobald die erwähnten Ongekauften Gekreidemengen in Oesterreich 'einlangen, was jedenfalls im Lause des kommenden Monats, zu erwarten ist, hält die Regierung den Augenblick für gehoUrüen, ’ eine durchgreifende Verbesserung des D vvä e s vorzünshmem' Wünschender Bevölkerung, chrifprechend, wird diese Verbesserung in erster Linie — in einer sehr wesentlichen Herabsetzung des Maiszusatzes bestehen. Bei dieser Verbesserung des Brotes wird aus staatsfinanziellen Gründen allerdings die Ausgabe der Verschieißmehlration in der bisherigen Form nicht mehr ausrech terhalten werde,: können. Es wird daher nach Eintritt der erwähnten Voraussetzungen der Bevölkerung ein wesentlich verbessertes Brot zur Verfügung gestellt werden, während die V e r sch l e i ß m e h lmenge zur Hälfte aus Feinmehl und zur Hälfte aus Maisgrieß bestehen wird. Um jedoch der Bevölkerung für W entfallende Feinmehlmenge Ersatz zu bieten und ihr eine ausreichende Versorgung mit Mehl ohne Inanspruchnahme des teueren'Schleichhandels zu ermöglichen, wird ihr zur gleichen Zeit Gelegenheit geboten werden, außer der normalen Verbrauchsmenge an Mehl, die zum verbilligten Preis abgegeben werden'wird, Mehl einwandfreier Beschaffenheit zu einem einheitlichen Preise, der allerdings die Gestehungskosten des Bundes decken muß, zu beziehen. Dieses Plusmehl wird bei allen Mehlabgabestellen in einer noch, sestzusetzenden Menge auf die Karte bezogen werden können. Das Bundesministerium für Volksernährung hat ferner den Bäckern in Wien die Bewilligung zur Erzeugung von Weißgebäck in sichere Aussicht gestellt und der Bäckergenosfenschaft die Bewilligung zur Einfuhr von Mehl erteilt. Um Mißverständnissen zu begegnen, möchte ich jedoch ausdrücklich bemerken, daß es sich hiebei lediglich um Üie Erzeugung eines aus weißem Mehl erzeugten Einheitsgeb acks, etwa in Weckenform^ handeln kann, daß aber die Erzeugung. vvn LüxusgebäL aller Art, das ist von Brot, das unter Verwendung von Milch, Zucker und Fett hergestellt wird, ausnahmslos verboten bleiben muß. Der Marttbettcht. R'chdnn hener alle Gemüfearten -» unerhörten Preisen ver» kaust werden, kann es eigentlich nickt wundernehm««, daß auch »ür Kürdiffe ein Preis von X 29 für em Kilogramm verlangt werden. Von Obst find mn Kirschen vvd Marille« gesucht, Weicheln und Johannisbeeren find fast unverkäuflich, so daß gestern aus dem Naschwarkt vielfach unter den amtlich festgesetzten P, eisen verkaufe wurde. . In der Großmarkthalle herrschte.starke Nachftage. da aber daS Angebo^reichlich war, stellte fick ün GrovhaNdcl Rindstench um X 5, Kalbfleisch um K 16 für daS Kilogramm billcger Es »st damit m rechnen, daß hrwe K a l b s l r r ich in der Hroß« martthalle auch rm Kleinhandel weiter zurückgeben wird. .. Die Bühne Md Kunst. Freie jüdische Dolbsbühue für diemkraiWm fche« Pogromwaise«. : j 1 Wie wir bereits meldeten, veranstaltet die Lefiunz -ep ' 8 r e r.r « jüdischen Volksbühne Drenswg ' 28V b. M., abends, im Wiener Stadttheätereine PörstelhmÄ * deren R e i n e r t r L g » i s zur G a n z e .d e m 'D iM n tx' # 11 f § 10 m 11 e e f ü r die Opfer de« uft a in r s che« Pogrome zur Verfügung gestellt wrchZ Gegeben wird P i n s k i 8 Drama „J^e ck e l d e r Sch M r e das erfolgreichste Stück des Spielplans dieser Bühne. Es. wirk« mit die Damen Weintranb-Gral, Minna Deütsch, töten« Jungwirth und Reißberg und die Herren Deutsch, Sigall: Mützers ' Näjcm, Strhsower. Spielleitung Herr Deutsch. Km:te«verkaufi.M den .Kasten des Stadttheaters. ' ■ . j' —-- ■' r : / ■: MoW am Deutschen Volkstheater, Zwischen der Direktion des Deutschen B0l-fo^ t h r a t e r s und Alyander M 0 i s s r wurde ein Vertrag «ckÄ geschloffen, der den Künstler verpstichtet, durch emen Tril tej j Spielzeit am Deutschen Bolksthcater zu wirke«. ■j Aus den Theateru. ',1$ .--.Die S t a a t s t h e ater schließe» am 1.Juli dtts.GMjahr. Der S p'i e l p l a n dieser Theater für den Rest der zeit.lautet: i Buratheater. Sonntag. V-7 Uür, i,Haml<t". ' Montag. 7 Uhr (Kein Kartenverkatlf), ..Weh' dem, der ll (Wlom i — Herr Hugo' Tbimig als Gast.) — Dienstag, 7 'Kein Kartenverkauf). .Weh' dein, der lügt^- (Galvmir — Heus Huao Thimig als Gast.) — Müttvoch. 7 Nbr,- ,Röse« möntag". — Donnerstag. 7 Uhr, .Weh dem, der kügt-^. (Ktckl»» mir — Herr Hugo Thrnritz als Gast.) , -JndrrR e n a r ss a n c e - B ü.h n e beM»«t di«' . (Sonntag) statrfindende Totenfeier für H/a;fv«J| Walde« pünktlich um 11 Uhr vormittags. *• " In der Bolksoper gcht heute,' SamSÄnz, ' i» Fortsetzung des Wagner-Zyklus .Siegfried" m Szene. B» ginn V26 Uhr. ' In der Roland-Bühne findet heute,, S , (Gastwiel der Mitglieder der Jiidischen Bühne unter Mitwittuch der geiamten russischen Overettentruppe und unter Leitung * Direktors Podzamcze) die Erstautfühinng des DrirmaS „D , DWHuk- („Zwischen zwei Wellen") von Sch. An—ski stast! V, W 0 ch e n s Pie l p l u n d e s .. S ch ö « b r u n « e i S,ch,l^o ß t h e a t e r 8. Sonntag, 7 Uhr,. „Bunhuch*. -z Montag, 7 Uhr (kein Kartenveikaut), „Viel Lärm um nichts .'-z Dienstag, 1 Uhri .Biel Lärm um uichtS". —' Mittwochs 7 r „Der Weibsteufel". — Donnerstag, 7 Uhr,' .B«l 82r« nichts". . W o. ch r n s p i e l plan der S fa a^S » Sonntag. 7 Uhr, .Hans Heilmg". — Montaa, 6 Uhr (m Vorstcllunfl gelangen nur Logey und Parkettsitze zum Derb „Lohengrrn-. — Dienstag. 7 Uhr. .Cavalleria rusticana — DU Binäzzo". — Mittwoch. 7 Uhr. „HoffmannS Erzählungen'.^ Donnerstag, 7 Uhr, „Madame Butterfly. Wochenspielvla« der Neuem WiövH Bühn e. Heute bis inklusive DonnerDtag den 30. d. M.,ave»d V.Piinzeneizlehung",mit Konstavze Linden als Gast. — Frintag der l. Juli zum ersten Male .Der Hüttenbrsitzer" von Georgs Ohnet, mit Mana Fei». Theodor Becker und Hans Fischer M Gästen. — Samstag und Sonntag .Der Hütterchesitzer . ' "f;; ■" y. Eine Lueille wareell-Stiftung. Ueber AMD^' d Personals der Volksoper wird eine Lueille MarerL-Stiftung, ich! Lebe« gerufen werden. Die. näheren Einzelheit«U Kürze zur Verlautbarung. Gerichlssaal. Tschechische Kronen für österreichische ««leihe. . - Der GütÄesitzer Klemens P r«.» sch e« hatte gegen die Allgeme in e Verkehrsbank in Wie«, e««^ Prozeß angestrengt und in der Klage angrsührt, daß « ofisangS 1918 sich von dem Direltor der Brünn« Wale beweg« ließ, sei» Effektendepot »um größten Deil an die Wale drr Dch^ in Brün« z« übertragen »nd dafür, dritte KriegSanleche im Betrag von X 170.000 anznfchaffen. Werter hatte sich der Kläger um «rijj weitere K BOO.OCO Kriegsanleihe kaufe« laffe«. Die dritte Kriegs aukeihe per K 170000 wurde später in vng«rsche Kriegsanleihe umgetauicht. Als der Klag« nach de« Umsturz Brün« verlH .wollte er vorder die Kriegsanleihe verkante» oder hrlch««.laW wovon ihm jedoch bec Direktor abgeraten haben soll. gelang es nur, die ungarische Kriegsanleihe belchnen. z» laffM Im Mai 1919 «hielt der Klager vo« d« Bank eine» KontvS korrentauSzug. aus de« er sah, daß tx mit de» A«schaffrmgSkostm der Kriegsanleihe vo» rrnid X 500.060 m tschechv-slowskifcher Wahrung belastet fei. Der Kläg« brachte mm beim HmrW^ gericht eine Klage auf Feststellung ei«, daß die Lank nicht be-, rechttgt fei, tschechische.Kronen in Anrechnnfig i$j bringe«. Die Dank wendete cm, daß de« Kläger W alsbaldigkS Jntereffe an der begehrt« Feststellmtgl fehle, daß weiter die Filiale bereits beim Landes gericht in Brünn eine Klage gegen Preusche« auf Zahlung vö« X 500.000 eingrbracht habe. Die Brunner Filiale sei seit demj Zerfall der Monarchie als eine im Auslande gelegene Zwei! nitderlgffung einer österreichische» Aktiengesellschaft anznseh« 1 unterstehe dem Rechte d« tschscho-ilowakischen Republik. Gericht stellte in Stattgebnng der Lage fest, daß die Dank »ev pflichtet sei. dem Kläg« X 500.600 fünfte östnreichische Gchatzf lern« X 146.000 siebenter ungarisch« Krieg-anlnhe sowie bei ihr «lugenden Effekie« geg« Zahlung des SiüdoS i» reichrscher Währung und gegen Erlaß der Sp'fe« auszuso mtolgs äsrroit aood dsmedonävu krsiosturr», RE8TCMIII in Herren- und Daraenstoffen jetzt ihren gm SCHWARZ Ä Co. ÜgjckM^U»R»^^ dW««K»0ißa» m «nM. OB. aMMk «oomem-».,« ifr, *

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