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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-23 · Heft 864 (23.6.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 864 (23.6.1921)
Date
1921-06-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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I ytt »t»_Men. Donnerstag_ war. Derartige wer gehende Störungen und Zerstörungen in einer SBolfävirtidjaft taffen sich nur langsam wieder ausgteichen, wenn auch in.bicf^r Hinsicht bedeutende Fortschritte zu verzeichnen sind und zum Beispiel (nach Angabe des Ackerbauministers Baczh'yski) das unbebaute Gebiet seit d m Vorjahr auf die Hälfte herab gemindert wurde. F. rner hat die Abstimmung in Oberschlesien, der dortige Karfanth-Aufstand und der damit Zusammenhängen e latente Kriegszustand mit Deutschland, wie überhaupt die -ganze . äußere Politik Polens, die sich vollkommen in imperialistischen Geleisen bewegte, ebenfalls sehr viel zu der ungünstigen Beurteilung der Wirtschaftslage Polens bekgetragen. Viel stärker a's die allgemein- und außonpolitischen Momente haben aber andere wirtschaftliche und finanzielle Tatsachen die ökonomische Lage Polens verschlechtert und so den Tiefstand der Polenmark verschuldet. Um seine imperialistische Politik führen zu können, mußte Polen eine große Arm'e (von etwa 600.000 Mann) unver Waffen halten, ein heutzutage sehr kostspieliger Luxus. Ferner hatte Polen bereits am 10. Mar 1921 ' einen Ge samt Note n- Mmlauf von mehr als 90 Milliarden. » Das Budget für 1921 weist gegenüber Einnahmen von 118 5 Milliarden Ausgaben in einer Höhe von 198 Milliarden, mithin ein Defizit von 79,5 Milliarden Polenmark'aus. Dieses Defizit, die riesige Noteninslation und die Notwendigkeit, fortwährend neue Banknotenmengen in den Verkehr zu pressen, sind nur einige wesentliche Ursachen des Tiefstandes der polnischen Valuta. Gefördert wurde der Entwertungsprozeß der polnischen Währung, wie Cichockr und Bilinski sehr richtig anfühcen. allerdings auch durch Schmuggel und durch die Spekulation. Aber diese wirk.en keineswegs in solchem Umfang Lnrsdrückend wie etwa die ungünstige Handelsbilanz Polens. Trotzdem Polen über reiche Naturschätze verfügt, konnten diese nach dem Kriege noch nicht voll ausgebeu.et werden, die industrielle Produktion war infolge der Kriegsereignisse längere Zeit arbeitsunfähig, und wenn ihre Leistungsfähigkeit auch im letzter Zeit große Fortschritte gemacht so ist die Behauptung des Handelsministers Chrzanowski, baß Polen in kurzer Zeit seinen Eigenbedarf durch die Jnltandsproduktion werde decken können, doch wohl etwas 'zu optimistisch. Es gibt eine ganze Reihe von Waren, in denen Polen nur einen ganz kleinen Bruchteil seines Bedarfes durch die gegenwärtige Eigenproduktion deckt. Von seinem Schuhbedarf zum Beispiel deckt Polen heute kaum 25 Prozent und, wie „Chamber of Commerce Journal" vom Februar dieses Jahres zu berieten wußte, tzehen von 100 eiürückeMen Rekruten 75 tatsächlich barfuß. Polen hat'indessen in letzter Zeit energische .Schritte unternommen, um durch Drosselung der Einfuhr (namentlich von Luxuswaren) und Forcierung der Ausfuhr seine Handelsbilanz zu verbessern, Bemühungen, die aller Wahrscheinlichkeit nach von gutem Erfolge begleitet sein dürften, wenn auch keineswegs „in der polnischen Mark auch sugge^iv.e Elemente eingewirkt, Gerüchts über eine Währung^änderung. über Notenabstempelnng Und Zwangsanleihen. ' ji Auch bezüglich der Deckung des Defizits ' durch Aufnahme von Anleihen beurteilt FinanzministerSteez- 'kowskr die Situation zu optimistisch. Denn wenn zum Beispiel die Amerikaner für eine Anleihe von einer Milliarde Polenmark schon Sicherstellung auf die Staatseinkünfte verlangen, welche Bedingungen will man gewähren, welche Sicherstellungen geben, mm größere Anleihen zu bekommen?!. Die Inflation, das Defizit, die Läh-» mung der Wirtschaft durch die politischen Ereignisse, die äußere Politik Polens und die durch diese bedingte Erhaltung einer großen Armee, hie ungünstige Handelsbilanz — das sind die Hauptursachen des Tiefstandes der polnischen Mark. zu welchen die von Cichoeki und Bilinski angeführten Momente (Spekulation, Schmuggel) noch fördernd hinzutraten. I Wenn man aber die Zukunftsaussichten der polnischen Valuta ins Auge faßt, so wird man sie dennoch im großen und ganzen günstig beurteilen dürfen, vor allem wohl deshalb, weil tatsächlich eine andauernde Besserung der Produktionsverhältnisse Polens und infolgedessen auch seiner Handelsbilanz festzustellen, ist. weil ferner ernste .Anstrengungen seitens der Negierung gemacht werden, eine gute Handels-, Finanz- und Prvduktronspolitik zu betreiben. Bemühungen, die hoffentlich nicht durch die äußee Politik vergeblich gemacht werden. Auf die Geld» zuflüsse. aus Rußland und Oesterreich sollte man indessen keine zu großen Hoffnungen setzen. Man muß nicht nur Gold bekommen, sondern man muß es auch, fcsthalten können^ was angesichts des Defizits und der passiven Handelsbilanz schwierig sein dürfte. Wenn diese durch die erwarteten Geldzuflüsse zu gewärtigende Besserung der Polenm-arf nicht vorübergehend sein soll, so'muß auch energisch auf eine Verminderung des Defizits, auf eine Einschränkung der Ausgaben, auf Hebung der Produktion und der Ausfuhr hingearbeitet werden. , . i ■ C. Stölzle'S Söhne AktiengeseMchast für Glasfabrikation. Der Vcrwaktungsrat der <L St^lzlr's Söhne Mtingescllschail lür Glodsabnkalio« hat beMoffer». der am 27. d. M. sikMndendm Gencralver'armrilung vorzujchlagen, die Dividende MN österr. L 48 nutz c& 48 fest-usrtzu». Iurzer Zelt". f Sehr stark haben auf den Tief Mener Morqenzettrmg Handelsverkehr mit Spante«. Laut Mnieilung der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien können zu Ur'pnmgszeugniffen iüc Sendungen nach Spanien ^ußer den o im hiesig n spanischen Konsulat. U. Rote Sternoasie 2l, auill^genden Truckiorrm auch öte bei der Kammer erhältlichen Vordrucke in »wei'achrr Aussertiaung verwendet werden. Dre Kanüeieaxe btträgt zwei Pesetas, welche nach der am ersten eines jeden KalmdermoiilNs feft<UKfeenbcn Acla ran in östeireickischen Kronen zu kntucht n sind. (Für den Monat Juni per Goldpesew 105, demnach zusammen K2i0 per Ur vrungszeugnts). Beide Formula'e müssen vom Vki'crider snmnmä ig onterichrieben und mi' r rr Geichi'ütsstamriglre versehen fein und vor bet Vidierung bindi das Konsulat der Kammer vorgelegt werden. Balutenkurfe. Im gestrigen Verkehr waren Dollar und Lei n oten reiraü und höher, die übrigen fremden Zahlungsmitteln wenig verändert. Nachstehend l die offiziellen Schlußkmse: Amsterdam 23.000.—- Geld. 23100.—Mare (gegen 21. Juni 22 950— Geld. 23.055.— Ware). Agram 472.-, 478.— (472 75 478 70 , Belgrad lh86.-, 1905.- 0*89-. l909,-),. Berlin 984.-. 990.- (991.—. 997.-), Brüssel 5515—. 5555- 5540 - 5580.-). Budapest 276.50 279.50 (282.50, 285.50), Bukarest 1100.-, 1110.- (1072.50. 1082 50), Ehristlama —f—-- —.—). Kopenhagen — (11 725.—, 11 757.-), London 2592 50, 2612 50 (2590.-, 2610.—), Mailand u«*' Triest 8435—, 3485.— (3470.—. 3490.-), New-Yorr 689.-. 693.- (681.—, 685.—), Paris 5565.-. 5605.- (5630.-, 5670.-), Prag 947 -, 953.- ,944.25 950 25), Sofia 725.— ’ 735,- (717.50. 727.(0), Ltoclholm —.—• —(15.320.— 15.38,).— ), Warichau und Krakau 43.25. 45.25 (43.50. 4550. Zürich 1’..685.—, 11.735.— (11670.—, 11.720—), Madrid 93.85. 93 65, (9895.—, 9415—), Dollarnoten 682.—. 6*6 — (675.—, 679.-). Bclnriäre Noten 5490.—. 5580 - 559».—. 6540.-), Bulgarische Noten 7.0—, 730.— -712.50, 722 50), Dänische Noten 11 475- 11.525.- 11.625.- 11.675.—), deutsche Marknoten 986 50, 992.50 (991.—, 997.—), englische Noten 2577.50 2597 50 (2570-, 2590.-), französische Noten 5540-, f580.— (56 5.—, 5645.—). holländische Noten 22.900.—, 23000,7- «22.850.—. 22 950.-), italienische Noten 3450.- 3470.— (345».—, 3470.—), unabgestempelte jugoslawische Noten >877.—. 199«.— (1880.—, 19(10—), norwegische Noten 9955 — 9975.— (97t0.—, 9750—), polnische Martnoten 44-- 46.- (45.(0 47.50). Rumänische Noten 1092.60. 1102.50 (107125 1081.25). Russische (Rom.) (-.-. Schwedische Noten 15.220.-, 15.280.— (15.170.—, 15.230.-\ Schweizer Noten 11.65«'. -. 11.7(0.- (11.650.- .11.7(0.- , tschechcjlowaklsche Noten 946 50 952.50 (94250, 948.50), ungarische Noten 278 50. 2815V (284 25 23725 . 23. Juni 1921 Wiener Börse. . Die gtftrige Börse verkehrte mangels einer, kräftigen Anregung m lustloser Haltung. Die Spekulation ve>hielt sich mir Rücksicht aus die bevorstehende Regierungserklärung reserviert. Auch bot der aus Zürich gemeldete Stand der Krone körne Anregung. T-otz der vorherrschenden Geschä'tslosrgkcn zeigten sich die Kurse ziemlich widerstandsfähig. Vorübergehend bestand erhöhtes Interesse sür Skoda-Aktien. Im weiteren Verlaus dez Verkehrs hrelt die ruhige lustlose Stimmung unvelm'mdclt an. Im Schranken war das Ge chüst ebenfalls geringer als in de,, letzten Tagen und zumeist niedrigere Kmsck in Geltung. Es ermäßigten sich Damvsichiff um K400, Nordbahn um K-8C0, Prager Eisen uni K 950, Roth-Kosteletzcr um K 300, wogegen Berg- und Hüttenwerke K 600, Galina K 1250 und Lembeig- Czernowitzer K 350 höher bewertet wurden. Der Rentenmarkt lag fest. Im Übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: L-nVustrie-rlntervehm«ngev. Allgemeine Baugesell« schalt 1840.— (— .84.—), Unionbau 2680,— (-f 180.—), Werner Baugesellschast 2175.— (— 125.—), Königsbaser Zement 6000.— (— 300.—). Perlmooier Zement 4975.— (4-175.—). Wienerberger Hügel 7920 — (4* 20.—), Liesinger Brauerei 2840.— (— 8.—), Sarajevo —(— —.—), Aussig Chem. 10.770.—(— 430.—), Broich« Spiritus —(— —v—), Carbo rundum 4640.— (— 45.—), Chlothilde —(-.—), A. E. G Union Elektr. 2000 —(— 91.—),VerermgteElektrische 2298.— (4- 48.—), Siemens Schutte« 2115.— (4- 10.—), Alvme 6240.—' (— 60.—', Berg- und Hüttenwerke 11,650.— (+ 650.—), Austria Email 4400.— v— 190.—), Eghdier —(-Enzestelder 3728.— — 62.—), Felten & Gmüeamne 6480.— (+105.—), Gremrtz Ersen —.— (— —.—), Hutter A Schraub 2805.— (— 195.—). Krupp A.-G. 1665.— 4- 65.—). Poldchütte 4630.— (— 170.—) Prager Eisen 13000.- — 950.—), Nimamurany 5160.— (— 30 —), Skodawerke 4250,— (4- 30.—), Wasientabril 2260.— (— 40.—), Brürer Kohlen —(— —.—), Gran- Szaszvarer 4800.— (+ 100.—), Nordung. Kohlen — (-.—), Obemng. Hütten —f--.—), Rosirtzer 4100— — 180—), Salgo«Tarjaner 9120.— (4- 30.—), Trüarler Kohlen 3780 - (-145.-). Ung. Allg. Kohlen 11.490.- (- 5lO.-), Urilantz —v— (— —), Beitscher Magnesit — Westböhm. 49"0.— (-100.—). WottSegg 176Y.— (— 60.—), Danek Maichinen —(— —)i Brunner Maschinen, 3925.— (— 325.—), Daimler Motoren 920.— (— 35.—), Fiatwerke —.— (--Heid Maschinen 1010.— (— 20. -). Hotherr A Schtantz 1130.50 (— 37.50), Sigl Lokomoüv 3880.— (+ So.—), Rnstvn 3785.— (— 20.—). Simmeringer 1885.- (+ 25.-), ElbemÜhl 3780.- (- 20.-), Levkam-Josess« tkialer 7120.- (-850.-), Neusiedler 21.780.- (— 570.—). Apollo 5950.— (—100.-*-), Fanto Genf 27.400.— (— 50.—), Karpathen 16.600.- (— 200.—), Galizra 39.250 -(+ 1250.-), Schodmca 18.900.— (— —.—), Cosmanos 4925.— (— 175.—), Fezfabriken —.— (— —), Ratkosteletzer 4800.— (— 300 —), Sckoeller Puck« 10.000.— (— 200.—), >. Schönvriesener 4875.— (— 75.—)» Oesterr. Eesenbahnverk. 5725.— (— 75.—), Ung. Eifenbalinverk. 3260- (4-- 10.—). Wien« Waggonleihgesellschaft 2>40.— — v.—), Gerngroß 1145.— (— —.—), Holzhandelsgesrlhckaft (-Türkenlose 8778.- (- 42.-). Teauoport-Unternehmun ge«. Adria 19.000,- - (--) Airssitz-Teplitzrr 7B00.— (-.—), Buschtiehrader lit. A 7150.— i4- 10.—), Butchttebrader lit. B 3060,— (— 80.—), Donau« Datnvt. 15500.— (- 400.—), FerdinandS-Nordbahn 19,200.— I— 800.— :, Grgz«Köstacher 3760.— (— 40.—), Kafchau-Oder» berpn 2350 -- (— 45.—), Lemberg « l^ernowitzer 4900.— (4- 350Lloyd —(— —Navigazionr 15.550.— (— 800.—), Staatsbahn 4855.— (— 15.r-), Lombarden 2400,— (- 8% Südbahn-Prwr. 8498.- (- 62.-), Stratsbahn« Genußscheme 2550.— (-.—). Stenten, Maireste 108.— (4^ 2.—), Februorrenle 109.— (4- 3.—). Oesterr. Kronenrente 108.— --k- 250). Oesterr, Gold» rentt 270.— Ungar. GoldrrM« 685.— (— —.—). Ungar. Kronenrente 305.— (4- 1.50). Danke«. Anglo-Ban! 1740.- (— 11.—), Orfterr.»boSv. Bank 1240.— (— 10.—), Britisch»ungar. Bank 1890.— (4- 70.—£ Bankverein 1815;— (-' —Bodenkredu 2665,— (4* S5-"). Oesterr, Kredit 1588 — (-24.—). Ung. Kredit 4080.— (— 170.—), Depositenbank 868.-- (— 20.—), Niederost. Ssrompugej. 1400t— (-Uvg. Hypothekenbank 690.— (— 15.—), Ländftckank 2570.— (-.—), &&L 1525 - (— YO.-), Mercur 1085.- (- SO.-),! _ Bank 4140.—> (— io.-), Unionbank 1200.— (-+ S.^) Verkehrsbank 815.— (— 10.—), Zrvnostevska 3820.— <4’ lttk^ Berliner Börse. 4 Berlin, 22. Juni. An der Börse schien anfangs Reakr^ tionsneiaung die Oberhand zu gewinnen. Das Angebot war aM-i diygs vorsichtig und die Kursermäßigung ziemlich «lg bWrE In Mönix-Akften fanden erhebliche spekulative Käufe im HmWist voranssichtlich hohe mit der KapikalSerhöhrtng verbünd«rl L '-iaSrechi st rtt Der Kurs stieg ipningweise um 36°/». I»! 'väie'.en Verlaufe machten sich im Zusammenhänge-nil der tcstigüng des Dcvi'enmarktes im allg'meinen eine DefMANNg! bemerkbar, ^odne daß jedoch das Geschäft in dev zu schwanwiche» Kur'en notierten Werten einen besonders großen Umfang annamn. Am E'ttdejtsmarkt war weiter starke Kauflust des PrivatpMrkurüO bemerkbar. Der Anlagemarkt zeigte eine teste Tendenz. Dentschv Anleihen erfuhren zum Teil kleine Besiemngeu. , Budapester Börse. Budapest. 22. Juni. Ans die Nachricht des der ungarichku Kmie in Zür.ch um 2V2 Centimes fand drr! gestern begonnene Preisbesserunq rrr einzelnen Werten ihre Fort-i setzung, doch »ruß d e Tendenz der Börse als behauptet betrachket^ werden. In der Kuk sie war das Geschäft bis zum Schluß sehr; gering. Im Schranken gab c.S besonders in Hokz und Jndnstrte-j papieren lebbaftcien Verkehr. Der Schwerpunkt des Böeseu» Verkehrs verschob sich jedoch aus den Balutenmaekt, wo aus Wkl Nachr cht. daß auf dem Berliner Devisenmarkt die BudttyMAe Auszahlung um e nige Punkt: verflante, besonders Dona*, Mi und österreichische Kronen Besserungen erzrelten. . Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die Notierungen an »den ÄuslandSbörsen unterlregen^eg«'' wärtig nur geringen Var iationen. de»ch neigen Preise der fchwächer«' Richtung zu. Der Abbau der staatlichen Bewirtschaftung mackt! in den westlichen Ländern'.stetige Fortschritte. Italien bat rMt! Minlsterratsbeichluß den Getreivchapdel und Mehlverkeor .naiv 1. August vollkommen freigegebrn. Dre Tendenz der heutipw' Mittwochbörie trug kein einheitliches Gepräae. Der Tremsito*! verkehr rn Mais gestaltete sich recht schleppend, vornehrlilich ersöi? dem Grunde, weil die Deutschen den Preis von 2.50 Mark e*! Schlehp Prsiau nicht überschritten. Anch der hiesige Konsum mit Rücksicht auf die Steigerung der Jugs-Krone sutiteffrattr»*, und versorgt sich nur von der Harid in den Mund. Jugo'lüisi-S^ offeriert gegenwärtig nur einzelne schw.mmendr Partien iu der Preislage von jugosl. ft 5.05 bis 5.10 ex Wien. Für BoGNpt trat die Kau luft auch heute freundlich hervor und tonnten « Weißbohnen, besonders nach Galirien, besiertz Abschlüsie M W Preislage von l( 16.50 getätigt werden. Futterbohnen vtzrz«chnÄat nur geringen Umsatz, ebenso blieb der Absatz ist Rohhirfe (K 1$ bis ft 17' und Hirsebrein (K 28) belanglos. Jniökge valvtaruchÄ: Verhältnisse hat sich Reis neuerlich verteuert, man be'.chlre heüte für Neuburma K 54 bis K 55, für Sranneis ö.15 Mark ä» Hamburg. Während der Wiener Konsum sich der dusen Prr zu Käufen nicht entschließen kann, findet der Artikel stacken Absechi nach Ungarn. Mohn erzrelte bis ft 115. In Aslebeln ist üvrj ein kleines Geschäft in ägyptischer Ware nach Böhmen ja bt*\ obachten, hier ist der Umsatz gering, zumal weiße italienische Wae» weit über Bedarf offeriert rst. In Kartoffeln sind grs^ere Au-i li'mjte eingetroffen, die waggonweise zu ft 25.90 guter NachtzLA» begegnen. Das Heuoffert fehlte auch heute, dagegkir lsmtte» kleinere Abschlüsse in Stroh zn ft 8 bis 8.25 ab oberöftetrrrHischm Stationen getätigt werden. Wiener Holzbörse. Die Tatsache, daß die Preise am c n g! r! ch e u Hotzmarkt zurückgehen, wird einstweilen in Deutichland wenig achtet Es darf aber nicht verkannt werden» daß die PrilsvildSSK in London sich nach den Holchreisen am Weltmarkt regelt Mg insokgkdeffrn England die angebotene Ware «rcht mehr 4» «W bisherigen Prrrsen aufnehmen will. Die Preisrückgänge sind Wt ollem durch den starken Weltbiwerb, der vor kurzer Zeit vom Finnland aus eingesetzt hat. verursacht worden. W An der gestrigen Holzbörse waren gesucht: ,KrekerpMrnZ Erlenpfosten, Bretter-Bauware, Buchenbretter sowie Künchöiz^rl Fichten und Lärchen ab Paffau. . 'Ausgebote» wurden von NadelholI-R holz Dkockholz 25 bis 60 cm zu R 2000 prompt (§f4j Schleicholr per 10 Tonnen zu K 22.000 prompt ab niereck rrichischer Station, von Nadelholz-Schnitt maierrtzi Fichte und Tanne 10 bis 17 cm aufwärts zn R 34H0 r steiermärkischer Station, hon 18 cm auswärts zu K 3700 (bl und Staffel bis 10:10 kerndurchschnitten zu K 3200 prompt steiermärkischer Station, Kiefer-Pfosten von 50 bis 108 «V vmalell besäumt von 20 «m aufwärts zn K 3800 prompt von 8audholz"Rundöolz Buche 25 bis M em K 8000 prompt loko, Eiche 4 bis 10 m zu ft 4250 prMWt r Wien. Von Laubholz-DchnittmaterialAhornwH 13b'SWllM zu kl 5000 prompt löko, Bim lerckt gestockt z« K- 3400 Zrr " loko. Eiche inländisch 50 bis 160 mm zu R 9000 9(0Mp(' von Brennhokz-Buchenscheiter hart trocken zu R 30.200 loko, hartes und weiches Brennholz zu K 19,500 prompt Z u w öffentlich e n Verkaufe gelnuM. 24. d. M.» 10 Uhr. Kupferscklackk, um '/»l Uhr Innebs am 25. d. M.. 11 Uhr Schauicln. 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Kronen Geld —.89 (—.88), östrrr. gest. Kronau Ware (■“•*“)• Amsterdam, 22, Juni. (Devisenkurse? London 11.297» (NL0»/.). Berlin 4.89 (4-30;. Packs. 9^ (2437»/,). Schweiz »0.90 (60.95), Wien 0.59 (0m bagm 51.60 (hl.75),^ StvÄol« 67.18 (67,25). H 43.20 (43 40),. New-Pork 301.— (320.50), Brüssel M.-z (34.10). Madrid 4<U0 (39.95X Italien 15.10 (15.17^; -! :i

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