Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 864 (23.6.1921)
- Date
- 1921-06-23
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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BeÄ 4 r Mm. Donnerstag WrenerMorgenzertnag 23. Juni 1921 Nr7 Abgeordneter Dr. Seipel (christlichsozial) konstatiert, baß dmch'de« Mchtritt Dr. MayrS ldeln Wechsel im System der bisherige» Politik thtytiitt« fet. Von dem neuen Kabinett verlangt er, daß es er » e f e st e H a nd in der Verwaltungzeige. In dieser argen Zeit^loflne man nichts anders als Gegenwartvolmk mache«. Abgeordneter Dr. S t r a f f n e r (großdeutsch). Wir sind bereit, dieser. Regierung solange sie die ihr vorgesteckten Richtlinien einhält und solange sie das große Ziel-, den-A n s ch l u ß a » d a § D e »1 s ch e Reich mcht aus.dem Auge verliert, ß» «iterstützen. .. Abgeordneter Größbauer (deutsche Bauernpartei). gab die Versicherung/ daß es seine Parteigenoffen , nicht daran fehlen lassen, Werden., die Vorbedingungen für die Kreditaktion zu schaffen. Abgeordneter Ottokar E z e r n i n gab nach einem tangeren Sxbrrs ü^er> verschiedene außenpolitische Angelegenheiten der Meinung Ausdruck, daß der Bundeskanzler Dr. Schober «ff die Dauer mcht auch noch das Ministerium des Aeußern »erde führen können.. Man werde gut daran tun, e§ einem, Beamte«: anzuverlrauen, deren es vom alten und neuen Regime schr verläßliche und ganz ausgezeichnete gäbe. Als einen solchen^ «upjaht er den Sektivnschrf Schüller. M'' . .Dr. Otto Bauer (Sozialdemokrat) warnte davor» M S»f die - Kredithilfe ein-usiellen, nicht weil wir ste nicht brauche»'l sondern weil wir uns mit dem Schreien „Kredite um, jeden .Preis* die Bedingungen der Kreditgewährung selbst verschlechtern, ..Damit war die Erklärungsdebatte beendet. , - Nächste Sitzung: Heute 3 Uhr nachmittags. Tagesbericht. Die Schiller des jüdische« .Realgymnafiums für die ukrainischen Pogromwaisen. . Sammelergebnis: Aeber 31.000 Krone». , ,, Ein 'erhebendes Beispiel der Opsersreudigkeit habender - Wischen Desfenttjchkcit die Schüler des Wiener jüdischen R e a'l g y m n a s i n m s gegeben, das bekanntlich r vor zwei Jahren gegründet wurde, gegenwärtig aus zwei Jahrgängen besieht'uud 250 .Schüler-zählt. Als der Ausruf, des.-Wiener HisjSkonntces^furl die ukrainischen Pogromopfer erschien, wurde MM., den' Schülern der Wünsch rege, ihr .Schärflein zu dem Lläeswerk -.beizutragen. Der -Lehrkörper lenkte die Bestte-- bust^.'-der ihm anvertrauten Jugend in: bestimmte.Dahnen. Kis'?1egtd, den Kindern nahe, nicht nur unter ihven KamiliLr/- - au^Mgeü . z» Ummeln und .hiebei den wichtige» .Zweck sowie--die Ns.Lwendigkeit..-ausgiebiger SpMdew zu erländern, sv^ddrnNvor-' allem 'sichselbst Opfer' aufzuerlegen. Ferne» verimlafften,' die -Lehrer' ihre Zöglinge, die Sammlung ihren hartgeprüfLen Altersgenossen, den Pogromwaisen, zu widmen.? Die Kinder bestellten unterEch'^Kameraden und Kameradinnen, beucn sie die kleinen Beträge abführten, welche sie aas Ersparnissen erübrigten. .Sie..standen des Morgens früher auf, legten den oft'weiten Weg "zur Schule zu Fuß zurück, wft>mete» .den Fahrpreis der..Elektrischen den Pogromwaiseu uDi-- brachten andere kleine Opfer. Die 'größeren Spenden, db? sie durch eifriges und unablässiges-Werben im Familren* trD''-'zffstandebrachten, übergaben sie direkt ihren Lehrern. Sh. tziffang es, 250 Mädchen und Knaben, von denen eilseKe...großer, Teil unterernährt und unterstützungsbedürftig Wdie ansehnliche Summe von 31.563 Kronen 50 Heller tzufzstbrmgen. -' \ ' Der Jugend des jüdischen Realgymnasiums und dem MHrkörper geführt inniger Dank für diese vorbildliche-Tat,, die ' ganz gewiß Nachahmung finden und die Hilfstätigkeit W M'ittrainischen Juden beschleunigen wird. Segrö auf freie« Futz gesetzt. , Wrzlich wurdegemeldet, daß General Seg.re Arid M'ajor Ma ff fei, die der bekannten Affäre wegen ^'Florenz in Untersuchungshaft waren, auf freien Fuß gefetzt' wurden. Dazu meldet die „Persevevanza",- die Untersuchung habe gegen die, Offiziere kein Belastungs- Moment ergeben^ ebenso nicht die Voruntersuchung, die Generäl Meo martrni, ein besonoers strenger Offizier, geführt h-abe. . - -' Die Affäre Segre war von der Wiener Skandal- Presse 'zu einer ungeheuren Sensation hinauflizitiert zmirden, noch ehe irgend etwas , über die Klagepunkte Mannt, geworden war. Die „Deutsche Tageszeitung^/, das alldeutsch-antisemitische Organ, erinnerte'- natürlich freudig daran, daß Segre Jude sei. Alle diese Matter konnten sich, als Segre. noch in. Wien ütt< Besitz, seiner Macht saß, im Wettkriechen vor dem; General nicht genug tun . : . Jetzt .haben sie. nicht einmal ein Wort der Sympathie-für den'Mann, dessen jjuien Namen sie durch den Kot geschleift haben. Der Streik 1« -er Konfektionsbranche. Der gestern zum Ausbruch gekommene Streik der StÜck- «neister macht sich, wie uns das Präsidium der Bereinigung der Konfektionäre mitteilr, m keiner Weise fühlbar. Weder m der Dame»- nach in der Herrenkleider-Detaillonfektiou ist Bedarf'an »«er Ware. Die Lager sind überall vollgefüllt und das Geschäft stagniert vollständig. Die Deiailkonfeltionare Hab« für du Stückschneider, nvr um sie auch wahrend der tot« Saiwn zu hefchäftig«. Arbeit, vorbereitet, sie sind jedoch aicht erschlenm. es la« auch zwischen ihnen und den Umnnehmern zu keinerlei Auseinandersetzung, der Streik geht in voller Ruhe vor sich. Die Konfettionäre machten dem Kammerat Striufchauer dm Vorichlag, Leu abgelaufenrn Kollekttvvmrag über die stille Orfchäfttzerl, das ist bis Ende August, zu prolongieren. Er fand MittkillltlM aus dem Publikum. 8ÄlX üMtllüi der Trauung der Kinder d$r Ekrw.$ross.Rat?b4ner aus Czortlrow und., Sadagora sendet herzlichsten Maseltow dem Brautpaar und Eltern und spendet K xooo( für t Keren Hajessod. soso M. H. Landau mit erstklassigen ZugehSr ans feinsten, gediegensten Stoffen . in grösster Auswahl von K 9000.— 923 aufwärts. Feinste Stadtarbeit Mitgebrachte Stoffe werden übernommen. Schneidermeister Josef Tauber lWlen,Vl.Hrebffasse 2 Ecke Onmpendorferstrasse, Straßenbahnlinien 57,157,15 n. 6 der Mechaniker Ignaz Fiala in Haft genommen. Es wurdet ermittelt, .daß hie Leute ip. der letzten Zeit kostspielige Zechgelage veranstaltet undviel Veld im Hasardspiel verlor«!, haben.. Nach dem .Geständnis der Verhafteten, hatten sich einen. Einbruch bei einer gro ßen.W iener Ba»l geplant.' Da in den Wohnungen. der Verhafteten {fine Cinbruchswerkzeugevorgessinden wurden, vermutete man, daß sie dieselben im Kanalversteckt hielten.. Polizeiorgane führten eines Streifung durch die Kanäle durch, und da fand man inv Kanal nächst dem Musikvereinsg e bäude tatsächlich die Elnbxuchs.werkzeuge in einem Versteck verborgen, unter ihnen auch einen autogenen Schweißapparat mit. Sauerstoff« gebläse, geeignet, die dicksten Panzerplatten zum Schmelzen zu-bringen.. Bei der-Streifung durch die. Kanäle begegneten! den Polizeiorganen allerer lichtscheues. Gesindel, das aber die Flucht ergriff und entkam, trotzdem ihm Schreckschüsse nachgesendet würden.' Bei welcher - Wiener Bank die Bev»' hafteten' Len nächsten großen Einbruch. planten, haben» fit bei den bisherigen Verhören noch, nicht zugegeben. * Grösster und bester Käufer Wiens 496» Brillanten, Ferien Juwelen, Edelsteinhändler Rabinowitech» Juwelier I. Maximiiianetraeeo 5 II. Stephaniestrasse 3, nor Nr.3 (jetzige Mahlerstrasse) (jetzige Hollandstrasse) Tel. 8541 nnd 45146 im eigenen Hause Haltestella Operaring, Zag. Kärntnergtr. , _ , s.Mn.mbi.»«. H8rei. Sie «Mb «n««r. 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Kuba-Portorcko K 10 bisher 7, Brasil-Virginia K 8 bisher 5, Portorcko K 6 bisher 4, Gemischte Ausländer K 4.8O bisher K S, .Zigarillos L 3 bisher 2. , B. Zi a 01111 eit: Die nrueingesührt« Gort« werd« kosten : Danpbms N 8, Juffnf K 3, Azur K 1.80. Die Preis, erhöhung wird betragen.:' Harun N 6 bisher 3.80, Aegyptischx K 3.50 bisher 2.5Ö, Dame8 K 2.50 bisher 1.50, Damen K 1.60 bisher Kl, Sport K 1.20 b.sher K -.80, Ungarische K —,60 bisher K —.40. C. Zigarette nt ab ak: Superfeiner Türkischer K 180 -bisher 120, feinster Türkischer K 180 bisher 80. feiner Türkischer K 60 bisher 40, feiner Herzegowina K 36 hiSher 24. Derhastung einer Kanaleinbrecherbande. 1 Da die verschärfte Bewachung der Geschäftslokale bas Erbrechen von Eingangstüren der Bank, und -Geschästslo^le. immer mehr erschwert, arbeiten seit langer Zeit die Ein- ’ brecher meist unterirdisch. Sie steigen bei einem „Syphon" in das unterirdische-Wien, das sie.bei Streifzügen kenn« zu lern« suchen, und von d«n sie -sich selbst Pläne angefertigt - haben, fommen unter dem bestimmten Hause .nach Durchbrechung von Mauern oder Hebung von Kanalbeckeln iu den Keller und durchbrechen - dann die Mauer, die in has betreff«de Lokal -- Geschäft ober Bank -- führt. Dort wird bann mit trefflich« Prazisionswerkzeug« die eiserne Kasse erbrochen oder das Warenlager auSgeraubt. Dir Flucht 1 erfolgt wieder durch den Kanal. Auf solche Weise ist namentlich in den -letzten- Monaten eine ganze Reihe Kassenw/> Gefchäftseinbrüche - ausgeführt worden. Nim wurden als Täter der Mechaniker Josef Teibl, Hess« Oheim der FleischhauergeMfe Josef Tei bl, der Friseurgehilse Rudolf B a u e r u s e i n d, der Metallschleiser lKarl Hofer,und der Holzhändler Ludwig Karl als Mitschuldige dieser D'iebsbande in Haft genommen. Einzelne von ihnen hatten von früherher Beziehungen zu der Einbrecherbande des V7 ' - üefer. AlS weiterer Mitschuldiger wurde * Sterbefall. In Freiwaldaü ist in der vorigen Woche Ingenieur Rudolf S t e r n l i ch t nach schwerem Leiden gestorben. In chm verliert die zionistische Bewegung rinen Mitkämvfer, veffen Ovferbereitschast bis zur Selbstlosigkeit ging^ Ingenieur Stern licht, der aus Göding m Mahren stammte, gehörte der Wiener zionistischen akademischen Verbindung -UnitaS* und der Prager.Bariffia" an. Mit einer tiefru Bildung verband er emm glühenden Jdkalismus. der ihn trotz emeS-schweren Augenleidens nicht daran binderte, kurz vor dem Kiiege Europa zu verlaffen und Kolonialfragen in fern« .Länder» zu studier«. In Madagaskar, wo ihn der Krieg errilte. wurde « ivternrert und in der langen, schmerzlichen Haft hat « sich dm Keim zu der Krankheit geholt, der er. ein weiteres unschuldiges Opfer deS Krieges, nun erlegen ist. Seine viele« Freunde. beklagen dm Verlust eines stets hilfsbereiten, warmfühlenden Kimeraden. Seme Bttrdigung hat am 19. d. M. m Freiwäldau 'stattgefunden. ' * Aerzteverdand ^Samopomoc* ladet alle Aerzke uud Absolventen der Medizin, p 0 l n f f ch e r Staatsbürgers ch a. f t> zu der im Caf6 -Klin'k*. F r e i t a g den 24. d. M.^ 8 Uhr - abends staitfindenden Versammlung ei». Wicht ge Mitteilungen in Angelegenheit der Nostrifikation. 4 * Wiederholung des Künstlerfestes. Die zweite Veranstaltung des Künstlerfestes, die heute Donnerstag im Künstlerhaus stattfindet. beginnt um 9 Uhr abends. Karlen werden nur im Künstlerdaus. U Karlsplatz 5, zum Prei'e von L 200 verkauft. .. » Amundsens Expedition mißglückt. Aus K 0 p e nh a g..e« wird berichtet: -Berlmgske Trdende" hat em Telegramm /von - A m u n d s e n aus Alaska erhalten, in dem er unter anderem mitieilt: Wir gingen am 8. August 1920 aus Nome ab. , wurden aber schon am nächsten Tag von unpaisterbarrm Eis. in. d« Beh, ingstraße aufgchalten. Es gelang nn8 jedoch, . uns «»« Weg durch eine Rmne m bahnen, «dem wir nn'S buchstäblich Zoll für Zoll der Küste, entlang ätbeiteten. einem reißend« Strem entgegen, 'der in südöstlicher Rtchnwg fließt. Am 27. erretcht« wir K a P S e r d z e Käme n (an der asiatischen Küste). Hier mußten w>r jedoch unsere A « ü. r e« fl «ngen infolge des schwer en Pack-- erseS mdgÄtig al8-fruchtlos .aufgtzben. Wir gmgen in eine Bucht a» der-südlich« Spitze von Cap Serdze, wo wir am 8. Septembrk vor Anker ginae».. Wir stellten fest, daß unsere letzte Schranke -.zerbrochen war und mußten sie, so gut wir konnten, reparier«. Das Eis brach am 1.-Oktober wieder auf. Als wir versuckttn hinauSzufahre», wurden wir-am nächsten Tag durch ein«, schwer« Ostwind sozusagen auf aus Eismaffe« bestehendes Festland geworfen. Wir wurd« jedoch wieder flott. Am 9. Nov< brach das GS auf« neue und trteb ieewmts. Am Tage darauf setzte jedock das Packeis wieder ein und die Etsmaffen kehrten sich uns bis auf.50 Ellen zu. Weder bildete sich neues Eis Md als ^dieses am 12. aufbrach, wagten wtr am 13. uns so dicht wie mögltch au daS Land. Am 11. war die Lage wegen des rasende« SturmrS krttisch. Endlich am 17. btldete sich eine bleibende Eisschichte. Ich verließ die ,Maud", die noch , immer augcfroren war, am 27. Ma>„. um nach dem Ostkap zu geh« (das. östliche Vorgebirge des asiatischen Festlandes, das au der schmal« Stelle der Behringstiaße liegt). Alle blieben an Bord, um mit dem Schiff nach Seattle weiterzug<>hen, wo das Eis aufgebroch« war. In rmer Woche reise ich selbst nach Seattle, um alles zu ordnen, so daß. ich im nächsten Jahr« rmkn neurn Versuch machen kann. . j * BegrÜbniAe am hEuttge« Tage. Alter F r i e d h o s: 9 Uhp Hax Adele. 10 Uhr Löffler Jakob, 10 Uhr 30 Mm., Deßauer Rudolf. — NeuerFrirdhoz: 9 Uhr Braunstein Moses, 9 Uhr 30 Mtn. Deutsch Bernhard, 10 Uhr Wolff Fanny, 10 Uhr 30 Min. Schneid Salomvn, 11 Uhr Sachsel Emanuel, 11 Uhr 30 Min. Frted Alice. , - » Das Rauchea — ein Verbreche«. Im anlerikanifcheo Repräsrniantenhaus ist ei» Antrag eingebracht worden, de« Frauen das Rauch« bei Strafe von 5'Pfund zu verbieten. Im Wiederholungsfälle soll die Strafe aus 35 Pfund für jede gerauchte Zigarette .erhöht werden. Wenn eine F r a u in emew öffmtlich« Lokale raucht, unterliegt der Besitzer derselben Sttafe« * Sch»eefakl i» be» Alpe». Der empfindliche Te«< peratmrückgang m den testen Tagen hatte zur Folge, daß sich i« den Alp« Schneesall eingestellt hat. Dte Koralpe und die nördlich pnd.westlich gelegru« HöhrnzÜge sind bis tief herah veifchneit. - i » Beendeter Forstarbeiterstreik. AuS Graz wird gemeldet r Bei den gestern zwischen de» Vertretern der Holp mdpstr ellen und den streikend« Forstarbe'tem geführte» Lohn« Verhandlung« kam eS zu einer Einigung, io daß der seit vier Wochen dauernde Streck der. obersteirischen Fotstarbeitt« als bei endet gilt und die Arbeit sofort wieder ausgenommen wird. Ei« RedaKionskowitee wurde mu der Ausarbeitung deS Zusatzvtv iragrs betraut. -> d * Piratr« 2 A«S Washington wird gemeldet: Auf d« Dramovd^Unliefe ist ein Segel'chiff gestrandet, daL kein« Bemannung an Bord hatte. Man glaubt entweder, baß dasSchiff von' Pirat e n ausgeraubt worb« sö oder -daß das Schiff heimliche, weise «ach einem Sowjethasen hätte gehen soll«. Das Außrnaml hat alle Konsulate angewiesen- Nachforschungen zu pflegen. j - Bevorstehendes Verbot der Klei«tierha1t«»s in Wohnungen. In letzter Zeit haben sich dte Klagen gemehrt, daß durch die Kletnüerhaltuugkn rn Wohnungen nicht nur mitunter schwere Beschädigungen an Wand« «nd Fußböden mtutrsacht wurden, sondern auch die Urbertragung von Ungeziefer von Der« auf Kmder erfolgte. Die zuständig« Behörden sind des' halb zu dcm Entschluffe aelangt, durch ein« in nächster Zeil kundzumachcnde« Erlaß die Entfernung von Kleintieren (Hühner«, Gängen, Em«, Kaninchen ». s. «.) aus auSgefprochcyea Wohnräum« ö S Ende September verfügt werdm wird. um bei Bedarf von Herren- und Damenstoffen infolge kleiner |Cgf||l A Frißd sqlldundbülig eicucukttoifeRp sei immer nur -PF* viey Mahai wifftiiffn se^ in nM