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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-22 · Heft 863 (22.6.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 863 (22.6.1921)
Date
1921-06-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Mittwoch ' ' DsrPetroleumkrieg in Mexiko.! Llie Pelroleumquellen im Derfiegen? j Paris, 19. Juni.. (Privat.) Ans Washington wird jgcmeföei, daß der Präsident des Verbandes der Schisfs- ÄeLder-. Admiral Benso n. an P-ortdr, den Obmann der Auswartigün Kommission drs Repräscirtanten- Kau'es, einen Bericht, zibermittelt hat, welcher die -. Erßchöp sungdcr mexikanischen Oe l,fe'-ld er-schildert. .Auf-einem Territorium von. 4Ö"Qnadv2tmeile'n Haben-vo-st -104. Schächten nicht -weniger als 6 3 jede (p r o d n.-t'tran e i n ge stellt. In'die Schächte,., welche . noch arbeiten, dringt unaufhörlich.Salzwasfer ein. D.ie Berö-'ieÄlichnng dieses Berichtes hät ans' der 'New- Nortox Borsi-'Unen K,räch in Wtroleumiverten bewirkt.' Dvrte.r bar vom Staatssekretär des Aenßern Hughes Wnsklärnng verlangt.Hughes, hat .geantwortet, daß die sin HändynAer.^giernng.befindlichen Däten fticht ver-- 'Kfsent^ilhL weÄ>en können,' sonst der.'Verdacht errcetf. würde, 'däß'die Kegierung die Verantwortung für Ken Bericht 'Mensons übernehme'.' 'Us'brigcns hat-aber Hugb-s einen Brief des Staatssekretärs des'Innern Kall s-übermiiielt, welcher, bestätigt, daß „offizielle Berichte -.über das Versagen. von Petwlenmquetlen in Mexiko vorliegen, doch sind die- Angaben über das Ausrnaß der Erichchnnng sehr differierend. ' > sDer von der Regierung bestimmte Experte schlägt vor. die.Ve-feiMten Staaken mögen die Ansbe utung der nyexitani.' chen Petrolenmlag er selbst mb und setzt auseinander, daß die - englischen- Grubenbesitzer und Händler zusammen mit.-den Mexikani'chen daran arbeiten, die. Amerikaner aus ' AkexifchM'verdrängen.' -- Der Wirtschaftsverkehr zwischen Polen und Rumänien. Warschau, 21. Juni. (Ä. P. G.) Dieser Tage fand hier die letzte Plenarsitzllng der polnisch-rumänischen Delegation statt, die fich wN^dem Abschluß des Wirtschaftsvertrages zwischen Polen und ÄMÜüieU brsaßtr. Fast in aücn Punkten,- mii Ausnahme der Krage ^er Benutzung rumänischer Häfen durch-Polen, wurde m:: Echgung erzielt. Dieser Tage begibt sich eine polnische Dcle< gatisns mii Pizemmister Straßburger an d:r Sp tze nach Bukarest zwecks endgültiger Textierung und Unterzeichnung des Vertrages- Schutzstellen für jüdische Emigranten. Warschaus 19. Juni. (JÜd. Korr.-Bur.) Der Vertreter der „Hejas" « Polen hat in K o w n o sowie m 8 e t t l a u d vnd Wp.! h y nie« neue Emigrautenschlltzabtrilungm eröffnet. Ger^'D '. Diesen Gegenden' sind diejudiichm Auswanderer wirdVxh'dl't' Krwissentosen Ägeuten Zum Op ser' gefallen. \; . Drozdy miedergewühlt. Juni. -Privat.^ Der" oppositionelle Ab^v-Kt^-e'Hikt-or.-D-r.o 5M1; bet 'kürzlich seines AbgevrdtMPiuanMs verlustig erklärt wurde, wurde bei der^W.stern nn 'Pacsaer "Wahlbezirk erfolgt?n Neuwahl mit üb-.'Viuicgenbec Mehrheit zum Abgeordneten gew n hl t. - ' Verhandlungen zwischen Banffy und Benesch in Marienbad. Budapest,.. 21.Juni. . (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Minister des Aeußern Gras Banffy begibt sich in Begleitung des Grasen T^leki nnd des Staatssekretärs - v. ^zvitov'szky heute nach Marienbad, um dort mit'hem. tschech'schon Minister des Aeußern D. Bene sch die seinerzeit in Bruck onigenommenen Verhandlungen .fortzuletzen. Die Regierungskrise in Prag. Prag, 21. Juni. (Privat.) Dir „Prager Presse" meldet: In hiesigen politischen Kreisen, liegt bereits ein Programm für -die .Aftlavrenlärisieruiig des Kabinetts vor. Im Moment ihandelt es sich dämm,, ob die Parlamen'aüsteruug der Regierung 1 sofort -uxchgeführt oder bis zum Herbst verschoben werden soll. Die: Entscheidung ist dm Sozialdemvkraren überlaste». Die tschechischen Kommunisten in die Dritte Jrüernationale ausgenommen. Prag. 2 l. Juni. (Privat.) Am 16. L. M. hat in Moskau eine gemeinsame Sitzung der tschechischen Delegation mrt de« BollzügZänZNnß der Dritten Internationale stattgefunde«. Nach lebhafter' Debatte wurde entschiede», daß die tschechischen Kommumsten « die Dritte International: ausgenommen werde«. Raufereien in der italienischen Kammer. Rom, 21. Juni. (Stefani.) In der - heutigen Kammersitzung rief ein sozialistischer Deputierter, als « die Tätigkeit der Faszisten besprach. ProtestszenLU hervor. Die beiden Parteien gerieten tm Halbrund des Kaakes aneinander und bearbeiteten sich gegenseitig mit KaMschlägew. Die Sitzung wurde unterbrochen, jedoch, halb' ohne jeden weiteren Zwischenfall wieder rrufge» jWlHWtftU Freier Aufenthalt ln Oberösterreich. Ltvz, LI. Juni. Nach einer Verordnung der Bundesregierung ist die Ein- und Durchreise sowie der Aufenthalt Fremder in Oeberösterreich künfttghln an reine besondere BeWilligung mehr ge- Wiener Morgenzeitung ' 22. Juni 1921 Nr. 868 MitteilMge» aus dem PuMkum. Berta Pilpel Saminl Verlobte Juni 1921 am xed. Spitzer. Vermählte t24 Grösster and bester Säufer Wiens m» Brillanten, Perlen Juwelen: EdelsteinhändlerRabifio witsch,Juwelier I. Maximilianstrasse 5 II. Stephahiestrasse 3, nnrNr.3 (jetzige Mah’erstrasse), (jetzige Hollandatrasse) Tel.. 8541 und 45146 im eigenen Hause Haltestelle Opernring, Zag. Rärntnerstr. Samstag qesohloseen. Hören Sie «ach unsere Preise OilkMiihmAnAliiiiiiii und Bureaumöbel Xl iryllllllnAlillilUfil die grösste Answahl HuHl ulUIIIOUIllfllliu!! Leopold Steinbart iS uuuraBBB9BaHiMHn Wion,'. X., Lldaratrnaa« Sr. .< Schreibtnasehinenroparalnren rasch, billig and gut 16? Tel. 4079/VU Interesse der Aufrechthaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung in einzelnen Gemeinden, in denen' durch übermäßigen Fremdenzuzug die Lebens- und Wohnungs- Verhältnisse der .ovtsansässigen Bevölkerung gefährdeterscheinendurch fallweise. Verlautbarung den Fremdenzuzug vorübergehend zu sperren und, wenn nötig, auch bereits anwesende Fremde unter Gewährung einer.(ent-,, sprechenden Friftz.zur Abreise zu verhaken. Zugereiste Personen, die sich mit den bestehenden Ernährungs-, Melde- und Wohnungsvyrschriften in W id e r s p r u'ch setzen, durch' die.^ Art ihrer . Lebensweise öffentliches Aergernis geben oder beim Ankauf von Lebensmitteln die orMblichen 'Preise' überbieten, könnenunabhängig von dem etwaigen Strafverfahren,'' 'Vvk den politischen - Behördenerster Instanz'. zwangsweise züm sofortigen ' Verlassen des betreffenden Gebietes/ verhalten werdest, Von'^dieser' Stimmung i wird gegebenenfalls zur Vermeidung fremdenseindlichex Ausschreitungen rasch und entschieden- Gebrauch gemacht werden. . Tagesbericht. Unser N. W.Mitarbeiter 'schreibt uns: Bor kurzem Hat sich eine „Schtveizerischa Gesellschaft zur Förderung der jüdischen . Nationatbibliothe? in Jerusalem,. P'r o. b ib l i *,» theca jud aica", unter dem Vorsitz des. Kan tonsschul- Professors Artur Hirsch gebildet. Es ist ihr gelungen, für das Kuratorium eine Rtthe angesehener Persönlichkeiten.zu gewinnen, darunter jüdische Universitätsprosesssren in Zürich, Basel, Bern, wie Leon As her, Julius Land mann,'Fritz Ephraim, AlsrÄ» Ster n, Artur Wresch ner, Männer, die sonst keine Uelegenheit haben, am Mischen Leben in der Schweiz trilznnebmen, sich aber Vorbehaltlos, bereit erklärten, die' Bestrebungen zur' Schaffung einer jüdischen Bibliothek in Palästina, die wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden, kann, zu unterstützen.-Zahlreiche Bücherspenden - aus akademischen-Kreisen sind schon eingelaufen. Die Schweizerische Gesellschaft ist der Ansicht, daß ehestens eine Arbeitsgemeinschaft mit den dasgleiche Ziel verfolgenden deutschen, österreichischen, lettischen und in Änderen Ländern zu gründenden Komitees hevgestellt werden: müßte,, nm eine vernünftige Arbeitsteilung- und die Feststellung' eines bestimmten Arbeitspensums herbeizusühren. ' In der Schweiz wird noch viel geduldige Arbeit zu. verrichten sein, um die latenten-:Kräftr.. in derhiesigen Judenheit zu wecken. Dagegen haben die Schweizer Juden für die Angelegenheiten traditioneller Hilfeleistung größeres . Berstänbnis. Nach längeren Vorbereitungen gelang es, einei^ „Verband der Juden in der Schweiz" ins Leben zu rufen, der sich in erster Linie die Aufgabe stellt, sein'. Augenmerk der jüdischen Emigration, soweit die. Schweiz - davon berührt wird,- zu widmen. Diese hat längst aufgrhört, - ein EmwUnderungsgebiet für die- Ostjuden darzustellen, im Gegenteil . lichtet -sich wegen, der.- schweren wirtschustlicheni i Krise und der. abweisenden Fremdenpolitik der Behörden die ostjüdische Kolonie zusehends. 'Hier - einzugreifen und zu helfen, ist ebenso notwendig, als den ostjüdischen Amerika- Fahrern, die,-übel beraten, ihren Wtzg^durch-daS. den Reisepfennig verschlingende Schwe-izerlanb nehmen,. werktätig, zur Seite zü stehen. Der neue Verband, der-seine Entstehung der unermüdlichen Aufklärung. des - Ingenieurs S..Ginsburg verdankt, hat jedoch weitergehende Ziele, indem er. erklärt, „all den Juden wirksame Hilfe angedeihen lassen zu wollene, die in ihrer Eigenschaft als Juden leiden". Da sich ihm schon rühre,chel Männer aus' den anderen Gemeinden mtzzeschlasse«. haben, darf man erwarten, daß er sich zu derjenigen noch fehlenden Instanz entwickelt, die als Zentrale der Schweiz sich für alle jüdischen Fragen, interessiert, an deren Lösung die gesamte Juhenheit der. Welt beteiligt erscheint. Der neue verband wäre auch berufen, bei kluger Führung — Präsident ist KantonSrat D'r. Farbstein — das Parla- . ment für Ost- und Westjnbea in der Schweiz zu werden, eine /iStelle,. die zur Flusgleirhung von Mißverst-ndrüssty «ch Die Brücke. Die „D'eutschösterr^ichische Tageszeitung" vom 21,d-M;. setzt-.ihren: Leser« folgende höchst ergötzliche „RanberS-/ g'schicht'" - vor: . .. Sonderbares Verschwinde« emet Akteutasche. Wir «Ä halten, folgende Zuschrift:, ,^D'aß mein Leben Und jedemeiner Handlungen vonfreimaurcrischen Elementen auf ' Schrut Jchd Tritt bewacht und bespioniert wird, ftt miti langstbekannt; daß die Herrschaften sich bis zum Diebstahl'.versteifen, ist mir zwar auch-ein vertrautes Phäuionrens! ,oie - Unverfrorenheit -.aber, .mit ..der ich Sonntag um eiyj politisch."nicht unbedeutsames. Werk beraubt wurde,, ist. do« neuartig- und der Veröffentlichung wert. Ich fuhr mm einein / Ftühzug vom Südbahnhof ab, hatte eine glän^ ledernedWenmappe auf den Sitz neben mich gelegt-und? las Zeitungen. Me Sitze rundum waren nicht besetzt^ PlötzlrchU,n?ch vor der Abfahrt, schoß ein Mensch 'durch den - Wagen an mir vorbei, und ich fühlte bei seines Vorbeistreifen an meinem Platze einen scharfen Windhauchs Als ich in Liesing meinen Platz verließ und Nach meiner Aktenmappe griff, war sie verschwunden! In derselbe^ befanden sich außer meinem für mich sehr wertvvllaE Korrekturglas mit Vergrößerungsaufsatz von Zeiß zwek selbftverfaßte Schrifte» sowie ein provisorischer Erst» abdruck-, einer noch nicht ganzvollendeten neuen Schrift! Deutscher' Geist — oder Judentum". So dürfte ftch dam dieses Werk, an dessen NichtverösfentlichUTig -Zion das aller^ größte -Interesse hat, nun in den Händen meiner Widerfacher besmden und ich muß darauf gefaßt sein, daß sie alles Erdenkliche versuchen werden, dessen Erscheinen z« verhindern. Sollte ein gewöhnlicher Dieb, was mehr als? rmtvahrfcheinlich ist, die Tasche gestohlen haben, so sek er hiemit ersucht, bas Glas,' das ja als ünzweideutigj gestohlenes mit seiner einzigartigen Vorrichtung an keine« redlichen Händler verkauft "'Werden könnte, sowie die für ihn wertlosen Bücher ,-Nikolaus Lenaus geistiges Vermächtnis" und- „Geist und Leben" mitsamt der. genanntes tm heutigen Za stand unverkäuflichen Schrift gegen Belohnung unb Zusicherung der Straflosigbeit in mein Wohnung, Wien. 4.-Bezirk, Wohllebengasse 9, Tür 1 ahzugehen. Da Zion seine Gaunereien und Verbreche« 'ste unter dem -Deckmantel normaler und landesüblicher Delikte .M .vollsühren beliebt, so ist vielleicht dieser Vorschlag dessen Aüssührung ja den politischen Zweck dieses Diebstahls trefflich verschleiern würde, nicht ganz hvfftmngSboE! " Artur Trebitfch/' . Die . -tiefe Kluft, die unter normale» Verhältnisse' Zwischen'südlichem und heut'chem Geist anaeblich gähnt» erwei! sich merkwürdigerweise sofort als überbrückbar, wenn de« erstrre. sodeutliche Spuren geistiger Umnachtung .beginntwie es die hierzitierten Aeußevungxn von Ber^ 'folgungs-' und Größenwahn ganz offenkundig sinkt Ei^ s braucht, wir man sieht, bloß v c x rückt.zu werde«, und sofmL hört.er auf, von den Deutschradikal« gl§ „fremdartig enchfunden zu werden. Ja, feine Geistesproduve stndor in den rassisch exNusivsten ^teutonische« Kreffeu. u«d Anktaug und Wertschätzung. Die Wirtschaft i« der Grazer Kultus-^ . - . gemeinde. Der Jüdisch« Nati«»al»!rb«»d m Gnq »>tt i«kr t«Ma >,Graz« jüdische Nachrichten* vn Blatt heran-, das in Folge' elscheinp und bestimmt ist, die Grazer jüdische Oeffentlichk«^ über die.'jüdische Arbeit auf dem lanfendr« M hatten in erster. R'ihe aber dem lokalen jüdisches Leben eine« Resovantbvdes zs schaffen. In der soeben erschienenen Nr, 11 wird in interessant^! Weise die reaktionäie Wirischast in der Grazer jüdischen Gemeind^ beleuchtet, die sich einer gerechten Steserreform mit aller Kraft ttidersrtzt/ ans dem Gebiete kultureller Arbeit völlig versagt «sh eine.BZühlreform geschaffen hat, die mittels de« ominösen StaalS^ bürge,paragiapben den Sieg des demokratischen Gedanke«- der KültüZgememde verhindern soll. Ein« Protestvrrsammümder jüdischen Bevölkerung hat beschloffen, einen Protest gegen das Wethlünrecht an das Bundesministmnm sür Innere-M> richten.>a8 am LS. Mai abgegangen ifC* Auch haben die tschechischen Mitglieder der AnltnSgemeäÄ im Wege der - tschechischen Kon s u l a r Vertretung' « Graz meinen Protest gegen die Entrechtung beim AußerÄ min ist e r i um eingereicht. I» der Begründung wird <m3*| geführt, daß durch den MahlrechtSraub die zwischenstaatliche« Gesetze der. Reziprozität verletzt werde» und in der Tschech Slowakei alle Mitglieder der KultuSgemeiuden ohne Rücksicht a ihre Staat-zugehöngkeit vollberechtigt sind. Wien fLr die Kinder der KrtegsopferS ..UuteL dieser Devise wird am Sonntag den '3. Jult und um ' das : Rothaus ein .- großes Fest veranstaltet, dessrüp ' gesamter Reinertrag' den- Kindern der Kriegshinterbliebenwü gewidmet - ist. lieber Einladung des Bürgermeisters Re u» : m au.n versamrnrltL - sich .tm« .am vergangenen Som^ag- Sitzungssaal deS Rathauses ein großes Komitee, dem Parteiendes Gemeinderates angehören, um die Borarbeite^ für.Wfes im.größte« Stile gedachte Fest zu beraten und! in Angriff zu nehmen. - Eröffnet wurde die Sitzung mit einer Begrüßul,gÄ« anspräche ' dos Bürgermeisters Reumann. , j Stadtrat Speiser erläuterte sodann den Rahmen uns den „Umsattg..des Festes unb sagte: Das Fest soll für diese! Kinder einige Millionen Kronen aufbrmgeu unjb steht .fürs dasselbe das Rathaus selbst in alle» seinen Teilen, der? ArWeuhos m,d der Platz vor und hinter dem Rathai'is zur: Verfügung. Der g^oße Festsaal des Rathauses, der durch mehterv Jahre «icht mehr benützt werben konnte, tofc& . $tmj ersten Male sich einem größeren Publikum wieder öffneft. Dieser herrliche Raum wird de« Rahmen einer große» Künstterakabemio bilden, bei der die bedeutendste» Künstler Wrims Mitwirken werbe«. In der Boltthalle wird abends ebenfalls eine künstlerische Veranstaltung vor sich gehen. Am Nachmittag werden der Wiener MännergefangSverein, der Schubertlench und die Freie Typographia E')Sre Im UrkadeÄ 810^04

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