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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-22 · Heft 863 (22.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 863 (22.6.1921)
Date
1921-06-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wie«, Mittwoch ■JKto&Httt&'-im die Rationale Ärbeiierpariei einschließlich der Sozialdemo traten) «ahme«, um den Angriff der Rechten abzutvehreq, die schon seinerzeit geführten Verhandlungen über eknen Parteienblock wieder auf. Die Verhandlungen hatte« jedoch kein Resultat und daraus schöpfte die Kochte große Hoffnungen. Im Namen des rechten Partei^ Blocks teilt» der Abgeordnete D'ubanowicz dem Minister-« Präsidenten mit, daß der Rechtsblock seine Beschlüsse überfeine Stellung zum Kabinett bis zum 31. b. M. verschiebe» daß er die Besetzung der freien Portefeuilles im Kabinett!bis dahin fordere, und wenn dieser Folgerung nicht Genüge igeleistet werde, daraus die schärfsten Konsequenzen ziehen werde. 0$ wird dabei mit der Abberufung des Innenministers iSkulski aus dem Kabinett gedroht. Ferner rüstet sich die MaÜonaldemokratra zur Beantragung eines Mißtrauensvotuman die Regierung in der nächsten Parlamentssitzung. [ Bei diesem Vorstoß rechnete die Rechte auf die Mit- Wirkung des. Mittelblocks. Aber ihre ErwattunM wurden getäuscht. Denn der Block der Zmtrumsparteien hat eine Resolution gefaßt, welche dem Ministerpräsidenten mitgeteilt wurde, des Inhalts» daß er sich an deiner Stlum beteiligen Mrde, welche sich auf eine dauerhafte Sejmmehrheit stützen 3« stürzen, und daß er bereit sei. Las KciLtnett Witos -weiter zu unterstütze«, wenn ein« starke Regierung gebildet werde, welche si chauf ein« dauerhafte Sejwwehrhelt Men Lmn. Dadurch ist der Vorstoß der Rechten schon heute als itzefcheitert zu betrachten. Freilich liegen trotz der Blockbildung '-nnter d«i Par.'rmen.!sparteten die Partetüerhältnisse im gegenwärtige» Sejm noch immer recht unklar und der richtige ivnsweg wäre wohl die Auflösung des Parlaments ttnd die Ausschreibung neuer Wahle«, bei denen endlich.scharfer «ontnrierte Parteiprogramme auf den Plän treten. auf Grund Lerer es der nur vom Chauvinismus lebenden politischen Ün- 'sähigkeit der Rechte« unmöglich gemacht wikd, im trüben Kahrwass.r der parlcmlentarischen Unklarheiten für sich Bor- Heil« herauszuschlagen. Der Kampf zwischen rechts, und links |lo*rn nicht im gegenwärtigen Sejm entschieden weide«, son^em Lwird bei Len Neuwahlen zUr Austragung gelangen. Cs ist übrigens für die parlamentarisch« Physiognomie l polnischen Sejms bezeichnend, daß bei den Verhandlungen über die Bildung eines Blocks der Linken die Inden Wb die Deutschen nicht zugezogen wurden. In dieser Tat-?foch« kommt deutlich zum Ausdruck, wie selbst die fm* fchrittliche» polnischen Parteien den nationalen Minderheiten hes Staates und ihren parlamentarischen BortrÄetn gegenüber stehen. Auch diese Haltung wird UM GttUid äUs gsäüdrkt werden müssen, soll Polen zL tzSStzdUeW» »US llattü ptzAS» «entarifchen Verhältnissen gelangen. Die Bildung von-Parteiblockzu Parlaments strategisch«« Zwecke klärt drö (Situation tzM wesentlich. Neue Programme sind nötig. 22. Sitkff im K..... Stt. Politische^kundschau. 3» Chtlrchtlls Untekhausrebr. ^Lrmes" vom 16. Juni veröffetttlichstt einLri Zeit- Ekel über Churchills Rede im UkrüLyLüS, m d«m. ** heißt: Mr. Churchill fikdet, vMMcht tzttbSS zu ^beharrlich, daß das Palästitta-Proöleüi schwieriger als -das mesopatamische ist» offenbar beShalü» weil hil Palle eines Bersüches, bi, Frage durch Einsetzung seiner Tingeborenenreg^imng zu Lössn, die Arabsk Liese Konzession dazu bekütz«k würden, die jüdische Mnwanderung zü sSLHinvsrtt. Mr. Churchill hegt sine, durchaus gerechtfertigt« BewuNöernng Mr das, was die jüdischen Kolvnlstsn bereits, geleistet haben und er betrachtet die jüdische Intelligenz und das jüdische Kapital als den -einzig möglichen KE, als öts »inztz Mögliche Keim- Melle einer palästinensische« Kättvü« Ohne die Hilfe Per Juden kann Palästina nie mehr werden als ein Mugejundes Anhängsel der ÄrabSrwelt, Absr di-L Ziönip blicken auf den Lag, an dem Palästina der große -Mittler zwischen Ost und West, das Zentküm SittSk :»euen Kultur und eine GürätiLle.für den künftigen Prjeden fein wird. Wik hätten gewünscht, daß Mister -Churchill seine Analyse der gSMivaLLig in Palästina ltzerrschenden Schwierigkeiten etwas ausführlicher durch--? geführt hatte. Wenn er das getan harre, würden wir > entdeckt haben, daß eines der Haupthindernisse des Friedens in Palästina eine fixe Idee» «in gewisser Skeptizismus vieler Beamter der dortigen Neigierung gegenüber dem Zionismus, gegenüber der nationalen Heimstätte der Juden ist und Sir Herbert Samuel dürfte» als er nach den Unruhen in Jaffa die Einwanderung ein stellte, wohl gsgen seinen Willen ein Opfer seiner Beamtenschaft -geworden sein. Die Einstellung der Einwanderung £bi$ jetzt wieder beseitigt ist) war ein schwerer politischer Fehler. Mit Konzessionen solcher Art gegenüber arabischer Gewalttätigkeit und arabischer Uebermacht wird gran die Mißverständnisse nicht beseitigen» sondern nur durch «ine klare Politik gegenüber -der nationalen Heimstätte der Juden» bergegenüber Me unser« Organe loyal sein müssen und sein werben. Mr. Churchill hat ganz richtig gesagt, die Araber in Palästina hätten vom Zionismus nichts zu fürchten And viel zu hoffen. Mer Handlungen jltä beredter als Dorre und die Einstellung der jüdischen Einwanderung, womit immer man diesen Vorgang entschuldigen mag, kann von der Arabern nur als eine Rtchtfertigung ihrer Befürchtungen und ihrer Gewattt ILtigkeiten aufgefaßt werden. Es wird noch viel Zeit vergehen, bt- "wir Grund haben, anzuiwhrile-ir, daß [l0Nta*W, maßvolle Männer unter den. Arabern find,. welche mit den Zionisten zum Vorteile beider Rassen und zum Segen des ganzen Landes zusammen arbeiten wollen, immer unter der Voraussetzung, daß die Politik der Mandatstnächle einig, fest uüd klar ist. Gegen die Restaurationsversuche der Habsburger. Die hiesigungarische LägesjckrM« Midkt, ließ die Nachfolgestaat« Borkhiunge« ge io^en hckbw. nm jeb« etwa geplan en Rrstanratiönsversuch det Habcbmgtt in llttgaw sofort zu bctcitctrt. Die Sünklionm geM Ungar« wiwde» wnerhakb 84 Stunden m Kraft «tt'en; Ungarn würde blockiert, eventuell sogar okkupiert we'deik und Karl würde von den Jugoslawen auf einer d.almativischen Insel interniert werden. Die Deutsche» ln Isgoslawte«. Der dkütfch« Kulturbund i« FugoslMitü tzck SSt totem ftln« Jäbresd"rsüMMlnnß Stzsw«ftm, t* «üchsr tzkv Kaarst schelär.Dr. G r a ß l die Devise,CtaNStreu und volkStreu" als Prinzip des Bundes be eich"et'» Interessant ist seine Feststellung, daß die EttziftltiNq dtk deuischkis KMfchulM eine' ftWieUge Ausgabe gcwv drn sei, da d«e OttNde-wttglivdtt kSiv Gtltz ßebeu wollen. ^Die Regrrruug kommt den Deutschen in jeder H ristchs Entgegen und unterstützt aus jeve Weist ihee KakkurbostrebSSKn.* ^ntzmieur Rrinhold H d e g ß n förderte die Anwchudm aus« Len ntden S'and der Dinge richtig zu tifnttttti und »ach der Devise de« Bund« ^Staak«<kiu und vottSNeu' treu pt dem jugoilawischm Staat zu hallen, welcher de» Deutschen F t e ► heiteneinräumte, von welches stk unter den Magyaren sticht tinstkak ttättMeu dmftm, Käs iLätitälkche Gränduch. Ministet des Arußer en Graf SfSrza untei brk tttö in der vorgeflkitztst Sitzung dckKammer e,n Grünlmch E-r 101 DofstMenten Über den Deriragvo« Rapailö. Dienste«vomMä 1920 dtairrten Dokumente sind vn R cheuschaitslnricht über die Bk» Segnung kn PsKsvz«. Weitere Gchtchstücke bs rcffe« die diplsmMchen Schritt« ist Paris «ud London, «m hie bttden alknerteu Kabin tte zu bestimm-u, daß sie in Belgrad einen mäßigenden Einguß auW 'en. Millerand, Leygues und Lloyd George erw derten in güvstioem Smne. Die folgenden Dokum-nte bezrebe« sich aus dst KSnstrestz von Ravnllv Snd den Wortlaut der dort stbgtschlostkttM PrktiApes, W-Süch tzie italienische unv die sugo- ÜMsche Rea-eiung sich verpsi'chstn, vstVerträgeyon St. Grrmai« ünv TiMd« jtu.'ächttn, Maßnäbm'n trrffen werde»,- u«i einer lKestoMakidn. dtt HävsbNrgrr m Ötsterrttch-UnoMn zu b«g,g-en» lt»d sich .vertzMchtt», »« diesem Zwecke .einänßer. diplomatrsche ^ilse zu leisten und jede gegen ihre ej-me. Sicherheft, sti eä vv» ßsterrnchichem. sei »»von «NgattscheM Äeßiete a»S -etschtete Dätigkeit zu überwachen. Der Bertraz wnL zwer Fahre «ach dem Austausch der Ratifikationsurk»nden m Kraft bleibe«. Ei« Franzose Skev die polnisch, jüdischen Beziehnnge«. Aus War sch st S telrtf imi Mchtstttstt ES P in drr polnischen Hetzpresse, Ät'kM übkö ßlE JstSük an» Frankreich zu beziehen. Dies» sishkü gttvöhstlich ck« Ftzinbselhgkeit benest Vtzk pSkttischSn. ^tzschreibß« «W «Sch. Daß jedoch diese frdstzSstsch» JMpokkiva^ sticht ÄuSstkstik der wahren Meinung in Frankreich Übkk baS BekhältstiS Dlfchen JMst ststd PMn 'tst, dätz Mst Mmkhr IN tzsNiisch Und tvMschMch stüWM tzstttttivsst frsstzöfischen KKiftzst M dn^ts'übek dstssS itzrvhSlMiS srW» bswstst sin v,r kurzem erfchitznenek ArttkSl ötztt PteM S«pi« Ad« ftastzvsischM Zuschrift ,,Stz Rvstbs «Süö«ast^ Dsv SrMtt br» Arttstls Mr sOst in PölSst, kmrit dik DrthMMssS Horbselbst mt aus kurzsv WfchSMstS «rS kti* Mfvkmstlostkst, dir bvktöstMd SÜS pölnifch« SAN« stSKW«, Mit jüdischen Politikern ist Läptst sticht 1« Bskühkustg Nkommen. LkStz «ttttcheS stnRchttM VstteMM» W«W in t>em ArLlA zu flnkM ftstb, skswckt vtt Bk«Mr vsch j» dem Schküss», baß Las ZufaMMstlelM Mfchim Polen und Juden aus btt Gphär» btS foiäbn 'mb ivirtschaftltchest AattsemittsMS da btt Bahn«» eimeauf Mtte Gleiche ibetthllMg Lilluh-«d<!« Verftändtstüstg grtf# wOß» müsse. Rach feister Metnüng besteht gegetitbökttg der pskstischjüdische SvstftA kn eine? wietschsflNchSst AlS M$ dafür hält Saplst be« Umstastb, baß fm Grti* semWMs ist der Madt schärfer aufttitt akß im fvvrjtz. Laptst vemkieilt hauptsSchttch de« wirtschaftliche» Boykott gegen die Juden. Am Schlüsse seines Artikels weist et darauf hin, wie wichtig es für btt Züküstft Halens ist, bis Jitdeusrage im eigeckm Sande auf dem Wege geMselligK BerstifttbiMg z« täs-n, tubem er sasttr ^ött tzubew» frage ist für btt Zukunft Polensehr wichtig; ein« de» folgendM Möglichkeiten ist MderMiblichr Entweder dttPstt» weede« koysk die Unwsfsnhett tinti Nvltt» in ihrem Sande akzeptieren, weiches ih,M Mt MfEditch gdMÜber«- stehk, ... weiches sie sehr wichtige praktische Etgeufchaftt» letz«« «us es ihnen f» erleichtern könnte, für ihren «ta« wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit M MwtiiMt - »der ftt nwtten var jüdische Lttawstt sWiik «» sich «»sstsßkn «tid « vernichtest. Damit ade» ward«» ftt sich und de« Staat tu einem anftuchrdaren Kampfe vernichten, D«u btt wirtschaftlichen tzakMest -fmb stt stärksten . . , Das jüdische Volk kann für Polen ein staats schaff G»v»s Element und. eine Quelle des R eicht um S werden, wenn man sich bsMÜht, sich ihm zü stöherti, statt es zu vernichte«, Dia Juda» können den Mittelstand bildety der in Pale» nach immer fehlt, Dies ist natwenbig fite Pött, mt' GtandpUutt bet inner«» Politik au» wie auch dev ittßavy»." , Diese Aeußenurgeik fihwte» auch W polnische Hehp^ bekehren, daß der chauvinistische Antisemitismus, dev ein gutes Agitationsmittel ist, denn doch auf die Dauer eigenen Lande Gefahr bringt und auch.im verbündete« reich durchaus nicht mrgeteille Anerkemumg fürdet. Ei« jüdische Seütto« der pol«ische« Sozialdemokratie. y Aus Warschau, wird uns geschrieben: In der lVtzMs Sitzusg, der Exekutive der sozialdemokratische« Partei! Polens beschlossen, eine jüdische Sektionj zu schaffen. Eine solche bestand bekanntlich schon tatf] Jahre 1905. Es wurde damals auch eine jüdische.' Zeitung mit rein sozialdemokratischer Tendenz heraus-? gegeben. Die Leitung der Sektion hatte damals bftS'j Parteimitglied Jahn, welcher vor kurzem ans dem?! Ausland nach Pole«, zurückgekehrt ist. Die polnisch»- SÄKtaErmokratie, welche in der Frage der nationalen Mvtderhkiten in Pole» bisher eine sehr verschwommene? taltung eingenommen hat, die ziemlich unangenehme^ endenzen chauvinistischer Art zeigte, scheint nun an-, läßlich der bevorstehenden Wahlen in diesen Fragen; Aiückendeckumg zn suchen. Darauf deutet die kürzlich«? Srh-lgte Schaffung einer deutschen Sektion in! Posen und Pommern und der jetzt gefaßte Beschluß! »ns Gründung einer jüdischen Aktion hin. Ein Mitarbeiter dev „Najen HajE interviewte Über dieses? Beschluß den Gewiralsekretär dev polnischen sozialdemo-- kraiischen Partei, Abgeordneten Niedzialkvwskk,^ «nd fragte dabet, ob nicht die neue Tätigkeit der - Sektion, infolge der nationalen Forderungen der jübi-j scheu Arbeiter großen Schwierigkeiten begegnen werde.. Darauf antwortete Niedzialkowski in sehr bezeichnender? Weife: „Ich muß bemerke«, daß sich in unserer Partei! »ine große Zahl von Anhängern der kulturellen Auto-? «onti» Mv die Jaden befindet. Die schärfsten und fast! die eirczigs« Gegner der Autonomie find dietzllde« ist der polnischen sozialbemokraKschen Partei.^ Wir halten sie in dieser Frage für wmpetent undwenkl ftt sich energischdagegen ausfprechen, so müsse«? wir ncrchgeben , , . Die jüdische Sektion wird die. PsftMt» tot der Jadensvage ausarbeiten. Wen« sie!? Ms »tttsprechsn roseben, werden wir sie annühmen.r WöM Nicht, so werden wiv verhandeln." Man sieht? als»: Die Schwärmerei für eine jüdisch-kulturelle Äuto--? NoM ist M der polnischen Sozialdemokratie sehr pla-! tonisch und wenn die Wahlen vorüber find, wird wohl' alles wiisder int alten Geleise gehen. Die Diamand,i Perl und anderen Genossen» welche auf jüdische Mandats fpekulttreN» werben während der Wahlzeit imlj her «tomchfi» sottttttten, um jüdische Wähler zu,? sasiM, und Nachher wirb eben, „wenn sie sich eitet»? gisch dagegen rmssprechen" — Und sie werden sich aus? £m TMdvn dagegen uusspreche« — der Dell der?' tm, mich« jetzt von der külturellen Audonomtt' mmlr ihnen „toachgeßeN" müssen. Denn Herr DtttMtW Wv SMsSdte« find ja in bet Judenfrage ittttlUÜttlM . r *. i „wmperenr s < - A«trj«dischk BRttzottvewrgung t« Lmumv.; Ms R i g« wich «ns gemeldet: Mt elnM? tvW tot der lettischen Presse eine heftige Kampagne gegen )e! siüttöMtot Minderheit im Steüte und besonders gegen die'. ^VtzeU ßefWt» welche sich tetzttnseht verstärkt hat. Einige! SrtzSben dtt FordeürNg. die ttechte der zu den Nationale« Minderheiten gehörenden lettischen Bürget auf de« Ektterto lttM Baden Und ««beweglichem Eigentum zu ßkfchkSstM dpE eiuen wttifchaftlichen Boykott der MinberheiM dllichzUsSh««. Au diese» Kampagne hat sich auch der kettvnteMs'kswtt'fhaftr-v P,ofessot Ballvb beteiligt, dev vrv einigen Jahvttr mit Einem vieiumstrittenen Projekt für! die jüdiflk» Kvkdnisatio« in Palästina in die Deffentlichkeit! tzetchtt« ist, Pal tob waSUi in einem Artikel, welcher sich mit VEv jetzt i« die £H#e ßßleittwn Gründung einer Emissionsh«k dt stettlauv beschäftigi, davor, den „Minderheiten" zu? tzchchM Einfluß i« dieser Emissionsbank zu gewähren. Die lettische demokratische Paewi hat ein „Manifest an alle, ättttit" veröffentlicht, tot welchem sie zum Boykott der? Jude« aafruft» um fw zum Bertassen des Landes zu zwinym, In dem Mstüf wich auch die sofortige AuswEisvng von einig»« tausend Jude« gefordert» welche nicht littifche GtautSblltger sind, vir Bohkottvewegnng gegen! btt gvde» Mw mm der ganze« lettisch«, Presse — mit Aus^ «ckhM ree sozialistischen propagiert, Fm Zusammenhang mit der starken antisemitischen AgitätttA i« brr lettischen Pkeffe sprach dev Vertreter der jüdische«.KwktiS« in dev lottischen Konstttpante, Abgoordnet.',: ö. Fisch matt«, heim JndeilminiM Berg vor und wies darauf hin, daß dir systematische Pressehetze gegen die Juden? dir Giksahr dvn Exzessen und üntühen hetausbeschwöre. Dec Mwtsdtt veesichtttt, dtttz die Regierung keine Unruhen duldend wey>o.' UW« Meßsiühmr« zur AwMung der judenhe« l - sche« Preßpropaganda äußerte er sich jedoch nicht! MstiAMtzMfftzrWM aufdeittürabischen Äongre^! Hufe« NW AraMii seltzst gibt Ss vfftNsichilich eine» gewissen. 88idersta«V geM bell SMtsSM Kongreß. Eiire ansehnliche GwpM voll Aras«« ist mit dom eKttewen- AckUmmlisüms des KongresD w FeAisätem burcham nicht einverstanden. Biele bedeutende Arabergemeinden sandten frirV- Delogittte» zm» Smigtzeß, so die Städte Keth^chan,

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