Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 859 (18.6.1921)
- Date
- 1921-06-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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\ Seite 4 Men Damsrag Mindestgeböhr für . ein Telegramm mit K 90 bestimmt werden. Rach' d-em gleichen Prinzip soll jedes Telegrammblanken K 1 kosten. Die Gebühr für die Ausfertigung eines Rezr'pisses, die ^rrM .K 1 beträgt, soll mit 3 bemeffen werden. Die Luxuswarenabgabe. Der gemeind erätlichr Finanzausschuß hat gestern den Anhang zur WetzeSvorlage, betreffend die Luxuswarenabgabe, der die Gegenstände.. die im Sinne, des Gesetzes als Luxuswaren zu gelten/haben, anführt, zu Ende beraten.' Es wurden nachstehende A e n d e r u n g e n beschlossen: . Da such e n u hren sind ohne Rücksicht aus das Material des Gehäuses . bei. einem Preis bis-K 4OOO (früher K 3lXV>ab- ^abrfrek- '. . - - - --- Bon . den Erzeugnissen . des B.» ch- » nd K u.n sich and'?ls''wurden die antiquarischen Bücher erst bei einer Erscheinungsze'.L vor dem Jahre 1.830 als der Abgabe unterworfen erklärt. Diplome n nd ,A d r e s s r « wurden von der, Liste gestrichen. . " Bei den A usikalie » wurden 'auch Bolksliidn unter die abgabefreien Ausnahmen ringereiht,. wobei allerdings gleichzeitig zum Ausdruck gebracht wird, daß Operetten-, Uüterhaltungs-' und TrMmnstt .dxr Abgabe unterliege. _ ,T e n n i 3 b äll c und R a k e t t s würden für abgabeftei crktärt.//,' . ' ' ' ' '' '' ' .Bei den.' B l ulk e n g c w ind e n und Blumen werdin Ä'.ai)buletts zum Preise. von nicht mehr als K 1000 und aus .Kunstblumen hergestellte Grabkränze und Grabschmuck im Preist von unter K 800 per Stück avgübesrei fein. ' ' ' ,j Rasier ap parate werden nur jene der Luxussteuer. unterworfen, die eine besondere Luxusäusstättung, vergoldet, vernickelt oder versilhÄt, aNfwessen. " H a n d s'ch u h e aus'Serbe, Halbseide, Leder m einer Ärmlänge von mehr als 30 am odermit Pelz gefüttert vder defekt. fallen'sämtliche unter die Steuer. '' ^Vvn ‘ den Küch e 'n geraten - u n d -Küche rig e; ch'i'r r aus Ricke!, ' Zinn und Kupfer, die der-Bestelleruag mflerliegen, wurden Herd- und Ofenöestandteile' ausgenommen.' L e derkoffe r n n d L d e r t a s ch e n sind abgabepfli'chrig- Dcit der Annahme des Warrnanhurgrs zum Gesetz über die Lmusabgabe wurde der Gesetzentwurf vom Finanzausschuß veiabschiedet und gelangt nächste Woche zur Beratung in den StaMeuat und Gcmeizrderat als Landtag. . - Der Finanzausschuß begann hieraus die Beratungen' der Generaldebatte über den Haupt Voranschlag für das zweite Halbjahr 1921, die Stadtrat Brei i n e r einleirete. Es sprachen die Grmemderäte Knnschak. Dr. Schwarz - Hitler, Dc. .P o l l a l und Bürgermeister R e u ui a u n, worauf die. "SiHtv-a au' S.'.mßtag' vettagt würde. ' - Besserung -er Knhlenlage. Wrc von maßgebender Stellemitgeteilt wird, hat sich d i e Kohl e u-'l a g e-bedeutend g e b e s f c t r. Dieser Situation Reäiriunv tragen^ hat die Regierung dre Einfuhr von Kohle aus ' verschiedenen" Herkunstsgebleten, zur freien Verfügung bewilligt. Bei 'ferilausender Besserung der Weltkohleülage wirr» schließlich die Frage zur Entscheidung gelangen, ob die st a-a tlich e B ewir t i c(j af tu n g der Brennstoffe aufrechterhalten werden isll^odrr nicht und in welcher Weise dann der miändische Kohlenlon'mm oDchert werden soll, .» , ' ' Die Räth'auskorrespvndenz meldet: Wegen Manget an Bruuntohle wird ab Montag den 20. d. Aidie Wochenmenge für einm ganzm Küchenbrand bis ans weiteres von 12 auf^ >10 kg herabgesetzt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß als Matz Hoh in genügender Menge nnd gmer Qualität jederzeit fzur Verfügung steht. __ Die Affäre Segrs. Aus M. a i l'a n d ^wird gemeldet: Die unter der Anklage drp Kntäschsaguüg ..vor/ das Kriegsgericht in Florenz bestellte« 43 Dsßzie^-'d«.ehemaligen Militarmissiö» in Wien mit General j S. eH's . an.d^ Spitze beteuern auch werter ihre Unschuld. Da , Lep ProzeA 'schonlange auf'sich warten, läßt, drohen die Ange-! klqgtyr '^rrt dem Hungerstreik. Wie maunun vernimmt, i wjrd dir'llnLersuchüng in' den nächsten Tage» abgeschlossen^«»,!Sie sollen nach BlLttermeldunge» keine'greifbaren Unterlagen gegen dieBerhastetew ergeben haben;,diese dürften auf freien Fuß grWt werden. ' ' ' Tier Ei«bruch im österreichische« Konswlat i« Zürich. ' Boreinigen Tagen wurde über einen interessanten Prozehfall berichtet, der die italienische Presse stark beschäftigt und Methoden beleuchtet, die im Kriege allgemeinüblich waren. Ein Mann namens Papini hat das italienische Morineärar geklagt, weil eS ihm den versprochenen Lohn Für den Einbruch - nicht bezahlt hat, den er auf Geheiß italienischer Marineoffiziere während des Krieges in die 'eiserne'Kaste des österreichischen Konsulats in Zürich verübt Kat, .wobei es ihm gelang, wichüge Dokumente—und-yeüenbeiwdrtvolle Schmuckstücke — zu erbeuten.' " ' [l ’ Aus den Enthüllungen geht nunmehr hervor, daß eS sich tatsächlich um Akten handelte, deren Besitz für Italien von. besonderem Werte sein mußte. Eine Reihe von Anschlägen wurde so vereitelt und' verschiedene italienische 83«° üdxt •■m Solde. Oesterreichs enthüllt.. Das Konsulat in Zürich war ein Zentrum, dem besonders die Aktionen gegen die italienischen Küsten und KriegsschiM oblag«. Der ästerreichische- Konsul Mayer hatte einen »ans von einer '^«G» «frrätt $s m&m Wl mm Brr M, $&m . Lvrenrr r«vrge«ze«»«g MitteilMM Ms dem Publikum. vorr» Löw Willi Gelbard ■r Wien, IL ‘ Wien, II.; V. er Io b te . . B^den, im .Juni 192.1 rcn - fips-EnW « Schreibnasehiacnreptrafaren rsacb, und Bupeaumöbel die grösste Auswahl Lreppold Steinhart Wton, Biberstrass» Kr. S billic and ent 153 T«L 4073/VIl Fürsotgefcomitee für durchreisende Chalurim Sonntag den 19, d. ,M> findet im grossen Garten und in den SSlen des Restaurants „Zur Praterfee“, II.,‘Hauptallee B (zwischen I. und II. Kaffeehaus), -ein grosses zugunsten der Ghaluz-Aktion stattr Mit wirkende: Dr, Fritz Löhner-Beda, Mirra Sokolskaja, bewusster Sänger Breitmann, humoristische Couplets und Deklamation, Mendelewicz, Russ. Operettentruppe, Turnriege Makkabbi, Vereinschor, J. Schwager und andere. Juxpost, Sc* önhntskorkurrenz, Glücksrad, Graphologisches Deuten, Blumenschla^t, Amerikanische Lizitation. Anschliessend Tanz. Die Musik Besorgt die Kfinstlerlcapelle »Mischft« vom Cafe Dianabad. Anfang 3 Uhr . / Ende */,l Uhr Entree K 40. \ An der Kasse K BO Karten im Vorverkauf zii haben: „Aida?, II., Tabörstraise B, Jüdische Volksbibliothek ^Zipn“,. 11^ Glockengasse 30, und. •. bei den Komiteemitgliedern. ‘ öojs •v'v!-' '1 1 ' - ■* - . ■ ■ **~ plane usw. festgesetzt. Der Plan der Versenkung der italieni. schen . Schlachtschiffes ... „Leonardo" wurde . mathematisch studiert. Einige Gramm Termit, die in einer Bombe von Bleisttftgrötze verschlosten und mit. einem Uhrwerk mit 48stündiger Funktionsdauer verbunden wären, dienten als Sprengmittel, und zwar wurde das Ganze in einen Panzertürm geschmuggelt. Die Versenkung war einer Gruppe von Leuten anverträut, unter denen ein Ingenieur Fall' die Hcmptrolle'spielte,''der übrigens noch zwei .ändere. Schlacht» . schiffe und das Ministerium des'Aeußern in Rom in die Lust ' sprengen^.iese mysteriöse, Persönlichkeit..Wchsde.von der. ganzen italienifchen Polizei zwei Jahre vergebens gesucht, wahrend aus den Züricher Dokumenten hervorgeht, dich', er auch eine Zeitlang in italienischen Arsenalen gearbeitet hat, und bis heute ist das Geheimnis seiner' Person nicht gelüftL^ , . Entdeckung einer Siedlung aus der Eiszeit. Aus G r a z wich gemeldet: In der. D'raMnh'öhle bei Mixnitz, woseit eineinhalb Jahren durch bas Land, fossiler Höhlendüuger für die Landwirtschaft gewonnen wird, wuroe etwa 300 Meter bergwärts vom Höhleneingang eine Siedlungsstätte eiszeitlicher Menschen aufgefunben. Die Vorgefundenen Gegenstände, darunter. plumpe Werkzeuge und Quarzitgerqlle der Mur, sind die ersten Belege für den eiszeitlichen Menschen in der Steiermark. Die Grabungen leitet Konservator des BnndesdenkmalamteA Dr. Kyrle.1 1 - » - - - f if - * Eine jüdische Handelskammer in Haifa. ZctusaleU, IS. Juni. (Wd.-Korr.-Bur.) Die' iLdi> schen Kaufteute Haifas träten aus der dortigen Handelskammer äus/ weil sie trotz >der. beharrlichen Forderung/ der Juden und des Gouverneurs sich weigerte, die hebräische Sprache anzuerkennen. Die jüdischen Kaufleute begründeten eine unabhängige Handelskammer. . * . _^ * Pie, Störungen i« Wiener EieurriziLiitswerk werden in der letzlcn Zeit immer häufiger nnd fast erne ständige Eimichtuns. Heute nach Mitternacht überraschte «ns das Elektrizirätswrrk mit einer längeren Lichtentziehung. WaS dies für e mn ZeitunpSbclrieb bedeutet, ist nicht notwendig zu erklären. Die Betriebsstörung hat auch andere Wiener Zeitunpsbetriebe betroffen. Die Direktion der städtischen.Elektrizitätswerfe sollte doch trachte», ihren Betrieb so auszvgestalten, daß sich diese Bor-» fälle nicht ereignen. Für eine Großstadt ist eine solche Wirtschaft ein Skandal, der von der Stadtverwaltung gbgestellt werden muß. * Rabindranath Tagore ist gestern abends vs» hier nach Prag adgertisi. 9 Demonstration der Berstcherungsangestellte«. Nach der Versammlung in den Rashaushallen, auf deren Tagesordnung die Forderung einer Dienstpragmaük stand, bewegte stch der Zug in der Stärke von etwa 2000 Mann in vollster Ruhe über den Grabe», Tuchlauben, WiPPlmaerstraße. Rrnnaaffe brS zur Börfegasie und hielt vor dem Gebäude der BerstchrumgSgrsellschaft „Kosmos". Die Demonstranten eutsendrten zum Direktorenperband der BersicherungSgrsrÜschajtrn, der im Hanse, Börsegaffe 10. wegen der Forderung nach Gewährung einer , 2iak)auMii( tbui du vitaiaa bhSc» vs. Zum vm. yct 8ö»* v —^—:-—--mL Präsidenten her Organisation. Trohinger vne Abordnung. De P-Lsident erschien nach einiger Zeitkauf dem Balkon und gab! bekannt, daß die Dienstpragmatik gesichert sei und der Verband über dre Angelegenheit heute morgens'eine Sitzung abhalten, «erde. Nach dieser Mitterlung zrrstreute sich dre Menge,: dir zeitweise erregte Rufe auSgestoßen hatte. i ■ Erhöhung der Preise für ärztliche Difiten nnd Ordinationen. Die. ärztlichen Korporationen haben beschloffen, die Ho'Uorare für Krankenbesuche und Ordinatronen auf das Dreißigsä'che der Frredenshonörare zu erhöhen. Ta die Aerzte iw den inneren Bezirken Wiens, im Frieden für einen Krankenbesuchs K 5 bis K 10, in den Vororten durchschnittlich K 2 berechneten/ so ist jetzt mit einem Honorar für den Krankenbesuch in den' inneren Bezirken mit K 150 bis K 800, in den andere» Bezirke« >mit K so zu rechnen. Aehnlich verhält es sich mit den Honoraren i für Besuche von Patienten während der' Ordinationsstunde« bt§) Arztes. * Gin Schrekden Biakiks. Dev Minister für jüdische! Angelegenheiten' Dr. Sokowejtschik erhielt folgendes Schreiben' vom hebrarschen D chter Biälik aus Moskau: »Ich halte «ich gegenwärtig in Moskau auf, um einige private Angelegenheiten.. sowie solche unserer Literatenfamllie zu erledigen. Wie glücklich« ,wäte' ick,' Sie persönlich, in Ihrer Gegend zu sehen. Ich benütze die günstige Gelegenheit, um Ihnen die paar, flüchtigen Zeilen zu übermitteln und mich Ihnen in Ennnenmg. zu bringen Ich lebe noch, soiern man dies mit dem Wor« „Leben" überhaupt bezeichnen darf." (Jüd. Korr-Bur.) . / Schicksal „Ausgerviesener". Au§ Moskau wird^ gemeldet : Dre lettische Regierung hat eine Anzahl Untertanen alsi mißliebig nach Rußland aaschreben wollen. Die russischen Grenz-j behörden, von dem Transport' nicht verständigt, w e i g er t e »j stch,'die"Verbannten zu. übernehmen. Die Begleumannschaft be»! . gaun nun die A u S g e« i e f e n e n n r e d e r z u m a ch e n.? Um weitere Mordtaten zu verhinrein, entschloß sich der Zoll-! beamte, die Verbannten zu übernehmen, aber zwei waren bereits erschoffew * Di« vlumennacht im Künstlerhan». DaS Künstl«-! fest, welches heute abendS' im'Künstlerhaus, unabhängig von! , der Wrttelvng/stattfindet.'beginnt nm 9 Übr abends. Der Fest« anSschuß hat dafür Sorge getragen, daß Speisen und Getränks, von-.tgd.ello.fer Qualität zu verhältnismäßig billigen Presie« dar» geboten werdin. Der Kartenverkauf wird heute von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends im Künstlerhaus, I , Karlsplatz 8^. fiattfinden, Es rst «och eine, kleine Anzahl von Loge» abzugeben. . * Hofrat Dr. Viktor Urbantschitsch gestorben. Der . frühere Vorstand der Ohrenfttni' im Wiener Allgemeinen Krankenhanse HK'rat Dr. Viktor Urb a n t. s ch i t s ch ist gestern an den Folgen"einer Lungenenttündung gestorben. Der Gekehrte hat däs Lehihmt nach Absolv'erung des Ehre'njähres vor drei Jahre» zuiückgelegt. Das bedeutendste seiner vielen'Werke war' das im Iahte 1380 in Wien erschrenene.»Lehrbuch der Ohrenheilkunde.^ von welchem mehrere Auslagen folgten. * Derer» ver Privatärzte. Montag den 20. d. Av- '/«7-Uhr abends, an. der Polikkmik. IX.. Marianntngaffe 10, Plenarveisvmmlung. Tagesordnung: Stellungnahme mr Enquete über die freie Aerztewabl im Nattonalrat. 2. Sozialversicherung und obligatorische freie Aerztewahl. Frei'praktizierende A e r z t r w i l l k o m m e n. - - - y * Gpeprnng, der tziütenh enger Maschinenfabril A.-G. Der.^Korr. Hei-wü" wird aus Hirtenberg berichtet: Der - Betrieb der Verbeug- und Maschinenfabnk A-G.. m der etwa 700 Arbeiter beschäftigt. Trrrd, wurde gesperrt- Die Ursache dev Sperrung^ des.Fabriksbeniehes ist folgende: Zwei Arbeiter, der'. Maschinenbauabteilung, wurden wegen Nachlässigkeit in ihren' Aibertek über' Beschluß des Betriebsrates m eme andere Abteilung verseht. Die'beiden Arbeiter haben nun einem Jngeuieur» dem Leiter, dieser.. Abteilung,. uud dem.Werkmeister aufgelauert» sie überfallen und geschlagen..Da sich solche Vorfälle in' der letzten,; Zeit wiederholt ereigneten, hat die Betriebsleitung de» Betrieb gelperrt und ließ verkünden^ daß derselbe nicht wieder ausgenvm-j men wirb, bis nicht seitens der gesamten Arbeiterschäft Garantien vorliegen, daß. derlei brutale Gewaltakte an Beamte des Werkes nicht mehr verübt-werdem. .. j) ■ E Aalscke tschecho slowakische ALnfhunderttvoneU^ note». Aus P rag wird gemeldet: In den letzten Tagen sind neuerdings gefälschte Fü'nshundertkronenuoten amgetancht, die sich . insbesondere durch die Farbe und ein glattes, starkes Papier vönu den'echte» Noten Mtersckeiden. Vom Bankamt wurde eine Prmmi« von 'Kc 50.000 für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. ® Wetterbericht. Der gestrige Tag brächte dm Astre«' ländern heiteres Wetter. Morgens war es vielfach wolkenlos, tagsüber gab es stärkeres Wolkenti eiben, dabei aber viel Sonnenscheiy. Es war mittags, »m ungefähr 4° wärmer.als gestern, Voraussage: Schönwetter, wechselnd wolkig» dabei, tagsüber warmer.' .'. ' ' - j * Gin Eifersuchtsdrama!» der Pekinger ttatifcj nische« Gesandtschaft Aus Nom wird gemeldet: AnS per^ sönlicken Gründenhat der. Minister des Aeußdren-dm italienischem Gesandten m Peking, Marchese Turato, von sernem Posten ab-' berufen.' Die Gemahlm.. des Gesandten unterhielt, wie das, ..Gldrnale d'Ztaliä" gfl berichten weiß. Beziehung« zn dem GesaMschasiSattach^Pstpi, .der Sflbstmord beging.- nachdem die, Marchesa .aps' Elfersucht seme Freundm,. eine Jtaliener«, durch, einen. Revolverlchütz schwer verletzt hatte. ' / « Verhaftvns de» Banker» WSller. I« SicherheiÄ bure'a» wird die Untersuchung gegen dm in der Helferstorfev». stratze'etabltert gewesmm Bankgeschästs'nhaber RudolfMüllerf und seiner gemeinsam mit' ihm hier verhafteten Frau Anna. ae-i Mrt. sowie gegm den nun auch in Haft genommene« Boreauchef der Firma Änion Forgacs. Gegen sie liegt die Anzeige deS RkchtspnwältS Dr. Maril vor. daß sie Ueberweisunge» »erschledener-Wiener und Büdapester Banksirmen wohl emkassiert» aber die Gegenzahlungeu nicht geleistet habm. Nach dem bis-! b engen Stande der WehMgen dürsten die Verpflichtungen der, Firma e t « ä. 30 M t l l i o u e n betragen. ^Taschendiebe. Hex.rn Alexander Schreier a«S Boston wurde gestern eine schwarzlederne Brieftasche mit 350 Dollas, 150 Franken und 800 Kronen sowie mrt zwei Schiffskarten nach New-Aork! am Westbahnhofe gestohlen. — Frau Mzrtha 3 e l e^n k a. lll., Radetzkystraße 37, wurde gestern auf der Straßenbahn eine rottederne Herrenbriestasche mtt . 350 schweizerische» Franken, 3. Lire, 300 tschechische» Kronen und 18.000 Kronen gestohlen. — Dem' Rechtsanwalt Dr. L e f f o r d, k., Jasomirgottstraße 4, wurden am 10. d. M. sechs Banknoten zu je 5000' polnrschen Mark gestohlen. Brer baden die Serien U A 059;585,; II A 088743, A 468.106 und Ii 398.262. ,? Lebnnsmüde. Der 47jährige Kaufmann Alfred S t e i n e t hat heme aus LebenSüberdruy in feiner Mobnung, XV., «etbelgaste 1, 3'/» Gramm Beroual genommen nnd sich mit ememBulldoggrevolver eine Kugel in die Brust gejagt. Gefährlich verlctzt unude er »o» der RetütugSgesellschaft in dre Ünfgststgtio» .. ’-.v '» 39^4499954