Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 858 (17.6.1921)
- Date
- 1921-06-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Wien. Freka- Wiener Morgenzeitnng 17. Juni 1921 Veve 8 tz—.— v: «me Verminderung des GebarungSadgange- ,i-n rund einer Diertelmilliarde Kronen ^verzeichnen. Trotz dieser Verringerung des Defizits wsteht aber weiter die N o t w e n d'i g k e i t, in den lächsten sechs Monaten 1757 Millionen onen zu beschaffen, was zweifellos ein unge- Mer -schwieriges Problem ist. Die Beiträge deS Bundes. Eine sehr bedeutende Rolle im Budget aller öffentlichen Körperschaften spielen jene Beitragsleistungen, die H't 23mifc einerseits zu den Aufwendungen für das Pcrönal, andererseits oitf Grund der Neberweisungsgesetze eistet. Im nächsten halben Jahre sind hiefür im Wiener Südget 650 Millionen Kronen als Quote von Gehalten ryd Löhnen, 198 Millionen auf Grund des Länder- und Nenremdeüberweisungsgesetzes eingestellt, insgesamt also 850 Millionen Kronen- Der Personalaufwand. Als Bezüge und Löhne für die im Verä'altungdienst tätigen über 26.000 Beamte, Lehrer, Angestellte aller Art -ft ein Betrag von 10,69 Millionen eingesetzt, 3tt dem noch 68 Millionen alS Einkommensteuer, 47 Millionen für Dienstkleider kommen, denen rund 114 Millionen rls AüfMnd für die Pensionisten zuzuzählen sind. Im . ganzen erhöht sich der Persona l au f w a n d für ri n K a l e n d e r j a h r auf 31Ö 0 Millionen Kronen^ Im Jahre 1913 hat die Gemeinde für Aktive und Pensionisten 65 Millionen Kronen ausgezeben, so daß also eine Verachtnndvierzigfachung dieser Bndgetpost zu verzeichnen ist. , - 1222 Millionen Kronen Gemeindesteuern. - Für die nächsten sechs Monate veranschlagt daß Budgetden Ertrag der Steuern und Abgaben auf rund 1222 Millionen Kronen. Dem Ertrage nach an der Spitze steht die'Fürsorgeabgabe mit 450 Millionen für . das Halbjahr. -Die Gemeinde hat in dieser Abgabe und einer Reihe anderer, wie der Konsum-, Fremdenzimmer-, Feilhietüngs-, Lustbarkeitsabgabe, Einnahmsquellen sich geschaffen, die mit der Geldwertbewegung in unauflöslicher Verbindung stehen, und zu einer gewissen, förmlich' automatischen Regelung der Bedeckung führen. Die Miet-- aufwaNdabgabe soll 150 Millionen bringen, die Lustbarkeit säbgabe 65 Millionen, die Fremdenzimmerabgabe 40 Millionen, die Konsum- und Automobilabgabe je 25 Millionen Kronen, die Wertsuwachsabgabe 30, Millionen Krönen, die Bodenwertabgabe 10 Millionen- Die Abgaben auf gebrannte geistige, Flüssigkeiten. Wein, Schaumwein und Bier sind mit insgesamt 126 Millionen veranschlagt. Die Umlagen auf den Mietzins, der Zuschlag zur; Hauszinssteuer, die früher einmal eine sehr entscheidende Rolle im Wiener Gemeindebudget gespielt haben, sind .mit. 30,5 Millionen zu einer verhältnismäßig kleinen Einnahme herabgesunken. . , . Aus den Zuschlägen zur allgemeinen Erwerbstener; erhofft sich die Gemeinde 60 Millionen, aus den der öffentlichen Rechnungslegung unterworfenen- Unternehmungen 76 Millionen Kronen. Hingegen ist der Zuschlag zur Verzehrungssteuer mit der ganz geringfügigen Summe von einer Million Kronen eingesetzt. Jene Landeszuschläge, die Wien nunmehr an Stelle, des alten: Niederösterreich vereinnahmt, betragen insgesamt laut Voranschlag 79 Millionen Kronen. Nimmt . man hiezu noch 18 Millionen als Ertrag der Zuschläge von Tvtalssateur- und Buchmacherwetten sowie 36 Millionen Kronen als Anteil der Gemeinde Wien am Balntaübergewmn bei der Holzausfuhr des Bundes, so erhalten, wir damit ein ziemlich lückenloses Bild der Einnahmen der Verwaltungsgruppe „Finanzwesen". Die Ernährung. Der Marktbericht. Die G r ü n w ar en m ärkte wiesen gestern wieder ekn überreichliches Angebot auf. Mit italienischen Frühüarf-offefn waren die Märkte förmlich überschwemmt. K i r s-ch e n, - Ananas, Ribisl und Weich sein waren reichlich zu haben.- . .... Das Fleisch an gebot war sowohl in der Groß- Markthalle wie anderwärts außerordentlich groß, die Nachfrage-aber gering. Eier zu' 13 Kronen per Stück wurden als zu teuer wenig gekauft. freie Jüdische Volksbühne %8Uhr abends: Dlfi J II $1 Q fl ronE.Tschirikoff Bühne und Knust 'Freie jüdische Volksbühne. (Gastspiel im Josefstüdter Theater.) Hirschberns „TkraS-Kaf" („Der Handschlag", das Gelöbnis) haben wir in diesem Blatte eingehend gewürdigt, als diese zarte ostjüdische Dichtung vor zwei Jahxen im Rahmen eines literarischen Abends in deutscher Sprache zur' Aufführung gelaugte. Auch die Wiedergabe durch unsere Freie jüdische Volksbühne war bereits Gegenstand unserer Besprochüng. Eine starke Belastungsprobe für westliche Zuhörer ist dieses Drama, in welchem nicht bloß das Milieu spezifisch ostjüdisch ist. Daß die Wirkung stark und Nachhaltig war. ist ein Verdienst des Spielleiters Egon, Brecher, dem cs gelang, die zarte und wundersame, aber dieses Publikum befremdende Melodie der Dichtung vom Auftakt bis zum Ausklang plastisch herauSzuheben. Der Theatergast steht da nicht das Judentum, der Mäkler, Börsenbesucher, Kleinkrchner, auch nicht ' das "oberflächlich assimilierte Großstadtjudentum, sondern 'die jüdische Welt der weiten östlichen Ebene, bevölkert von: jüdischen' Fischersleuten, Fuhrmännern, Pferd eh ü tern, Schmiedgesellen und einsam wohnenden Müllersfamilien. Eine eigenartige Welt steigt auf, tragische Konflikte keimen,, wie sie nur. in dieser Gemeinschaft einfacher Juden möglich,.M, die in tiefer Gläubigkeit|nt. iljrem Gotte verbunden sind-und mit kindlichvertrauenden Augen zu ihrem RabbiaUfblicken, ^der das ganze Städtl auf den Schultern trägt". ‘ v Das einzige Kind des Müllers, die eben erst.erblühte Jungfrau Chanele, ist ' einem Jüngling angelobt, der hoffnungslos krank daniedevliegt. In dem Wunsche, Chanele glücklich zu machen — und „Kinder sind da, daß die Eltern an ihnen Freude erleben" — lassen sich der Müller und ferne Frau dazu verleiten, Chanele einem zweiten Brautwerber anzugeloben, bevor noch der totkranke Duwidl gestorben ist oder das Gelöbnis gelöst haü Der Handlung geht ein Prolog voran (der gestrichen wurde). Man sieht Duwidl auf seinem Sterbelager sich im Fieber wälzen, er ahnt den Treuibruch und ruft: „Henochs Stube ist voll Licht — man kämmt ihre langen Haare, man deckt sie mit dem Brautschleier — ich verzeihe es nicht. Du hast mir das Wort gegeben — warte, bis ich sterbe!" Der Versuch der bekümmerten Eltern, Duwidls Verzeihung für ihr Kind zu erlangen, -mißlingt. Als sie hinkmnen, lag er bereits ausgestreckt zwischen brennenden Kerzen auf den Dielen und die. Fenster standen offen. Es war eine furchtbare Sturmnacht, als Mutier und Tochter diesen schweren Gang zu Duwidls Haus machten, und Henochder Müller, ist in -dieser Nacht weiß geworden. Der Orkan drohte seine Mühle zu zersplitternmü> er weiß: Das war kein Wind, der sein Haus umtobte. „Es weinte wie ein Wolf." Das war die 'Ankündigung von Gottes Strafe. Mit der Mühle hat es angefangen und Henoch' will' in Demut tragen, was der Himmel über seine Familie verhängen -wird. Die Mutter kämpft weiter. Sie eilt zum Rabbi, der ihr befiehlt, jeden Bettler zu beherbergen und ihm das bittere Herz auszugießen. „Das Gebet der Gastfreundschaft nimmt den Elenden , ihr Elend. . ." Und da" sie dom 9Äbbi zurückkommen, jauchzt ihre Seele. Gottes Züchen! Ein., müder Bettlerist eingekehrt. Sie betreut ihn, will ihm die Füße waschen, ist wieder guten Mutes und'bereiteten einer, ergreifenden Szene das Kind also zur Hochzeit. Sie knefet mit Chanele Kerzen. Neunmal hat . sie das -Grab ihrer älteren, verstorbenen- Tochter und dann deck: ganzen Frieds Hof „gemessen". Nun soll die Meßschnur der Docht für Weihe-- ' kerzen sein. „Nimm diesen Docht, Kind,.-- und'-sprich: Die Seele meiner Schwester Rach eie soll mir beistehen- . knete die Kerzen, 'der Fluch ist-von unserem Hause , genommen!" Chanele aber spricht so: „Weck' allg Engel im Himmel, Schwester, Gnadefür Chanele, sie will nicht zur Chupah gehen... Leben will das Herz!..Unter der Chupah wird, der Todesengel' mit dem Schwerte - stehen.. Jene Sturmnacht hat. das zarte- Wesen geknickt,., es verströmt seine Lebenskraft. Das sterbende, Kind verlangt nach dem Brautschleier. Der Vater,legt das Sabbatkleid an, hüllt sich in den Gebetmimtel, entfacht,--die Feiertagslichter, schmückt die Sterbende mit den Brautgewändern und stellt sich neben sie, um ihr in Treue und Gottergebenheit in der letzten Stunde beizustehen. „Ich bin bereit — Henoch geht mit seinem Kinde." ...; . .. Den Müller. Henoch spielt der. große Schauspieler B e n- Zwi.' Nach -unserem Empfinden ist er dem Wesen dieses Müllers noch nicht völlig verbunden. Der Künstler ist in dieser. Rollejetzt noch zu sehr — großer. Schauspieler, wenn es ihm,auch restlos gelingt, das äußere Gebaren des schwerfälligen, einfältigen, unverderbten Chassid - glaubwürdig und erschütternd zu gestalten. Nach jener Sturmnacht ist Henoch durchaus in sein Schicksal ergeben, muß stumm im Hause walten, als müßte alles so kommen, wie es wirklich geschieht. Da schien uns der Künstler das Entscheidende schuldig zu bleiben. — Frau Graf-Weintraub in der Rolle des Mädchens vortrefflich — aber für die knospende Jungfrau doch wohl zu reis und zu überlegen. Mina Deutsch, Rachel Weißberg und Abraham Strisower ergänzten, von der Regie ausgezeichnet beraten, das wirklich hervorragende Ensemble. Das Publikum war erst befangen, dann ergriffen von dieser fremdartigen Ballade, die von reinster Frommheit und herzbezwingender Einfalt - durchklungen ist. Man sollte ihm entgegenkommen und die fünf Akte ohne Pausen spielen^ die Zwischakte durch Herablassen des Vorhanges bei verdunkeltem Raume markierend. - - r: O. A. - * « .. Die Freie jüdische Volksbühne setzt ihr mit so großem Erfolge begonnenes Gastspiel an - den Jarno- Bühnen ab Montag den 20. d. M. am Wiener Stadtiheater fort. Zur Ausführung gelangt TschirikowS „Die Juden", Wegen der Vorbereitungen für diese entfallen die für heute, Samstag und ©omiio’ ... kündigten Vorstellung!'!, an der eigenen Bühtre. ' - Aus de« Theatern. Im Burgtheater gebt morgen, SamStag, „D e r Schwa n" in Szene. Beginn 7 Uhr. Im S ch ö n b r u n n e r S ch l o ß t h e a t e r gelangt morgen,Samstag. „DerRaub der SabiuertN«tnM zur Aufführung. Beginn 7 Uhr. In der Staatöoper werden morgen, Samstag, „D i e P r i n z e s s i n v o u T r a-g a n t", ,D »eP upp ens t c" 'und „S 'o n v, c u n d (5 f b c" gegeben. Anfang 7 Ubr Nr. 858 . In. der -V o l k s o p e r geht heute, Freitag, im Rahme« des. Verdi-Zyklus e r T r o ü b a d o u i" in Szene., Die Hauptrollen sind mit den Damen Psiffcr, Salinger und den Herren, Ioset Borin vom Ctadithcater m Kiel a. G. (Manrico), Hagen und Lazer besetzt. Dirigent Herr de Steimich. Beginn V-8 Ubr. — Sonntag den 26. d. M., vormittags findet ,m.Rahmen der Veranstaltung der Kunststelle des Zentralrates geistiger Arbeiter in der Bolksover ein Symphoncckonzcrt z« kleinsten Preisen statt. Zur Aufführung gelangen uuter anderen; „Tdd und Verklärung", von Nichaid Strauß, 0-mvIl, von Beethoven. Diriaent Herr Kapellmeister Gruber. Karten auch an den Kaffe«, der Volksoper. Im D euts ch en D olk § th eater sind m der zugunsten Helene O d i l o n s Samstag den 25. d. M., 10 Uhr abends, mit Leopold Kramer als Gast, sialtfindenden Auf» tübrung'von Molnars Sp cl ..D e r T e u f e l" m Hauptrollen noch beschäftigt die Damen Steinsteck, Wessely und Keller, die Herren Jwald, Klitich und Kirsckncr. Der Kartenverkauf für diese Vorstellung beginnt morgen (Samstag). j Morgen, Samstag.- den 18. d. M. findet in der R o l a u d- Bühn e, II., Praterstraße 25 (Gastspiel der Mitglieder Jüdischen Bühne unter Mitwirkung der russischen Opcrettentruvpe und unter Leitung des Direktors P o d z a m c z e) d>^ Erstaufft'lhrung der Operette ..C sardasfürstin", von J.Sinm ins Jüdische übersetzt und infilmert, statt. Im ersten Akt wrrd von der Truppe W. E s m a n o f s (Ronacher-Bühne) em Csardas getanzt. - . ] Richard Beer - Hoffman« hat den ihm verliehenen Naimund-Preis von l<2200 dem Unterstützungssonds der Genossenschaft dramatischer Schriftsteller und Komponisten in Wien ge» widmet. j Di? österreichische Staatsgalerie ist mit Uner AnS« stcllung von. Neuerungen iür den allgemeinen Besuch von heutt an wieder pepffnet. Die Besuchsstunden sind an Wochentagen täglich außer Frc tag von' in bis 1 und 2 bis 4 Uhr: (Montag beträgt der E ntrsit & 20, Mittwoch K 5), an Sonn- und Feier», lagen von 9'bis. 1 Uhr: , j Die Häkenkreuzlev im Theater. Aus München wird! gemeldet: Das Ti eiben' der antisemitischen Kakrnkreuz-GesrUchaft brachte am 15. d. M. hier einen Theaterskandal, dessen Gegen--; stanb ,im Theater am Gärntnervtatz das Smgsp'el „Dichter» l. i e b e" war. dessen Hanpkperson Heinrich Heine ist. Gegen Ende des zweiten At'es erhob ssch plötzlich ein obrem betäubender Lärm. Schlußruse ertönten. Knallerbsen und faule Eier wurden geworfen. Ein großer Teil des Publikums verließ flachiartig das Tbeater. Der Vorhang mußte sallen, um kurz daiauf wieder boch'ngehen. Emige der Ruhestörer wurden ev« m'tteit und an die Lufr befördert. Ziemlich spät erschien ein große- Schntzmaiiiisänsgebot, um wertere Ruhestörungen zu verhindern^ Sport. ■ Blc ^crOftLermine der Meisterschaft. In. der Pätlwoch-Sitzimg des SprelauZschusses der I.Klasse fand die Auslosung der H.erbstserie der Meisterichaft 1921/22 statt. , Der Spoilklub Ostmark, der in die I. Klaffe anfsteigt, übernimmt die Termine der ausscheidenden Mannschaft. Nachstehend-die Paarung: j 28. A ü g u st:' Hertha—W. 'Zss C., Amateure - Sportklubs /Rapid-Wacker, W/A) F:—Vrennä, Floüdsdors—Rudoltshügü^ -Admnlr^Häkoah; Sitnmering srei. ' - Hertha-Amateure, W. A. F.---' Rapid) W. Ä C.—Vienna, Simmering - Admira, Rudolfs-^ , Hügel—Wacker, Hakoah—Floridsdorf; Sportklub srri. i 18. Sebtember: Vienna—Hakoah, Sportklub-^; W. A. F , Rapid—Rudolfsbügel, Wacker - Simmering, FloridÄ -dorf—Admira, Amateure-M. A. C.; Hertha frei. 25. S e v t e m b e r : Hakoah—Wacker. Admira-Herth^ Simmering—Svoitklub, W. A. F.-Floridsdorf, Amateure-j Birnnch Rudolfshügel—W. Ä.; Rapid srri. , 2. O.k t o b e r: W. A. C -r-Simmermg, Admira-Amms teilte. Wacker — Vienna, Sportklub — Rudolfshügel, Rapid Floridsdorf, Hertha- W. A. F.; Hakoah free. 9. O k t o b e r : Hakoah—Rapid, W. A. F.—Amateurs RudoliShügel-Admira, VEenna-Srortklub, Floridsdorf—Sim-s mermg. Wacker-Herlha; W.. A. C. frei. 16. O k t o b e r: W. Ä. E—Admira/ W. A. F--Wäcker^ Rapid — Hertha, Vienna — Floiidsdorf, Sportklub — Hakoah^ Simmering-Amateure; Rudolfshügel trei. t 30. Oktober: Amateure-Rapid, Hakoah—Simme» ring, Hertha—Rudolfshügel, Admira-Vienna, W. Ä. C.—Sportt klub, Fioridsdorf—Wacker; W. A. F, frei. 6. N o v em b er: Hakoah-W. A. C., Rapid—Sports klub, Rüdoifshügel—W. A. F., Simmering—Breuna, Wacker-^ Admna. Hertha-Floridsdorf; Amateure frei. 13. N o v e m b e r-:-W. A. F.—Hakoah, W. A. C.-s Rapid. Floridsdorf-Amateurc.Simmermg—RudoliShügel, Sport« klub—Wacker, Vienna—Hertha; Admira frei. 20. Novemb e r: Amateure—Wacker, Hertha—Sport» klub, Floridsdorf—W.' A. C., Admira—W. A. F., Hakoah'-^- RudoliShügel, Rapid-Simmering; Vienna frei. 4. D e z e m b e r: W. A. F.-W. Ä. C., Simmering-^ Hertha, Admwa—Rapid, Sportklub—Floridsdorf, Rudolfshügel-j Vienna, Amateure—Hakoah; Wacker frer. 11. D e z e m b e r: Herlha—Hakoah, Wacker—W. A- C.) Rüdoltshügel-Amateure, Simmering—W. A. F., Sporlklnb-f Admira, Vienna—Rapid; Floridsdorf frei. Uüitas—Kadima 3:2 (2:2). Kampf zweier gleichwertiger Mannschaften, welchen die alücklicheie für sich cutschebep konnte- Bei Kadima befriedigte die Mannschaft bis auf den rechten Flügel, der, vollkommen versagte. Kadrma wurde gleich m bei ersten Minute übenumpelt und lln'tas tonnte durch Soucek eini senden. Gleich darauf konnte Kadima nach einem schöngeirctenetz Freistoß durch Hermann ausglrchen. Kadima erhielt einen Elsmetri zugesprochcn. welcher vom gegnerischen Tormann abgewrhrt wmdv In der 85. Minute konnte Grünhut (Un'tas) durchcinen „Elfer7 jür Unitas die Führung erreichen. Bald darauf glich Kadima nach einem schönen Flankenball Max' durch Gruschka aus. Nach bei Pauie offener Kampf, rn welchem Unrtas durch Prochaska aus einer klaren Offsidestellung den slegbringenden Treffer erzielt. Gm bei Unitas . Soucek, Giünhut und Sp tzer. Reserven 1:0 fi» Kadima; den einzigen Treffer erzielte Wolfcnsohn U. Achim-Cheruth 3:2 (0:2). Verdienter Sieg de) härteren Mannschaft. Bei gleichwert'gcm Spiel konnte Cherutb io der ersten Halbzeit zwer Tore erzielen. In der zweiten Spiethälftj war Cheruth mit den Kränen zu Ende und Achim konnte b« übrtlegenkm Spiel drei Tore und damit dcn Sieg crlingerr. Tor) für - Achim e, zielten: Lackendachec (3) und Münzer; für Etznuthj D^ks und Mectler. . -