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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-12 · Heft 853 (12.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 853 (12.6.1921)
Date
1921-06-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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' *efi»e«' <giifHrl>ra^iig.r.~Tn^,inaTSiftii SSte^ewmfog Wieuer Morgeuzeitmtg nniifflwuTfir! iZ. Ami 1921 Nr. 853! mdjji «mßachakb Oesterreichs die Gründung dieser kulturell so bedeutungsvollen Gesellschaft großen Widerhall gefunden'Hai. Besonderem Interesse begegnete ein Schreiben des ÄüftoS der Indischen Rationalbibliothek in Jerusalem Dr. Hugo Ä e r g-' mann.' - * 'v Die 'Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Kr. Bernhard Dachstein, Präsident; Sandor Wolf, erster Vizepräsident; Dr. Isaak Robinsohn, zweiter Vizepräsident; Dr. Ignaz Schwarz und Dr. Paul D i a nr.a n d,'SaMmlungsverw'ülter; Dr. David Roth bl um, Syndikus; Jsona Noemi Lö Wh, erste Schriftführerin, Frau Margit Ornstein, 2. Schriftführerin, und Frau Professor Regine Pick, Kassierin. Ms' Ausschuhmitglieder ohne Mandat wurden bestellt: Kr. Otto Abcles, Oberrabbiner Dr. Z. P. ChajeS, Professor Dr. M. Ehrmann, Ing. Dr. Arnold Karplus,'Ingenieur Leopold Lourie, Professor Dr. Max Neuburger, .Dr. Abraham. Schwadron und Dr. Israel Taglicht. Es folgte, eine längere Aussprache über die Richtlinien der nächsten Arbeit, an der sich außer dem Präsidenten ms-. 'besondere die Herren Dr. Schwadron, Dr: Diamond, und Dr: Schwarz beteiligten. Alle Zuschriften sind zu richten an: .Jüdische Palästina- Sammlungs- und Forschungsgesellschaft, 7. Vez., Halbgasse Nr. 6, Tür 16. _ Der Landesverband für Fremdenverkehr gegen die Tiroler Reiseschecks. Der Landesverband für Fremdenverkehr in Wren, Land Nirdervsteneich, hat in seiner gestrigen Präsidialsitzung m der in Tirol geplanten zwangsweisen Einführung von Reiseschecks Stellung genommen and sich in s ch ä r f st e r Weise gegen diese für den gesamten Fremdenverkehr nach Lesterreich gefährliche Maßregel ausgesprochen. Die Präsidialsitzung des Landesverbandes hat beschlossen, an die Bundesregierung das Ersuchen pt richten, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln gegen die «ngerechtfertigte Aufhebung der gesetzliche« Währung rinzuschrecken and die Tiroler Landesregierung zur Zurücknahme ihrer Verordnung z» bestimmen. . Aerztestreik bei der Bezirkskrankenkaffe. I» einer Veriammlung der Arrzte der Wiener Bezirks- Irankenkasse wurde beschlossen, daß die Aerzte MontagfrÜh in denAusstand treten. Diese Aerzte, 170 an der Zahl, fordern Gleichstellung ihrer Bezüge mit betten des Verbandes der GrnossrnschastSlrankenkassm. Die Lriruug der BezirkSkrankWkasse' hat bei ihrer vorlausigen Weigerung folgenden Staadpunkt irme: „Unsere Krankenkasse hat ungefähr in gleicher Zahl Rahorrsarzte wie der uns als Vorbild hingestellke 'Verband. Dieser aber zählt doppelt so viel Mitglieder, bat daher einerseits bedeutend wehr Einnahmen, andererseits eAvöchst den dott üngrstellteu Aerzten doppelt so viel Arbeit Nichtsdestoweniger haben wir unseren Aerzten zwei Drittel der Bezüge der BerbandZärzte angeboren; damit erklartm ‘ sich die Aerzte aber nicht zufrieden. Wir find offiziell von dem Streikbeschluß noch gar nicht verständigt worden? — Die Aercke wieder weisen dar-‘ «f hin, daß sie dieselbe» Unkosten wie die BerbandsLrzte Habens diese Auslagen sei« aber so hoch, daß dadurch die Entlohnung für die.ärztliche Leistung nahem verschlangen wird. Lohnbewegung im Schneidergewerbe. Die schon seit einige« Wochen zwischen der Bertretnng der Meister wtb der Gehilfenschaft der H e r r e nu« d DaMensch n e id er b r a n ch e geführten Lohnverhandlnnge» werden im Laufe der nächsten Woche zum Abschlüsse gelange». Am Montag dürste ein Ausgleich zustande kommen, demzufolge den Gehilfen tittJ ungefähr 15°/«ige Erhöhung zugebilligt wird. Die Glückmeister der Kleiderkonfektionsbranche haben der Unternehmer- Vereinigung neue Forderungen unterbreitet und verlange« eine 5V*/»jge Lohnerhöhung für Damenkonfekilon, eine 80%ifit Er- HZhMg für Kinderkoniektiou, eine 50*/aißt für Herren« und eine ' ffir Knabenkleider. Dir Unterhandlungen werden im' Lasst der' nächsten Woche fiattfinden. An - dieser Bewegung sind die Angestellten der mechanischen Kleiderindustric nicht beteiligt. Kvnsttkt zwischen dem Bankenverband und der Gewerkschaft. 'Ker'Reichsverein der Bank- und Sparkassenbeamtm hat vor einiger Zeit schon an den Bankenverband das Ersuchen um Gewährrmg eines Urlanbsgehaltes gerichtet. Die mündliche Fühlungnahme in dieser Sache endete mit emer schriftlichen A b l e h n u u g d e s g e st r l l r r n B e g e h r e n §. Die Beamten weisen aus das Bedürfnis der Beamtenschaft hin, de» kargen Urlaub ans dem Lande zu verbringen. Der gesteigerte Geschäftsbetrieb in Berbiudung mit dem Raummangel zeitige in allen Instituten ein Uröerstuüdeuausmaß, das ohne Erhollings- Möglichkeit unerträglich ist. Diese Möglichkeit bestehe aber angesichts der cheiirigm Preislage auf dem Lande ohne einen Geld-' Zuschuß, von. feiten der Banken nicht. Eine Bertrauenspersonenveifammlmrsi in der. Volkshülle hat sich mit dieser Ablehnung be-. laßt und emftimmig beschlossen, ab.Pc o n t a g d r u 18. b. M. i a öT {e u Kreditinstitute mb i § aufw § itc r e S d r e Ü e b e r st v n d e u l'e i st u n g e i n z u st e l l c n. ' Archerordentttche zionistische Parteisteuer. An auherordeutlicher Parteisteuer find beim Zionistischen Loardeskomiter weiter folgende Beträge eiugelaugt: Durch N. N. L 10.060, Pinkas Zieglis K 980, Bernhard I e l l inek, Tr. Otto A o e L c § ie K 200, Ing. Adler, Innsbruck K 180, Josef Keßler, Dr. Hugo Fischer je X 100, zusammen K 11.; 60. Bisher ausgewiesen K 170.980, zusammen K 182.140. Zahlungen nimmt das Bureau des Zionistischen LardrSk»«ii«S, u., ZiriuSgafst ZS, I. Stock. evtLegrv. Mitteilungen aus dem Publikum. MM n. Innendekoration in grösster Auswahl. Nur gediegene öl 9 Erzeugnisse. J.SPIRI Wien. Bll., Stebensttrag. 1 n. 2 (Ecke Karl Sehweighofer'gassel. Feinster Sakkoanzog« K 4600 nur bei HEINRICH WEIMBE&GER, B.y Singerstrasse 6 JjletwieäJiam cWm®n&i ""V“ VIMARIAHIlFERStRASSEWS. tirSsites. bestaortiftrtes Lage; Wiens in Teppichen, Deeken, Vorilngan, Ueber würfen, Laafteppicheh, Stores,. Doppeldeeken ete. Billigste Greise. 8640 OBEL anne Vl!.,Schottenfeliij.24 —» Telephon 39*1-08 « GRÖSSTE AUSWAHL IN LÖIDS- UND STIL¬ MÖBELN MÄSSIGE PREISE Grösster und bester Käufer Wiens 4969 Bri 11ante:it9 Perlen Juwelen, Edelsteinhändler Babinowitsch, Juwelier I. Maximilianstrass8 5 11. Stophaniestrasso 3, nur Nr. 3 (jetzige Mahierstrasse) (jetzige Hollandatrasse) Tel. 8341 und 45146 im eigenen Hause Haltestelle Opernring, Zug. Eärritnerstr. Samstag geschlossen. 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STUDtNTLN, ANGESTELLTEN .U. ARBEITERN 10% NACHLASS? Mafienverfammlung. Am 15. d. M. findet im Saale des Hotels W e i ß e r E n q e l, Xll!., Hauptstraße 8. eine Mafsenveriammlung der Zwuistisch'm Bezirkssektion Xll/XV statt, in welcher die Herren Professor A rtur Freud und Doktor N. M. Gelbe r übet „Die gegenwärtige Lage im Zionismus" sprechen werden. - ■'* s Einstein bei Lloyd George. Wir die englischen Blätter melden wird der aus -den Vereinigten Staawn in Liverpool eingetroffene/Professor Einstesirr mit Llohd G e o r 'g e und dem Erzbischof von Canterbury zusammentreffen und darauf eine Vorlesung halten. * Von den Kraftstellwageu. Morgen, Sonntag, werden die Nächckinien der städtischen Kraststellwagen- Stevhansplatz— Margareten und Stephansplatz—I'oseistadt eingestellt. Nr« eröffnet werden.die Nachtiinlur Stcphansplatz—lÄterleinplatz und Stephansplatz-'Blllroihstraße. ■* Wetterbericht. Gestern veränderliches Wetter mit Neigung zu Reaeufchrueru, daber wehte ein frischer, kühler Nordwestwind. In Wien war es.zeitweise sonnig und ziemlich h«ter, zeitweise standen schwere Wölken am Himmel, nachmittags kam eS' zu vorübergehenden Regenlchanern. Voraussage: Vorwiegend heiter, jedoch »ock eiuzelue Regenschauer nicht ansgeschlosse». Ein wenig wärmer, Nachlassen des Windes. * Wn» im XX. Aahrhnndert möglich ist. Ans Salzburg wird beirchtet: Zum Bauern Schweigb 0 f e r in Kleinmi. ki Wagrain kam eine Zigeunerin und erbot 8ch,ch» vahcrufsseu, was-drr Bauer auch gerne «mmh». Das» *ebe#e die Zigeunerin dem Vauer» em, feine Eltern schmachte noch im Fegefeuer und könnte» erlüst werden. Die Zigeune machte ihm allerlei Hokuspokus vor und entlockte ihm nach r nach K 100,000. Dann verschwand die Zigeunerin aus de Gegend. " Selbstmord eiyes enttäuschten Kassenernbrecheu« Haken den dort an T w r d i >rt angestellteu Ge'chäfisdiener Rudolf erdenkt aus. ■ Das Polizeikomlssanat Leopoldstadt stellte fest, das zwischen Selbstmord und Kasseneinbru'ch ern Zu> ammenhan bestand. Twrdik hat mit größer Mühe die Kaffe, m der sich ei Geldbetrag' von K 233 000 befand, erbrochen, hat aber blo. X 20.000 erbeutet, da der andere Teil des Geldes in der Käst so gut versteck! war, daß er der Aufmerksamkeit des Diebe' entging. In einem M'ückgelassenen Schreiben bezeichnet er d! Enttausckiung über die geringe Beul^ als U.r s a cb.e des Selbstmordes. Da bei de«! Toten weder der Geldbetrag noch der Comptoicschlüffel gesund würde, ist anzunehmen, daß er den Einbruch mit einem KompLi unternommen hat. Nach diesem wird gefahndet. * Die TobakschlLiihhimdlev enthaftet. Gestern wur> . Salomon N e r ß, das Haupr der' Tabgkschleichhandler in Wie «ach einer mehrwöchigen Haft gegen eiste Kautron vo« füns M i l t i 0 n e n aut freien Fuß gesetzt. Sein Komvaguo« Lalowon K r e n t » e r, der sich zur Zeit ferner Berfolgung auf einer Geschäftsreise nach Italien befunben hat und um freies Geleite gegen Stellung einer Kaution von fünf Millionen an-j gesucht hat. wird nach Wren^ kommen. Der Steckbrief gege« rhu wurde aufgehoben und nach seiner Enwernahme, die sich mni ernige Tage verzögert hat, wird, die Untersuchung, dem Abschluss^ zugefübrt werden. Als Hauptbeschuldigte kommen in dieser An-q gelegruheit, außer Reiß und Kreutner, der Tabakhändler Wo h l-s mann und der pensionierte Beamte der Tabakregie Prochask« in Betracht. Sie dürften im Sommer dieses Jahres wegen^ Kettenhandels mit Tabakerzeugniffen vor einem Schöffensenat sich zu veiqmworten haben.. Die übrigen an dieser Affäre de*, teiligten Personen, etwa 35/ rumeisi Agenten, welche die;f-^are'ttm in dtn Schleichbandel brachten, sind ebenfalls gegen Erttig hohe« Kautionen auf freien Fuß.gesetzt worden. Sie werden sich wahr» schemlich^ wegen Mitschuld vor Emzclrichtern zu verantwortta haben. . . . * Ranbanfall ttttb SittlichkeitöaLLentat. V« 33jährige Kriegsinvalide Josef D a n e k, VH.. Burggasse 74 wobnhatt, lauerte am 10. d- M. abends im Flur der Musiki schule Kaffer, Vllk., Skodagasse 24, der 16jÜhligen Musikichülerm Ma R.. VM.. Florianigasse wohnhaft, auf und veriuchte, ihv die Musikmapve zu entreißen. Dabei hat er das schön gewachsene Mädchen auch sonst behelligt. Aut das Geschrei der Ueberfalleue» flüchtete Danek; er wurde aber verfolgt, beim Schonborn-Paick angehalten und zum Vol'zeikommissanat Josefstadt gebt ''"' Danek gab au, im Zustande plötzlicher Smnesverwirrnng handelt zu.haben. Er wurde wegen versuchter Schändung wegen Raubes der Staatsanwaltschaft ange-eigtt ' * Einbrüche. Im Hanse IX., Porzellängasse 24, wurde aötJ 5. d. M. bei dem Kaufmann Gabor Ab el es und dem Kon«! strukteur Hermann K 0 r y z i n eingebrochch. 'Ersterem wurde« Kleider im Werte von K 200.000, letzterem Kleider, K 60.00QI wert, entwendet. —. %m 4. d. M. wurde bei Dr. Ster u-i haus, kl., Ausstellungsstraße 59, emgebrochen. Geßo'' wurden'Jnwelen im Werte von X 200.000. * Verlust. Aus einem Fcnsier der Wohnung der Fr«« Rosa I o l l e s. IX.' Peregringaffe l, 'siel - am 6. d. Dt. ein Persertepp ch im Werte von X 10.000. Als man hinuntereilte, um ihn z» holen, war der Teppich verschwunden. * Gin Kinderverderber. Am 10. d. M. .brachte daS^ Polizeikom'missariat Schmelz durch Mittelungen zweier kleiner, Mädchen in Erfahrung, daß im Hause Hütteldor^rstraße 171 an Man» in einer Wohnung sich a u einem Kinde v e vi g e h.e.. Die Erhebungen ergaben, daß die Anzngr aut Wahrheit beruhe. In der Wohnung einer Frau, die selbst in Arbett iva^ 'wurde der 59jährige Vergolder Rudolf C h p b a ermittelt, de dann in seiner Wohnung, XV., Grenzgaffe 12 verhauet wnÄ Er bat.sich an der 12 j 8 h r i g e n T 0 ch t e r dcr.Wohuungi Inhaberin, arg vergangen. Chtzba legte beim Verhöre ein Ivb weises Geständnis ab. Durch weitere Erhebungen wurde festgLstkll, daß das verbrecherische Treiben des cutarteten Mannes schon LÄ, auf, das, Frühjahr 1920 zurückreickt. Chyba wurd^ dem Landes«,' gericht eingeliefert. Soweit festgestellt, bat Chhba sich d r e.i M ä d ch e n, die durchwegs zwölf Jahre zähle«, gangksi. ’ ■* Bermitzt. Die Söhne von Z e l m r n B r 0 d z t tz,1 Feiwel (geboren 1893) und Schama (geboren 1895), wurden seiner« zeit in die russische Armee eingezogen und werden seitdem vermißL Der Aeltere diente im 296: Gresowsktz-Jnfauterieregiment und! der jüngere im 133. Infanterieregiment, 15. Kompagnie. Di« letzte« Nachrichten vom alteien Sohne erhielt der Vater imi Juni 1916 und es ist anzunehmen, haß er in österreichische,! beziehungsweise dkutsche Gefangenschaft geriet. Von bety jüngerem Sohne erhielt der Vater die letzte Nachricht im August 1916.! Auch er ist, wie der Vater annimmt, in deutsche, beziehungsweifv ösirrrdchrsche Gefangenschaft geraten. Der Vatdr hat von ei»e«! zurückgekehrte« Kriegsgefangenm gehört, daß einer feiner Söhne! sich im Kriegsgefangenenlager in W 0 r m s befunden haben soll.! Wer Näheres weiß, möge dies dem Z i 0 n i sii f ch e u L a v d e k 0 m i t e e, Wien, H., ZirknSgaffe 33, mitterken. * Eine Blnmennacht Im Künftlerhanfe. Die 8rm°i ladungrn. zvm große» Künstlerfest, sidas'nächsten Samstag de^' IS.'Jum « KüuArrhause stattstndet.'sind soeben geschloste worden? Bon Montag ab wird sowohl vorals nachMi^' ei« verstärkter Dienst für dm Kartenverkauf tm Kiinstlt (I, Karlsplatz 5) wirksam sein. F-nesoeyeromItee für durchreisende Thaluzft (l., Bapernumrkt 24). Sonntag den 19. d. M. im große» Garte und in dm Sälen des Cafs-Ressaurants „Zur Praterfee" große F ü r s 0 r g e«G a r t e n f e st zugunsten der Chaluzaktio» Mlttvirkende: Dr. L 0 h n e r lBeda), Mirra Sokolskaji Tmnriege: M a k k a b b i, Chor und anderes, Schönhritl konmrrcnz, amerikanische Versteigerung. Blumenschlacht, National fonds-AuLstellung ns«., anschließend Tanz. Anfang 3 Ähr nack mittags, Ende 12 Uhr nachts. Die Musik besorgt die Künstler kaprlle „Msscha". Karte« (rm Borverkaui L40. an der Kaste X 5l im Vorverkauf zu haben: Jüdische Volksbibliothek Zw». II Glockyigaffe 30, Akda, II., Taborstraße 5, R. Löwit, I., Rot« turmstraße 3, und bei den Komiteemttgliedrrn-. * Eine ttcttevfttitfeette hebeLische Stenngrap«« Die bis jetzt m Berryeudung stehenden hebräischen Stenographie beruhen alle mehr oder w,'Niger ans Nachahmung anderer Kuy schrrftfysteme ohne Rücksicht aut bie Eigenart der hebräische Sprache und Schristzeicheu. Herrn H. Löw-Vogel ist e gelungen, ein neues, dem Wesen und Charakter des Hebräische ent'prechendes System einer hebräischen Stenographie, z« «finder das ans zehn Schlüssel aufgebaut ist. die außer dev geometrische Formen «och in ein dekadisches System geordnet sind, wod«m das Erlernen der Schnellschrift wesenttich erleichtert wird. Da Werk soll bald der Orffentljchkett zar.Bemteiümg übyache »«d«. (Ah-rch s». mm j ■

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