Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 851 (10.6.1921)
- Date
- 1921-06-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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TVIM. MMN ..Losea"-Aufführ««g zugunsten de« Nettun gsgesellfchaft. Die Frauenvereinlauna der W euer ReltunaZflesellicha't. die bereits einmal durch die Veranstaltung einer ^Ton Juan"-Borstellmeg in der Staatsopcr der R'ttungsgesellschaft zu Hil'e gekommen ist, setzt ihre Aknon zugunsten der noch immer in finanzieller Notlage befindlichen gemcuui'itzigcn Anstalt fort. Am 16. d. M findet zu diesem Zweck unter persönlicher Leitung des Direktors Felix © e i ti (i a v t n 11 eine Vorstellung von „T o s c a" in der Volksoper statt, an der Frau Maxell- W e r n g a t l n c r ttt der Titelrolle und H'rr B aklanoff Mitwirkenwerden. Der Kartenverkauf findet an der Botksover towie an der Tageslasse statt. Vormerkungen werden onck in der Zentrale d r Äettnngsgesellschaft, lt!., Radetzkyllraßc 1, entgegengenommen. Sport. Schiedsrichter für Sonntag. Die sonntäg'gen Fußball« wsttspicle wurden vom Sch.cdLricktterlollcgimn wie lolgt besetzt: M c i ft 'e r s ch a s t s s p l e l e l. Kl.ttie: Hakoah-Hertha. Floridsdorf, P r e st l er. Fischer. — ' Vienna-Wacker. Hohe Wmte, Schmidt, Arnold. — SpoNtlub-^Simmering, Dörnbach. Seemann, Kellner-Kelling. — W. A. C-F. A. C. Flondsdorf, A l b r e ch t, Ditrich. — W. A. F.—Admira, Hütieldorf, Lorenz, Deutsch. — Amateure - Rudol'shügel. Simmering, K o e e n y. Dr. Kalrber. — 11. K t a s s e: Red Star—Slovan, Red Star-Platz. K i c y c i. — Bewegung— Aaumgarten, Lehrer-Platz. H a b e r l e i t n e r. — Donaustadt—Grrmama, Strastmbahuer-Platz. L o p ater. — Simm— Cricket, Favoriten, Strauß. — Ottakring-Oftmar', Ottakling, Waucura. — R. A. C —Nennweg. Nußdorf, T e i f e r. — F r e u n d s ch a s t s s p i e l: Rap'.d-F. 5. <5- Hütteldorf, K o m a r- Amateure—W. A. E. 5 : 3. Entgegen allen Erwartungen konnte der W. A. C. den Amateuren einen überaus zähen Widerstand entgegen! etzen, jo daß dieser alle Mühe hatte, einen knappen Sieg zu erringen. Zwei Meisterschaftsspiele finden am Sonntag ans dem Floridsdorfer A. C.-Platz statt. Zuerst stellen einander der um seine erstklassige Existenz kämpfende W. A. C und F. A. C. gegenüber, dann treffen Hakoast und Hertha zusammen. Dieses Match rst als Nevanche-Spttl zn betrachten, da die Hakoah gegen die Favoritner im Cupsvicl nach . uuglückllchem Kampf unterlegen ist. Der Vorverkauf für diese Doppelveranstaltung wurde bereits gestern eröffnet. i Das Internationale olympische Komitee hae, wie aus Lausanne gemeldet wird, den olympischen Becher für das Jahr 1922 der Amateur-Atlantic-Union in Kanada verliehen. * . Kadima spielt Sonntag in der Meisterschaft gegen Unitas um Eerstholer--Platz um *Jfi Uhr. Reserven um 9 Uhr vormittags. Samstag spielen zwei Jungmann'chatten und die Senioren gegen Aavenna um V§3 Uhr. 4 Uhr und */»6 Uhr am V ktoria-Platz. Abends Spielcrbksprechung ,m neuen Klubheirn, Cafä Auto, IX., Berggasse 33. Awodah. Samstag ab 3 Uhr Training, um 7 Uhr Spielcrversanmilnng und Mannschafisaunsstellung. Sonntag um 0 Uhr vonrullags Wettspiel, mit einer Mamrscha't gegen Meidlinger Svortsteundc (Jungmannschajt) auf deren Platz. - Hasmonea. Heule um 5 Uhr Training der ersten Mann« icaal!. Samstag um 3 Uhr wichtige Vollyertaunnluna. Sonntag Meisterschaft gegen Prater-LUstletikklub am Krieauer-Platz, 10 Uhr M. Mannschaft: Sp,ra; Schächter. Brener; Sokal, Wolfiohn i, Llel!: Brion. Ersenmayer, Sch rok, Wolfsohn l>, Singer. Ersatz: -or. Rubin. Frey U. SpörLbesprcchung. Die jüdischen 'Sprnlvereinr Heros, .laenorah, Cderuih,, Bar-Kochba, Moriab, Hagibor, Schomrim, )>:n 2. Easshairs) zu entsenden. ksflstunck XVLcstLkerxssckrütt rrs Lobstein & Kasssniei* La^ästrasscr Hauptstrssse Nr. ÄL (Ecke Hintzcrstrasso 1) Tel. 12BS Kulante Durchführung aller tankgesehäftlichcn Transaktionen IVtsn, Hl., ne? Der Dolksmirt. Gestempelte Krsnc Auszahlung Wien In Zürich noiieue: —.91 Centimes/ 1.30 Centimes. (>• esteneichische «(Jißne . . . . 1.30 s 1.30 am S. Iun) k'i äste,:, ^cnemret'.e^ronr . . —.97; -.97 um 8 Jmn tu!iaicch:jche Krone . . . . . 8.2’> (. 8.32Ve am 8. Juni f’t Mtt-t.. . . 8.77% 885 am 8. JunO ‘•i'ram . . . 420 ( 4.25 . am 8 Juni' * i irireft ......... . . 9.95! 9-50 am 8. Juni) tenreü . .. ( 2.45 am 8 Juni) “'■'it tfnu... . .-55 . 60 am 8 Juni) Niessrrgewinne der Deutschen Bank. 18% Dividende. Berlin, 9, Juni. (Wolfs.) Der Jahresabschluß der Deut« ssl e.i Bank ergibt vro 1920 einen Bruttogewinn von 113 M i l l i 6 n^e n (gegen 213 Millionen Mark im Vorial).) und cui chliestlich des Gcwmnvortragcs aus dem Jahre 1919 pe^' II Biillionen einen Reingewinn vou 16) Mtl» Dionen (.64 MiUwuen). Ans denr Remgeirweiden 10) Millionen (2t) zu Reservestellnngen. Abschreibua».u'. und für icu Bcamleii« und PensionSiondS verwendet und ein:' D id il ende von 19% (12%) gezahlt. Donau-Dampfschiffahrts-Gefellschaft. Die yrutv abgehaltene Sitzung der Donau-Dampf- >> ah'i^ejellfchast hat über die Rechnungsabschlüsse der I iire ms, 1919 und 1920 Beschluß gefaßt. Für das loalir 1916. ergibt sich ein Verlust von 416.000 Jtamtt», deziehungsweife nach Heranziehung d«S NewmnvortrageS vom Jahre 1917 per 1,486.000 Stumm, ei« Gewinn von M&Z&Ö.&, Ur da- Iah« WA «gibt M M MSrgenzettü»g .. 7-7..1- .-.V.L.-- - . . - --- - - - - -- - Verlust von 19,500.000 Stronc», bczi.!hi'.ngswci''e nach Heran-- zirhung des Rescrvesonds mit 12.500.000 Kranen und dcs> Gewinnbortrage^ vom Jahr: 1918 ein. Ü3evCu^. von 5,500.000 Kronen, Für, das Jahr 1920 ergibt sich nach Deckung dieses Verlustes.--,sowie nach Abzug:- der Wertabschreibungen km Betrage.,ipon 22,652.024 Kronen de: Dotierung des,SchiffSassekuranzfvnds mit 10,500.000 Kronen, des Warentransp'.r^Asse"uranzso!ids mit '5,000.000 Kronen, des Haftpsiichl-Bersicherün'gSsbnLs' mit 2,000.00 Kronen und einer Dotierung lei Schi,'serneuerungssonds mit 25,000.000 Krchwn, ein'Reinge.vinn von 28,000.000 Kronyn«) Es wurve beschlossen, die am 1. Juni 1919 und 1. Juni 1920 fällig gewesenen Coupons nicht einzulösen, dagegLn für das Jahr 1920 eine Dividende von 210 Kronen per Aktie, sowie für dieGenußscheinbesitzer per Rententeil K. 14.70 zur Verteilung zu bringen und den verbleibenden Restbetrag v:n 1,811.757 Kvonrn aus neue Rechnung vorzutragen. E!ue Aufforderung an die Schuldner der Oeftsrrerchrfchsungarischen Baak. Die Liquidatoren der Ocsterrrichisch-ungarischen Bank haben an die Lombardschulduer der Liquid.rtisusmess: die Ausfordcrrukg gerichtet, die rückständigen Zinsen und di: rück-- ständigen Darleheusschulden zu begleichen, und haben diese Aufforderung als gtcich>v:r:ig mit einer gerichtlichen Mahnung bezeichnet. ES durste sich dabei vor allein um nost-isi'ierte Kriegsanleihen der Lombaronrasse handeln. Zur geplauten Ermäßigung der Luxusfteuer. Wenn einerseits zugegeben werden mn.s;, daß. die Luxussteuer, die bereits in einer ganzen Reihe von Staaten eingehoben wird, auch bei uns unvermeidlich geworben ist,Zo kann man es andererseits begreisen, daß sich nicht nur die Kausinannschaft, sondern auch der Kroßteil der Bevölkerung gegen Maßnahmen anslehnt, die ins Uferlose zu führen drohen^ ES geht nicht an, daß eine solche Sttuer, wie anfangs geplant, sogar die billigen und dringend erforderlichen Artikel des täglichen Hanshalis trifft, daß billige Kleidungsstücke und - Schuhwerk ihr unterliegen sollen, baß sogar Gemüse und Obst heran gezogen werden .' Bagegen ist es nur -recht und billig, wenn die wirklichen Luxus waren besteuert werde». Doch mnß man bei den trostlosen Verhältnissen, die bei uns herrschen,'befürchten, daß .unsere, Behörden kaum imstande sein dürften, die Steuer richtig durchzusühren. Auch ist es nicht ausgeschlossen, daß infolge der hohen Kosten und der aussichtslosen Schwerfälligkeit unseres Verwaltungsapparats der Ueberwachunge- und Durchführungsdienst am Ende ein: bedeutend höher: Summe verschlingen, als die Steuer xinbringen kann. ' - Es ist jedoch zu begrüßen, daß der Magistrat Zn Ans« sicht genommen hat, den Wünschen der Kaufmannschaft einigermaßen Rechnung, zu tragest, die Liste der Waren, welche der Steuer' untcr.vvrsru werden sollen, e i n z u s ch r ä n ke n und den zuletzt mit 16 Prozent geplanten Stetterfatz auf ungefähr die Hälfte zu reduzieren. Allerdings hätte schoil vorher ein Kontakt , mit den Interessentenkreisen gesucht werderk sollen.'Dis gegenwärtigherrschende Stagnation muß . durch neue, übermäßige Lasten nur noch eine Verschärfung erfahren. Und Wien ist bereits derart belastet, daß bei der Auslastung' neuer Bürden jnit größter Vorsicht vorgegangen werden müßte. Wirtschaftsnachrichten aus Zugvftawren. Die neue Devisen- und V a l u t e it o t b ix u lt g ift mit 3. Juni in Kraft getreten. An dem Entwurf, der anfangs März verlautbart wurde, rfi keine wesentliche Arnderung vorgrnommcn worden. Neu sind lediglich die brsonderen Bestimmungen, die den Kredit- und Uebelwel'UttgSverkchr regeln. Den Geld« iuftitnten in Sudilawirn ift es verboten, ausländischen Firmm ohne Genehmigung des Finanzministeriums Kredit zu gewähren. Ausgenommen hievon sind die Zahknngen von Konvffamenten, Zöllen und Spesen beider E.ufuhr/Lassen sich ausländi'che Firmen bei Geldinstituten in C üdflawien Konten er öffnen, so können fie über ehr Guthaben zugunsten von Personen rmd Firmen iu Südüaw'en und von Personen und Firme«, die im' Hcimatlonde des Kontoinhabers ihren Wvnsitz,habest, veriügen.-Südslawische Staatsbürger können Ueberw i'ungen -ins Ausland nur mit besonderer Genehmigung der Generaün''peklion vornehmen. Die Valutasicherstellung bei der Ausfnhr wurde im allgemeinen aufgehoben. Nur für Getreide, Mehl> Lebendvieh, Häute und gedörrtes Obst wurde sie auf»echterhalten, außerdem must noch. wahrend der Ilebeigangszelt kur Fleisch. Fett und Nntztzol; dir Valmaficherstellung geleistet werder. - Wie uns mitgeteilt wird, bereitet dir jugoslaw.sche Negierung N e u g r ii n d u n g e u. auch wenn sie vom Auslände aus» gehen, keine Schwierigkeiten, soserne nur dafür gesorgt wird, daß dem fugoslawischkn Kapital wenigstens eine geringe Aktienmehrheit gesichert bleibt. Lm Vergleiche Mit Kroatien. Slawonien und auch Bosnien ist das Interesse an Ncngründungen und 33a'» tzlißeriwg von Industrien in der Vojvodina gering. Die llr-sachen dafür liegen bei den Geldinstituten der Vojvodina, die ihre flüssigen Kapitalien lieber anderweitig nutzbar machen, als sie in Jndnstlieunternehmungen festznlegen. Zeitungsmitteiluvgrn zufolge besteht bei der südslawischen Regierung die Absicht, den H a f e» v o n G r a v o s a anö« zubauen, um zum Ersatz für das durch den Vertrag von Rapallo verlorengegangene Fiume einen großen Handelshafen zu errichte«, der auch der füdflawifchen Kriegsmarine nutzbar gemacht werden soll. Mit dem Bau will man bereits in diesem Jahre beginnen. Gravosa soll auch die Endstation der neuen Balkan bahn werdm. Der B»Atchefte» BSrse»rat hat beschlossen, daß vom IS. d. M. angesange» die Geschäftszeit an der Effektenbörse V»vmrttagS von 11 bis IS Uhr damit. I» den Monate» Juli smd A»g«K wird die Effekteubürfe an SamStasen ^eMAe» bleib»^ 16. Juni l§?t .«am Die Kronenernlöfurrg in dev BuKowi««. W C z er n o w i tz wird uns geschrieben: Zlnlästlich der bevo» stehenden Valutaäuderuug m O:sterreich ist es interessant, di Begleit- und Folgeerscheinungen dieser sinanztechuischen Oper! in andetcn Ländern zu studieren. In jenen Teilen der ehemÄig östennchisch-ungarischen Monorchie, die nach dem Kriege Rinuärricn fielen, wac es vorn asten Moment ihrer neuen Staalzug'Hörigkeit klar,. Paß die. Kr oyendurch die Leiwährung ver^ drlü:zt!?w..tten winde. Aber mckn ließ die Bewohner der Burö-j winck rind Sicbtrl iirLkNs in.Unsicherheit bezüglich des TermrvSl und Modalitäten. deS.ÜmtaüschtS./Dagegttl vermochte sichein klcincr Küis von Alirümänen Einblick in die Fmanzregu-j Oerungöpliine der Regierung.zu.Mrschafseu und ihr so erworbenes Wissen zur AuSstrenrmg beunruhigender Gerüchte zn verwerten.' So firm es in dem im Unncheren tappenden und dadurch in d n Grnndl-.rg-nr semc-Z Wnt'chasiölebenS erschütterten N e u r u m ä n , c n z » % n g st k ä n f e n, die nur ans dem Bestreben krliä,lick sind, die Kronen onzubriugen,' während die in die kommenden Dinge eingeweihten Altrumäuen die von ihr n ursprüngl-chcn Besitzern überstürzt ab'grstoßesen Kronen k.stenwe sc st.mmelten. Als es nun wnllich zum Umtausch kam, war die Folge, daß die Bewohner der Bukowina und Siebenbttrgens ins größte wirtschattliche Elend gerieten, während ein kleiner Kre-.Z von 3lltrumLnen, die die ganze Transaktion eigentlich garnicht hätte berühren lönnnr, . wenn es mit rechten Dinoeu zugegaug-n wäre,, sich maßlos bereicherten. Der demokratische Abgeordnete Dr. L uv tt du'.bullte mr Parlamente diese Machinationen und nannte sogar dir Namen der ungefähr 150 Persönlichkeiten, die picht weniger als eineinhalb Milliarden Kronen zur Emlösnng präsentttren. Die^e Enthüllungen machten in der Kammer solchen Emdrnck, daß sich Finanznnnister Ji'ulescu erhob und die Einbiingrmg eines Gesetzes ankündigte, das dir spekulativ:« Kroneuemlöser mit der Konfiskation von 63% ihns Gewinnes bedroht. i 14 . , ,L- "ti 'ji -’v ii ■ f;1 : fSk* T>! '4-v '! " h * I H- ' x Der Abbau der italienischsn Kriegsindusterr. Wie -me „Stampa" berichtet, hat der Mmlsterpräfident selbst in einer Unten«dnng 'mit dem Generalsekretär des MetallarbeiterverbaMS die A b t r e t u n g der Zeughäuser von N t Q 9 11 undBenedig sowie der W a f s e n f a d r r k en von Ter ni, Genua und Garbo ne durch den Staat an das M.c r a l l a r b e r t e r k o n s o r t r.u m vereinbart« Das Kont'ortrum w'.rde die nötigen Umarberten vornehmen, um sie dev Erstellung Von Ackerbauinaschinen, Eisenbahnmaterlül usw. anz»- vässen. Die Zahl der Arbeiter wird von 7000 aus 23.000 stetgen^ Das Konsortium umfaßt schon 18 mitgliederreiche Arb e t t e r# n e « o;f f e n f d) fi f t e r. Im Jahre 1919 haben fte fß* fünfzig Millionen Lire Arbeiten aus ergene Rechnung ausge'uhrt. Es wurden besonders Eisenbahnwagen gebaut. Zudem bat diB Konsortium jetzt fünf Dampfe r im Ban und sorgt für die Umwandlung der ehemals feindlichen Dampfer und der srüherer» Kriegsschlffe in H a. u d e l S s ch i f i e. Das Konsor.mm ist fec*] strebt, die Produktionsmittel zn verbessern und zu entwickeln, die, Arbeit fachmäßig in den verschiedenen Werken zu spezrausieren und! sich gegense'mg zu' ergänren. Die Arbeiter erhalten v r o d ult i o n § P r ä m i e n. Eine gleichmäßige Verteilung der Gewmnrnnter daS gesamte Persona! schien nicht ratsam. Die GeschLstslage der tschecho-stowakffche» »«um- Wollindustrie scheint sich in der allerletzten Zeit etwas befiern zn wollen. Der Inlandsmarkt, so schreibt die „Allgenk-Textil-Ztg.", 'tiiik stärker als Käufer auf, weil die Preise eben billig gewordtw sind und W Konsumenten ihren lauge znrückgehalttnm B^ari endlich zu decken beginnen und auch im Exportgeschäft belebt.«$ sich ein wenig. Die Garnpreise sind jetzt unter Weltmarktparitat^ so daß die Nachindustrien preiswert offerieren konnten, wenn sie sich den Verhältnissen anoassend, damit begnügen, ohne großen Nutze» zzr verkaufen; allerdings darf nicht vergeffen werden, daß das Ausland' vielfach mit Verlust zu verkaufen gezwungen ist, weil die Grldnst undj die Einschränkung der Kredite durchdie Banken zu solchen Ab^ stoßuugen von Lagerbrständen zwingen. Dieser Umstand iviE natürlich ungüustg auf die Preiseczielung ein. Trotzdem ist eSj möglich gewesen. Exportgeschä te zu machen und es ist HoffaU^gi vorhanden, daß sich die Situation langsam aber stetig bester^ wird. Auf die kn den letzten zwei Jahren gewohnten großen tonnte wird man allerdings verzichten rnüffen, dagegen werde« dw Verluste, welche die Zwangsbetoirtschastung mit sich brachte, doch! bald verdaut sein und ein normaleres Geschäft mit bürgerliche« Nutzen wird sich entwickeln. Man rechnet bereitim Herbst >D einem wesentlichen Aufschwung des Geschäftes. Balutenkurse. Das erhöhte Intereste fifc ahlungsmittel hielt auch im gestrigen Verkehr nnvenni»drrt «l^ Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: '' Amsterdam21.375- Geld, 21.475.- Ware (gegen 8.JW 1.230.— Geld. 21.330.— Ware), Agram 449.50, 453.89 (448JS& 52 50 . Belgrad <1790.-, 1810.-). Bttlch 55.50. 961.50 (955.50, 961.50^, Brüssel 5080.—, 5120.-^ >092.50. 5132.50). Budapest 259.50, 262.90 (258.60, 2S1LW Bukarest 1007.80, 1017.50 (1001.50, 1017.50). Christiauio 425.— 9325—, 9375.—), Kopenhagen 11.075.—, 11.1H6.—! L 1.100.-, 11.150.—), London 9417^0, 2487.50 <2397/ 417.50), Mailand und Triest 3100.-, 3120.- (8886.- 105.-). New'Uork 644.-, 646.- (630.-, 634.-), *• 090.—, 5130.— (5100.—, 5140.—), Prag 894.50, *94 —, 900.-), Sofia 710.—, 720.— (700.— WO.* Stockholm 14.295.-, 14.355.- (14.070.-, 14.130.-), WaA nd Krakau 49.50. 51.60 (50.—, 68.-). Zürich KftMfc; 0.945.— (10.800.-, 10.850.—), Madrid —.— 3310—, 8390.—), Dollarnoten 638.—, 642.— (i_„ 29.-), Belgische Noten 5060.-, 5100.-<5070.—, Zulgarischr Noten 705.—, 715.—' (697.50, 707.50), DL«! toten. 10.975.-, 11.025.— (11.000.—, 11.050.—), deutft Jtoclnoien 956.—, 962.- (955.—, 961.-), englische Ro 405,—. 2425.— (2370.-, 2390.-), ftanzöfische Roten 5087J 107.50 (5689.—. 5120.—), holländische Noten 91 JOB.* 1.400.— (21.130.—. 21.230.—), italienische Roten 9MO. HO.— (3080.—, 3100.-), unabgestrmpelte jugoslawische 787,—, 1807.— (1787.—. 1807.—), norwegische Note» t 325.— (9200.—, 9260.—), polnische Marknote» 5L9H, 52.75), Rumänische Noten 1008.50 IvlD», .2.50), a.ouj, «ui Wiener B Abgesehen von StaatS'ralm-Aklien. die « , -reaere« ÜmsäUen tiü.- -'mämickie 9(ecknuna—“ i O.! ¥;< i i! ' { " > .1, .! ' ' ,i, ,