Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 849 (8.6.1921)
- Date
- 1921-06-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr . 84 9 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzrunn- 8. Zum 1921 Seite 5-1 (Set Beute entfernt. Das Mädchen, wurde von einem herbergeeilten Arzt behandelt und später vom Polizeiarzt untersucht. Das Wächzimmer Nibelungengasse wurde von dem .» lleberfall in Kenntnis gesetzt. Cs verständigte das Stadteommissariat. Die Erhebungen zur Ausforschung der. Täter . sind eingeleitet. - . Die ungarischen Falschstempelmrgen. Ans Grund einer anonymen Anzeige wurde am 4. d. M. «nt« de« Verdachte der ungarische» Falschstempelnng von Banl- «vten der am 27. Mai 1871 zu Gergely geborene angebliche Kavditenhändl« David Winkler verhaftet. Er Lohnte seit kurzem auf der Landstraße, Steingaffe 33, »nd behauptete, auf der Durchreise nach Amerika zu sei». In - seinem Besitz wurden K 112.5C0 in österreichisch« Währung und K 8340 in ungarisch falschgestempeltrn Banknoten, zumeist zu L 50 und 100, gefunden. Bei einer genauen Durchsuchung des Mannes und seiner Kleidung fand man unter dem Schweißleder seines HüteS eine Banknote zu K 1000 und drei Banknoten zu je K 100 mit falschen ungarischen Stempeln. Sonntag wurden im Hotel Metropol drei junge Leute verhaltet, die im Besitz der falschen ungarisch gestempelten Noten waren. Die Vcrhastnng erfolgte aus Grund einer vertraulichen Anzeige durch einen SicherhertZwachmann. der sich am späten Abend im Hotel einjjcmd und dort in einem Zimmer den ' 25jahrigrn, aus Budapest zugereisten Handlungsgehilfen Josef Farka s. den 19jährigen Geza Deutsch, zu Budapest geboren, _ angeblich absolvierten HandelsschAer,und den 26jährigen Handlungsgehilfen Alerauder Flink, zu Budapest geboren und angeblich in Voslau wohnhaft antraf. In ihrem Zimmer hatten sie einen Handkoffer, der K 90.120 in falschen ungarisch gestempelten Banknoten zn 30 und kl 51.000 in österreichischem Gelbe enthielt. Mysteriöser Leichensund in Budapest. Budapest, 7. Juni. Im Lagymanhoser Teiche, der aus einem Donauarm entstanden ist, wurde heute, in zwei Jutesäcke eingenäht, die Leiche eines 25- bis 30jährigen Mannes gefunden. Der Kopf der Leiche, fehlte. Die eingeleitete polizeiliche.Untersuchung-hat bisher erst wenig .Anhaltspunkte ergeben, die zur Feststellung der. Täter führen könnten. Nächst dem Teiche wurde eine Metallsigarettendose gefunden, in der der Name Josef Szita, Polizist auf Probe, eingraviert ist. In her Umgebung des Teiches wohnhafte, Personen geben an, vorgestern,prei SÄner gesehen zu ^rbev, die ein .schwerds Paket nach dem Teiche schleppten. r~! Der Tranttvsyköller. -B.ar' einigen Taggn -hat in Wien, ein Kongreß der Klein- und StraßsnhqHMr'getagt. Dis' Hepven von auswärts - Mbierten bei Tag. die Wiener BerkehrsverhältnissL und bei Nacht die-Wiener Gemütlichkeit. Neides erforderte umständliche Fahrten yo.m Stadtzentrum an die Peripherie und' tvieder zurück. Bequemer hätten es die Herren: gehabt, wenn sie sich Samstag ins Bezirksgericht Josefstadt begeben, hätten,, wo - eine Verhandlung gegen einen „Geheimkontrollor" der städtischen Straßenbahn, durchgeführt wurde, 'Da hätten, sie beides in anschaulichster Weise beisammen gehabt: Ein Bild unseres Straßenbahnwesens und zugleich eines der Wiener "Gemütlichkeit. Besagtes Kontrollorgan war nämlich angeklagt, die. Grenzen seiner Machtbefugnisse örtlich und moralisch überschritten zu haben; örtlich, weil er eine Dame auf offener Straße stellte, während man sich eine Kontrolle von seiten, der Straßenbahnorgane doch pur auf der Straßenbahn gefallen zn lassen, braucht, 'ititb moralisch, weil er die öffentliche Bloßstellung seines Opfers duf einen unbegründeten Verdacht hin unternahm. Zum Glück konnte sich die Dame, weil sie e n t g e g e n d e r B o rschrift der Straßenba hn-dir ektton (!) ihre Karte beim Aussteigen nicht.zerrissen, .sondern .zufällig aufbewahrt hatte,'des Vorwurfs der Schwarzfahrerei erwehren. Sonst wäre sie wahrscheinlich nicht als Klägerin, sondern als Angeklagte vor Gericht gestanden, und statt der Gerechtigkeit hatten — die antisemitischen Blätter triumphiert, weil das Opfer unserer merkwürdigen Straßenbahnkontrvlle — wir wollen annehmen zufällig, - jmtctt pwnonziert jüdischen Namen trägt, was natürlich die tiefsinnigsten, rassenethischen Erkenntnisse gewisser Streife wesentlich.. gefördert hätte. So über traf die verdiente Brandmarkung ein System, welches deutlich verrät, wie wenig reinigend sogar der? Umsturz ’ auf gewisse. Miasmen unseres öffentlichen Lebens gewirkt hat. Es ist das echt klerikale System Geßmann-Lueger, welches eine Kategorie, ausgebeuteter. Lohnsklaven für miserable Bezahlung durch , Einimpfen. eines blendenden Machtdünkels ° auf die raffinierteste Weise entschädigte. Durch Verleihung eines ftag# würdigen „Amtscharakters" an eine durch nichts vor Selbstüberhebung geschützte' Schichte wurde ein Pasthatüm' gezüchtet, welches dem Wiener Publikum schon längst unerttäglich geworden. ist, aber, wie die Tatsachen beweisen, so viele von b« Revolution gestürzte Götzen überlebt hat. Die Entlohnung der betreffenden Kategorie Arbeitsmenschen ist ja seither eine bessere, geworden, aber ihre Manieren haben sich bei vielen nicht geändert. Man erlebt es täglich, daßsich erwachsene Menschen, deren Fahrtausweis.— meist aus, Vor- Dulden der Schaffner — nicht ganz vorschriftsmäßig ist, wie Schulbuben abkauzÄn lassen müssen, weil der Feldwebelbon einer „Amtsperson" sogar gegen unehrerbietige, "Erwiderungen gesetzlich geschützt ist. Für die Vorherrschaft dieses Tones sind nicht die Bediensteten verantwortlich zu machen, in denen ja sehr oft die liebenswürdigere Natur des Wieners durchbricht, sondern der Geist, in dem sie für ihren Dienst ' gedrillt werden. Es ist.jener Geist der autoritativen Bevorrmmdimg.der für die Lueger-Geßmannsche Dittltchkett charakteristisch roar, für jene Sittlichkeit, die th« Autorität: seit An qy W WWW. «MM WnilAM " Jüdischer Nationalkalender Jabrirach auf das Jahr 5682 Redaktion: OHo Abeies, Ludwig Bald (VI. Jahrgang) in Vorbereitung Verlag: „Wiener Morgenzeitoug“ hat, die des Naberertums des Vormärz, und jetzt als ihren relativ, harmlosesten Repräsentanten den geheimen Straßenbahnkontroll-vr auf die ahnungslose Menschheit loSließ. - Es gereicht den jetzigen Herren der Stadtverwaltung nicht gerade zur Ehre, daß sie diesen - Geist, der dem -Don ihnen verkündeten polar entgegengesetzt ist, auch nur in einer der ihnen unterstellten Institutionen fortwirken lassen. Mt einer solchen Sünde gegen den freiheitlichen Geist istdas rem materielle Moment der finanziellen Ergiebigkeit der städtischen Unter-, nchmungen zu teuer erkauft. Es wäre sehr traurig, wenn sich dieses Ziel nicht auch auf eine sittlichere Methode erreichen ließe. Man versuche es einmal mit einer Verbesserung des Straßenbahnfahrplans und Einführung gleichmäßiger Zugsintervalle! Dann wirb die maßlose Uebexfüllung einzelner Wagen, auf die unmittelbar ganz leere folgen- und damit die Unmöglichkeit der normalen Kontrolle aufhören. Daß diese Methode auch vom fahrende^ Publikum als Wohltat empfunden würbe, sollte für eine fortschrittliche Stadtverwaltung kein Grund sein, sie unbesehen abzulehnen. ‘ * Hilfe für die Geschädigte« in Jaffa. Bon rinn großen Versammlung der Bertrettr des Waad Hair. des Waad von Tel-Aw!« und anderer öffentlicher \ lokaler Institutionen wurde ein Zentralkomitee eingesetzt zur Organisierung der Hilfe für die durch die Unruhen Geschädigten. Diesem Anlralkomilee unterstehen folgende Subkomitees: 1. Für die Verwundeten und ihre Famrlien, 2. für die Obdachlosen. 3. für Hilfe für die Familie» der Getöteten, 4für Entschädigungen, 5. für Anleihen für Handwerker und Kauflmte. Einen Teil der 600 obdachlose« Familien gedenkt ' man in der Umgebung von T e l- Aw iw in Zetten und Baracken unterzubringen. * Zionistisches LandeSLomitee für Oesterreich (Inkaffobureau). Die Mreglieder der Zioulsttscheu Bezirkssektiou Döbling werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie im Laufe der' nächsten Tage von mit Legitimationen versehmenen Inkassanten zwecks Einhebung des diesjährigen Mitgliedsbeitragrs und des Schekels besucht werde«. V •:. ... * Oefterreichischer Landesverband im Wettverb««de zionistischer Studenten. Heute um, 8 Uhr abends findet rm Bureau deS Zroniflifchen Landeskomitee, U., Zrrkusgaffe 33, eine wichtige S i t; U n g statt. Die Delegierten werden ausgefordert, zu derselben bestimmtest zu erscheine«. * Sammelblocks für die Hilfsaktion zugunsten der ukrainisch-jüdische« Pogromopfer. Ueber Anregung des Herrn Siegfried Beer gibt daS Hilfskomitee für die ukrainischjüdischen Pogromopfer Sammelblocks auf die Betrage von K 50 und K 100 aus. Der Anreger ist von dem Gesichtspunktfausgegängen, daß auch die weiten Kreise der Minderbemittelten von der Aktron nicht ausgefchloffen sein sollen, und bat vorgrschlagrn, diese Blocks, welche mit je 10 Quittungen versehen sind, an einzelne Sammler gegen Vorerlag des Betrages von K. 800, beziehuilgswnse K 1000 auszutolgen. Das Hilfskomitee hat dieser Anregung gern entsprochen und hofft, daß auch von dieser Sammelmethode Gebrauch gemacht wrrden wird. Sammelblocks können täglich zwischen 11 und 1 Uhr im Burean des Komitees ^Israelitische KultuSgemernde, StiflungSauch I„ Seitevstettengasie 2/11) abgeholt werden. * Gottesdienst am Schewuothfest. AuS Anlaß des diesjährigen SchewuvthfesteS veranstaltet dn Vorstand der tsraelilischen Kultnsgemeinde Wien an Stelle der infolge des seinerzeüigeu Brandes des Leopoldstädter Tempels entfallenden Gottesdienste im Saale des Hotel Contruental, Wien, H.. Taborstraße 4, Gottesdienste, und zwar: Samstag den 11. d. M. abends, Sonntag den 13. d. M. vormittags, »nd abends und Montag den 13. d. M. vormittags. Der Eintritt ist frei. Karten weide» nicht ausgegeben. M a s k i r-A « dachten finden Montag den 13. d. M. um Ä/49 Uhr früh im Saale des Hotel Post, Fleischmartt 24. und im Hotel Continental statt. * Vereinig««- zionistischer Hochschöler» Graz. Heute, '/<9 Ubr abends, Wochenversammlung im Beremslokal, Zweiglgaste. Tagesordnung: „Nachrichten a u s d e r j ü d r s ch e n W e l t". Gaste willkommen. * Einstein in England. Aus London wird berichtet: Professor Einstein wrrd heute, Mittwoch, in Liverpool em-- treffen. Donnerstag wird er in Manchester einen Dortrag in deutscher Sprache halten und zum Ehrendoktor der Universitär promoviert werden. Fre-tag wird Einstein in London ein« treffen, wo er sich als Gast Lord Hald aneS aufhalten wird. Seine Vorlesung ,m KingS College findet am Montag statt. * VizebSrgermeister B. Pajewitfch ans Belgrad in Wie«. Gegenwärtig weilt der Vizebürgnmeister der Stadt Belgrad, Ingenieur B. P a j e w i t f ch. in Wien. Er wurde am 1. d. M. im Rathaus vom Bürgermeister Reumann empfangen und sprach bei dreser Gelegenheit den Wunsch auS, die verschiedenen technischen Einrichtungen der Gemeinde Wien kenn«» zu leruen. Ingenieur Pajrwrtsch besichtigte alle kommunalen Einrichtübgcn der Stadt Wien und äußerte »ut wärmstem Dank seine Btfrirdtguug über das Gesehene und gab der Hoffnung Ausdruck, das zwischen Wien «nd Belgrad i« Leiderserügen Jutereffe sich recht bald die freundschaftlichsten Beziehungen «twickeln möge». * Trebitsch-Lineoln, her politische Hochstapler' nutz Schwind!«, der vor einigen Monaten durch seine Enthüllmi-kn überden Kapp-Pulsch von sich reden machte, ist feinerzät übe» eine Anzeige eintt fremden Regierung in Wien verhaftet worden befand sich seit einigen Monaten in landesgrrichtlich« Untersuchungshaft. Mangels Beweismaterials wurde di« ttate* suchung eingestellt und Trebitsch-Lmcoln wird aus Oesterreich ausgewieim werden. . -Vv ^v * ji * Die erste Frau als Doppeldoktor. Demnächst Wirt an der Wientt Universität zvm ersten Male in Oesteo reich auch eine Frau zum Doktor der Recht« promoviert werden. Bekanntlich war es dem werblichen Geschlecht bisher versag:, daß sie an der rechts- und staalswiffenschaftlrcheu Fakultät auch ordentliche Hörerinnen sein konnten, und erst m Jahre 1919 wurden die Frauen an der juridischen Fakultät als oxdkntliche Hörerinnen mgelaffen und batte auch eine F r a » das in Oesterreich zur Einführung gelangte Doktorat der S t a a t S w i s s e n s ch a f t e n als E r st e erworben. Jntereffant ist der Umstand, daß der e r st e w e i b l r ch e D o k t o, der Rechte, die Gattiu des Profeffors B e t h von der evangelisch-theologischen Fakultät, auch das D o k t o r a t d r, Philosophie besitzt. Warnung vor ttr Answan-ernns «eck Vrafttien. Aus verschiedenen Zrünngsmeldungen ist zu «sehen, daß io K i s ch e n e w und anscheinend auch in anderen Städten Osteuropas sich Agenturen der brasilianische« R e g i c r n n g etabliert haben, welche Auswanderungsprovaaanda nach Brasilien betreiben und answandernngSlnstige jüdische Familien zur Emigration n a ch D r a s r l i e « ermuntern, angeblich, um sie dort als Kolonisten anzufiedelm ES muß nun darauf aufmerksam gemacht werden, daß die brasilianische Regielung keinerlei Kolonisation in ihrem Lande betreibt. Sie hat bloß Ausländern proße. Konzessionen für Kaffeepkantaflen verliehen, für welche billige ArbertSkräste benötigt werde». Um diese zu eryalte»/ werden Leute aus Europa übers Mter gelockt mit dem Versprechen, sie als Kolonisten anzusirdeln. Wen» sie jedoch in Brasilien angelangt sind, werden sie zur Arbeit « den Kafseeplaiitagen herangezogen- und können von dort, wo sie geradezu als Sklaven gehalten werden, schwer loskomme». Denn die Arbeiter muf den Plantagen werden, wie daS in Buenos Aires erscheinende jüdische Tagblatt „Dir Presse^ miiteilt, wie S t r ri f l r n g e von PolWen b e w ach t. Sie erhalten niemals den Arbeitslohn m die Hand, sondern er wird den KAntinen Lbergeben, welche sich auf de» Plantagen befinde« uyd in denen die Arbeiter Nahrung »nd Klridnng zu kanfe« Mwungen sind. Die Arbeit daurrt 14 Sr»« de«, täglich. Bei Erkrankungen, , welche im tropischen Küms Brasiliens häufig Vorkommen, gibt es keine ärztliche Hilfe. Vor kurzem erst wurde der brasilianischen Regierung von F r a n k r e i ch das Angebot gemacht, einige tausend demob'l'sierte Wrangel-Leute aufzunrhmen. Dre brasilianische Regierung stimmte zu. jedoch mit dem Bemerke», daß die Wravgel-Soldaten nicht als Kolonisten angesiedett werden tonnen, sondern nur m den Kaffeeplantagen Arbeit finde» könnte». Eiye' Kommission der demobilisierten Wrangel-Soldate» reiste nach Brasilien, um die Arbeit auf d« Kaffeeplantagen zn begutachte». Das Ergebnis war, daß die Wrangel-Lvrte eS Vorzüge«, Hölle vou Gallipoli zu bleibe». > Nun sucht die brasiliauvchr Regierung Ärbertskräfte für ihreKonzesfionäre uni« der verzwttfelte» ostjüdischen Bevölkerung, besonders m der Ukraine. Die wie i» "Erfahrung brächreu, wird auch in Wien von recht zwerfelhasten Elementen unter den Osijuden Propaganda für Emigrativ» nach eimgen mitrelamttikauischen Staaten gemacht, «v nach wns- - läßlrcheu Auskünften ähnliche BerhäUnlsie und Arbeitsmogttchkeiten bestehen wre in Brasilien. In Wien wohnende Jtchvö, welche answandttn wollen, seien vor diesen Agenten, welche angeblich von den mittelamerikanischen Regierungen Vollmachten It» 1 fitzen, um Kolonisten anzuwerbm, nachdrücklichst gewarnt. * Theoretischer ond praktischer elektrotechnischer K»rs. Das Gewerbesörderungsamt des Jüdischen Nationalrates veranstaltet einen am 10. d. M. beginnenden dreimonatliche« praktischen elettrotechnischen Kurs, dtt Arbeiten üb« JnstallationStechnik und Urbung im Versuchsraum umfaßen wird. A« 1. September d. I. beginnt pn zehnmonatiger theoretischer und praktischer Kurs. Anmeldungen U.,. Taborstraße 59 (Arbeitsnachweis), täglich vou 3 bis 6 Uhr nachmittags. *S>ie Irrtespinnerei «nd -Weberei Weist Ä Söhne in Kötiigshos an der Elbe ist vollständig abgebrannt. Der Schade» wird auf zehn bis zwölf Millionen tschechische Krone» geschützt erscheint jcdoch durch Versicherung teilweise gedeckt. * Sie städtischen So««erbLder. Der Betrieb » tat städtischen Badern wild jeden Sonntag bereits um 8 Uhr anfgawmmen, während an Wochentage« die Eröffnung um 9 11 h r «folgt. Gegenüber dem Vorjahre find alle Badeanstalteu bedeutend vergrößert worden. ' . 'Ä ' * Die Tabakschmrrggelastäre. Wie d« ^Abend" mit» teilt, wird die Untersuchung in dtt Angelegenheit deS ^TahakkänigS" Reiß und fern« Komplizen auf Beamte d« Dwastvo awsgrdehnt. ^.rf; * Garden Party i« Palais Rothschild. Wie schon mitgeteilt, findet heute in der Zeit vou 4 bis 7 Uhr in den Raumen und rm Garten des Pala'S des HerrmAlfonS «nd d« Frau Klariffe Rothschild m der Theresiannmgaffe eine Garden Party zugunsten der Wiener Freiwilligen RettungSgesillschaftMlt. Die Gäste find gebeten, zu der Peranstaltüng entweder dir Eintrittskarte» oder die Einladuugskartm «itzunehmeu. , * 80 Arbeiter an Fleischvergiftung erkrankt. In dem Hönigsbergtt Stahlwerk der Graz smd SamStag «achtS 80 Arbeit« unter Bttgiftnugserschewungt« «krankt. Sonntag wurde» bereits 23 von ihnen in das Allgemeine Krankenhaus m Münzuschlag gebracht. Dies« Fall ist auf «ne Fleischvngistung znrück« znsühren. Die Untersuchung wurde «ugrleltet. An unsere p.l Abonnenlen in der Sommerfrische! Wir bitten bei Ueberfiedlnng um rechtzeitige Verständigung «nd Angabe der neue« Adresse. strophale Verschlechterung «fahren. Die Bevölkenmg. die in der Stadt zurückgehtrrben ist, -übt «affenhaft HiUla». An einem einzige» Tage wurden in Kiew über ^000 Mensche», die den I Iik&iil rn ßitähk Die Bermaltmtg ber „Wiener