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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-07 · Heft 848 (7.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 848 (7.6.1921)
Date
1921-06-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien,' Dienstag * Del-Ka Tenrtisfchuhe. r * Landaufenthalt für die Kinder der Kriegsopfer. «Der Landesverband Wien der Kriegsinvaliden und Krieger- Hinterbliebenen Oesterreichs bat bereits einige Kinderzüge nach lWütltearbera und «ach niederösterreichen Orkdn geschickt und eS Md «och Plötze für Kinder von 5 brS 14 Jahren, iür Lehrjmädchn», Lehriungea und Mittelschüler bis 18 Jahren zu vergeben. -Elter« «nd Vormünder, die für diese Aktion Interesse haben, ttttbt» anfgesordert, sich mit dem Formular „6" und dem MitsliedSbuch bei den Ortsgruppen zur Anmeldung einzufinden. AnmAdeformulare liegen aus. Auskünfte erteilt auch die Zrv.trale, VII., Lrrchenfelderstraße 1, Tür IS. * Spezialverkanf von Wirkwaren bei Gerngrötz.- Feinstaewirktr Damen.Halbhandschuhe in Not Und beide, per Paar K 9.50. — Feinste Dame« handssch »hei» Flor und Seide, per Paar K 97. — Feiustgewirkte Daaen-Knitstrümpse per Paar M. — Feinste La« e« - S e i d r« f l o r st r 8 m p f e in den yenesten Modefarben per Paar K 195. — Prima gestrickte H e r r e nhocken in Modefarben per Paar L 78. — Feingewirkte iH r rr e»- M o d ej a cq u a r d f o ck e« mit Längsstrelteu Iper Pdar K 117. — Kindersöckchen, gestrickt «nd gewirkt, in allen Farben, Größe l K 27 um K - Größenstrigernng. ' E * Ek« Elevdbild. Eine arme Frau, die dr« Kinder «nd eine« schwerkranken, kriegsinvaliden Mann zu erbaltm hat, bittet hilfsbereite Seelen um Hilfe ans drückendster Not durch Geldspenden oder Beistellung eines Wägelchens, in dem sie chrm Säugling «tt fich führen und auf solche Weise einer Arbeit nach- Ktzru könnte, um die (Aren zu erhalten. lName und Adresse der ckerückstchtigungswerten Person sind uns bekannt «nd wir sind gerne bereu, gefällige Zuschriften weiterznlrtten.) * Keren Hajefsod-Sammlung in Fiume. Man mrchet u«S a«Z Fiume: Da der hiesige Zionistenverern Cheruth «folge beständiger Abwesenheit der meisten Vorstandsmitglieder vollständig feiert, haben zwei hiesige Zionisten, die Herren, Linden und Dragoner, anS eigenem Antrieb eine' Keren Hajeffod-Sammlungveranstaltet. Die Subskription auf Beträge, welche in vier Jahresraten emzmahlr» sein weiden, HÄ',schon in den ersten Tagen die Summe von 30.000 Lire überschritten »nd man hofft auf weitere günstige Ergebnisse. * Hebräischer Ferialkurs. Die zionistische Sektion X&/XIV. eröffnet am 1. Juli einen hebräischen Ferialkurs für Anfänger im Alter von 7 bis 16- Jahrm. Anmeldung« brS 15. Jüi, XV., Herklotzgasse 21/1 (Schule). * Urania. Heute. Dienstag. 6 Uhr (Großer Saal) Uraniafilme : Das Wunder des Schneeschuhs. — 8Uhr (Großer Saal): jArmut*. — V-8 Uhr (Kleiner Saal): Mariazell und der Ortichrr. V,8 Uhr (Kurssaal) Dr. Ludwig Koster: Nufere volkstümlichen Heilpflanzen, I. ~ 7 Uhr (Mikrofkopiersaal) U«rv> »Ment Dr. Alfred Limberger: Die Fortpflanzungsorgane der Pflanzen, II. , Dereirrsnachrichteru ■ Hltychd # t h. Mittwochs 7 Uhr abends, tat Lokal Glockengüsse 30, eme - dringende Vollversammlung aller Gruppe« in Sachen her Schekelaktiön, V-8 Uhr Aussprache über die bevorstehende österreichische Hitachdmh-Konferenz. Dre Debatte wird echgelritet durch Dr. Tartakower, Friedmann und Pickete — I ü bi s ch e Tischgesellschaft L a n d st r a ß e. HMe, pram'e 8 Uhr abends, Zusammenkunst im Wiryer Rmgcaw, ,1., Smbenring, Souterrain. Vortrag des Herrn R a b r u o w i tz: ^Jüdisches ans Südamerika". Gäste herzlich Willkommen! 7 Die Ernährmg. Der Marktbericht. '" Tste reichlichen 'Zufuhren an frischem Gemüse (300.000 MogÄumn Viktualitti) gaben dem gestrigen Verkehr' auf de« LebensmittelmArkten das Gepräge. Eine Ermäßigung der Preise war aber trotzdem -Nicht zu verzeichnen. Das Angebot an Fleisch und Geflügel war gleichfalls reichlich, dte Nachfrage aber, gering. . . . '' Kirschen waren in ganz ungenügenden QnantitLtew vorhanden'. Der amüiche Höchstpreis wurde Meist nur so weit esrgehaltzen, als dasAuge der Aufsichtsorgane reichte. Nnanäs' und Walderdbeeren wurde« um 100 bis ISO Kvonen an-, 8$ptett. ' . r.; i W. I. W. Dienstag den 7. d. M. von 9 bis n Uhr vsrmittaas Restenverkauf von Salami, jugoslawischem Selchflasch, Margarine «sw. freie Jüdische Volksbühne abend.: Der Fremde BEW-ZWI a. G, Voranzeige! Ab 10. Joni Ensemblo-Gaetapiel im Theater in der Joeefldadt, Bühne und Kunst. Denlsches Volksthsüter. Cffttm erfken- Male: «Die Rax* eht Manche Schauspiel s in? vier Akten von Hanns Stift eg ger.) * Der'erste Akt macht cmfhorchen. Diese. Szenen tzcä ein Autor geschrieben, derüber' seltene Begabung fürs.Volksstück verfügt. Wie dieser Wiener Buchhalter und insbesondere wie dieses Wiener Bureaumädchen spricht, das '.ist herzhaft, echt und kernig. Auch im zweiten Akt'erfreut hie liebevolle und einfache Schilderung einer Wiener Armeleutstube und man verzeiht gerne den Zusatz Rührseligkeit. Der. dritte Akt-aber, der hoch oben auf der Rax spielt, geht auch demjenigen auf die Nerven, der vollkommen schwiyhelfrei ist. Der Dichter, ahnt wohl nicht, wie er da unbewußt Anleihen bei berühmteren-Vorgängern gemacht hat, wie. peinlich in dem hisnun volkstümlichen Milieustück diese plump aufgepfropfte Symbolik wirkt' und dieser Aufschwung ins 'Problematische, wie kitschig: die Musik stimmungsvoller^Almglocken dem papierenen Dialog die Folie'gibt. Der vierte Akt gar stürzte un8 sus allen Himmeln.. Halb Marlitt, halb Traktätchen zur Einlullung armer braver Leute, die gegen die Reichen zu Murren begannen. Man höre: -Ein Fabrikäntensohn liebt die brave, .schlichte, charakterfeste.Anpä,/die im Lureau seines..Vaters, hinter dem. Schreibtisch sitzt. Der Papa unterzieht das Mädchen folgender Prüfung, die'der Fabrikantensohn mit ansieht: Er kündigt Anna den Posten' und' weil sie, die sich nichts vorzuwerfen hat und stets, .nur mit Bienenfleiß fm Mm Herrn arbeitete, £g* Mener Morgenzeitung ntütig stumm, ohne aufzubegehren, fortgeht, schickt der hochmögende Fabrikant rasch im Automobil um sie und verkündet' ihr feierlich, daß sie die Braut seines HanS sei. Er ahnt wohl nicht, der Dichter, wie furchtbar unmoralisch die Moral dieser G'schicht' ist. Daß eine ungewöhnliche Portion' weiblicher Würdelosigkeit dazu gehört, fich solchen Prüfungen seitens des Brotherrn unterziehen zu lassen, daß der K^rl von. Liebhaber bei einem Mädchen« wie diese Anna Elbinger ist, verspielt haben müßte, wenn er solch rohes Spiel duldet und mittut, — Aber so sehr man durch diese zweite Hälfte des Stückes verärgert wird, man. soll sie über der ersten Hälfte vergessen und gleich uns dem Autor eine günstige- Entwicklung seines schönen Talentes wünschen. Stisteggers Schauspiel wurde durch eine ganz ausgezeichnete Medergabe im Deutschen VolkZtheater sehr gefördert. Es genügt, zu erwähnen, daß das Wiener Vorstadtmädchen von Hedwig K e l l e r verkörpert wurde und daß Viktor Kutschera einen kleinen Wiener Beamten gibt, der seine Verbitterung mit mühsam gespartm Kreuzern allmonatlich in die Berge trägt und stets geläutert, versöhnt ins Arbettsjoch zurückkehrt. Auch die übrigen Mitwirkenden, insbesondere Kathi T Haller und Anton Into« (der Übrigens eine höchst verunglückte Epifodenfigur zu spielen hatte), waren vortrefflich. Der Beifall, für den Stiftegger schon nach dem zweiten Akte danken' konnte, blieb im weiteren Verlauf des Abends nicht Unwidersprochen^ 0. A. KammerMeke. (Uraufführung: „M an n u n b F r a #*, Komöhif kn' drei -Mten von Ladislaus La tat vS.) In den drei Akten, welche Samstag in den K'ammerspielen 'uraufgeflihrtwurden, wird zwei Stunden' lang erörtert, baß ein« Frau ihren Mann und der Mtnn seine Frau nicht zu sehr lieben soll, daß 'es ferner zu unangenehmen Auseinandersetzungen stlhrt, wenn vivp Frau zuviel flirtet, und daß aus solchen Flirts sich auch Scheidungen entwickeln können. Zum Mück ist.der scheibungslustige Mann ein großer Gelehrter und hat aus diesem Grunde eiu schönes Bibliothekszimmer,' in-welchem er, statt sich zu scheiden, seine. Frau na, sagen wir, zur Geliebten macht. Nachbarin, euer „kleines Mtzblaü^tt Und in diesen.'Geschehnissen wird der sattsam bekannte Budapester ,Mialo^ gemacht, dev von den DagschretbeM so gerne mit dem ftanzöstschen verglichen wirb, da es doch nichts kostet, da der Vergleich ungefähr so stimmt wie der zwischen Zucker und Saccharin. Bon dem letzteren wird einem nämlich'Übel. Um die Darstellung dar gar sommerlichen Sache yrmühten sich recht sommerlich Herr Lackner, Frau Dl ly, Herr Jwald, Herr Lieb l, , -Herr.Süma.^'und. Frau Schilling. Das Publikum, während -der - Akte von der Hitze matsch und in das Stück - ergeben, wünschte «ach dem zweiten und dritten Akt aus Neugierde den Autor kennen zu lernen. Er zeigte fM Daraufhin gab d> beim ^ransleithanische^ Teil des Kubsikums uattzmale EMftorM. Ker Rest suchte jchleunigst/ das Weite. '' ' 1 ' - ' ' ■ ' : : 9. 8. ■■ Gastspiel der Freie« jüdischen Volksbühne im Zosefstädter-Thealer. Direktor Jarno hat einer Vorstellung Vieser Theatertrnppe in dem - allzu engen Rahmen dieses künstlerisch hochwertigen Ensembles :beigewohnt - und der empfangene Eindruck hat ihn veranläßtdas Ensemble zn einem Gastspiel im Josesstädter-Thtater emzuladen. -Die Freie jüdische Bolksbühne/.wirb diesem Rnfe folgend, Freitag den «10. d, M. ein auf-wenige Abende berechnetes G a sts p i el mit' Jakob Gordius' Schauspiel „D e r F r e m b tM eröffne«. Es folgru dann AnMtunge« vom D y m o w S ch m a I i s ro e l" «ndPinskis„9 e ke l derSchmied^. Dem Ensemble, -gehören an die Damen-r .Deutsch. Wemtraub- Graf, Weißberg, Tarlowska und die Herren Ben-Zwr,- Rüthan, Sigall, Preist, Strisower md als künstlettsche Leiter Egon Brecher »nd Jakob Deutsch. \ Aus de« Theater«. I « B « r g t h e a t e r wird morgen, Mittwoch, zu erhöhten Preisen ^Casar nnd Kleopatra* gegeben. Anfang 7 Uhr. ■ ' hJ m Schön d r « n ti t t Sch loßthe a t e r gelangt morgen, Mittwoch, „(K ö tt b tb ö* zw Aufführung. Anfang 7 Uhr. In der S t a a tö o p e r geht morgen. Mittwoch, z« erhöhten Preisen ^Der fliegeude Holländer m SzrNe. Holländer Herr Kammersänger L a 11 e r m a n n als Gast. Anfang'7 Uhr. In der VolSoper geht, heute, Dienstag »tzuo t n d i b* in Szene; die Lygia Mt Fräulein. Rantzau, den Chilon singt zum ersten Male Herr. Mainau. Der -Spielplan der So mm erspiel zeit des B st r g e r t b e a t.e r S ab 15. Juli unttt der Lnttmg Direktor OesterreicherS steht nun fest. Die Saison wird mit der dmaktigen Komödie. .„D i e Hölle von Bor.ba.lo^ von Aven Philipe, für die deutsche Bühne von Paul Frank bearbeitet,,, eröffnet. Für die Hauptrollen wurden als Gäste Maria F e i' n von den Reinhardt-Bühnen, Ludwig Hartau vom Berliner Theater und'Hrinz S als« er vom Beckiner Staaislbeater gewönne«. An namhaften Wiener Schauspielern sind Oskar S i m a und Moritz M i l l m a n n vom Deutschen Volkstheater nnd-Franz W e i ß m iU t e r von den Jarno-Bühnen -vertreten. Die Juszemerung liegt m Händen des Dberregisscurs HanS S t e i n h o f f, die Entwürfe und neuen Dekorationen werden aus dem Atelier Mosrr gestellt. .. In der. N e n a i s s a v c e - B ü b n.e gastieren Maria Fein und Ludwig Hartau nur mehr an viert Abenden, und zwar morgen, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag m Gerhard Hauptmanns ,Elga" unv Freitag in dem SensationsstÜck „Geständnis". Der AbschiedSürief Harry Waldenr «ud feiner Fra«. An den Knwalt: Harry Waldevsder -grmemsam m\t Frqn «nh Stzessohn Selbstmord, verübte, ist' ein vom 1d. M. ti. ticricv Brie, c i n g e l a n g t, den - Frau Waiden pefchrieben hat und dessen Anfang lautet: »Wenn Sie diejrn Brie! 7. Juni 1921 8«i - . - -n erhalten, sind wir G. s.. Dl nrcht mehr «r Leben. Die Bitten eines Toten werden Sie gewiß eriiillen. Wir konnten nicht weiter,! die Gesundheit meines Mannes ist zu schleckt. Um sich zu erbolm nnd anszükurieren, müßte er vier bis sechs Atonale ausspanne« und Geiv haben wir nicht . . * Dem Brief ifl eine Ük a r t ß Wald e n s beigefüat, auf der geschrieben.steht: ^Mtt allem einverstanden. Beste Grüße. Harrh." , . , Akademietheater. Am 8. d. Mwurde „Figaros Hoch^ zeit" in „dritter" Besetzung gegeben. Die unter Leitung Ferdinand' Löwes stehende Vorstellung zerckgele -sich stellenweise dmck im Vergleich zu de« früheren Äuffiihrungcn. merklich belebtere Tempi aus. Ueber Sänger und Sättgirmnen ist leider wenig Erbauliches, zu berichten. Dm Grafen gab etwas steif, aber mit schönem Stimmaterial Herr Schneider. Warum Fräulein Dorntreil, diö Gräfin singen mußte. ,st unerfindlich. Frchrlein Trnka spielte die; Snsanng sehr net«, vielleicht etwas zu leicht, sirmmsich konnte sie,; die Führung in den Ensemblesätzen nicht immer behaupten. Herr, Kern legte sich für den Figaro ein sonderbares Gemisch vo«; Singen und Sprechen zureckt. Entschieden am besten Fräulein! Lawner als Cherubm. Ihre schöne Stimme war die einzige wirklich -klingende. Auch schauspiclerrsch führte sie ihre Partie sehr hübsch 'und einheitlich durch. Herr Rä« als Bartolo und Fräulein! Koreniec als Barbaritta zeigten schöne stimmen. { Jüdische Schriftsteller in Litauen. Jn -K o w n ^! das sich allmählich zum Sammelpunkt der aus Rußland mt«! kommenen jiidischeü Schriftsteller entwickelt, sind am 23. Mai bii bekannten indischen Schriftsteller David B e r g e l s o h,«,j L. K w i t k a, B a a l D i m j o n und Z- K a l m a n o w i tz! angekommen. \ Der Vauernfeld-Preis. Dr. Julius L « d a s s tz ha^ die ihm zugedtzchte Ehrengabe aus, dem Bamrnseld-Preis dev, Witwennotstandskassa der Organisation der Wrener .Presse, gewidmtt. . Nachtvorstellungen im Garl-Theater: Im Cars'? Zheater findet unter künstlerischer Leitung während der Sommer-! svielzeit des Direktors Herhert Trau ein Ensemble der bekanntesten! Mitglieder des VigULinbäri'und kenulLsanes.LrindLr: ein a«! fünf Nachtvorstellungen berechnetes Gastspiel statt. Als erste Nachtvorstellung gesangt Samstag den 1t. d. M, abends */* 11 Uhr,! nach der Vorstellung der allabendlich am Spielplan befindliche»! Opcrette „Faschingshochzeit" von Johann Sirauß. das Schauspiel! „Der Dieb" -(„iUelva^") von Henry Bernstein, M Aufführung»! Die Aufführungen finhen in u n g.'a r i s ch e r Sprache. stM Hasmonea—Leopoldaner Sportfreunde %: 2 (1; 2)j Hasmonea gelang es, dem Meister der .Gruppe, der »pch keinr einzige Niederlage erlitten bat, in ein einem schönen, fairens Kampf ein unentschiedenes Spiel zu liefern. Die Mannschaft btrj Hasmonea, die eine bedeutende Formverbessrrung^zelgte. spielte, mit großer Aufopierung. und hätte einen knappen Sieg yeroMte Die Stürmer lieferten ein-sehr hübsches Kombinationsspiel und' waren auch recht schußfreudig. In der Verteidigung war Schächter! der beste Mann. Die Hauptstärke der Leopoldaner Sportfreunde liegt in ihrer Schnelligkeit und »m Schußvermögen,. doch fehlt hykj Mannschait das nötige Kombinationsspiel. Eine gute.Leistung! boten der Tormann, beide Verteidiger, die Außenstürmer »«V Kariger (ehemaligst. F, A. C.) als Mittelstürmer. -- Den erste« Treffer erzielt in der 8, Minute. Kariger für Leopoldaner Sport-, freunde. Hasmonea bedrängt und Wolsson H gleicht durch, einem prachtvollen Köpfler aus. Nach Seitenwechsel ist.Leopoldaus Sportfreunde anfangs überlegen und Kariger erzielt wieder nach' einem Fehler der Hasmonea-Derteidiger die Führung süv Leopoldaner Spoitfreunde. Aber bald verlegt Hasmonea daI Spiel-in die gegnerische Hälfte, ihrem schön gesuhlten Angriff fehlt aber'der Abschluß. In der 35, Minute kann Hasmonea emm Elser durch Schirok verwerten. Reserven 0: 0^ Sehr gut führte sich der jugendliche Tormann Spira ein. 1 Vrrnvspiel aus dem Donaustadt'Platz. Die Mtscheidungsspiele Hakoah kombiniert—Hasmonea-Verttas kombiniert und Hechawer—Judäa wurden , infolge der Meistelschaftssplele Hakoah-W. A. F. und Judäa-Ama nmerdmgs .verschoben.» Im Rmdspiel der neuaegrÄideten Vereine siegte Cheruth k gegen Hagibor I 5-.0, I. A- C. kl gegen Hasmonea II 4:1 und Heros gegen Menorah I 2:1. Infolge des besseren Torverhältnisses wurde, Cheruth I der erste und dem I. A. C. der zweite Preis zuge-, sp'rochem In den neugegründeten Vereinen Cheruth, Heros und, Menorah lernte man sehr talentierte Mannschaften kennen. Schutzgruppe Nord-Ostmark Komb. Am Mittwoch! den 8. d. M.. V26 Uhr, findet dieses Wettspiel au! dem Ostmark-! Platz statt. Das Reinertragnrs fließt dem verunglückten Hasmone^ Tormann Sckuster zu. Das Team der Schutzgruppe Nord weist folgende Aufstellung auf: Brück (Vekitas); Seiüler (Haiütr),, Geller (Leopoldaner Sportfreunde): Rmdler THazaw),m2Bcifer, (L. Sportfreunde), Hoser (Stammersdors); Drexler (Ventas), Kariger (8.. Sportfreunde), Gewürz (VeritaS), Wolffon U lHasmonea), Selzer (Hazair): Ersatz: Schächter (Hasmonea). Susin (Verilass, Winiger lL- Sportfreunde). Sämtliche Spieler haben sich um 5 Uhr auf dem Platz eiuzufindm und bei Herrn Hagibor-Prag unterlag Sonntag gegen die Prager Deutschen Sportbrüder 1:2. Makkabi-Mähr.-Ostrau hatte Sonntag dm Präge' erstklasstgm Verein Union Zizkow zu Gaste, dem sie sich mit ö: 0 beugen mußten. Awodah. Heute ab Vt3 Uhr Training, 7 Uhr abends Ausschuß im Klubhcim. Lankunck IVeckslerxegckLtt m tobstein & Kusznier Wien, III«» Landstrasser Hauptstresse Hr. 82 Tel.. 1268 (Ecke HintteretraeBe 1) Tel. 1265 Kulante Durchführung aller - bankgeaohäftllohen Transaktionen Der Volkswirt. Gestempelte Krone —.99 Centime?, Auszahlung Wien 1.32V* Sentmcs. ^Jn-Zürich notierte , .. . ' l dis österreichische Krone ... 1.32 Vs <1.32^ um 4. Juni) die österr. gestempelte Krone . . —,99 (•—.99 am 4: Juni) die tschechische. Krone ' . - . . . . «.30 ( 8.35 av) 4. Juni) die Maft ... . * . . .. . . r 8.8?'/» . 8.97'/■; am 4,'Juni) Agram . * . . . . < . •!. . 4.80 ( 4 u 4. Juni) Bukarest .. . 9.50 ( u i. Juui) Budi'.vcß . ... . . -9.40 ';1AU k Juni! Warschau ......... » ~*.bb v—.55 am 4. Jm^^)^

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