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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-05 · Heft 846 (5.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 846 (5.6.1921)
Date
1921-06-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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-rrmars Wie«, Sonntag MUttaStatniM&SSIii 9BIetter Morgerrzettruts »'nhnMVftirf'ii&i»» ..A Pressfreibeit im Rortby-Cand. (Bo« unserem Budapester Verichlerst alter.) Eine Prophezeiung des christlichnationalen Kurses.—Pres?ezustLnde. - „DestruL- Mve? Zeitungen. — Schweizer Journalisten studieren den Kurs. — Die Interniertenlager. 'Alexander Brodh, der erste naturalistische Romandichter Ungarns, ein jüdischer Schriftsteller,, deflzn urwüchsiges Talent kejn Stocknngar erreichen tonnte, hat mit dem Scharfblick eines Sehers vor Jahrzehnten den Antisemitismus, der jetzt in Ungarn tobt, vorausgesagt. Natürlich lebt Brody jetzt außerhalb Ungarns, in Italien. In seinem- Roman »A nap Lovagha" (»Der Ritter des Tages*) ist der Held,, ein christlich«!^ JouMaNst''üÄHrÄsch'er : Rasse, der. mit Hilfe der Geliebten, eines alten Erzherzogs eine Htreberkarriere beginnt. Der Journalist ist Antisemit. Er will Zlbgeordneter werden. Der Erzherzog befiehlt seinem Gutsverwalter, den Günstling wählen zu, lassen. Der Erzherzog ist auch Antisemit. Er , sagt dem Kandidaten: »Ich erwarte von Ihnen, daß Sie im, Parlament die Wahrheit sagen werde», denn es ist die höchste Zeit, daß diese jüdische Wirtschaft einmal ein Ende haben soll!" Der Journalist, dessen Typ im.heutigen Bakcnyerwald der magyarischen Presse in zahlreichen Exemplaren lebt, hat sich , als Kandidat aus dem Gelde eines jüdischen Freundes ausftqfftert, und .beruhigt seinen Patron «folgendermaßen: »Wir müssen geduldig sein, Hoheit. Die Leute dieser Konfession arbeiten, sie sind gierig., habsüchtig, wandeln auf -Schleichwegen; sie sind aber geschickt. Sie drängen sich Überfall , ein; aber sie bauen und sammeln. Sie sollen nur noch eine Weile , scharren, yiörteln. bauen und sammeln und dann..." ’ Und er zeigt mit einer Handbewegung: „Man kann Zhyen alles wegnehmey. Ihre Vaterlandsliebe ist tzewiß nur Adoption, ihr heißes nationales Gefühl nur ern jFug. des Renegatentums. Sie aus den Einrichtungen, zu Heren Gründung sie beitrugen, hinauszuwerfen, sie aus der iKultur hinauszudrängen, m deren Entwicklung ihr Blut, ihr ganzes Streben, ihre ganze Tradition stecken: Gibt er etwas .Einfacheres,mw Gerechteres? Und das, was sie gesammelt haben, ihnen, wegzunehmen — das ist geradezu Humor." Der Erzherzog ist entzückt und meint, daß man dres-m Journalisten in Ungarn ein Denkmal setzen wird. Lausende und Tausende solcher Denkmäler sollten jetzt in Ungarn erstehen, wo die Gründer des jetzigen Regimes die Juden nicht nur ausrauben, sondern auch dezimieren. ES ist wenig bekannt, daß noch viel mehr geschehen ist, als der Journalist in dem zitierten Roman wünscht. Die Leitsätze des magyarischen Antisemitismus, der Grundlage der Regierung und der Regierungsparteien, lauten: Wegnehmen den Juden, was sie mit Fähigkeit und Arbeit verdient haben, nicht nur. ihr Vermögen, sondern auch ihre Ehre! Ohne jüdische Arbeit boxe nie in Ungarn Industrie, Handel und Finanzwirtschaft erstanden, weil der ungarischen Presse hiezu die Fähigkeiten fehlen. Eeid zwei Jahren gründet man in Ungarn chrrfttich- MÜonale Unternehmungen, Banken, Geschäfte, die von der Legierung kräftig unterstützt werden; ein Gedeihen ist ihnen Dicht beschieden.. Unter der Führung de» Jesuitenpaters Bangha ist eine christliche, das heißt klerikale antisemitische Presse-VerlagSgesellfchaft gebildet worden, die sämtliche auti- -semitischen Blätter finanziert; aber all« diese Blätter und. hie ganze Unternehmung nähern, sich schnell dem Konkurs. jSDiefe Blätter fordere schon seit Monaten, daß die destruktive Aßress«, das heißt jene Organe, , deren Eigentümer Juden find, Unter spezielles gerichtliches Verfahre« gestellt werden; wegen rtfchuld an der Revolution und am Bolschewismus sollen Redakteure und Eigentümer bestraft und die Zeitungen werden. Zu bemerken ist, daß sich die antisemitischen liste« freiwillig der Revolution und dem BolschewiS- Mu» ««geschlossen hatten. Da ober dieses Gesetz auf fich ^1*%^ veranstalteten die antisemitischen Banden die der sogenannten »unverantwortlichen Dlemente* gegen die destruktiven Zeitungen. Sie habe» stuch schon erreicht, daß der Minister des Innern di« Äokpor« Sage der Zeitungen »Az Est" (»Der Abend*) und „Bilag* £„S8ett") untersagt hat. Deren Sünde war, daß sie pon einer zum Selbstmord gehetzten internierten Frau und von einer jDen«nÄ«che in solcher -Weise schrieben, daß der Glaube an «inen RechtSzustand im Auskmd erschüttert werden konnte. «Der »Az Eft" ist die verbreitetste und reichste Zeitung Ungarn»; sie unterwarf sich feig, schäm- und geschmacklos dem Horthy-Shstem und machte so den antisemitischen Blättern gefährliche Konkurrenz. »Pilag" dagegen ist immer ehrlich jjtnb tapfer geblieben und kämpfte energisch gegen den Weißen Terror and den Antisemitismus. Die Bangha-Presse gibt mm Dinen Pseudo -»Az Est" heraus und läßt ihn kolportieren. Dieses Plagiat enthält nebst Schmähungen gegen den origl- -ralen »Az Est* Artikel derselben Blatte» ans der Revolu- -tionS. und Diktaturzeit. Di« Kolporteure find gut gekleidete puge Herren aus der Schar der Erwachenden Ungarn, die in Raub, Erpressung und Gewalttätigkeit einiges geleistet habe», tzdte Polizei verhaftete einige, auf Intervention de» Verein» der Erwachenden Ungarn aber wurden alle freigelassen. »Az Dst" machte eine Anzeige, aber ohne Erfolg. Was wir hier «ur erzählen, um zu zeig«, wa» in diesem heutigen Ungarn Möglich ist. Zurzeit weile» etwa zwanzig Journalisten auS der Schweiz in Budapest, die die ungarischen Verhältnisse an der Duelle studieren. wollen. Wie geschieht da»? Am Sonntag abends sind fie angekommen und wir lesen in eine« christlichen Blatt«, daß ein Journalist au» der; schwei-erckche» demokratischen Republik «mit Freuden" zusah, wie bet dem Schiffe die destruktiven und ' lügenhaften Wiener Zeitungen k o y f i s z i e r t wurden. M o n t'a g früh fuhren sie per Auto durch die Stadt und befichtrtzten die Sehenswürdigkeiten, dann gingen sie auf Bestich ^um Minister des Aeußern, zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses und zum Reichsberweser Hocthh. Dann besichtigten sie die Hofburg uttb nahmen das Dejeuner in Gentrykreisen. Am Nachmittag wurden sie in der Autzenpolittschen Gesellschaft "poltttsch informiert und machten die Bekanntschaft! der ungarischen Politiker. Abends Festvorstellung im Opernhaus, nachher Souper beim Vürgerurelster im Hotel Geliert. Dienstag Besichttgung der Museen, dann Diner bei Goudet. Nachmittags Beftrch in der Handels- und Gewerbekammer,-.im Verein der Fabr'ckanten und im Verein der Großgrundbesitzer, Empfang beim Finanzminister, dann Souper in der Preffeabteilung des Ministeriums des -Aeußern. So geht es weiter: Autofahrten, Besuche, Empfänge, Dejeuners, Diners, Soupers. Essen und trinken kann man in Budapest' immer gut und die Gäste -ans der Schweiz können mit einem solchen RechtSzustand sehr zufrieden sein. Wann werden sie aber die Gefängnisse, die Zuchthäuser und Jnterniertenlager besichttgen, in denen Tausende und Taufende unschuldiger Arbeiter und Achen schmachten ohne Verhör, ohne Anklage? ES ist von den Schweizern festgestellt worden, daß diese Internierten nichts gegen das Strafgesetz verbrochen haben, sie werden aber von der Behörde als unvorläßlich erklärt. Es gab in der ungarischen Nationalversammlung lange Debatten wegen dieser Jnterniertenlager, ein katholischer Pfarrer, der Abgeordnete Zakany, überzeugte sich persönlich von den schrecklichen Zuständen, den Mißbrauchen und Ungerechtigkeiten. Der neue. Ministerpräsident Graf Bethlen und der neue Minister de» Innern Graf R a d a h machten einen Ausflug nach Zola» egerszeg, aber alles blieb beim Men; Ministerpräsident Graf Bethlen erklärte, daß Ungarn die Jnterniertenlager nicht entbehren könne. Die christlichnationale Presse benutzt die Anwesenheit der schweizerischen Journalisten, um von der Preßfreiheit zu schreiben und eine eigene christlichnattonale Preßfreiheit zu verlangen. „Uj Nemzedek", das Hauptorgan des Pater Bangha, verlangt ein souveränes Gericht, daS » o h n e P a r a, graphen", nur »auf Grund seines gesunden Menschenverstandes und patriotischen Gefühls" die destruktiven Blätter aus der Welt schaffen dürfe. Warum denn auch.. «scht? Werden denn nicht jüdische Menschen ahne .Gesetz gemordet? Wahnfinrrsexzeffe. Es gibt Aeußevunge« de» christlich-rationale« KnrseS, die man als Wahnsinn bezeichnen muß. ES gibt keine andere Bezeichnung für die Rede de» von un» schon voegestellten. Universitätsprofessors K m o S k o, der in KopoSvar erzählt, daß die jüdischen Aerzte chve christlichen Patienten mnbringen. Mqn lese die folgende Stelle aus einer Pqrlqmentsrede deS Abgeordneten Jeno Sz aboky: *$ft es ein Tram», daß das finnische Boy mit der größten Liebe an «ns hängt, daß in Estland hi« uugarische Fahne - die Ententefahnen überragt, daß die. Japaner unsere Soldaten Mt besonderer Zuvorkommenhe-it behandeln? Ist e» ein Traum, daß al» Apostel de» Turaner Gedankens ei« japanische« Bevollmächtigter in Budapest «fidiert? Und wenn die» alles kein Traum x% so bitte ich den Gott der Magyaren, « möge uns den mächtigen Tu-raner Ring sehen lasse«, der sich von Helft«»» forz bis Konstantinopel üb« Bagdad und Indien zieht und. der teuerste Stein an diesem Ring, wird das integrs Ungarn sein. (Langanhaltender Beifall.) Und wen« der dunkle Schatten von fünfzig Millionen Turan« Bajonetten auf Indien Mt, dann werden di« Lerds Cnezon verschwinden und deren Hitelle uns«« Fremch«, die Newton» und Brchee» e-tnwchmen. Ich gl«che an die 90mm 9m und an dw wektoßschüttornhe Macht von 706 MiAamn iranischen Menschen. Amon.- Ueber die Judenfrage sprach jüngst iw Parlament Josef Kobacs von TaSnod. Seiner Ansicht nach ist diese Frage dadurch hervorgevufen worden, daß die Jude« die Stelle« der geistigen Führer für sich expropriierten und die Existenz dar christlichen Intelligenz gefährde». Die jüdische Religion ist Rassenreligion. Die Korruption ist ein Merck des Judentums. Deshalb soll die Regiemxng bis 18. Juli alle „Fremden" aus dem Lande Ausweisen, a«Sgenomwen jene, welche ei« gemeinnütziges A,nt bekleide«. Fünfkirchen appelliert an de« Völker» ' »IM». - ffite daSjugoslüwische PreßSurrcm berichtet, ist der Bürger» »ekß« von Ninstirche« al» Delegierter tze» besttztm Gebickw der Varanha »«Belgrad rmgelroffra mrd hat sowohl die Lrl-rader Regimmg att auch dir Gesandte, der g r » ß e n mb I!e i x t* S n t ek 11 trat eine sünfjährige VerVingmW d«r Besetz«,- durch Lxgoslawirn ersucht, da die BevSlkmmg der Laravya au ei« durch die Habsburger regierte» Ungar» keinesfalls «»geschlossen werden will. Die Gesandte» Frankreich-, England» und Italiens habe« iw Einverm-men «it jene» der Staaten der kleine« Gutente den Beschluß gefaßt, dhche Grage dem P ö l k e r b « n d r a t e zu unterbreite». Der erwachende Lrtent. V. W i e«, 8. Inn!« Eine der unerwarteten Folgen des tzrvßUtzs bluttgen Ringens und «ine Erscheinung, welche di«- Machthaber Europas diel zu wenig in ihren Kalkül gezogen haben, ist die tiefe Erschütterung, welche bfe ungeheuren Weiten der orientalischen Welt aufgewühltz hat. Während die Politiker Europas über und übe«- beschäftigt sind, um die Neuordnung ihrer Länder zu festigen und die Auseinandersetzung mit dem Feind von gestern durch Verhandlung oder Gewalt möglichst gittrstig zu beeilden, merken die Lopfscheu gewordenen Völker nicht, daß im nahen und ferneren Orient Bewegungen vor sich gehen, die einmal geeignet sein könnten, die. gesamte Politik Europas vor Probleme von entscheidender Wichtigkeit zu stellen. Schon vor Hem- Kriege machten sich in verschiedenen Gebieten des Ostens Anzeichen bemerkbar, daß die Berührung' mit dem ' Geiste Europas und namentlich die Einwirkung der ' nationalen Beivegungen nicht spurlos an den Bölbern ' des Ostens vorübergegangen waren und wenngleich die verschiedenen nationalen, nationalistischen oder Unabhängig keitsbew'egungen, von intellektuellen mW in. Europa geschulten Elementen getragen, noch tief in' den Anfängen steckten, so war doch die Keimkräsb' dieser' Bewegung in der Türkei wie in- Aegypten,' in Syrien', - Indien und Jnnerasien nicht mehr zu verkennen. ' Der Krieg, der die Truppen her fernsten Ionen auf die Kampfplätze'Europas warf, überall die heftigste innere Bewegung auslöste und neue'Schlagworte in die Massen schleuderte, hat dieser Strömung neue Nahrung zugesührk. Am stärksten in dieser Mchtung aber wirkte die Parole von Moskau. Die Bolsche- ' wiken, welche bald erkannten, daß ihre Saat nur reifen könne, wenn die Weltrevvlutivn'möglichst bald Hereinbreche, verlegten alsbald "das Schwergewicht ihrer Pro-; paganda nach dem Orient, wodurch sie die Großmächte ' Europas, die entweder Kvlonialstaäten sind oder'in ihrem Wirtschaftssystem auf die ungeheuren Rohskosf'- reservoirs angewiesen sind, am empfindlichsten ' zu treffen und das allgemeine Chaos am raschesten herbeizuführen gedachten^ Diese Ztzalkulation, der Großzügigkeit'keineswegs ' ab gesprochen weicken kann, hat viel zu wenig mit den Trägheitsmomenten gerechnet und die Nkvskauer' Drköa'< toren sind inzwischen bescheidener geworden, aber-sie haben ihre Erwartungen nicht aufgegeben, sie lassen nicht locker und geben sich inzwischen mit den vorläufigen Resuktaien ihrer offenen und versteckten Arbeit zufrieden. i Tatsächlich beginnen die Wirkungen dieser kett sich' bereits zu zeigen und sie zwingen 'die eüro-' patsche Politik, der früher oder später auch' Mnerika Nachfolgen dürfte,, mit den Tatsachen' zu rechnen. Die Unstimmigkeit der ■ Alliierten in der Orientfrage war für Moskau ein gefundenes Fressen uird die Behandlung der türkischen Frage,'welche in der Bildung der Regierung von Angora ihre Reaktion gefunden hat, gab! eine« der ersten Mlässe zum Eingreifen. So disparat die Bestrebungen der Bolschewiken von jenen der türkischen Nationalisten wie überhaupt von'der orientalischen Bewegung sein mögen,, die gemeinsame Gegnerstellung hat die beiden Elemente vereinigt und seit, langem' bestehen zwischen Angora und.Moskau sehr leb.- hafte Beziehungen, so wie der glückliche Widerstönb dÄ . Kemalisten stets von Moskau genährt wurde. Laut-. Berichten der englischen Blätter ist vor ettrigen Wochen in Moskau et» förmlicher Vertrag zwischen Äugvrw. und Afghanistan abgeschlossen worden und.'.,hiiE Mitwirkung der Bolschewiken bet der Schaffung dieser «tue» asiatische« Gntente läßt erkennen, daß sich deren Spitze deutlich gegen Europa kehrt. Das .MLommew spricht ausdrücklich davon, daß in dem Augenblick, da das Erwachen mtb die Befreiung der östlichen. Mlt begonnen haben, ein« Isolierung der beiden Völker, nicht mehr tunlich sei. Di« islamitische Führerschaft wird he» Türken zngeftanden, diese schicken den Afghanen Justrnkto«» und Offiziere mch Sowjetrußla'nd -verpflichtet sich, nach! «fghanista« Techniker und Ingenieure z» schicken und die bisher von England gezahlte Subvention ans sich z« nehmen. - Afghaniston, das frühere stete Streitobjekt zwischen; Rußland und England, will sich, auf eigene Füßestellen und eff» außerordentliche Mission hat bereits! in Berlin ihren Besuch ab gestattet und will die andere n europäischen Hauptstädte — mit Ausnahme von Lvndon — besuche«, um mit Europa in direkte politische, und wirtschaftliche. Beziehungen zu treten. Seit der englische Versuch mißglückt ist, nach dem Wegfall-des. zaristischen Nachbarn das Land militärisch -zp. mntex-,. jochen, und sich! England im Sommep 1919 -zu üinvm neuen Vertrag mit Afghanistan verstehen mußt«, derdiesem im wesentlichen seine Aktionsfreihcit wilwer^. gißt, ist ein neuer.Zstcktor in Vorderasien ausgetaucht,. dessen Aspirationen durch den Zustrom zahlreicher tür>. kischer Elemente, darunter-D s che ma l Pasch as, der es bis znm KriegSministev gebracht hat, und. vieler Russen gestärkt werden und darauf Hinzielen, in intimer Nerbjnbung «it Angora und Moskau die Führung der asiatischen Unahhängikeitsbewegnng zu erringen.- Es kann keinem Mwifel unterliegen,'daß die islamitische Well ihre alte Trägheit überwinden will und daß pina «stchtigss Skrchnnng die Länder des Ostens durch' wühlt. Unter den islamitischen wie den anderen Indern Et sich ein Evstarben der Umbtzängigkeitsbewogung' u»d auch die Araber habe« der Kcieg und M ihnen

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