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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-04 · Heft 845 (4.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 845 (4.6.1921)
Date
1921-06-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 845 Wien» Samstag Wiener Morgenzeitung 4. Juni 192l Seite 3 toemt sie durch rassenantisemitische Rückfälle zu erkennen gibt, baß sie den hier zitierten Kertt der Weltgeschichte zu verschwitzen droht. -Weniger tiefsinnig braucht man unsere „beliebte und vielgeübte Arbeitsteilung mit der Strozzigasse" zu begründen. Wr gestehen gern und« voll Dankbarkeit, daß wir uns bei unseren Bemühungen, die logische und ethische Inkonsequenz des Antisemitismus, also seine Lächerlichkeit und Erbärmlichkeit, auszuzeigen, nicht selten der werktätigen Hilfe bei: ,antisemitischen Presse erfreuen. Es wäre aber Ungerecht, diese Merkennnng geographisch oder geistig ans die Strozzigasse zu beschränken. Nein, auch die in anderen Straßen und. Parteilagern befindlichen „Antisemitenhöfe" stellen uns täglich-eine Reihebewährter und bei allen Freunden. ilnsr-twMipr HüMots äußerst beliebtet Mitarbeiters , ' Her Aufstand der „Israeliten" in Südafrika. ' Doö kurzem erschkn iir alle» Zeitun^ü eilt llnberstündliches Neuter-Telegtamm Oer einen Aufstandher „Israeliten" in Südafrika. Nunplehr bringen die englischen Zeitungen die Aufklärung. Unter den Schwarz en der Gegend voü QUeenstawtt im Kapland tauchte vor längerer Zeit ein Mann auf, der sich für den Propheten Eniüch Msgäb. Damit verband er den Glauben, d-aß in nächster Zeit Christus in leiblicher- Gestalt auf Erden erscheinen werde. Ein HüM oei Bullhoek (in der Nähe von Q^ueenstown) sollte' die Stätte des Erscheinens sein.- Dem „Propheten" strömten viele Anhänger zu., Ditz Sache komplizierte sich dadurch, daß' die MgW erregten EittgeSornen, die dem "Wunder entgegenharrten^ auch habet - sein wvWn, wenn es -sich-vollzog, Sie eigneten sich darum in der Nähe des Hügels von Bullhoek Staatsländereien an, üuf denen sie' sich Wohnhüttett erbauten. Alle Versuche, durch gütliches Zureden oder durch den Hinweis auf Recht und/Gesetz die fanatisierten Schwarzen zum Verlassen des usurpierten Bodens zu bewegen, schlugen fehl. Die „Israeliten", wie sich die Schwärmer nannten, erklärten,- si^ könnten nur „Jehova h" gehorchen, weder eine bürgerliche Autorität noch irgendein Gesetz könne sie darin beirren. Nach einer von General Smuts im Parlament gegebenen Darstellung entsandte die Regierung den Minister für 'Ein-? geLornenangelegenheiten und späterhin eine besondere Kommission nach Bullhoek, doch blieben Verhandlungen erfolglos. Gegen einzelne EiNgeborne wurde auch gerichtlich eingeschritten, aber die Gesetzesverächter Erschienen einfach nicht vor Gericht. So entschloß sich die Regierung, Gewalt anzuwenden. Eine Potizeimacht vpn. 600 Mann rückte gegen das Dorf vor. Sie hatte zwar den gemessenen Befehl, Blutvergießen zu vermeiden und nur im äußersten Falle von der Waffe, Gebrauch zu-machen. Als aber, die Schwarzen dev Auf-, focheruttg zur Ußbergabe Nicht nachkamen und sich zur Wehr setzten, feuerte die Polizei, und nach wenigen Sekunden wälzte sich über die Hälfte der .Schwarzen im Blute, .199 Eiugeboyne blieben tot, 125 Versio und et auf dem Platz. Der.Rest der Eingebyrneni ergab sich, Moch und sein Bruder wurden gefangengenommen. Das Dorf wird zerstört werden. -- Die gesamte englische Presse, mit Ausnahme dev militärischen Hetzorgane und besonders der antisemitischen „Mvrning Post"^ verurteilt das Vorgehen her südafrikanischen Polizei' aufs schärfste und verlangt Sühne. Die tschechisch-polnischen Telephonverbindungen eingestellt. Wegen militärischer Spionage. > Die österreichischen Handelskreise leiden seit einigen Engen empfindlich unter Gewitterstörungen, welche den telephonischen Verkehr ckach Krackaiu Unmöglich machen. Diese Gewitterstörungen sind in Wirklichkeit politischmilitärische Streitigkeiten, Mer die wir im „Moravsbozlezsky Dennik" lesen: Die Mährisch-Ostraueö Sicherhettsvrgane haben in der letzten Zeit festgestellt,' daß bitz Lelephonverbindungen zwischen dem tschechoslowakischen und polnischen Gebiet im Tescheue-r Bezirk mißbraucht werden. In einem bestimmten Falle, der gegenwärtig noch untersucht wird, wurde telephonisch eine Mitteilung über die D i s l v z i e r u n g tf ch e ch oslvwakischer Truppen und Gendarmerie Nach Polen abgegeben. Damit sich derartige Fälle Nicht mehr wiederholen, wurden s ämtliche divekten Drähte mit Polen unterbrochen. Das Problem der Grenzabscrtigung. In der gestrigen Pressekonferenz berichtete Sektionschef SchauLerger über das Problem der Grenzabferügung und führte unser anderem aus: Die österreichischen Behörden haben sich von allem Anfang an bemüht, den Schwierigkeiten der Grenzabfertigung abzuhelfen. Unmittelbar nach dem Zusammenbruch stellten sich jedoch in den Beziehungen zu den Neuen Staaten derartige Verhältnisse ein, daß die Grenz, pbfertigung äußerst schwierig wurde. Eine weitere Erschwerung brachten die verschiedenen Kniffe und Schliffe des reisenden Publikums mit sich, welches die Vorschriften zu umgehen trachtete. Die Schmuggler ließen sich zum Beispiel Schuhe mit ausgehöhlten Sohlen und Stöckeln sowie DoppelsohleN, eigene MüsikiNstrUmente, Jnstrumentenkästen mit doppeltem Boden/ die Valuteirspekro lauten hauptsächlich -Koffer mit doppeltern Boden, und als das Lederausfuhrverbot in Kraft trat, ließen sich Schmuggler roh hergestellte große Lederkoffer au's Sohlenleder satzvizieren, das jenseits Ur GreUze. danst verarbeite! werden sollte; neue Kleider wurden an Stelle der alten angezogen, Männer 'faßen mit. drei bis sechs Hösenangezogen in den ' Waggons^ man versteckte' alles mögliche am Leibe, hcrtz httz VisitätioN Nicht nur mit Beamten Uttd VisitatioNs» sralien, sondern sogar wiederholt mit A e r z t e n und H e bü m m e n durchgeführt werden mußte. Daß derartige Verhältnisse die Revision erschwerten, liegt ättf der Hand, leider haben jene, welche an diesen Verhältnissen schuld waren, oft die Schikanen der Grenzabsertigung weniger zu spüren bekommen als das reisende Publikum überhaupt. Die österreichische RegierurNg hat sich von allem Anbeginn an bemüht, die Revision zu erleichtern. Bereits im Juni 1919 wurde Mit der Tschecho-Slowakei ein RessortübereinkoMmen getroffen, in welchem provisorisch die Zusammenlegung der österreichischen UNd tschechischen Grenzkontrollstellen vereinbart wurde. Die Aktivierung der Grenzzusammenlegung wurde zunächst in Gm ünd Und March egg dürchgesührt. Die Durchführung der Zusammenlegung der Grenzzollämter gegenüber Ungarn gestaltete sich mit Rücksicht auf Wesiungarn schwieriger ünd konnte die Zusammenlegung bisher nur in Kirathh ida durchgeführt werden. Bei den Jugoslawen haben wir deü freien Durchzugsverkchr Marburg—Klag enfurt erreicht und jetzt wurde der freie Duchzugsverkshr auf der Linie Luttenburg—Spielfeld durchgeführt. Erweiterung des Güterverkehrs. Die verhältnismäßig günstige Belieferung der österreichischen Eisenbahnen mit Braunkohle hat es ermöglicht, nunmehr auch den bisher stark beschränkten Güterverkehr innerhalb Oesterreichs sowie aus Oesterreich nach dem Ausland in gleicher Weise f r e i r u g e b e n, wie dies bereits vor Wochenfnst hinsichtlich de§ Güterverkehrs aus dem Ausland nach Oesterreich und rücksichtlich des Durchzugsverlchrs durch Oesterreich geschehen ist. Dagegen bleibt die Beförderung großer Massentrans- Porte üher die besonders stark belasteten UehergangKstatiomn Pa stau, Simbach und Salzburg ans zwingenden BettitbSrückstchten nach wie vor an das vorgängige Einvernehmen mit der BundeSbahnverwaltung gebunden; ebenso bleiben für einzelne Stationen vcrsügtr örtliche Beschränkungen vorläufig noch in Kraft, Wetterkatastrophe in Niederösterreich. Ai» den Bezirkep Lilienfeld, Scheibbs und Mariazell. — Bergstürze. — Verschüttete Stratzen» Brüche» und Häuser.—Der Bahnverkehr unterbrochen. - Menscheuloben vernichtet. An die Landesvegiemng mir Niederösterreich-Land sind folgende Depeschen gelangt: Aus Lilienfeld: Das Traisen- und das Gölsental wurden von einer verheerenden Wetterkatastrophe heimgesucht. Eisenbahn und Straßen wurden verschüttet, Häuser du rch Bergstürze vernichtet. Leider sind auch Menschenleben verloren gegangen. Die Entsendung von technischen Truppen ist unerläßlich. Landesrat Segur drahtete: Große Wässerkatastrophe in Kirchberg a. d. Pie loch. Bitte sofort Sachverständige zur Erhebung des Schadens zu entsenden. .? Die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten drahtete: Die Wetterkatastwphe betrifft in erster Linie die Bezirke Lilienfeld und S ch' ei b b s, in NiederösterreiH sowie die Mariazeller Gegend. Die Verwüstungen sind auf.die Kahlschlägerungen der Wälder zurückzuführen. Die Traisen, die Pielach' und der Perschling haben die Straßenbrücken weggerissen und sind aus den Usern getreten. Speziell im Gebiet der Mariazeller Bahn haben sich Einstür ze und Bergrutschungen ereignet. Der Verkehr ist eingestellt. Im Perschlingtal sind fast alle Brücken weggeschwemmt und die Straßen teilweise ganz zerstört. Auch Ki nder sind ertrunken. Von dek Direktion der Alpenbahn (Mariazeller- Bahn) wird berichtet: Der Verkehr erlitt vorgestern abends einig« Unterbrechungen. Zwischen Steinschall und Kirchberg kamen Dammunterwaschnngen und die Zerstörung einer kleinen Brücke vor. Ferner fanden Rutschungen bei Frankenfels und zwischen Annaberg Uttd Güsing statt. Di« beiden letzteren sind bereits behoben, während die Strecke zwischen Steinschall und Kirchberg noch unterbrochen ist. Der Veykehr auf diesvm Streckenteil dürfte drei bis. vier Wochen lang unterbrochen bleiben. Das Automobilverbrechen bet Sankt Egyde«. Auf brr Spttv des Mörders 7 . Wie berichtet, wurde am Abend des 28. v. M. bet Sankt Etzyden ein. greuliches Verbrechen verübt, Lei dem der Bergwerksbesitzer Egon Breuer von einem quer über die Straße gespannten Seil förmlich geköpft wurde, während eine Reihe anderer Personen Verletzungen erlitten har. Die Polizeibehörde hat im Laufe ihrer Erhebungen vielfache Vst- ' . dachtsmomente gesammelt, die für die Schuld' eines junger» ' Menschen sprechen könnten, der seit dem 29. v. M. Süs seiner Wiener Wohnung verschwunden, ist. Cs ist dies der- 1894 geborene Johann Hlobil, aus Kremsier in Mähren, nach' Holleschau zuständig. Er ist eines von drei Kindern einet * Frau Hlobil, die in zweiter Ehe mit einem' Werkmeister der« heirätet ist Uttd in Favoriten, Klaüsenburgerstratze 27 wohnt. Johann Hlobil wohnte bei ihr. Er war ein Junge, der nicht ■> gut geraten war, viel gelesen hat und zeitlebens an Abenteuer gedacht hat. Der Vordacht, der aus Hlobft lastet, gründet sich auf sein5 eigenen Aeußerungett. Es ist erwiesen, daß tzv sich tagelang vor der Tat in einem Sinne geäußert hat, der allenfalls auf das zu begehende Verbrechen hindeuten - könnte. Es ist aber auch erwiesen, daß er n a ch der Tat Aeutzerungen fallen ließ, die sein Bekenntnis zur Tat ousdrücken könnten.' Es ist weiters erwiesen, daß er am Mittwoch den 26. v. M., also am Tage, cm dem am Mend das Verbrechen verübt wurde, aus < der Wohnung seiner Elter» verschwunden ist. Erst am Samstag ist er wieder aufgetaucht und an dem Tage war sein Benehmen recht auffällig, seltsam durch eine lebhafte Unruhe, die ganz wohl auf ein von ihm begangenes Verbrechen schließen läßt. So blieb er bis zum Sonntag.den 29, v. M. zu Hause. Am Sonntag ist er plötzlich vom Hause weggegangen. Seither ist Hlobil Nicht mehr heimgekehrt. ES wurde dann auch sestgestellt, daß er sich am Mittwoch den 25. v. M. in einer Mosthandlung im 10. Bezirk Most gekauft hat, und daß er sich einen Teil heS Mostes in eine feldgraue Feldflasche füllen ließ'., Nun ist es bemerkenswert, daß in der Nähe des OrteS, an dem Ingenieur Breuer geköpft worden ist, eine feld. v graue Fel dflasche gefunden worden ist, die. Most enthielt. Ob die Feldflasche diejenige ist, die sich Hlobil vor seinem Verschwinden füllen ließ, werden die Erhebungen ergeben. Hlobil wird nun unter dem dringenden Verdacht der Täterschaft verfolgt. Beschrieben wird Hlobil als mittelgroß mit schmalem Gesicht, vermutlich glatt rasiert, mit brünettem, zurückgekämmten Haar, Zwicker tragend. Er trug " schwarzes Sakko, gestreifte Hose, schwarzen, steifen Hut. Auch -daß er die schwarze "Kleidung angelegt hat, war etwas Ungewöhnliches. Bemerkenswert ist,' daß.sein einziger Bruder, der Gärtner Ernst Hlobil, am Tage nach dem Verbrechen, das jetzt seinem Bruder zugeschrieben wird, in der Wohnung des Stiefvaters, Klausenb-urgerstraße 27, einen Selbstmordversuch beging. Gr hat sich aus einem Karaüiner eiüe Kugel in die Brust gejagt und liegt noch schwerverletzk im Wiedner Krankenhaus darnieder. Als Ursache der Tat wurde unglückliche Liebe, angegeben. Aufsuchen vermißter Verwandter in Rußland und der Ukraine. Infolge der vielen Anftagen, die wir täglich erhalten' machen wir hiemit bekannt, daß wir unter folgenden Bedingungen bei dem Aufsnchen von vermißten Verwandten und der Feststelluns ihres gegenwärtigen Wohnortes und Befindens behilflich sein ksüsten: Für jede Person, die in Rußland der oder Ukraine gesucht wird, muß ein Formular auSgefüllt «erden, welches enthalten soll: 1. Vor- und Familiennamen der Person, die gesucht wird, S. ihre letzte Adresse in Rußland, 3. seit wann keine Nachrichten von der betreffenden Person, 4. nähere Angaben, die das Suchen erleichtern könne» oder ganz kurze private Mitteilungen (übe« eigenes Befinden uiw.h Namr und genaue Adreffe des Verwandten im AnSlande. Rsme und Adreffe der gesuchten Person in Rußland müffe» in r u s s i s ch e r S r a ch e. die Adreffe deS Verwandten im AnSlaude in lateinischer Schrift angegeben werden. Alle andere Angaben können in jeder beliebigen Sprache gemacht werden. . 1 Die Formulare können entweder von den Interventen selbst auSgefüllt werden (bei Voreinsendung des entsprechenden Portos schicken wir bte gewünschte Anzahl solcher Formulare umsonst zu), oder fie werden nach den u»S gemachten brieflichen Mitteilungen in unserem Bureau auSgefüllt. Die ausgefüllten Formulare werden bei uns registriert «nd gleich nach Rußland verschickt. Die Antworten aus Rußland werden den Verwandten im Ausland auf die durch, fie angegkbene Adreffe zugeschickt werden. Zur Deckung unserer Auslagen bitten wir für die Erledigung eines jede» Formulars (die spätere Antwort aus Rußland inbegriffen) zehn Reichsmark, die entweder per Postanweisung oder in ^Papiergeld oder in internationalen Marken de» Briefen an unS beigelegt werden können. Die Unbemittelte» find von dieser Abzahlung befreit. . Sämtliche Briefe stutz zu atzr^ffieren an den Generalsekretär Dr. M. B r e u d«r für ZeutralhilfSkomitee, Berlin sw, 47, Yorkstraße 84. . Große Warendtebstähle »ei der „Mittella«. Seit tätigerer Stil iteSte die Qetwnlhtng der .Miltella" (Lebeiiiimletlagerbetrieb fite Staalsbtdimsttlt), Häiiptlagerplatz, III., Baumgaffe 37, bei ihren Leven-mitteltransporten von Bahnhosen Md Lagerhäusern Abgänge an Ware« fest» Die Polizei hat nun 34 P e r s o « «n, 6 Hehler und 18 Mitfahrer, Kutscher Md Chauffeure, verhaftet und ihnen eine ganze Reihe von Leben-mitteldiebstählen nachgewiesen. Einer der Hehler, der 48jährige Gastwirt Kaspar S l « n s k h, llk., Inchgaffe 4 wbhnhaft, hat nach seinen eigenen Angaben von de« Dieben Leben-mittel (Mehl, Zucker, Reis usw nmnnm &Ertlen»Ge»«ii*«|iaft in Interwsengemeijuohatt mit dev F&bank K.T. (Qolsbank A.-G}.), Budapest Wien, I., Wipplingerstrasse 23 Posteparkassenkonto: 150.952; Telephon N*. 13-W7, 18-149. 1*9*9, 18.3*92 : Tel.-AdP.i Mlttlung, WlM Kulante Durchführung von Belehnungen aller Art ... -Ix ck

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