Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 844 (3.6.1921)
- Date
- 1921-06-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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, 3tn. W . " Me«. FEag 't»-» -iif mrin»«mnnii»i «([ii — - - — ' - J4n’‘ Ken 5. b. M.: a) Gesäuse. Führung Brüder Raubitschek (nachmittags 15 Uhr); b) Sckmceberg. Abfahrt 16 Uhr 30 Min-, Führer H. I. Kohn, Besprechung Freitag 3. d. M.; e) Hohe Wand, Führer Heller. Abfabrt Sonntag 6 Uhr 50 Min., Besprechung Freitag 3. d. M; ck) Wienerwald, Abfahrt Sonntag 6 Uhr 55 Min. »ach Greifenstein, Führer Frommer, Besprechung Freitag 3. b. M. — Auskünfte Freitag und Dienstag %7 bis %8 Uhr im Sekretariat. — Z u s a m m e n k u n f t bei gutem Wetter Caf6 Konstantinhügel (Pi ater) 8 Uhr, bei Regen Caf6 Industriellen. Katholisch - deutsche Hochschülpv —Akademische Sportabteilung Iudtza. Dieses Wettspiel im Rahmen der Hochschülermeffterschait findet nicht am Samstag den 4. d. M. statt,' sondern wurde auf Samstag den 18. M. verscho'en. Morgen um 5 Uhr tritt die Judäa gegen A. M.A. (Akad. Meidlmger Athletiler) am Rennwegei-Sportplatz nachmittags an. Dieses Wettspiel zählt zur Hochschülermeisterschaft. Jüdisches Sportfest. Auf dem Donaustadt-Platz. XX , Engerthstraße, t*ime „B", „Bk" i6n der Reichsbrücke. findet Samstag den 4* d. M. das Entscheidungsspiel des vor mehreren Wochen begonnenen Rundsvieles statt. Borher spielen neugegeün.dete jüdische Vereine um den Fiscus-Pokal. Und Mac stehen einander gegenüber: 1 Uhr: Cherut I-Hagibor I (Fiscus); Vs3 Ubr: I. A. C. Il-'Hasmoncä II (Neubauer); 4 Ubr: Heros l— Menoral, I (Haas); V?6 Uhr: Hakoad komb.—Hasmouea-Veritas komb. Werner). — Das Wettspiel H e ch a w e r-J u d ä a wurde aus technischen Gründen verschoben. Menorah. Heute V«8 Uhr, Spiclerversammlung und Mannschaftsaufstellung im Heim, Vl„ Amcrlingstraße IS. im Hof. Samstag und Sonntag Turnier der neugegründcten jüdischen Sportvereine am Straßenbahner-Platz. Ausgestellt werden nur Anwesende. — Menorah sucht Gegner für alle Termine auf ftemden Plätzen. Zuschriften an N. A s r i l e n, V., Äkargaretenstraße 125, oder mündlich im Heim jeden Samstag von %8 bis S Uhr. ' Der Volkswirt. Gestempelte Krone 1.— Centimes, Auszahlung Wien ----- 1.27.V, Centimes. In Mich votierte: Ine österreichische Krone .... l.27l/3 ( 1.32*/a am 1. Juni) die öftere, gestempelte Krone . . 1.— ( 1.03 am 1. Junff die tschrchische Krone . . . * * 8.35 { 8.40 am 1. Juni'> die Mark ......... 8.97'/- ( 9.10 am 1. Juni' Agram ... . . 430 ( 4.30 am 1. Juni: Bukarest.. 9.45 ( 9 40 am 1. Juni) Budavcst .. 2.35 ( 2.45 am 1. Juni- Warschau . ... —,55 (—.55 am 1. Jüni) Zum Budget für das zweite Halbjahr 1921. Das Budget für das zweite Halbjahr mit seinem A b, g a n g von ungefähr 2r>72 Milliarden zeigt entmutigende Ziffern. Die Ausgaben für das Jahr sind 'mit mehr als 100 Milliarden veranschlagt. Der K n r s v e r l u st allein beträgt im halben Jahre 19 Milliarden, Während die Einnahmen um 634f». find d e Ausgaben um 64% gestiegen. Der Personalau'waud ist aus über 14-Milliarden gewachsen. Von einem Allbau des Beamlenheeres ist nichts zu merken. Es find noch tausend Angestellte dazugekommen und die,Ausgaben haben sich um 5'54 Milliarden ei- « höht. Der Personal? und Pcnstonsaufwand für das/ halbe Jahr beläuft sich auf 29% (früher 24) aller Ausgaben! -Die Volkswehr kostet 3 gegen die früheren 2 Milliarden. Die Bahnen zeigen em Defizit, von 4% Milliarden. Von Reformen ist nirgends etwas-zu merken. Ersparnisse in den Per'onalansgaben find nicht versucht worden; dagegen werden aus neuen Steuern und Gebühren, aus Zöllen ans Reis und Zucker bedeutende Mehr- * einlünfte erwartet. Dir neuen Einnahmen präliminiert der Staat mit nicht weniger, als 11% Milliarden. Nur die größte Gewffsenhaftigkcit nr der Verwendung der Einkünfte und gründliche Spar-, samkc't können zur Besserung führen. Die Bilanz des Wiener Bank-Vereins. In der gestrigen Sitzung des Administrationsstztes d:s Wiener Banl-Vereins wurde die Bilanz für das Jahr 1920 vorgelegt, welche bei einem Bruttogewinn von X 397,955.048.23 einen Re »gewinn von X 76,774,589.32 gegen X 43.861.436.89 im Vorjahr ergibst Auf Antrag der Direktion hat der Administrationsrat beschlossen, d?r sijr Pen 81, d, M. einzuberufenden Generalversammlung voxzuschlagen: Eine D i v e n'd e von K 48 per Aktie ----- 12% (gegen X 34 8% % jn; HorjaW an die Aktionäre für das'. pro 1920 dividendenbepechtigte Aktienkapital voy X 180,000.000 zur Pcrteilunq zu bringen, den Reservefonds nebst der statutarisch festgesetzten Quote, hg§ sind 6,^6,391.07 mit weiteren X 20,000.000 zu dotieren, ferner deckt Penfionsfonds der Angestellten .des Wiener Bank-Bcreins X 20,000 000 zuznwenden und den Betrag von X 6,148.471.88 aus neue Rechnung vorzutragen. An der h.sherigen vorsichtigen Bewertungsweise der Engagements auf Effekten- und Konsortial--Konto wurde auch diesmal sestgehalttn und insbesondere die Verpflichtungen valutarischer Natuy sowie die auf die Kriegsanleihe gewährten Vorschüsse als auch die Bestände gn Kriegsanleihe in vorsichtigster Weise berücksicht gt» — Der Adi^inistratioiMat has westezs W schlossen, der Generalversammlung den Antrag zu stellen, hgß Gescllschyftskapital vozbehaltkich der staatlichen Genehmigung (post. X 300,000.000 aus £ 5QO,ÖOO.QOO zr; erhöhen und Hy zu ermächtigen, den Zeitpunkt und die Modalitäten, der Belebung der neuen Aktien im eigenen Wirkungskreise Der Steuertag der Industrie. - Im großen Fcstsagl des Haupsverbgpdes der Industrie ^and gestern der ißscWetgg -der, Industrie stgst, der VQm Präsidenten Ludwig Urban jnn. eröffnet wurde. Wicektyv Widmer besprach die. U c 0 c r b e st e u e r u n g der Aktiengesei lf ch g f te Die ProdrsttioMüstkN ftien bis ins 36fache gestiegen, die Gewinns von IM gegen 1014 jedoch ulll' um dgS s-Nache. Wgd die heutigen % i.tz i dep, den cetrifft, so sie im ^erhliltnis nur einen Bruchcvg..1*. >m ilW Sie. Staatssteuern plus Zuschlägen MM WZl xA süd«- teil der früheren dar. betragen oft über 1000 Prozent. In Wien machen zum Beispiel die Zuschläge zusammen 411,8 Prozent, in Payerbach 787 Prozent, in einzelnen Gemeinden Vorarlbergs gar 1290 Prozent aus. Während der Unternehmer also in Wien für die söesteuerungsgrundlage von einer Million „nur" 611.800.Kronen an Staatssteuern plus Landesfonds- und'Ge- Meindeznschlagcn, in Payerbach 987.000 Kronen bezahlt werden müssen, beträgt dhe Steuer in Vorarlberg für eine Million 1,430.000 Kronen. - .Es muh.also dort um' -130.000 Kronen m echr gezahlt werden, alseingenommen wZrde. Dabei stünden nöue Erhöhungen der Landesumlagcn bevor. Der Unternehmer sei gezwungen, die Steuern auf dos Fabrikat zu überwälzen, was wieder preiserhöhend wirke. Die Steuergesetzgebung müsse auch neue Wege in den Fragen der Ä b s ch r e i b u n g e n schreiten. Auch diq, bisherige Pesteuerung^der V a l u't a v e r l u st e sei höchst.reforMbedürsn-r. Von besonderer Bedeutung sei die Doppelbesteuerung der Portefeuille-Aktien, die beseitigt werden müsse. Zusammenfassend ließe sich behaupten, daß. die gegeu-- wärtige Steuer ülerhaüpt keine Steuer mehr sei, sondern eine Sozialisierung via facti und zu einer Ertötung deS industriellen Geistes führe. Nach der Diskussion wurde folgende R c s o l u t i o n 7zum , Beschluß erhobey: . 1. Im Steuerwesen muß ein vollständiger Umschwung eirliroren. Der Geldentwertumg .ist Re^chnu^g zu tragen. Die Gesamtsumme der direkten' "Steuern"'"'samt Zuschlägen für Bund, Länder und Gemeinden darf ein rationelles'Höchstausmaß nicht überschreiten. 2. Bei Ermittlimg der Besteuerungsgrundlage sind ausgiebige Abschreibungen, Rücklagen im Erneuerungsfonds für Maschinen und Betriebseinrichtung sowie Reserven für Schulden in ausländischer' Währung zu gestatten. ' ' ’ * 2. Das Vuiif>esfiuanzgesetz--ist init.. aller Beschlem-igung auszuarheitep undauf eine. g l e.i ch'mÄß i g e Bel äst u n. g sowie auf dse Bestandmöglichkeit der Industrie in den verschiedenen Gebie'tsderbänden zu stiehmen. ' 4. .Bei aller Wahrung der verfassungsrechtlichen Selbständigkeit ist für eine geordnete Gebarung und Rechnungslegung über die Steuergelder ' sämtlicher Gebietskörperschaften sowie für' eiste obj es ii v e U 0b e r p r ü fung durch einen unabhängigen Rechnungshof Vorsorge zu treffen. , Restomitzer Zucksrraffinerie. - > Prag, 2. JstH/ ''(Tel.-Komp ) In ter hcn:e hier abgehaltcnen Gencrvlvcrsattttnlnng dcr Okcllomitzkr Zuckerrasfinerie wurde beschlossen, eine Dividende von 48 Kronrn.zur Verteilung zu bringen. __ / > Dep deutsche Kohlenexport nach England. London, 2. Juni. /Reuter.) De Rcklen>ng'--tccktL >m Utttcrhaus' mit, das) se,t AuZtnuch des Bergarbeilerstreiks 94.000 Tonnm deutscher Kohle in Englaud emgrführt worden sind. » Bank- und WeghislcFgeschäft eis 5-,ofesteisi & Kuszi^ier Wien, fit., LandsJpsssesr Hauptstrasse Kr. 82 Tel. ISßS ‘ (Ecke Hinlzerstracso 1) Tel. 1265 Kulante Durchführung aller bankgeaohäftllchen Transaktionen in den dcm Reiche mit Gesetz vom 19. Dezember 1920, Nr. üngeglicdertcn Gebieten zugetassen waren, muß spätestens vor dem 21.Oktober 1921 Gebrauch gemacht werden. Wenn die Besitzer der Polizzen bis zu diesem Termin das Ber-' 'ohren nicht in Gang gebracht haben, ist der Kapitän vnd der "ecdrr von jeder wie immer gearteten Verpflichtung befreit, rtikel 2 d's Gesetzes: Das vorstehende Dekret wird vom Tage einer Kundmachung im Neichsamtsblalt an in Kraft trete» find für seine Nmwandlnng in ein Gesetz in das Parlament eitp> gebracht weiden. Balntenkuxfe. Im gestrigen freien' Verkehr war dre! Tendenz fest, das Geschäft jedoch gering. Dollarnote»! höher. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Amsterdam 20.700.— Geld, 20.800.— Ware (gegen 1. Juni1 $0.620.— Geld. 20.700.- Ware), Agram 450.—. 454.- (448.—! 452.-). Belgrad (1790.-. 1810.-*), Perlt»' .044.—, 950 - (942 -, 648.-), Brüssel 5055.-, 5095.—| (4975.—, 5015.%). Budovest 253 50. 256.50 (251!50, 254.50),' Bukarest 99? 50, ^007.50 (982 50. 992.50), Christiauia —- Kopenhagen 10.575.—, 10.625.- (10.575-, 10.625.-),’ London- 2340.—, 2360.- (2315.-,! 2335.-), Mailand un> Triest 3165.-, 3185.— (3130.—/, 8150.-r), New-Aork 603.-, 607.- (596.-, 600.-), Palis! 5055.-,. 5096.- (4970.—, 5010.-), Prag 876.-, 882.- (866.-, 872.-), Sofia 695.-. 705— (690.— 700.-), Stockholm 13.770.—. 13.830.— (13.620.—. 13.680.-), WEllN und Krakau 56.50, 53 50 (54.75, 56.75V Zürich 10.56260, 10.612.50 (10.485.-, 10.535.—), Madrid 78.10, 78.90 , —.--). Dollarnoten 597.—. 601.— (590.—< 594.—). Belgische Noten 5010.—, 5070.^- (4955.-, 4995.-), Bulgarische tttoten 887.60. 697.50 . (685.-, 695.-), DäMe-, Noten 10.500.-, 10.550.— (10.450.-. 10.5C0.r-), deutsche Markngten 944.—. 950.— (944.—. 950.—), englische Notm 2320.—, 2340- (2305—, 2325.-), französische Noten 5030.-, 5070.- (4965.-, 5005.-), holländische Ltoten 20.600.-, 20.700.- 120.500.—, 20.600.-), italienisch^ Noten 3155.— 3175.- (3125.—, 3145.—), unabgcstcmpelte jugoslawische Noten 1782.—, 1802.— (1785.^--, 1805.—), norwegische. Noten —(—.—", -.--), polnische Marknoten 57.25, 59.25 (56.75, 58.75), Rumänische Noten 990.— 1000.—, (975.—,' 985':—), Nusfische. (Nom.) —(—,—. — Schwedische Noten 13-670.—, 13.730.— (13.52Y.-, 13.68Y.-)/ Schweizer Noten 10.525-, 10.575.- (10.450.—,10.500.—), tschechoslowakische Noten 875.50, 881.50 (866.-, 872.-), ltttMMt Noten — Marktbericht über Brasilien. In der ExpdrtabteilSng der Kammer tür Handel. Gewerbe und Industrie (Zimmer 3V7). erliegt unter Zahl 34-298 ein Marktbericht über die Geschäftslage in Brasilien legrlimierten Jnterrfieutcn zur Einsicht auf. Textilaussiellung i» den Btteinigteri Staate». Die Erpyrtabtcilung der niederösterreichischrn Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie teilt mit, daü vom 6. bis 12,. Ostobex 1921 in Greenville.lSüdkarolina) eine Ausstellung von TeMerzeuflttissen aus Baumwolle und Seide stattstndet, zu welcher aüslanditche Geschäftsleute eingeladen werden. Für gute Verbindung mit New-Nork und weitgehende Begünstigungen für qüs* lär.dlsche Kausleute ist gesorgt. - Oesterreichische Geschastsl^ute. die gelegentlich, einer Reise nach den Pereinigten Staaten die Avsstellung besuchen wollen, erhalten'Auskünfte in der Expchrtabteilung <!U. Stock, Zimmer 222). Insolvenz der Handelsgesellschaft „Edöv*. Die Passiven der Firma ..Edöv", Deutschösterreichische Handels- , und BctricbSgrsellschnit m. b.-H. für' landwirtschaftliche und industrielle Ärkikcl, .über die gestern das Ausgleichsverfahren eröffnet wurde, bctraacu zirka drei Millionen Kronen. Hauptsächlich stud die Südbahn und Äspangbahn durch die aus bedeutende Beträge angewachsenen Fo'.denmgen für Frachtgebühren und Waggonstandgelder der von Kunden der insolvenlen Firma beanständeten Warensendungen beteiligt. Diese Warensendungen müßten zu Schleuderpreisen verkanst werden. Insolvenz einer Neichenberger Großhandlung»- sirma. Die Passiven des Gustav Pfeifer, Alleminhaber der protokollierten Firma G. Pfeifer & Co., Großhandlung (Emailgeschirre. Küchengeräte) in Reichenberg, über die vor emigen Tagen das Ausgleichsverfahren eröffnet wurde, betragen Xö 4QO.OOO. Die Aktiven werden auf XL 80 geschätzt. Die DerhoNppluug, der Efsektenurusatzsteuer Die ron der Regienmg nngebracht-' Vorlage steht eine Erhöhung drr Effektemrmsatzstrircr auf das Doppelte des bisherigen Ausmaßes vor. Weiters wird der Bmidesfipanzininister'ermächtigt, die verdoppelten Steuersätze, beziehnngSwci e einzelne durch Vcrorhnung auf das Vierfache deS bisher festgesetzt n Ausmaßes zu erhöhen. Aus dieser Erhöhung hofft der Staat etwa 340 Millionen zu ziehen. Forderung nach Auflösung der EmfuhrgesellschafL sirr Getreide. Im Saale der Börse für landwirtschaftliche Produkte srnh oestcrn eine Vcrsammlupg des Verbandes der Getreidehändler Oesterreichs statt. Kommerzialrat K o p p st e i n betonte, daß die Grtretdrhändler Oesterreichs. allem den für Oesterreichs Approvtsionierung notwendigen Bedarf mit Leichtigkeit aufmbringen in der tzage seien. Denn.seitens de^ Einfuhr-' gesellschäft ihre Daseinsnotwendigkeit damit iiegründO niüM daß die Getreihehändlkr zur Ausbr nguna des Geßeidcbedarfcs für O:sterre>ch m schwach seien, io muffe Redner dies als eine bewußte Entstellung der Tatsachen bezeichnen. Die Einsuhrgesellschafk' habe der Appryviffonierppg nicht nur keinen Nützest'gebrächt, iander» vielmehr die Entwicklung chch Handels Oesterreichs und des Transitverkehrs duckt schädlich beeiffslirHt. Nach einer lebhafien . Debatte gelangte eine Resolution zur Annahme, i» welcher-neben der Betonung der Forderung nach Auflösung" der Einfuhrgelellschait m fchäisstex Weite dagegen protestiert wird, daß djksp Ge'ellschaft durch eine Sla'utenänderung, die am 16. d. M. beschlossen werden soll, ihre Perprtuierung zugunsten eines kleinen Jntereffentenkreises begbfichiigt, Die t)9ik'dereinsühriing des freien Getseideverkehrs sei ei» dringendes Gebot der Notwendigkeit. Dev Lsterveichifch-tschecho-flowakische Handelsvertrag. Aus Prag wüd vom 2. h. M. gemeldet: Der allgemeine Handelsvsrtrqg nfft Oesterreich w'.rd dem Parlament zur- Gestthmigupg erst Hann vorgelegt werden, bis gewisse finanziell? Fragm berenstgt find, Im Jn'ercffe der geaen.eitigcn Handels- Nltzichnngm ist^ nun zur v o r l ä u s r g e n Regelung der Em- und AuS'uhr auf administrativem Wege eine Vereinh a r » n y ffvischen den beiden Staat?n getroffen wurde, die mit dem heutige» Tags in Kraft tuti. ' ' Prrjähpuug der zu Kviegshtzginn von de» Schifffahrtsgefellfchaften an die Verfrachter ausgegebxyen Koxzupfiey,r»te, Neber Anregung der Wiener Kammer für Handel, Gewerbe upd Industrie hat die Triester Handels- und Gewerbekanluier bei o?r italienischen Negierung die Gilgssung eines Gchtzts »bex d,e BrMrnng der yyr dem Krieg ausgestellten Konnossements beantragt. Dis italienische Regiernng ,hat djchm Hffrag Folg? gegeben und hat gm 7. April 1921 ein Gesetz, betreffend die Verjährung der Rechts qus Konnossementen, die vor dem I. April 1914 rn den Italien angcgliederten Grbictm ausgestsüt wurden, erlaffm. Das Heietz hat 'folgenden Wortlaut; A'trtcl 1 des Gssetze^: Von dm Rechten, welche aus Konuoffementm herrühren, welche vor de« 1. September Iöi4 Mitteilungen deS Creditören-Vereins von 1870. Das g e r r ch 1 l i ch e Ausgleichsverfahren wurde eitiQcl eitet: Rosenberg Gpula, Kaufmam», Tiszasürcd. Pfeifer Gustav & Co., prot. Firma, Reichenbexg (Alleinmhaber Gustav Pteiser). Groß Heinrich, Modewarenhändler, Szegedin. — Konkurse: Schmierseife- und Seifenvulverrrzeugungs-Ges. m. b. H., Wien, XlH., Gründorsgaffe 2. Solotli .Raoul, Kaufmann, Wien, I., Stock - im - Eisen-Platz, PalajS Equitable, und Habsburgergaffe 2. Watral Josef, ehemals Gastwirt, Wien, Hl., Erdbergstraße 103. Zeyranek Edmund, Elektromechaniker, Wien. XV.. Schweglerfiraße 48. Kohlenbergbau Wirtatübcl-Gef. m. b. H-. Bregenz.. Köhler Karl jnn.. Kohle», Händler. Dux (Verl.). Ther Karl, prot. Kaufmann, Hyhenewe, Ing. Forhth Karl. Handelsmann, Pkrbram, derzeit EperjrS. Schgrsch Jpsef, gew. Ofensetzer. Reichsnberg. (Perl.). — D ie g c r ich l l i ch e G e i ch ä f t s a n f s i ch t wurde a »fq g e h o b ep: Tremmel Adolf, Tischler, Wien, V., Siebenb'.inmengasse 17. Wiener Börse, Dje Spekgla ion verhielt sich an der gestrigen Börse ut Rücksicht auf die Regierungskrise und wegen der in Aussig genoinmeneü Verdopplung der Effektenumsatzsteuer äußerst resn viert, so daß fich das Geschäft wieder nur in den allerengst« Grenzen bewegte. Wem sich das Kursniveau dennoch M bi hgupten vermochte, so war dies den zur Ausführung gelang» Dcck»»gskäufen muffchreiben. Lebhaftere Umsätze fandm ledigli, rn Devositenbank-Aktirn statt, denen das günstige Bilanzeraebüi nachhaltig zustatten kam. Erhöhtem Jntereffe begegneteu fern Ruston- und Südbahn-Prioritäien. doch konnten letztere ihi Avance njcht behaupten und blieben noch um X 87 gegm d< letztgemeldetcn Stand zurück. Aus den übrigen Gebiet?» war d Verkehr, fast belanalos. Auch;m Schranken hielten sich d Umsätze eng begrenzt. Nordbahp verform X 400. dagegen wurde Galizia X 700 höher bewertet. Dg das Geschäft^lediglich m von der Bcrnssspckulation getätigt wurde, hielt me lustlo Stimmung-bis zum Ende des Verkehrs an. Von den Rente Valoren Mmrente 3% nnd Febryarrente 5% dagegen gewann? ^^Wjllche Goldrente 20°/« nnd ungarische Krpnenrente ly*/ Im ffbrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: Ivdrrstrie-Unternrhmvngr». Allgemeine Baugefe! schaff 1720^ (-b 20.-), Nmonbau 2820.- (+ 20.-1, W?m> Äaugesell chaff 1760.- - Königshofer Zement 4400.- \y PerlmoolerZemmt 6250.-(-Wiwerberg, itzegel —(-.—), Ltefiyger Brauerei 2700.— {+ 90.— Sntrtiewp 9600. — (+ 100.-), «Mg «Sein. (I20o!- (- 160.-