Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 836 (26.5.1921)
- Date
- 1921-05-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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/Men, GormMäg - > ' -........ ~ ' 1 -T" Aus dem heutigen Ungar«. . Bau «rftt«« Budapest«» Berichterstatter. B ud a p est. S4. Mai. Wer zu einem unbefangenen, objektiven Urteil über Ungarn gelang«» wM, muß alle Momente erwägen, die diese Lag» erzeugt haben: den Weltkrieg und sein Ende, die Karolhische Revolution, die Herrschaft der Kommunisten, den Einmarsch der Rumänen, die Gegenrevolution, den Friedens. Vertrag und die Zeit der Schreckensherrschaft deS Militärs. Mannmtz sich daran erinnern, wie tief die seelischen, politischen und ' sittlichen Verwüstungen reichen, wie daZ bis INS Innerste aufgewühlte Volk auf diese lückenlos geschloffene Kette schwerwiegender Ereignisse reagieren mußte, da ihm jede autoritäre politische Führung abhanden gekommen ist. .Die doppelte Mauer der feindlichen Bajonette und der Preß, zensur hgt. es verhindert, daß das Volk an das Ausland appellieren konnte, ja daß es auch nur daS Urteil deS Auslandes 'über feine Schicksale erfahren konnte. Die Debatte. deS englischen Unterhauses über den Trianon- Vertrag hat hierin Wandel geschaffen uud wenngleich man nicht genug vor einer optimistischen Auffassung warnen kann, so ftnb doch unleugbar Zeichen einer Besserung zu konstatieren. Noch ist die Soldateska an der Macht, ober sie'fühlt doch schon die Dämmerung ihrer Gewalt. Die Maifeier der Arbeiterschaft,-die an 80.000 Arbeiter wieder in großem leidenschaftlich bewegten Versammlungen zusarnmenfaffen konnte, mutzte von den Prätorianern zähne«, knirschend geduldet werden, und im Anschluß an diese Demonstration beginnt sich auch das linksgerichtete Bürgertum langsam zu sammeln. Alles - wartet -auf die Neu» wählen, die das Anwachsen der Opposition beweisen, und vor der. Welt dokumentieren werden,- daß doch nicht ganz Ungarn widerspruchslos den Terrorismus der mit rumänischer Hilfe in den Sattel gelangten Brachialformationen ertragen will. Wann diese Wahlen vollzogen werden, ist unbekannt. Aber ihr Termin hängt heute von der Energie deS Bürgertums und von seiner Entschlossenheit ab, mit der Arbeiterschaft gemeinsam vorzugehen. Die Regierung verhandelt. Und das ist, was man außerhalb Ungarns nicht so leicht verstehen kann, schon sehr viel. Die Verhandlungen mit den in Wien lebenden sozialdemokrattschen Emigranten, die in den letzten Tagen geführt wurden, haben eine Liste von grundsätzlichen Forderungen zutage gefordert, an deren Spitze die umfassendste politische Amnestie, die Niederschlagung aller polittschen Schandprozesse, die .Aufhebung der Jnterniertenlager und die Her-' Stellung der uneingeschränkten Preßun'd Bersammlnngsfreiheit stehen. Man darf sich d&er nicht vorstellen, daß diese Voraussetzungen für eine politische Konsolidierung so rasch erreicht werden können. Die Kamarilla, in deren Händen der R e i ch S. Verweser eine wehrlose Marionette ist, verteidigt mit Zähnen und Klauen ihre Machtposition. Sie weiß, daß die Bande, der Geschäftemacher und Panamisten, die sich mit ihrem christlichnationalen Korruptionsprogramm des Parlaments. bemächtigt hat, der endlichen Aburteilung -durch die Wählerschaft nicht entgehen wird, und sucht noch rasch zu bergen, was zu reiten ist. ES ist ein stiller, verzweifelter i Kampf hinter den Vorhängen, und die Affäre des Präsidenten der »Möwe", Herrn Gömbö», de» der Innenminister jR ad a y in der Nationalversammlung öffentlich zwinge» mutzte, den Scheck , mit den 100.000 Kronen der Kinobesitzer herauszugeben, ist nur ein Detail aus diesen Vorgängen. Die Durchführung des F ri e b.e n @ b c r 11 ä g c 8 wird kommen müssen und mit ihr die Verringerung der heute etwa 60.000 Mann zählenden Armee , auf die Hälfte. Die dornigste.Frage ist die jüdische. Hier kann man heute schon die Wirkungen deS Terrorismus überblicken. DaS geistige Leben Ungarns ist gemordet. Me Intellektuellen von Ehre. und Ruf find im Ausland und verzichten auf jede .Zugehörigkeit zu der Nation, die sie vertrieben hat. Im Judentum selbst hat fich in der Zeit der Leiben ein Gesundungsprozeß vollzogen, so seltsam dies klingt. Aber wer die polittsche Geschichte fennt, wird diese Erscheinung der« stehen, Die Martern der vergangenen Jahre, in denen der Bolschewismus und fein chauvinistischrn Antipode daS Judentum der Vernchtung anheimgeben wollten, haben die jüdische Seele gestärkt. Die Juden, die im Land geblieben sind, haben mit dem System deS BersteckenspieienS gebrochen. Sie fühlen ganz anders miteinander und füreinander und die zionistische Idee findet bereits, wenn sie wieder zu wirken wird beginnen können, die erste Grund, läge, fruchtbarer Arbeit vor: das durch die entsetzlichen Verfolgungen gefestigte SolidaritätSbewutztsein. Noch gelten die Va.szonyiS und die alte Assimilantenelique als die Repräsentanten des JudenttrmS. Hinter ihnen aber wartet eine neue Generation mit Ungeduld auf den Augenblick der Freiheit, um mit den Verrätern und Leisetretern für immer abzu-; rechnen und die unheilvolle Spaltung der zwei Landeskanzleien, die mit zu den Wurzeln des großen Unglücks gehört, durch die Schaffung einer einheitlichen, jüdischbewußten und nur jüdischen Organisation zu beseitigen. Diese Generation rechnet auf die vwralische Mithilfe der Jüdischnationalen des Auslandes,'vor allem aber Wiens, die die einzigen Stellen waren, bet denen wir Trost und Brüderlich, feit in unseren schweren Stunden, die noch immer nicht vorbei sind, gefunden haben. DaS unsere österreichischen' Brüder getan haben, um die Feigheit der Assimilanten und ihrer Presse zu paralysieren, wird man hier nicht vergessen. Von Wien aus. und vor allem durch Dr. Ehaje». den Abgeordneten 'Stricker urw durch die »Wiener M o r g e n ze'itun g" ist eine unablässige - Aufklärungsarbeit verrichtet worden, die schließlich doch den Sieg erreichen wird. Wir haben keinen Führer gehabt. Unsere Brüder in Oesterreich werden uns noch sehr viel helfen Wiener" Morgenzektrms _ Massenversammlung Der Mische Sejm - Abgeordnete, Präsident des Misrachi in Pole«, I. K. Farbstein» spricht heute 10 Ähr vormittags Im Hotel Continental, 2. Bezirk» über Erez Israel und das religiöse Judentum Erscheinet in Massen! Oesterreichische Misrachi-Zentrale müssen, damit solche unerfreuliche Figuren wie di« d»S Szegediner Herrn L ö w, der als Jude verfolgt und. als magyarischer Assimilant gewinselt hat, oder wie Polnay uud Ullmann, fssr<immer wenigstens aus der jüdischen Oeffentlichteit verschwinden. . Bis dahin freilich ist noch lange Zeit. War jüdische Voll noch ertragen muß, kann man. nicht schildern. In Buddapest hat doch die Kontrolle des öffentlichen Gewissens einiges mildern können. Aber in den kleinen Städten tobt der weiße Schrecken, betrieben von den Offizieren, den christlichnationalen Hyänen und fanatischen Geistlichen, ungeschmälert weiter. Wir haben, wenn man sich darnach erkundigt, keine politischen oder andere Forderungen zu stellen. Wir verlangen nur Recht und Freiheit, sonst gar nichts. Wir sind Parias geworden. Jeder uniformierte oder nichtuniformierte Bube kann uns an Ehre oder Vermögen greifen» uns aus der Wohnung, aus dem Geschäft oder der Kanzlei drängen. Das muß ein Ende nehmen. Wir wollen als Bürger^ als Juden, als Menschen von Arbeitsfreude und organisatorischer Begabung, an dem Aufbau deS wirtschaftlichen Lebens in Ungarn Mitarbeiten. Aber wir wünschen den Zeitpunkt, wo dies nach Beseitigung deS jetzigen Systems möglich sein wird, als Individuen zu erleben... Die Ereignisse in Palästina. Vön Dr. Hugo Bergmann, Jerusalemer Korrespondenten deS Jüdischen Korrespondenzbureaus. 9 e r u s a l« m, 8. Mai. Heute ist eine Woche seit den. blutigen Ereignissen von Jaffa verflossen —für den schon oft genug schwergeprüften palästinensischen Jischub eine der allerschwersten Zeiten. Kein Tag verging ohne Hiobspost. Die ersten Nachrichten auK Jaffa meldeten drei Tote, dann 22, schließlich 38 Tote und 150 verwundete Juden. Als die Meldung kam, baß am Abend des 1. Mai Panzerautomobile aus Jerusalem und Truppen aus dem Lager von Ludh, in Jaffa eingetroffen waren, beruhigte man sich ein wenig. Aber die Truppen hatten Befehl, nicht zu schießen, und, sä brachen am. Bormittag deS L. Mai die Unruhen von neuem auS. Dann, -als schließlich Jaffa sich beruhigte, begann das Morden auf den N.t raßen, die von den Kolonien nach Jaffa führen. So kam Josef Ehaim Brenner, dieser ehrlichste und reinste unter den hebräischen Schriftstellern, um8 Leben. Er wohnte bei einer Familie, die in einem Gehöft zwischen Jaffa und Mikweh Israel eine Milchwirtschaft betrieb. Noch am Nachmittag de- 1. Mai wurde ein Automobil geschickt, um Brenner zu holen. Aber da in dem Wagen nur ein Platz war, wollte Brenner nicht fahren, um nicht die Familie Jatzker, bet der er wohnte, zu verlassen. Am Vormittag des 2. Mai gaben sich! die Freunde Brenners alle Mühe, ein bewaffnetes Automobil zu erhalten, um die Familie abzuholen, aber erst um 8 Uhr nachmittags erhielten sie ein Panzerautvmobil, und da war es schon zu spät. Bor dem Haas« lagen die Leichen feiner Inwohner, der Kleide» beraubt, die Leiche deS jungen Schriftstellers Luibor, der mit Brenner zusammengewohnt hatte, mit auf den Rücken gebundene« Händen. 1 ' Die Nachrichten «ml Jaffa erregten natürlich im ganzen Land unter Juden und Araber« eine ungeheure Aufregung. Die Araber hielte« in NabluS, Tullkerem, Ramtth große Versammlungen ab, verlangten von der Negierung Waffen, um gegen die Juden zu ziehen. In Namleh und in zwei Dörfern zwischen Jerusalem und Jaffa versuchten die Demonstranten, den Bahn- und Autoverkehr zwischen Jaffa Und Jerusalem zu unterbrechen, in Namleh wollten fie die wenigen jüdischen Familien, die dort unter Arabern wohnen, überfallen, wurde« aber von de« Honorattoren des Orte! davon zurückgehalten. In Gaza mußten sich die Juden in «in Haus zurückziehen, wo sie durch 36 Stunde« eingesperrt und von ber Polizei bewacht waren, Die Kolonisten von Kafr Saba mußten ihr Hab und Gut verlassen und sich nach Petach-Tikwah zurückziehen. Petach-Tikwah selbst aber hatte einen sehe schweren Urberfal! zu bestehen. Am Vormittag de! v. Mai überfielen mehrere tausend Arabist, geführt von einem Scheich mit grüner Fahne, die Kolonie. - Die jüdische Selb stwehr zog ihnen entgegen und warf sie nach zweistündigem Kampf zürück. 1ö tote Araber blieben am Platz, 8 Juden wurden getötet, 18 verwundet. Ein Aeroplan warf Bömben unter die Angreifer, die im ganzen gegen 40 Tote einbüßten, etwa 10 verwundete Araber blieben in der Kolonie. Bemerkenswert ist, daß alle Verwundeten Verbandstoffe bei sich führten. Die Regierung hat «3 leider an der nötigen Energie fehlen lassen. Man hat es unterlassen, rechtzeitig in Jaffa nach den geplünderten Waren zu suchen, man hat den Plünderern Zeit gelassen, ihre Beute zu verbergen, und hati nicht schnell genug gestraft. So kam es, daß noch am Ende ber fM.MärMI Woche schwere Angriffe auf Rechoboth und «hebeeaF «nteä nommen wurden, daß die Angreifer in Chederah mehrer^ Häuser von Kolonisten anzünden und plündern bomHür, unL baß sie schließlich erst durch Bomben vonAeroplanen auö einandergetrieben wurden. Die Bewegung hat in dew letzteni Tagen den Charakter eines Uufru hrs im ganM LaM angenommen und ntemand kann heute noch sagen, oft pH. Gefahr vorüber ist oder picht. Welche! war die Ursache der blutigen Ereignisse dieser.- Woche? Die Regierung hat di» Erörterung dieser Frage bsi der Presse untersagt, um dem Resultat der gerichtlichen Untersuchung nicht vorzugreifen. (Die Untersuchung liegt in deitz Händen des Untersuchungsrichters, der die Untersuchung gegen Jabvtinsky geführt hat). Die Regierung >selbst aber hat in ihrem offiziellen Communiguee über die Ereigniss« in Jaffa die Maidemonstration der jüdischen Arbeiter in. Z'uf sammenhrng mit den Ereignissen' gebracht und den ÄGrurj? erweckt, als wäre die sozialistische Demonstration in ürsäch» lichem Zusammenhang mit den traurigen Ereignissen. MesA Legendenbildung des offiziellen Communiquees muß end» gegengetreten werden und el muß gegen den Don protestier^ werden, mit dem die offiziellen Nachrichten davon sprechen, baß „einige" Fälle von Plünderung vorgekommen sind und daß- „ein Kampf zwischen Juden und Moslims stattgefunden.Hat"^ während bewaffnete arabische Polizisten und die Menge Heim der eben erst aus Europa augeksmmenen, wehr- MM waffenlosen Chaluzim' überfielen und 1ö Menschen ermordetem Wie sind die Tatsachen? Die Allgemeine Arbeiters vrganisatton erhielt die Erlaubnis zur Abhaltung einer Mai^ feier, di« kommunistische Partei der M. P. S. — vulgo „MiopM genannt — erhielt sie nicht, veranstaltete aber dennoch. bM Umzug. Nun sind die Bolschewiken innerhalb der palästineM fischen Arbeiter in versHwindender Minorität auf dem Arbeiterkongreß in Haifa haften' sie 6 ton 8H Stimmen! — und ihre Demonstration war dementsprechSnkE klein. Und die Juden waren so ahnungslos und so sicher« baß sie mit den Bolschewiken auf der Straße zankten —- plötzlich der Pogrom ausbrach. Erst nachher haben Zeuge« festgestellt, baß noch am Morgen des 1. Mai Hundert .tot*! Arabern aus den benachbarten Dörfern bewaffnet nach Jaffa! zogen. Und auch bas ist festgestellt worden, daß ber Pogromaus das Heim der Ahaluzim und am Meeresufer, brach, noch ehe die Nachricht auch nur dahin dringen konnte^ baß in dem entfernteren Stadtteil Newe-Schalom ein.bolsch^ wikifcher Umzug stattgefunden habe. Aber dieser Umzutzli sollte de« Pogrom beschönigen. Nun konnte man sagen -*jj und der Mufti von Jassir hat es in öffentlicher Berfammlung! am ö. Mai gesagt — baß man ja nicht gegen die Alben uÄ sogar nicht-gegen die Zionisten ist, sondern daß rnan'dä»! Land vorüber bolschewikischen Gefahr schütze, welche, dich! Land zu zerstören im Begriffe sei. Wir Fennen die Weises wir kennen den Tsxt. Es sind die teuflischen Argunienje^ die man gegen uns in Ungarn und in Polenin i>Wj{ „Morning Post" und in der Ford-Presse geSvaucht. Wer, hat! sie den Arabern beigebracht? . ',H Gewiß: Auch wir haben Fehler begangen. Unser FehM war unsere Zuversicht und unser SicheryeitSgefühl. Nach kW Ereignissen in Jerusalem zu Ostern des vergangenen J-htÄ haben die Juden überall .Selbstwehren organisiert aB<® als Herbert Samuel ins Land kam, wurden sie aufgelöst^ Wir haben nichts bazugetan, daß die jüdischen Polizisten' blebien. Me Entlohnung, welche diese Polizisten von der M-- gierung bekamen, war bekanntttch! zu gering, und so müßten swvom Waad Hazirim einen Zuschuß erhalten. Als dann die! Regierung den Polizisten verbot, diesen Zuschuß anzunehnieN^ hatten wir nicht Energie genug, die Aufhebung dieses BeM botr- Sei der Regierung hurchzusetzen. Freilich; '/Eg., waps auch! kein Geld da, um die Zuschüsse zn zahlen, «Wd deö Mangel an Gelb hat die Energie der Zionist Dsmmissiowj gelähmt. Do vvrtteßen die jüdischen Polizisten, die «M! dt« wininmüm Loh« nicht leben kannten, «ach und chW ihr, Position für «ns nun «in unersetzlicher Verlust, ’d Und schließlich muß noch eines Fehlers gedacht werbe«/ den wir gemacht habe», de» größten: das Wae int fer» Untätigkeit in Palästina. Im Jahre Unserer größtem politischen Erfolge, im Jahre von San Remo und ber nennung von Herbert Samuel haben wir in Palästina nicht», nichts Neues geschaffen. Mt Mühe und mit Mi - kürzten Budgets wurde bar Alte fortgeführt. Was Wunder, baß die Regierung, die ja doch mit Reali^ täten und nicht mit politische« Versprechungen von anderen aw uns oder vott Uns an andere rechnen kann, in immer größer^ ' AbhS»rgigkeit von den Arabern geriet und da» Land behan-!' belte als das, wa» ti tatsächlich ist: rin arabischst Land/ Die arabischen Extremisten erhielten leitende Regierung^' stellen, wir konnten nicht-, erhalten, nM rvtr ja nüyk tm Lande waren.! ' Die blutigen Ereignisse der Woche lehren uns, daß!, die letzte Stunde geschlagen hat, wenn wir die äußeren gcoßen! politische« Erfolge der zionistischen^ Führer in Wirkllchkeite^, umsetzen wallen: Rur, eine starke und schnelle Einwanderimg - kann den Arabern zeigen, daß uns die blutigen Attentate, nicht ab schrecken. Slyon gehen Gerüchte um, daß die, Re- / giemng, den Arabern, nachgeben, und die Einwanderung für einen Monat sperre« will. Nichts wäre verfehlter als das,!- Dann brauchten ja die Araber — da» werden sie vev»^ stehen <~t nur immer wieder von Zeit zu Zeit die Srelgnifs< von Jaffa und den Kolonien , zu wiederholen, um imrne>t wieder ein EinwanderungsverSot durchzusetzen. Rein! DaS jüdische Volk muß fest bei seine,n Willen? beharren. Der Schrei der Entrüstung, der durch.die grilz^, i jüdische-Welt gehen wird, muß aüsklingen in die energlsche ' Fordern«-: Unterzeichnung des MaiidatS! doppelung, B.erdrOifachnng l: r (?!;> «; d->. rung |