Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 828 (18.5.1921)
- Date
- 1921-05-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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6tftt 4 Wien, MMwocy Anzahl von Flüchtlingen aus der Ukraine würde verhaftet und diym über dm Zbrucz, das heißt nach der Räteulraine abgeschafft. Vertreter' des ukrainischen Hilfskomitees, welche zusammen mit dem Rabbiner von Podwoloczyska beim Bezirkshauptmann in Skala vorsprachen, erhielten von ihm den Bescheid, er habe von seiner Vorgesetzten Behörde den Auftrag erhalten, alle Flüchtlinge aus Rußland nnd der» Ukraine/.in .ihre Heimat zurnckzutr ansportieren. Die Delegation bat den Bezirkshauptmann wenigstenum einen Aufschub der Ausweisung um drei Tage, damit sie die Möglichkeit habe, sich mit der. Zentralbehörde in Warschau in Verbindung zn^ setzen. ^Diese Bitte wurdenicht erfüllt und am Morgen des 7. d. M. erging eine Kundmachung der Polizei von Podwoloczyska, daß alle Flüchtlinge^ aus der Ukraine und Rußland sich innerhalb einer Stunde mit ihrer Habe im Emigrationsbureau einzufinden hätten. Gleichzeitig nahm die Feldgendarmerie Durchsuchungen der Wohnhäuser vor und wo sie einen Flüchtling traf,, zwang sie., ihn, seine Habscligkeiten zu packen und .einen. Wagen. zu mieten, und eskortierte ihn dann mit. seiner Familie an die.Grenze, wo er dem bolschew t k.i .s ch $ ii W üch t p o st e n ü b e r g e b e .n wurde. Es wurden auch solche. Flüchtlinge ansgewiesen,welche von der „Tscherewytschejka" in Woloczyska als Gegenr e v o l n t. i o, n ä r e verfolgt werden. Im Namen. des Zerrtralhilsskomitees. intervenierte Herr N. P.r i l u c k i beim Vizemmister des Innen: Kn cz y n sl i. Dabei wurde festgestellt, daß der Innenminister Skulski noch vor mehreren Monaten,verordnet hatte, daß aus der neutralenZone die Fremden auszuweisen seien. Aus diese Verordnung gestützt, die sich nicht auf Ostzalizien bezieht, weisen die. Behörden in Ostgalizien alle Juden aus, die sie als „Fremde" ansehen, auch. solche, welche seit 1914 do-rt ansässig sind, Gewerbe ausübeu oder Häuser besitzen. Der Vizeminister versprach,, nach Verständigung.mit Skulski telegraphische Weisungen an die - ostgalizischen Behörden ergehen zu lassen. Bevorstehende Entlassung der gsLizischen Internierten aus Zalaegerszeg. . Aas B u d a p e st wird uns berichte!: Vor einige».Tagen wrrltr der Sekretär des hiesigen polnischen Konsulats in Zalargers;eg, um dort im Aufträge seiner N e g i e r u n g die n ach P o l e n z ust ä n d r. g e n jüdischen Internierten zu konskr:- bi;ren. Es rst gelungen, die ungarische Regierung. dazu -zu bewegen, daß die vom polnischen Konsulat namhaft gemachten Personen nach.Ordnung ihrer Dokumente ans der Jnternstcmig ' rnrlaffen und über die Grenze gebracht werden. Dieser Vorgang erweist nch schon heute-als recht schwierig und wird kaum zur gerechten Erledigung der ganzen Frage führen tonnen. Unter den sSdischen -TMernirr'en hestndrii sich / auch solche, die vor Jahrzehnten -aus^GalizieN eiugewandert sind, deren Kinder in-Ungarn erzogen wurden und die zochnlcn besucht haben dud daher mit GalrZirn gar-, keinen wie immer gearteten Zusammenhang, mehr habeki.^ Diese.!nach Galizien änszuweiscn,, wäre daher-eine-Unge-. . b euer li chke it./. A nd e re ist it§, - ist zu beiürchten, daß das polni'che Konsulat selbst unter dcn galizischen Kriegsstüchtigen nur diejenigen in -seisttu Schutz zu nehmen geneigt-sein wird,-deren d"saualdvlüm«nte "rollig.in .£5.tbuiittq Jrlb. Es ist. jedoch all-" gemein bekannt, daß meisten KriegsflüchtirM zur Zeit ihrer Flucht an 'alles., eher . dachten als., au die.- Mitnahme.- von Nachweishokumc.nttn,.. schon aus -dem. Grunde nicht, weil sie . sä damals hpsften, bald - in -ihre Heimat zuritckkchre» zu hönmn. Inzwischen, ist ein. großer Teil derjenigeniLtädtc ünd-§/prser, aus. denen die Galizianer .„damals flüchten mußten, vom Erdboden verschwunden, so daß sie auch nachträglich außerstande waren» Pexsonaldokumente von dort zu erlangen- L.ie einfachste.und,.gerechteste Lösung dieses Problems Ware woh^ die, daß dir -polnische Regierung diejenigen Internierten repatriiert, -deren Heimatsdokumente Mn Ordnung sind und deren Ursp'mngswohn'ortschaften - überhaupt noch vorhanden sind -.. und als Wohnort in Betracht kommen, ferner diejenigen, die als Kriegflüchrlinge wohl nicht im Besitze von Nachweispapieren sind, aber' um die Rrpatrnrung selbst ansuchen. * Die Erhöhung der Eisenbahutarise. Das- Bundesgesetzblatt vom 18. d. M. 'vcrlautbart eine Verordnung- -des Bmidesmimsteriums für Verkehrswegen vom Mar 1921, derzüfolge rn den Grundlagen des Perfoueu- und Gepackstürils der österreichischen Bundesbahnen und der vom Bunde betriebenen Privatbahnen folgende Aenderungen mit GnltiM vom. 1. Jmu 1921 festgesetzt werden: Die Emheitssatzr sür das Kilometer für die llk.'Klaffe der Personen« und gemachten Züge - werden für Entfernungen bis 300 km mij 'S flrdgeren Entfernungen mit 64 Hellern festgesetzt, -occ MlndMahrvttrs' m der HI. Klasse der Persoumzüge betrag! I- Fahrpreise werden stets auf ganz? Kronen lauten. Für die Benutzung von V-Züaen werden Zuschläge eingehoben, dir für dre Hl. Klaffe für Entfernungen bis 200 km K 40, für Entfernungen von 201 bis 570 km mit K 80 und darüber Mi! K 120 bestimust sind. Für die Benützung von Wuszügen werden dre doppelten Schuellzugspreise I. Klaffe eiugehoberr. Der. SchmucL der Mmisterswitwe. Die Witwe nach dem Minister Dr. Truka hatte in den Tagen des Umsturzes ihren kostbaren Schmuck.in eener Kaffette bei einer ihrer treuen.Dienerinnen zur Aufbewahrung hinterlegt' Es war Frau Elise L-r t t e r'a, die als Köchin auf den Schlössern: der Dame gedient hat und nun hier, VIII., Fuhrmann- 5)affe 17,' im Ruhestande lebte, für außerordentlich vertrauenswürdig-galt, so haß die kostbaren Juwelen in den besten Händen;u sein schreney- ' Der Wert der Juwele« betrug zur Anschaffungszeit 100.060 X, dürfte aber, jetzt sich auf mehrere Millionen Kronen belansen.' Zu Mhgstrn sah die Witwe in der Wohnung der. alten -Köchin' nach de»- Schmuck «nd steüte »n ihre» Msrg^zerru»s_ Mitteilungen aus dem Publikum. Herr und Frau Chaim Mete Wien, XIV., Benedikt Sehellingergasse 29 zeigen hiemit die Geburt eines Sohnes an und laden auf. diesem Wege alle Verwandten und Bekannten zu der Freitag am 20. d. ura 10 Uhr vormittags stattfindendeu höf1, ein' «15 Aelteste und solideste *14 Eiskastenfabrik Franz Boilinner Wien, XV., Staglga&se 10. (Telephon 38419). — Lager: Burggasse 17 (Telephon 33572). Lieferant von in- und ausländischen Kliniken, vornehmsten Sanatorien, Pensionen. Restaurants sowie Zuckerbäcker, Fleischhauer und Selcher. — Liefert und repariert billigst Eiskästen, Kochkisten, Gefrorenes - Maschinen . und Reservoirs wie auch Spezialanfertigungen von Kühlhäusern. — Für Haushaltungen bis Ende Mai* billiger Detailverkauf. Engrossisten und Exporteure erhallen Spezialofferten. . ffiMlia 5tr.85» . —-- V— |""J " '—ii - - -* Der Einbruch beim Iuwelter Grünwalb ' Ein großer Juwelenembruch,ber kürzlich verübt tvordenj ist, wurde setzt aufgeklärt; es gelang, die Täter und biei Hehler zu verhaften.und einen Großteil der Beute zustande, zu bringen. Es handelt sich um. den großen Einbruch, der« in der Nacht züm '4. d. M. beim Juwelier Samuel Grün» -Wald-im 4. Stockwerk des Hauses Große Mohrengasse 3’ . verübt. worden ist.' Im Geschäft. wurde eine eiserne Stoffe; erbrochen; ihr wurden Juwelen rin Werte von 686.000 Kroneni. entnommen. Durch mühevolle Erhebungen gelang eS, die;' unmittelbaren Täter in der Person des 27jährigen Stepps, deckenm.achers Isaak Fränkl und des 30jährigen Krrtschers; Mfons Bre kalitfch ausfindig zu.machen. Die Kriminal-' beamten stellten fest, daß den größten Teil der Beute beq ' 38jährige Gamischtwarenhänbler Robert Heller, 10. Bezirks Puchsvaumgasse. 53, und die, .Hilfsarbeiterin Marie Lippe, 10. Bezirk, Puchsbämngasse 53, .angekauft haben., Auch sra wurden, in Haft gmlvmmen. Den.Verkauf eines Teiles der .gestohlenen Sachen haben der 33jahrige.Pribatbeamte Ludwig Wilhelm 'Ho he na ue r, 13. Bezirk, Gyrowetzgaffe 1 wohnhaft, und der 22jährige Kavl'Fehrrnger vermittelt. Auch; sie wurden. verhaftete Ber allen genannten Personen'wupdch ein großer Teil der Beute zustande gebracht. Nach dem Refitz der Jmvelen wird geforscht. Alle Verhafteten werden dem.! Landesgericht eingeliefert.; ßiLL&NTEN, Perlen, öold, Silber, Platin u.ühren kauft and verkauft 778. ETTER Rotenturrnztr. 23, Sffarlahiltersir. 98 Cbrösstcr und bester Säufer Wiens 4680 Juwelen, EdelsteinhändlerRabino witsch, Juwelier I. Maximilianstrasso 5!!. Stephanisstrasse 3. norNr.3 (Jetzige ^ah’erstrasse) (jetzige Hollandstrasse) Tel. 8541 und 45146 * im eigenen Hause Haltestelle Opernring,. Zag. niirntaerstr. Samstag geschlossen. 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PolizeibezirlSleiter Hofrat Schonay - leitete selbst die Untersuchung und schöpfte Verdacht gegen Dr. Littfra. Er nahm ihn inS Gebet und schließlich gestand Dr. Littera, den Schmuck selbst seit April d. I. in sechs Angriffen gestohlen und im Dorotheum - versetzt zu haben. Er.will dafür im ganzen. K 700.000 Darlehen ä erhalten hab:n. Da§ Geld will er zur Gänze fast auf verfehlte SpMationeu an der Börse verwendet haben. Immer hoffte er durch einen' großen Gewinn den Schaden gutwachen nnd die Juwelen auslösen zu können. Dr. Littera wurde in Haft behalten; die Untersuchung wird fortgesetzt. Falsche gestempelte ungarische Kronennoten. Budapest» 17. Mai. Die Abendblätter melden: Die Polizei erhielt auf vertraulichem Wege die Mitteilung, daß Schmuggler aus Wir» einen Reisrtoffer mit falschgestempelten Roten der Oesterreichisch-ungarischen Bank nach Budapest bringen wollen- Den Detektivs gelang es auch, gestern nachmittags in einem aus Wien einsteffenden Zuge einen Reisende» ausznforfche«, der eine» Koffer mit sich führte, in dem sich Mgaritche gestempelte Roten im Werte von acht Millione» Krauen befanden. Es wurde festgestellt, daß der Reisende, der sich Arpad Deutsch nennt, auch vorige Woche einen Betrag von 3Vj Millionen Kronen bei der Oesterreichisch-ungarischen Bank gegm neue ungarische Staatsnote« einlauschen wollte» wobei sich herausstellte, daß die 3V, Millionen Kronen durchwegs mit falschen Stempeln versehe» waren. Deutsch hatte damals angegeben, daß er das Geld in Budapest erhalten habe. Die jetzt , nach Budapeß gebrachten acht Mllliouen werden nunmehr auf; die Echtheit ihrer Stempel überprüft werden. Große Spende für die ukrainifchert Pogromopfer. Für jüdische Kriegainvalide. ' Mizzi Serrsfiich, XVUI., K 50, Ungenannt K 41, Ungenannt K 29, Juda Träger. Stadt Kanitz, K 20 (bisher K 23.510). Für jüdische Bttrede. M. R. K 50, Ungenannt K 200 (bisher K. 10.095). Für jüdisches Versorg««gShaus. S. Georg Silbiger nnd Bruder K 1000, Ungenannt K SOI bisher K, 1200). „Rasche Hilfe". \ Maximilian Schwarz, VIII., K 36 (bisher K 2136). Für ukrainische Pogromwaise»: H. Spiegel, XVU.. L 200, Frieda Hacker, K 100, E- Weiß, XVIII., K 50, Dr. Nelly Sdjnr,. VIII., K 50, E- Weiß. XVIll., K 50, Prof- Dp. Bifror Aptowitzer,. K 300, Ungenannt, K3C0, . Beamtenschaft der Maawirim, K 600, Karl Schwarz, VIII., , K 2000, Dr- Jakob Bramr, Pltstmg, ll 57 (bisher 8330). FürPagromapser. Isidor Neugröschl, V., R 200, Personal der Firma Ren» gröschl L tzindner X 300, Rabbiner Isaak Hager, II., X 500, Dr. Löw, l , K 500, M. R. X 30, Jakob Wittels I., X 1000 (bi», her K 3173). . Für Palastina-Emigraate» i» Rot. - (Ad Notiz iu Nr. 825 vom 14, d. M.) Markus Beliebter X 100, D. Lazar K 50, Abr. Lazar X 80, Markus Liebcrmann X 50, S. Goldschlagrr K 1000 (bisher K 1250). .. - . * GesterLlversäutmluas der ^Poluischen Schul « Donnerstag'' fand die GenerälverfaMmlung ' drS Stznagogen- Vereines »Betb Israel" statt und endete mit einer schweren Niederlage des Herrn Dr. Leo L anda«. Der Saal war von der Opposition dicht besetzt. Herr I gnaz Glück. der Delegierte der Kultusgemeinde, ergriff gleich bei Begmn daS Wort, um für fernen Freund eine Laute zu brechen, und apostrophierte . die Versammlung, mur ja den Dr. Landau wiederznwahleu, da sich dieserbei a l l e n VorstandSmitglreder« großer Sympathie erfreut. Diese fchlccht angebrachte Einmischung deS Delegierte» des Kulkusvorstandes rief brr vielen Anwesende» ledhaste« Widerspruch he>vor und der Delegierte verließ bald dre Versammlung. Zum Punkt «Rechenschaftsbericht" meldet« st» viele Redner zum Wort, ünd'zwar durchwegs K 0 n t r a r e d n e r. Rorbrrt Rappaport be'prach die Aufgabe» und Traditionen drr «Polnischen Schul", unterzog das Verbalten Dr. Landaus gegenüber den Ostiuden einer vernichtenden Kritrk und forderte denselben auf, mit Rücksicht darauf, daß die nächsten Redner schwere Anklagen gegen ihn Vorbringen werden, de» Vorsitz einem andrren abzutreten, um der Versammlung Rede und Antwort zu stehen. Bisher verlief die Verhandlung ruhig, als aber Dr. Laudau verweigerte, sich zu verantworten und den Vorsitz abzugeben. brach der Sturm loS. In heft ger Erregung wmds Dr. Landau .Auskneifer, WahlrechtSrauber. Ostmdenfernd" ,»gerufen und er wagte kein Wort zu erwidern. Der Tumult dauerte länger als eine Stunde. Es zeigte sich aber -bald/ daß die Ovposiihon über dre Majorität verfügt, deM als zu Dr- LanoanS Rettung der Antrag emgrbracht wurde, die Tagesordnung in der Werfe ummstellen, daß die Wahlen.v 0 r der Debatte P« den Rechenschaftsbericht vorgenommen werde», wnrde derselbe ms großer.Majorität a b-g e l e h n 1, dagegen gelangte der Antrag der Ovvosit-ou auf Vertagung der Versammlung zur Annahme. DaS Ahstimmuügsrelultat wurhe von den Mitglredern mrt großer Begeisterung ausgenommen. Der Verlauf der Versammlung beweist, daß Dr. Landau, der Erwählte der, ,R r 4t|li d t f chn a t i a n a l nt“, wohl noch eine Werle im KultuSvorstand gegen die Ostiuden wirken kann, daß er aber rm Beth Jirael und in der ganzen ostjüdischen Oessentlichkeit seine Rolle gespielt hat. ] * Amerikauische Kinder für den Keren Hajessod. Beim Besuch der zionistischen Delegation in Amerrka würden U s s i s.ch k in undDr. M 0 s s i n s 0 «zur Besichügung derv hebräischen Schule in East Broadway eingeladfn. Dre Aula der . Schule war mit Blumen und jüdisch-amenkamschrn Flagge» , geschmückt, die Kinder sangen, hebräische Lieder. Nach Anlprachen von Ussischkin und Mossinson, die den Kindern de« Gruß der hebräischen Schulen Palästinas überbrachten und über dre Lage der Schüle» in Palästma in einer dem Kindergrmüt angepaßten Weise berichteten, spendeten die 400 Schülerinnen ihre Gold- «ud Silberrmge und die anderen Schmucksachen, die einen Wert von . 3000 Dollvr repräsentierten. Ussischkin und Mossinsvn dankte» dm Kindern für ihre Opfrrsreudigkrit. ' j ' Dir Aukuust der, „Ehaluzim" tn Wie«. Dar einigen , Tagen kam-in Wien ein Sonderzug mit über. 300 Palästina- Fahrern aus Warschau an. Für diesen Transport'gelang es ,der „Maawir im", im Einvernehmen mit den Palästina- Aemtetn in Men und Warschau, besondere Fahrtbegünsttgun-; gen zu erwirken, Insbesondere Separatwaggons bis Lunden- 1 bürg und einen Sonderzua vpir Luirdenburg nach Wren. In Warschau gestaltete sich die. Mreise der Palästina^ahrer z» einem festlichen Abschied, indem viele Tausende von Warschauer Juden mit jüdischen Abgeordneten und zionistium |>en Chaluzim, sagen. :ise