Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 824 (13.5.1921)
- Date
- 1921-05-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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-tt. 824 Wien. Freüag Montag, de« 16. d. M. auf dem Simmeringer-Platze vor sich. Der Floridsdorfer Athletik Club spielt am Pfingstsonntag gegen 'sie Prager Slavia auf eigenem Platz. Hazair—Prater A. E. % : 0 (0: o.) Hazair Tonnte auch dieses Meisterschaftsspiel gewinnen und ist nur mehr um einen,Punkt hinter dem Ersten in der Tabelle, den Leopoldauer Sportfreunden, zurück. Ha mir war überlegener als das Resultat besagt. Ehrenfreund und Klein erzielten vor Halbzeit zwei Tore, die aber keine Anerkennung fanden. In der zweiten Svielhälfte vergaben die Blau-Weißen noch zwei Elfmetcrstöße. Endlich ev* zielte Ebrenfrmnd mit w-'tem Schuß das erste Tok, dem bald darauf ein Tor Plllmgrrs folgte. Sehr gut waren Seidler, Raufer und Klein. Schiedsrichter Schlögl. Reserven 1:0 für Hazair. I. A. E. Das Schwcrathletrktraining wird ab heute über die Sommermonate eingestellt. — I. A. C. sucht für Sommermonate Provmzgegner mir zwei Mannschaften gegen entsprechende Fahrtvergütung. Zuschriften an Wrlly Peczenik,- XVI., Reinhartsgaffe 8. „ Hazair Fußballsektion: Morgen, SamStag. abends Vollversammlung uüd Mannschaftsaufstellung für die Pfingstwettspiele im Cafe Jndustriepalast, I., D0'.mmkanerbastei22. — Lnchtalhletiksektion: Heute, Freitag, nachmiliags Training auf dem Ostmark- Platz. , Hecharver. Heute, Freitag, V°8 llhr, Schwimmabend für Damen und Herren im Beatrixbad. Ul., Linke Bahngasse 9. Gäste villkommen. Schwimmunterricht unentgeltlich. Der Volkswirt. Gestempelte Krone - 1.04 Centimes, Auszahlung Wien 1.30 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . .1.30 ( 1.25 am 11. Mai die osterr. gestempelte Krone . . . 1.04 ( 1.04 am 11. Mai) die tschechische Krone ... . . . 8.- ( 7.90 am 11. Mai die Mark......... 9.— am 11 Mai Agram.. . . 4.12V2 (4.10 am 11. Mai Bukarest. . 9.60 ( 9.40 am 11. Mai Budapest . . 2.85 ( 2»85 am 11. Mü!» Warschau.. . .—73 (-.65 am 11. Mai) Die RübenanbauflLche im Jahre 1921/22. F. O. Licht hat in fernem letzten Berichte zum ersten Male eine Schätzung der diesjährigen Nübenanbaufläcke Europaß Forgenommen. Seine Schätzungen vergleichen sich für die einzelnen Länder mtt dem Vorjahre wie folgt: 1921/22 gegen 1920/21 da ha Deutschland 330.000 278 652 T sch echv - »Slowakei 205.000 196.000 Frankreich 91.000 81.840 Holland. 69.000 63.463 Belgien 58.600 63.052 Schweden 47.600 45.387 Dänemark 34.000 38.6v,0 Ungarn 34.500 22.623 Italien 70.000 46.000 Ö e st tx r eich 6.800 4.796 Andere Lander außer Rußland 179.000 167.014 Zusammen - 1.123.400 ' 997 422 Für Rußland und die Ukraine lagen keine verläßlichen Angaben vor. Licht taxiert somit den diesjährigen MehrünbkM für die Tchecho-Slowakei auf 4.6»/«, für Deutschland auf 18.43%, Frankreich 11.257», Holland 8,73%, Belgien 10.877» Für ganz Europa ausschließlich Rußland und dieUkraine ergeben die obigen Ziffern ein Plusvon 12.88"/»gegenüber dem Vorjahrs. Es handelt sich hier nur UM vorläufige Bezifferungen der diesjährigen Aübenanbauflachen, dä offizielle Daten «och nrcht vorliegen. Bezüglich Deutschlands bemerkt der genannte Statlstiker, daß die obige Anbaufläche bei einem gleichen Znckerrrtrage wie. im Vorjahre eine Zuckerproduktion von rund 1,300.000 t Rohznckerwert. ergeben würde, welches Qüanitrm ven derzeitigen Inlandsbedarf Dänischlands decken würde. Bemerkenswert ist die außerordentliche Vergrößerung des Rübenanbaues in I t a l r e n, welche auf Grund der obigen Ziffern ein Plus von rund 52% bedeutet. Die letzt- . jährige Zuckererzeugung Italiens hat^ nur 135.000 t Rohwert betragen und macht dieses Land sichtbar -alle Anstrengungen, um fernen Bedarf, welcher sich auf zirka 200.000 t beläuft, durch Eigenproduktion zu decken. Auch in Ung o.t tt hat d:e RübcnaNbaufläche eine wesentliche Vergrößerung erfahren, zumal dieselbe rund 53% beträgt. Hinfichtlich der Rübrnpreise, welche in den für einen Export m Betracht kommenden Ländern Belgien und Holland für die kommende Kampagne bezahlt werden, berichtet Herr Licht wie folgt: In Belgien, wo im Vorjahre Francs 11.50 für 100 kg bezahlt wurden, ftftb heuer Abschlüße meist zu Francs 8 erfolgt. In Holland betragt der Preis für Ablieferungen bis 15. Oktober holl. fl. 2.45 gegen holl. fl. 3 50 im Vorjahre; für Lieferungen nach dem 15. Oktober ermäßigt .sich der Preis ans böll. fl. 2.15 gegen holl. fl. 3.10 im Vorjahre, für spätere Lieferungen aut hvll. fl« 150 gegen .holl, st. 2.10 im Jahre 1920. Wir sehen somit, daß in den Ländern, mrt welchen wir bezüglich des Exports in Konkurrenz zu treten habcn, die Rübenpreise eine starke Herabsetzung erfahren haben, während bei uns bekanntlich für die Kampagne '1921/22 der Weiche Rübenpreis wie iM Vorjahre festgesetzt wurde« Die Konferenzen über den Goldschatz dör Notenbank. IEern bdtlrtrttägs begannen fin det Oesterreichisch-ungari imen Bank die aNgeküüd'gten Könskttttzen der RächMgestaatei über deren Ansprüche auf den Goldschatz der Bäftk. Dä es sic! M^hst um. eme Borbefprechung gehandelt haben soll, war m Vertreter der Bank erschienen. . Die „Ungarische Rundschau" meldet: In den BeratnNgei vrrd nicht nur die Goldfchatzfratze bereinigt werden, fönten »{Je mit ßet L > g U i d i e r u N g d e r Bau? zusammen vangcnden Fragen, wie die Verteilung der Bankaktrveu ml Wiener Morgenzeitvng Passiven unter den Nachfolgestaaten sowie die Frage der Befriedigung der Aktionäre der Oesterreichrsch-ungarischen Bank. Die Konferenz wurde auf Verlangen der Pariser Reparationskommisston zu dem Zwecke ernberufen,, um biS zur bevorstehenden Konferenz in Pörtörvse die Liquidierung der Oesterreichisch-ungarischen Bank, womöglich im Einvernehmen mit den interessierten Siaaten, zu beenden. Als Vertreter Ungarns sind. der gewesene FlNammiMer P o p o v r c s und der Ministerialrat M a r f f y bereits in Wim angekvmmrn. In Vertretung der Sükzefsionsstaaten a« der Konferenz, welche voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen w'rd, haben rumänischerseus Professor A n t o n e s t u, tschechischrrserferts der Leiter des Prager Bankmnlcs K u c s e r a und polnischersens der aewesene gemeinsame Finanzministev B i l i n s k i ihre Teilnahme angekündigt. Französische Einfuhrbestimmungen für Petroleum.! Paris, 11. Mai. Der Handelsminister veröffentlicht eine Verordnung, nach welcher die bisher ein Staatsmonopol bildende Einfuhr von Petroleum unter folgenden Bedingungen freigegeben wird: Der Importeur muß ebensoviel Petroleum vom Staate kaufen, dls er einführen will. Der Einkauf erfolgt 3um T a g e s p r e i s e, 1>och muß ein f.i x e r Z ms ch l er g en:richtet werden, welcher zur A m o r t i s i e r u n g des Schadens verwendet wird, welchen der Staat beim A W stoß e n s einer zu hohen Preisen erstandenen Petröleumvorrüte erleidet. Der Importeur muß fernerem V i e r t e l s e i n e r E i n f u h r und der vom Staate gekauften Quantität zum Tagespreise der Regierung, zur Verfügung stellen» welche solcherart ein Reservrlager einrichten will. Der Kompensationsvertrag mit Ungarn verlängert. Die „Ungarische Post" meldet, daß gestern die bevollmächtigten Vertreter Oesterreichs und Ungarns das Abkommen unterzeichnet haben, mit welchem der im Juni 1920 abgeschlossene Kompensationsvertrag verlängert wird. ( Wie die „Ungarische Rundschau" aus Budapest erlährt, ist der österreichisch-ungarische Kompensationsvertrag auf die Dauer eines Monats verlängert worden. „Pestl Naplo" zufolge enthält der Vertrag eine Bestimmung, wonach der Vertrag sich a u t v m a tisch aus weiterezwei Monate verlängert, wenn eine Kündigung nicht rechtzeitig erfolgt. Der alte Vertrag wurde in einigen Punkten abgeändert. Herabsetzung der Löhne in Amerika. Dm Herabsetzung der Löhne wird im ällen bedeutenden Industrien Amerikas fortgesetzt! So bereitet die Stahlr n d u st r i e eine Lohnrcduktian um 20 7» vor. Die gleiche Maßnahme' soll im gesamten Eisenbahnwesen erfolgen. . Der SchnhÜiach in Ungar«. Aus Budapest wird uns berichtet, daß mehrere Budapester Schuhfabriken mangels -jeder Absatzmöglichkeit ihren Betrieb eingestellt haben. Die Preise haben sich in dm letzten Tatzen um 50 bis 607» ermäßigt. Konfektlonswaronneugvündüng in Protznitz. Unter Führung der böhmischen KdMmerzialbank hat sich.in Proßnitz ein Syndikat in Form, einer Gesellschaft M. h. H. gebildet, das sich mit dem E x p o r t von Konfektionswaren hauptsächlich nach den Balkanssaaten, Polen und .Rußland, befassen sollt Das Kapital in der Höbe von loO Millionen ist gefichekt und düs Syndikat hat seine Tätigkeit bereits ausgenommen. Schutzzölle in England «nd Ackörista. Aus London wird gemeldet: Das Unterhaus hat Mit 236 gegen 72 Stimmen enten Beschlußantrag zum Schütze .der britischen Industrie angenommen, wodurch gewisse nähet bkstitnmte Artikel mit riNem Zoll von 337» ihres Wertes belegt werden. — Aus Washington wird berichtet : De? Senat hat den A ü s N ä h M 8 z o l! t a r i f Mit 63 gegen 28 Stimmen angenommen. Gründung einer Hypothekenbank für Kolonisten in Palästina. Die anfangs April in Rischon-le-Zion stattgefundene Sitzung des aeschaf sführenden Ausschusses der Vereinigung der Kolonisten beschloß, sofort Schritte zur Gründung einer.eigenen Hypothekenbank zu unternehmen. Es werben Anteile von je 50 Pfund Sterling ausgegedrn, von denen ll.% sofort bar eingezahlt werden, für den Rest muß genügende Bürgschaft durch Verpfändung von Im mobilien geleistet werden. Gelder sowie Pfandscheme werden bei der Jca hmtevlegt. WarenverkehrSftesse A -G—zur Deckung des Bedarfes von Stadt und LanvB Am 10. d. M. fand die erste ordentliche GeneralverfaMmlüng der WäreNverkehrsstellr, Aktiengesellschaft zur Deckung des Bedarfes von Stadl und Land, unter dem Vorsitz des Präsidenten des Verwaltungsrates Dr. Kurt S ch e ck n e r statt. Die vorgelegte Bilanz über das abgelausine-Geschäftsjahr wies nach Abzug einer. Steuerreserve einen Reingewinn von K 3,240098.91 aus. Die Generalversammlung - beschloß, didse Bilanz zu genehmigen und nach statutenmäßiger .Dotierung des Reservefovds sowie nach Ausschüttung der m den Statuten vorgesehenen Beteiligungen der Angestellten und Arbeiter- sowie der Dotierung des Pensionsfonds im Ausmaße von zirka 40% des Reingewinnes an dre Aktionäre eine Dividende von »nsgesümt 1v7» des Aktienkapitüls auszuznhlen. Der verbleibende Rest per K 463.960 wird auf neue Rrchünttg vörgetrageu. > , Die Zttckerindustrie in dev Ukvnine. Im Jahre 1920 WUtdett in den ukrainischen Zuckersabrrken etwa 4 Millionen Brrkowets li Berkowcts ----- 10 Püd) Rüben angeliefert. Davon wurden etwa 37a Millionen verarbeitet, was etwa 557» der Arbritsleisiung vor dem Kriege ausmacht« Die Ausbeute beirua 4 Millionen Pud Weißen Zucker und etwa 10 Millionen Pud Melasse. Für das Jahr 1921 wollen die Zuckerfabriken sich selbst durch ihre Landwirtschäften die notigen VirpflegsMrttxl schäffen. Auch soll die RübittfäMenkultur gehoben wervi». Man will in diesem Jahre etwa I3V.000 Dessjatinen zük RübtNsameMaat VMüreiten. Der gaNze Grund und Boden der Zuckerfabrilen iü bii Ukraine betragt 750.000 Dessjalinen. Zür Durchführung des PrödüktiönsprögramMs werden über 100.000 Arberter benötigt. > PatUkenkurse. Die fremden Zahlungsmittel erzielten im gestrigen Verkehr neuerdings Besserung kn. ÄE stehend dre offiziellen Ochlüßkürfe: Amsterdam 20.950.— Geld, 21.050.- Ware (gegen llrMai 20.660.- Geld. 20.150.— Wäke), Agram 4SS.'-. 437.— (416.— 423.-v Belgrad 1790«*, 1750.- (1674—, l6?4.-), Berlin 954,—, 96a- (903.-, SüS.-j, Brüffel 4875.-, 4§15.~ 13. Mar i92i (4780.-1*, 4770.-), Budapest 285.50, 288.50 (279.5 Bukarest 1000.-*, 1010.« (960.—, 970.—), Chrrsticmia , —.—), Kopenhagen 10.725.—, 10.775.; (10.375.—> , 10.425.—), LüNdoN 2345.—, 2365.—. (8286;- 2355.-), Mailand und Triest 3050.-, 8070.-. (2940? 2960.-), New-York 589.-, 693.— (565.—, 569*-4, “ 4875.—, 4915.— (4725.-, 4765.-), Prag S49.-A'SA (814.-, 820.-), Sofia 715.- 725.— (680.—, ' Stockholm 13.670.—, 13.730.- (13.070.—, 13.180.—), und Krakau 73.50, 75.50 (72.-, 74.-), Zürich 10.- 10.500.- (10.025.-. 10.075.—), Dollarnoten 584.—, 5S8K (561.—, 565.-), Belgische Nöten 4855.-, 4895.—.'(470® 4740.-), Bulgarische Noten 705.-, 715.- '680.—, 6S0.-H Dänische Noten —tlO.350,—. 10.300.—), dentfAl Marlnoten 956.—. 962.— (905.--, 9llr~), englische NvW 2335.—, 2355.— (2235.—, . 2255.-). französische Noten 4856*-*; 4895- (4705.—, 4745.^), , holländische Noten 30.850,-^ 20 950.'- 119.950.-. 20.050.-), itälrenische Noterr 3Ö4Ö.—, 3060.— (2"'30.—, 2050—), unabgestempelte jugoslawische Noten 1729.—, 1740.— (1664.—, 1684.—), norwegische Noten —.— (8600.-, 8650-), polnische Marlnoien 74.50, 76^0 (69.50, 71:50), Äiumänische Noten 985.-. 995.-. (945.—. 955.— ), Russische (Nom.) 177.-. 183.- (164.50, 170.M Schwedische Noten 13.570.-, 13.630.- (12-970.- 13.030.—), Schweizer Noten 16.400 —, 10.450.- (9925.-, 9975.-), tschechpslowakische Noten 846.—. 852.— (814.—, 82st.—), ungarW« Noten —, —.—\ Wiener Börse. Infolge von Deckungs- und'MemllngsküMn eröffnete drei gestrige Vörie in fester Haltung mit kräflig erholten Kursat^ Günstigen Einfluß ans die Tendenz des D^arktes übte die beffera Beurteilung der Lage Deutschlands und dns Anziehen der frentdrm Zahlungsinittel. Die' führenden Kullfsewerte setzten UM löoi bis K 3C0 höher ein. Gerüchte von einer bevorstehenden Ad»! stempelüng unserer Krone regten ebenfalls zu Käufen an. Wema! im Verlause des Verkehrs eine AbschwächuNg Platz gegriffen, so! war dies den exekutiven Abgaben für eiueU Spekulanten, welches größere Engagements, namentlich in Valuten halte, zuzuschrerben.) Als jedoch bekannt wurde, daß die Glattstellung der Engagements unter Führung von Banken und Firmen ohne Nachteil dir dr-i teiligten Kontrahenten bewerkstelligt wurde, trat auf der gänzüri Linie eine Befestigung ein, die bis zum Schluß in Geltuüg blreö.1 Das Geschäft hielt sich jedoch im Hinblick auf die bevorstehend» Feiertag in engen Grenzen. Schließlich profitierten Südbahr^ Prioritäten. ünd Lombarden -je L 130, Staatsbahn K l4(j^ Alpine K 180. Ungarische Kredit %■ 255, Angls K m, RiNtä! K 250 und Salgo-Kohlcn K 400. Im Schranken zeichneten sich! Pctroleumwerte durch kräftige Aufwärtsbewegungen aus. S»! stiege» sprunghaft Apollo um K 775, Fanto um K 2200, Äöw pathen-Petrollum um ’K 800 und Galizra UM 3900. b.ahn wurden X 1000 höher bewertet. Die Steigerung-der Uugari^ schtn allgemeinen Kohlen betrug K 840« Auf dem Rentenmarktv war der Verkehr gering. Oesterreichifche Goldrente profitierte l(%j Im übrigen verweisen wir ans nachstehende Schlußkurfe: Industvie-rlntevvehMungen. ‘ Allgemeine Baugesell» schaft 1798.- (-f- 98.-), Uniönbau 2200.— (-l- 50.-). WierMi Baugesellschaft 1760.- (-!- 110.—), KökMstzöfkk Zement 530OH (+ 400.—),Perlmooser Zement 4600.- (+ 150,—), WienerberMr Ziegel 7900.— (+ 500.—), Liesinger Stoumi 2759.— (+ ISO.^ Sarajevo 8000.— (+ lCfOO.—), Aussig Chemr 10-200.— (4- 450.—), Brosche Spiritus (-.—), Earborundnm 4550;— (+ Io.—), Chlothilde 67ÖÖ.— (+ 260.-). A. E. G. MiiöU Tlektr. 1715.— (-f-60.-).BereimgteElektrische 1880.- (+160.-), Siemen« Schückert 1918.— <+ 118.-^), Alpine 623Ü.- (-f- 180.—). Berg-und Hüttenwerke 10.875.— (4- 725.—), Austria Email 4300.— (+ 300.—), Eghdier —(— —.—). Enzesfelder 3500.—, + 150.—), Felten & GmlleüUMe 5650.-^- (+ 350.-), Gkeiüitz Eise« 4925.— (+ 225.-), Hutter & Schrantz 2900.— (+ 100.-), Krupp Ä.-G. 1592.- (+ 2.-), Poldihtzte44b8.- 288.-); Prager Eisen 9800.— (+ 300.—) RiMäMüräny 4950.—j (-j- 250—),Skodawerke 3105.-^-(-s 116.—),Waffenfabril 2250.—j (-f- 150.—), BrÜxer Kohlen 8700.— (-f- 1000.—), .Grau» Szaszvarer 4400.— (— 300.—), Nordung. Köhlen 34Ä).— (- 80.-),.Oberung. Hütten 6500.- (+200.-), Rofsitzer 4000.-1 (+ 100.—), Salgo »Tarjaner 13.530.— (+ 460.—), TiMM Kohlen 3950.-(- 20.-), Ung. Allg. Kohlen 12.800.- (+840.—)« Urikanh 7200.— (— —.—), Veitscher Magnesit — i— ■-.—), Westböhm. 4750.- (+ 150-), WolfSegg 1750.- (+ 20.—), Danek Maschinen 3800.— (+ 70.—), BrÜuner Maschinen 5030.— (+ 30.—), Daimler Motoren ,995.— (+ 15.—), Fiatwerke —(-*—)-. Heid Maschinen 1050.— (+ 55,-r-), Hofherr & Schrantz 1160.— (— 24), Sigl Lokomotiv 3820.— --(+ 315.—), Ruston 3185.— (+ 90.--»). . Simmerivgec. 1805.- (+25.-). Elbemühl 3900>- (+ 110.-), Seykam-Josefs-! thaler8500 - (+ 450.-). Neusiedler 18.950.- (+ 1450.-), Apoll» 5575.-(+ 775.-). Fanto Gens 24.200.— (+ 2200.-), Karpathen 15.000.- (+ 800.—), Galizia 27.000.— (+ 3900.—), Schodnica —(— —.—), Cosmanos 5100.— (+ 460.—), F«fabrcken —(— —.—), Rotkofieletzer 4500.— (+ 450.—), Schoeller Zucker 9330.— (+ 330.—), Schönpriesenec 3800.— (+ 200.—); Oesterr. Eisenbahnvrrk. 5185.— (+185.—), Ung. EisenbühnvM. 3025.— (+ 7b.—), Wiener Waggonleihgesellfchaft 2750.—i (— 140.—). Gernaroß 1075.— (+ 113.—), Holzhaudelsgeselstchast --), Türkenlose 3750.- (- SC«-). + Kvansport-Unlevnehnmngönt Adria 9E.- - (— 500.—) Auffia-Teplitzer 7150.- (— Bufchtiehrader lit. A 6899.—: i+ 249.—), Bufchtiehrader lit. B 2830.- (+ 80.—), ^SDonott* Damvt. 13100.— (+ 200.—), Ferdinands-Nvrdbühu19.W.^-j (+ 1000.—). Graz^Kössacher 3720.— (+ 100.—), Kaschau-Od«- berget 2330.— (+ 230.—). Lemberg - Ezegtowitzer $456.— (+ 880.-). Lloyd 4800.- (— Navigazione —; (— ,—.—), Staatsbahn 4430.— s+140.—). Lombarden 24M.— (+130.-1,3°/o Südbahn-Bnor.3210.- (+180.-), StäMbahr^ Genüßscheine 2395.— (+. 95.—). ' : Benten. Mairente 106.— (--.-4, FebMrrenle W — (— —.—). Oesterr» Kronenrente 106.— t-.—). Oestetk Goldrente 955.— (+10.—), Ungar. Goldrente 527.— (-—.i.—.-7-)/ Ungar. Kronenrente 383-— (-• 7 '^^ Banken« Anglo-Banl 1749.— (+ 111.—), Oestett^ösU.' BaUk 1270.— (+ 69.—). Britisch - Ungar. Bank 1858.— c+ 11.-), Bankvneltt 1220.- (+ 30.—), Bodenkredit 2550t- (+ 40.—), Oesterr. Kredit 1585.— (+ 35.—), Ung. Kredit 4-263»»- (+ 255.-)/ DevöfitMüUk 885.-- (+ 15«-), NiÄetötz? Eskömpteges« 1350.— (— 10;—)> Ung. Hypothekenbank , 7l9.fi(l (+ 1;50),; LiindeMnk §580»- (- 19.-), BöSn. LaNdesöüttk 1440.— (+ 60.—), Mercur 1125.— (+ 15.—), Oesterr.-ungar; Bank 4300«- (H- 200.-), . Unionbank 1085.- (+ 10.-); BerkchrsbÄik 8O0,- (— -.—), ZivnosteULka 3200.— (+,83.-). Bttdüpetzer Mch. " \ Budapest, 12. Mai. Im Mittelpunkt des heutigen tzörsrnverkebrs standen wieder Valuten, von denen besonders deutsche Marl ftiilmisch UMgeW wurden Md.tnfotgedessetl biüttkn wenitztu Mwutur bis auf 363 stiegeu,^ ftzAer^j^doK unter