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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-08 · Heft 819 (8.5.1921) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 819 (8.5.1921)
Date
1921-05-08
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Belte' flf Wien, Sonnrag Sportpalast Rotpiyde,Wien II, Prater Heute Sonntag, Beginn V27 Uhr abends Die grössten Internationalen Radrennen der Saison! Acht Rennen, darunter Vierermatch, Hauptfahren, Wertungsfahren über 30 Runden, Tandem-Hauptfahreri, Däuerrennen hinter Motor-Schrittmachern. K o n ze r t.'d er Kap eil e Waeek. Sport.; Niederösterreich—Süddeutsch §aud. - Unsere Auswahlmannschaft trägt heute unter neuem Namen ihr drittes Länderspiel der Wettspielreise in Fürth au§. Da ihre Gegner, die Süddeutschen, die Vertreter eines Landesverbandes sind und nach den 'internationalen Regeln nur die Repräsentanten von StaatZverbänden einander gegenübertreten dürfen, schlüpfen die Oesterreicher ■' in ein neues Kleid und. nennen sich. Niederösterreichische AüswahlMarinschast. Dieses. Beginnen,ist umso leichter, da sämtliche, 'teilnehmenden Spieler Wiener- Vereinen entstammen. Die -süddeutsche Elf wird allgemein als stärker angesehen als die. Natimmlmannschast, da man .ihr die . größere Einheitlichkeit zubilligt. Wir glauben aber/ daß diese'- An- - sicht diesmal nicht auf Richtigkeit beruht. In Dresden'Marder Angriff der'. Einheimischen in seiner Gänze dem Süden entnommen. Nur. in der.'Deckung -mnd: in der Hmtermannschaff waren Spieler tätig, die dem süddeutschen Landesverband nicht, angehören. Unserem heutigen '.Gegner steht vor allem kein Mittelläufer von den Qualitäten eines Tewes (Berlin) gegenüber.. Die Deckung der. Süddeutschen erscheint uns demnach, nicht.,so stark, als.'die Deutschen-' in DMven.. Die Verteidigungen dürften sich ungefähr' die Wage halten? Zusammenfassend glauben wir,' daß -Süddeütschland -'nicht die Spielstarke der deutschen. Nationalmannschaft aufweift: Neber die Aufstellung unseres Teams ist noch nichts bekannt. Folgende Spieler stehen dem -Verbandskapitän Meist zur Verfügung: Wondrak,. Uridil, Kuthän, Swatosch, Bauer. Eckl, Kurz, Wostnak, Neubauer-. Baar, Nietsch, Popovich, BlumsiOstricek. - --Unter den gleichen Voraussetzungen find einander Niederösterreich und Süddeutschland gleichwevt. Nun tragen aber unsere Braven in dieser Wyche den dritten Länderkampf aus und es ist mehr als ffaglich, ' ob. - ihre körperliche'Verfassung noch eine derartige ist, daß/sie den letzten schweren Kampf, erfolgreich, bestehen werden können. Mit einiger sorgnis sieht man in hämischen Sportkreisen dem. Ausgang v des Treffens errtgegen.; 7' Die Hakoah ln Prag. . Vergangenen. Freitag, um. 5 Uhr nachmittags kamen die H'akoahner in. Prag au und heute treten sie dem tschechischen Meister, der Prager . Sparta. , gegenüber, Auf dem gleichen Platze tragen D. F. C. und Viktoria, Zizkow, das Vorspiel auS. Die Wiener stehen/ vor einer sehr schweben Aufgabe. Ihr heutiger Gegner zählt zu den besten Vereinen, des Kontinents. Von der Güte des tschechischen Fußballsports zeugt,-daß bisher sämtliche Wiener Mannschaften' in Prag überlegen abgefertigt wurden und kerne einzige Gaste-Elf nur einen Treffer erzielt hatte. Der' jüdische Sportverband ' in der Tschecho-Slowakei leM auf ein'günstiges Äbschneiden her Hakoähnex besonderen Wert, da er sich davon prdpatzandisttsche Folgen Verspricht. Er erließ auch für den heutigen Tag ein Spielverbot füt sämtliche jüdischen Vereine Böhmens, damit dem Zusammentreffen Sparta—Hakoah die jüdischen Spoptinteressenten nicht entzogen werden. Die Hakoahner treten heute wieder als Vorkämpfer.des j ü d ische n Sports auf und Man 'kann überzeugt sein, daß sie das Menschenmöglichste leisten.werden^ um aus dem bedeutenden Ringen erfolgreich hervorzügehbm Die Hakoah tritt mit folgender Mannschaft an:' Holpern, Scheuer, Trümer, Molnar. Grünfeld (Pollak), KonuS,' Katz, Grünwald, Gansl, Boros, Häusler. Die Aakoah Reserve in Olmütz. Die Wiener siege« 5:1 Am vergangenm Freitag trat die Rrservemannschast der Wiener Hakvah gegen dir Olmützer Hakoah an und siegle «ach - schönem Spiele 5:1. Zu Halbzeit stand das Treffen 1/M, Die Torschützen waren Kliegter (2), Dicker (2) und Heß«. . Die hetttigen Fußballwettfpiele. In Favoriten treten einander Rudolsshügel und SB. A. Fi gegenüber. Die' Hausherren haben die besseren Siegesaus»' sichten. Schiedsrichter Hagler. — Sportklub und W. A. C. spielen im Prater. Obwohl der Sportklub auf Bsar, der itt Fürth weilt, verzichten muß, ist mit seinem Siege. AU. rechNen. Schiedsrichter Seemann. — Auf dem Meidlinger-. platz treten Admira und Wacker an. Der AuSgang dtzS Kampfes ist ungewiß. . Schiedsrichter Komar. — Die'bisheb angeführten Spiele zählen zur Meisterschaft. In Freundschaftstreffen sichen einander sälgende Vereine gegenüber:' Simmering—Floridsdorf (Simmeringer-Platz), Hertha— Vienna (Hertha-Platz). Rennweg—Grazer Amateure (Rennwcger-Plah), Jedlersdorf--Äbrtvärts .Steyr (Jedletsdorfer- Plah). - . . Die Meisterschaft'der zweiten Klasse erreicht heute im Spücl Germania—Ostmark, das in SchWöchat vor sich geht,. ■<oöf)cpun?f. Schi'cdSnchtcr Kaulich. Zur Meisterschaft - ü folgende Spiele: Doumrsiadt Ericket (Schwechater- . ^wan—Ottakring IRennweuer-Klatz), Beweauv^a, Mtener Morgrazetrmkg spieler—Red Star (Lehrer-Platz^, Baumgarten—Ober-Sankt- Veit (Baumgartner-Matz).. Venefizrennen in der Rotunde. Heute,, Sonntag, halb 7 Uhr abends, werden auf der Rennbahn im Sportpalast Rotunde die. größten internattonalen Bewerbe dieser Saison vor sich gehen. Die große Veranstaltung wurde im besonderen dadurch ermöglichtdaß von seiten der Industrie, von Sportfreunden und ehemalige» Rennfahrern sowie von Zeitungsredaktionen namhafte Be-' träge und. wertvolle Ehrenpreise gestiftet wurden, die auf die verschiedenen Rennen aufgeteilt worden sind. Die komplette Garde,der Rennfahrer, darunter die hervorragenden Deutschen Schräge, .Bader und Rudel, ferner alle unsere erstklassigem Oesterreicher, wie Kokoll, Pereffon, Krammer sowie Mückler, Jänicke, Hildebrand, Mimra, Schneeweiß, flotter und Kratochwill, werden am Start erscheinen. Die Reichhaltigkeit des Programms verbürgt nicht nur einen wechselvollen Verlauf der Konkurrenzen, sondern ist auch allen Bewerbern Gelegenheit geboten, Preisträger zu werden. Daß nun alle, v'om Besten angefangen, Höchstleistungen bieten werden, kann als sicher angenommen werden, so daß'die morgigen Nennen nckch jeder Richtung hin allererstklassigen Sport. versprechen. MV Zusammenstellung des Programms ift in folgender'Weift, vorgenommenworden: ..Sport-Tagblatt"-Preis, Eröffnuvgsfahven übet fünf -Runden;■ Preis der Puchwerke, Vierermatch, Josef Kokoll, Hermann Kaletta, Franz. Pereffon, Hans Zenkah, drei ' Läuft; Direktor Rudolf, Klein-Preis: offen für alle- Fahrer,' .15' Runden; Graf Kolowrat-(Saschafilm-)Preis: Malfahren, üb.. Runden,, offen nur, für ^die ausländischen F'aWrftMaximä Lurrdn-Preis: (80 Runden-Punktefahren, die'. . Placierung in -jeder.10/ Runde wird gewertet; . Franz Diglas- :und Joses ' Schenk-Prers: -Tandem-Hauptfahren. über 13 ^Rundtzn;.Wiener Mittags-Preis: Dauerfahren.: übst 60 Runden hinter Motorschrittmachern; Max. Wenger-Preis: Entschädigungssähren,' 5 Runden, offen für jene Fahrer, die. weniger als WO Krone» gewonnen Haben- . ü .' ü, .. Hockey, Die Hakoah tritt heute um halb' 10 Uhr. und um 11 Uhr aus dein 33. A. C.-Platz dem W. A. C. gegenüber, und wtrd,, Mühe haben, sich ehrenvoll zu lehaupten. Weiters spielen: 'V. f. B.—Fünshaus (Lehrer-Platz), Lehrer—Katholische Hochschüler (Lehrer-Platz). ' Miademifche Sportabteiluny Judäa. Härte Freund-, schastsrpiel gegrü Unitas-Baden m Mödling.' Folgende Snulc'r. versammeln sich, um-- V,3 .Myin d.cv ' Halle ' des.' Süd- , 'bahnhoses: Kvüpy; Mandl, Morgenstern:. Uttmaun,' Spaa, .Kleinlna.nn-: Lautner, Schwarz, Makler, Fisch, Frennarui. Ersatz: Max Mutzky, Flcsch. Schlachtenbummler willkommen. j Batik imd WedtsIei’geschSft I H ulies & Go. 1 Wien, L, Scliottenriiig 17 B |, VIS-L-VIS der Börse - , 1 I Kulanteste Durchführung 835 1 I aller hörsen^näesigen Transaktionen 8 ü . Der üBslksWlrt. -. Eine Krone -- 1.40 Centtmes Geld. Rückgang der Kröne. - . In Zmich nolime: - die vsterrerchische Krostd .\ 1.40 ( 1.52'/, sich.6. Mai) dir vsterr. grstenwrlie Kr'onr . -.94 (—.94 äm 6. 'May dir tschechffche-'Krove . 7.80 ( 1.85 Hw 6. Mao die Marck.. ^'.i . . ,v '8.5L' (8.55 am. 6 Mai' Agram i 4-05 ( 4.05 am 6. Mai Bukarest . . . ... 9.40 t 9 40 am 6. Mai Budapest . S s , . . 3.70 (2.65 am 6. Mai) Marschau ........ . -.68 l-^70 am 6. Mail MKRK- ÜP WEGHSLERGEÖCHAPT iS. ÄDtOElT'& C2; | Wien, I,, Franz Josefskai 65. (Ecke Scliottsnring) | Kulanfefete Durchfülminp sämtl. Banku. Börsetransaktionen. . Zur. Frage der ErsenZoVe. ' BekanNlich -hat die- Alpine Montangesellschaft S ch li!;- - zö.lle ' für. die österreichische 'MseNi-ndüsteie^' -Üerlangtz' Während StinneS. einerseits vorgibt, die hiesige Eisenindüstrie fördern zu tvollen, beabsichtigt' er andererseits, die ElNfuhr-" von Elsenpradükten nach OesterrLich durch Prohibitlbzolle zu verhindern. Die Frage, was erhöhte Eisenzöllcfür das wirtschaftliche, besonders für das industrielle Leben Oesterdeichs bedeuten' würden, ist nicht nur v:n eminentem volkä- '.vlrtschgftlichen, sondern auch von all'ge.meinern Interesse. Im Jahre 1919 betrug die' gesamte EisenerzfoLderung Oesterreichs 244.800 Tonnen, die Roheisenerzeugung 59.400 Tonnen. Im Jahre 1920 steigerte sich dir Erzsördernng auf zirka 428.000 Toru'..'N, die Roheisengewinnung aatk . 98.000 Larven. Ls üqtz tzig; nur die KxMAUNgS- 8. Mal 1921 _ 91t, 819 Ziffern der Alpinen Montangesellschaft berücksichtigt, da di« Pwdu'ktion der übrigen Produkttonsstätten kaum 1 Prozent der Gtzfamterzeugung.. Oesterreichs ausmacht. In beiden Jahren wurden, wie sich aus den obigen Ziffern ergibt, be» trächtliche Mengen von Roherz exportiert. Eingeführt wurden nach Oesterreich rm zwerten HaDjahr 1919 im ganzen 740.944 Meterzentner an Eisen und Eisenwaren, hievon weitaus der größte Teil (mehr als zwei Drittel) cmS der Tschecho-Slowakei, wo die von Oesterreich ßdtefetten Noherze verarbeitet wurden, der größte Teil de» Restes kam aus Deuffchlcmd7 Dazu kommt noch die Einfuhr von Maschinen, die ebenfalls fast zur Gänze aus der Tscheche- Slowakei und, aus Deutschland geliefert wurden... -’ "Die Gesamtmenge her E i s e n a u S f u h r betrag im zweitest Halbjahr 1919 755.5S7. Meterzentyer (fast 'genau die . Hälfte davon War Rohprodukts etwas weniger - als-, ein - Dritte! bearbeitete .Eifenwaren), .Mehr.als ein Drittel'dieser Aus«, fuhrpienge ging nach der Tschecho-Slowakei, nicht . viel weniger nach Italien. Dazu kommt, noch eins Ausfuhr von Maschinen und Cisenbestandteilen von zusammen- 129.441 Meterzentner, die zum größten Teil na^ Polen und nach der Tschecho-Slowakei. gingen. Vondem m Oesterreich erzeugten, oder verarbeiteten Eisen blieb ein großer.Teil (nicht.ganz zwei Drittel) im Inland 'und wurde hier Weiterverarbeitel öder verbraucht. Durch. Einführung .von Roheisenzöllen, beziehungsweise duxch Erhöhung der Zölle auf verarbeitetes Eisen würde zu» nächst der österreichischen.EisengewinnungSindusirie kaum geholfen ftiy, den» ihre Konkurvenzsähigkeit gegenMer dem ausländischen Wettbewerb, besonders im AuÄastde, wäre damit noch lange nicht sichergeftellt. Nun ist cfber die Eisensörderung und Verhüttung eine Schlüsse l i n d u st r i e. Von ihren Preisen hängen die Selbstkosten einer ganzen Reihe . anderer eisenverarbeitender Industrien, darunter, 'auch ..einer Anzahl vpn staatlichen Betrieben, ab.■< Bon der .Produktion der einheimischen Eiscngewmnungsindustrie ging .ein bedeutender. Teil , des NoherzeS ^söwie ..des Halbfabrikats ins Ausland, so daß der im Inland verbleibende Nest nicht ausreichte, um den Bedarf der heimischen Eisenindustriezu, decken. Diese war .daher gezwungen, recht-erhebliche Mengen, die sie zur Verarbeitung benötigte, ans dem Ausland zu beziehen. .Die.eisenverarbeitende Industrie hätte also »-als :Folge, erhöhter ---Eisenzölle ihre?R S.h stof-fe t tu t.er . 3.u ® c-8 a h le n,' gleichgülttg, sb - sie sie aus dem Ausland bezieht-oder im Inland kauft. Denn ein erhöhter. -Ei-senzoll-würde M'eifeW auch seitens, der Elsengewinsiung?- industrie zu' einer^^ws.'--i-eLi-g«-n.-....-P--r-e.i se r.h öh n ng ausgenntzt werden. -. - Die - Einführung, vbkziehhrrngswl!ise: Erhöhung von EiscnMen würde tatsächkich - eine ganze-: Reihe für,. -Oestersich- -sehr- -wichtiger JndusÜieü lo n k u rr osi-z- - unfähig machen, zumindest - Äuslsüd» auf den diese in hohem Maße> angewiesen :'find,- -sehr erschweren und dem Gndkouftrmenten -die -Ware verteuern. - Die obencmgeführten Ein-'und Ausfuhrziffern - dürften - sich sin Läufe-des Jahres 1920 noch erheblich gesteigert haben, was auch^die Bedeutung des Eisenzolles sehr erhöht. - Auch aus den V-er ed lu n g s v er-k eh r würde - ein erhöhter Eisenzoll zweifellos zuvückwirkeN. Den VeredlungSverkehr'vermochten bisher namentlich die größeren Fabriken gut auszunützen. Eine Beschränkung des Veredlungsverkehrs würde die gesamte Eisenindustrie und das ganze Wirtschaftsleben Oesterreichs schwer schädigen. Es wäre itn Gegenteil sehr wünschenswert, den Veredlungsverkehr noch mehr äuSzudehnen, was auch für die kleineren Werkstätten, zum Beispiel im Dbbs- und Murtal, sehr vorteilhaft wäre. - Die Einführung neuer Eisenzölle oder die Erhöhung bereits bestehender würde in erster Linie den Inlandkonsum treffen, sie wäre ein Schlag für das ganze industrielle Leben Oesterreichs und für seinen V wichtigen Exporchetkehr und würde überdies, wenn man vom inländischen Konsumenten nicht geradezu verlangen will, daß er das Dumping dör Eisengewinnüngsindnstrie bezahlt, auch dieser mehr, schaden als' nützen. Werl dadurch ihre besten und sichersten Abnehmer,- die'inländischen Maschinen- und die damit verwandten' Industrien, in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Kaufkraft) ebenso wie -die ganze Bevölkerung schwer geschädigt würden. Vom lnternationakett MoVlmavkt. Ueber die Entwicklung des Marktes engltfchet Kolonial-- wäre» meldet der „Econömist": Die von Australien diese Woche herübergelangten Kabelnachrichten lassen klar erkenne^, daß wichtige Ereignisseauf dem Wollrnarkt bevorstehen. Die Lage ist, Aeußerungen maßgebender Persönlichkeiten zufolge, äußerst ernst und drohende Konflikte, Msichten und Aktionen gewisser Interessentenkreise können einen vollständr-'gerr Z u , a m m e nb t u ch - dev Anktionenregüllerimg und Beschaffung von Reserven - Herbeiführen. Man tadelt auch das 'Verhalten der engÜsch-australischen'Vanlen, die es abgelehnt hatten,, zur Stabilisation des Marktes beizutragen. Die British Australiän Wool Realisation Assoziation (Bawra) scheint der '.Ansicht z-u seindaß/ sie bis Wolkpvsift"kün'st-kich halten -kann; alle Wahrscheinlichkeit aber spricht dafür, baß sie sich schließlich von. dem geraden. Gegenteil überzeugen wird. Niemand ist an deö gegenwärtigen Ermäßigung der Wollpreise' mehr mteressiert als der, V e r S r a u ch er. Die... letzten Kabelnachrichten zeigen sehr deutlich, baß, obwohl die Bawra zur Verfechtung der iPollzüchterinteressen verufen ist, dennoch andere Kreise, ihre s^ügel führen. Es ist erwiesen, daß die australischen Zwischeuhäubler entschlossen sind, die gegenwärtige Situation auszunützen rurd auf alle mögliche Weise die Züchter zu. zwingen, ihre Wollvövräte sofort z-rt lurrkausen. Dies war der Gedanke, der die bot etwa zwöls Moualen einsctzen'oe Bewegung leitete, indem em«. Mutet -W g&alUMteai, veran laLt wurd«. «h rM

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