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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-01 · Heft 812 (1.5.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 812 (1.5.1921)
Date
1921-05-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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' Seite 8 . Wien, Sonntag Wiener MorgenzeiLnrrF Kommunales ^hristlichsozi-le Obstruktion und Luwultszenen im Wiener GerneirrderaL. Was den Christttchsozialcn in der Freitag-Sitzung Nicht ^clullgen ist, durch Trauerreden eine gedeihliche Beratung unmöglich zu machen, haben sie gestern fortgesetzt Sie rngchcn bekanntlich der Majorität den Vorwurf,' daß sie die christlichsoziatcn Arbeiterorganisationen terrorisieren," 'unir. da die EoZialdcinokraten diese Beschuldigung wiederholt als'nicht Zutreffend zurücknnesen und sich auch nicht deranlatzt sahen, die von den (shristlichsozialen gerügten Unzukömmlichkeiten äbzustellcn. ging die Opposition gestern zu dem längst angekün? digtcn und vorbereiteten Cturirr vor. Durch Dauerrtzden will sie die Majorität mürbe macheu, eine sachliche Beratung obstruieren. Es ist beschämend, ZU sehen, zn welch wüstem Tuminclplak die Wiener Gemclndcsiube geworden ist, seitdem dar. Parlcrintercsse überrviegt und die Interessen-er"Bevölkerung immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. ' Die gestrige Sitzung ist ein trauriger Beweis dafür. Gleich das erste Referat über die bereits bekannte Erhöhung der Bädcrpreise wurde von den Christlichsozialen zum Anlatz genommen, um die Obstruktion einzuleitcn. Ihre ersten Redner stellten ALändcrunqsanträge, worauf voit sozialdemokratischer Seite Schluß der Debatte beantragt wurde. Das gab natürlich auf der Gegenseite wieder Gelegenheit zu stürmischen Protesten, die Minutenlang andaucrten und schließlich, da der Bürgermeister in dem Lärm einen Antrag auf Auszählung des Hauses überhört,, zu einem Tumult auZarten, der selbst in diesem Saale ungewöhnlich ist. Man schlägt mit den Fausten auf die .Pulte und bearbeitet sie mit dicken Folianten, die plötzlich berbeigehLlt worden sind. Als der Bürgermeister die noch vorgemerkten Redner mitteilt, wird die Wahl Von Generälrednern borgeschlagen. Da ergibt sich, daß als Pro- und Kontra-Redner die Sozialdemokraten die. Majorität besitzen, worauf je ein Sozialdemokrat pro und kontra gewählt erscheinen, beide auf öas Wort verzichten und die. Abstimmung unter'neuerlichem Pultdeckelkcnzert borgenommen wird. Die Vorlage wird nach dem Anträge der Majorität beschlossen und die AbänderuugZauträge abgelehnt. Der - Lärm dauert aber ungeschwächt fort. Man hört plötzlich Rufe, daß bei der Wahl der Gerieralredner ein Schwinde! ausgeführt wurde und daß die Ehristlichsozialcn keine Sitzung mehr dulden würden, wenn die Wahl nicht widerrufen witd. 'Das'Pultdeckelkonzert beginn: wieder. Dazu gesellt sich ein.Pfeiferkonzert, welches einige Herren der Minorität 'arvcmgieren. Und ml neu in diesem Skandal geraten noch einzelne Gemeinderate hart aneinander. Das nächste lfteferpt handelt von der Verrnietung, respeltive Verpachtung eines städtischen BauLlo'ckS. am Karlsplatz. das Herrn B i b e-r zu einer dreistündigen Obstruktionsrede Anlaß gibt, die von seinen Parteigenossen verständnisvoll unterstützt wird. -Nach ihm kommt der Herr Dr. Glasau er. Er spricht so leise, daß er wohl nur von seinem Nebenmann gehört wird. Es hört auch niemand zu. Eine Stunde lang scheint er etwas herunterzulesen. Im Saale unterhalten sich die Gemeinderäte gruppenweise. Plötzlich Beifall — Herr Glasauer hat geendet und das Bild er-' neuert sich. Träge fließen nun 'die Reden. Ab und zu. schlägt eine helle Lache aus einer Gruppe auf, irgendein Scherz wird kolportiert, während dort in einer Bank ein Redner seiner Oöstruktionspslicht genügt. , ■ Träge fließt die Redeflut, aber ihr Ziel unentwegt verf^lgend. Miir er nach: ist vorüber, die Redner haben nur wenige Zuhörer, dagegen ist das Büfett umso stärker besetzt. Da konuni plötzlich Bewegung in den Saal Die Sr^ialdemokraten, die während der Reden der Christlichsozialen Zum großen Teil den Saal verlassen und nur zur Abstimmung wieder erscheinen, betreten ihn. plötzlich demonstrativ. Sie haben rote Nelken in den Knopflöchern und nehmen mit dcnr Rufe: ' *• > ' „Hoch der 1. Mai!" auf den Bänken Platz. Diese Demonstration löst natürlich bei den Chrisllichsozia.sen Gegenrufe aus und eine Zeitlang scheint in die öde und „langweilig" gewükdend Sitzung wieder etwas „Stimmung" gekommen zu fein. Die Christlichsozialen sind tonsterniert. Die Sozialdemokraten brechen in.Hochrufe aus und . singen die erste Strophe des Arbeiterliedes,, teo-3 auf der Galerie und im Saale wfoder Begeisterung hervorrnft. Da fassen sich die Christlichsozialen und singen einige Takte des Lueger-Liedes. Pfuirüfe werden laut, welche Gcgcnrufe: Hoch die Internationale! auslösen. Da Ertönt auf der Galerie der Ruf: Hoch Lueger! Weder mit den Inden! Stürmische Proteste der Sozialdemokraten sind die Antwort. Endlich nach zehn Minuten tritt Ruhe ein und die Sitzung geht in trägem Fluß weiter. In vorgerückter Morgenstunde wird sie nach 12stundiger Dauer abgebrochen. Fortsetzung inorgcn 10 Uhr vormittags. Tie Kosten der gestrigen Sitzung. Die sinnlose Obstruktion der Christlichsozialen verursacht dem Stadtsäckel eine Auslage von rund 65.068 ft roiicn. Davon entfallen auf die Diäten der Gemeindetäte rund 24,000 Kronen, denselben Betrog verschlingen die Gebühren der Stenographen einschließlich der Drucklegung kreie Jüdische Volksbühne Leiter: Egon Brecher — Isak Deutsch. «so Tel. 40-3-31. HeuSe 7„8 TJhr abends: T8CIÄSS IC^F (Der Handschlag) Drama in 5 Akten von Perez-Hirsnhbein. Henoch, der Milner: BEM-2W8 a. G. Morgan p.,8 Uhr abends: DIE JESDJUE . ' Drama in * Akten von Gordfa« Jrachtenherg: Simen Methain a. G: der elfstmrdigcn Reden der Cbristlichsozialen und . 17.000 Kronen entfallen - auf die Gebühren der Beamten und Diener sowie auf die Kosten der Beleuchtung. Die christlichsozialen Wähler haben alle Ursache, mit den Von ihnen gewählten Vertretern zufrieden zu sein« Die ToLeirlegior?. Montag wird vor dem Eimelrichter-Olerlandrsgel-ichtSrat Dr. H o t t e r im vereinfachten Verfahren über rintn Strafantrag der Staatsanwaltschaft gegen 139ehemalige Offiziere wegen „Teilnahme an einer geheimen Gesellschaft" verhandelt werden. Diese 139 gehörten einem Grheimbnnd an, der den gruseligen Namen „Tolenlegiori" führte. Der Begründer dieser merkwürdigen „Totenlegion", Oberleutnant Hermann K a nd u t s ch, Lot seine Leute dm einzelnen bürgerlichen Parteien als Abwehrformation an, insbesondere -rur Zeit der Nationalratswahs. Waffen, Munition, Ausrüstungsgegenstände fand die Polizei nicht. Die Verhandlung gegm die Totenlegionar wird im großen SchwurHerichtfaale stattfiuden. Ihnen legt die Staatsanwaltschaft außer der bloßen Zugehörigkeit zu dem Gehei'mbund auch das Vergehen nach 8 287. Ist. b Strafgesetz, zur Last, nämlich das Anwerbe» von Mitgliedern, dem Oberleutnant Kandutsch schließlich, daß er Zusammenkünfte in ferner Wohnung duldete- Das Bestehen de§ GehrimbmidcZ wurde durch anonyme Anzeigen an. die Polkzeidireknon verraten; es wurde von Monarch iftifchenTendenzen gesprochen. Die Angeklagten haben sich Lei der Polizei als Cbristlichsoziale und Deutschnationale «nd als Ärrschlußfreunde teils für Bayern, teils stir das ganze Deutsche'Reich bekannt. Allen gemeinsam und Grundbedingung für die Aufnahme in dir Organisation war antisemitische «ud a n t ik o mm«n istis ch e G es i n n un g. Die Verhandlung wird vermutlich zwei Tage dauern. Der Strafantrag wird vom ersten Staatsanwalt Dr. Herdegen vertreten. __ Die ErrEhrrmg. Der Marktbericht. Auf den G r ü n w a r t« nt 5 r 11 e * sind gestern feldmäßig gebaute Gemüse schon in größeren Mengen eingetroffen. Kartoffeln gab es auf allen Märkten in genügenden Mengen. Mit Eiern, das Stuck zu 11.50, find die Märkte geradezu überstntet. Trotzdem ist kein weiterer Preisrückgang zu verzeichnen. In der G r o ß m a r k t hal l e sind irr dieser Woche um rund 100.060 hg Rindfleisch weniger ein gelangt. Die Nachfrage ist im Laufe der letzten Tage infolge der Hohen Preise derart zurückgegangev, daß der Bedarf noch immer gedeckt werden konnte. Die April-Zuckerkarten bis 31. Mai verlängert. Die Einlösung aller April-Z uckerkort en und Bezugsscheine findet zumaltenPreise bis 81. Mai bei den Berschleißstesten statt. Böhmen för Mindestbemittelte. In der 106. Attionswoche erhalten die Besitzer von rosafarbigen Einkaufschemen für WohlfahrtSsleifch fl, Kg Bohnen zum Preise von K 2.90 in den Geschäften der Großschlachtmi an folgenden Tagen: DieuStag den 3. d. M. für A bis F, Freitag den 6. für G bis K, Mittwoch den 11. für l- bis R. und Dienstag hin 17. für S bis Z, W. F. W. Montag den 2., Dienstag den 3. und Mittwoch den 4. d. M. von 9 bis 11 Uhr vormittags Einkauf für jene Mitglieder, welche ihre Bücher bisher noch nicht behufs Erhöhung dec Anteile, um K100 per Kopf vorgewnsen habm. Nach Ablauf dieses Termins Warepabgade nur mehr ausschließlich auf abgesiempelte Bücher. An den bezeichveten Tagen auch für olle prima jugoslawisches Selchsteisch (neue ^Sendung) zum Preise von K 210 per Kilogramm sowie Metax-Lampeu, Bohnen, Bäckerei, Feigen, Londons, Soda, Diana-Franzbranntwein, Zigarettenhülsen, Zitronen, Hvfer-Pulver, Kernseife, Badescist, Nasierseife, Kerzen,' Senf, Senfgurken sowie Flaschen, Krügelgläser, Stutzen, Wein, gläser und Klosettpapier zur Abgabe. Alle jene, welche den Nest-, betrag von & 1185 für das gelieferte Heizmaterial noch nicht bezahlt haben, werden anfgefordert, dies ungesäumt zu tun. Woja (Wirtschaftliche Orgavisation jüdischer A«- gestellter aller Kateaoriev.) Im Lokal 11., Obere Donaustraße 66, gelangt a« die Mitglieder la Z en h i r zmn Preise von R 124 per Meter zur Ausgabe: Für Mitglieder mit Aufaugsbuchstaden A bis K Dienstag den 3., L dis R Mittwoch dm 4.. 8 big 2 Freitag dm 5: d. M. von 4 bis 7 Uhr nachmittaas. Mitgliedskarten find mitzubrmgen. Höchstquantum S Meter per Kopf. Neuanfuahme von Mitglieder jede» Montag, Mittwoch «uv Donnerstag von 5 bis 7 Uhr nachmittags. 1. Mai. 1821. $ix: Bühne rmd Kunst. Bowweesters Shylor^. Ein berühmter Gast, der holländische 'SHauspiel«e! Louis B o.w m ee ster, spielte im^ Burgtheirter den ' Shhlock und wurde vvn einem enthnsstlsmierten- Publikum ungemein gefeiert. Ern Geister Uten - Stils, dev „die Szene" liebt, aber dafür auchi ast Mnkunst dev Charakteristik 'Höchstes leistet. . ■ f ■ Wer seinen Shhlock würdigen ■■ Mist sich) zunächst offenherzig (ünL .ist tz diesen Blättern'ä-gebrach't).A^-.'^mMtW^st'W^eist-E^ ändersetzen,. diese jüdische Migur. möglichst ^syWpathisG. möglichst ergreifend und möglichst-weniü hartmriLv rächebeflissen zu gestaltentz 'Glaübt mit's! Die Sucht'unserer .1 Großväter und Väter,. in, ihrer UmHebung als Judens picht bemerkt zu werdendieanfangs löbliche, spätev-i hin so schrecklich verlogene Ausgleicherei hat hier an: einem klassischen Kunstwerk, schlimm. gehandelt. Denn^ nur der Empfindlichkeit des jüdischen Publikums zu-s liebe, der sehr ungesunden-EW-fiUdsEkeit^s^knes Ge-s schlechts, das, als es aus dem Ghetto kam, niit der! äußeren Freiheit die innere Knechtschaft erworben hätte,' wird der Shylock Shakespecrres' umgeVogen. Wie lächer-' lich, wie beschäMnö,'. ime)"unanstäMg.!l/. Die .ganzes Tragik der unseligen AssimilaLivnsperio'de spiegelt sichf ' in dieser Kleinigkeit: - Tausend Federn bewegen' Pchi? hundert Kommentatoren mühen sich' und' allen großen Mimen wird Leigebracht, den Shylock möglichst liebens-e wert zu machen. Vandalismus und tra^ik-omische Ghetto-, angst zugleich. Laßt, nur den Shylock so,'wie ihn! Shakespeare schuf! Mit jedeyn Wort, mit jeder 'Hänblung, schreit dieser Jude hinaus: „Ich' bin das, was ihr äusz .mir gemacht habt!" Traurig, daß heute Mirt dazu gehört, den Shylock so zu geben, wie ihn Shakespeare; . geschrieben hat. (Herr Heine besitzt diesen Mut.) Undbezeichnend, daß selbst der große Künstler Bowmeester! sich zu dem oben geschilderten Endzweck gestattet, eine! ganze Szene hinzuzudichten, die in seiner Shakespeares Ausgabe, zu finden ist: Nach der Entführung der! Jessik-a.(5. Szene des 2. -Aufzuges)- kehrt . Shylock! nach Hause zurück " klopft vergeblich an die Haustür,! erbricht das Tor, man hört ihn lockend, flehend, der^ zweifelnd' nach der Tochter rnfen,^ hört ihU aufschrejentz jammern, winseln, er kommt auf die Bühnezurück,! wälzt sich auf der Erde, zerreißt die Kleider Eu-j Lärmen -bemächtigt sich der Zuhörer mit dem Unglücke! lichen. Bowmeester spielt. diese Szene herzergreifend',^ , nnbergleichlich — aber sie. ist nicht von Shakespeare.^ And sie kam nur hinzu, damit man Shylock sein Verhalten in der Gerichtsszene weniger übelnimmt.. Sie! , titipt sozusagen im vorhinein dafür um Entschuldigung, daß er auf seinem Schein besteht. . . Over Shhlock soll das - Messer an der Sohle wetzen: „An deiner! Seel', an deiner Sohle nicht machst du dein Messer schärf, fühllvser Jude", ruft ihm Gratiano zu. Bvw^ meester hat es aber überhaupt nicht gewetzt, sonders nur mit'der Hand geliebbost imd dann geküßt. D! über bas Zartgefühl!. Ms ob in der Zeit des Bierteilenss und Räderns, im. Lande der Bleikammern und des« blutigen venetiänischen Geheimtribunals nicht auch ein-! mal ein Jude, dem man täglich, den Bart anspia und. die Tochter samt dem Mrmögen raubte,, das' Messer! wetzen konnte. - ■ i;; / -| Aber diese Besnerkmigen betreffen nicht so den; Varsteller wie den Geist, einer jetzt endlich sterbenden' Zeit. Bvwmeesters Shylock ist. ein unvergeßlicher Eindruck. Er spielt ihn um dreißig Jahre älter als Herr Heine. Ein jüdischer Händler, dem man's anmerkt, daß er viele Stunden des Tages und b&c ‘Zflafyt über demj Talmud sitzt, wenn er vom Nialto, der venezianischen Börse, in seine vier Wände zurückkchrt. Eine Patriarchen^ gestalt mit blassen Zügen und ewig jungen, lebens'^ vollen Augen, ein Shylock, der. ein gesvndert-es, vor! der fremden Welt rings um ihn sorgsam verschlossenes Innenleben, führt, während er -spricht und' Geschäfte! macht. Im Gespräche mit dem Juden Tubal scheint et Uns den Gipfelpunkt seiner Leistung zu, erktimmeir.s Man muß es gesehen häben< wie da die Gefühle des" Schmerzes , über den Verlust der -Tochter und der Schadenfreude über bas Ungemachs seiner Feinde mit biblischer Urkraft aus seiner Brust 'hervorbrechen. Der geschätzte Gast wurde unzählige Male vor die Rampe gerufen.; Man würde es wünschen, den Meister noch! in anderes Rollen zu hören, _^_ \ 0. A-v 1 Aus de» Theatern. Im B. nrgtheater spielt Herr Lorüs B o w nt.c ester als Gatt morgen, Montag, den' Shylock im „St. a itf m a n « vonBenedrg". Anfang 7 Uhr. In der StaatSoper geht morae«,, Montag, »D e ci Trsubads ur* m Szene. ES wirkt Fräulein Karin 8,*r«tw zell von der Berliner Staatsoper als Gast mit. -.•i Volk S'ojb c r. SamStag den 7. d. M. begeht Herri osef Recht, Mitglied der VolkSoper, sein 25jähnges BShnmckilänm: anS diesem Anlaß wird in der VolkSaper üdiu* gegeben, m der Herr Recht dm Sleazar singt. Jgjj Wo cheusp ielpl anßeS D e u i scheu B o lck StbeaterS: Montag. V,7 Uhr, .Gas". — Dienstag, 7 Uhr; »Profeffor Bernhardt". — Mittwoch, 7, Uhr; ^Hinter dew Oorfeinste englische in der Stadtrestenmesse nur Weihburg-

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