Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 812 (1.5.1921)
- Date
- 1921-05-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seiles ÄZlen, vonntag Wiener Morgenzernrng 4. Mai 1921 Jtr. 812s Verein „Eres Israel4' Wien T Donnerstag den 5« Mai 1921 findet im Garten und in den Sälen des Restaurants „Praterfee“, II., Prater, Hj&uplalleo (zwischen 1. ut^d 2. Kaffeehaus), das zugunsten des Jüdischen Xättonalfonds statt. , Programm: Gesangsvorträge: Frau GUUcksuiaini, Herr Streng von der Jfld. Bühne «. a. berühmte Kuhstkräfte. Juxpost, Amerikanische Lizitation, Glücksrad, Schönheitskonkurvenz, Korihndoli- und KonfettiscKlackt und andere 'Belustigungen, Anschliessend Tanz. Arrangeur Prof. Zifroni. Kapslhnelsteif feiger. Karten im Vorverkäufe K 40, an der Kassa K 50 (inklusive des Zuschlages iür Öen „Jaar Austtia“ K 20 per Karte). Anfang 3 Uhr. Ende???, Karten erhältlich: N. Ft, U.. Ziiknsgai-Eo 3>, Falhstinn-Amt 1., Bauernmarkt 24, ■.'Wiener jVorfron.-sHang*. II., Taboretrasse 1 bis 8, Buchhandlung II. Löwit, i., Rofeaturmitr,' 22, Kartenburenn „A'idaV 11., Taborstr. 5, YoxkatiissUHe des J, N. F., H.t Schmetsgasse 7 und hei sämtlichen Kot&'.ceraitgliedern.. £887 KatvivunMniL ftriert. Ihr Haupircdiior, der sattsam bekannte Doktor Nia-hl. bcgründc^ i>vnt .Ausschluß der Juden mit der Notwendigkeit des — ImigsrauenschutzeZ/ -M..tut ihm' in der Seele weh. wenn er sieht, wie ein „Schieberjudo" blonde, deutsche Mädchen ins (v^i-t des ewigen.Schnees f.il.rt. Er sähe es liebe me u sch di.se. Zlvr.de«, deutschen . Mädchen . v-on^einem ioealisti-ch gefüllten Arier - aufs Eis führen ließen . . . Blei dt nur die Frage rissen,' warum seit Jahr und Tag auch -den 'südischen Mädchen die Ausnahme in den -Oefterrerchischen. Touristönkluh verweigert wurde, von denen den arischen Touristen doch keinerlei Bersi'chrnngsg-esahr drohte, da sie. wie Doktor Niehl betonte, ihr Rassengesiihb-vor der Intimität mit Ehrift-eu bewahre, und die andererseits den jüdischen Touristen den Au'ch.'usi x»n blonde, denische Mädchen hätten 'über,lässig erscheinen lassen . >. Doch wer darf von 'Antisemiten Logik .erwarten? Als Minderhrit Zetern sie über Terror, der die Andersgesinnten vergciu-nfuno, gleichzeitig aber ürudalisiere.r .sie selbst überall, wo sie in der UeberznhL sind, -alle Anders-- ee-rnnten ohne eine Spur j rrer moralischen Hemmungen, deren Fehlen i:e bei »an Gegnern so. bitter, beklagen. Daß die Inden die Naiven wnrerch wstche jetzb die, ^pl^' gewwröen send, daran find sie selbst nicht ohne Schuld! ,, . . - . « - ■ In der SeufZerzeNe der Budapester ALbre^s-KWrÄe. Nutrstai-AosenbrruM rantz 1:/»’SlitBionen &t&uen für feixe FreUosierng Zahlen. '?6ir berichtelen jüngst nach einer Meldung aus Budapest über das plötzliche'Verschwinden'des B-ad-gpefter Kaufmaünös Anton R n t i i<x i -No se n b a p'm iiuö bemerkten, das; der Vermißte zuletzt in der Nähe der Albrechts-Laserne gesehen worden sei. Wie uns nun ans .Budapest mitgeteiLr-wird, befindet sich Nuttkai. seit zwei Tagen wieder im Kreisa seiner Familie. Die werrigeu Tage seit, seinem Verschwinden hat Ruttkai tatsächlich in der S e u f zo r ze l Ce der U > b reH t s- K a ferne verbracht und verdankt seine Freiheit und wahrscheinlich auch sein Leben dem Umstande, daß feilte Familie in der Lage war, eineinhalb Millionen Krouen.die ihr von dem HauplmgnnHegedüs, einem gefürchtetsten Erpresser des Weißen Terrors, abgenommen wurden, auch tatsächlich zu lrezahlen. Die Geschichstre des Rnttkai-Rosenbaum ck.m'gt wie ein NaubriLterromau ans der romantischen Botyaronwclt des Nosza Sandor. Sie ist kurz -erzählt: Der Oberleutnant der Spio-iageabieilung, Miskolc zy, hat eine Freundin, die vor einig.'n Jahren die Ewlrcbte des Paul RutMi, eines Bruders des Allton Nuttkai, gew'scn ist. Dieses Frauenzimmer gehört ' - dcx rvclblichen^DetektivMeilttng des SpiouagedicnsteS an und erhält für jeden angezeigten Fall eine bedeute st d e E r g r e i s e r p r ä mi e. Diese Person mach le - ihr?u Geliebten aus Anton Nuttkai aufmerksam, da ihr bekannt war, daß er über größere Barmittel verfügt. Als Vorwand für. epi Verfahren gegen ihn diente die Behauptung, daß er während des Krieges seiner Ai.ticärdienstpslicht nicht entsprochen und. sich großer Preietreiboroieu schuldig gemacht habe. Erst vers'-.chtemau ihin aus gütlichem. Wege den Betrag von cürcinhalv Millionen Krolle» ' zu erprc'sen. und als er sich weigerte, diese Summe zu erlegen,-erhiAt er eine regelrechte Vorladung in die Albrechts--Kaferne, der er Folge leisten mußte. Es vergingen bange Tage der ,chwersten Fo kternugen, bis endlich die Mutter des Ruttkai von seinem Auieuthalt ersuhr und ihren Sohn um den .Preis tzon eineinhalb Millionen Kronen besreibe. Selbst um diesen Preio iväre Nuttkai nicht sreigegeben worden. Hütten die BudatzpsLer - Blätter nicht über das rätselhafte Verschwindcu Nuttkais b-ericht-et, so daß der Stadtkommandant, allerdings erst, nachdem die Erpressung vollzogen war, sich veranlaßt sah, einzuschreitcn und Ruttkai nach einer kurzen Scheinuntersuchung aus freien Fuß zu setze«. Trotz alledem herrscht in Ungarn die höchste- Rechtsordnung und Rechtssicherheit. So lvenigstens lvagen es die Minister Horthys in ihren Parlamentsredm M ausMdLWn MeMxxiK^n zll. behaupten. Die Aenerr SLratzenvahnfahrprerse. Am 4- M a i tiiit die-Erhöhung der Eimelsablschcine.und am 2. Mai die der Preise Üir'Äeittaiteil trt Kraft. Die im Borverlgufnach dm bisherigen-Fabrprci§beü>mmuugen gelösten E i.n z^e l s äh r s ch e i n e sind vom 4. Mai an nicht mehr verwendbar und werden * längstens bis 6. Jum a u r ü ck» gekauft oder gegen entlrucchende Animlüunq gegen neur stabrsrheint u m g e i n u s ch t. L.er -Berktut .-r tt'NtM» Fahrscheine er^olot vvm 30. Apvl an angrf rncien bei allen VorverlaUfsstellen. Vom 4. Mai-an sind Hm- und Niidiahrsckeine nicht nur au Tarnsratzen. sondern auch an allen Fenrwaeu schon von 12 tUr m'.tt.ic,?. an zur Äückiahrt gültig. FahrgäNe. die üüolge ihreö Berufes üändig die Bahnhv'ründlnnen benützen und die Begünft-gnng. onstredcn. den Tdenlfohrpre s anstatt des Aachtfahrprerlrs m zahlen, erhälten - an ' der Kartenausgabelysse der Straßenbahnen. Vl., Rrhlgasse 3, an Werktagen, von 8 Ubr früh dis 2 Uhr nachmittags acgen Vorweisung eines ordnnngsmämgen Arbeitsnachweises und Beibringung eines unaufgezogenen Lchtknldes eine- Erkennnnaskärte, die drei Monate gültig ist. Du HalbiahrSuelparten, die. vom 2. Jänner 192 l bis zum 1. Ilür 1H21 oder vom 1. Apr'l 1821 b-S 1. Oltober 19S1 ausgestellt sind, jverden mu Wirkiämkoit vom 2. Mai einmonaiig dis stmt 2. Inni gef lind, gl; so daß sie ifne Gültigkest nach dem i. Juni vrrttinen. Den Inhabern-' der Kartem die'sie M zum Z5- Juni bei der Kartcuabgübeka-sle,' >:! V\l.;, NäWassr• oMicfent, werden ein <£echstel,.. l'evehungswei'e zwei Drittel deS Kaufpreises -• tutt dem Betraoc vön l<NM bmchunaStvkim IWG0V0 Mückerstattet. Den Inhabern, der geliivdigten K,ir.en wird'd>e .Möglichkeit gebmen. durch den-BMg v'vn stitMöMirMe» subMnen, KeH zichungsmeise vier: -MonateMU KsMwMvMNonMrWeltungs» püucr gültig zu machen. :; : DrE-MeLnerstreik HnMM MMViMD- - GrazMo. Apsch In-den WMMMdUügMMischen-' 'den llntkvnehmekü Wrd 'denMngestelltnr - im EchanD'niid 'MsfeehallS-p gewerbd iw'GW istes zuü'chm deidcnlÄiiW W einers E i n i-, gNNg gMmUeN.. s * . ' utz:'- >.:,vv . '• SahMvg,. SV.- Apv-!.- Der. Streik der Gast- und KäUe-sl häüSächgestkÜten dauert -nuvermindett ''an. Die bisherigen 'Berhandluncien'strch ergebuislos 'verlaufen. -Die Sireikenlfcn chnrchzegen gestern abends' und heule nr D e m o n st r ab i o n sg r wp v e 'u und -Zügen die-Stade-und kourröstmten -die Betriebe. Zu-nenutNswcrUn Z'.vischensällcn und Ruhrstönlngen' ist j btshrr nicht gckoinnrcn. - ■ - -/fv Bier und WeiwMeÄKN'EAdeptckerzrer. VostvDtsllvrNrLung-Zex-,HMwrpt?g^n0sirrifch>aft. p - '-In einer gestern nachmittags nlassmhast besuchten Vollversammlung der G cii o s s e ri s ch a f t d c r G a st w i r t e wurde -daß 'mitder Gehilfenschaft abgefchlvstrnA Me --Whü» überMochmest-daß' ntzd' 75^chis stv°/öige ErhöMg'Hdr5 sb^ 85. April btstaiidcntstLöhne bedeute, ängenoMmcm DcvMMher- ^olzmänn ^brrichtst i 'über die mit 'dem EinähruntzßMll^^der LandM-eNrung? dem Magisirrt und dem Bränherrnvrreiu -gepflWenM Unterhandlungen "wegew Er b ö h u n g"-- d e s B i e r p x c j’f c s. Der neue,, für einen Liter Bier -festjllfetzevde^ Prcis^lvW L 23' bis 27 betragen. . M^sti' ^ch nichtMtDeden/ -Di» die Landesregierung einen Höchstpreis diktieren werde, . sollte ^^MTiiMMfölgen/ btttin wechen dMGäfMtte iiinWEMW^sW preis jeslsetzeu. Der Vorsteher, berechnete, das; .nach genauen Erhebungen ein lleincr Gaftwiiibetrich tägliche mit,. «inet Rxgje von L 1300 bi§ L 14601«-rechnen habe, und tiindigre an, daß za den Lasten, die dem Schanlgewerbr aufgebürdestwerde«,, noch - immer neue hiuznkommen dürsten. So werde der,Wein; um /str2^ fcmer wridcn. die Mosipreise eine 160^»ige Erhöhung - erfahren. I« ein.r kurzen- DeWe. nahm die .^Versomchlmtg i-entschieden Stellung gegen 6ie ncue' S P i c l a b g a b e, die i geeignet sei, dir Gäste zu verirr'.bep. Sollten dir Bemühnngetz-hmMtlich rinrr Aruderuug erfolglos bleiben utzd., kein Paufthal^iungssystem emtretc», dann werden die Gastwirte passtvedReWriz^- leisten. Der Arrtsr des Ftai^eMedes gestvrbeM Vorgestern nachts ist''der Dichter, Köstßonist Hess Fiakerlied"es,'' Gl!M»'-P der-letzten RepraseNtMeü jener'McklicheN Z<ik,Mä-.lHdtK-Äüde noch singen slvnute: -Mem'Stolz is : i An halt ä cchts Weänee Kind!" Seithc^hat die Nassenlheör'le, die von arischen Hetzern in der gemütlichen Stadtan der' -schonen blauen - Döüim' heimisch gemacht wurdet Jod üüd Christ eines angeblich-BeMen belehrt und wenn heute ein "--.-Jiidö',-"fölch'''^ä^ Bekenntnis' in -.Versenablegcn . woM. Mxde '' eb ' sich lächerlich machen. Der al'e 'Pick aber durste tzr sdiner- Zeitbic t)fvbicntrn Lorbeeren ün'gefchmälert einhän'-sen, die er nut mit Girardis dem unvergleichlichen Interpreten seines Liedesteilen mußt»,-wag er aber gern t'ü, da ibn mit dem Sänger die innigste Freundschaft verband. ES war die-Blütezeit des Wiener Couplets und der Beiirag des'Judeu Pick, der r-iNem alten Winler Führ-- mannslirde die letzte klassische Wem 'gab, ist sicher nicht das schlechteste Produkt dieser leichten, aber in ihrer Art reizvollen Gattung. ' , ___ Eperre fees Kobenzl-HoLels. Mit. dem gestrigen Tage ging der Pachtvertrag, zwilchen d?m Pächter des Kobenzl-Hotels und der Gemeinde zu Ende. Der Vertrag wurde nicht erneuert und da sich kein neuer Pächter fand, der geneigt war. die notwendig gewordenen Jnvestitut'.onm zn machen, bleibt daß Hotel über den Sommer g e s p e r t t, so daß der Gemeinde ein.Schaden voü vielen Millionen Kronen erwächst. -!- -^ Auszerordentlrche zionistische ParLeifteuer. An außerordenilicher Parteisteuer sind beim Zionistischen ^LandeStvmitee weiter folgende Beträge eingelangt: durch Herrn Oskar R o ö n c r ll 25.000, Mar Klei n K 10.0öS. Jakob Tisch. Wilhelm A l p e r. Adolf B o h w (2. Nate>, Otto Wagenberg, sllathan L i p s ch ü tz, Dr. Karl P o l l a k je K 1000, Alfred Weisb « i (1. und 2. Rate) K 800, Nisfon Star e r, Dr. Leopold M e i s e l je 500, Richard Bert, Dr. S o f e r, Dr. M a r g u l i e s je K 360, Dr. Arnold F ri ed^man«, S. G lM, S. Ama rant,,Dr.^Fntz Georg F st_ Scho r r je ff 30»Bemio F"r ä n k e l ff 20, Grün'wald ff 10, znlammctt ' ff 50LS0, -bisher ansgetpiLfen ff -5^4^ V«S grosse Symphonie - Konzert. * (Kojtipositiojisabetid Braslavsky) -: findet Simisiaa den; 7. MI.um.Halb 8 Mp abends v|v ( r Im Grossen Könzerthanssaal - v . . .^ unter •persönlicher Leitung aes'Konipöniston. ytalt. yß. Ausfülirendo: /• fe ':'h Oberihntor-Gerson Margultes, Wiener jüdischer Gegangs- Yorein, Orchester dor.jllalcoali“ u. ProhLouis DU6 (Orgel). Programm: . ' . ■« 1. Ouvertüre Nr. 2 D-moIl, .2. Symphonie Nr. 1 C-moll (f.'u. II. Satz), 8. Paraphrase über ein,jüdisches VolkslPcd, 4. Psalm Nr. 150 von Levandowski, instrumentiert von Braslavsky, 6. Psalm Nr. SO und. 6. Psalm I\r. 118, beide in litkurgischem Stil für Chor, Qrchostor, Lola und Orgel. Karten an der Konzerthauskasse, HI;, Lothringerstras.se 20, Buchhandlung Löwit, I., Roteniurmstrassiv 22. Sekretariat des Schulvereiries, II.,. Taborstrasse 20 a, Eartjanbureail „A‘ida“, II., Taborstrasse 5, KartenbureauWaliensteinstrasse und im Konzertbureau Neum.ann, XXI., Am Spii. 8393 Prsfesssr EULsteiKS RRrAkeh^ äNS ■ - ' Amerika^ Mw z :; I cjju ii g, c ii iiö'2^ 4-c tue.; 5tetar i€ ‘ -aö fj.p-I11 - Zwecks, auch' M a.u ch c'st e r. besüMn.^ -' .Hhe Mar-seier.-- We heutige DMrMkHird, Fon dr» So^aldemofraten, und-^KomWnißen; 'wje. MäMchAM;. großem - Slil,Afeiert werden. Beide H.arlefewwerderr WtMisirationszüge verpMalten, und rwar; dle Dozialhemokxätrw am Machmittag in den PciüD;.die.Kommunisten um 10 Uhr?; vormsttaps. vor der Boiipksrchei Die Sosialdc.Mtzkri'itLN, halten MrrnMgs' in alle» Beziptxn. Festper!ammiung-ry- '-ab. Die. Tagesordnung aller Der« .sam'mlllRgell:lmttet:.;.-^Di^BMutung. des 1.-Mai/. Dtr Beginns ist, auf L stlhr festgesetzt. Der nachmiltägige; Demoustrationszus in -detz.Krqter wird-von den-,Bezirken 'zwischen und. .^2. Ähr! nachiuittags angetrel.en .und über den Ring durch die Prgterstraßa führen. Der Äinckmarsrh aus dem Prater beginnt um 6 Uhr - ahends und vollzieht sich auf demselben Wege wie -der Äusmarsch.s Die S t r-a ü-c.n b a h n wird heute erst um s/z3 Uhr^nachmit'« tags vom Ring aus' verkehren. Am Bonmttag werden nur! einzelne Sonderzuge' für die Kiud-uh'.lfsükiion verkehren.:;,!i äste nehmen immer mehr Die Schwellung -der Ez'tremi 'iststPöllifl verschwunden, TvicbererscheinnngeN treten, nicht mehr Wremriiiien! . .., _____ . cht'mehr auf) iDin Kranthkit sdes Piäsidrüteü kann pals - völlig?behodcn anüe»: stehen.werden. - .-. -i j T,/^aS-Mdrischs Strombüd AugartenSeircke wird! Montag den 2. d. M. erösslüt. . . . . Rrnderüngeu ine Z«qsverkrhr orrf der Basorte-- lill^e. Ab?)koülaq den 2. d.. M. wird au! der Borortelinie an Stelle drs Zuges Nr. 64t- (ab Hütteldorf 3 Uhr 10 Mkntznachmittags, an Heiligenstadt 3 Uhr 42 Min. nachmittags)..Zug Nr.. 642 (ab Hütleldorf 2 Ubr 30 Min. nachmittags, an Heiligen- Habt 8 Uhr 2 Min. nachmittags) täglich regelmäßig'verkehren. * Pelroleurnahgabe. Vom 1. d. M.. bis II-.'Juni werden gegen Abtreuunng dec Abschnitte 1 bis 3 der k>«reffenden Bczugstartcn folgende Pelloleummengen ausargeben:. Für Hans-«, beleuchtuug vierzehntägig je st, - Literfür Wohnungen und Geschäftslvkale vierzehntägig je 1 Liter; für Heimarbeiter le lV-Liter: für Petrüleumbeznfls-Zusatzkarten und für außergewobnüchey De« darf vienehulägig je 1 Liter. Ladenpreis für 1 Liter K 33.60.^ -i * Ablieferung dsr Krregörvaffen. Die Kommission zur Ueberpahme won KnegSwaffen und Muniliöu stur Wim, hat! eine Kuridmachung erlassen, die bestimmt: Sämtliche im Privatbesitze befindlichen Kriegswaffen'sind binnen vwr Wochen an b:c lieberÜühtnslommisston für Kriegswaffen und Munition für Wim aüMiefern.' 7k'ie''Äbliefcrnngs-, besithnngSweise Anzriaepflrckit Irlstt^ 'nicht. nur. den unmittelbaren Besitzer oder Verwahrer, sondern! ' auchideir Wohnnngs-, beziehmrgsweise. Hauseigentümer, Etabuffement§-,.BavMhesitzer usw. - Vpr ''einem Streik der Arankenkasievarzte irr -Brag. Äns Prafl wird gemeldet: Die hiesigen Krankenkasserm! äk.sien haben ein UliiMätntzr bis zum 1Mallbelrmend' Eri fülluttg chrcr.Fordernngcn, überreicht, bei deren Nichterfüllung der Aerztestreik proklamiert werden soll. ' - ' ' "'s ErhoIr»«Ksheim für geistise Urbeiterinnelr. Der Verein Tages beim stättstr für Kriegerwaisen und -Kinder. UI.,' Nenn* weg 6,. beabsichtigt sein Erholllngsheiin in Nmwaldegg,; Gcroldgasse % am 15. Juni für erhvlupgSbedürftrge, rm Berufe stehende geistige Arbeiterrnuen zu eröffnen, die nn Alter dis zw 25 Jahren.stehen. Die Betreffenden müßten früh . hiiiaus- und abends zurückfahren^ bekommen dort vollkommene Verpflegung geg-n einen Regiebeitrag von ff 20 täglich. Anmeldtmgen wcrdew euir BtS 15. b. SW. e«tgcg«tßettcmnn?tt. " | BSiener Kinder ans Schweden. Am 6. d. M. uw 9 Uhr 40 Minuten friif» kommt im Westbahnhof ein Rü'cktrans< Port von '700 Wicuer Kindern aus Schweden an. * Srenerliche Lohnsorderungen ber SchtthMacher<j gehilferr. Die'Gehilsenvertretung hat der Wiener Schuhmachergrnoffenschast neuerlich Lohnforderungen in der Höhe von 50 bt5 70fl/o überreicht und deren Bezahlung ab Montag den 9. d. A« gejordert. / - , Tst * Selbstmord. Am 20. April - bat sich 'die 31jäürige Sopbst Riff aus einem Fenster ihrer Wohnung im Ull Stock des Hanfes, X., Hrrzaasse 78. ans die Straße gestürzt und m aus der Stelle tot geblieben. Sie hat die Tat aus Kränkung übev eine ihr eugefügte Ehrenbeleidiguttg begaugm. - - .. ::;4 « Der erste Vafsagierdampfer unter weifpblaneu Flagge nach PalLstrna. Der in die Dienste der „W a a w i r i m gestellte moderüe Dampfer für die Beförderung der, Emigranten nach Palästina wird erst Mittwoch den 15. d. M.. unter wnss blauer Flagge Triest verlqssen. Die erste Abfahrt wird unter besonderen Feierlichkeiten vor sich gehen, an denen eme meiye zionistischer Persönlichkeiten teilnebmeu wird. - Diesen Separat dawpser hat den besonderen. Vorteil, daß auch den Pastagtere» III. Klasse nebst Verpflegung aller Komfort geboten wnd. Den größien Vorteil werde» die C h a l«z i m genwtzeq,, die-^mcht, .wre