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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-29 · Heft 810 (29.4.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 810 (29.4.1921)
Date
1921-04-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr. 810 5Bien, Freitas war« ec um etliche Jahre jünger geworden. Um mich kümmerte er sich jetzt wenig; daS verdroß mich ein wenig und ich versuchte, ihm wieder ein wenig Moral zu pauken und ihn auf den rechten Weg zu bringen — doch umsonst!... Er/hörte mich jetzt nicht einmal an, hinkte ungeduldig um mich herum und ließ mich oft mitten in meinen schönsten Reden stehen, um sich seiner fröhlichen Gesellschaft zu widmen, mit welcherer jetzt sein Leben verbrachte. Und daS Loben war herrlich und in Freuden! .Bei-Tag besuchte die Sippe einander, veranstaltete Picknicks, kam nn,Streit und versöhnte sich wieder; bei . Nacht gab'S in unserem Hofe Konzerte und m schonen Mondnächten herrschte die Königin Liebe bis zum Morgengrauen. Daraus entstanden große Ungelegenheiten, rwch größere als früher, und sie nahmen diesmal ein unerwartetes Ende, unerwartet für ..Tiger" und für mich. , " IV. ' . , v DaS neue Ungemach nahm seinen AuSgaug von unserer Hausfrau, der dicken Zirl, MojscheS Ehegemahl. ES genügt. Hon ihr zu sägen, daß man sie mit dem Beinamen »daS Höllenmaul" ttämtie. -Wozu brauche ich Hunde?!" schrie sie einmal — r hat fp eine Hausplage hergebracht und die zieht andere nach.'Der Höf ist voll von Hunden, man hat Mühe durch» zugehen! Beinahe steigen sie einem auf den Kopf! Hunde auf meinem Kopf! Das hat mir noch gefehlt! No, no! Mieter mit Hunden'eingesetzt!..." Die dicke Air! begnügte sich nicht mit ihren Sprüchen: sie begann sich mit den'Hunden auf andere Weise ln befassen. Die fremden verjagte sie bald und des war ich selbst sehr zufrieden. „Tiger" aber brachte alle Tage neue mit/ und das Unheil wandte sich jetzt gegen ihn: Die Hausfrau jagte mit Stöcken hinter ihm her, goß heiß??' Wasser auf ihn, klemmte ihn im Hoftor ein und dergleichen. Mich verdroß das und so kam ich in Streit mit ihr. «Ein nettes Früchtchen!" —- schrie Zirl mit erner Ctrurme, daß die ganze Gasse meine Schmach hören mußte — „mH Hunden gtöt er sich ab! Vornehm!.. ..Geht euch nichts an!"-— antwortete ich bissig — „wenn ich! will, spiele ich -mit' Hunden! Habt ihr was dagegen? .. „Ruhig, Bengel mischte sich meine Mutter ein. —- »Antwortet"man so'einem älteren'Menschen?" - . „Wie denn? Warum mischt sie sich rein?" „Ich will aber keine Hunde bei mir im HmrSl" — schrie Zirl nm höchsten Diskant-„Ich weiß schon nicht:— wer rst hier Hausfrau, ich oder der grüne Junge, der Frechling? Dazu - so ein Aalgengesicht, so ein häßlicher Hundskerl!" Die letzten Worte ZirlS brachten-.mich ganz aus dem Häuschen und ich antwortete frech: . «Schöner als-ihr!... . Da§ war zuviel für Zirlirnd zornbebend rief sie, daß wir - „ein für.-allsmal" sofort, noch heute, ausziehen müssen, daß/sie uns in der Wohnung Nicht...mehr behalten wolle. Dcnsrviert durchs- Ztrls. GeschreiM-. .meine .Mutter über mich"her:- irPr:{'■■■■■ -r :-- -- ■ - ^Unmensch, was willst du von tnir? Willst du rmch rrrri Gewalt'. -in aller Mund bringen?" Ich kann doch um deinetwillen schäm keine Wohnungmehr'bekommen! Und dem Hund , tragt ex-noch..Semmeln zu! Ich.glaube, es ist genug, daß ich so einen'Goj erhalten muß wie.du -bistl".'.. '' - „Laßt euch vom Hund Kostgeld zahlen!" — rief Zirl. Der Vater begann wie/'gewöhnlich seiüe. Rsds: „Ich be. greift, nicht/ was denkst du dir eigentlich?!" Dann machte er eine' bedauernde Handbewegung und. verließ das Zimmer. So ging es Tag um Tag. Beim krrinrirten Schukein und.bei Notes Motel erwachte. die.alte Feindschaft und sie begannen! neuerlich. sich mit ' „Tiger" zu beschäftigen. . Der arme Hund fiel stark ab. Er-wurde nervös, seine Augen bekamen einen bösen Blick; seine Liebe zu mir bewies er jetzt in einer fieberhaften Art und warf sich auf mich hastig und mit schwerem. Atem, so daß ich mich manchmal vor'ihm ein wenig üngsügte. Daß man ihm vom Hof vertreibe, mochte ich auf keine Weise zulaffcn. „Sie wollen ihn unter allen Umständen los werden"... überlegte ich und suchte einen Ausweg. ... In meinem Innersten nistete sich ein sonderbarer Gedanke ein. Mir erschien er als der beste und ehrenhafteste Ausweg au§ dieser unerträglichen Lage und wurde endlich bei mir fester Entschluß — „Tiger" zu erschlagen!... ' ^ch will nicht beschwören, daß ich in diesem Entschluß gänzlich frei gewesen wäre von dem. Einfluß memer Roman, lektüre. Vielleicht habe ich nachgeahmt, doch ohne zu wissen, wem. und was. Sicher ist, daß ich beschlossen habe, meme Absicht ausznführen, obwohl mein Herz .in Qual sich verzehrte und-weinte. . Doch. wie zu. Werke gehen? DaS beste wäre, ihn «- schießen; dazu braucht man ein'Gewehr oder einen-Revolver. Erhängen? — pfui! (Mränfen? — et wird nicht ins Wasser gehen. Also — erstechen!...* , Eines Nachts steckte -ch ein Stück Semmel zu mix pttb!>argin der Brusttasche ein Küchsnmesser, ging auf,dsn-Hof hinaus, und pfi, ,. «SEIftet? wuchs.vor mir wie ans dem Mden «wrpor, sprang..mich.cur, beleckte meine Hand und. krebbäste wich/ in seiner Weise.. Mein fester Entschluß.wurde mit. einem Male-.schwacher... Ich.nahm ihn um betupfe, streichelte chn unb wußte nicht, was ich nun' tmr sollte.-Der Hund war fast iotr ,ivu* Fronde über che Liebkosung und wgrf mich, beinahe um .mit seinen. Sprüngen. Deshalb ffdtte M. itfc Gedanke so bat, bi* einzige Möglichkeit, «Tigers innen Qualen.zu befreien, wäre — ihn zu erschlagen. " - Ich fühlte, ich würde nie imstande sein, dies auszuführen, täte ich es jetzt nicht, und beschloß, mein Werk bald zu tun' >sch m die Semmel aus der Tasche und warf sie dem Hund vor. Mag -er sich zum letzten Male satteffen... Dabei wollte rch ihn mit einem plötzlichen Stoß erstechen, wahrend « mit dem Essen beschäftigt wäre. Das Messer hielt ich . die. gang« 3«ü. in der Dcusttasche: ich glaubte, wenn „Tiger" es sähe, toiteb?. er bald begreift«, waK jch Um. wolle. Wiener Morgenzettung An unsere p> t. Leser «nd Abonnenten! Infolge dec neuerlich enorm gefteigerten Herstellungskosten - der Blätter sehen sich die Wiener Tageszeitungen gezwungen,' die Bezugspreise für Abonnement und Einzelverkauf zu erhöhen. 1 Vereinigung der , österreichischen Tageszeitungen. * * Auch die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung* sieht sich genötigt, die Bezugspreise entsprechend zu erhöhen. /^ie Erhöhung wmde nur in dem Ausmaße vorgenon rn, als notwendig ist. um die gesteigerten Gesteht^.-^kosten decken zu können. Wu. bitten unsere Freunde und Leser, dies als eine im Interesse dec Erhaltung unseres Blattes notwendige Maßnahme zu werten und uns umso gewisser ihre Anhänglichkeit Zu bewahren. Am 1. Mar beginnt ein neues Abonnement. Wir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung emtrete. Erlagscheine werden unseren Abonnenten in den nächsten Tagen zugehen. Abonnementpreise ab 1. Mai: Für Wien fzmn Abholen in den Trafiken oder mit Postzusendung) Kr. 160— monatlich. Mit Postzusendung: DentschSsterrekch monatlich . . . ..... Kv. 100.- Tfchecho-Slowadei monatlich . . . . . . .«e. 17.- Polen monatlich. poln. Mark 100.- Jngoslawie« monatlich. . . . Dinar 12- Deutschland „ . , . . Mare 12.- Aumänie« „ . . . . Lei 20.- Holland „ ...... 1.50 Schweiz „ ...... . . . Frcs. A.- England „ .. ... oft S.- Italien „ .. . . . Lire s.- Amerika „ ...... ► . . Dollar -.50 Frankreich, Belgien monatlich. . ... Fres. 6- Die Verwaltung der „Wiener Morgenzertung". Zahlstellen: Oesterreichisches Poftsparkosserrkonto sMien) 150.603. Tschecho-slow. Postsparkassenkonto (Prag) 59.35!. Polnisches Postsparkasse«!; onto (Warschaus 1S0.2S7. Deutsche» Postsparkassenkonto ^Berlin) 108722. I«gosla«ische» Postsparkaffettkoato iZagreb) 40.085. . Rumänien (Gzernowih): Allgemeine DepofttendaiS» Filiale Tzernomitz. Ltalie» (Triest): Loolotä >t»Na»a ül oroöfto Vomivorolul», Trieft, VI» Mazzlnl SO. Endlich kam der Augenblick: Der Hund atz mit Gier und wandte mir seine Flanke zu. Mein Herz klopfte fürchterlich, ich atmete hastig und unregelmäßig... Leise nahm ich das Messer hervor, meine Hand, zitterte und ich hatte keine Kraft, sie emporzuhebe«... -Tiger" war mit feiner Mahlzeit bald fertig. Jetzt sofort! Wenn nicht jetzt, dann nie!... So flog es mir durch den Kopf. Mit dem Aufgebot aller Kraft.stieß ich mit dem Messer gegen die Seite d-S HundeS... Nie will ich diesen Augenblick vergessen. Mit einem winselnden Schrei sprang „Tiger" zur Seite uit& wandte mir seine Augen zu... Das war der Blick eines ftihlenden und verstehenden Geschöpfes; in ihm lag Erstaunen, Schreck, Weh nnb — Verzweiflung, furchtbare Verzweiflung! . . . Kurz darauf lief er mit einem - lang-gezogenen Klageton von nur fort und aus dem Hof hinaus... „Tiger"!... „Tiger"!... Zu mir, „Tiger"!... Nicht ich bin es!... Ich bin unschuldig!..." — so schrie - ich doll Verzweiflung und breitete die Hände auS. Roch während ich de« Stotz geführt hatte, hatte ich gefühlt, daß meine Kraft dazu nicht auSreichen werde und daß das Messer zu meinem Vorsatz nicht tauglich sei: ES hatte keine Spitze!... „Tiger" hatte nur einen Stoß bekommen, einen Schlag, von mir! DaS erste, mal! And die Verzweiflung und daS Elend» welche der Blick des unglücklichen HundeS ausdrückte, schnitten in mein Herz wie scharfe, spitze Messer... „Tiger" war und blieb verschwunden. Bahnhof- und Brrgfrerhrtt. Im Nationalvat hat es vor einigen Tagen eürt SDtegte Debatte über Koalitionsfreiheit gegeben. Chrrstlichsoziave und dentschnatwnabe Redner «egten sich in brüderlicher Uebeveinstimnwng über den sozialdemokratischen Terror auf, der eS, wie der Abgeordnet« Haider so schön sagle, unmöglich mache, datz es „jedem Eisenbahttbediensteten -ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit als freiem Bürger im freie« Staat unbenommen bleibe, sich seiner Weltanschauung gemäß die Organisation nutzbar zu machen". Diese Rede ist so erhebend uich zeugt von so viel Der-, ständuis für wahre Bürgerfreiheit, baß sie' unbedingt allen Mitgliedern des Oesterreichischen Douriftenklübs zur Kenntnis gebracht werden sollte, bevor sie über den Antrag schlüssig werden, ihre jüdischen Kollegen an der weiteren Nutzbarmachung dec Organisation zu hindern. Dieser Antrag steht bekanntlich als einziger Punkt auf der Tagesordnung der heute in der Volks- Halle des Rathauses fiaitftnbcstben außerordentlichen 2S?ApHM' /mn merkwürdigerweise sind es gerade bis Gesimmn« genossen des Mge-ordneten Haider, welche ihn eingebracht haben und für seine Annahme die größtem Propaganda uurchen. Dieselben Herren/-die sich vvtt einigen Tagen im Parlament darüber so erbosten, baß! Äse bösen Sozialdemokraten ^ruf d-em St. Pöltener Dahn^ Hof nur Sozialdemokraten Dienst machen lassen, wollen heute im Rathaus d>asür eiutreten, daß die Touristik in Oesterreich nur von Ariern -ausgeübt iverden soK.i Vergessen sind all die schönen Worte von den „freien/ Bürgern im freien Staate^ — die brutalste Parteipolitik wird rücksichtslos auf die Fahne einer Orga^ nisation geschrieben, die mit Politik gar nichts zu tu>t hat. Und dann wundern sich die Herren, .d-aß für mit' ihrem Freiheitskampf ün Nationalrat ab geblitzt sind' und daß der Minister Dr. Pesta nicht einmal, wie, wie ihm die „DeuLschofterveichislHe Tageszeitung" vor-- wirft, „wenigstens den Schein wahrt", als ob er di< antisemitische „Gerechtrgkeitsliebe" ernst nehme.; Reift Sir Stuart Samuels nach Palästina. (^t.Shiaä Samuel wird sich an: 2. Mai nach Palästina einschiffen, um seinem Bruder, dem Oberkominissär Sir Herbert, einen Besuch abzustcrtten. < ^Zionismus in Tunesien. Wie aus Tunis mijtzeteiltwsiA.- wurde'dort kürzlich emc Zionistische Föderation fü< Tunesien gebildet, der sich siebest zionistische Grrrppen ange» schlossert haben. Gruppen von Zionisten bestehen jetzt' in allen bedeutenderen Plätzen. Sie rekrutieren sich überwiegend'aus! . den Kreisen des kleinen Handels und des kleinen Handwerks.' Der jüdifche. Gedanke wird jetzt in Lunik von einer Reihe vost Zeitungen gepflegt, von denen drei in ftanzöskschep Sprache erscheinen und der Rest in dem , landläufigest . arabisch-jüdischen Jdrom. Die wichtigste zionistische. Gruppe besteht natürlich in der Hauptstadt Tunis» wo: von. den annähernd 10VX)00 Juden des Landes fast 60.000 lederst Sehr bedauerlich ist es, daß der bewußt-jüdische Gedanke VerW Rückhalt in den Schulen findet, die, nahezu alle von der.' Alliance unterhalten wecken. Sie vernachlässigen bist hebräische Sprache und die jüdische Ausbildung, nehmen gleiche mäßig jüdische und nichtjüdische Schüler auf und sind nur «rssdie Abgabe von Kenntnissen eingestellt, hingegen nicht auf die Bildung der Persönlichkeit. v Zionistische BezirLsseßtiorr Brigritetta». Ar» 24 d.-M. fand die ordenilrche Generalvestammlung statt.^ Nach Erstattung, der Berichte wmde dem abttetenden Ausschuß tm>: stimmig das Bertraucn voturt. Bri den hierauf vorgrnvmmerren Eahlkn wurde Herr E. NimmhLufer zu« Obmamv wredergewählt. ' * Gin Konzert: zagunste« deS jüdischen Achnl werkeS in Wien.. Der Wiener jüdische Schulverem,, der ft das. Ziel gesetzt l^at, Li? jüdische Jugend, die bisher m wem' nationalen Schulen in einem dem Judentum fremden Geiste - .wgrn würde, wieder mit dem Judentum m verknüpf vranstaltei Samstag den 7. Mar l. I. um f1 abends im großen Saale des Wiener Konzerthauses ein, S v , p h o «i e k o n g e r t, an dem unter anderem die mtt großem Beckall aufgenommenen Psalmr« von Zewarrdowiktz and BraS^ lavsktz »«igetührt werde», und drssnr R e x it e 11 r S fl »x g dem Ausbau des jüdischen S,ch»k«ep?.eA gewidmet fcin fall. Es drft'ht nämlich d« Msschi, da?' tüdische Sckulnetz in Wie«, das gegenwärtig aus de« Mnchew Rralsymnasium, der jüdischen Volksschule,, de» Lehrer-, btldungßkm'ien und hebräische» Sprachkurse» oest?bt» derart,;u erwertkr», daß ^u de« bereits bestehende» eme Nnhe «emv Institutionen binzukomme», die es erst ermöglichen drücke», dw positive ^öiuna des jSdrschen Erziehungsproblems in der Dmfpo« stvdenden Konzert zu beschassm hofft. Karle» z» diesem KonZkrs lind in der Buchbandluna LSwit, l.. Rvt-nturmstraße W, m Sekretariat des Jüdischen SchulvrrewZ, ll., Taborstraße SS » ‘ am Aberrd n» der Kon ettkass« erhältlich. » Hilfokomitre siiu Pia »Keoi«ifch-SSM Pogromspfev.!!., Taborstraße 20». AuSwriS . über die in der Zeit vom 11. bis 1ö. d. M« für, das Hrl.— zugunsten der jüdischen Pogromopser a«S der Ilkrame nngeumsrn« GÄdlvenden. Becher Samson K 100, Melle» Pessach » lw Rosenfeld Joief K 500, Ander Jakob K 50, Neuma«« BtE K fO, Ingenieur Lack Adolf 20, Goldsand Elle Ruber Emma KSO, Braunstein Israel K100, Morpenstrm Dü-< Helm K 20, Pollak Simon K 2, Lazarus Anselm K öOOO, Kesses Brenner Bamch K 200, Haß Chorlotte A 30, Wergler Drontz K fo, Be»»ste n I K BO. May Alfred K 200, Turkeltanb Smnnß K 100, Dr. Presser Jakob K 100, Fah« Aron K100, DeA Josei und Fuchs AlfonS A 40, ©oittfmamt Isidor K SM Maschiäch Adolf (aus Gossa' K 1000, Scharf Mendel KlOOj März Jakob K 200, Bernfeld Leon K 250, Horckowskr Jssdov K 30, Halbem Jakob K 500, Berger Emil K 20. Schrmza LoniS R 10. Feuerstein FranruSla K 1000, Nachtigall Leo R 100^ ^n§ Samuel K 1000, Eugen Fenster K 200, Ster» K 20, Perlbr K 300, Honig OssaS K 20, Perlbrrger Leo K 50, AdeedaK Leon K 50. Lebensart G tel K 100, Kalman fc 5K Goldstoff Eva K 40, Dr. Vogelbaum S. K 1000. Miß 6j K 100, Lilienfeld Anna A 50, Fenster Drouka 5 30, Gottsrietz Devi K 20. Seif Abraham K 100. Austerlitz Jolanthe K 100) Schattner Ch. R 200. Slilmo« Israel R 300. Dr. HeLnmwi Job. K. ioo, Katzner Hrrmmm R 60, Fned Friedrich, A 2<.vj Gniöber« L Co. L 7M. Sommer Josef * *00, Frickmame Salomo« K f OO. Oberrabbiner Jlak Meier Heschtzl A 400m Baracker Jakob K 300, Grünzweig Srmo» K 50, Tpstem RoA R 80, Daniel Samuel R 20, Bchar Joles X 100, GloezeMv Salomo« K 60, Z ionistische Frauen»rs.a» sation sür dl« westlichen Bezirke Vienaus dem Erträgnis des Kinder-PurimfesteS für die Pogrontz wassm: K 3(K0, Friedmann Rrisel R 1000, Jmd« M. K 100, Brüder Kantor K 100, Summe K feiejju der ftüherr Answeis vwr R 8i.l30, bisheriges GesanrtergebniS: K 110^82 —. dLichtigfirlirmr: I« AuSweckt Nr. 2 «oil eS richtig herße»: Tha» David 200 (statt 90). — Weitere Spenden können bei der Allgemeinen D e v »fetertz dank. t.. Schottengaffe 1, ans dos Aonto .-üfskomit« m die ukrainisch.jüdrtchen Pogromopser" «legt oder im prvdgj torischen Dmea» des Komitees. U.. Tsdorstraße DOtz übergebe« werden, rrnfrthfl auch ttttiitmuMa an bade» Bofe.

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