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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-13 · Heft 794 (13.4.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 794 (13.4.1921)
Date
1921-04-13
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Men. Mittwoch tkich Heliettd macht, voraussichtlich nicht zahlen & 9 r n « n und der Staat würde mit dem größten Teile seiner MvArötzfordernngen leer ausgehen. Wird dagegen die Sitzverlegung nach Paris igtfkt:-*::,. so löüi die Pfnrrdschuld der Landerdank aus.dem. Prüfung?- and ii i• <-g! eich verfahren heraus «nd es entfällt. bk Haftung des Staate-? uad damit auch die Zahlung des Sprate?. Es bedarf woh! keiner näheren ASführungen, daß sie Krisis einer Großbank L-H fchon. an und für sich ein unheilvolles Ereignis wäre, auch andere österreichische Banken stark'mit, n^hrrren würde, jedenfalls ot^er zahlreiche In Lusirirn, dir zum 5ionzern der Länderbank gehören,, hart irefssn würde, gar rücht zu reden von der Erschütterung ver ELn^elwirtschachst' der Einleger der Länderban? und aller mit ihr :m Zusarnnrenban-g stehenden Einzelsubjette. Es ist von der Negierung beabsichtigt, die Erteilung der :n: Gesetzentwurf vorgesehenen Bewilligung an die Lau» verbau: im HauptauSschutz nur bannt ' dorzuschlagen, daß krleiw^eisi.g noch eine Reihe rveitgeherlder Bedingungen an die Ländervaut gestellt wird. Di? ÄänderÄau? wird sich unter anderem verpflichten rrrüsis!:, das dem inläudrsihen Geschäftsbetriebe gewidmete Ergenverrnotzen zur Gänz-r in ützsierreich veranlagt zu feixen. Sorvolstdie britische als ruch die französische R e g i c r u n g legen — wie uns kürzlich wiederholt Versicherr .wurde den größten Wert auf das baldigste Zustandekommen des Länderbank» ärtanfi * c n i S in eigenem Interesse der diesen Staaten augehöri-zen Gläubiger. Sie stehen aber auch auf dem Standpunkt, daß dies auch - : emett erste» Schritt auf dem Wege zur fmanziellin Hilfe für Oesterreich beb-utet, daß cs ein Mittel ist, um unseren Staat unb unsere Dirisches: von einem Teil der durch den Friedensvertrag' auf« cwlLgton Pflichten zu befreien. Ein formelles Junktim zwischen dem Zustandekommen dieses Arrangements und der uns in Aussicht gLsisllten Kreditier in. ittlung besteht nichr. Es wurde uns aber nicht etwa nur von Politikern, sondern speziell in London auch von Fachmännern in sehr ernster Weist vor Augen geführt, das; eine Ablehnung bei ben Großmächten und bei jenen Kreisen, die wir bei der Durchführung der Kreditvermittluugsakrion unbedingt brauchen. Verstimmung Hervorrufen würde, und daß das allgemein dochlnwLue Besireben, uns Kredithilfe zu verschaff«: und zu vermitteln, beeinträchtigt werden konnte. Ich ronstariere nur eine Tatsache, wenn ich sage, daß rurs dringend nahegelegt wurde, auf eine Möglichst baldige Verabschiedung des Gesetzentwurfes hinzuw'irken. Ende dieser Woche ürginnrn die Kredii vcrhvridlungen mit d?77 T elegierten des BSlkerburrües. Ich würde.es nur im 'Z.-.ieresso der Förderung dieser Verhandlungen gelegen ---aß aury wir bei der ersten Lesung des Gesetz-. si-.ch'::rfe< den guten Willen zeigen, den Entwurf und mit ihn: zunächst dis Länderöankfrage der baldigsten meritorischen Behandlung im Ausschuß und damit vielleicht auch dann der raschEen Realisierung zuzuführen. Abgeordneter El der sch (Sozialdemokrat): Es scheint, daß das Parlament dieses Gesetz als Vorauszahlung auf die Kre ditversprechüngen beschließen soll, mit Lene:: wir schon seit Monaten hingehalten werden.- Es ist doch ri.-Mvenöig. einmal offen die Meinung über diese Kredtzi- Lrcrsprechungen zu sagen. Entweder müssen wir Kredithr lfe bekommen oder der Anschluß an Deut sch- 1and muß verwirklicht werden. Die Sozialdemokraten stehen rmf dem Standpunkt, es ist der natürliche Weg zu wählen', der Weg des Anschlusses an Deutschland. Wir sind nicht S&.y'JU-, dieses Recht um das Linsengericht einer. Kr ed r thilfe, noch dazu einer unzureichenden, zu verkaufen. Wenn im Monat Mai die Verhandlungen nicht zu einem für uns günstigen Abschluß gelangen, dann werden wir die Frage des Anschlusses an Deutschland auf die Tagesordnung setzen. Wir sind gegen diese allgemeine Ermächtigung, west! fürchten müssen, daß jeder diplonurtisch verkleidete ausländische Schieber, wenn die Regierung diese Ermächtigung hat, in der Lage wäre, von der Regierung eine solche Sitzverlegung zu er-. Zwinger:, und weil wir die Regierung für zu schwach, halten,. einem solchen Druck gegenüber den gebührenden Widerstand »>u leisten. Abgeordneter Paulh (Großbeutscher): Bei der Lektüre, hes Gesetzes hat nian das Gefühl, daß hinter der Länderlo.ni bereits eine ganze Schar von anderen Instituten stehen, die denselben Weg der Verlegung ihres Sitzes in das Ausland l)€}rfi reiten, wollen. Wenn die Regierung der Länderbank schon entgegenkomrnen will, warum hat . sie dann nicht ein eigenes Gesetz für die Länderbank eingebracht? ES handelt sich aber nicht um die Sitzverlegung, sondern um viel mehr, um bte Auslieferung!»es restlichen Besitzes der österreichischen Wirtschaft an das ausländische G r » ß (o p i ia t. * Abgeordneter Partik (Thristlichsozialer) meinte, dir Frage der Sitzverlegung der Länderbank müsse pom-rein saufrnännischen Standpunkt beurteilt werben. Seine Partei sei der Anschauung, daß im Ausschuß im Einvernehmen aller Parteien em für Staat und Volk erträgliches Ergebnis gesunden werden könne. Damit war die Debatte beendet; die Vorlage wurde dem Finanzausschuß Zugewstsen.. Nächste Sitzung: Freitag den 15. d. M. «m 11 Uhr towüttMA« WLenev Mor^erizeitung Tagesbericht. Direkter Schiffsverkehr «ach Palästina. Jur Schiffsverkehr nach Palästina ist «ine er-- greuliche Steuerung zu verzeichnen, die für di« ganze Emigration von größter Wichtigkeit ist. Auf Grund langw'erige.r Verhandlungen Zwischen der „Maawirim", Jüdisch Paläftinens'sche Reise- und Tran'Port ge feilsch aftm.b. H., und dem Lloyd Triestino ist es nämlich gelungen, die Einstellung eines besonderen Eildampsers für die Palästina-Emigration Zn erwirken. Der Donnengehalt dieses Schiffes, beträgt über 7000 Tonnen und besitzt einen Fassungsraum für -10 Personen erster Klasse, 20 Personen, zweiter Klasse und über 700 Personen dritter Klasse und entspricht sowohl durch Äufstellung .von Betten mit einem eigenen Gepäcksraum, einer besonderen.Äscheren Kücheneinrichlung und durch die ge.ref e en.hygienisch?» Maßnahm n (Arzt, Waschand Badegelegenheiten) all.» Ansprüchen, die man sowohl vom nationalen als auch vom v-erkehrstechmschem Standpunkt an die Rei,«Möglichkeit nach Palästina stellen mag. Durch., die Einstellung des Schiffes, welches unabhängig von den nach wie vor nach.Palästina regelmäßig abgelendsn Dampfern im Abstande von je drei Wrchen in sechs Tagen den W g Triest—Jaffa direkt zurücklegen wird, wird wohl die Möglichkeit geboten, in kurze» Zeitabständen eine verhältnismäßig große Anzahl pou Emigranten nach Palästina, in beguemer Weise zu befördern,-was bei der im Frühling zu erwartenden, stärkeren Emigrationsbewegung von großer Wichtigkeit ist. .Der neue Dampfer, der den Namen „C a r n i o l ia" trägt, wird gleich nach den Peßachfeiertagen seine erste Reise nach Palästina antrejeu. Mit Knüttel nnd Schlagring. Dem Wiener Organ der großdeutschen Antisemiten sind die zionistischen Versammlungen in den österreichischen Provrnzstädten ein Dorn im Auge. Dom Standpunkt der Rassentchcorie ans müßten zwar gerade die Deutschnationalen die Anstrengungen des Zionistischen Landeskomitees, auch die abgesprengten Splitter des jüdischen Volkes national richtig zu orientieren, aufs freudigste begrüßen, weil dies doch dir arisch« „Abwehrbewegung" aufs wirksamste unterstützen mutz. In Wirklichkeit empfinden aber dre Antisemiten, nach dem Zorn der „Deutschösterreichischen Tageszeitung" zu schließen, die zionistische Aktion als böse Geschäftsstörung und daS wird jeder Kenner der Verhältnisse ohneweiterS begreifen. Die Provinzjuden, hje in ganz geringer Zahl mitten unter kompakten alte« Schichten wohnen, find nämlich die merstumworbene« Wurzen für „deutschvölkische" Zwecke. Man schmeichelt ihnen alS „Ausnahmsjuden" und läßt sie als solche wacker für Schulvereins- und Südmarkzwecke buchen. Die ganz Brave» dürfen sogar deirtsihnational wählen. Ez ist also verständlich, daß bas großdeutsche Organ au feine Anhänger die vielsagende Aufforderung richtet, den jüdischen Versammlungen „das größte Augenmerk zuzuwenden". Um einen Grund für die Kriegserklärung ist daS Blatt nicht verlegen. Wir haben jüngst an der von der Entente gegen Deutschland inaugurierten EntschLdigunaspoliti? aasgesrtzi, daß sie nicht die Kriegsgewinner trieft, die ganz gut für den Krieg, den sie angezettelt haben, bezahlen könnten, sondern dis unschuldigen Massen des arheiteirben deutschen Volkes. Daraus macht der journalistische ^Vertreter der superioren germanischen Ethik mit Hilfe einer ganz kleinen Entstellung einen Ausdruck unserer — Gehässigkeit gegen das deutsche Volk! Der gute Mann hätte sich diese Mühe sparen können, denn gegen Juden gehen die teutschen Recken erfahrungsgemäß auch ohne jeden Grund ganz gern los. Wir sind nur neugierig, wie sie das diesmal machen werden. Der boshafte Zufall hat es nämlich gefügt, daß die „Deutschösterreichische Tageszeitung" unmittelbar unter ihrer Kampfansage gegen die zionistischen Versammlungen mit riesigen Lettern: werkünbet: „Kn ü ttel u n d S ch lä g r in ge — b ie Beweisgründe der Sozialdemokraten!" Und .darauf folgt ein Bekenntnis' zu der Anschauung, daß Knüttel und Schlagringe ganz verwerfliche Kampfmittel sind, mtb daß sich Sozialdemokraten und Zkommunisten mit der Anwendung solcher Mittel doch mrr ein geistiges Armutszeugnis ausstellen. . . .'Die ruhmreichen Eroberer der Mensa Judaica, die tapferen' Sprenger der sozialistischen Märzfner aus der Unitersität und dis unvergleichlichst Sieger im' Kämpfe g-.gen Tramway- und Kaffeehausfeuster anläßlich des Antisemitentages werden durch diese unbedachten Auslassungen ihres Parteiorgans in die größte takt'fche Verlegenheit geraten. Was nützt es ihnen, jüdischen Versammlungen ihr „Augenmerk^ zuzuwenden, wenn Kdiüttel und Schlagringe als sozial-, demokratische Waffen kompromittiert sind? Auf ein geistiges Ar m u tszertgn is Whr oder weniger käme es ihnen ja im Dienst« der deutschvölkischen Idee nicht an, aber der Schmach, mit eine« Sozialdemokraten oder gar Kommunisten verwechselt zu werden, kann sich ein teutschgesinnter Mann doch unmöglich. aussetze«. Die „Deutschvölkische Tageszeitung" wird also, trotz ihrer Angst vor dem Staatsanwalt, diesmal ihrM Getreuen schon genauere taktische Anweisungen auf den Kriegspfab mstgeben müssen... Bo« -er Wiener Aniversiiat. Berin« der Inskription für ausländische Studierende. Massenandrang bei« den Amtssteveu. Gcstem haben an der Wiener Univelsität die Jwlnptionen der a u S l ä o d r f che « S tu d i e r e « o e « iiir das Sommrrsemcster degonnrn. Die Einichrubungen währrn dis mklusive 16. d. M. Der Antzrang der Aaslänser-Gtudieienben war am de-»«» «ft« JujkGtmu-raor v» mta mk hüs 13. April 1921 Nr. 794 die Bramtenscha^t der Qnäsinr eine g,one. mühevolle Ausgabe zn bewältigen. Für die Ausländer gelten im Eommenemester gl ichuit'a auch d'e e r h o h't e n G e b ii h r e n für die Prüier, Borlesmmm und Dokiorpromot onen. — Die Boile'Uvge« n« fet Wiener Un versität werde» kommend:» Montag auf alle» Faknltävn srttrns der Proseßorr« an genommen. Erhöh««g der städtischen Tarife. Aufhebung der Sparmatzunhmea. Eine neue Erhöhung drr Tarife der städtisch e n U.n te t » e h m u n gen, Gasweike,Elektrisitatswerke.Sttaßmbahnen, eiuschließl'ch der Kr,Mellwagenunternehmung, si e h t n n m 111 e l b a r h e v o r. Das A«?m-ß dieser Erhöhungen ist uoch.nicht bell mmi, doch kann schon ievt angenommen werden, daß sich die Skräßenl'asmtär'fe u m mindestens 30 b i 9 4j*/o verteuern dürfen. Die Erhöhung der Gas- und S t r o m b ezu g 8v r e is e wird erst mit dem Ablauf d.rv grsenwärrigrn Ableseper'ode, die'am 10. Mai endet, durchgriübrt. allerdngS rückwirkend für .bic Zeit vom 31. Mürz bis- - w. Mai. ' Dm Anlaß zu diesen -bevorstehenden Tariferhöhungen hat dieL o h n b e w e g u n g d t t 6 t« ß en b a h n b edreust e t e rr pkgeben, die eine Steigcrung der Teuerungszulage um lf0V« fordern. D-e Berbandlungen werden fortgesetzt. Eine.bestimmte Fr'st für den Abschluß ist noch nicht gesetzt, dock wird rie Erledigung tunlichst rasch eiiolgen und bereits im Lause dee-- nächsten Woche weiden Vereinbarungen Zustande kommen. Im Zusammenhänge mit den'TaMegu1le,nngm, steht der Plan, d:e srineizeit eingclührten S v^a tlnl ß n a h m t n für den Verbrauch von Gas und elektrischem Strom gan lich au fr u h e b e«. Durch Freigavr des Gas« und- Stromve-.brauches würden natUigemäß d:e Einnahmen der städt schen Unternehmungen betlöii tlich steigen und die daraus resultierenden Mcbreinkiinste würden die Stellung der neuen Tarife günstig bremflußeu. Jüdische Kriegsopfer in Samarkand. Heer Josef Mer meist ein m Drohobye, (Polens schreibt uns: Nach stchstähriger Ges.ingenschafl aus Samo r« k a « d lTurkcstan) hcimgekehrt. bin ich bereit, allen Angehönge» der nachfolgend angeführten Personen, welche wahrend meine« Gefangrnschair gestorben sind, m t genauen Talen des Strrbe« tages zu d enen. Alle die e Verstorbenen wurden in Samarkand au! dem jüdischen Friedbof nach jüdischem Ritus bestattet und ich habe i dem einzelnen einen Grabstein mit deutscher rmd' hrbrä scher Jnschritt ausgestellt. Ich habe ein Klischee m»tgebrochk und drn bereit, jedem der Angehörigen eine photogravhische Aul-, nähme der Grabstätte anfertigc« und zukonlme» zu lasten. — SS sind verstorben: Ma'kus D a u m w o l l. 13. Mai 1915; JonaS Fried, 1. Juni 1915; Salomon Uebermanu, 4. Juli 191ö; Adolf Engel, 4. Julr 1915; Karl Schacher!. 84. August 1915; HckariuS B r a « n f e l d, 16. September 1915; Gabor Glaser, 1. November 1918; Jakob H i f f m a n «. 8. Jänner 1916; Michael WiZd. 1. Oktober 1915: Ignaz Klein^ 24. Oktober 1915; Joses Ä e i ß. 10. Oktober 1915; Karl Fakke« flrck. 8. Oktober 1919; Samuel Grü »feld, 87. September 1015: Lazar I «s f e, 2g. August 1915; Sieg» «und S V i tz e r, 24. Auanst 1915; Josef B o eh » e r, 81. Auaust 1915; Eduard Weener, 4. September 1915; HeinrichM o l d a u e r, 27. September 1915; Jonas Stiller, 30. O tob:r 1915; Mar G r o ß, 5. Februar 191©; Joachim M e rm elfte in, 22. Marz 1916; Geza L ii sauer, 31. März 1916; Abraham K u b i v f e 1 b, 8. Mai 1916 i Sandor Goldstein. 19. Juni 1915; Fische! Such« mann, 17. September 1915; Marttu Rösing e r, 8. Oktober 19l5; Max Lews. 16. November 1915; Sieg« mund Pr s ck nik, »81. Oktober 1915; Gabor L 8w i, 16. November 1915; Samuel S ch w a r z, 20. November 1915; MikloS Z i S n e r, 16. Dezember 1915; F'idor Kreutzer- 6. Jänner 1916; Milsa S u r a n tz, 8. Jänner 1916; Egon Kovperl, 10. Oktober 1917; Gerschon Bruckner 14. Deiember 1917; Josef P » l! a k, IS. Dezember 1916; Dr. David S i v o s ch. 29. Oktober 1915; Dr. Salo Zwecke^, 24. Dezember 1917; Regimentsarzt Dr. Ignaz W res er, 21. März 1919. ___ * Lenmyeldar-Gedenkserer. SamSkag den 16. d. P- Nhr äbcnks. veranstalttt die Hitachdubt «n der »Scholle* «me Gedenkfeier nach den Gefallenen in Tel CbaS> Du Gedenkrede hält Dr. K a tz e n e 1 l s o h n aus Konstantmopel. de» künstlerischen - Teil btsorgm Konzer'sänger Bohomolny. Prokeffor Ehrlich, Benz on Srgall (Freie Jüdßche Volksbühne) «ud R. Ulanowskr. * Kunst- »nd Buchausstellung de» Haruach. Im Kreise des kunstsinnigen jüdischen PublikamS gibt sich lebhaftes Jntkleste für die Knust» und Buchausstellung deS BerbandeS jiid'scher Forscher, Schriftsteller «nd Künstler kund. Geöffnet täglich von 9 dis 6 Uhr. Sonntag von 9 bis 1 Uhr. 5 Zionistische Bezirksselktion Alsergrund Am 16. d. M, 6 Uhr a'.-ends. findet ,m Saale des Casö Ei t y, lX, Po,zellcingasse 1, I.Stock. d,e Generalversammlung statt. Bor Erledigung der TageSvidnung Referat des Herr« Abgeordneten R. S t r i ck e r. Hie! auf Tätigkeitsbericht. Kasse»'' bcrrcht, Bericht der Ncvi'orm, Neuwahlen, Eventuelles. Begräbnisse am heutige« Lage. A l t e r F rie db o f: .«.Uhr S> Min. B ckmann Rosalia. 10 Uhr Pollatichek Anna, 10 Uhr 80 Min- Frankel Joftf. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Duschäk Jos», 9 Uhr 30 Mrn. Maier Jakob, 10 Uhr Weisinger Aron. « Briefvermittluuq «ach Sowjeirrrtzland und der Ukraine. Die Beiliner Piestrabttilung »nd Po-»vermittlungs° st Üe des Skandinavlsch-jüd ichen Zeniralhilfskomilees ersucht unS um drr Mitteilung, daß sie Briefe zur W e r r.e r b e f ä r d e» rung nach Rußland und der Ukrarn' übernimmt Die im Wette,befSid'rung bestimmten Br'tfe müsien in emem unfrankierten, offenen, m t genauem Adresse des Adressaten wie auch deS ÄbfeudeiS. soweit möglich m rmsischer Spruche» verseh nrn Kuvert zugeschickl w rden. Die Briete sind so kurz wie möglich abzufasien und sollen nur Mittelungen pi »Vater «nd fnttt hart' NatU' enthalten. Für die Weiterbeförderung »st eine Gebühr von 5-Mark, berpelegi i« Papiergeld, Br efmarlen odeir internatroNüen Marken zu entrichten, von der nur unbcmnt Itc Perionen befreit sind. Alle Sendungen sind irank'klt, jedoch nicht einge'chtieben au die Abteilung des Skanb.»Jüd. Zen trat kilfS« > SEckM,Ä«rL»» KVi. 47» UorckKratzr VL, M richte«.

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