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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-10 · Heft 791 (10.4.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 791 (10.4.1921)
Date
1921-04-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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mt t Mm, Sonmag Wiener Morgenzennnz 10. Apr« 1021 mm Der englische Streik. —y. Wirn. 10. Sprit. Die HoWenKrise in England ’V •>» Dienstag um Mitternacht läuft die Frist ab, welche die Bereinigung der Bergarbeiter, Eisenbahner und Transportarbeiter 'der englischen Regierung zur Wiederaufnahme der Verhandlimgen mit den Ausstänhigen gestellt hat. Die Regierung ist zu Verhaudluflgen nicht aur bereit, sie hat selbst die Initiative hiezu ergriffen, fordert aber als unbedingte Voraussetzung die.Einstellung der Sabotage in den Bergwerken» die Eigstgtum der Natton seien. Die MaßW.hMen, die die Regierung anKindigt, um einer Erschüttenrng des sozialen Gefüges entgegenzuwirken. sind dieselben, die noch immer zu Berten großer Streits angewendet wurden. Es wird an die! Waffen appelliert. Eine königliche Proklamation beruft die Reserven des Heeres ein, Unterbricht die Demobilisierung mch ruft Freiwillige ftir die Zett von Lre^ Normten zur DienstleiMng in heu VertEsiungsformationen auf. Aus allen Teilen ües Reiches find Truppen rmch den gefährdeten Gebieten von Wales und Schottland unterwegs, um dem Willem der Regierung - Respekt zu verschaffen, die sich für fee unvermeidlichgewordene Kraftprobe sichern will. Die Gründe für'den Streik der Bergleute sind fast dieselben, die schon im letzten Herbst zu einer weiträumigen Arbeitseinstellung geführt hüben. Damals konnte die Krise noch zurückgehalten werden und es war ein provisorisches Uebereinkommen erzielt worden, wonach Lohnkürzungen bis cntf weiteres unterbleiben sollen. Die Grubenbesitzer haben mm ihre Absicht, zu Äohnreduktionen zu schreiten/ mit Rücksicht auf die bedrohliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft von neuem ausgesprochen; der Appell der Arbeiter an die Negierung, die entfallenden Löhne durch staatliche Zuschüsse zu decken, wurde abgelehnt. ' Die Wurzeln dieser Krise liegen, wie alles Unglück, ka§ im Verlauf dieses Jahres über Europa kommt, in dem Frieden von Versailles. Solange dieses Dokument her Einsichtslosigkeit zu Recht besteht, so lange können derartige Krisen nur aufgeschoben, aber nicht in ihren tieferen Gründen beseitigt werden. England hat den französischen Markt für seine Kohlen verloren. Frankreich ttvecft seinen Bedarf heute reichlich, ja sogar überreichlich aus den deutschen Reparationen. Kon den 4$ Millionen Tonnen seines Kohlenverbrauches war durch den Krieg ein großer Teil in den zerstörten In? dustriedeparternents nicht zugänglich geworden. Lloyd George hat den Entfall auf die Hälfte, also auf %\ Millionen Tonnen jährlich geschätzt. . Nun hat Frankreich unter dem Titel der Wiedergutmachung die Förderung d^' Saarrevier-8 mft 13.2 Millionen Tonnen jährlich beschlagnahmt; rechnet man hiezu - den Ertrag der Gruben in Elsaß-Lothringen mit 3.8 Millionen Tonnen,, so ist bereits der Entfall mit 17 Millionen gedeckt. Nun fett Deutschland außerdem noch an Frankreich zehr;. Jahre lang 7 Millionen Tonnen zu liefern, was den. Ausfall bereits mit 3 Millionen Tormen übersteigt. In dem Abkommen von Spa find die Lieferungsverpflichtrmgen Deutschlands an Frankreich auf' 26.4 Millionen Tonnen festgesetzt worden. Die. Folge ^dieser Ablieferungen .ist nun ein großer Kohlenüberfluß in Frankreich und nebst anderen Erscheinungen die Emanzipation dieses Staates, von der englischen Förderung. Es ist außer der deutschen. Industrie auch das englische Wirtschaftsleben notleiidend geworden. Dies wirft aber auch wieder, .auf Frankreich zurück, indem umfangreiche englische' ‘ Bestellungen in dem Gebiet der Seidenfabriken in Lyon und Grenoble rückgängig gemacht worden find, So. zieht ein Unglück das andere nach sich und man wird sehr, bald von . einem «Merlichen Hinaufgsshen der Arbeitslosenzisfer in Frankreich hören. ‘ Die Kritik des englischen Rattonalökonomen K^neH SN dem Versailler Frieden trifft bis auf dem Buchstaben KU und erfährt durch die Tatsachen ihre unbarmherzige Bestätigung. Das Friedensdiktat, sagte er, ist nicht klug «nd nicht zweckmäßig. Durch seine unerfüllbaren Forderungen muß es zu fortgesetzten Reibungen führe,r. -Mit tat wirtschaftlichen Ruin Deutschlands ist die schwerste Schädigung der Alliierten unlöslich verbunden. Weit wichtiger aber ist, daß . das Ausscheiden eines wesentlichen Teiles auS dem Wirtschaftsleben notlvS-ndigetwsise auch die anderen Teile Europas ms Verbetberi führen muß. Es gibt keinen Fltcken auf der europäischen Landkarte, auf den die Voraussage Keynes' nicht zutreffen würde. Die englische Regierung hat durch, den Abschluß ihres Handelsvertrages mit Rußland gezeigt/ daß sie die Gefahr der Unglückskette erkennt. Sie hat damit vielleicht aus den, egoistischen Jnterssie gehandelt, den russischen Markt ihrer eigenen Industrie zu sichern, während Frankreich, feine Krqfte m dem eWgen Häher mit Deutschland bis zmn Zerreißen anspannt. Aber doch wäre damit auch noch das größere und weitere Ziel. erreicht, einen großen Toll des Kontinents wieder der Produktion zu öffnen. Die konsequente Befolgung dieses Planes müßte notwendigerweise auch zu einer Revision der Haltung gegenüber 'den Mittelstaaten ftlhren. Wenn die englische Negierung rwas zu erwarten steht — in neuerlichen Verhandlungen mit ihren streikenden. Arbeitern ein Kompromiß erzielt, so kann auch diesem nur eine kurze Lebensdauer beschieden sein, solange die Aussparung _ der aktiven Kräfte Kerstschlanhs und LZesterreichs forvdyuert. Hgs. Ende dieses Zustandes wäre di« vollständige Verelendung des Kontinents und fcift Unfall an den gesunden und robusten ameprkanrfchen Gläubiger, der das ganze Friedensfeerk m '%m% M3k.2bwa. mmsiL. . _ ' Die Grubettbesitzer wollen «achgebsn. Paris, 9. April. (Wolfs.) „Daily Chronicle" berichtet, Hatz bps Wmitee hxr Gxpbenhesitzsx geneigt fei, figit BergarWerm b tz ffere Pediuguugen zu getMreu' DexMittlyngssktry«-«, London, 8. Llpril. (Reuter.) Obgleich' dxxD'reibund das Streik-Ultimatum bereits erlassen hat," beniühen sich die bedeutendsten Arbeiterführer noch mitallen Kräften, den Frieden herbeizuführen. Insbesondere ly ne s, Hendersou und Thomas hoffen noch immer.'ein Mittel zu finden, um den Abgrund, der zwischen Bergleuten und ' Vergwerkshesitzern klafft, zu / LbxrhrMen. Die ryorgige ZusgMsireAynft M ZWd George wird aüch äls eine Möglichkeit für eine erfolgreiche Vermittlung betrachtet. Bedeutsam ist auch die Verschiebung des Streikbeginnes auf Dienstag . Mitternacht. Da der sofortige Ausbruch' des StreM allgemein erwartet-würde-, ist dieser spätere Zeitpunkt ein offenbarer Sieg des gemäßigten Teiles des Dreibundes, der hauptsächliche die Transportarbeiter umfaßt/ hie sich bei der Konst kenz energisch dafür einsetzterr, haß ge* uügeud Zeit gelassen werde, um alle Möglichfeiten eiiM Verständigung zu versuchen. Thomas forderte in einer heut« nachts im Padbingtop - Bahnhof abgehaltenen Versammlung die Eisenbahner auf, nichts zu tun, was die Lage verschärfen oder Verbitterung schaffen könnte, und. den Streik nicht als' willkommenes Auskunftsmittel, sondern als absolut letzte Zuflucht zu betrachten. Die Legierung hat heute abends einen Aufruf an alle loyalen Bürger erlassen, sich an der Verteidigung zu hedeiligerx. « - Aus L o nd on wird gemeldet: Die Vereinigung des , Arbeiterd reib und es wird den Streik von Dienstag Mitternacht an erklären, wenn die Verhandlungen bis dahin nicht wieder ausgenommen werden. Im Unterhaus verlas der Premierminister Msyd George eine.Proklamation des Königs, wonach' Me Angehörige« des Heeres mit Ausnahme der in Irl and wohnenden RasernpiMzs Mherufen wechen. Freiwillige werden M H«mziK TaZß-anfMnommen chrd in bst VerteihigMgsfvrmgftMy, '.xiuMpeiM Den 'streikenden Bergarbeitern ist bst - Äfe-. heiMfeMnterstützung -- - - -; entzogen wordou. Berichte aus - verschiedenen Kohfenfeldexn, insbe^.. sondere von Wales, Schottland und im nördlichen England, deuten aufi eine zunehmende Entschlossenheit, der Grubenarbeiter hin, alle Arbeifen von Frei»- willigen für hfe Sicherheit her Gruben zu -verhindern... Bn.verschiedenen Plätzen ist es zu c; Zusammenstötzen gekommen. Das Ärbeifervrgan klagt, die Regierung mobilisiere mit derselben Energie gegen die Atzbeitex^, die sie vor sechseinhalb Jahren gegen die Deutschxn'imtfaltet habe. / ' ' Im Gebiete von Rhondda in Wales sind bereits zahlreiche Schächte ersoffen oder ich Bearifse zu ersaufen. ■ " / .. / '--Die Trade Union, die allgemeine Gewerkschaft, HUihren Vorstand für heute nach London' einberüseN' Äuf der Tagesordnung steht 'die ' * - - Prvklamrernng des Generalstreiks. Die Angriffe auf die Eisenbahnlinien haben sich fe vermehrt, daß von heute an auch die Bahnlinie» unter militärischen Schutz gestellt werden. -' Die Arbeiterführer ermahnen die Streikende«, alle Gewalttätigkeiten zu unterlassen Und während-besSlreUs eine friedliche Haltung einzunehmen, bis zu dem Zeitpunkt, wo der Handel und die Industrie lahmgelegt, sein werden. Dann werde es Sache der Arbeiter fein/ die Produktion, die Lebensmittelversorgung und den WarÄraustausch selbst in die Hand zu nehmen. Die Folgen des Streiks machen sich' immer fühl- ' barer. So sehen sich jbie Metallwerke in Derby gezwungen, zu schließen, und seit gestern sind dort Zehn-' taufende von Arbeitern brotlos. Die Eisenbahn gesell- * schäften ftr Lancashixe und DorkWre lassen, täglich 452 und die Nordwestbahn 160 Personenzüge, aussallen, ma Die Rechtsstellyng -er Jude« GrotzrumänienS. , (Doü unserem Dukarester Körrespondenteu.5 * Bukarest, 1. April. Am Jcchre 1866 sagte der französische AusjizmlMstex mÄ. Präsident der Pariser Aliance Adolf Lrenri e»x ip.einer Versammlung der rumänischen Minister m Bukarest: »Dar Dekret von der Pefteiung der Neger wurde von demselben ftanzöslsche» Juden, dem Mitglied der provisorischen Regierung, unterschrieben, der jetzt vor Ihnen stehs mch Sie bittet,, für die Juden Rumäniens dgSseDe zg tun. waS er mit solcher ftreude für die ffttgez. in den ftanzhsischen Kysomen getan W." Füyfundfünfzig Jahre fipd seit dieser bedeutenden Überredung. verflossen und, man könnte heute fest dieselben lPorfe. wiederholen. Die Juden find noch immer in den Augen der regierenden Kreise »F«mhe*, »Ausländers .Landstcercher''. ^Schädlinge des Staates*. Sist dies ein altes Erbstück se»t den rumänischen Woiwoden. Cuza war der Vater der Aulnahmsgesetze in der neuesten Zeit. Sein VersassungSenr.vurf enthält den Passus, daß politischer Recht« nur Christen terlhastig werden können, «ES war dieim Jahre 1864. Dre: Jahre spater vepjagte John Pratianu ynter Berufung auf alte Gesetze die Juden aus den Dörfern und auch guS den Städten unter dem Vorwand, vytz fitz »Fr^mdtz" und -Landstreicher* feien. Infolge Mer AuhnahmSgesetze wqr fee Lage der Juden die denkbar schlechteste geworden, Daher überhäuften sie den Berliner Kongreß mit Denkschriften uyd erwirken, dafek dem energischen Eingreifen LtzS englrfchtzn Bevollmächtigtfei Lord Aeakonsfield mch des französischen Ministers des Aeußern Wqddiflgtbn. Mch den Artikel 44 des Berliner Vertragedie Gleichberechtigung. Port heißt wörtlich: -Der Unterschied der Glanhenshekennmisse darf in Rumänien niemanden qm Genüsse der. bürgerlichen und politischen^ Rechte hindern." Allein trotz Mer völkerrechtlichen Besttmmung blieb qlleS beim Alten. Pie Regierung naturalisierte die Fremden nach eigenem Gutdünken, Es mutzte erst der Weltkrieg kommen, der den Juden Rumäniens den Minoxitätenschutzvertrag irachfe. Hange wrdtzr^ strebte Prat'ian-u und wendete aller dagegen an, Astein er mpfee gehen und Vajda Boifeöd unterzeichpefe den betreffenden Traktat. Sei» D?mifterium wurhtz von dem des Atzereseu abgelöst und eS blieb wieder besin Aliey, Noch immer sind die Schranken nicht gefallen, die Gleichberechtigung ist noch nicht da. Man muß förmlich um die Naturalisation noch kämpfest, I« her Veröffentlichung dtzS rnmönischen Textes de- FriepenSverrrqgeS von Saint-Gexmain bezeichnet der »Monitorul Osicial" die Staatsangehörigen nichtrymamischer AatiMalitat .nicht qls sFtaatSöurgee (Cetateyi), sondern als Untertanen s^upusi), wodurch ausdrücklich ein Unterschied zwischen den Rumänen nnd den Juden gemacht wird. Hierin spiegelt sich ganz klipp und klar dfe Ansicht per Reicgxung wider/ welche bfe Juden mch a!S gfeichwertige Staatsbürger. bezeichnet. Dieses scheinbar un^ bedeutende Wortspiel nimmt im Praktischen Leben ganz konkrete Formen qn. Die Freizügigkeit wird den Juden' (Ott hi*it AseiHe dm um Imc Zentralregierung Weisungen erhielten, U n t et t an enk e sire''- Pässe ausznfolgen. Die Paßansucher müsse« sich'an^' Ministerium des J'nnetn nach-Bukarest ^wenden'c- Es Wurde : .für die Juden ein Wahlgesetz zugeschnitten, das-sie-vim-' der Teilnahme an den gesetzgebenden Körperschaften' voll» kommen auSschließt. Die jüdischen Beamten weiden regebmäßig.bei Ernennungen präteriert und müssen sich mit fünf-'' zehn bis zwanzig Dienstjcchren nach anderen Berufen mn> sehe«. Es findet förmlich eine Massenflucht aus den Aem» tern statt. Zu leitende« Stelle« wird fei« Judezugelassen,. Die eine Mflion starke jüdische Bevölkerung Rumänien) Hai im ga«ife» Reiche zwei jüdische StaatSghmnasienmtb auch diese werden gewaltfE romanisiert. ' Die Nationalisierung der Volksschulen ist. bis heute noch nicht erfolgt. Ebestsowenig die Ernennung hon jüdischen'Inspektoxe« und Direktoren. Jepx Versprechung von feiten , der maßgebenden Dehoüdxn ist nichts anderes als Lug und Tiugi Der Wtionäle Chauvinismus kennt keine. Grenztzn. Rücksichtslos wird ein« Positton «ach hßx anderen den Juden gtz« -- nommear. Man zweifelt an ihrer Loyalität und nützt dem» agypjsche Mittel dazu aus, um die Bevölkerung gegen die Jude«, aufzureizen. DqS Orggn des gewesenen delegierten. Ministers der Pykowinä und Ptzrzeitigest CestatorS und Rektors dm Lzernowitzer Universität, Professor R i st a r, der „G l r f»l B u c o Y i n e i", bringt in jeder SonntagSstummer Artikel für die bäueckiche Devosfevu-NA, in denen fn rücksichtsloser Weise gegen bif Juden gehetzt wird. In feb$«t Juden wird ent« weder ein Schieber oder ein Bolschewik gesehen. Pei ersteren wird di« Steuerschraube, bei letzteren die FolterschrauLe an« gelegl, In dieser Beziehung Werden hagrsträubestde Dmge au» Beharabien ptzrichfej. Diß ^ststqnde sollen sogar die Horthy.. Ungarn» Lbertveffe«. Eine äußerst strenge Zensur ßer-»etekjede Veußmmng und unterdrückt dfe' Gchankenfteiheit: Pie» sind nicht Auswüchse, sondern alles wiich von RegjtzrnngS« feuttzn offiziell gemacht. Po wurden letzten» in Petzgrobien über Verfügung de» K« lfuSmipisters Offgdiast G ogo ditz Mhallfeng von ffterarisch-deklamtztorischen Abendtzst, epensh. da» Singen russischer Volkslieder strengstens verbotest. Hin' Hohn für dyn Dichter und Schriftsteller Goga, her M rächt' all^st langer Heft JfereMiahey Wer fee Ustferprsickststg ,8ev Rumänep fts MehenbKrgev saug. Hr tzerspsirfe hqy PpH der) magyarischen Despotie am eigenen Leibe und wendec trotzd.em dfefelhen gemeinen Mftes an, um dfe- 'beßgpHisch.tz.'Ke»"' vMrupg zst kränken, . Bekanntlich ist der bedeutendste Dramatiker her rymänrschen Literatur der Jude Ronetti und dessen' Hauptwerk »Menasie" darf auf der Psiihpe picht aufgefühtt werden. Eine Dukarester Thtzatrrgruppe kündigte die Aufführung feese» DramitS m Czernowitz an und sogleich beeilten sich vie"mm'8ni-' scheu sDtudeni^», dagegen zu demonstrieren, und die Aufführung mutzte unterl-leiibeu. Die bedeutendsten Lehoor an der Czernywitzer Kniversitäi waren die s'Eideu RechtSgtzlehrten Pryf. Ehrlich und Prof. Last, Mahnet,' die in der Wissenschaft klangvolle Namen haben und der Universität zur Zierde gereichen. Beide Gelehrte suchten die Bukarefter Regierung »m ihre Zulassung zu den weitere« KaHlMngstN' <m, Kojürt ßchstfen fee 'nationale« --WauvinÄcst'

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