Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 789 (8.4.1921)
- Date
- 1921-04-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr, 789 Mm. Fttltaz Stürmische Vorgänge bei der Eröffnungssitzung des prentzischen Landtages. Berlin, 7. April. Die erste Sitzung d.'s preußischen Landtages nach den Osterferien begann gleich mit einer lebhaften Sturtnszene, die dom Redner d.'r kommunistischen Partei erttfacht wurde. - ' ' ■ Äbgeordeter E b etlern .(Vereinigte ,-Kommunistenpartei), verlangte vor^ Eintritt tn die Tagesordnung, daß die zwei Anträge der' kommunistischen Fraktion, der Antrag auf' Aufhebung des' Ausnahmszustandes' und Beseitigung der ArisnahmsgerWe, undder Antrag, dem Staatsministerium' das schärfste Mißtrauen des Landtages wegen der Hörsingschen Polizei« aktion auszusprechen, noch auf.die Tagesordnung der heutigen Sitzung gestellt werden. Zur Begründung seines Antrages begann Redner daniit. von der schämlosen Handlungsweise der Regierung-zu sprechen. Hier setzte bereits großer und anhaltender Lärm auf - der Rechten und in der Mitte des Hauses ein uyd der Lörm wuchs, je weiter der Itedner in seinen Ausführungen ' kam. Dieser erklärte, daß durch die Maßnahmen-der Negierung in Mitteldeutschland ungeheure.Verbrechen begangen worden feien. Der Lärm würde noch Wüter und die Zwischenrufe immer erregtem Noch bevor wir eine neue Regierung erhalten, muß der alten Regie, rung das Mißttauen ausgesprochen, werden, sagte' der Redner. Unter ungelpurem Lärm schwang der Präsident ununterbrochen die Glocke; doch sprach dre kommunistische Redner ungeächtet der' Unterbrechungen des Präsidenten fort. Der Präsident erklärte schließlich, Laß dem Antrag des Abgeordneten Eberlein nur dann stattgegeben werden könnte, wenn im Hause kein Widerspruch laut werde. Die Rechte und die Mitte riesen ein lautes, einmütiges „Nein", womit der Antrag der Kommunisten abgelehnt war. Das^Haus Ltat dann in die Tages- Lidnung ein. . Die Finanzpolitik des Sir Honre. London, 7. April. (Tel.-Komp.) Sir Robert Hörne hat den „Times" Mitteilung gemacht, über die Finanz- Politik, die er zu verfolgen L«eabsichtige.< Er ist der Ansicht, daß die Disöontpolitik geändert werden muß, und erklärt sich als entschiekeneü Gegner der Beibehaltung des übertrieben hohen Geldstandes. Um den Handel zu erleichtern, muß biy Geldstandpolitik einen völligen Wechsel unterworfen werden. Der Geldstand muß niedriger werden, um den Handel mit anderen Ländern zu ermöglichen. Ein Aufruf Maxim Gorkis. .HslsttrgforS, 7. April. (Tel.-Komp.) Maxim G o r k i hat'MnLtt Auftuf erla> sen, in dem er das Ausland um Hilft' für die notleidende russische Intelligenz bittet. In Finnland sind zahlreiche Liebesgaben gesammelt worden,'jedoch hat die russische Regierung die Ernfuhrerlaubnis bisher nicht erteilt. ReorganifatLon des Ministeriums für die Slomakei. ->Pretzhurg. 7. April. (Privat) Die seinerzeit angrlündigte Neorganisanon deS Ministeriums schftnt nun doch in ein a k t n e 111 sS 1 adium zu tie:e». Die Beratungen der Zuvane und Abgeordneten finden am 2-7. April im hiesigen Mmstcrium st itt. __ ' Kleine Nachrichten. Washington, 7. April. (Funkspruch.) In Tinpaz sVotivten) stürzte der französische Fleg-erleutnant und Lehrer der'Flugschule Boudvon gelegentlich eines Schausluges in die'''.Husehernienge - ab^ wodurch acht' Personen getötet und vieft verwundet wurden." Boudron' blieb unter den Trümmern seiitrs Flugzeuges tot liegen. Der Flug war gelegentlich der Erösf.aung der bolivischen Mugschule unternoknmen worden. TagesberichL. Die Grazer AniversiLKL für RLcht- - deutsche gesperrt. Graz, 7. April. Mit Rücksicht auf die herrschende Ueberfüllung sämtlicher UniversitäLsinstitute und wegen Mangels an Wohnungen in der Stadt' können Ausländer n i ch t d c u t i d) c r Volksang'e Hörigkeit tu diesem Semester an der Grazer Universität nicht mehr ausgenommen wenden. Eine gesprengte Versammlung des Professors Uhüe. Graz, 7. April. Der b. kannte Professor Dr. Uhdk wollte h uleatcudö in den AnnerMen emen Bornag über „Notenprrste und wirt cha'llrche Schäden" halten. Als vor Eröffnung rer Pusammlung em Mann m Riltmeisterunliorm mit Lie/«en'rm Saale erschien, stürmten sich die zahlreich im Saale amv nren ozwlLemokiatlschen und kommun stnchcn. Gegner Pro rsl> Uhdcs au den Nurmeister und insull erlitt rhu derm, datz r. aus ccm Saale getragen weiden mußte. Aach Professor Uhde wurde ur Boden geschlagen und mißhandelt. Er ton rue sich stdoch Wieder erhoben rmd unter dem Schatze seiner Anhänge« dm \fliies. Psiurr räimre is&hcfciiiÄ m U&mL Wiener Morgenzettung S April 1921 Vene » / Mitteilungen aus dem Publikum. Osrss Leer unä Frau Leonore geh. Orfmbaum danken auf diesem Wege bestens für die ihnen anlässlich ihrer Trauung zugekommenen . Glückwu.as.che . RSSARHTEM, Merlan, Oota,Silbe-,Flaün n.U&ron kauft and verkanffc 773 SETTER Botentnrsas4r. 23, MariaMlfaretr. S3 Neu erö;fß@{I Heu «Met! MstrHseheS^s FrflhstMksttife» . 3Ufc., WBWensteiRstosße 56 Häuslich subereiteto Speisen c:o .Wcinspcsialitäten McheNgeksle lirP-c $■$ ach . Emallgeschirr, Teller, Gläser, Essbestecke iz. s. w. Karl W o 1 f e r, Wien, II., Taborstrasse Nr. 50 m Leopolössasse 39 558 RWnvSvVIVS I»Lhi«terziehunge« 1« der Höhe »»« fünf Miüiouen. Durch den großen Aufwand, den sin junger Man» /eit Monaten in Wien getrieben hat, iausmerksäm ge-, macht, hat das Sicherheitsbursau Zollichwindelieien in der Höhe von etwa 5 Millionen fronen entdeckt, durch' <oie der Staat geschädigt worden ist. '"Im Hotel Adria im. Prater, 'Ausstelluugsstraße, wohnte der 21jährige ehemalige SpvditionLbe'amte Paul F x c i 1 i ch, der mit dem Gelbe in einer Weise herum-- warft daß er sich verdächtig machte...Die Polizei erhob, daß er mit mehreren Personen in Verbindung stand, die ihm .bei Zollhinterziehungen zum. Nachteile des Staates, behilflich waren. Es sind dies her 23jährige Zahnt.'ch.üler Anton Ott, Kai>emühlendamm 93, der 43jährige Handelsagent Elias S ch o v r, 18. Bezirk, Semperstraße' 29, und der 56jährige ehemalige Oberstabsarzt Dr. Franz Fro nzberg, 18. Bezirk, Schulgasse 38. Bei Freilich wurde eure Hausdurchsuchung vorgenommen, welche sehr belastendes Material gegen ihn ergab. Man fand bei ihm Begleitscheine über Ka'feelieserungen im Gesamtgewicht von etwa 40.000 Kilog"amm. lau'e-d auf die Spedit'-onsfirma G ro ß ur a n n und W n tze k, G. ist. b. p:, 1. Bezirk, Schottenring 25, bei der Freilich bis zum Hebruar laufenden Jahres in Stellung war. Die Begleitscheine wurden der Firma vorgelegt n-d als re'äl'cht be'eichnet. Nun! g'e Freilich ein Geständnis ab, aus d-eM folgendes hervorgeht: Die Firma G"oßmann und Wab'k hat die s-g"nannte „Begleitschein-Härtung", das heißt-, sie hat das Recht, auf den Bahnbö'en l'e-Pnde Wa"en g"gen H-!f^ung für den Zoll zum Weite 'transport zu übernehmen. Diesm Umstand hat Freilich benüsti. um den Staat durch Fälschungen um etwa 5 Millionen Kronen zu schädigen. Er hat sich nämlich durch Vermittlung des Ott. Schorr ,)nnd D'r. Frönsberg mit dem Kaufmann Karl Löbl, Aussteslung^st-aße 3 wohnhaft, ins Einvernehmen gesetzt n-d l'e^ ihm d"n Antrag steTen. er möge trachten, beliebige Mengen Kaffee, d'e auf i"g"ntzwelchen Bahnhöfen lagern. auf'ukan?en. baär in d"r Lage sei, diesen K-f^ee um 44 K"0"en per Kg^gramm von Vit Bohni’T)6l''1n f obwohl schon der Go^d'oll allein auf Kiffte 120 K'wnen per Kilogramm beträgt- Straßenbahndrehe mit Messern nnd Scheren. In den jüngsten Tagen wurde eine Bande von sieben halbwüchsigen Burschen verhaftet, die seit Monaten auf Straßenbahnzügen Diebstähle auf verwegene Art verübten. Ihre Opfer waren Fahrgäste, die auf der Plcittforni standen und Pakete trugen. Entweder hielten sie die Pakete achtlos in der Hanid oder hatten sie in die Ecke gestellt. Sahen nun die jungen Taugenichtse so^ein Paket oder einen Karton nahe d.nn Gitter stehen, so sprangen sie heinllich an der Unrechten! Seite während der Fahrt von außen auf den Stratzenbahnzug, schlitzten mit Messern oder Scheren die Pakete, Kartons oder Taschen auf und entnahmen ihnen, was sie darin, fanden und genommen werden konnte. Ganz besonders haben sich solche Diebstähle m Ottakring und Hernals und auf den Gürtellinien 8 und 18 auf der Strecke von Ottakring bis zur Westbahn ereignet. Das Sicherheitsbureau hat nun in den letzten Tagen die Burschen, die derartige Diebstähle ausgefülrrt' Haben, festgenommen. Sie sind durchwegs zwischen 15 und 20 Jahre alt. Don der B.ute ist sehr viel zustawd« gebracht; bezüglich der meisten Sachen w.üß man ober nicht, wem sie gehören. Im Sicherheitsbureau, 9. Bezirk. Elisabethpromenade (Rossauerlö'nd?) Nr. 7. auf Zimmer Nr. 99 (bei Dr. Meininger) sind die Sachrn zu besichtigen. Da find: Stoffe. Wäschestücke, Kl-'ider, Seidenstücke. Sekdensacken. Strümpfe, ein Damenknt, Schürzen, Boumwollsträhne usw. Viel haben die Burschen auch von Streifwagen gestohlen. Der Hehlec der BtteüLsrr war Lex .SÄlöLsrm^ir'iex Richard. S ch e n k, 18. Bezirk, Herbsistratze 18 wohnhaft. Sj*, ihm haben sie die ganze Beute gebracht, und er^hatft«!.' weiterverkauft. Schenk hat auch sechs Schreibmaschinen^' die in der Nacht zum 7.. März aus den Kanzleiräumen! dep Knochenzentrale in dör Kolingasse gestohlen wordest sind, angekäuft. Die Schreibmaschinen hat er feittet» Drüder, dem Kinderwagensabrikanten Johann Sch £nf',' übergeben, -Phr- Brrrd:^ hat.sie.weiterverkauft und. jetzt. , als er Hörte, woher sie stammen, der geschädigten Zentrale ~ p.-ttc-, Vi ertelmil!ion zur S'chadensgiümachirng nbeMben. Den Diebstahl der- Maschinen hat der rDjährrge Martin P o s p r s ch i l, der Sohn des Haus- ' VesöWrs im- Hause Kölmgasse 49,, veMbt. Er ist in de« Tschecho-Slowakei. Drei der verhafteten Stratzenbahndiebe, Otto L a n g e r, Alfred Z e i ch n e r, genannt „Pfisterer", und Franz Kolar, haben überdies in der Nacht zum 1. b.: M. die Wohnung.des Julius Süß, 2. Fischergasse'3, erbrochen und Kleider und Wäsche im- Werte von 120.000 Kronen gestohlen. Sie haberr die > Fenster der Wohnung Süß', der Hausbesorger im - Hause ist, eingedrückt, wahrend die Frau für wenige ^Minuten im 5teller war.' Auch die Beute von diesem' Einbruch haben die Täter, dem Schenk verkauft. Sr gab; dafür bare 10.000 Kronen. Die Sachen wurden im Keller, unt7r Schutt vergraben, aufgefunöen. Gegen Schenk ist.die Strasamtshandlung eingeleitet. - ' V? ",,Das Ersde des Sperrgeldes. - Dem städtischen Ausschuß für Wohnungswesen liegt des .!Entwu;f! der neuen H a u s b e s o r o e r o r d n v n s vor. D mach hat der HaüöLeso-oer Änspnrch a»t Entlohnung durch - den - Hausbeüp' r. Bo n dem R e i « i g n n a s g e l v. tollen die Mieter?wei Dr t-cl bezahlen. -Seiet M i e ree .b e k o m m t e i n e n Haus r o.r s ch l ü s s e l, drsien Kosten von ihm ü'lbst ur tragen sind, jedoch bekommt et am Ende des Mietverbalcnisses b:e Koben des Houstorich üssels mrüLcrstalte^ Der Hausdewrger har Anwmch auf eine Wohnung wobei er gegen w'llkürl ch^ Kündigung geschützt werden muß. Dem Hausbrsorycr wnd es zur PkbchL gemacht. überFamikre«-' v erhä li nis s e d er H a us b ew o h»er Berschwiegr«- heit r» üben. __^ Amerikanisches FeKWLL für 20.906 Wiener Schulkinder. Die Amerikanische Kriiderhillsaktion hat ihr Wirknngsseld abermals uweliett. Die «nLernüvrtcsten der schulpllkchtigen Kinder Winks — rund 2O.r0Q — erhalten einen Friihstiicksknchen rnr Näh> werte van 6 Hektonem, das ist eines halben LrierS Milch- In den Scknlen sind BcrlkklungSüellen emgerichLrt, wo ten Kindern von Beginn d-.S Unterrichts die Kuchen avSgesslgr werde,«. Diese neu?, höchst dankenswerte Aknon bezweckt, auch dem Rest der besonders ernShrungSbedürfügev Änider änstuheiseL. t-, Gleichzntlg werden auch Sveisestellen für Kleinkmder, die .vor dem 1 Juni 1917 geboren sind ivi r- bis sechsjährige) em-- gerichtet. An 70 offenen Sv b estellen könne» bis 25 vvl) Kinder mst einer Mahltest von 5 Hektonem an allen Wachen-.ogut ht bet Zeit von 3 bis 5 Uhr «achmötagS verköstigt werde«. * sreSenvervienst für Ha«»kva«e». duteh Bevmitttnng des sranzsfische» DitsstverNes. In! d-r Absicht, den Frauen deS Mntelstandes. welche zwar bind) bi£ Führung des Haushaltts an ihre Wohnstätte gebnndrn sind- Koch über einige freie Stand?« , vevüarn, lohnende« Reben-- veidienst zu b e en. hat das ,6sntrs kr»u?«8 d\A.ttHrtanee*, IV., Favolilenstraße 7. eintn Ausku»s»Sdirnst eingerichtet, mb, zwar tägl ch von 10 bis 12 Uhr vo> mittags mir Ausnahme von TonnelSlaa nnd Sonntag. Es erhalten alle Personen, di« bereits im »Centre Franeais“ eingeschrieben sind, alle nöttge« Auskunttc sowie Anwei-ungen aus Heimarbeiten. In Betracht komme» je»e Personen, die tm BCentre Francaia d’Ässiatsnc®“ unter des Karegorien A, B, C. D, Nr. 1 bis 9000 eingeschrieben sind. Zur L'ginmie'una ist das mit dem Stempel des „Centre FranQais; d’Aaaiatance* versehene Försorgrblatt vor «weis». Dte Arbette» besiehe» in Rühm, Stricken usw. und werde« je nach Wahl tat Gcld »der Lrb «smitteln entlohnt. < * BegrSdnisie a« heutige« Lage. Alter Friedb o f: ,9llht 4n Mm. Saat Aatha>ina. 11 Uhr 30 Min. Dr. Nilknstkin ftifob, 12 Uhr Prrnz Rrtva». —Neuer Friedhof: s Uhr Glaser Samuel. S Uhr SO Min. Eckeiw si in Aron. 10 Uhr SO Mt«. Weindling Norbert, 11 Uhr 30 ' Tubiifch Jakob. i * J»o«istisch« BeftrkSscktion Brigitte«»«. Sitz««ge« nnd .Wammenkün'te der Zlvntsten deS BezrbS jede« Mittwoch und Samstag um 8 Uhr abendS im Caf< Nordest, XX« Gaußvlav (Plathlldenplatz) 1. Hetm der3«gt»dgr«p»^ XX., Karl Meißlgaffe S. \- 9 Herrenharrsmitglie» Dr. Mett»l geftssLe«. A,g! Piag wird gemeldet: Der ehemalige langjährige ReichSralsatigeoldnete. sväteres Herrenhausmitglied Dr. M e t t a l ist «s dv. Leben jahre o e st o r b e». \ 9 Wetterbericht. In den Alpmlandern und in Deutschs lanb ball kühl s Wetter der lebhaften nordöstiichen Winden a»^ Im Westen Oesterretchs «st es noch vorwteaend trüb. Stellenwetsej hat es gestern roch rin wenig getegnet. Im Osten Oesterreich» bat sich dre Bewölkung verringrrt. In Wien erhob sich die T««-; permur heute bis 12.H*. BorauSiage: Borwiegend heiter, fr LH kLhhj tagsüber mälrig warm. i « Bolk-dild««g ita Tech»ische« Mnse»«. SatnStag! den S. d. M.. 3 Uhr nachmittags. Fiih'una Dr. O. B r h »Energielehre*. — E vnn'ag den 10. d. M. um *0 Ult« vorm l agS im großen Hins tolc Licktdildervoursg »Die Wasser-i lraslmaschine* von Ing. Ludwig Kober. i E» Großer Bra«b irr Lzernswitz A»S Lember« wird gemeldet: ^Kurier Lwowisimeldet: I« de« MiütLr- Magazinen am Czernowitzer Bobnhof ist gesier« nrchls ein großer Brand auSgebrochc», brr Mthrertz Stunren wütete und emen Schaden von über 15 Millionen Mark vernrl achte. \ 0 ©et Bef«« i« Unruhe. AaS Neapel» S. d. M^' wird bmchtet: Der V.suo ist wievcr m lebhafter Tätigkeit. BtShe»! find lerne Bnwüsiungen gemeldet ward:«. 1 * N ach sch «u i« Stundenhotel«. Gestern abends m%, heute i üh haben Kriminalbeamte des SittenamttS unter Fährnngj eines Korzevtkbeamten in de» S:u«de«hvtclS des l. und Hl. DezukeS eme Nachschau voraenomme«. Sie habe« 22 Mädchen auf-! gegriffen, von denen »rh« «IS geschlechtSkrank dem FroneufpMj übcrg ben.wurdcn. j * Derhastung eines Hochstapler». Der stofthrigej . K u mann Ludwlg Haller wurde über Ersuch« der Polizei « Troppan verschu'dencr Betrügereien verhaftet. l! * Z -ttmlstelle für jüdische sozial« Fürsorge S» Vlach^ I' M' .30. 2M.t& Ut LR L^rßr^ LitzryrgsLaal hx MlLuS-E«W