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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-07 · Heft 788 (7.4.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 788 (7.4.1921)
Date
1921-04-07
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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» _ggttit Nomietttost_ SSitnev UR**$entzUnng 7. Äprll 192t Sk. 783 x-in den ersten Monaten des Jahres »ehefach der Fall sein. Vor kurzer Zeit kamen auch aus Bolivien Nach-' - ' ,n, Latz die dortigen Grubenbesitzer zu Fördereinschrän- ■ ■: j-t übergehen wollen. Der englische Aluminium preis ist um 15 anf 150 Pfund Sterling heruntergesetzt worden. Tatsächlich dürfte ganz erheblich billiger anzukommen sein, wie auch der A n t i rn o n preis aller Wahrscheinlichkeit nach nur aus »em Papier steht. Er ist für englisches Antimon unverändert Bekiffen worden, doch zeigen die niedrigen und trotzdem weichenden Notierungen für fremdes Antimon, wie der "karli tatsächlich liegt. — Auch die Quecksilber preise mutzten heruntergesetzt werden. Der Zinkmarkt vermochte in den ersten Monaten, die großen Vorräte auf dem europäischen Festland nur gremlich schwor durchjufchleppen, konnte sich aber doch etwas besser be- Laupirn als die bisher genannten. Ein recht ungünstiges AusseKsn zeigt der Al er markt. Die brr englischen Regie» ru-ng jetzt unterstehende Erzeugung von Broken Hill ist §ür» L<il fast völlig außerhalb des Marktes, was diesem im Auger.b-iS zwar eine Kttvrsse Stütze gibt, aber in englischen Hand^ükreisen nicht sehr gern gesehen wrüd. Denn man be» fixvcriL’t, daß selbst die treuesten Verbraucher schließlich der dien Marke untreu werden könnten, umsömehr - als Deutschland, worauf in einigen Berichten hingsrvresen trird, Beschaffenheiten anüietei, die den' besten von Broken' Hill ebenbürtig sind. Gelegentlich war auch LaS Angebot in spanischem Blei sehr stark, jedoch haben sich dessen Erzeuger in der letzten Zeit etwas mehr zurückgehalten. Es sollen m Westeuropa recht erhebliche Mengen von Blei lagern und auch Amerika ist die längste Zeit mindestens vereinzelt' immer wieder als Verkäufer «Ausgetreten. AMeriKknische BiMMVsLe für DrMsch- Lsmd. iWasstmgtsse, 6. Äpnl. (Del-Ksmp.) Wie verlemtet, haben ^2^; lüeiichr Lankm uü der fogenauten 5?r egösinarrsierpsra isn über bie Lstrschrffung einer Millisu Ballerr Baumwolle für Truifchlünd verhauvrlt. L^mdatto« Sss WareNverKe^rsbVreairs» L«c Dundesminister für Handel vnd Gewerke, Jn- '2»;rrie und Bauten hat im Einvernehmen mir den kftrndeS- Ministern für Volksernährung und für Finanzen verfügt, daß daS deutschösterreichische Warenverkehrsbureau mit 1. April in Liquidation zu treten hat. Schon im Oktober des Vorjahres hatte der Vorstand des Waren» verlehrsbureaus den Beschluß gefaßt, dem Bundesmrüisterium für Handel die Liquidation -es Warenverkehrs» bureaus zu empfehlen. In der Zwischenzeit fanden Besprechungen mit den maßgebenden Vertretern des Hansels. des Gewerbes, der Industrie und der Verbraucher st'ktt, in denen die Frage der Liquidation erörtert wurde. Für die' Entschließung des Bundesministers für Handel war dir Er» wägung maßgebend, daß angesichts des Abbaues der Ein» und Ausfuhrverbote eine so große Freiheit deS Außenhurdelö errtsiand. daS voraussichtlich eines besonderen Organs für den Abschluß und die Abwicklung von Kompensationsverträgen irr Zukunft entraten werden kann. Tis SpekAlatrsrren in «ugarifche« Krone«. Wie die «Ungarische Rundschau" aus Budapest meldet, erklärte Finanzminister Dr. Hegedüs eine» Mit»' arberter des «Az Eft" über den Stand der ungar scheu St tone: Lte Züricher Notierung der Budapester Auszahlung finde ich für günstig (?). Ich glaube jedoch, daß jetzt eme Stagnation i« der ungarischen Krone eintretm und der Kurs der ungarischen Krone erst dann wieder wesentlich steigen wird, wenn der erste Ausweis über die Tätigkeit der selbständigen ungarischen RotenL ank erscheinen und das Ausland sehen wird, daß wir ehrlich und reell arbe'ren. (?) -i Weiters erfährt die «Ungarische Rundschau", daß Dienstag an der Budapester Dorfe die anfängliche.« Kit r sstürze durch Verbreitung eines falschen Züricher K rrses herbeigeführt wurden. Durch die Kontermine wurde die Nachricht verbreitet, daß aus Zürich die Budapester Aus»' gah'ung mit 2.50 gemeldet wird, worauf sowohl Effekten als auch Valuten und Devisen rapid im Kurse fielen. Erst später, als der offizielle Kursbericht bekannt wurde, nahmen Banken Jnterventisnskäuse vor, worauf sich die Kurse einigermaßen erholen konnten. Von Mitgliedern der Budapester Börse wird nun energisch gefordert. daß der chörsenrat dafür Sorge trage, daß authentische Kurse veil» zeitig int Börsensaale affichiert werden — so wie dies an der Wiener Börse der Fall ist — um solchen Machirianonen ein» für allemal ein Ende setze« zu könne». Me HssLelsßlamnter «nd die Wierror Mnst rmeffe. tzrr der Sitzung des AusstellungS» und MesieauSschusseS brr Handelskammer wurden die bisherige« Beratungen über die Bedeutung der Wiener Messe. ihre Aufgaben und dir Stellung der Wiener Kammer zu ihr abgeschlossen. ES wurde darauf hingewiesen, daß eS geradezu auffallen muß, wenn im Gegensatz zu einer ganz außerordentlichen Zahl von Staksten Europas bisher' gerade Wien nicht, zur Veranstaltung einer Messe gelangte, und doch ist gerade Wien vor, einer Reihe von solchen Messestädten des Auslandes, die einen sehr guten Erfolg erzielten, durch besondere Vorzüge auSgestattet. Die Messe stellt sich auch als crnes der wirksamsten Mittel zur Einleitung und Belebung des T r a n s i tv e r k e h r § Lar. Abgesehen hievon, laßt sich die Veranstaltung einer Messe maßgebend für die Belebung der Tätigkeit der Industrie und besonders des Gewerbes .verwenden. Die Fachkreise haben als Beweis ihres werktätigen Interesses schon jetzt über 40 Millionen für die Messe A. G. gezeichnet. Nach eingehender Wechselrede wurde beschlossen, der - nächsten Vollvetsammlung zu empfehlen, die Kammer möge eine Million für die Zeichnung von Anteilscheinen zusi^ern. < Faptms «rrLschaftUrS'eV ÄuffchrsKrtzg durch de» Krieg. . /HüterIn«• teestjgjfl Länder«, de«'« der Krieg Nstzm ge" bracht ha', befi-iret' sich ct n e t 'ft t. t ©teile Japan Sems wiufchaftliche Entwicklnnk hat der Krieg mtfiefteaetr ge'-oben. Nach den jetzt vorliegenden SkcrMken und t« Ispru neue Untern r h m « « g e n eMücrr>rn: Im J.ihre lf»14 mit einem Kapital Öön .150,610.000 Yert. 1915 197,4,7.000 Sen, 1916 Ci 1.860 «00 Mn, .1917 183-?.l64 kM Neu, 1918 SM.825.000 Am. Das Ätündkapitül der alle« Uaternchmurtgr« stieg von 16l.73S.500 äl,f r.l 75.173/ V0 Am. D:e Bankeinlagen haben sich! während der vier Jahre irm 6 Milliarde ‘ vrrg'vßerk, die Re» re'vru der japansschen.Banken, die-im Jahre 1914 250 Mtl° lisrrey Am betrugen, ermchrn jetzt die Höhe vsrr 1580 Millionen Hem Die H s « d e l S b i l a n z war Vvr de« Knrge y.-.ssiv. du einer Ausfuhr von SSS'Millionen Ueu im Jahre 1913 eine Emsuhr von 317 Mrll onerr ge.ienübästaud Im Jahre ISIS {jrteaä jedoch die Ausfuhr 5^10 Millionen, die Einstihr dageom NS0, Millionen Dm. so LtrK.W.ew.krdßtSMLüüM''der'Handel-' ö lanz ergibt. Der ernvvästche Kr'eg dar als dazu Lritzelra-en, den sts,rtschast!lche« Aufschwung Javans z» fesitge«. G«Wtvnr -er ««Kiischrn A«d«st8ie. Di° eng-« lsschrn P,e-slN'-'rr richunasauSfchiisse vkiosseull eben 'jetzt d e Biosite rer englischen Wollmdustlir, Es wurden tünj siihtende Fnmen ans istre Itze'Zg'b'f Lng rMtti.'klcht und dabei festgesiellt., dnü, der Durch>chuiitSgewmn nach Abnrg aller Irnkoste» sowie Krregsg'wmristemr im Jahr? f Ü n f \ t b « m n l Fo groß w ir als im Jahre 1912. Sei, Mai ftun d-e ‘Ptctfe ,ehr gefallen, ober man kann nicht feststell'«, in w.lchem G ade feie lobet erli lenen Bttluste d'e früheren Gewinne ausw eg?« , Bon einer Frnra wurde festtzestellr. daü sie SdV» ihres Gri> äsiskapi,als im J,dre ISIS verd'cMe. Die verr'nigttn b i sichen Wsllmdr'kanten weige ten sich, die rur Nnt-riuchuug von den Komnr fsionen anüefordeiten Daten vmrulegen — Ueb>rmanige Profite t« btt Industrie sind eben eine intern t'srale Er'chkimma und n>chr etwa e«n Spezisikum ii dm besira'en Staaten, wie d es sranzösi'chr Minister, um »hre RrvoralionSfsidrrungm plausibel zu Asche», gerne -Qtatben mache« möchten. Wiener Ks««»«nrfparlk«sse rdS»lin«. Eingeiahlt wurde« von 9Vt Parrr rn L 6.41L."5S. iLckge ahlt wnrden an 547 Pareien 4 6i0 7;‘9. Gesamte'n!ag-«sta«h am Enke des Monris Män ll 32 71^.14? am 11680 Konten. Der S'and der E nsage« im Scheckverkehr t etrug am En^e de» Monats März K. der Stand der ausbasteuve« Hhpvtbeka darleben K 13,085.077. der Darleben auf Wertpapiere R 53.735. Der?i«nb rer Wer'pip ere (Nominale L SMt.SVV, der Ctaud der Konto kor rentkredite R 8,633.560. Nie Stah»it«llba4«. E n'r Meldung der »Innsbrucker Nrchrichikn" mkolge hrbe ein deutsches Kon ortium den größten Teil der Stamms'tien rer Stnbaitaldad« erworben und »erde den Betried noch in diesem Jahre Übemebmen. Betr'ebosperre in ver SRovfnb Weitzschen Fabrik Wie der „Ungorschen Rairdsch^u" auZ Budapest gemeldet wird, ist gefter« m der Mansr.d We ßschen F-rbu? auk der Jn'kl C s e« e l eine teilwe U Bet» eds nmc vnfügt wor «n, wodurch 7000 Arbeiter 'ür urbestimmte 8e t ar^sißlos geworden sind llfache der t-ilwersen Betnebs'ver'e «si der Mangel an n»l» wrcchend r Kohle und auch die t« ch die Bessern«k der nngarisch'n Krone ellgeme n eingcrieieue wirtschaftlrche Sr»äu»ai«Un gar«. Deftee«. Wassensobreibs-GefeSs-chsf-. In der gestern abgrhrriten'tt a:i^ror^en'!ichen Generalverkamwlung wU'de d m Betw.rl ungSrat die Erm"rchtignng eiter!'. das Ast'en'iv tal durch ÄuSoehe »euer, bar «-d voll eirg zab'ter Aktie» ü R 800 Nom. von 63 Mist onrn Krenn biS »« 126 Millionen Kr «neu zu > erhöhe« und den Z''ilputtkf sowie die Modeliräte« d e'^r Emission 'm ebenen Wr knngskreise fcstimetzen. WeiteeS wurden die vom BerwerlurnnSrat b äv'ragtr» Stats'eränderuugr», welche ledigrich svrmalec Natur sind, einstimmig emg nomm-'«. Valntenkürfe. Bei geringeren Umsätzen war e» im -estrigen 8erseht fremde Zahlungsmittel d r N i x r r erhältlich. Rachsteheud die ofstmlle« Cchlußkurke: . Amsterdam -24.4 0.— Geld. 28 500— ^ött 6.Ap il 23450 — Geld »8o'y.- Ware). Äa am ^«4.50 4 850.470.- 474 — , Belgrad 1363-.1888 - llS751395-). Bk.lrn 1109—, HO«.- (1100—, 1106.-, DM«! «Ssv-, 4970- (4«30.—. 49'0.~), Budapest 238.—, Sich,— (24925 26125'). Bukarest 9570, 96750 <940-, 950 - >, Crist a» « 1 «25 10 815 10.77V—. 10825.—). Kovenhaaen 12.* 00.—, 12050.— (1*378.—, 12.425.—), London 2810.—. 868 '.— (2650.-. 2670.—), Mailand und Triest 2815 —, 28 5— (9800.-. 9820.—), Newport 671.-, 675.-. <675.-. 679.—; Paris 47,250. 478250 (475.-. 4795.-). Prag 9ü7.-. $13.- 906.—. 91* -), Sosig 82*.-. «80.- ('21.-. 880—). Stockholm 15.72Ö-—, 5578V.- (15Z70. 15.98".-). Warschau und Krakau 78.-. 81.- '80.—, 88-'», Zürich 11700-, 11.750.— (II725.—, 11 7<5.—), Dollarnoten 866 -, 670. - (664.50. 672L0). Bclaricke Noten 4910—. 4s-51.- 490».-, 4915—), Bulgari' che No'«r 807 50. «17.50 315.—, 525. - \ Däni^e No?e>' 11.900 - 11.950.- >2275.—. 1'325 - ).devk*che Marknoken 7 V1-. N07.- (l'vl.-, no?.-), mpl sche Nöte« 2615.—, 2635 - (2680.-. 26(0 -). sramösi'chr No en 4720 1760^—,! (4700i—4740.—), Holland,fetze No,en 23 850.-, 2 ».469.— (•>,* 350 —. 23450.—), etaleenische Noten 2^5. 28 5 — (2785.-. 86(5—), «nabgrsten'pelte jusiviiawsiche Not« »51 1871.- (1869— 1889.-), no wearsche Noten 10.735 1 ,776.— (10.675-, 10.79.5i-), volnitckeMarino,en 81.-, 86.- *85.25,87.25), Rumärwche Norm 950.-, 960.- 830-, 940.-). ' R'sisi'che (Rom.' 3««-. 891- *295.-. 60!.—)^ Schwedische Norm 15 620.-. 15.680— (15-770.-, 15.830.-), SchwrnerNoe.-n 11/25.-, 1167t5.- (l t.65,0.-,' 1700.- .tschecho« tlowMche No'en 906 50, 912 51 (905.—, 912.—), ungarische Noten 239 -, 211.- (246.50, 3 850 . Noten«m!suf Snle Februme S8*3S MiAisrde» Krsnea. Nach dem A«sn,erZ berO sie. reichsich »ungarischen Bank vom 28. F bruar ist der Notenumlauf in O e st e r r e r ch u« we tere 892' Mrllronrn gestiegen und be ragt 38.35 M'llkareen K.onen- Der Notenumlauf in llastmt beträgt 15.37 Milliarden Kronen. .* Deschl^gnah«« deutschen Ware« i» R»«L«ie». Vor eimcr» Wochen ersch en in rumänischen'Blättern die nfsizrosl Mrtterlünq von einem Bsschlun des Ministerrates, durch «el-'e» dre Einfuhr von Waren aus Derrtschlrnd gestattet und den Jm« vorteureri ga-antiert wurde, daß bie Regierung die eingeflihrre» W«v rn keinem Falle zur D ckung der nlmäni'chen SSttbei* gutm.rchungsforderungm an Deutschland besch'.agnahmen werde. Nun beichtet die rumänische Telegraph «»Äg ntur, daß die Re» grenntg jetzt ihren ob'« z l'erken Be'chlu!) geändert und g!lichi«ltg> anög.sprochen habe, drß sie wcht m der Lage ftt, irgmdw lchs Garaiilren bezüglich der aus Tentfchland rmpor'iert n Warm, selbst hinsichtlich der für die Industrie er ord^ltchm Artrlcl, $a dreien. Gl ichtetiflve ord teebie RegierungdreAunnllrer»ns all jener Emfuliidewilllgungen, durch welche die Befreiuna der auS Dcurtchland ^'Ngefühien Waren von einer Beschlagnahme rugrsicherc erfckemeNi Diese Maßnahme, welche wahrscheinlich mit den vtefchär-ten Sanktionen der Entente gegen Demichtand zn» samment'änjlit. hat m der rumLnsschen Kaufmannschaft und auch tv den Kreisen der Industrie große Brrwirrnnq her» sorge«'««» da d^r B.r cht über die e Äenoerung des Standpunkteder rumamsche» Reorrrung die F.age offen läß', od bre »eur Maßnahme sich auch auf die drrtlü rollrndm Warm dyreht oder nicht. j F»ede»««o »ach Oes» frei«« Drrketzv 5» «als» Gerste »nv Haree. Erne lürzlich statigehabte Berfammlung dev Getrerdehandler beschloß, sich an die Regierung mit der drrngtnbm Ford.rung zu wenden, den Handel mrt Mars. Ocrste und Hafer trer »geben In der Bersammlung wurde geltend gemacht, daß mit Rirusichr darau', daß in Drmichland und m der Tschecho» Slowakei die vrrtchteoenen Beschränkungen grontente ls an>gehoben sind, die verfügbaren Quantitäten Nicht nach Oesterreich, tondem in dicse Staaten geh n In Teutschland bestehe dre Geneigtheit, sich nach wre vor d S Wiener Handels z« bedienen. Es irr ,rm eminenten Interesse der Zukunst Wiens gelegen, daß dieses teino Funkiio« als zentraler Getreidehand lLplatz nicht verliere. In der B^riammlung wurde auch dre übermäßige Höhe d.r Lagerhaus» tarrfe, dre dre deutichen Tarife schon weit ttdnsteigr«. dernängelt und darüber geklagt, da» dte Schissahrtsg--tell>cha ten für ged: achte Abgänge rn der letzten Zert nur erne sehr dejchränttr Hafiuur übernchmee. Bereinigte FSetzereSe» In der g strigen Sitzung des DerwattunftsratkS der B.reinigten Färbereien Ä/G. wurde detchloilen, der Generalversammlung für daS Geichäftejahr 1919/2» d e Äcrleilung e uer Dividende so» 84 «nd K 24 per Aktie vorzufchlagr». HestssMche BerLLwf«. Zn« Lffenttiche« Verkaufe gr-- lanpen: Am 7. d. M-. IS Uhr, Madapola« rrga.o sowie Oy orb Florida. Ar« 8., 12 U»r, Ehromkali und «« 3 Uhr Aepsel» marme.ade. Gerfpanns- ««tz Gr»q»»»ri«r»»iSVersüt«vg. Mit einer demnächst zur Kundmachung fel.rngenden Verordnung der Bundesregrerung werden rm Smne der durch das Gesetz vv«> 5. Dez mbec 1919 erteilten Ermächtigung die Dergütuvgeu tue den Borsvän» »nd die vorüdergehende Einquartierung «e» geregelt. Teilrvris« AtzL»v«r»«s der A»sf»hsrSlke in J«gs» ffatoien. Jnteressmieulrerse werd n aufrucrkfom gemacht, dav dre neue Verordnung über dre Ausfuhrzölle m Zugofl.w.ev »« tm Zollabtertung der HanselSk rmm r. l. Stußenrrus 10, Ul. <$to& Zimm r 203, zur Einsichtnahme ««stiegt. . Wirtschaftskrise »,ch i» Spawie«. Aus Made i\ wird eine fchw re Knie der T r x t r l i » d « st r r e gemeldet» m Kaialsmen wurden bereits 140 Spmnerere« seichtosiev» dir Schließung von w.itereu 420 Sviuuerrren »ehr vrvsr. Börse für landwtrt-schaftltche Produkte. Die geschLftlrchs Stagnation, die fsrt einiger Zeit auf dem Wiener Platz zn beobachten ist, hat sich naturgemäß auch auf den Handel tat landwirtschaftlichen Bodenerzeugni.sen übertragen. Das Tränsitgeschä'ch nach Deutschland stockt vollkommen. Das jugoslawisch« Ausfuhrverbot für Leberrsmitjel ist ohne jede Bedeutung, nacb» dem seitens Amerikas drängendes Angebot vorliegt. La Plara» Mais, disponibel, jackrert, wird mit Mk. 190.— per 100 Kilogramm ab niederrheinischen Stationen offeriert, tvaSl einem Preise von Mk. 2.25 Basis Müncherr entspricht. Jugoslawischer Neuinais ist zu jugoslaw. K. 2.30 vergeblich schleppsvei Preßburg, offeriert. Wie verlautet, stab seitens der Einfuhrgrsellschaft einige Schlepper Jugo-NeumaiS zu jugoslaw. K. 5.30 schleppfrei Wien gekauft worden. Seitens böhmischer Interessenten zeigt sich Frage für Bahnware auf Basis von tschech. K. 3.05 Wien. Für Kleie besteht guter Begehr. Das Geschäst leidet unter der niedrigen Betvertung' der polnischen Mark. Auch für Hirsebrein ist Frage vorhanden, der Artikel wird mit K. 38.— bis K. 40.— tbelverbet. Mohn tendiert fester, «s macht sich Materialmangel gelten!^, die Preise haben bis K. 98.— angezogen. Mehl wäre z-u K. 75.— flott zu verkauft», allerdings leidet der Umsatz infolge der schwer zu erlangenden Einfuhrbewilligungen. Wesentlich flauer ist die Kaufstimmung für Hülsensrüchte, trvtzbem weitze Bohnen aus hier lagernden Transitbeständen mit K. 28.— bis K. 25.— angeboten, in bunter Ware werden Käufe ah* gelehnt. In Rauhfutter kann der Bedarf infolge schwacher Ankünfte nur notdürftig gedeckt werben. Die Preise neigea zugunsten der Eigner. Mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Atkbauzeit liegen alle Sämereien geschäftSloS. Die Preise sind stark rückgängig. AuS den Erzeugungsgebieten liegen vereinzelt Meldungen über Riederschläge vor, die für die Entwicklung der Vegetation von güiistkgster Wirkung sind; in manche« Gebieten sind die RiederschlagSmeitgen ungenügend. T&LO-WIEÜER CREIITBANK Wien,l.$chottenring9 ‘Üole^r&mm&dreaie: Visitolo Wien (Oogriisdit untor der Mitwirkung? dos Grodito ItalisnOf Mailand) Intomrb.Tolophon: 12211,12240,13240,14008 Dtrekführsif »Ulf bankfOoehäftliohonTransaktionon Sntgojan&aluBa votk Geldern in leuieade Rechnuim zu günstigen Bedingungen»

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