Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 784 (2.4.1921)
- Date
- 1921-04-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979863--07152-2993175- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 784 Gelte 4 Men. Samotaa Wiener Moraenzeltnnn L «prv im U« es» PrSsideutn, De. Dinzhefer dem Hause ««terdretteie Beschlntzantrag enthält nichts, als was wir von der von uns eingesetzten Regierung als Nt selbstverständlicher Pflichterfüllung erwarten und deck »"gen, und wir werden daher für diesen Deschlußantrag stimmen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag Dingt,ofer einstimmig angenommen. (Lebhafter, anhalrender Veit^L und Händeklatschen. — Die sozialdemokratischen/und qrostdeütschen Abgeordneten, die sich echoben hatten, brächten Hochrufe auf die Republik aus. Die Christlichsozialen klatschten verlegen Beifall, endlich legt auch der gewesene Geheime Rat ^ind Minister de? Exkaisers Karl mrd gegenwärtige Führer :-er chrisilick'lozialcrr Fraktion, Dr. Seipel, das Zrrtnngsblatt, in dessen Lektüre er vertieft war, weg und erhebt sich Von seinem Sitz. Während -re Abgeordneten den Saa: verlassen. bringen noch einige stimmkräftige Galeriebesucher zwar nicht schüchterne, aber recht'spärliche Gochrufe auf die iF.w Mi? aus.) Im Einlauf befand sich unter anderen auch eur Antrag der Ülbg^-irdneten Seih und Genossen, betreffend strafrrchtlich« Bestimmungen zum Gesetz über die Landesverweisung und die Nebernachme des Vermögens de8 Hauses HabZburg- Loth^ugen.) __ TelEgramme. Die nkrsrinisch-jüdische« Flüchtlittge in Polen. Wnrschsu, 28. März. (Privat.) Die Unterhand- Iu.n.gcn der jüdischen Abgeordneten mit der polnischen Regierung in der Fluch tlingsfrage haben zu folgenden Resulraten geführt: Die ukrainischen Flüchtlinge, welche nach dem Präliminarfrieden mit Rußland, Kas heißt seit 12. Oktober, in Polen weilen, lverden registriert und bekommen spezielle Legitimationen. Wer sich nichr registrieren lassen will, soll ausgewiesen werden. Ab 15. April werden an die - ukrainischen Zlüchtlürgs ausländische Pä sse nach Ameri ka oder Palästina ausgeiolgt. Innerhalb eines begrenzten. Termines müssen die Betreffenden auswandern. Die Lokalen. Hilfsiornitees werden von der Regierung aner k«nutz sind sollen einen halbofsiziellen Charakter tragen. Tie lokalen Behörden werden bc ans tragt, den Wünschen Lsr-HiissbomiteeS 6ntgegenzukomw.cn. Für die Tätigkeit dieser Komitees trägt der jüdische Sejmklnb die Iscra.üwortnng. Die Regierung hat diese Erleichterung rn der Erwartung gegeben, daß die jüdische Gesellschaft die Aus Wanderung erleichtern wolle- Aus diesem Grunde wendet sich der jüdische Sejmklub an alle ausländischen jüdischen Emigrationsorganisati-onen wAi dem Ersuchen, ihm bei dem Bestreben, die Ausrvandcrncg der ukrainisch-jüdischen Flüchtlinge in die Wegenr iciten, auf alle Weise behilflich zu sein. Die sbexschlesische Frage. Warschau, i. April. Die.Regierung bcabsichtigh. zwecks Führung von Besprechungen über die oberschlesische Frage Missionen nach Paris, nach London und nach Rom ru entsenden. Die Missio'.un werden gegen den 6. d. M. aus Warschau abrnse». 1 - Polnischer Landtag. Warschau. 1. April. (Funkspmch.) Der Landtag wird vorallssichilich Mitte April zusammentreten. um den Friede» von Riga und die Handelsverträge mit Frankreich und Rumänien zu ratifizieren. Auf der Tagesordnung steht auch die Debatte über das Budget und die Wahlordnung. FriedesZustand in Rumänien. Bukarest, 27. März. (Prwat.) Dre rumänische Regierung hat mit Gültigkeit vom l. d. -UL die Armee aus den Friedensstand h:rovgesetzt. Mir d esem Tage soll die Demobilmachung der Anne ''8 Ende geführt fern. Der Krieg in Irland. Cork. 1. April. (Reuicr.- Zivilpersonen überfielen daS Bosiz^'.ümr in Roßcarbny. F ii n f P o l i, i ft e n w u r d en verölet, vierzehn werden vermißt. Drei konnlen auf dem Wege d'cU'-h das Fenster d.e Flucht ergreifen/ Kemal msbUisierL. Rom, 1. April. (Funkspruch) Die Nationalversammlung w Ar. gor a bat dir Einberm'ung von drei Jahrgäng.m und aller Offiziere angeordn«. Biick.Zng der Sozialisten in Italien. Turin, 31. März. (S'.esim.) WO Arbeiter der Fabrik Dichelin wählten eine Abordnung, um direkt, o b ne Ernvcrn 11). m c n nt' 1t d e u s o z i a l i st i s ch e n O r g a n i s at i o n r. n, mit der Direkten über die Wlederaufnabme der Arbeit zu -vr/.!iandrlN. Dies bedeutet einen Mißcrfvtg der rrtremrstischrn Führer. Der Wie-erausban Nordfrankreichs.; Berlin, 1. April. Wie die »Deutsche Allgemeine ZeilungE meldet,-sin det morgen eine Beratung der beteiligten deutsche» Ministerien über die Wiederaufbau^rage statt. Es ist bc» ebnchügt, einen völlig neuen Plan siw den Wiederaufbau Nordfianlrrichs auszuärbeircn, der ' dann einer neuen Sachverstänkigcnkonfcrcnz.d:e möglichst rasch zusammentreten soll, zur Begutachtung vorgelegt werden wird. Die Monarchisten in Portugal. London, l. April. (Fmikspruch.) Zn Llssctbon wurde der Plan, zu, emem M o n a r ch r st e n .a u s st a n d entdeckt; mehren Monarchisten, darunter Graf Bertandos, der zm Zeit der Monarch.e Präsident des Parlaments war, wurden verhaftet. Amerika und Japan. ' -löer'jßiitrzLou» 1. April. 'Funk'prrich.) Die neue Regierung braiäst.n;,'-. a~* zwischen Japan und den Bere nigten Staaten ßchweb-rituest' F-agen gemeinsam uud nrcht emrcl» Lu etnec Die Wirren in Deutschland. Berti«, 1. April. (Wolfs.) In Mitieldeukschland ist eine tveitere Dmthigung eingetreten. In Wiche ist eine Hundertschaft der Polizei belassen wordendie in der Umgebung Streifungen unternimmt. Die S anbei ung8- und EntwaffnungSaktion in der Provinz Sachsen wird von mehreren fliegenden Kolonnen dnrchgeführt. Nach völliger UntcrLrÜcklmg beS. Aufstandes wird eine N m g r u p pi tfiptfl und Vermehrung cher Polizeitruppen in der Provinz Sachsen erfolgen, da die rapid angewachsene Zahl der Arbe 1er in keinem Verhältnis zu den bisher dort stationierte« Polizeiorganen steht. Liebc»merder> 1. .April. (Wolff.) Die Lage hat sich seit gesteru mittags erheblich verschärft. Die bereits zvm Teile abgegebenen Waffen wurden,aus den behördlichen Depots wieder hewuSgebolt. Die mit ihnen bewaffneten Banden stehen zum größten Teil unter der Führung landfremder Verbrecher. Halle, l. April. Die Verbrecherbande, die vor einigen Tagen in Ascherslrben feflgeriommen wordm ist, hat eingestanden» daß sie unter der Leitung von Max Hölz die DhnamitanschlLge im Frerfiaat Sachsen »nd in der Provinz Sachsen verübt hat. Ei« Berliner Fluchtversuch. Berlin, 1. April. Der gestern bei seinem Fluchtversuch aus dem Polizeipiäsidium schwer verwundete Sylt ist in der letzten Nacht seiner Schußvkrletznng erlegen. Einige Blätter hatten behauptet, daß Svlt keinen F l u ch^r versuch unternommen höbe, sondern von der Polizei ermordet worden sei; alle bisher angesirllten Ermittlungen bestätigen aber bie Angaben des Beamten., AnS Anlaß der Verwundung Sylts fand eine geheime Versammlung der städtischenElektrizit'LtSarbeiter statt. Nach dem „Votwarts" wurde mit 213 gegen 87 Stimmen veschloffen. als Antwort auf den M o r da n s ch t a g und um weitere derartige Verbrecken zu verhindern, sofort in Aktion zu treten, nachdem dir Funktionäre den Zeitpunkt festgesetzt haben werden. Der Aussckuß der G ewerks ch a? t $ f o m m. i f f .t e it Ber l i n 8 hat sich im Betsrin von Vertretern des Äfa-Bnndes, mit dem Falle Sylt veschäst'gt. Eine Stellmignabme. der Gewelkschaftskommisfion kann erst erfolgen, wenn der Ausschuß die ihm zugebill ate UntersuchungSmöglichkeit wahrgenommen hat. Dies soll im'Laufe drö heutigen TagrS geschehen. ÖFFENTMCHE JÜDISCHE VERSAMMLUNG Sonntag, 3. April l.J.lO Uhr vns,, in Weaor JEomüdienhacis, IX.» Nassdorferstrauae 4 R « f.« r « nt«s: ’ . Oberrabbiner ADr, P. H.Chajeg Frau Anitta Müller Fr. Markus Krämer T h « m a : »«5 Die Lage der Juden in, der Ukraine. MassenemigTation. Pogromwalsen Dr* Marlens Krämer, Mitglied des Zentralrates der jüd. Welthilfs-Konferenz, wird über seine soeben beendete Tournee durch die ukrainischen Grenzgebiete berichten. Juden! Erscheinet zahlreich! Tagesbericht. Oberrabbiner Dr. Chafes in Wien. OberraMner Dr. Ghajes ist nach mehrwöchiger Abwesenheit wieder in Wien eingetroffen. Ueber die Aufnahme, die er in Amerika gefunden hat, und über jeir.e unermüdliche Tätigkeit in den D?reinigten Staaten zugunsten des Wiederaufbaues Palästinas ünd verschiedener jüdiicher 5^rlturinstrtnte und sozialer Einrichtungen in Wien haben wir auf Gruitd von Mitteilungen unseres Ncw-Aorker Korrespondenten bereits kurz berichtet. Die Wiener Freunde des Oberrabbiners wollten ihm zunächst einige Tage verdienter Ruhe nach so intensiver, ermüdender Arbeit gönnen, aber Doktor C h a j e s kennt die Ruhe nicht und erschien bereits am nächsten Doge in' seinem Amte,, wo er von einem ganzen Heer von Parteien, die seine Rückkejhr schon kaum erwarten konnten, ernpfangen wurde. Die Verwaltungsbeamtzen hatten die Heimkehr des Oberrabbiners zu einer Ehrung, benützt, sein Amtszimmer mit Blumen und B/attpflanzen .geschmückt und namens der versammelten Verwaltungsbeamten hieß der . erste Sekretär Doktor Ad ler ' in einer Begrüßungsansprache den - Oberrabbiner willkoylmen, der nicht von einer' Vergnügungsreise, sondern von einer Rdise der Arbeit für daS Judentum zurückgekehrt fei. Oberrabbiner Doktor Chajes dankte gerührt und machte in kurze» Umrissen Miileilung von dem' Ergebnisse sdiner Reise. ° Aus diesen Mitteilungen geht hervor, daß Oberrabbiner Dr. Chäjes in der ersten Zeit seiner Anwesenheit in Amerika zunächst den nicht erfreulichen Eindruck empfing, baß der Konflikt, der zwischen den amerikanischen Zionisten und der Londoner Zentralleitung in der Frage des Keren Hajessod (Palastina-AufbaufondS) entstanden war, eine gewisse Erschlaffung der zionistischen A.beit in Amerika zur Folge hatte. Er . hielt es daher für'seine erste und vornehmste Sfotoafc* diese Differerrzen zu Überdrücke«, unb er hatte die Genugtuung, zu sehen, daß diese Bemühung nicht ergebnislos war. denn noch wahrend seiner Anwesenheit hat sich in den ein-etnen Staaten Amerikas eine Annäherung an die' Auffassung der Londoner Zentrale fühlbar, gemacht, die darin ihren Ausdruck findet, daß nunmehr auch in Atnerika die Arbeit für den Keren Hajessod im Sinne der Londoner Kvnferenzbeschlüsse werktätig «ufgenommen wird. Oberrabbiner Doktor Chajes..hat die feste.Zuversicht,, daß es D'r. Weitzmann durch sein persönliches Einwirken-in Amerika gelingen werde, auch die letzten Reste der Meinungs^ Verschiedenheiten zu beseitigen, was 'für den Wiederau'fban von Palästina Lei der großen Bedeutung des ameriikanischen Judentums, von ungeheuer Wichtigkeit M Oberrabbiner Dr. Chajes teilt« auch mit, daß es ihm gelungen sei, in Amerika das Interesse für die. Bedeutung Wiens als jüdisches Kulturzentrum in dem Maße zu erwecken, daß er wohl die Zuversicht habe, aus den aus Anierika ihm zur Verfügung ge* stellten Mitteln einen großen Teil der der jüdischem Dolkserziehung in Wien gewidmeten Anstalten, auch derjenigen, welche derzeit von der Wiener Lkultustzemeinbe erhalten, subventioniert oder beaufsichtigt: werden, in einer Weise zu unterstützen, daß ihr BestaW für eine geraume Zeit gesichert erscheint. Wir werden? auf die Einzecheiten der vom Oberrabbiner Doktor Chajes-in Aussicht genommenen Aktionen und auf bie. sonstigen Ergebrnsse seiner Amerika-Reise noch zurückkomme». ' > . . Der Raubmord a« Raoul Miclesc». Wiewohl rech nicht völlige Klarheit über den gewaltsam» Tod des Rumänen Raoul Miclesc«, der, wie berichtet, am 5. Febmar verschwunden und am 20. Februar aus dem Heustadelwaffer als Leiche mit zertrümmertem Kehlkopf gezogen worden ist, herrscht, ist mit alletgrößler Wahrscheinlichkeit anzunehmen« daß der Msrdplan in dem Hause, lll., Etdbergstraße 48, seine« AuSgang - nahm. Welche Rolle der als Einbrecher entlarvte Kammerdiener Johann G s ch i e r m e i st e r. der auch «st Miclescü im Hause als Astermieter wohnte, welchen Anteil die Ouartiergeberi« der beiden, die früher» ZeitunaSaustragrri« Josefine M i ch l e r bei dem Tode des Ma-neS gespielt bat, ist noch nicht vollkommen klargestellt'' aber jede Stunde bringt neues Belastuugsmaterial gegen sie. Wie berichtet, dürste Miclescü' bei seinem Verschwinden etwa K 7000! und 100 Lei besessen haben. L 4000 wurden im Diwan gesundend Nun wurde erhoben, daß Miclesc«. der ans die Nostrisizieruns seiner östtrreichischm Kriegs a n leihe wartete und in Geldverlegenheit war, sich an die runtLnrsche Gesandtschaft gewendet hatte, um einen Vorschuß auf dar zu erwartmde Geld gleichsam als Reisworschuß für seine Heimkehr zu erlangen.' Er bat die K 3000, dir ihm gewahrt wurden, am 4. Februars dem Tage vor feinem Verschwinden, ausbezahlt erhalten Am folgmdenTage war Frau Mtchler bei der Gesandtschaft und hat nach* gefragt, ob Miclescü schon sein Geld erhalten hat. Mielescus Mantel mit Astrachankragen ist brSher nicht zum Vorschein gekomen. Es Hai sich aber ei» Trödler gemeldet und angegeben, er habe a« 12. Februar l. I. von einem 28- bis 80jahrigm Man» einen Hechtgraue» OffinerSmantel dieses Aussehens um K 800 gekauft. Des Mantel hat er aber nicht mehr, da er ihn acht bis zeh» Tage später einem Landman», der -»fällig in seinen Laden kam, der-» kaust hat. Der Trödler hat sem Geschäft in der Novaragaffe. GZ wäre für die Untersuchüng von allergrößter Wichtigkeit, wenn sich' der Käufer deS Mantels melden wollte. Per?srralnachrtcht. Sonntag de» 10. d.M. um 1 Uhs nachmittags findet die Trauung des Fräulein M na Schneie^ mir Herrn Dr. Herz Berger. Advokat i» Tetschen, im Jubiläumstempel, ll„ Pazmanttengaffe, statt.! * Rüekkrehr von jüdische» Kinder« anS Holland. Die Zentralstelle zur Versorgung jüdischer Kinder nn Ausland. Leitung Frau An>tka M ü l l e r. teilt mit, daß die Kinder, di« vor drer Monaten nach Holland znr Erholung fulnen^ M i t t w 0 ch den 13. d. M. um 3 Uhr vormittags a« Westbahnhof eintrrffen. , Von der Wiener AninersttLt. Der Dekan der' medisin'tschen Fakultät Proicstor Dr. H a d e r d a bat Kundmachungen an die L tudterendrn erlassen, m welchen er bekanntgibt. daß den Militärmedizinern daS bis zum 15. Mar 192t< vollendete l. Rigo>o um in daS -otauSgkgangrne Semrster daS Winter'emkstrr 1920,3! eingerechnet wird. Die Vorlesungen rnttf Prüfungen an der mediz nikchen Fakultät beginnen in der Wochej vom 18. d. M. Die Anmeldungen zu den Rigorosen finden am «1 d. M. stakt. Die Prüfungen au der medizinischen Fakultät werden am 28. Juni eingestellt. Die letzten Anmeldungen für daS. >. R'gorosum werden am 20. Junr, für das U. Riejvrofum am 21. Juni und für das HI. Rigoro^um am 22. Juni mlgegengenoMme«. Die letzten Meldungen beziehen sich auf die Zeit vow bis 23. Juli d. I., ohne daß eine Wahl der Woche berück^ sichtigt wird. j " Die Schach-Weltmeisterschaft. Ans London wird gemeldet : C a i a h l a n c u. letzte LaSker gestern nachts >m fünften Spiele um die.Schachwellmeisterschaft nach 46 Zügen matt. <Die tierärztliche Schule in Jaffa geschlofie«. Da dar Budget des jüdilchen ErziedungSamtes (Waad Hachinuch) erbeblich gekürzt werden mußt', «nß>e leider die in Jaffa seit drei Jahren bestehmte treiärztliche Schule geschlossen werden. Die unterLcrtuna von Dr. K a s p y strbcnde Schule hat em größeres tierärzilicheS Per,oral herangebssdet, daS zurzeit in allen Koiourm tätig rft. «Die amerikanische» Rabbiner für Pakafttua. Eine große Konferenz amerikanischer Rabbiner fand in Rew-Aork im Großen Hamidrach in Harle« statt. Nach den Reden des Rabbi Josef Meir Lew » auS Cincinnati, Rabbi Jehuda Löb Epstein aus New-Aork »nd Rabbi Jürman ans Water bnitz, Conn., wurde einstimmig emeResolution anaenomwen, welchedreMitarbeit f ü r Pal ä st i« a als P f l r ch t a U e r Juden bezeichnet.. ... * Die Tagung btt deutschen wissenschaftliche» Körperschaften in Wien. Am 11. und 12. April findet in Wren die Bersamnrl.u.ng deS Vorbandes deutscher wissenschaftr'che^ Körperschaften statt. Dre Beratungen finoen im Sitzungssaal der Akademie 1er Wissenschaften statt. Zur Teilnahme sind aoaeoietoth Die Vertreter der' Wiener Akademie, der Wissen-