Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 779 (27.3.1921)
- Date
- 1921-03-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Sk. 779 Men, Sonmag ' * VMfiomie Itftgeti Lö»hn«nsS«vt. Aar PanS, wrrd «yö geschrieven: Ein armer Wicht ist dieser Ta^e wegen Bigamie zu zwei Jahren Kerkers »«urteilt werden. In inner BertridisungS- {<be führte er auS. er habe dieses Verbrechen begangen. weil er ei der heutigen Wohnungsnot keine Stätte fand, «« fein Haupt Zur Ruhe zu legen. Er ist ein Kbjährig« Man«, der vor einiger Zeit eine Witwe' von 75Jahren heiratete, die ihm ein Zimmer nngeboten hatte, aber nur miter der Bedingung, daß er sie heirate. DaS tat er a»ch mit der Erklärung daß seine Frau gestorben wäre. Eine seiner gewesenen Frauen ist-auch wirklich tot, aber eipe andere, die ihn vor einigen Jahren verlassen halte, lebt noch und wurde von der Polizei arsgesorschl und verhört. So wurde der Unglückliche verurteilt. | * WochcnverKaufsliste des Modenhauses A. Ger»- gnotz A.-S. 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Heriine Peiler Wien, II. Verlobte Wien, II. Wien, im März 1921 ie« Zesia" Wien, II. Philipp Spitznumn , Wien, I. Ve rl o b tt März 1931 4650 ING. ERNST STARK T EMMA STARK geb. TAUSSIG beehren sich anzuzeigen, dass ihre f, , VERMÄHLUNG ss»2 am 22. März 1921 in Karolinenthal stattgefunden hat. Trieste, Centro 253. Karolinenthal. Möbel ü. Innen- I grösster Auswahl. Nur grckiex,«« $lS$, SIL, §lf&888!ß?Bjji 1 B. 2 619 Erzeugnisse: (Ecke Karl Sckwcighofergaste). Vl.riARlAHllFlR5IßASSE W. UrStstoj, besteoriierttsLsg« Wiens 1» Teppichen, Deekoit, Yorh&aron, Uebef wörlen, Laufteppichea,. Store«, öoppeldoekea etc. Bilitfst« Proioo. 8540 OBEL anne VlI.,8chotteafeldg. 24 Telephon 80-1-08 — GBÖSSTB AUSWAHL IV LUXU8- UHD STIL- HOBELN XlSSIfiE PREISE 440 e h r e i b maseh i neu fahriksneü und gebraucht, alle Systtjmo *t? Wie««r Mergenzenmns S)ie tBurexms der SFirma 2)r. üiindler & Co. befinden sich ab 3)ienstag den 29. 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Der Miuißrrrat hat bereits vor einiger Zeit beschlossen, daß, die Sommerzett hm« in Oesterreich nicht eingeführt werde. Dieser Beschluß hat feine Be-> aründuna sowohl in dem Widerstand der Länd«, gegen die Einführung der Sommerzeit sowie auch darin, daß in den Nachbarländern, die für uns die wichtigsten Anschlnßläuder sind, in d« Tschecho-Slowakei, in dn Schweiz wahrscheinlich auch in Jugyflawie», die Sommkyeit' nicht in Kraft tritt. Wenn jetzt die Stadt Wie» oder ein einzelnes Land die Sommerzeit tm* Wren wollte, so würde für den Eisenbahnverkehr ein« derartige Maßnahme.schon , mit Rücksicht ans die internationalen Fahrplanverriubamngru außer Betracht blriben müssen. Das Zurückgebeni ans die Sommerzeit ist daher für den Eisenbahnverkehr fast völlig aaSgeschlosse« «ad würde zumindest sehr umständliche BerbanÜ lungen und sehr schwierig dlwchruführende Aenderungr» de» 8Ährplanes «fordern. Sn» diesem Grunde ist eS kaum «nznnehmenK daß die Regierung ans den vou der Stadt Wien und der Wiener Handelskammer geäußerten Wunsch auf Eiasührnng der Sommerjg K te ~ P-nWBA 5