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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-25 · Heft 777 (25.3.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 777 (25.3.1921)
Date
1921-03-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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©8tr2r????«. ~ jr_nri jJr~ ~ .; ““ PolSK Attd LitKMN. Aus W a r s ch a n wird uns vor: ^olnischrr Seite geschrieben: ' Die poluümen Diplom aicn. derwn dir Leitung der o.lK'wäriigeu Polüik obliegt, werden bei der Lösung ihtee - Aufgaben oft vor nni'rbersteigbare Schwicrigteiten gestellt. - Neben rein sachlichen iiad. eZ manchmal auch Rücksichten . auf eifersüchtig gehütete Parteiwttusche, die sie zwirrg-cu, 'Hindernisse zu umgehen, statt sie mit krächig>.'m Grisi rasch aus feem Wege zu raunten, v 1 Zu. dieser Kategorie schwieriger undkomplizierter Ausgaben ist auch der p o ln i sch-li ta ni s ch e Fragenkomplex zu z ab len, der besonders in den letzten Wochen nach den Pariser Beschlüßen des Völkerbundratcs die politischen Kreise in Polen viel beschäftigt und den polnischen Diplomaten schlvere Sorgen bereitet. Die polnisch-litauischen Beziehungen glaubte man-anfänglich glatt und im besten Eiuvorueiinten beider Nationen regeln zu. können, Die Sache verknotete sich jedoch erst nach und nach, als sich die polnischen maßgebenden Kreise nach dem Einniarsch Z i»: ligo w skis in Zcntrallitauen entschlossen hatten, die Entscheidung über die zwischen Polen und Litauen entstandenen Meinungsverschiedenheiten der Völkerbundliga zu unterbreiten. Von diesen! Moment an begannen die Schwierigkeiten und häuften sich derart, baß heute» das Wie und Wann der Lösung der Differenzen tatsächlich Nicht schwer abznsehen ist. Für Polen gestaltete sich aber die Situation immer ungünstiger. Denn seinerzeit,,als sich Polen entschlossen hatte, sein« Differenzen mit Litauen vor dem Forum des Völkerbundes auszutragen, da handelte cS sich eigentlich bloß um einen Grenzstreit in S u w a lki. General Z ie l i go w s k i besetzte damals ein Gebiet in Zentrallitauen und errichtete ^in von Polen ganz unabhängiges staatliches Gebilde, das zwar ans eine wohlwollende Haltung seitens Polens zählen durfte, jedoch in keiner Weise und rrioiminöem gegenüber auf von Polen gemachte Zugeständnisse Rücksicht zu nehmen brauchte. Erst ein in Wilna einzuberufender Landtag, zu den: Zieligowsti die Wahlen vorbereitet hatte, hätte zu cutscheiben gehabt, ob das von ihm besetzte Land als selbständiger Staatbestehen oder als Föderativstaat mit Polen vereinigt werden sollte. Auf. jeden Fall, so hoffte man. damals, werde sich ein Ausgleich mit der Kownver Regierung leicht finden lassen. Das/wichtigste Moment in der damaligen Situation — so unwahrscheinlich das klingen mag — war jedoch die faktische Unabhängigkeit Wilnas von allen, internationalen Beschlüssen. Denn ein Mann in der Situation Zieligowskis konnte sich tatsächlich den Luxus erlauben, sich um die Meinungen und Wünsche der Beherrscher der Welt wenig zu kümmern. Düse für Polen über alle Maßen giinstigen Trümpfe. wurden dadurch, daß die Entscheidung über den polnisch-litanischeu Konflikt dem Völkerbund übertragen wurde, aus der Hand gegeben. Denn schon sehr bald, konnte man wühruehinen, daß der Völkerbund, der anfänglich über den Grenzstreit in Suwalki zu entscheiden hatte, seine Kompetenz nach und nach aus freien Stücken erweiterte und auch auf tue Wilnaer Frage nuszudehnen wußte. Auf diese Art verfiel Polen immer mehr.'in die Abhängigkeit von der Liga und in demselben Verhältnisse verdunkelten sich Wege und Ziele der Polnisch-- litauischen Frage. Unter rem Einfluß der Bölksrüundliga entschloß man sich in Polen, den General Zieligowski zu bewegen, sich den Wünschen der Liga zu fügen, während sich die Kownoer Regierung in dieser Hinsicht freie Hand zn wahren wußte. Es gelang denn auch den: Präsidenten der Kommission des Völkerbundes, C h a r d i g n h, den Minister So p i e h a zu bewegen, die geplanten Wahlen in den Wilnaev Landtag ad calendas graecas zu vertagen. Auch eine Reduktion der Truppen Zieligvwskis bis nahezu auf die Hälfte ist aus Einfluß seitens 'der Bölierbundliga durchgeführt worden. Allein in der Sache selbst ist nichts geschehen, die Schlichtung der polnisch-litauischen Differenzen rührt sich! nicht vom Fleck. Endlich entschied sich .die Völkerbundliga für die Durchführung eines Plebiszits in dem strittigen litauischen Gebiet und die Entsendung w-n Entcnt-etruppen zur Ueberwachung der Volkso.bftimiMng. Das Konzept war zwar nicht besonders originell, aber es würde von Polen doch gerne akzeptiert, weil inan die durchs.den polnischlitaui'chen Konflikt erzeugten Spannungen, je eher je lieber, bannen und die polnische Friedfertigkeit auch bei dieser Gelegenheit bekunden wollte. Da ergab sich jedoch eine neue Schwierigkeit. Die SMveiz protestierte ge gm den Durchmarsch der zur ÜeHrwaPung der Tollöabftimmnng entsendeten EntentetrUppen. Das Entstehen dieses Hindernisses wich' rn polnischen, gut unterrichteten Kreisen viel kommentiert und als Beweis bezpch.:.w, daß die Regierung in Kotyno nicht nur zur Sowjetregierung in Moskau gute. Beziehungen zu unterhalten Vorsicht. Freilich war die Verweigerung des Durchmarsches der Ententetruppen durch die Schweiz eine recht unangenehme Schlappe für die. Entente. Das ist jebücO bloß ein schiracher Trost für die polnische Regierung, die sich bei dieser Gelegenheit abörmals von der Weltfremdheit der Entenbediftlomaten in allen snüOiben Problemen der Oststaaten überzeugen konnte. So hat die bisherige Haltung der Bölkerbundliga die ihr anvertraute Lösung der polnisch-litauischen Frage eigentlich nur erschwert, ja uian könnte fast behaupten, sie hätte die einzig ruögliche und vernünftig!! Lösung durch .ihr Zögern A.,d ZauöM Atä7T*r- «ÄS"N. .. «M w ■ > ' .. .. "D<r vollständige. : vsj'zirllc .-Text - des . -s . volrristo-rüstiichen ^FxiedcnsoertragcI 's liegt '' - nunmehr--vorck Wir tragen knrS'-'-diese in - Text zn-.-unserer bereits^ am 20.b. M. veröffenllschtcst allgemeinen - J-rcha-ltsangabo' - - die., wichtigechyK-Bcstimmürigerc des Vckr--,«^ träges s nckch. ' Jnc Artikel 2, der auf Grund des SelbstbestimmuugSrechlcs die Unabhängigkeit de r U? r a i w c. u nd 25 c i 13 r u H l a n d S anerkennt, - wird die neue Grenzlinie zwischen Pölqzt einerseits, und Rüßkanb, WeißrußlandsÜnd dit ' Ukraine andererseits festge-setztx. Z)ie.se Gretizlinie verläuft ün allgomemeu ähnlich den Grenzen,- -Welche irr.,dM Präliminar-' frieden vorgezeichnet sind und weisen diesen gegenüber nach einige Verbesserungen, zngunsten Polens ans. .Jnst'lze dieser Grenzkorrsktüren - exhält- .Polen B a.stü r i ch M ad.vskow ice, einen Teil der -. Tsurower. Ebene,p ehr - großes Stück bei O s z t'r o ksüichs östlich Won S ch u m s P sowie tu, der Gegend von Kr e m c ni.cc und WoIhynie n. Ägrs-sre.re sSchlsfsvscrkehr aus den' Grenzflüssen wird beiden PÄtel-en i zügesichert. Die endgültige Grcnzbestinnnung ist einer gemischten Konnnissiou überlassen, deren Aufgabe es sein 'wird, hiebei die - wirtschaftlichen' und. echnogrphischen Vedingungen zu .berücksichtigen. .Wichtig ist Artikel .5, chuxch -'ivälche.n.'sichj beÄqPPHrüsrien . verpflichten, gegenseitig die, vollständige Staatssouheraüität .ast-st zuerkennen, sich je.d er E fn'm.j-schungssm.fsiiHner£jit;s St n Q c legen hei ten dessFzw.ei.t e n T e i I, es', zu e.n thalteig ebenso.sich'.von.,jeglicher. /. ' - .... i.FF. AsitatiovMrltz Propaganda, , , : tut Innern des anderen - StaMS.wrfNNKuHaltdnpi'Mtd^Ächrch.-' solchen Mtionen zu untetstüprn. /Ebenso verbietet der -Fri.e- - densvertcatz die ' IlntersÄtzüntzw von! Vrgaitisationen-/ decem Zweck, esäst,- LeivchsneteMönsMe. mit,'d-wn anderen -Staate herLeizufühven/ Beide'.Teile verpflichten sich , auch, das ' Werben für solche Dvgamsatirmen sowie den- Tv a ns Po r t v o n Mibitär -un d Kni e gs m ast e r in l zü verbictenü .r - - Artikel "6 handelt von dem . . - - - Qptionsrecht. Demnach haben sämtliche Bürger bil gewesenen rassischen Reiches, .welche. am.'1. Äugicst .1.914 inden ' Ztinlständcsregistern geführt 'wurden und 'im Slugenblick der Ratifiziernntz des FriedeNsve-rtrages.. aus.den; Gebiet der polmschen Republik ihren Wohnsiß hgiten,^dgs^ Reckst, der Option -zügünsten der ukrainischen oden-Äsfifchett Staatsangehörigkeit.'. 'Diese Bestmünnltg bezieht sich jedoch nicht cmf - solche BüvgeP.'-chelche in Polen ihren Wohnsitz Habens "jnd'vch' m die 'Zivilstankihs-- -register -nicht eingetragen,' das heiht nachden' 'Gesetzen''p^p polnischen Republik reine polnischen. Bürger sirtd. Perstr'tM,- welche im Zeitpunkt der Ratifizierung des Friedensv'ertrageZ sich auf russischetn oder'ukrainischem Gebiet befittden, aber in den polnischen ZivÄskarrd'esregisterit in Polengeführt werden, haben das O-p'ti o n sre ch ttZüg>msten der polnischen Staatsattgehörigkeit. Dieses 'Optionsrecht 'steht .auch solchen Personen zu, welche sich in Rußland oder der Ilsraine'aiufhaMNstin den'Stündesregistenr in Polen nicht geführt werden, jedoch durch eine Erklärung rhre - Zugohörigkeit zn Polen. lundgeben. Diese Personen.müssen zur Bekräftigung ihrer Erklärung den Nachweis erbringen, daß ihre Bovsahren cms ernenn. Gebiet-ihren Wohnsitz, halten, welches vor dem I a.hr e 1772. zum polnischen Staate. g.ehörte,- und auch Nachweisen, daß sie.-sMst durchühr Verhalten, durch den Gebrauch der polnischen. UrNgangssPvache und schließlich durch die Erziehung ihrer Kinder ihre' -Anhänglichkeit an Das Polentnln dokumentiert haben-. (Durch diese,^Wöstimmung Das 'Ueueste Konzept und zttgleichlHas. letzte Stadiutn iu der polnisch-litauischsrr - Frageisö die am 3. d/, M. in. Paris vom Rate des Völkerbundes beschlossene KvAferenz von B-ertreter.ll der polnischen - ünh litauischen Regierung iu Brüssel,'die unter dem - -Bv^itz woir Hyucans tagen soll.' Die -LkonrmMivy für. auswärtige Ängelegenheiien des Sejrn hat durch drei' Tage> scher diechrc.Pariser Vorschlag Lerato'ic und ihui mit dem Vorbehalt zugestilmi'.t, daß die. .Brüsseler Konferenz bloß den Charakter eines 'Schiedsgerichtes haben werde und, falls keirre Einigung erzielt werdet! sollte, wied'tr der Weg der' Völksbefr-'agüüg beu^terl'werden darf. Mit diesem. Beschluß der Kommission des Sejm, ncht dem sich auch Minister Sapieha oinverstandelt . erklärt hatte, gelangt null die Schlichtullg des polnisch-litauischen. Konflikts ill eine neue Phase. Daß diese üicht wieder zu lauge dauert,-. darauf' ncuß die polnische Diploiliatie, die jetzt mit der Dolksstimlnuilüg besonderZ rechnen .muß,, ihr Augenmerk/lenken. Denn die ist ,der Oeffenttichkeit taut gewordenen -Befürchtungen, baß die polnisch-litauische Frage unter dem Protektorat des Völkerbundes völlig verfahren wurde, Minen gar mich't so ganz nngerechtfertigt gewesen zu sein. Die polnische ’ Diplomatie hat jedoch, wahrscheinlich ails höheren Rück-, sichten her äußeren Politik^ dem BölLerburch' -leine Ingereilz auf die Losung' bzr 'polnisch-litauischen Frage ein geräumt. Run aber wird sie'sich, von alten Rücksichten freimachen unk nach' eichM klat mnschrieLcilen . Plckn endlich rasch Mck/Mtschlössen handeln müsset, wenn sie aus dem Engpaß, in' den sie' ohne eigeites ... MGulden.hüGugeriet,'wieder herMMUMÄN,.'ÄK.AP wird den Juden' und d e HD en t fche n ine-Option zu* gllvsten Polens. äuHetwrd.enilich/ 'evschwerh -m . 'den meistsn Fällen unmöglich/gcmachk. Iuwcn. letzten Besprechungen der jüdisch-polnfscheu ''Verstäridigu ilgSkgnferenz wurde - diese Frage von den jüdischen Delegierten bereits angeschnitten...Die Red.)' Die Frau hat das. Recht, Zusatninen ruik den Kindern, die sie erzogen hat, die Optiotr .auszuübcn. In einem Zusatz« Protokoll wird der Wert der MobUierr Ieuau'^'Umschrieben, welche der Optant in das Land, zu dessen Guüsten er optiert hat, ausführen darf.An . BaMeld kann jeder 'Optant aus Rützla-nd und der Ukraine .'100,>)00 Rllbel -jeder., Emission und cruhv Polen nach Rußland und der Ukraine 200.000' Mark auL's Ärlikel'7^sichert den Personen.polnischer' Rätiöna-lität in Rußland, der Ukrsiue urtd in Weißrußland alle Rechte auf die Enüoicklung Ühre-y. Sppoche und Kultur und auf Erfüllung aller r.e hi g i ö s e n. Brauch e und die ..'--völlige '-Gleichbe^echtiguns... mit den, Bürgern russischer, ukrainischer und weißrussischrr Nottonalität.. "Dieser Artikel Verpflichlr-t auch beide Teile, sich qder Einmischung in die AngelegruVeir der Kirche und der Gioiuöensg-csellschaften auf dem Gebiet des anderen Teiles zu., entihalten, - ruid sichert schließlich den Kirchen- und r < l r« glösen Gesellschäften die Freiheit selbständiger Einrichtungen.' Artikel 10 enthält die Bestimmungen über / Amnestie für politische Verbrechen, -deren Umfang genau umschrieben wird. Alle Personen. -vclchS intteir diesen Amnestieschutz fallen, werden zusammen mit den sie - betresf-enden - Akten dem anderen Staate ühevantworter. Vom Tage der Unterzeichnung des Friedensvertrages an sind die Untersuchüttgen über diese Fälle einzustellen und dürfest k eim e-'Tode Zur teile vollstreckt werden. - -"'t'/§>urch ''Art-vkÄ 12anerkennen beide Teile-daß ' bas gesamte r-taaMermlZgen, sich. cmf. demr-'Äcchiet des.eist-en der Vevtratzschlkeßendest. Staaten, oder auf dem an Polen.fallenden Gübiete das unan».' fechtbare Ej^entunl dieses, <shmies billiet. "Sämtliche Ansprüche -des,.rusisis^n.-.StaatSs^tzes.--'.a'Us..,Lest Polen z-ufallen« den Gebieten gehend auf den pqlni»schLN .Staat ütber. . Artikel 13. handelt hon der, Pflicht Rußlands und der;i Ukraine, das Verm.ög.en von. I nstitute-n und Ges-e'lhsch af t,e n, rbejlch?..sin.-dHy,'7.Zett'..'voün-.-l7' August 1914 bis gunt;-l. Okt«He-r 1916 Mhuierh wurden, LM. Polen zurüch« zustellen, und von der -Ents<WüynstgsNsjWig:.-M -indiesHts Zeit, vernichtete Produktionsmittel. Durch Artikel 19 wird Polen von der Verantwortlichkeit für die-' atts. 'den'- Encisstonen - von.'- Pap i e t g e l b,: K a s f cttJ scheinen, Obligationen, . r-üfsischen Schatz^' scheinen nsw. entftcmbenen - - Schulden llnd sonstigen Verpflichiultgen auf den Polen zufnllcuden .Gebivten höfreit. ' ' . ■*} - -Artist 22 Mstlm-mt' < die Tra n fit tz e d i n g u n g tz ist, wobei Polen sich das/Recht, die Tra nsitböding-u-nglö ir 's ü r Wat e u aus D e u tschlanb un d 0 e st erreich selbstärtdig z-u normieren, gesichert hat. ... Der Transitverkehr Niird für-beide Teile zollfrei sein, ohne Rücksicht darauh die Ware direkt in eines der Vertragslältder geht oder unters wegs. auSgeladen, - tnagaz-nliert, wicderver-laden usw. Wirbel Vom Tränsttverkchc ausgeschloss-rn find Waffe.n, Mimition! und militärische Artikel. > i L.ebens.mLeresslM. des polnischen Staates nicht v'er-) sumpfen lassen und mit den Anschauungen der gesamten polnischen Deffentlichteit nicht in ci.nen . bedellklichen Gegensatz geratMl will. i [ ■ Warschau,- 84t Mürz. (W. P. G.) Der Münster dies Aeußern Fürst S a püeh a -hat «an 'den Vorsitzenden des Völkerbundrates eine Note über den polnisch-litauischen. Konflikt gerichtet, m der er versichert, daß, erktsprechend" dem Vorschlag des Völkerbundes, auf bön.strittigen. Gebieten ke in e Wach l e n vorgenommen werden -sollen,! bevor nicht auf'dev'Brüsseler Konferenz 'alle Mittel er-i schöpft, sein werden, die -'eure g ü tlich e- B e x st än d i-! gung zwischen .Polen und Litauen anstreberi. Sollten! die Brüsseler Derhurldlungew zu /keinem positiven Er^ gebnis. führen, dann. .wäre die polnische Regieruilg frei^ lich nicht mehr in der Lage, die Bevölkerung Zentral- Litauens daran, zu hindern,/daß sie ihrem Willen freien Ausdruck "gebe. ' F - Der Aus-au des ElsenbahnweseKs in 21. März. (Jüd. Korr.-Bür.) Die Re< gierung hat letztens eine Reihe'von Kontrakten für den! Bau. von. EisM bah n L inien au .Private und An-! stitutionen vergeben; dte jüb'rsche Arbeit er -vr g a n Ls at Wß. hat.-. den Bau der -'-Eisenbahnlinie! Petach-Tikwah-^M's MAin übernonnitert. Herr G u rewi-tz, der den Bäu der Eisenbahnlinie CJ n.tnjf-citb übernommen hat, hat seinen Kout!.. - hl '. d.'.r jKd/Ls.Mn Mrbte.L^xqrLa'n is a. Afc'ü.

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