Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 771 (19.3.1921)
- Date
- 1921-03-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Men, SamStag Wiener Morgenzettrrns /19. Mörz 1921 Nr. 771 ._ . - - — - --- .- - '..III .. -| i m.mV-T'S. ~IM - j II ...II r .... I .. ■ . „ genossen eine Lanze für die verflossene christlichsozrale-Herrschaft zu brechen,' worauf, schließlich der ReferentenantraA mit Stimmenmehrheit angenommen wurde. Die ErMuns der Bäderprelft. Miltciluiigrn aus dem Publikum. Anna Tannenbanm Hermann Lyner Der Stndisenät hat bekanntlich am 16. Marz die Preise für Benützung der städtischen Vader wieder bedeutend erhöht, eine Maßnahme, welche in den breiten Schichten der Bevölkerung berechtigten Unwillen hervorgerufen hat, wenn man bedenkt, daß Dampf- und Wannenbäder gleich ■ um 20 bis 30 Kronen erhöht wurden. Begründet wird die Erhöhung mit den stets steigenden Löhnen und Kohlenpreisen Die Ehristlichsozialen bekämpften die Vorlage, weil sie gerade die Arbeiter und kleinen Leute sehr schwer treffe. Sie stellten deshalb einige Llbänderungsanträge, weil sie die Befürchtung hegen, daß die Erhöhung nicht die. letzte sein werde, da der Refereutenantrag auch die Forderung enthalte, den Stadtsenat Di? auf weiteres zu ermächtige«, die durch diesen Gemeinde» ratsbcschluß festgesetzten Bäderpreise über Antrag des Ge- «reinderatSausschusseZ 5 nach Maßgabe'der sich v e r ä n d e r nden Brennstoffpreise und Löhne der Bediensteten abzuändern, wobei die auf die Brennstoffe entfallende Preiskomponente bis zu 70 Prozent und die auf die Lohne entfallende Komponente bis zu 20 Prozent in Rechnung m stellen ist. Der Referent widerlegte ln feinem Schlußwi,«e die gegnerischen Bedenken svider die Vorlage» worauf dieselbe gegen die Stimmen der Christlichsbzialen angenommen und die Sitzung geschlossen wurde. Üatrzyki dolne Kaufmann, Wien empfehlen sich als Verlobte Wien, im März 1921 Eisa Herz geb. Nussenbaum Vermählte Jakob Herz mo Wien, im März 1921 Gratuliere herzlichsf meinem Freunde Herrn &asieJ (SlasSserg anlässlich seiner V e r i o d u n g mit Fräulein Rosa Krämer. Hoses Mauer Der Lll.s.0. „sason“ gratuliert seinem verdienstvolle!} Mitglieds Kollegen itud. texl. Ksrl Pines zu seiner Verlobung mit Fräulein Ksroline Spitz. mc» Eins Anfrage der Jübischnatlonaken, betreffend die Antl. semitentagung. Die Gemeinderäte Dr. PlaschkeS und Genossen brachten gestern folgende Interpellation wegen der Exzesse «ach de: Antisemitentagung am Sonntag ein: Anfrage der tzememderäle Dr. PlaschkeS und Genossen, betreffend die Exzesse, welche in Wien am Abend des 13. März.1981 nach Abschluß der Antisemitentagung stattgefunden haben. Am 13. März l. I. wurde, mit einer Versammlung in der Volkshulle des Rathauses der Antisemitentag abgeschlossen. Die Veranstalter desselben, der Abgeordnete Dr. Jerzabek und der N^tsanwalt Dr. Riehl, hatten der Polizeibehörde gegenüber dre ausdrückliche Verpflichtung übernommen, daß sie für einen solchen Ordnerdienst Vorfarge treffen Werken, welcher jede Ausschreitung nach Schluß der Versammlung anmöglich macht; unter dieser Bedingung wurde die Versammlung erlaubt. Rach Beendigung der Tagung hat sich jedoch die Ordnerkette unter Musikbegleitung zurückgezogen, die von den genannten Veranstaltern verhetzte Zuhörerschaft wurde absichtlich sich selbst überlassen und. begann mit Rufen: »Nieder mit den Juden!", „Hoch die Monarchie!"» »Hängt die Juden auf!" ihren Umzug über die Ringstraße. . Im Zeichen des Halenkreuzes haben HochschAer mit und ebne Couleur, ehemalige Offiziere und Kadettenschüler so groß- Zerstörungen und Verwüstungen angerichtet, wie sie. bisher wohl bei keiner Demonstration zu bemerken waren. I Von Sachschaden verweisen wir auf Zertrümmerungen don Scheiben und Verwüstungen im Innern der städtischen Straßenbahnwagen und der Preßburger Elektrischen.. Ferner auf das Einschlagen von großen Spiegelscheiben bei zahlreichen Gescbästslokalerr. Kinos,'Hotels usw. sowie Beschädigungen von Autos. Die von Ierzabek und Rieb! aufgehetzte Menge mißhandn're Passagiere in den Straßenbahnwagen, -schleppte sie, wenn sie jüdisches Aussehen batten, auf dre Straße, um sie dort erst blutigzuschlagen, die Leute drangen in Kaffeehäuser ein. wo es außer den Mißhandlungen noch mehrfache Diebstähle gab, harmlose Spaziergänger, v^lche im Verdacht standen, Juden zu Jein, wurden verprüHrlt, entsetzt suchende Frauen und Mädchen verfolgt und in abscheulicher Weise zugerichtet; selbstverständlich richteten sich'die Angriffe auch gegen die Sichcrheitswache, welche schwere Verletzungen von vier Wachorgansn zu beklagen hat. Immer zogen die Horden mit Wutgeheul gegen die Juden dahin, forderten sogar zu Mordtaten auf und konnten nur mit Mühe vom räuberischen Eindringen kn die Leopoldstadt abpebalten werden. Wenn solche Vorfälle von den zuständigen Behörden geduldet werden, wird man sich nicht wundern dürfen, daß die Zahl der .Bluttaten, Einbrüche und Raub- Überfälle sich demnächst wieder mehren und den guten Ruf unserer Stadt, welcher durch antisemitische Exzesse im Laufe der letzten Jahre schon vielfach geschädigt wurde, völlig untergraben. Keineswegs aber kann der jüdischen Bevölkerung zugemutet werden, daß sie sich als Freiwild jedem, von wahnfinnigen Politikern verhetzten Mob prersgeben laßt. Die Gefertigten stellen daher.folgende Anfrage: Ist der §^err Bürgermeister bereit, feine Entrüstung über Me am 13. März 192t von Anhängern des Antisemitenbundes in Wien veranstalteten wüsten, pogromartigen Exzesse Ausdruck zu geben und Veranlassung zu nehmen: 1. im Einvernehmen mit Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Bestrafung der Anstifter dieser böswillig herbeixeführten. kulturfeindlichen Vorfälle hinzuwirken; 2. für den Ersatz des durch die Verwüstungen von Gevreindevermögen entstandenen Sachschadens im Wege der Klage gegen die Veranstalter der Demonstration zu sorgen; 3. m Hinkunft die Ueberlassung der Bolkshalle für Versammlungen abzulehnen, die schon nach ihrer Ankündigung den Verdacht der Hetze gegen eine Nation oder eine Konfession erwecken? Wien, am 18. März 1921. * Wie wir erfahren, war diese Jntepellation als Dringsichkeitsantrag gedacht. Da Jbie Sozialdemokraten aber für diese Form nicht zu haben waren, brachte Dr. PlaschkeS zu Beginn der Sitzung vorstehende Interpellation ein. Der Antisemitenkoirgreß. Die Frontkämpfer haben für ihre Mühe nichts bekommen. Sie haben völlig selbstlos und uneigennützig an dem Schauspiel des Antisemitenkongresses mitgewirkt. Sie sind eben durchaus idealistisch und das österreichische Preßgesetz gibt ihnen die Möglichkeit, dies vor aller Welt zu behaupten. Ihr leitender Ausschuß senoet uns eine Zuschrift, in der mit Gifte deS § 19 erklärt wird: »1. Es ist unwahr, -aß die Vereinigung der Frontkämpfer anfäßlich der Antifemitentagung don dm Erwachenden Magyarm eine Subvention erhalten hat. X Wahr Ul vielmehr« daß dir -mannt» vereinimm» Morgen den 20, d. M. findet die grosse «Frühlings« Itachtracloute** der akadem. Vereine jüdischer Techniker, Ph ioso hen und Hörer der Bodenkultur in den Sophiensälen. Ul., Marx erfasse 17, (statt. Die obige Veranstaltung ist nach der „Was. ihr «rollt-“ und „Caligari-Reddute“ im heurigen Kösching die dritte eillusve Redoute des akademischen Tech-, nikerverban!es und soll wie im Vorjahre gleichfalls ein vort ehmes Ballfest von traditionellem Oeprä^e werden. Konzerteinlagen: Herr Professor Roderich Bass wird persönlich den „Krühlingsst!mmenwa'3!eru sowie seine „Festpolonaise“ beim Maskeneinzug Vorbringen. Ausserdem kolossale Ueberraschungen. Wenige Karten in den Lokalen: IX., Türkenstrasse 9. I|[.f ReisnerTrasse 23, IX., Wäbringeretrasse 15, von 11 bis 1 Uhr und bei der „Wr. Morgenzeitung“, ll., Tahorelrasse Nr. 1 bis 3, von 8 bis 2 Uhr erhältlich.. . «,z RILLANTEN, ferlen, Gold, Silber,Platin «.Uhren kauft und verkauft 77« ETTER Ectentnrmstr. 23, äZ&riahilferstr. 98 •und Biireaumöbel die grOsste Auswahl v Leopold Steinhart Wien, Slbcrstr&a»« Nr. 0 SebreibmmhiaenrsparatqreB rasok. blll'S «&< fut 15# TeL 4073/Vlll Restaurant Kohn Uk Wien, XX., Heinzeimanngasse 1—8 (Ecke Wallen- Steinstrasse) / Vorzügl. Küche / Weinspezialitäten Zugunsten des Vereines y>JQdlscli« Kinderfreund,“ findet Sonntag den 20. März 1921 um halb 4 Uhr nachm, im Mittleren Konzerthaussaale ein Jüd. Liederabend der Frau mit Herrn Prot, Mirra Sokolsbaja Juliusz Wolfsolin statt Karten an der Konzertlianskasse, bei Keblendorfer, Löwit, „Aida* und im Sekretariate der „Jüdischen Kinderfreunde“, II, Obere Donauatraaae 91. mo« anläßlich der Antisemitentagnng von keiner Seite eine Subvention erhalten hat/ 'Die Subvention ist also nicht „anläßlich der Antisemftentagung" erslossen und nicht von den Erwachenden Magyaren — was wir übrigens gar nicht behauptet haben — gegeben worden. Das jüdische Schulwerk. Seine Ziele. — Der Jüdische Schuloerein »nd feine Schulen. — Die Erweiterung im nächsten Schuljahr. Für alle volksbewußten Wische« Eltern, denen da» Judentum keine hohle Parteiideologie ist und die daher bestrebt sein müssen, ihren hevauwachsenden Kindern zumindest einen Bruchteil jene» jüdischen Kulturinhalte» zu vermitteln, den sie als Kinder in einem jüdischen Milieu organisch in sich aufnehmen könnten, wird da» jüdische Erziehung-prob.'em m Dien zu smer brennenden Frage depersönliche» Leben». Um das jüdische Kulturbewußtsein zu einem aktiven, schöpferischen Faktor m -er Erneuerung de» Wische« Leben» auch in der Diaspora zu machen, müssen wir die jüdische ErziehurH unserer Fugend als unsere vornehmste Ausgabe erachten. ES steht erfahrungsgemäß fest, daß das jüdische SrzrehungSprovlem in der Diaspora nicht in der Weise zu lösen ist, daß,man unsere Jugend fremde, unjüdische Schulen besuchen läßt und ihnen in einigen Wochenstunden die Kenn> «iS der hebräischrn Sprache beizubringen versucht. Denn so ist eS ausgeschlossen, sie durch organischen, in Verbindung mit der allgemeine« Jugendbildung erteilte« Hebräischunterricht mit dem Geist der hebräischen Sprache, als dem lebendigen Ausdruck jüdischen Kulturschasfen» seit Jahrtausenden, vertraut zu machen. Die jüdische Jugend kann nur dann zu eine« vollwertigen jüdischen Menschentum herangebildet werden, wenn wir fio au» de« geistigen Widerspruch, dor »wischen Erziehung mW schem Kulturinhalt. besteht, befreien und Uz Schaffung eine» einheitlichen Wischen SchulchpuS vorbereiten, in dem di» Harmonie hergestellt werden, soll zwischen dem Stofflrel» allgemeiner Unterrichtsgegenstände, die die D i l d u n g der Wischen Jugend^ ausmachen, und jenem anderen Kreih nationaler Kulturwerte, die als Erlebnis deren Erziehung bestimmen. } Dieses Ziel wlll der Jüdifche Schulderein> durch die von ihm in» Leben gerufenen Knies* richt San statten erreichen, von* denen hier namentlich das Jüdische Realgymnasium in'der Draht* gasse und die Jüdische Volksschule in der DeniSgasse erwähnt feien. Insbesondere soll da» jüdische Volk»- schulwesen nn nächsten Schuljahr in der Weise, ausgebaut und erweitert werden, daß nach Maßgabe der Möglichkeit auch in den anderen Wiener Gemeindebezirken, in denen durch «ne rechtzeitige und genügende Anmeldung von Schülern Interesse für den jüdischen volksschulunterricht bekundet werdm sollte, einzelne Wische VolkSschuMafien errichtet werden. | ES sei jedoch ausdrücklich betont, daß die «nmech düngen, die schon jetzt an allen Vormittagen, mit «u»- nahme von Samstag, im Sekretariat de» Jüdische, S ch u l v e r e i n s, L. Dez.. Taborstraße 80a. entgegengenommen werden, unbedingt in den nächste« Tagen erfolgen müssen, damit da» Kuratormm de» Jüdischen SchulvereinS rechtzeitig geeignete SchMakalikäte, sichern ,»nd die erforderlichen sonstigen Vovbereituuyen trefft, könne. . Christlich-deutsche Wohnungspolittk.^ ES war vorauszusehen, daß die Planmäßige Lösung der Wohnungsnot, wie sie von der Wiener Gemeinde-j Vertretung in Angriff genommen wurde, den demagvgft schen Ostjudenhetzern das Konzept gewaltig verderbe« würde. Sie melden sich auch schon pünktlich. Als Erster rückt das „Deutsche BolksblatttV mit der Weisheit auf den Plan, daß die in der Siedlungsgen-ossenschaft^ ausstellung erkenntlichen Anregungen, Pläne und Erfolge gegen die Wohnungsnot unwirksam sind. Wirksam sei einzig und allein die Abschiebung der Oftjuden. Wo auf der sittlichreligiöse Artikeftchvetbe, in unerwarteter, aber richtiger Selbstkritik seinem Ekel über die wüste Angeberei und Spioniereres AusdruJ gibt, ,chie in Verbindung mit den DohnungSjchiebereien das öfftntliche Leben immer mehr ver^ giften". DaS ist einmal ein aufrichtiges Wort! Roch eine andere Stelle des Artikels findet unsere volle Zustimmung, nämlich jene, die die mangelnde Solidarität der reichen Wiener Juden und Judenstämmlinge mit ih^en ostjüdischen Stammesbrüdern annagelt. Wenn aber das putsche Volksblatt" meint, daß Baron Reitzes trotz seiner Taufe ftm Geld lieber für jüdische Zweck verwenden sollte als zum Erwerb historischer Schreibtische und zur Fin anzierung euch seist i scher Kongresse, können wir dem Blatte de« Vorwurf picht ersparen, daß eS dieser Ansicht nicht damals Ausdruck gab, als der euchrristische Kongreß vorbereitet und Herr Reitzes zum Danke für feilte opferwillig« Teilnahme an dieser Vorbereitung Bawn wurde. Wir Juden haben keine Baronien zu vergeben und deshalb hat es' Herrn Reitze» z, andere« gezogen.; : mmmmrnmmmmmmmmmm Zionistische- Landeskomitee für Oesterreich! Sonntag den 20. d. M. findet um '/»IO Ulrr vormittags im Slyunstssaale des Nieder-sserreichischm Gnverbevereine». JH Eschenbachgaße 11, die d,?Smonatige »rdmiliche Sitzung de» erweiterten Lrndc-komiterstatt. Tagesordnung: Bericht, Ingenieur S t r i ck i t. ^Schriftliche Emladungen werde, «rcht verfeudtl. * Prästtzenl tüftfunjl Aus Prag wird g-meldet: Die Blatter mrldm. daß die Genesung des Präsidenten Masartzk schon so vorgeschritten ist. daß er sich den staatlichen Angeleaenq Veiten widmen kann. Heute wird ihm der Min sterrMdsnlk Dr. Uerny den Bericktt über die Situation im Pa>lament er-j statten und dre Demission deS FrnanrmlnisterS Dr. Englisch uub! de» Handel-minister- Dr. Holovee vorlege«. * Zur Lage der iüdischen «ngeftelkte» wird «n» ae-j schrieben: Nach Erhebungen über die Vohnoechäliniffe der jüdö-j schen Angkstellien ergibt sich, daß ungefähr 20°/. der Angestellte« Bezüge unter X 18< 0 monatlich haben. Hievon sind viele ver-z beiravl oder haben ific größere Familien m sorgen. 4b»/. dezirhe« Gehalte zwischen ll 1890 dr- 1000 mvna lich und nur zirka 10*/»! haben ein über diese Grenze hinauSgehmdeS Einkommen. DreieBezügs sind selbst für die Deckung der onentbehrlithstt« LebenScriordernistk durchaus «muliinalich. Eerübrigt sich, au^miühren. daß «nie« diese» Umstände» Tau'ende jüdischer Festbesoldeter direkt dem Hungen vreiSgrgeben find. Aber auch die Ki ersi jener Angcstcllirn. welche vor dem. Kriege zum gntsituirrten Miitelstand zählten, jetzt oben mit Bezügen von ll 3000 d,S ll 1000 monatlich hungern. be-> dürfen ebenso dringend der Hllteleiüung. Nimmt schon die Rot^ läge der großen Kategorie der Angestellte« rat allgeraemeu erschreckende Dimensionen an. so trifft die» in doppeltem Maß« ans die jüdischen Angestellte» zu. Eine Wften.-ißgabestell^ mit dem Grundsatz, Lebensmittel sowie Kleidunstsgegenständ» zu verbilligten Preise« an die Mitglieder abzuaeb«,' war« enr rettende Tat. lLiurm Angestellten eine« Anrag statt «m ll 2 ).oo>'l «m ll 4000 zu bitten, er» Paar Schuhe statt um ll 8000 unrK 2C0, io kg Rei« statt ra je K 60 zu je ll 80 würde manch:m stillen Elend Milderung br ngen. Die Leitung der erst jüngst begründeten Oraamsativ« jütttcher Angestellter (Äoja. Obere Donanftraße 65) orbetttt rnienfiv darau. eine solche Darrnabg'befieNe zu tchafie«. An der jüdische« Oesseutlichleit liegt es nun. den Veamtenftand zu erhalteu, ih« in würdtger Vor« K-rdeiung anaedeihm zu lassen und es zu ermögliche», daß die Warenataadestty^ era Stützpunkt für alle jene jüd scheu Kreise werde, die der Not d<r Am nicht» andere» enigegeusetzeu ttnueu als Pstichttrcue und Ehre« Hastigkeit. I * Heradsetznua der V«,zloru«ßo»ekKhr,«. Der HauptauLichuß de» «otivualrate» hat gestern die $nn|'tninfit* aedstdr Hht 6 i l k * t nou ll wjO «at K «oo per Kiloaram» > LaaldidW. DieVedsths jblifk ward» M ll ALK MstiA 0225