Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 769 (17.3.1921)
- Date
- 1921-03-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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’STfc 7®ST mm DSMttsM W7e«er, n. Ez rssr Leußern fast verprügelt, Wer Ski'rchn er, der Präsident des Ratiionelrates, mußte am Sonntagabend die Radauftudenten von dem Sturm auf die Oper abhalten, m der eb-en^ die fremden Missionen, saßen. Die Leitung des Kongresses befand sich an dem Krawalltag in dem Restaurant' „züm grünen -Anker" m der Grünangergasse unddirigierte von. dort' aus mittels Radfahrer'die Exzesses Agenten der Erwachenden. Magyaren fuhren in Automobilen über den Ring und leiteten mit lautem - Kommando die Demonstranten. Ein Herr Silvester aus Budapest und em Herr Esser aus München fungierten als Zahlmeister. Die Vereinigung der Frontkämpfer, ebenso , wie bis studentischen Organisationen, erhielten „Subventionen". Und an sülchen Ehrengaben wie' an Handgeldern wurde« rund zwei Millionen Kronen ausgegeben. Es war also nur selbstverständlich, daß die Studenten bald ,HeiU", >ald „Eljen!" schrien. f , In ihren: DicitZtag-AbcudAatt machte > die „Reichspost" ihrem gepreßten Arier herzen mit fvlgerwem Erguß Lust:. ' Der Hinweis Dr. W. Riehls, daß die Juden sich an die Sprtze jeder Bewegung zu stellen trachten, des Kapitalismus und Liberalismus wie des Sozlalismrvs und Bolschewismus, des Konservatismus, des „FortschritbZ", des Republikauismus 'wie des Monarchismus, doZ Jnternatioua.ismus wie des Nationalismus und C:-arr>-ümsmuis, war sehr an: Platz; auch seine Beispiele wäre,: gut gewählt. ' Die Ergänzung durch einen schlagfertigen Zwischenruser; „Und in Wien 'ist es der Trebitsch", bezeugte die Btärle des Mißtrauens -gegen Juden, die einen recht-- ' hnberischen Ueberautisemitismus propagieren» was schließlich dazu führen könnte, die große, etetnentare Botts- ' orwegung in eine Anzahl von einander mit semitischer- Un- -duldsamteit bekämpfenden Seiten zn zerlegen' und' ihr so das Rückgrat zu brechen/ v Jetzt kommt es auf, daß die Jrrden deu- MntiseMitismus «erfunden haben und daßsie — unduldsam mib ,rechthaberisch, wie sie nun einmal sind — bereits beim Ueberantisechstismus angelangt sind, so daß die Arier Gefahr lausen. auchaufdiesem eiitträglichen Gebiet mit der jüdischen -Konkurrenz» nicht.'mehr' Schritt halten zu können!' In der - Tat-korrnte. es> auf tun ij samen Beobachtern schon seit geraumer Zeit nicht' mehri entgehen, daß die von Dr. Riehl konstatierte Berjuduug -aller Bewegungen nirgends so rapide Fortschritte zu-verzeichnen hat wie beim Antisemitismus. Das „Derttsche Volksblatt", «ust der »Pionier dieser Richtungauf dem Wiener Boden, hat sich in .dem Artur . T re bi t sch einen Hausjuden Angelegt, und die ob dieses gefährlichen/ Lßonkurrenzmanövers erbitterte „Neichspost" deckt das Spiel auf. .Her.r.Orel —. wirklich Herr Orel! — geht in seiner Sympathie noch 'rveiter zstr5lck und wagte auf-dem AMisemitenkongreß den . Versuch Äner Ehrenrettung deS. Alten- Äestaments! Auch für den lieben Gott, der im übrigen in ^der .sittlich-religiösen. Versammlung säst ebenso ignoriert wurde wie sonst höchstens in Freimaurerlogenlegte er in liebenswürdigster Weise eine Lanze ein. Natürliche schlug dem ,^8olkssturm"-Rcckm dieser Versuch, den Antisemitenkongreß jüdisch, zu verseuchen, sehr schleckst.an und Pie Wiener -.Deutsche.Tageszeitung" vereinigt mit großer Genügtuungdie lebhafte Entrüstung, bis das Eintreten des Herrn Orel für Judaismus und den. „jüdischen Nationalgötzen" hervorrief. In derselben Nummer -^ Pardon! „Folge" — registriert das deutschnational? Organ auf der ersten . Seite das Referat eines. Antisemitentag-Gelehrtett über den verderblichen Einfluß, der Juden auf die Presse, auf der letzten Seite aber prangt ein ehrender.Nachruf für Bcrnhärd Münz wegen dessen Verdienste um Journalisten und Journalismus! Es kracht also auch . hier, bereits im Gebälk! Wenn das so weitergeht, laufen die'Wiener 'Antisemiten die größte Gefahr, gelegentlich ihres für den-HeUbst geplanten-Ausfluges nach Budapest den Verdacht der Hrrren Hejjas und Pronay zu erwecken, und statt mit den Weinkellern mit den unterirdischen »Verließen des Hotel Britannia Bekanntschaft zu machen und so — gegen alle Verabredung — aus Helden zu Märtyrer« des -Antisemitismus zu werden . . , Erhöhung der StudtenKebühren für Ausländer an de» medizinischen Fakultäten. , Mit einer im Bundesgesetzblatt erschienener Verordnung hat nun der Vizekanzler als Leiter des Unterrichtsamles die Verfügung getroffen, haß vorbehaltlich einer in Aussicht genommene« allgemeinen Erhöhung der Studien gebühren vorläufig für das Sommersemester 1st21 an den drei medizinischen Fakultäten für die d^"ber statt der bisherigen Erhöhung um die Hälfte ' eine Erhöhung des Kollegien- und AüdttoriengelöeS ans das F ü n f u n d z w a n z i g f ache und der Dokto-alstaxe auf das Zehnfache der InländergMihr eintreten. Für -die Ausländer wird daher bas. Kollegiengeld für die wöchentliche Unte*» richtöstunde statt 15 Kronen auf 350 Kronen, das Auditoriengeld m Wien von 90 Kronen auf 1500 Kxonen, in Graz und Innsbruck von 60 Zbponen auf 1000 Kronen und die Doktoratstaxe von 1350 Kronen apf .9000 Kronen erhöht. Die eingehenden Mehrbeträge von Kolleg lengeld und Doktortaxm, soweit sie nickst den Professoren zufallen, sowie die ganzen von Ausländern gezahlten Auditoriengelder werden - den medizinischen Fakultäten für fachliche Erfordernisse zu» gewendet; dieser Dotationszuschutz an Auditoriengeldern wird an der Mdlzmischen Fakultät m Wien im Jahre ungefähr fünf Millionen Kronen ausmachen. Ein medizinisches Studiensemester wird bei 20 Vorlesestunden in Wien insgesamt 0510 Kronen statt der bisherigen 400 Kronen kosten. . >, - , Die Budapester Miirzfeier. s „Az Ujsag" berichtet über den Verlauf der sonntägigen Märzfeier des VereüvK der Erwachenden Ungarn: Der Abgeordnete LadiSIauS Budavary hielt bei der Feier «ine Rede, in welcher er auf die Zwischenrufe, die die Judenpogrome hochleben ließen, erklärte, er wolle keine Pogrome, denn mit dem Vergießen des Judenblulrs halte Der amerik. Einheitanzug# der modernen Menschen.Orig.Modell von K 2500 aufw. nur SV., Weyringergasse 29 er die Jubenfrage noch nicht für . gelöst. Man müsse vielmehr auf institnti.vem Wege bestrebt sein, den Wunsch eines jeden Erwachenden Ungarn, nämlich das jüdenfreie Ungarn, zu erreichen, - zu erfüllen. ' Die Masse wollte auch Ivan Hejjas hören; dieser war -jedoch näht erschienen. Es würbe seine Depesche verLfen, . in welcher er darauf-verweist, daß er ein Mann. der Tat sei und nicht ruhen werde, solange nicht alle Ziele des Erwachenden UngartumS erreicht fein werden. Sodann zerstreut« sich die Menge. Eine Gruppe von mehreren -hundert Leuten zog durch die Gerloczygasse in die Ludwig Kossuthgasse; in der Gerloezygasse kam ihnen ein Wagen entgegen, in welchem ein Herr faß. der angesichts der Menge aus dem Wagen sprang; er wurde jedoch ereilt und durchgeprügelt. Sodann zog die Menge durch die Ludwig Kossuthgass« in die Nakozchstraße, wo bas Lkvssuth-Lied gesungen und Schimpfrufe aufdie Inden und auf die „destruktiven Blätter" ausgebracht wurden. Die Demonstrarrten wollten dann vor die Wohnung des erst vorgestern aus Wien nach längerer Abwesenheit nach Budapest zurückgekehrten Demokratenführers Wrlhem Bazsonyi ziehen, wurden jedoch von der Polizei zerstreut. Um 8 Uhr abends herrschte in der Stadt volle Ruhe. kl. Klasse mit Wäsche K 88, Wannenbad I. Klaffe mit WM K Bo, ohne Wäsche K 44, IL Klaffe mit Wasche K 85, »hvi ' Wäsche K 82, Brausebad kür Männer mit Wäsche st /3, fD Fraum mit Wäsche K 13, für Kinder mit Wäsche K i, ffir wachienr ohne Wäsche L 10, für Kinder ohne Wäsche L L. Die Wahlen In die ArheiterKammer in Niederösterreich. In her Sitzung der HauptwahlLsmmisfion vom 16. März d. I. wurde der abschließende Bericht über die Durchführung und das Ergebnis der Wahlen in die Zkammer für Arbci'.er und Angestellte für Niederöfterreich in Wien erstattet Zn wählen waren 130 Midglieder der Kammer, die sich in die Sektion der Arbeiter, mit 76, in die Sektion der Angestellten^ mit 24, tit die Sektion der Verk?hrsarber'ter (Eisenbahn. Post. Telegraph, Telephon. Dampfschisfahrt) mit Jß und in die Sektion, der Verkehrsangestellbrn mit 24 Mandaten gliedert^ Bei der am 19. und 20. Februar 1921 durchgeführten Wahl entfielen in-der Sektion der Arbeiter auf den Wahlvorschlag der der foziastvemokratischen Gewerkschaftskommission angeschlvssenen freien Gewerkschaften 70, auf , den Wahlvorschlag, der christlichen Gewerkschaften 2 und auf den kommunistischen Wahlvorschlag 4 Mandate; in der Sektion öerjJlng eff «Ilten auf den Wahlvorschlag der der Gewerkschaftskomm'ssivn an.geschlossenen f eien Angesteilteng werkscha't n LS. ans den Wahlvocschläg der christlick)en Gewerkschas-rn 3 und aus den Wah.lpo - schlag des Gewerk,cha^ duudes deutscher Angestelltenverbände 2 Mandate; in der Sektion der Be rkehrs ärbeiter auf den Wahlvorschlag der der Gewerkschaftskommission angeschlossenen freien Gewerkschaften alle 6 Mandate; in her Sektion bcr D e rkehrs an ge stellten auf den Wahlvorschlag der d-r Gewerkschaftskommkssion angeschlvssenen frri.« Gewerkschaften 18 und auf den Wahtvorschlag der Arbeitsgemeinschaft der Verbände na'ionaler und, christlicher Berkel,rsa''g"stollter und Verkehr'arbeiter und des deutschösterreichischen Eisenbahnbeamt »iv^r inez 5 Mandate. — In die Wählerlisten waren 546.963 Arbeitnehmer eingetragen, hievon entfallen ungefähr 16 Prozent ans Frauen. Insgesamt wurden 354.822 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlber iligung betrug demnach 84.7 Pwzent. Die Gesamtkosten der Dahlen belaufen sich auf ungefähr 800.000 Kronen. Die Konstituierung der . Kammer dürfte in der ersten Hälft« des Monats April stattfinde». Dezirkspropagandaversammlungen für das jüdische Schulwerk in Wien. Im Rahmm der vom Jüdischm Schulvttei« im Einvn» nehmm mir dem Z önrückchr« LandeSkomi,ee m allen Wiener Grmcindebezirkm abznha tmden P^pagandaoersammiungen, i« denen Mitg! ed r für den Iüdifchrn Schuko crem geworben wcrden sollen, findet SamStag den 19. d. M- »m 7 Uhr abends im CafS Winkler, H., S uwerllratze 1 (PraterV ein Dortrag des Direktors des Jüdischen RcalgymnafiumS Prot. Dr. D-kior Kellner über ^Jüdische Elziehung m der Galmh and in Erez Israel" statt. Gäste willkommen. Erhöhung der Vaderpreise. Im Stadtsenat restrikrte gtster« Gemrinderat Karl S ch m i d Über die Festiehnng neuer Tarif« m de» städtisches Badeanstalten. ES sollen na» kostm: In den städtischen DolkSSLdrrn: Vronse" -ad l. Klasse ohne Wäsche kl 18» 11. Klaffe K 10, Kinder» faxte ‘ K 3. I « stSLtisch en Theresienbod? DamEad 5 48, Ertrabad & 85, Wannenbad I. Klaffe mit Wasche kl 80« ohne Wäsche 3 44, H. Klaffe mit Wäsche K 88, ohne Wäsche K 82, Hl. Klaffe mit Wäiche K 28, ohne Wäsche K 28. Fm städtische« Iörger-Bad: Wannenbad l. Klaffe, mit Wäche K . 0, H> Klaffe mit Wäsche K 38, 1. Klaffe ohne Wäsche ll 44, ll. Klaffe ohne Wasche R 33, Damv^ad «ist Schwimmbad R 66, Dampfbad 1 Klaffe K kV. 11. Klaffe K 40, Schwimmbad 1. Klaffe ohne Wäsche K 25, tt. Klaffe ohne Wäsche £ 16, Schwimmunterricht liir Erwachsene K 12, für Kinder. 8 Diück, R 82, ElntrittSkarien R 8, Luftvnd SaemendLh »hn^ Wasche R 8. Zm Dampf-, Wanne«- und Brausebad Floridsdorf: Dampfbad h Klaffe mit Wäiche R 46* 0 Ziomftrschr Propaganda ist. Wie»er-Ne«stadst lieber E nladurg der zronistitcben Ortsgruppe Wiener-Ncnstadl sprach Prost'ffor Dr. Wilhelm S t e i n aus Wien vor einem zahkeich n Publikum von ^on-st-n und N cktüonist n über da^ .Jiidrche Doll und seine Ztikunsf. Der RcsercNt e,weLie durch ferne sachlichen, gerregenm AuSsühmnsien bei den Zuhörern -Mlebhafteste Inter effk und trug m der Debatte viel zur Autklärnntz. »nd Beseitigung mancher Mißverständviffe Sei. Die zronrstrschtz OltS-ruppe Wrencr-Reustadt brabstchtigt. ,n der nächsten Zukunft' eine Reihe driattiger Dorträge zu veranstalten. E«ij der votl kurzem statlgefundknen Wadl >n den hiesigen Kulr»Sa«SichuK. macht sich em erhöhtes Jnlereffe für die Lwniftische Sache demerldar.!, * Do« TLttgkeitsberichL de« Zoint- Z« dem am Sonntag ve ösientlichlen Bn'cht schreibt uns dreWienerübreiluna des Jomt- Das Hillswerk der Abteilung Wien e> st.eckt sich aus Wrtwen un> Waisen nach im Kriege Gefallenen, aus KrirgSursalide. deren Gatt'nnen und Kinder Md dre von ihnen frübrr ' hältenen Familienm tat edrr, auf KriegSgefangms und Heimtchrer/ schließlich auf alle drcj-nrgen bedürftigen Personen, welche zufolge deS Kruges vdersonst ger mit demKneg? unmiitelbarzusammenbängendex. Ereignisse bemü'stgl waren, rhren früheren Wohnsitz unter Zurück-!-iffnng von Ha » «ns Gut aufzuge-ien «nd m fremden Orten Auf.nthalt zu nehmen. .Hiebei fvieü die Slaaiszugehörigknt kerne Rolle, wenn nur die zwn H.iupivorausrryungerr : Bedürftig-* k e r t u n d Schädigung durch d en Krieg, zutreffend D e 33 3^2 Personen, welche der ständigen Lebensmrttelanter^ .fiüssng t-ilhast'g werden, sind nrcht lrditzlrch Fliich'lrnge. -- Die Wiener Abteilung hat auch dre Möglichkeit erwr> kt, tLreHür-i forgrlätigett ,» giwrffen Grenp» auch wichen Personen zmei^ werden zu lassen, welche keine unmittelbaren Ktiegsopfer rm Smnv, eer obangefübnen Bczeichriung sind, da sie von dem Bestreben «clerteß würde, d e Not zn lindern, wo immer es nur möglich war- Für dieses Kategorie vonBcsrür tt gm ist em ehr namhafterMonatsbetmgauS» geworttn, w:lch r ausschließlich für n ach W i e n z u st a n d i gv nolieidende Pcrionen verwendet wiid In der K i n d e r» « u fej M i t t e l st a v d s f ü r s o r g e wird von rer Voraussetzung' der Kricgsbelrosfenhctt >» rrheblrchem Umsange Abstand gcnomme«^ Auck in de Flenchvetsorgmig wurde die gesamte jüdische Bevölkerung und der Mittclstand rmbezogrn, desgletche» in die Per orgung mit pasfühlo.cheien Lcbensmtttm. ' Dee Kampf der ZahuLechntkee. DundesmlniW Dr. R e s ch grb ernir gestern der ihm e'.schienenen Drpu'.atro« von Zahntechnikern bm Bescheid, daß die parlamentarische Er«! l.drgnna der Zahntechn-ler'r .ge » einer der ersten Sitzungen »ach den Osicrfelicn erfolg » wird. Das Ministerium für soziale wältunq bat sämtliche Aerzteorganisationeu WrenS «nd der rin-j zelnen Bundecläuder aufge'ordert, sich zur Frage der Zahn -xtraktioi^ durch Zalmtech«i!k-r zn ä» e.n. Eine Reihe dieser Gutachten, ditz Mit der Stellungnahme der Zahntechniker eine Ginndlaoe Hr die parlamentorriche Erleb gang dildra sollen, sind noch raSstehend.! «Jüdische rifchnejrSschast Leopolbstadt. Heute.' Donnerstag, «nd Htrr Schr-itstrÜer Bernaid Tag a«S eigene« D chtungen rm Klublokal. Calo Orient. ll.-Praterstraßr eine Vorlesung halten. Daran chl eßcnd Voilesun«.'» deS Frl. Bert«' Hammer, Mitglied der neuen Hreien Volksbühne. s * NsMrhn «0it Wiener Kinder« «ns Hslland» DaS niedrrlLndache H.lfskvmltee,!!., Angart n, verlamdart, haß der nächste MckranSpvrt von Kmder» ans Holland am Freitaa - den 18. d. M. um S Uhr 8» Mm. voim ttagS am Westbahnhof eiNtrestcn wird Die mir Postkarten verständigten Angehörigen wollen zur Ä.holung der Kmder dort erfchrmen und sich mit diesen Karten oder Brirfen der Psiegrrliern beim Betreten deS, BahukoleS auswcrten. Die Ausgabe deS Gepäcks sowie der mirgebrachten LrdenSmittelpakete erfolgt gegr» Borweifusg ber; KindererkennungS arte, eines Dokumentes oder amtlich beglaubigter^ Legit»ma?ivn am Samstag den r«. und Montag den 31. d. M.z m der &it von » b § 12 Uhr vormittags und von 2 4 Ufcrj nachmittags tm Glashaus des Augartenpalats. ' \ v Anhaltend schönes Wetter. Der amtliche Wett«» bericht besagt: In Mtttttruropa hält daS schöne, heitere Wette« unverändert a». Du Lrmveraturen waren in Oesterreich frühl nahe dem Rullvunkt. In einigen Gegenden herrschte leichter Frsst^ Tagsüber wvide rS angenehm warm. 9» Wten erdvv sich drei Temperarnr b'S 14'b BsraNS'age: Schönes Wetter» hattet ftW lShl. tagsüber waim, schwache südöstliche Emdr. \ * Traurrandacht. Für den verstorbenen Regienmgsro^ Ignaz Wilhelm findet Samstag den lSd.M. »m '/.? Uhr», abends im Tempel, IX., Müllnergaffr (Gingang G»iinetorgaM eine Traurrandacht statt. - * Kein brennende» Fünvhoh we§m*tfiw. Sester«! abends geriet dr« Slmettanlage der Gastwirnchaft ,zum Franz«: Jofeföland" m der Wagramerstivve 14 m Biand. Das Feuer wuld« von HauSleuten gelö cht und soll e;»en Schabe« von, E 50.000 angeticht« haben. Dcr Brand dürste dadurch entstand« setn. daß sich dam den Muschel« angehäufte Papier durch ein' «rgsewortrnes brennendes Streichholz entzündet hat. j * «Sitte diebische Hausgehilfin, Die ssjährigr Hans-i grhilfin Marte P « » c i e, XX^ TreustrgHe 6 »»huhaft, hat ihrer Dteustgrdeiin. der Hebamme Fra» K » p f e r « a « »* Wäiche und Kleider i« Werte von L 48.000 gestohlen, sie wurde dem LaudrSgericht eingeliefert. \ * Gin« «eine Madaqta Husrbert. Die SLiährige Private Auguste M «i ck e k. XX, Klosternenbn^eriirahe 61 wvhudiist. wurde dem Landesgrricht etnaelirfert. S e hoi der JnkaffänIenSpattin El>se Uederdachrr, V., Kr,ehadrigaffe M wohnhast, Schmuck im Werte von R 80t).0t0 veruntreut» d r Br» dienrri« Magdalena Jmer. XI.» DomeSgaffe 4. Zvwelrn im Werte von R 4" vo0 gestohlen «nd mehreren Personen Geldbetrag« m der Höhr »o» eintge« tausend Krone« in betrügerischer Wrise entlockt. » Die Mörderin der Trafidantt» GottNed werhaftet? Die Polizei verba tele gestern die ScknhmacherSaattm Alorsia M a ch a c r k unter dem dringenden Verdacht, a« 8. d. M. dre Trasikantin Maria Gottlreb ermordet zu haben. Dir Brrhaftret war dre Äachbann der Ermordeten und erscheint dmch verschieden« Umstände schwer belastet. * Falscher Montane. Am St.b. M. hat» der Wohnung brr Frieda Finder. M., Taborstraße 24, «in Mann, der fick iür emeu Telephonarbrrtrr auSgab. ernen brannm Damenmantel mit schwarzem Pelzkragen «nd Manschette» «nd braunem Seche»-* fmter, R 60.000 wert, gestohtm. ^ti-kftek urrrru:::: S Aparte Neuheiten S MILKAN rüsten - messe j» s« m KMÜIIM* MeichGff «iMMfi NSnlel SS? M V4& ViKhchyWAHKtz