Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 761 (9.3.1921)
- Date
- 1921-03-09
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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'Z&unzt Mvrgertzeimrtg 17. EkZ TVZl Seite 6 Wien, Mittwoch ■3CR E nnd Galatz sowie per Lahn mittels direkter Sprzialzüge nach Ezernowitz. * Jener Herr, der ans elegante, erstklasfiie Garderobe hält, wende sich an dre F:rma Spitzer & Mark»-, II.t Strphamestraße 1 (nächst StrphaniebrÜckr). Beste Qualitäten, zivile Preise I " Ele-ante HerrenanzAge und alle anderen Herren- Beklerdüngsartikel in tadellosester Ausfertigung liefert fertig und nach Maß billigst Ludwig S p e r l i» g e r. Wollzeile 31. * Stach ttttfc vo« Palen werden Waggonladungen und t Sammelgüter raschest und billigst befördert. Täglich Svezialverkehr nach Ingoslaw i e n. Allwöchentlich birefte Verfrachtungen mittelst eigener Donaulchlerver nach R n m K n i.e n und Bulgarien mit Anschluß nach Sulma, V:rna, BourgaS und Konst anlinvprl. Adler & Sohn, Wien. II., Rote Sternsaffe 38. Telephone 48.362, 357V und 9S.172. Dereinsnachrichtea. B er baudzionistische r.Jngendgruvpen. Iugendgruppen, die sich bisher dem Verbände, noch nrcht angeschlossen haben, geben ihre Adresse Herrn Professor Dr. Wilhelm G t«i n. Wim, X!X.,.Hardtgassr 6, bekannt. — Verein z i o « i st i s ch e r H o ch s ch ü l e r „T h e o d o r H e r z l*. Samstag den 12. d. M., V-8 Uhr abends, im Dertinslokal, IX., Liechtensteinstraße 11, l. Stock, Vortrag der A. H. Prof. Nrlor Freud über „Zionistische G e g e n w a r t S« fragen" mit anschließender Diskussion. — Juristengruppe desPalästrna-AmteS. Heute, V,9 Uhr abends, hebräischer Kurs unter Leitung des Herrn Weinstein süc Anfänger m,t Vorkenntmffen. Nruanmeldungen werden noch entgegengrnommrn, H., Große Mohrcngasse 16/22. Hebräische Schule. — I ugendve rein Shaw ath Zion. II», Kleine Zufahrtsstraße 160. Heute, 7 Uhr, Besprechung rrüd Heimabend. Gäste willkommen. Die Ernährung. Der Marktbericht. Während die Preise für alle frischen Fleifchgaitungcn im Großhandel, wenn auch nur unbedeutend, weiter zurückgegangen sind, -lieben die Preise im Kleinhandel gegenüber der Vorwoche vollkommen unverändert, da die Verkäufen bemüht sind, die aus der Vorwoche noch erübrigten Reste zn ilnveränderten'Dorwöchenpreisen anzübriugeu. - Im Großhandel würde gestern frisches Rindfleisch um- 7 Kronen, frisches Kalbfleisch ium 5 Kronen per Kilogramm billiger verkauft. Aus 'den Fifchmärkten gab es gewässerten Kabeljau zu oO Kronen, kleine gesalzene Schellfische zu. 20 Kronen und lebende Karpfen zn 165 Kronen per Kilogramm. Aus den Gr ünWarenmärkten nimmt das Angebot merklich ab'. Die Preise blieben aber unverändert. Kartoffeln waren nirgQlds zu sehen. V Der Verein der unter Aufsicht des ehrvsr. Rabbinats stehenden Koscher-Fleischhauer gibt mit Ermächtigung des ehrw. Rabbinats bekannt, dass die Mitteilung des Verbandes „Agudas Charedim“ nicht mit Einwilligung und Wissen des Rabbinats in die Oeffentlichkeit gelangte. Es ist dies nur als Kundenfang der im erwähnten Aufruf nam- ’ . halt gemachten Fleischbauer aufzufassen. Unsere geehrten Kunden wollen sich durch Erkundigung beim ehrw. Rabbinat von der Wahrheit des Obgesagten überzeugen. Für den „Verein der Koscher,-Fleischhauer“: Moritz Winter Nathan Lustig Eugen Hirschl Moritz Lempert. ,7ss Kommunales. Die neuen Gemeindesteuern im Stadtsenat. Im Stadtsenat referierte gestern Stadtrat Breitner über die Erhöhung der Fürsorgeabgabe, Freni den zimmera b g a b e und Luftkur k e i t s a b g a b.e. Bei der Beratung der Fürsorgeabgabe gäben die Vertreter, der Minderheit ihre Bedenken über die' Erhöhung von 2 auf 4 Prozent in dieser allgemeinen Fassung Ausdruck/ doch wurden AbänberimgsantrSge nicht gestellt' und dir endgültige^Haltung gegen alle Steuererhöhungen der. Berhsndhmg im Landtag Vorbehalten. . , Zu einer sehr ausführlichen Debatte gab die Bdrlage über die Fremdenzinmrierabgabe Anlaß. Stadtrat. Dr, Kienböck schristlichsozial) stellte den Antrag, es möge eine Staffelung nach der. Anzahl der in den Hotels beschäftigten Personen vorgenommen werden. > , Stadtrat Grünwald führte demgegenüber aus, baß der Kollektivvertrüg der Hotelangestellten von'den Angestellten nur unter. einer Zwangslage abgeschlossen würde, damit die kleinen Betriebe überhaupt unter - eine Zkollektivabmachung komme::. Ein Steuergesetz Gtme ^nichk,:,auf girier so schwankenden Grundlage aufgebaut sein. »Es.''sei. übrigens, keineswegs ^zutreffend, -daß eine großes Anzahl von7 -An-' gestellter: auch inrmer mit einer besonderen Leistungsfähigkeit des Betriebes übereinstimme,- schon mit Rücksicht. auf die Stundenhotels, diebei verhälttnsnräßig . geringem Personal.aüHerorden tl-ich höhe Einnahmen erzielen und eilte Berücksichtigung daher nicht finden können. Mm indes dem Wunsch nach einer Abstufung.Rechnung, zu tragen, stellte er folgenden Antrag: „Der, Magistrat ist. ermächtigt, .Hotels, Pensionen und Sanatorien, die nach ihrer Ausstattung, Lage und dem Kreis ihrer Gäste als.besonden? leistungsfähig änzujehen sind, nach freiem Ermessen mit einer Zusatzabgabe von 10. Proze-nt zu' belegen. Unter allen Umständen haben,diese Abgabe die sogenannter: S tu ndenhot-els zn entrichten. . ' ' Ter Gesetzentwurf wurde .unter Ablehnung.' des Antrags Dr. Kienböck und Abnahme des - Ergänzungsantrages . G.r ü nwald zum Beschluß erhoben. . . Zur L u ft bar lßit'8 abg'.abe würden von her Minderheit einige Abänderungsanträge gestellt. So die.. Einreihung der Kvnzertakademien in.die meistb^günstigste. Klasse und die grundsätzliche Befreiung aller Wohltätigkcitsv c r a n sta l tun ge n. Stadtrat Dr. - K i e n b ö ck gab' dem Bedenken Ausdruck, daß durch did Beste it g der Wettrennen mit 50 Prozent eine Schädigung desBesüches verbunden sei und auch eine Beeinträchtigung der 'Pferdezucht gewärtigt werden könne, ohne daß er indes einen AbänderunaSi»' antrag stellte. ' . . .? / Stadtrat Professor Tandler legte dar, -aß bei der Besteuerung der sportlichen Veranstaltungen / genau . unterschieden werden müsse zwischen.jenen wenigen großen; Vereinen, PMftä imm. äm -tuiil die tatsächlich bereits mehr oder minder als Geschäftsuntrrnehmungen anzusehen sind, und jenen zahlreichen kleinen Dereirwn, bei denen, das.. Wettspiel mit der körperlich e n Ertüchti-gung» der Spieler, die zumeist Arbeiter und Angestellte sind, unmittelbar zusammenhängt. Es wäre wohl im Entwurf eine Begünstigung vorgesehen, indem die ersten 3006» Kroiwn des Eientrittsgelbes nur mit der halben Gebühr belegt werden müssen, was also noch einer Ermäßigung der derzeit bestehenden Abgabe gleichkommt. . Nichtsdestoweniger tverde doch ein weiteres Entgegenkommen notwendig sein, weshalb er den Antrag stelle, daß die begünstigte Quote von 3000 Kronen. auf 6000 Kronen erhöht werden soll: - Nach eingehender Begründung der Vorlagen durch den amtsführenden Stadtrat Breitner, der besonders hervorhob, daß eine allgemeine Befreiung aller Wohltä.igkeitsveranstaltungen einfach die Wirkung haben würde/ daß überhaupt nur mehr Redoute::. Kino-.und Konzertunterhaltungen unter der Flagge irgendeiner Wohlfahrtsaktion stattfinden, und die Gemeinde kerne Einnahmen mehr zu verzeichnen - hätte, wurde die Vorlage in der Fassung des gemeinderatlichen Finanzausschusses und unter Annahme des Antrages des Stadtratos Prof. Tandler angenommen. Die willkommenste Gabe ziim Pessachfest "" bildet die soeben in Ra LowltS Verlag erschienene Hagadah mit 26 Bildern nach den Radierungen von Joseph Budko. Zum •rstenmale wird hier eine wirklich künstlerische Gebrauchs- Hagadah geboten, die durch ihre mustergültige Ausstattung, durch die innig mit dem altüberlieferten Teste verschmolzenen Illustrationen einen wahren Schmuck jeder Sedertafel darstellt und die bisher in Gebrauch gewesenen der Bedeutung des Festes durchaus nicht entsprechenden Hagaden schnell verdrängen wird. Der Preis des gebundenen Buches beträgt 26 Mark. Böhne und Kunst. Konzerte. Immer -neue Geiger aus Hubays M'eisterschnle bringt die heurige K^nzertsaison. Diesmal lernte man in Johann' Kones einer: Künstler kennen, der die meisten seiner ungarischen Jnstrumentalkollegen bedeutend überragt. Seine technischen Fähigkeiten — rmd Tschaikowskis Violinkonzert ist da ein. veritabler Prüfstein — nehmen nicht minder gefangen wie die Wärnre seines Tones und die Innigkeit seiner Fkantilene. Nur ein verschwenderisches, geradezu süßlich -wirkendes Rubato und Glissant»» ist dein sympathischen Eindruck , abträglich. Dagegen müßte der Künstler, seiner - Entwicklung zuliebe, die sich doch nicht gleich von. allem Anfang an auf Publikmnsgeschmack und -Wünsche einstellen sollte, energisch ankämpfeü. Weit entfernt von aller falschen Sentimentalität ist das Spiel von Frau Lampl-Eibenschütz. Wie schon kürzlich im Konzert des Philharmonischen Chors, nahm sie sich auch in ihrem letzten Konzert neuer Musik an. Wilhelm Groß' symphonische Variationen für Klavier habe:: Persönlichkeitswert. Fast orchestral in Form und Klang, hat alles, vom wuchtig einherschreitenden Thema' aygefangen, dem er in der' Folge mit reicher..Phantasie jspd großem, technischen Können ' immer ner:e Seiten abg«fvinnt,..biA zur letzten. Variation, ein Eigenes Gesicht, eigene Prägung,, lvirkt alles inteüssant und fesselnd, ohne gesucht , und gekünstelt zn erscheinen. Frau Larnpls ' Künstlerschaft - ist ' in biesär . Beziehungder deS Kompoüisten wesensverwandt. Auch sie musiziert mit gesundem Temperament ehrlich und echt. Dabei hat sie bestimmt die' Möglichkeiten der Virtuosin großen Stils in 'sich. Ihr Ton ist kernig, voll, geradezu männlich, ihre Technik stürmt über alle Hindernisse und Schwierigkeiten mit Selbstverständlichkeit hinweg.' "Alles in allem: Ein Urteil - über eine außerordentliche Erscheinung des Wiener Mnsillebens,' längst schon gefällt, wird wieder einmal bestätigt. ' g. s. Derrtfches Volkstheater. ' Die gestrige ErstaufiShrung de- Drama- .Freiheit vo» Herbert Kranz hatte einen großen, unbestrittene« und verdienten Erfolg. Dieses überaus wirksame Schauspiel ist jedenfalls daernsteste vnd echtesteZeetstück, das biSnun über die Breiter ging. Wir kommen auf Stück »nd Darstellung morgen näher zurück. Der Einakter ,M u t t e c* »on Lina Loos, der den Abend einlertete, wurde ebenfalls beilällig ausgenommen. Auch diese Nenheit wollen wir morgen eingehender besprechen. Freie Jüdische Volksbühne. Hente, abendst */«• Uhr gelangt die Neuinszenierung von L.KobrinS „Heirat wider W i l l e n'lBertschit) mit Simon Nathan vom . 8 s d z e r dramalrfchen Theater in der Rolle Reb Jzie als Gast zur Auffühnung. Ans den Theater«. . Im B u r g t h e a t e r gtlaügt morgen, Donnerstag, zu erböhlrn Preisen t e F r a u vom Meere' zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. ' In der S t u a t S 0 p e r geht morgen, Donnerstag, mit Michael B 0 h n e » als Gast- „Margarete* (Faust) in Szene. Anfang 6 Uhr. . . In der B - ll § 0 prr wird heute, Mittwoch, nach mehr als zweijähriger Pause „D i e A f r i k a n e r i n" in den Spielplan aufgrnommen. Dre Hauptrollen find mit den Damen Rantzau, Musil ,und den Herren RltterSheim als Gast,. MarkowSky, Lazer, Frifchler und Beer besetzt: den Nelusco singt Herr Ernst Fischer alS Gast..Dirigent Herr Grümmer. Ich Deutschen BolkStheater wurden die beiden gestern zur Uraufführung gelangenden Dramen Mutter" von Lma Loos, und ^Freiheit" von Herbert Kranz für morgen, Donnerstag, Vi7. Uhr. ferner für Samstag, den 12. d. M., V28. Uhr, und für Sonntag de» 13. d. M., 6. uhr, angesetzt. In.den K a m.m e r s p i e l e n gelangt morgen. Donnerstag. 7 Mjr, WebekindS Sittengemälde ^Musik" und Frettaa den 11. d. M., 7 Uhr, ArtzibatfchewS ,Spiel der Leidenschaft zur.- Wiederholung. Für die übrigen Abend- «nd Nachtvorstellungen der Woche steht der Schwank »lkummtre dich um Amölie" auf dem Sprelplan. .2m W i e u e r. S 1A d t t h e a t r r wird die Novität -.D r e st, x ri t f n e M ä jy-wr Mwrg Hirlchfeld^ mit L»i6 L-k«« «ch de» D»«nr Dn Mre-« Uch »«« '««d-. v, Schloß in den Hauptrollen heute Mittwoch. Donnerstag mtz Samstag abends gegeben. . . In der ».J ü d i s ch e n B ü h n e. 11^, Taborstraße ILs . gastiert ab 14. d.,M. wieder die. russische Operettentruppe: ' ' ‘ '' '—--K Das Tempölbaukomitee Vralen - veranstaltete am ' 7. d. M. im Festsaal des Hotel Continental ein gelungenes " Konzert. Oberkantor Jakob I a k o b o v t i 'S,^ von'Professor Braslavsky sehr feinfühlig begleitet, feierte mit seinen hebräischen ' Gelangen wahre Trmmvhe; er mußte den begeisterten Zuhörern 'nimer neue Zugaben bewilligen. Frau Fiuni U n ga r, eine-einst i öu nehmende junge Künstlerin bewies in der „Dda" hohe Schule. während Albin Ritters h e i m (Volksoper) mit der Blumeuari« aus „Carmen",reichen Beifall erntete. Frau Ungar ynd- Herr . RitterSheim gaben in Duetten von Puccini und Verdi genußreichen Ohrenschmaus. Proiesfor' Josef- S ulz ers Cell-fpiel . bedarf keines Lobes — der Meister sei bedankt! Jüdischer Liederabend. Sonntag' de« 20. d. M.« V,4 Uhr nachmittags, veranstaltet, im Mittleren Konzerthaussaal Frau Mirra S 0 k 0 l s k a i a emen jüdischen Liederabend zugunsten des Vereines Jüdische Kinderfreunde. Professor Jülmll W o.l f s o h n hat seme Mitwirluna zugrs.agt.. Am Klavier: Marko G 0 ldin. Mit Rücksicht auf das große Jniereffe, das' diesem Lltderabmd entgegengebrachk wird, sind Vorvierkungxn. für Karten zu empfehlen. Ab Freitag sind Karten an der Konzerthau--.. kasse. bet Kehlendorser und im Selretariat der Jüdischen Kruder-'; ftennde, 1l., Obere Donaustraße 91, von 1Ü bis.1 Ähr erhältlich. ' P. Haller-Abend. Die Vorlesung auS D'rchtüngm von P. H a l l e r findet Mittwoch den 16. d. M. um 7 Uhr abends ' im Großen Saal des Dolksbildungshliuses, V., Stabergasie 13/1ö> statt. Am Lesetisch Fritz Blum, Mitglied des DurgtheaterS.,, Schriftsteller Bernhard Tag spricht einleitende Worte, zum; Thema: „Vom toten und vom lebendigen Expressionismust'. Karten von K 5 b,s 25 bei Löwit, Rotrntumistraßc, Heller, Bauernmarkt, Volksbildungshaus. Kunstgemrinschast. Die Berkaafsausstellung der Kunstgemeinschaft (Hofbnrggarten) ist bis zum 4.. April geössnet. . Ei» jüdisches Thoajter in Paris. Ju Paris soll unter bcm Namen „Ideal-Theater" ein jüdisches Theater gegründet werden, das unter der' literarischen' Leitüüg von N. F r an ck '- uird unter der artistischen Leitnrng seiner'Gattin, Mädame Elvira House,. stehen wird. Das Theater, wird.sich der literarisch^ .. jüdischen dramatische: Produktion annehmeu. .. Der Wiener Mrürdolinenorchrsterverei» gibt anl Sonntag , be»r r13. d. Mi. um 7 Uhr abends, im Großen. MusikvereinssaÄ. sein II. Konzert unter Mitwirkung der'Opernfänger'in'Fvätt ' Bäner-Pilecka vot: der- Staatsoper und eines 'MäserchorK der Wieirer Philharmoniker. Restliche Karben, bei Kehlendvrsen : und a» der Kasse des Mnsikvereinssaales., . . - ,. - Gerichtssaat. Der schimpfende Vürgerschullehrer. ' Der Direktor der fachlichen Fvrtbilbltttgsschuhe dem Stemeüplatz, Otto. Guth, ein Bürge.rschullehrer, hatte.den Handelsagenten Hex mann, als dieser die., ans dem Abendunterricht kommenden Lehrlinge zu einer - k'ümrimniftifchen Jugendpersammlung einlnd, „Judenj bagage".'und.„Inhxybnch" genannt., Hexmann..,, klagte auf Ehrenbelejdigüng^ Tuth erzählte vor'Gericht,'' her Fartbildungsfchnlrat habe ihm einmal gesagt, daß die Juden kommunistische Propaganda!., treiben. Schließlich gall dieser Lehrer eine um- < fassende-Ehrenerklärung,: in der er-sich «nlschMigte. Dmüns wurde, die Klage. zurückgezogen,. . Sport. Amateure-Rapid. *;! Heute findet aus dem Rapid-Platze in Hütteldovf dar Cup«! Wiederholungsspiel Amateure gegen Rapid statt. DaS Kräfttl' Verhältnis der beiden Vereine hat sich in der letzten Woche' deutend verschoben. Die Amateme müssen aus. die Mitwirkung ihres ausgezeichneten Mittelstürmers Konrad H verzichte«, für den ' sie schon gegen Hakoah keinen entsprechenden Ersatz stelle« komtte».' ' Außerdem muß auch Löwenfeld ersetzt werden.' Der interessante! ' Kampf dürfte einen sicheren Sieg Rapids zeitiger. Das Spiet beginnt um '/<4llhr. (20 Minuten Wartezeit.) Abendrennen im Sportpalast Rolünde. Die Radrennbahn im Sportpalast Rotunde wird morgen, D 0 un er-S-.. ta g, 7 Uhr abends, sämtliche hier weilenden deutschyr Berufs- \ fahrrr sowie unsere österreichischen Rennfahrer in Tätigkeit'sehen. Bas Programm umfaßt eine Anzahl sehr .interkssanstr Rennech ' die zweifellos wieder spannende Kampfe bringen «erden. Zum - Hecausiordernnaskampf um die A r m b i n d e tritt deren Verteldigrr Alfred Schräge gegen Fritz H 0 s m a-n uan. Hofmann, der am letzten Sonntag seinen ersten Sieg feierte, wird für Schräge kein allzu leichter Gegner sein. Das G.roßeHauPtfahren über 2000 m rst für alle Rennfahrer osseir, wogegen im K l einen Hauptsatz r e n über 2000 m nur die Unplacurten ' des Großen Hauptfahrens siarlbcrechtigt sind. ES ist damit ein-, Ausgleich der Chancen getroffen, der den- Fahrern sicherlich, will» . kommen ist.. DaS internationale. B 0 r g a b e f a h r e n über ' S Runden dürfte harte Gefeckte und einen sehr knappen Einlauf -- bringen. Zdm 'ersten Male findet auch.. ein H. a l b d a u e r-! - rennen m:t Motorführung statt und zwar werden zwei Läufe über je, 10 km absolviert. Nach dem Training zu urteilen, wird dnscs. Rennm sehr hübsch verlauftu und es :st demnach durchwegs intrreffantkr Sport zu erwarten. —' Am nächsten Samstag den 12. di M.' um 8 Uhr abends beginnt das ' Große internationale 24 - @4 u a,d e n -Reu n e n füv ., Zweier-Mannschaften. . . . . | ' Das Wetlfpielprogramm des Sonntags. Am Sonnq < tag kommen .folgende Meisterschaftsspiele zur. Austragung^ l. Klaff e: Hakoah—Wacker, FlorrdSdorf—Rapid, Admira— Hertha, W. A. C.—W. A. F., Simmering—Vienna, Amateure—, Sportklub; .11. Klasse: Nnßdorf—Ostmark. Baumgarten— Red Star, Slovan—Ober-St. Beit,^ Cricke!—Ottakring, Rnutt weg—Germania, Bewegung—Donaustadt. j Eia 24-Stunden'Rennen. Ans der Rennbahn^ i« Sportpalast Rotunde w:rd zum ersten . Male in Wien ein 24-^lunden-Nennen abaehalten. Die Konkurrenz, beginnt am Samstag den 18. d. M.. u« 8 Udr abrndS nnd' endigt am Sa>»tq» dm18. b. M. m» 8 Uhr Di< LW«M