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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-06 · Heft 758 (6.3.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 758 (6.3.1921)
Date
1921-03-06
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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1 Nr. 753. Men, Tonntag Wiener Morgenzerrmig /6. Mürz 1.921 Sette'9 ky der große Altistiünen den Zauber., ihres. dunklen : Organs erproben, sollte die türkische /Sängerin mit ihrer Mnig^MMLiMsm'nd^nE-tchnHer kultivierten. S^mnRHblL^A Mit Hrer^ hübHeO Wl^ernuAg' und . ih^ent 'lelÄ)ttznWorMge) der<einsr gewissen -Kikant^ie j mcht entbehrt, würde sie im Kabarett keine, übte Figur t nrgcherr. ' * 7 :!- | Kübarettvorträge-' .int 'Konzertsaale brachte Frau-- e lHr Hilde Ja vo sch au ihreur sogenannten Kleinkunst-- L^edetabend..'Wii'ihrer shnipaihrschN Stimme weiß s siß feirk'D^lntieren'''und mit rsizendM Mimik?drskret | nachzuhelftur ) Klavier begleitete.-sie, der Ztzomponist.- her-Chansons, Herr OsLär Nubritius, dem prickelnde Melodien und flotte NbYthnM zür''rechten Zeit ein-- fallen.;!; Flb. Rein Streik an den ÄernM-V!rh«en. Nachdem die Streikgesahr im D e U t s 6, tu Volk §- thea t e r und in den Kam ui e r spi eleu vorläufig bkselt'gt ist, finden pre angezeigtcn Vorstellungen statt. Im Deutschen Volkstheater findet um 7-ll Uhr vormittags bie P o p p e r - L y n k e u s - M a t» n e e statt. Bekanntlich wurden auf Grund vox Vereinbarungen -wischen Direktoren und Bühnenang?höriflen die Gagen um 50°/o erhöht. Direktor B e rna n ' erklärte 'sich n u n a u ß e r fi a n d"e/. d i e s e E r h ö h u n g zu zahlen. Er will nur eine E.- höhung. von. bloß 33'/,°/» zugcsiehen. Insolgedchrn »st an den Bernau-Bübnen eine Krise ausgevrochen. Uebcr Anordnung des Betriebsrates der Angestellten mußte die gestrige Probe zu dem neuen Stücke „Frechcit* von Herbert Kranz abgebrochen Werren. ' . . Aus den Theatern. Im B u r g t h c a t e r geht morgen Montag, „W e n n derjungeWelnblüht"in Szene. Beginn 7 Ur. In Abänderung des Spiclplaues wird mo»a n. Montag, in der S t a a t s o p e r statt „Wertdrr" „DieBobvm e", mit den Damen Lehmann, Sckon und den Henen Nirmann, Madm. W-edrmann. Zec, Stebmann und isi-ern'gk, gegeben. Dirigent Herr Reichenbcrger. Änfang 7,7 Uhr abends. In der V o l k S o v e r w.rd morgen »Die schöne Helena" aufgeführt. Anfang 7 Ubr. — Donnerstag dm 17. d.M. wird neuernstud ert d e Jean Nougnös'iche Over „Q u o v a d i s?" (nach dem Roman ooir Hmryk S»mäew»cz von He ri Cain in der Uebersetzung von Hans L'ebstökl) in den ^p-elrrl'in aw- >enommen. deren letzte Aufführung nach einer Seüe der größten' Erfolge im Jahre 1913 stattgefauden hat. ' Im D e u t s ch e n V o l k S t b e a t e r findet heute. Sonntag. V-11 Uhr vormittags, eine P o p v e r - L y n k e u s- Marrnee unt rcichaaltigem Programm statt. Spielplan d e s D e u Ischen Volkstheaters. Sonuiag, 6. d. M., 7*11 Uhr Popper-LynkcuZ Matin.e; „Savpho"; 7 Ubr ..Flamm?. — Montag. 7.. Faust". Dienstag. 8.. 7 Uhr zum ersten Male) von Lina Loos, „Freiheit" von Herbert Kränzt — 7 Uhr „Flamme". — Donnerstag, 10., 8 Uhr xMutter", „Freiheit". — F.eitag, 11.'. 7,7 Uhr „Flamme". — Samstag. 12., 3 Uhr „Nathan der Weise": 8 Uhr „Ehelci". S P i e l p l a n d e r K a m m e r s p i e l e: Sonntag, fc. M.. 7,3 Uhr „Eiusame Menschen"; 7,7 Uhr „Kümmere dich um Am6l,e; 7,!0 Uhr „Kümmere dich um Ämvl e". — Montag, 7., 7 Uhr „Spiel der Leidenschaft"; 10 Uhr „Kümmere dick um Amölie*. — Dienstag. 8., 7 Uhr „Kümmere dich um Amelie"; 10 Uhr „Menagerie". — Mittwoch, 9., 7,7 Ubr „Kümmere dich um Amelie"; 10 Uhr „Menagerie". — Donnerstag, 10., 7,7 Uhr „Flamme*; 10 Uhr „Kümmere dich unr Amelie. - Freitag. 11.. 7 Uhr „Musik"; 10 Uhr „Kümmere dich um Amelie . — Samstag, 12.. 2 Uhr Arnawche Tbeatcrschule; 7,7 Ubr „Kümmere dich um Amelie"; 10 Uhr „Kümmere dich um Amslie. * $2*Äei* e u eu Wiener Bühne geht DienZtag de« 8. Marz die E'siaufiÜhrung des Lustspiels „I m L » x u sz Ü g* (Iraina äs Luxe), mit bnt Damen, Linden, Förster, Geßner. Karma und den Herren Hendrrchs. Egerer. Mitsch, Ueberacker, Rudolph, iu Szene. Spielleitung Karl Miksch. 7,3 Uhr 7^6 Uhr, „Mutter^ Freie Jüdische Volksbühne. Heute, Sonntag, 3 Uhr nachmittags, wird „Heirat w r d e r W i l 11 n* (Bertschik) gegeben. Abends 7,8 Uhr geht „Zu spät*, Schauspiel vou M. Richter, in Srme. Morgen, Montag, 7-8 Uhr' abends, gelarigt „D e r G o t t der Rach e*. mit Egon B r e ch e r als Jaukel Schapschowicz und Neomi Nathan vom Lodzer dranratischen Theater als Gast, zur Attfführuug. _ Ein polnisches Konzert in Wien. Die polnische Gesandtschaft in Wien veranstaltet am 15. d. M. im Kvnzerthaus e.n Sumponirkonzert, bei dem moderne polnische Musik durch das Symphonieorchester unter der Leitung des Warschauer Dirigenten Emil Mlhnarsti au^geführt werden wird. Der Reinertrag drS Konzerts ist zugunsten des österreichischen Bnudcs für Mutterschutz bestimmt worden. Germaiue Schnitzer ist in Wien eingetroffen. Der Kartenverkauf für ihren am 17. d. M. im Kleinen Mufikvereinssaale stattfindenden Klavierabend, deffen Ertragnis der amerikanischen Kindcrhilssaktion gewidmet ist, hat unter reger Beteiligung des Publikums eingesetzt, so daß dir beffrren Sitzkategorien nahezu ausverkauft sind. Karten an der Mufikvcrclnskaffe, bei Kehlendorser und Gusti Schmidt. Arrangement: Konzertdrrektion Georg Kugel. „Der Jude von KonstanH", das bekannte Bühnenwerk von Wilhelm v. Scholz, sollte im Dresdner Staatstheater auf- 8eführt werden, mußte aber nun wegen antisemitischer Umtriebe wieder abgcsryt werden. i Literatur u. Wisieuschaft. tDr. Alfred Mlosstg: Polen und Jude«. (Die polnisch- : jüdbche Verstaudlgung.) Verlag Renaissance, Wien.!- c :; ' 'Dri Noksig, der sich bereit aus verschiedenen Gebieten! vrrL sucht bat unter anderem als Dicktcr. Bildh'iuer, Soz'vlog. bat."- jetzt auch mit der jüdischen Politik ,m Polen-zu tun.^ Er wurde näml'ch im Dezember 191,9 von dem damaliaen polnischen'' Mrnisierpräsidsnten' Skulski emgeladeu, in Sacken der polnlschiüdiscken Veiständigüng nach'Warschau zu kommen. Sense TäNgkrit hyrisclbst hat oem an und für sich we»wollen Gedanken der volnisch-lüdischen Bersinlidignng nicht' viel piaktischen Nutzen..- gebracht Nun gibt Heu No'ng eine Art Täligkeltsberrcht heraus, der wähl polurch-auekdotW nicht uninteressant rst, aber-das bneits langst fesistehrnde Urteil über die wenig-glückliche politische Tät'gkeit Nossigs »n dieser Frage nur bestätigt: Herr Noisig schildeil sehr eindringlich alle ludenireundlichen Aeußemngeu. polnischer Poliiiker. Er baut daraus seinen Op/iunsmus aus das Gelingen der polnisch-jüdischen Verständigung. Daß aber die von »hm geterteim Aktionen paeallel mit der surchtbarrn Militär-- pogromwclle in Polen lielen, läßt schon ^kennen, daß Nossig in , t»pr Beurt ilung der lür die jödi'cbe Frage in Polen maßgebenden Faktaun viel zu rosig siebt.. Er plädiert kür eine Verständrgunig von Volk zu Volk. Dies ist rin richtiger Gedanke. Aber ihn mrt einer Art vorher notwendiger „Nesorm des volni'chen Judentum" - zu verbinden/ inSk ekonde^was die von Nossig berührte „kaliurelle Eineuerung" anlangt, klingt'geradezu vercäcktia naiv- Solche Rekormen werden auch von den chauvin'sii'chesten Polen gefordert Im übrigen stellt Herr Nossig leine Tängleit io dar, als wä'e sie eine' spontane /politische Eingebung von ihm gewesen, während nt Wirrstchkcit er vou Skulski berufen wurde Bon den Judm Pol-nS hatte Nossig keinen Auftrag., U<d'.rgens geht dem Büchlcin e»n ebenso geschwätziges wie unsachliches Vorwort voraus, das sich Nossig wahrlich nichi gefallen lassen müßte- S. 8. Josef Pstzoldt, „D i e Stellung d e r R e l. a tr Vita ts t h e o r i e i n d 'e r g e r st i g e n E n t w i ck l u n g d e r M e n f ch h e i t". Sibyllen-Beilag, Dretzden!921- En Buch, snr Eikenntnstheorelikrr. Der Berfasier unternimmt eS, zu zeigen, daß die N laiivitär^lieorie mcht nur der Zwanaslige entsprarg, >n welche der F r z e a u s ch e und der M i ch e-l s v n t ck e Vermch d e Physiker vcrsrtzt hat, sondern daß sie aus d r g raden Straße der geisi gen Allaemeinentw'cklung der Menschheit gelegen ist. ko laß man auf sie stoßen mußt e- In knavven. aber festen Strichen re-gt er den Weg, welchen diese Entwicklung genommen hat; von P r o t a g o r a s. dem die E> fahrnng nur relative Erkeiinlnlffe zeigt, über B e r k e l e y. den Bernicht.r der ma'eriellen <ubstant, über u nt e. ö'tt Vcnrciner de?' Krastbegriffts, b>s Mach und L o r e n tz führen die Stationen Ans d esem Wege wi-d die mchanische (besser: mechanisttzchr) Westui'chammg immer 'chwäcker und wankender, bas ckr endlich E r n ft e i n 8 Stritt* tiv ütslheo'.ie den Todesstoß dn etzt. Diese lehrt uns, die Welt Nicht nur von einem Slandounste, sondern von beliebigen, ja «nrndl ch vielen Standpnnstcn betiach'en; j-cher Standpunkt gibt uns ein anderes „Bild" von der Welt, aber diese Bilder stckien in einer bestimmten ti n'b c u 11 gen Bezichuna zu einander. Tie RcWvitätStheorie führt uns von der mechanistischen Belrachtungsive-se des Wcl gesebehens zur einzia natürlichen, zur s i n n e s p h y s l o l o g »s ch e n. Der m mechanistischer Weltaussassling ' lebende Leser wird-das Buch nicht ohne tiefe Erschüumung ans der^Hand legen.' Dem Schreiber dieser Z ilcn ist rs -wenigstens io ergangen. ' Lest. A. Theodor Nvldeke, der berühmte Orientalist, vollendet in b.efcit Taaen sein 85. Lebensjahr. Nachdem er »m Jalre 1856 mir feiner Geschichte des Koran, einer Göttinger Prcisaufgabeden Doktorgrad erworben und seinen wissensckastlichen Ru» begri'md--t ha'tr, habilitierte er sich 1831 in Gölüngm, wurde dann Professor m Kiel und wirkte seit 1872 an der Univcisstät Straßburg. 1906 legte er seme Lehrtätigkeit nieder. Poldekes literarisches Schaffen weist eine Uberans große Re-chhalligkeit arst und mehr als 6V0 Werke und Abhandlungen sind aus seiner Fed-'r erschienen, die sowohl historische als philologische und sprachw:ssenschasiliche Themen mit gleicher Stoffbeberrschung behandeln. Die Erforschung des Jilams hat er m bedeutender Äeiie gefordert und auf sprachwissenschaftlichem Grbrct stnd seine „Beiträge zur Kennln's der Poesie der alten Araber", seine „mandäische* und seine „Syrische G'ammatik" sowie der znsammensasssnde Abnß „Die-semitischen Spiachrn" allgemein an-nkarint. Auf historischem Gebiete" sind feine Beiträge zur Geschichte der Perser bekannt geworden. Röldeke gilt ferner als bedeutender Kenner des Hebräischen und der biblisch-talmubischrn Literatur. „Ewer", Blätter der vereinigten VerlagSavstalten Jüdischer Verlag (Weltverlag'. Zu beziehen kosten- und spesenfrei von cher „Ewer", Ges. für Buch- und Kunstbandcl m. b. H.. Berlin, NW. 7, Dorvtheenstraße 35. Das soeben erschienene Jänner- Heft hat folgenden Inhalt: Dr. Josef Meis l. „S. M. Dubnow". — Ludwig Strauß. „Die Flut*, „Das Jahr", „Der Weg". — Ludwig Strauß, „Morgen am Bodensee". Die Weltdrucke mit einer Kunstbeilage, „Vom lebendigen Sebiüisch". — Adolf Böhm, „Die zionistische Bewegung" (eine elbstanzeige). — „Das jüdische Volkslied" lnut Noten). — Adolf Donath, „Meine Judenlieder". — Adolf Donath, „Mutter betet in der Kammer". -- Achim M e n a. Zeichnung. Bibliographie: l. Gesamtkatalog des Jüdischen und des Weltverlages. U. Neueste Judaira. M. Volkswirtschaft und Sozial- Wissenschaften. „Die Weltbühne", der „Schaubühne" XVII. Jahr. Wochenschrift liir Politik. Kunst, Wrr schalt, herausgegeben von Siegfried Jacobsohn, enthält m der Nntnmer 9: „Die Preußenwahlen", von Karl Rothammer. — „Kammerjäger- oder Wcltpvlink", von Otto Lehmaun-Rußbüldt. — „Äuswäitiges Amt", von Tyrns. — „Das Reichsgericht", von Hugo Grotms. — „Obe»schlesische Motive", von Arnold Zweig. — „Die Jungfrau vou Orleans", vou S. I. — „Deutsche Filme", von Hans Siemsen. — „Beethoven-Maske", von Alfred Polgar. — „Kohle", von Nicardus. — „Das Firmenschilds, von Theobald Tiger. — Rundschau, vou Marx, FeuÄtwangcr, Goch. — Antworten. — Die „Wellbühne" erscheint wöchentlich und kostet: Mark 2 die Nummer, Mark 25 vierteljährlich. Prodenummrrn kostenfrei durch alle Buchhandlungen und Postanstaltm sowie durch den Verlag der „Weltbühne", Charlottrnbnrg. Dernburgstraße 35. Aenlv liaDM Uhr.: Meisterschaftsspiel Vorb:©5B> die Äfeserv-ert- SPORTPLATZ i£ämpf im Llo'LrmMW - TerhslsrsHv - Schräge, Heraus- Vorderer E. AftrabÄV -^-^ntsöHeiduugslaöf des Mannscliafts - Yerfolgungsrerineüs Tadeivald-Radel gegen Kokon*I>nscMng]ey; -^ 6&-Kilomcter-lbl8sofahren. — Kameradsdiaflsrennen zugnusten Vcltarts. X(fixo£t fiee- Kapelle Waoelt Heute, (Sonntag den. 6. März, 7a3 jUhr nachm, r Sportpalast RottiiTde,Wieai II, Frater ©le.. hLUtise« FUtzbaLwettfpiele. Sämtliche Spiele, die heute gut Austraguing gelangen,' zählen §ur lNeisterschaft. Das bedeutendste Treffen geht auf. dem Floridsdorfer Pläh zUnschen Hakoah und Amateure vor sich. Die Hakoöihner kommen' heuer nur lcnrgsarn irr Schwung..Vor allem fehltihnen derzeit an Ausdauer, was auf Trainingsmangel schließen läßt. Auch der früher so oft - gerühmte SiegeswiÜe ist iu der Mannschaft nur mehr selten zu bemerken. Hoffentlich erinnern sich die Vertreter' der; „blau-weißen" Farben ihrer 'einmal innegehalften (Vorzüge, um dem starken Gegner den - Sieg schwer zu machen. Die; Amateure dürften derzeit'an Syielstärke.kaum zu übertreffen sein, ^hre hohen technischen und taktischen. Fähigkeiten stehen unanfechtbar fest. Krotzdem sind 'die Aussichten bei Hakoah bei Aufbringung der nötigen Aufop ferung Nicht "schlecht. Das Spiel wird von Herrn Burgeß geleitet. Rapid weilt bei A drni.ra zu^Gaste..Wie immer,.habere ' die Floridsdorfer zu Beginn, der. Saison überraschend günstige Resultate erzielt.'Mit dem Förtschreiten der 'Spielzeit laufen die starken Mannschaften "wieder zu ihrer gewohnten Form auf, die genügt, um Admira sicher zu halten. Demgemäß glauben wir auch cm den Erfolg der Hütteldorfer. SchiedS-t richter: Albrecht.. Mt großem Interesse steht man dem Debüt der neue« V i e n n a-Mannschaft entgegen. Chrenka und Svoboda werden heute die Döblinger verstärkLN. Dadurch dürsten sie sich auch dem S p o r t k l u b, oft vohl das Spiel, auf dem Platze deS letzteren Vereines stattfindet,. gleichwert erweisen, Schiedsrichter: Stevnfeld. - Der W. A. F.. hat die Floridsdorfer zu GaskLi Nach den zuletzt gezeigten Leistungen geurteilt, ist mit einem knappen Sieg der Floridsdorfer zu rechnen. SchiedsvichtepH ' Komar. . - . : . : . . . Rudolfshügel tritt gegen Simmering auf dem Platze des Gegners an. Die Hausherren haben im Cup-Wettbewerbe von ihrem heutigen' Gegner eine vernichtende Niederlage erlitten. Sie-werden sich-bemühen, das Resultat günsttgep zu gestalten. Schiedsrichter: Kchrperl.. Wacker dürfte, mcf - eigenem Platze der verjüngte«! W. A. C.-E l f die Punkte abnehmen. Schiedsrichter: Kienzl. In der zweiten Klasse finden folgende Meisterschaftsspiele statt: Ostmark—Slovan, Donaustadt—Nutzdorf, Red Star—Rennweg, Germania—Bewegungsspieier, Ober- St. Veit—Ottakringer SP. Cl., Sturm 07—Baumgarten. In der vierten Klasse spielen Hechawer. gegerr Gaswerke und Kadima gegen Minerva XI. Znterttatlgnale Radrenue«. Trotz der großcn Konkurrenz der Fußballweüspiele wird die Rownde wieder einen Massenbesuch auszuweisen haben. Sämtliche auf dem Programm siebenden Rennen verbmgcn einen überaus iuterestauten Verlaus. Der Verteidiger der Armbinde, Schräges wird sie gegen den Berliner Abraham zu verteidigen haben. D« österreichischen Rennfahrer starten zugunsten des kürzlich verunalückten ungarischen FaLrers Belvart in einem Renne» über 2000 m; der Preis im Betrage von K 2000 fällt dem Ungar» zu. Besonders doch dotiert (ft 4500. 2500 nsw.) ist em Ablös« fahren über 50 km (225 Runden), das die besten ausländische» Fahrer am Start sieht. — Die Renne» beginnen um 7,8 ItyB nachmittags. : Von der jüdischen Turn- und SportorganLt sation in der Lschecho-Slowakei. Die Exekutive der jüdischen Turn- und Sportorgaussatib» in der tschecho-slowakischen Republik beruft für den 13. d. -um 8 Uhr vormittags in dem großen Saale des Caf6 Edison^ Prag, NaPkikope, eincTaaung sämtlicher Sportorganisationry m der tschecho-slowakischen Republik zwecks Gründung einer, daS Turnen und den Sport repräsentierenden jüdischen Zentralorganifation ein. — Programm der Tagung: 1. Verlesung des Protokolls der letzten Svorttagung. 2. Wahl der erforderlichen Ko«-» Mission. 3. Tätigkeitsbericht der Exekutive. 4. Debatte. 5. Organs sationsreferat. 6. Debatte. 7. Gründung der neuen Organisatio«» 8. Neuwahlen. 9. Debatte über die vorbereitenden Arbeiten zu« Brönner . Feste. 10. Freie Anträge. Jene Vereine, die bisher die Einladung zur Tagung und den Statutenentwurs . für die „Gemeinde" mcht erhalten haben, werden ausgefordert,, darum sofort bei der Exekutive der jüdischen Turn- und Sportorganisationen in der tschecho-slowakischen Republik, Prag £»i CasL Zentrale, Na Pkrkope, zu schreiben. . Makkabr, Brünn, spielt heute in Preßburg gegen, de», dortigen Sportklub Bratislava. Man darf auf das Abschrrei-. den der Makkabäer gespannt ssin. Der S. K. Hagibor, Prag, spielt heute das erste Mal aus eigenem, wenn auch unfertigem Platz gegen den Meisterkluh

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